tanztalk

PODCAST · arts

tanztalk

tanztalk.Eine Radiosendung über Zeitgenössischen Tanz,in der Menschen aus Tanz, Theater und Performance über ihre Arbeit und ihr Leben erzählen.Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance,untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum.Tanz im Gespräch.Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise.www.tanzland.attanzland macht Tanz und Kunst im ländlichen Raum hör- und sichtbartanzland I ZVR 1042743577Verein zur Förderung von künstlerischem Tanz und zeitgenössischer Performancekunst im ländlichen Raum  

  1. 100

    Tanz zwischen Boden, Wasser und Luft.

    Ursula Geef wächst in Heilsbronn nahe Nürnberg mit viel Bewegung und dem Wunsch Ballerina zu werden auf. Weil der Tanzunterricht anfangs zu teuer ist, trainiert sie als Turnerin und choreografiert Boden-Küren auf der Matte. Als Jugendliche lernt sie orientalischen Tanz und kreiert ihr erstes Solo, nimmt Unterricht in Jazz und Modern Dance, studiert Innenarchitektur, danach Tanzpädagogik am Iwanson Dance Center in München. Engagements und eigene Tanz-Shows führen sie in unterschiedlichste Welten und als Tänzerin an das Landestheater Niederbayern. Nach Übernahme des Tanzstudios am Marktplatz in Taufkirchen an der Pram eröffnet sie 2023 ein neues Raumkonzept für Tanz und Luftartistik im Gewerbepark Pramtal – das Tanzstudio Innviertel Ursula Geef. www.ursulageef.de www.tanzstudio-innviertel.at

  2. 99

    Vom Kunst- und Leistungsturnen zur Musik- und Bewegungspädagogik

    Irmgard Bankl wird in Wien geboren und kann ihren kindlichen Bewegungsdrang sehr früh in der Turn- und Sportunion Baden ausleben. Bald möchte sie auch kreativ gestalten. Dieser Gestaltungswille führt sie zum Tanz und weiter zum Rhythmik-, Musik- und Bewegungsstudium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie seit 2004 als Senior Lecturer tätig ist. ‚Alles im Alltag kann Inspiration sein‘ und ‚Jede/r kann tanzen‘ sind ihre Credos. Zu Tanz und Inspiration lädt sie jedes Jahr im Sommer nach Bad Traunstein (NÖ) im Rahmen ihres Workshopformats ‚Tanzwerkstätte‘, welches kürzlich sein 30-jähriges Jubiläum feierte.   https://www.tanzwerkstaette.at/ https://www.mdw.ac.at/imt/lehrende/bankl/

  3. 98

    Tanz als Lebenselixier. Oder: Wie wird frau* 104 Jahre.

    Hertha Figl (geb. Branowitzer) wird 1921 in Wien geboren und besucht die Schule in der Boerhaavegasse. Sie tanzt nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem auf dem Eis. Gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Rudolf Plaschke erlangt sie beim Eiskunsttanz zahlreiche Titel und reist für die Meisterschaften durch ganz Europa. Diese Leidenschaft lebt sie bis zu ihrer Heirat mit Kurt Figl und später in der Pension erneut aus. Zwischen ihrem 60. und 80. Lebensjahr steht sie täglich eine Stunde auf dem Eis. Erst nach der Operation ihres zweiten künstlichen Hüftgelenks hängt sie ihre Schlittschuhe an den Nagel. Auch wenn sie sich heute – mit 104 Jahren – nicht mehr an jedes Detail erinnern kann, ist die ungebrochene Leidenschaft für Musik und den Tanz auf dem Eis immer noch hör- und spürbar.

  4. 97

    Widerstand und Kraft durch Tanz und Theater.

    Zdravko Haderlap wird in Eisenkappel – damals noch ohne ‚Bad‘ – in Kärnten geboren. Von der Nachkriegszeit geprägt ist er in jungen Jahren als Harmonika-Spieler in der Volkstanzgruppe involviert und beginnt früh eigene Stücke zu choreografieren. Seine Devise ist ‚Learning by Doing‘ und ’seine Schule‘ das Leben selbst sowie auch die Zusammenarbeit mit Johann Kresnik. Nach einer bedeutenden Südamerika-Reise und einem Bühnenstück mit umwälzendem Charakter gründet er das Ensemble Ikarus, das österreichweit für Aufregung sorgt und Anerkennung durch Stück-Kritiken auch in den ‚großen Printmedien‘ erhält. Kurz bevor Jörg Haider Landeshauptmann in Kärnten wird, bekommt Haderlap eine öffentlich ausgetragene Absage für weitere Projektförderungen. Es folgen einige Jahre in Graz als auch Berlin und dann die Entscheidung, den elterlichen Hof in Leppen nahe der Karawanken zu übernehmen: ‚Wenn Zdravko Haderlap nicht mehr in der großen, weiten Welt sein kann, so muss eben diese zu ihm auf den Vinkl-Hof kommen.‘ Und das tut sie – in künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit einer seiner Wiesen, Tanztheater-Projekten in der a-ZONE sowie literarisch-kulturhistorischen Wanderungen im Umland.

  5. 96

    Aus Los Angeles nach Wien tanzen und das Glück im Landleben finden.

    Helena Huber-Ross hat alles andere als eine gewöhnliche Lebens- und Tanzgeschichte. Zum Ballett kommt sie durch ihre Mutter, die sie durch den Tanzunterricht abstillt. Schon früh wird ihr Talent erkannt und gefördert. Stars wie Tatjana Riabouschinska-Lichine (1917-2000) – auch bekannt als ‚Baby Ballerina‘ des Ballet Russe de Monte-Carlo – in Beverly Hills sowie Coaches aus dem russischen Bolschoi-Ballett und dem englischen Royal Ballet zählen in Los Angeles zu ihren Lehrer:innen. Nach Ende eines sozialen Tanzprojekts wird ihr geraten, die eigene Tanzkarriere zu fokussieren. Ein Vortanzen durch Europa beginnt und endet an der Wiener Staatsoper, wo sie sich vom ersten Augenblick an wie zu Hause fühlt. Verliebt hat sie sich anschließend nicht nur in ihren Mann, sondern auch in das Leben in der Natur. Nach der Geburt des zweiten Kindes hängt Helena deshalb ihre Spitzenschuhe an den Nagel und zieht aufs Land. Als Mutter von fünf Kindern versorgt sie nicht nur Haustiere und Garten, sondern leitet Ballett Ried/Innkreis, wo sie mit Leidenschaft unterrichtet und aktuell mit Schüler:innen aller Altersgruppe ‚Der Nussknacker‘ auf die Bühne bringt.

  6. 95

    Vom Kindheitstraum Schauspiel zum Bühnentanz.

    Eva Müller wird in Innsbruck geboren und weiß bereits als Kind, dass sie Schauspielerin werden will. Als Vorbereitung nimmt sie Tanzstunden und merkt, dass Tanzen für sie noch ‚cooler‘ als Schauspielen ist. Bald steht sie als Tänzerin auf der Bühne und beschließt noch vor der Matura Tanz zu ihrem Beruf zu machen. Nicht sofort läuft alles nach Plan und sie hört auf zu trainieren. Nach etlichen Versuchen bei einschlägigen Ausbildungen wird sie im damals neu gegründeten SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance angenommen, studiert später auch Tanz in Wien und London, arbeitet mit renommierten Kompanien und Choreograf:innen, kreiert eigene Stücke und ist international vernetzt. Nach Jahren kehrt sie zurück nach Innsbruck, wo sie freischaffend tätig ist und mit dem Stück ‚loop of belonging – die Stube in mir‘ am 14. November 2025 im BRUX Premiere feiert.

  7. 94

    Tanzend auf die Welt kommen und an dem Tag eine Kompanie gründen, als das Bein fortging.

    Aufgewachsen in Wien, lebt Elisabeth Orlowsky immer noch in derselben Straße ihrer Kindheit im 8. Bezirk. Laut Legende ist sie bereits tanzend zur Welt gekommen und kann ihren Bewegungsdrang auch im Burgenland bei der Oma ausleben. Sehr früh steht sie auf großen Bühnen und sammelt professionelle Bühnenerfahrungen, passt aber nicht in das Körperschema einer Ballett-Tänzerin. Der neu gegründete Studiengang ‚Pädagogik für modernen Tanz‘ am damaligen Konservatorium der Stadt Wien ermöglicht ihr, ihren Weg im Tanz fortzusetzen, der sie u. a. nach Paris und bis nach New York führt. Wieder zurück in Wien choreografiert sie das erste Tanzstück ‚Der Tag, an dem mein Bein fortging‘, der Startschuss ist für die Gründung der Compagnie Smafu sowie Fördergelder für Bühnenprojekte. Aktuell unterrichtet Elisabeth Orlowsky an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Studienfach Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik. Auf der Bühne zu sehen ist sie mit dem Projekt FoxP2, das sie gemeinsam mit der Schauspielerin Susanne Litschauer gegründet hat.

  8. 93

    Von Rock ’n‘ Roll und Modernem Tanz zu Instant Composition.

    In Neusiedl am See scheint das Tanzangebot Anfang der Nullerjahre rar – und doch eröffnet sich die Vielfalt des Tanzes für Rebekka Pichler, geboren 2000. Als Kind tanzt sie frei zu klassischer Musik und verbringt drei Mal wöchentlich mit Rock ’n‘ Roll Akrobatik – einer Tanzsportart mit Partner:in, Wettbewerben und hartem Training. Die Technik des Balletts und die Hingabe zur Bühnenarbeit lehrt sie der damals 80-jährige Alois Mitterhuber – ehemaliger Ballettdirektor am Theater an der Wien, während Ottilie Mitterhuber – Schülerin von Hanna Berger und Grete Wiesenthal – ihren Wissensdurst rund um den Modernen Tanz stillt. Den zunächst ausschließlich theoretischen Zugang zum Zeitgenössischen Tanz über eigenständiges Lesen und neugieriges Forschen in Büchern ergänzt die junge Tänzerin mit einem Studium an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, wo der Umgang mit dem eigenen Körper im Raum in den Mittelpunkt rückt. Nach ihrer Zeit bei der bulgarischen Tanzkompanie ‚ATOM Theatre‘ und anderen Projekten als freischaffende Künstlerin und Pädagogin integriert sie Techniken aus Schauspiel und Zirkus durch das Masterstudium Physical Theatre an der Accademia Dimitri in der Schweiz und entwickelt eine Vorliebe für Instant Composition – das Choreografieren von Bühnenstücken im Moment.

  9. 92

    tanztalk feiert Geburtstag

    Zehn wunderbare Jahre sind vergangen, seit im April 2015 der erste tanztalk on Air ging. Eine Vielzahl an Porträts ist seither entstanden, in denen insgesamt 75 Künstler:innen aus Tanz, Theater und Performance über ihre Arbeit und ihr Leben erzählen. Warum Hörer:inen monatlich diesem Tanz & Kunst-Podcast lauschen und was daran so besonders ist, berichten sie in der 10-Jahre-tanztalk-Jubiläumssendung kommenden Sonntag, 6. April 2025 um 19:07 im Freien Radio B138. Initiatorin und Sendungsmacherin Gerlinde Roidinger freut sich über die vielen Fans und dankt allen Hörer:innen für ihre Treue!

  10. 91

    Von Körperbildung in Österreich über japanischen Ausdruckstanz zu African Dance.

    Umgeben von vielen Menschen und unterschiedlichen Generationen wächst Marianne Bäck mit ihren Eltern, Großeltern und drei Geschwistern auf einem Bauernhof nahe Linz (OÖ) auf. Ihre Kindheit ist geprägt von freiem Spiel, lustvollem Kreieren und Freundschaft. Die Vielfalt des Tanzes lernt sie bei ihrer langjährigen Tanzlehrerin Ursula Buttinger im Rahmen des Musikschulunterrichts kennen, zur Tanz- und Bewegungspädagogin wird sie im Performdance Linz bei Uli Bauer und Bruno Genty ausgebildet. Nachdem sie ihre Bühnen- und Performancekenntnisse vertieft, geht die an der Paris-Lodron-Universität Salzburg studierte Musik- und Tanzwissenschaftlerin der Bewegungsanalyse im Chladek®System in Wien auf den Grund. Es folgen eigene Bühnenprojekte wie ‚Butho Reloaded‘ sowie Aufenthalte in Indien und Ghana, wo sie derzeit gemeinsam mit ihrem Partner ein internationales Zentrum für künstlerischen und kulturellen Austausch aufbaut.

  11. 90

    Schiff Ahoi mit Luftakrobatik und Varietétheater.

    Gloria Veit wächst in Haid bei Ansfelden (OÖ) auf, bäckt in ihrer Kindheit Matschknödel und spielt Verstecken im Maisfeld-Labyrinth. Nach ‚Tanz und Bewegung‘ im Oö. Landesmusikschulwerk meldet sie sich heimlich zum Unterricht in der 1. Linzer Ballettschule an, um später ihre Musicalausbildung an den Performing Arts Studios Vienna zu absolvieren. Ihr Spezialgebiet ist die Luftakrobatik, die sie auf den sieben Weltmeeren lieben lernt, während sie in eigenen Kreationen durch Schauspiel, Gesang und (Luft-)Tanz mittels Vertikaltuch, Luftring, Flying und Static Pole überzeugt. Aktuell unterrichtet die vielgereiste Tänzerin – alias Gloria Flight – auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Landesmusikschulen Kirchdorf/Krems, Schlierbach und Micheldorf.

  12. 89

    Schwanger- und Mutterschaft im Tanz.

    In einem Haus am Waldrand im niederösterreichischen Würflach wächst Adele Riedinger mit drei Geschwistern und drei Hunden auf. Sie liebt es auf Bäume zu klettern und sich zu bewegen, sucht das Extreme und findet sich in Martial Arts Tricking (oft als einzige Frau), Rock ’n‘ Roll, Akrobatik, Tango und Tanzimprovisation wieder. Zum ‚körperlichen Nullpunkt‘ führt sie ihre erste Schwangerschaft, die der Beginn ihrer Reise zu sich selbst, mehr Körperwissen, gezielte Muskelarbeit und das eigene Bewegungsgefühl ist. Wieder im Bewegungsfluss angekommen und mit Überschlägen bis ins fünfte Monat ihrer zweiten Schwangerschaft gründet die in Wien lebende Tänzerin MomsMomentum, ein Konzept mit (Postpartum-)Kursangeboten zu Tanz und Softacrobatic und Performancearbeit, die Frauen während und nach der Gravidität aus der Bewegungsstarre verhilft und im Berufsfeld Tanz auf das Thema Schwangerschaft aufmerksam macht.

  13. 88

    Tanz ist Quelle, schafft Weitsicht.

    Am Stadtrand von Linz aufgewachsen lernt Agnes Blumenschein im 1. Linzer Kinderzirkus mit Namen Circus Sobini Jonglieren und Einradfahren, studiert in Wien Psychologie und tourt international mit dem Improvisationstheater Freilos. Begleitet von kreativem Tun und Bewegung wird sie von Hip Hop, Musical und Jazz inspiriert, findet zur eigenen Körperkraft im Afro-Haitianischen Tanz. Nach einigen Jahren in der psychosozialen und sozialpädagogischen Arbeit tätig, stärkt sie als Integrale Tanz- und Ausdruckstherapeutin/-pädagogin (ITA®) Menschen im Einzel- und Gruppensetting mittels Tanz und Improvisation – ermöglicht in Verbindung zu sein, mit sich und anderen – gleichzeitig.

  14. 87

    Wie wir leben wollen.

    Glücklich und bunt erlebt die in Polen geborene Roma Janus ihre Kindheit trotz grauen Kommunismus. Ebenso vielfältig sind ihre Studien Theater, Film-/ Medienwissenschaft und Kulturmanagement – für sie dabei stets im Mittelpunkt: ‚Die schwierigste Kunstform‘, der Tanz. Verliebt in die Herausforderung, wechselt die leidenschaftliche Tanzvermittlerin nach 25 Jahren in Wien an das größte Theater Oberösterreichs, um als künstlerische Direktorin die Sparte Tanz mit der Kompanie TANZ LINZ am hiesigen Landestheater zu leiten. Als Managerin und ‚Mama‘ von 17 professionellen Tänzer:innen aus 12 Ländern und vier Kontinenten lädt die innovative Kuratorin und Dramaturgin 2024/25 zu einer besonderen Spielzeit mit Premieren von weltweit gefeierten Gastchoreograf:innen wie Lovetrain 2.0 von Emanuel Gat sowie Fall und Orbo Novo von Sidi Larbi Cherkaoui.

  15. 86

    Du, Choreograf:in

    Im Wohnzimmer seiner Eltern führt die kindliche Muße den in Bulgarien geborenen Vladimir Angelov zum Flamenco, seine Tanzausbildung erhält er an der Staatsballettschule in Sofia, wo er später als Tänzer in einer Kompanie arbeitet und Philosophie studiert. Sich sehnend nach Modern Dance entflieht er dem Kommunismus in den 1990ern, lebt und tanzt zunächst in Österreich, um in die USA auszuwandern, wo er u. a. mit Plácido Domingo zusammenarbeitet und für verschiedene Kompanien choreografiert. 2015 gründet er in Washington, D. C. einen weltweiten Verband für Choreograf:innen mit Namen Dance ICONS – International Choreographers’ Organization and Networking Services, und veröffentlicht 2023 ein ‚Rezept- und Handbuch‘ für Choreograf:innen mit dem Titel ‚You, the Choreographer‚.

  16. 85

    Kopfunter und tanzend voran.

    Zwischen Musikkapelle und Schisport wächst Verena Schneider in Kramsach bei Wörgl im Inntal/Tirol auf. Zur zeitgenössischen Zirkuskünstlerin ausgebildet wird sie in Frankreich (Le Lido ESAC-Toulouse) und Italien (FLIC-Scola de Circo Torino), ihr Spezialgebiet: Handstand. Die intensive Studienzeit fordert sie körperlich wie seelisch, während sie ihr Vorliebe zum Tanz entdeckt. Es folgen interdisziplinäre Arbeiten und Kollaborationen wie ‚Erde und Plastik‘, das Solo ‚How do you feel‘ sowie die Gründung des Vereins Freifall und der Zirkuskompanie Kumquat gemeinsam mit Charlotte Le May. Aktuell bewegt sich die kokreative Performancekünstlerin zwischen Wien und Innsbruck und macht an der Codarts Rotterdam Fontys Tilburg Universität (NL) ihren Master für Choreografie.

  17. 84

    Auf den Körper hören.

    Inmitten von Gemüsefeldern wächst Katrin Gaggl am elterlichen Bauernhof in Ohlsdorf bei Gmunden mit zwei Brüdern und viel Bewegung auf. Zum Tanzen beginnt sie mit 8 Jahren in der Tanzgruppe des örtlichen Sportvereins, absolviert eine Ausbildung zur Fitness-Coachin, lernt Urban Dance Styles u. a. bei Bruce Ykanji, Niels ‚Storm‘ Robitzky und Deybee Dee, tanzt außerdem im Zirkus Krone. Als Katerock veranstaltet sie jährlich das Hip Hope – ein Charity Event, das die Geschichten der eigenen Tanzcommunity auf die Bühne bringt. Die Tätigkeit als selbstständige Tanztrainerin bringt sie an ihre körperlichen Grenzen, mehr Gleichgewicht findet sie durch Ayurveda und mit RockYourBody verhilft sie auch anderen, um in Balance zu kommen.

  18. 83

    Tanzen verleiht (giftige) Flügel.

    Ihre einwärtsgedrehten Beine bringen die in Klagenfurt geborene Karin Steinbrugger als Kind zum Tanz, trotz akuter Knieprobleme im Studium festigt sich ihre Berufswahl. Als freie Tänzerin beginnt sie auf der Bühne zu arbeiten mit Engagements u. a. bei der Tanzcompany homunculus, wo die heute erfahrene Choreografin ihre ersten Stücke entwickelt. Die studierte Tanzpädagogin arbeitet mit Jugendlichen zum Thema Schönheit und Extremismus und choreografiert zahlreiche Arbeiten für junges Publikum, während sie sich in ihrer aktuellen Tanzproduktion ‚Rund ums Eck‘ für Menschen ab 2 Jahren auf eine sinnlich-fantasievolle Reise in die Welt der Formen begibt.

  19. 82

    Tanz ist. Sehnsucht. Freiheit.

    Um zu entfliehen dem lauten Sport und von der Mimik Vaslav Nijinskys inspiriert nimmt der im Vorarlberger Rheintal aufgewachsene Günter Marinelli zunächst Ballettunterricht bei einer ungarischen Gräfin. In den 1980er Jahren zieht es den jungen Eleven nach Paris, wo er inmitten des Tanzbooms eintaucht in das Tanzarchiv des Centre Pompidou, am renommierten La Ménagerie de Verre tanzt und durch ganz Frankreich – im Süden unter freiem Himmel – tourt. Zurück im Ländle holt er den damals modernen – heute zeitgenössischen Tanz – an Dornbirns Spielboden, gründet 1994 das tanz ist – Internationales Tanzfestival, welches von 13. bis 23. Juni 2024 sein 30-jähriges Jubiläum feiert.

  20. 81

    Endlich: Ganzheitliches Gesundheits-Konzept für Österreichs Tänzer:innen.

    Aufgewachsen in einem 50-Seelen-Dorf zieht es Barbara Baumann in die Großstadt, um Musiktheater in Wien und Contemporary Dance in New York zu studieren. Ihrer Bühnenkarriere folgt die Ausbildung zur Physiotherapeutin als auch Fortbildungen in Tanzphysiotherapie und Tanzmedizin. 2023 gründet sie DANCERS:CARE – das erste Österreichische Therapiezentrum für Tanz und Performing Arts, wo Tanzende eine ganzheitliche Versorgung rund um Verletzungsprävention, integrative Therapiemaßnahmen, Leistungsoptimierung und Rehabilitation finden. Mit ihrem multidisziplinären Team betreut die gebürtige Kärntnerin am Standort in Wien Profitänzer:innen und Tanzstudent:innen sowie Tanzpädagog:innen und Amateur:innen und gibt Fortbildungen in ganz Österreich zur Vermeidung von Fehlhaltungen und chronischen Beschwerden.

  21. 80

    Der Rhythmus im Blut.

    Oder: Von innerer Körpersensibilität und der Wichtigkeit von Pausen (beim Lernen). Die vielfach talentierte Anita Gritsch wächst auf im Kärntner Lavanttal und fühlt sich daheim in Südamerika, während ihr Herz für Body Music schlägt – Musik, die durch Körper, Bewegung und Stimme erzeugt wird. Dass diese ganzheitliche Körper- und Klangarbeit eine eigene Kunstrichtung ist und ihr Beruf, wird für die viel gereiste Rhythmik-Absolventin erst nach und nach klar. Stampfen, Klatschen, Schwingen, Jammen und Grooven sowie Komponieren und Trainieren sind heute ihr Job, und mehr als das: Inspiration mit allen Sinnen, im Hier und Jetzt.

  22. 79

    Wertvolle Lehrmeister:innen: Publikum und Kinder.

    Nach ihrer Ausbildung an der Musical Theatre Academy in Puchenau bei Linz beginnt Lena Huber ihr Musical-Studium in Wien, wo sie Mitglied der Tappin‘ Times Company wird und später an einem amerikanischen Filmset tanzt. Wie die 2000 in Linz geborene Darstellerin vom stillen, schüchternen Kind zur singenden Rampensau wird, warum Feedback wertschätzend sein muss und (Stepp-)Tanz ihre Leidenschaft ist, erzählt die junge Entertainerin im nächsten tanztalk.  

  23. 78

    tanztalk Wintersendung mit Michaela Hofer

    Vom Loslassen. Berührend und schwarfsinnig zugleich schreibt Michaela Hofer eigene Texte und Gedichte über die Liebe am Balkon und das Sterben mit Weitblick, den Weichspüler des globalen Schleuderns und das Träumen in der Schlange im Supermarkt. Mit kritischem Blick und schelmischem Beobachtungssinn geht die Gewinnerin der „Lyrischen Lorbeer“ aus Micheldorf mit Stift und Papier ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, nach. Große Hör-Empfehlung!

  24. 77

    tanztalk mit Fabian Tobias Huster

    Was ich als Tänzer:in brauche und wie ich mit mir umgehe. Seine ersten Tanz- und Theatererfahrungen macht der 1995 in Feldkirch/Vorarlberg aufgewachsene Schauspieler und Tanzpädagoge Fabian Tobias Huster in einer Waldorfschule. Vom Spiel mit der Natur und dem Eurythmie-Unterricht bewegt, erkundet er tänzerisches Körperwissen, taucht in die Authentizität der Hip-Hop- und Breakdance-Community ein, wechselt zum formgebundenen Paartanz, um sich vom Tanzsport zu lösen und im zeitgenössischen Theater und Tanz – dem Körper auf der Bühne – zu vertiefen. Es folgen Engagements u. a. im Kabarett Niedermair, Dschungel Wien und Off-Theater sowie beim Walktanztheater (Brigitte Walk) und in der Wiener Hofburg. Als Vorstandsmitglied des ‚KunstkreisC‘ unterstützt der vielseitige Tänzer junge Künstler:innen bei ihren Aktivitäten und begleitet sie in ihrem künstlerischen Tun.

  25. 76

    tanztalk mit Lynsey Jayne Thurgar

    Trash, Dance & Queens. Oder: Wie der salzige Fisch in die kalkigen Alpen kam. Ungeeignet für den Tanz erscheint der Kinderkörper von Lynsey Jayne Thurgar für die Tanzlehrenden der 80er: Zu breite ‚Schultern‘, unzureichend die Außenrotation in den Beinen. Aufgewachsen in Reading nahe London, verbringt das talentierte Mädchen ihre tänzerischen Straf-Einheiten unbewegt – zwischen Ballettstange und Wand oder im Mistkübel stehend. Anhaltend erfolgreich verläuft hingegen ihre Karriere: Als Tänzerin, Musicaldarstellerin und Schauspielerin bespielt sie eine Vielzahl an Bühnen und begeistert das Publikum europaweit. Heute lebt die zweifache Bühnenmutter im oberösterreichischen Kremstal, unterrichtet Tanz im Landesmusikschulwerk und ist ab 2024 in ‚Tootsie‘ und ‚Die Königinnen‘ des Linzer Musiktheaters zu sehen.

  26. 75

    tanztalk Sommerpause mit Musik von Rebirth of Wonder

    Was aus einer ‚Freundschaftsanfrage‘ entstehen kann. Durch die sozialen Netzwerke wurde Niklas Baumgärtler auf Elisabeth Fischereder und ihre Leidenschaft zur Musik zum ersten Mal aufmerksam. Es harmonierte zwischen den beiden auf Anhieb und das nicht nur musikalisch. Heute bilden sie gemeinsam die Folk/World Music-Band ‚Rebirth of Wonder‘. Mit Eigenkompositionen und Texten mit Tiefgang wollen sie ihr Publikum inspirieren und berühren. 2019 waren sie bereits Teil der Open Stage in Pettenbach und diesen Sonntag ist ‚Rebirth of Wonder‘ zu Gast in der tanztalk Sommerpause.

  27. 74

    tanztalk Sommerpause mit Musik von TASHEENO

    Echt – authentisch – tanzbar. Das musikalische Crossover-Projekt TASHEENO – besteht aus dem Musiker- und Produzenten-Duo Paul Krackowizer aus Linz und Felipe Ramos aus Chile – wird unterstützt von Multi-Instrumentalist Jakob “Jacky” Mayr (OÖ) an der Posaune und dem Gitarristen Lukas Höfler (OÖ). Musik, Entertainment und Leidenschaft verbindet die junge Band seit Jahren, mit TASHEENO wollen sie nun etwas Neues schaffen: ‚EAD – Electronic Afro Dub‘ (aus EDM wird EAD) – eine tanzbare Musik, die Spaß macht und zum ‚Abshaken‘ einlädt.

  28. 73

    tanztalk Sommerpause mit Musik von Untraditional

    Zeit zum Zuhören. Das 2021 gegründete Duo ‚Untraditional‘ – bestehend aus Johannes J. Kronegger und Joachim Grübler – macht seinem Titel alle Ehre. Mit bis zu zwanzig unterschiedlichen Instrumenten, von Percussion bis Blasinstrument, erzeugen die beiden Oberösterreicher musikalische Highlights auf nicht traditionelle Art und Weise. Alle Kompositionen entstehen live vor Publikum und werden im Moment des Auftritts erzeugt. So ist jedes Konzert einmalig und ein klangvolles Erlebnis. Bei ihren Liegekonzerten laden sie das Publikum ein, ‚einfach da zu sein‘ und zuzuhören. Das ‚Im Jetzt sein‘ zu leben und andere Menschen zu inspirieren liegt den Improvisationskünstlern aus dem Almtal besonders am Herzen.

  29. 72

    tanztalk mit Christoph Mandl

    Männlich, un(d)_beweglich: Tanzend be_tagt/gabt. Im Alter von 45 Jahren beginnt Christoph Mandl zu tanzen: Zuerst Tango, dann Butoh, später Contemporary und klassisches Ballett. In weiblich dominierten Sälen hält der 1955 geborene Tänzer ausdauernd mit und sich fit, erntet Respekt oder ein Lächeln. In seinem Buch ‚Alles Tanzen.‘ verfasst der im Südburgenland aufgewachsene Journalist einen Leitfaden für Tanzfreunde und -feinde, ergründet in fundierten Ausbildungen die Geschichte(n) des Tanzes und erzählt im ‚Mandl-Blog‘ über seine Tanzerfahrungen aus viriler Sicht sowie bewegte Anekdoten zum Schmunzeln.

  30. 71

    Berührung bewegt, Raum verbindet.

    Interessant und trocken zugleich zeigt sich das Psychologie-Studium von Mirjam Stadler, weshalb die in Hellmonsödt (OÖ) aufgewachsene Studentin Musik- und Tanzpädagogik am Salzburger Mozarteum anschließt und sich in ‚Integrative Körperarbeit‘ vertieft. Heute arbeitet sie als Tänzerin und Pädagogin und ist als Choreografin Teil der künstlerischen Leitung des Tanz- und Theaterprojektes ’10+10 Brücken‘ in Linz. In ihren eigenen künstlerischen Arbeiten verhandelt sie die Themen Natur(-Kraft), Energie und Menschsein. Während ihr Solostück ‚AloneLy‘ von Alleinsein und Einsamkeit handelt, inszeniert sie in ‚Dimensions of ReLATion+ships‘ ein Tanzstück mit 6 Performerinnen und Live-Musik über Beziehung, Kontakt und Bewegung. Zu sehen am 12. Mai 2023 im Kulturpark Schloss Traun.

  31. 70

    tanztalk mit Walter Heun

    Wenn griechische Theaterfeste Hunger stillen und zeitgenössische Helden ihre Tanzreise beginnen. Oder: Tanz als soziales Ereignis Aufgewachsen in Hof des nordöstlichen Bayerns findet Walter Heun zunächst über Jazz und Musical zum Tanz, studiert u. a. Theaterwissenschaft und Philosophie. Als Fürsprecher der zeitgenössischen Tanz- und Theaterszene wird er bereits in den 1980ern aktiv, bringt bewegende Ideen ein, initiiert, konzipiert, (mitbe-)gründet, kuratiert und leitet u. a. die Tanzproduktionsfirma Joint Adventures, die Tanztendenz und die Tanztage München, die Tanzplattform Deutschland, das Tanzquartier Wien, das Nationale Performance Netz NPN, das choreografische Zentrum in Luzern, das International Network for the Performing Arts IETM, das European Dancehouse Network EDN und die Interessensvertretung Ständige Konferenz für Kunst und Kultur in Bayern SK³. Von 1. bis 11. August 2023 lädt er zur 32. Ausgabe der Tanzwerkstatt Europa nach München.

  32. 69

    tanztalk mit Raphael Miro Holzer

    Über Haut und Knochen in Tanz, Film und Architektur Das Ziel ihrer Studierenden sollten Tanzpädagog:innen kennen, um sie auf dem Weg dorthin bestmöglich zu unterstützen, ist Choreograf Raphael Miro Holzer überzeugt. Der in Wien, Linz und Barcelona ausgebildete Tänzer entwickelt seine eigene choreografische Methode namens ‚Blueprint‘, gründet 2021 die Tanzcompany ‚vanholzers‘ und arbeitet als Movement Director für Film und Fashion. In seinen Choreografien beschäftigt er sich u. a. mit Sprache, Linien und Formen sowie Akrobatik und Barock. Am 30. März 2023 zeigt er im Linzer Posthof eine Auswahl seiner Arbeiten unter dem Titel ‚Diaolog in Blau‘ und im tanztalk erzählt er über das Zuhören und Nachfragen in der (Tanz-)Kunst.   Musik: Blues Walk (Wynton Marsalis, Isaiah J.Thompson, Jerry Weldon, Joe Farnsworth, Russel Hall, Motherkass Brooklyn, 2019) Junge Roemer (Falco, Junge Roemer, 1984) Lietzenburgerstraße 1976 (Silvia Perez Cruz, 11 de November, 2012) Overrated (Ivo Dimchev, Overrated Live Version, 2019) Take Your Time (DUXEL, Sergi Bouquet; Take Your Time; 2022) Bellydance Vogue (Hadi Zaidan, Sketches, 2020)  My Yiddishe Mama (Leo Fuld, Collections, 2006) Cats in the Park (Flirtmachine, Prime Time, 2019) Pequeño Vals Vienés (Silvia Perez Cruz, Raul Fernandes Miro; Granada; 2014)

  33. 68

    Vom Set Runner zur Script Supervisorin. Oder: Als das Theater mich fand.

    Vom Set Runner zur Script Supervisorin. Oder: Als das Theater mich fand. Nach dreijähriger Ausbildung an der Internationalen Schule für Schauspiel und Acting in München erhält Regina Hillinger aus Wartberg an der Krems Engagements als Bühnenschauspielerin und Sprecherin, macht Hörspiele, Tourneetheater und Kindermusical u. a. am Linzer Maestro-Theater. Als älteste von fünf Geschwistern und vielseitige Persönlichkeit betreut sie einmal auch das Kind einer Schauspiel-Kollegin am Film-Set, wo sie kurzerhand selbst landet: In der Regieabteilung. Mit der Filmklappe in der Hand bewahrt sie dort den Überblick und genießt an ungewöhnlichen Drehorten Frischluft, Berge, Schnee und Ausblick.   Foto: Bojan Ritan Musik: in Arbeit

  34. 67

    Zwischen Schau, Spiel, und Kunst: Performance

    Zwischen Schau, Spiel, und Kunst: Performance Geboren im oberösterreichischen Laakirchen, erschafft sich die Performance-Künstlerin Bernadette Laimbauer schon als Kind eigene Welten, veranstaltet Aufführungen mit ihren Geschwistern, erfindet den Radiosender ‚Laa‘ und nützt das Vorhandene, zum Spiel. Nach ihrer Ausbildung an der HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz sucht sie Wege der Darstellenden Kunst, lernt Techniken der Improvisation, studiert Experimentelle Gestaltung an der Linzer Kunstuniversität und findet sich im Moment, in der Performance, wieder. Während sie ihre Arbeiten international zeigt und mit ihrer Tochter auf der Bühne steht, verlagert sie ihren Lebensmittelpunkt ins ländliche Mooskirchen (Stmk), wo sie soeben die ‚Geschäftsstelle‘ eröffnet, welche Kunst-, Verkaufs- und Ausstellungsraum als auch Werkstatt und Atelier zugleich ist und Menschen zu Austausch und English Breakfast einlädt. www.bernadettelaimbauer.com   Beitragsbild © Bernadette Laimbauer Musik: in Arbeit

  35. 66

    tanztalk Winterpause mit Literatur von Regina Zikmund

    Buchpräsentation: Wildes Selbst ‚Du benötigst keinen Schöpfer, um als Figur in einer Geschichte zu existieren. Es genügt, am Morgen die Augen zu öffnen und zu glauben, du seist die Stimme in deinem Kopf.‘ Regina Zikmund wurde in Wels/OÖ geboren und studierte Philosophie und Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Heute lebt und schreibt sie im Almtal in Oberösterreich. In dieser tanztalk-Winterpause liest sie aus ihrem Erstlingswerk ‚Wildes Selbst‘, ein Buch über die Reise zu sich selbst und die Suche nach wahrer Freiheit.   Wildes Selbst [Inhalt] Seda sucht einen Weg aus einem unglücklichen Leben, getrieben von der tiefsten menschlichen Sehnsucht, der Sehnsucht nach wahrer Freiheit. Als sie sich eines Tages während eines gedankenverlorenen Spaziergangs in der Wildnis verliert, stößt sie auf ein geheimnisvolles Haus im Wald. Dort wohnt die wilde Frau Viveka, die ihr eine Herberge anbietet und Seda vor eine Entscheidung stellt. „Bleibst du für eine Nacht, wirst du morgen zu deinem Auto finden, doch mehr findest du nicht. Bleibst du aber hier, bis sich die Gesichter der Natur einmal zur Gänze gezeigt haben, wirst du weit mehr finden als nur einen alten, ausgetretenen Pfad.“ Von nun an entstehen analog zu den Qualitäten der Jahreszeiten abwechselnd philosophische Dialoge und innerweltliche Erlebnisse. Seda wird durch die Führung der Wilden „zum Hinsehen“ gezwungen, ein Hinsehen, das sich mit dem Beleuchten der innersten Finsternis beschäftigt. Im Laufe der Zeit gelangt die Protagonistin dadurch zu Erfahrungswissen, das sie zu Erkenntnis über die Zusammenhänge der Dinge führt und sie schließlich zu ihrem wahren Kern vordringen lässt, ganz nach dem Motto: GNOTHI SEAUTON – erkenne dich selbst. www.wildesselbst.at Info: Im Winter macht die Radiosendung tanztalk eine Interview-Pause und präsentiert Werke von regionalen Autor:innen. tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  36. 65

    Der schönste Beruf: Die Bühne.

    Julia Höfler, Schauspielerin, Sängerin, Autorin, geb. 1973 in Wien/Österreich als Tochter eines Schauspielers und einer Dolmetscherin. Sie steht seit ihrer frühesten Kindheit auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Nach Abschluss ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes spielt sie über 15 Jahre auf den verschiedensten Bühnen Deutschlands und Österreichs (Staatstheater Saarbrücken, Stadttheater Kiel, Ensembletheater Wien, Schauspielhaus Salzburg…) und in Film und Fernsehen ( ARD/ ORF/ arte…): 2007 zieht sie sich vom Theater zurück und lebt für zwei Jahre in einer Einsiedelei in der Steiermark. 2009 schließt sie sich der Tanzkompagnie alluna an und geht für 10 Jahre nach Frankreich. Es folgen Fortbildungen mit Schwerpunkt Tanz, Märchen und kollektive Traumaheilung in Kalifornien, Belgien und Deutschland; 2018 erscheint ihr Album „On my whale“ (aufgenommen mit dem Musiker Geoffrey Le Brech) und 2019 ihr Solo-Stück „Gletarn… oder wie die Welt umarmen“ beim Verlag Les Mandarines. www.juliahoefler.com Trailer Gletarn 2019 Musik: Sheila Chandra/The Zen Kiss: La Sagesse (Woman, I’m Calling You), 1994 Baden Baden/Mille Eclairs: Finalmente, 2015 Agnes Obel/Aventine: The Curse, 2013 Nena/In meinem Leben: In meinem Leben, 2010 Gee & Flœr/On my Whale: On my Whale: 2018 Ane Brun/Rarities: Halo ( Beyoncé), 2013 otan/7 Layers: Let the river in, 2014 Israel Kamakawi’Ole/Alone in IZ World: What a wonderful world, 2010 Laid back/Healing Fealing: House of the rising sun (The Animals), 2018; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  37. 64

    Oase Tanz: Künstlerisch tätig, voller Freude und erfolgreich

    Von Leistungssport und Turnhallen wendet sich Natalie Fend bereits als Kind ab, widmet sich zuerst dem Show- und später dem künstlerischen Tanz. Nach ihrem Tanzpädagogik-Studium in Wien und Dijon ergänzt die talentierte Tänzerin ihr Repertoire an der Schule des Theaters und am Complete Vocal Institute in Kopenhagen, beginnt verstärkt interdisziplinär zu arbeiten. Es folgen internationale Engagements in Israel, Palästina, Simbabwe, Italien und Großbritannien sowie bei den Bregenzer Festspielen, im Spielboden Dornbirn und am Theater an der Wien als auch Kollaborationen mit Pool of Invention, Im_flieger und netzwerkTanz. Während sich die vielseitige Künstlerin in Bühnen- und Filmprojekten wie FeMale, Non Animum und Mozart in the Wind tänzerisch bewegt und als Model für nachhaltige Produkte arbeitet, wünscht sich die bald zweifache Mutter beruflich mehr finanzielle Wertschätzung. In ihrer aktuellen Arbeit ‚Blooming Garden‘ recherchiert sie zu Unterbewusstsein, Traum und Schutzraum, zu sehen am 12. Nov. 2022 im TiK in Dornbirn. Natalie Fend, geb. 1989 in Feldkirch/Vorarlberg, Tänzerin, Choreografin, Interdisziplinäre Künstlerin, versteht ihr Instrument auf vielschichtige Art und Weise einzusetzen und legt den Fokus bereits zu Beginn ihres Schaffens vermehrt darauf, in etwas anderen Räumen als dem klassischen Bühnenraum zu tanzen. Ihre essenzielle Bewegungssprache entwickelte die interdisziplinäre Künstlerin in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Tanz- Kulturen, Reisen und dem darin innewohnenden Raum. *Der Körper ist ein Instrument der alles weiß, hör einfach zu. 2012 absolvierte Natalie ihr 4-jähriges Studium für Zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK Wien. Der Fokus der Ausbildung war dreigeteilt in Choreografie – Tanz – Pädagogik. Die Faszination Bühnentanz erlebte sie am Conservatoire Jean – Philippe Rameau in Dijon, wo sie zwischen 2010 – 2011 ebendies studierte. Reisen wurde seither ein fixer Bestandteil ihres Arbeitslebens. Unterschiedlichste Projekte brachten Natalie neben dem deutschsprachigen Raum u.a. nach Palästina und Israel (EXILE 2011 – Royston Maldoom), Cardiff – Wales (In between 2013 mit tangentCOLLABORATIONS), Simbabwe – Afrika (Do you Jodel? 2015 – Dschungel Wien) Venedig – Italien (Synthome Partitur 2015 von Dora Garcia – Biennale). Reisen nach u.a. New York, Kuba, Mexiko, Brasilien und Kopenhagen, mündeten stets im Austausch mit anderen KünstlerInnen und fungierten als Inspirationsquelle für weitere Arbeiten. Weiters kreierte Natalie zahlreiche Projekte im Raum Vorarlberg u.a. in der Johanniterkirche Feldkirch, im Spielboden Dornbirn, im Kunsthaus Bregenz und im Rahmen des Bregenzer Frühlings im öffentlichen Raum. Natalie Fends Projekte beinhalten eine tiefreichende Recherche und erstrecken sich manchmal auch über Jahre bis sie von der Qualität überzeugt ist und einen aktiven Probe – und Aufführungsweg forciert. Nach einem gemeinsamen Projekt beim Burgenländer Klangfrühling 2016, arbeitet Natalie seit 2018 mit dem Musiker und Komponisten Florian Willeitner (DE) und Pool of Invention (POI) zusammen. Sie kreierten bisher folgende Projekte: Mozart in the Wind, ein Tanzkonzert das im Rahmen der Mozartwoche 2020 von Rolando Villazón eingeladen und in der SZENE Salzburg uraufgeführt wurde. Non Animum, ein Kurzfilm-Projekt nominiert beim Filmfestival Regensburg 2020 und Erwachen, eine Choreografie im öffentlichen Raum im Rahmen des Bregenzer Frühling 2019. Neben ihren eigenen Projekten tanzte Natalie in Choreografien von Renate Graziadei, Blenard Azizaj, Ulduz Ahmazadeh, Aleksandra Vohl und Silvia Salzmann. Außerdem in Projekten von Johannes Rausch, Brigitte Walk, Dora Garcia und den Bregenzer Festspielen sowie dem Theater an der Wien. www.nataliefend.com Musik: Dave Matthews Band/Stand Up: Dreamgirl, 2005 Schmieds Puls/I care a little less about everything now: This is not what I was looking for, 2015 Blumenfeld/Jenseits von Jedem: Wir sind frei, 2003 Leoniden/River: River, 2018 Jamie Cullum/The Pursuit: Don’t stop the music, 2009 Sting/Fragile: Fragile, 2009 Schmieds Puls/I care a little less about everything now: As far as close, 2015 Schmieds Puls/I care a little less about everything now: You can go now, 2015 Schmieds Puls/Play Dead: You will always have a piece of my heart, 2013 Death Cab for Cutie/Thank you for today: When we drive, 2018 Schmieds Puls/I care a little less about everything now: Listen, 2015 Death Cab for Cutie/Plans: Soul meets Body, 2006;   tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  38. 63

    Wie viel Sprache braucht der Tanz?

    Cornelia Lehner wächst in einem musik- und kulturbewussten Elternhaus nahe Linz auf, nähert sich dem Tanz zuerst über Ballett, Eiskunstlauf und Gesellschaftstanz. Ausgebildet in jungen Jahren bei Erika Gangl und später Schülerin von Bruno Genty, forscht die diplomierte Tanz- und Bewegungspädagogin aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive über die Zugänglichkeit von zeitgenössischer Tanzkunst. Von Vernunft und Ratio hin zur Faszination einer körperlichen Ausdrucksform, führt ihr Weg zu Atmung und Präsenz, freier Projektarbeit und Kulturmanagement. Als vormalige Leiterin des Theaterfestivals Schäxpir kuratiert sie die diesjährige Hybrid Space Residencies der Tanzinitiative Redsapata, berät freie Kunstschaffende bei der Navigation ihrer Projekte und ist Co-Leiterin der 6. Ausgabe des Tanzhafenfestivals, das von 14. bis 25. Okt. 2022 an verschiedenen Spielstätten in Linz stattfindet.   Mag. Cornelia Lehner, geb. 1978 in Linz, Kulturmanagerin, Vermittlerin, Tanzpädagogin Studium der Soziologie mit Schwerpunkt Kultur und Medien, Absolventin mehrerer akademischer Lehrgänge für Kulturvermittlung und Kulturmanagement. Nach vielen Jahren im musealen Bereich lag ihr Fokus in den vergangenen Jahren auf der Vermittlung von Kultur im performativen Kontext: Als Festivalleiterin von SCHÄXPIR dem internationalen Theaterfestival für junges Publikum konnte sie viele (junge) Menschen mit Darstellender Kunst in Verbindung bringen. Seit 2021 freischaffende Kulturmanagerin, versteht sie sich als Schnittstelle zwischen künstlerischer Szene, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Feld der Kulturvermittlung verbindet sie theoretisch fundiertes Wissen mit langjähriger Praxis. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischem und modernem Tanz. 2007 war sie Gaststudentin am IDA Institute for Dance Arts an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Sie ist diplomierte Tanz- und Bewegungspädagogin. Ihr Dissertationsprojekt befasste sich mit der Rezeption von zeitgenössischem Tanz und dessen Vermittlung. Für die Tanzinitiative redsapata kuratierte sie zuletzt die Hybrid Space Residencies; aktuell hat sie die künstlerische Leitung des Tanzhafenfestivals 2022 inne. www.kultur.co.at Musik: Familie Lässig/Im Herzen des Kommerz:Das Leichteste der Welt, 2018 Marco Beasley, Lucilla Galeazzi, Christina Pluhar/La Tarantella: Antidotum Tarantula: La Carpinese (Tarantella), 2002 Paolo Conte/Paolo Conte:Via con me, 1984 Brandt Brauer Frick/You Make Me Real: Caffeine, 2010 Giacomo Puccini/Gianni Schicchi: O mio babbino caro, 1918 Wovenhand/Wovenhand: Story and Pictures, 2011 Dota Kehr/Taschentöne (live): Alles du, 2004 Major Lazer ft. The Partysquad /Original Don: Original Don, 2011 The Tiger Lillies/Circus Songs: Send in the Clowns, 2000 Crystn Hunt Akron/Lick My Fur: Feed the Demons, 2022 Crystn Hunt Akron/Lick My Fur: Summer, 2022 Skero/Der Riese im Glashaus: Gfrei di, 2015 Nina Simone/Little Girl Blue: My Baby Just Cares For Me, 1959 Brandt Brauer Frick/Mr. Machine: On Powdered Ground, 2011 Modern Talking/Let’s Talk About Love: Cheri Cheri Lady, 1985 Annie Lennox/Dido’s Lament: Dido’s Lament, 2020;   tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  39. 62

    Von der Wurzel bis zur Krönung.

    Ursula Anna Baumgartner kann mehr als Klavier spielen, singen, sprechen und tanzen. Geboren und aufgewachsen im Zentrum von Linz, ist sie bereits in Jugendjahren mit den Sparten Schauspiel, Gesang und Tanz vertraut. Nach ihrer Schauspielausbildung in Wien tourt sie als Musical Darstellerin durch Deutschland, gründet später das Duo „Bemme Melange“ und mit ihrem Namenskollegen Harald Baumgartner das Kleinkunst-Duo „Baumgärtner“. Zurück in Österreich, fühlt sich die Bühnenheldin im Tanz immer noch wenig zuhause, umso mehr aber beim Improvisationstheater. „Salon Spontan“ nennt sich daher das Ensemble, mit dem sie das Genre Musical auf sein Improvisationstalent untersucht und ab Herbst 2022 wieder regelmäßig zu sehen ist. Ursula Anna Baumgartner, geb. 1984 in Linz, Oberösterreich, ist ausgebildete Schauspielerin und Musicaldarstellerin. Nach zahlreichen Gastverträgen an deutschen Bühnen (Mamma Mia!/Aida/HAIR/West Side Story/Buddy Holly/…) zog es Ursula zurück nach Österreich, wo sie nun in der Theater- und Improszene zuhause ist. Als Improvisateurin bringt sie mit ihrem Ensemble „Salon Spontan“ das improvisierteste Musical der Stadt auf die Bühne, erforscht mit ihrem Duo „Bemme Melange“ die Welt des Träumens oder kämpft im TAG – Theater an der Gumpendorferstraße als Mitglied der „Sport vor Ort – Allstars“ um den…äh…schönsten Theatersport-Pokal der Stadt. Wenn Ursula nicht gerade als Sprecherin im Tonstudio steht, tourt sie mit ihrem Kleinkunst-Duo „Baumgärtner“ durch Österreich und singt und spielt über die Parallelen zwischen einem Baum- und einem Menschenleben. www.ursula-baumgartner.com www.baumgaertner-kleinkunst.at www.salonspontan.at Musik: HAIR / Original Soundtrack / The Flash Failures (Let The Sunshine in) / 1979 QUEEN / A Day at the Races /Somebody To Love / 1976 Fünf Sterne Deluxe / Sillium / Dein Herz schlägt schneller / 1998 Otis Redding / The Dock of the Bay / (Sittin’ On) The Dock of the Bay / 1968 Buddy Holly (& The Crickets) / Buddy Holly / Everyday / 1958 Baumgärtner/I låss di los/2018 Florence + The Machine / Ceremonials / Shake it Out / 2011 Baumgärtner/Pollenpolka/2018 TLC / crazysexycool / Waterfalls / 1994 The Mamas and The Papas / The Mamas & The Papas / I Saw Her Again / 1966; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  40. 61

    Klangfoåb – musikalische Frauenpower

    Acht junge Frauen aus Ober- und Niederösterreich haben sich im Stiftergymnasium Linz kennengelernt und 2017 beschlossen ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik gemeinsam zu leben und das Vokalensemble „Klangfoåb“ zu gründen. Die Musikerinnen singen nicht nur a capella, sondern sind auch mit instrumentaler Begleitung, wie Klavier, Geige, Querflöte, Gitarre oder Klarinette zu hören, und ihr Repertorie reicht von Pop bis Klassik. In der tanztalk-Sommerpause geben sie Einblick in ihr vielfältiges Schaffen und erzählen über das Geheimnis, welches die junge Künstlerinnen-Gruppe so besonders macht. tanztalk Sommerpause mit Klangfoåb So, 7. Aug. 2022 19:07 Im Sommer macht tanztalk eine Interview-Pause und präsentiert Musik von regionalen Künstler:innen. tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 www.tanzland.at/tanztalk

  41. 60

    The Zebras: Aus Lärm wurde Musik und aus Musik Freundschaft

    Noah Steiner, Florian Sadleder und Patrick Luwy bilden die junge Punk-Band ‚The Zebras‘. Seit 2020 gibt es das Trio, welches bislang ausschließlich eigene Kompositionen spielt und gemeinsam die Bühnen des Kremstals rockt. Die drei 13-Jährigen Musiker kommen aus Kirchdorf an der Krems und sind nicht nur Bandkollegen, sondern auch richtig gute Freunde, die neben der Bandproben auch ihre Freizeit gerne miteinander verbringen. Bald schon wollen sie ihr erstes Album herausbringen, um damit so richtig durchzustarten. Das größte Ziel der jungen Punk-Band ist es, im Wembley Stadion aufzutreten und ihre Leidenschaft zur Musik zu präsentieren. Musik: tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 www.tanzland.at/tanztalk

  42. 59

    Damals war Tanzen schwierig. Heute macht es große Freude.

    Rhythmisch höchst unbegabt fühlt sich Andrea Söllner als Kind und weder Gesellschaftstanz noch ihr Tanzkurs-Partner begeistern sie als Jugendliche. Gefunden wird sie später vom Tanz selbst, genau genommen von ‚Der Specknerin‘, ein beliebter Tanz in der Gruppe, den sie mit Leidenschaft tanzt, während sie ihre Tanzlust mit anderen teilt und regelmäßig neue Tänze kennen lernt. Heute ist die in Treffling lebende Logopädin Oberösterreichs Landesvorsitzende für Seniorentanz und mit Freude Tanzleiterin für Menschen ab der Lebensmitte – die einen berufstätig, die anderen im Ruhestand(stanz). Gemeinsam mit ihrem Team lädt sie am 2. Juli 2022 zum Tanz-Fest im Gasthaus Danzer in Aspach, wo Bewegungsfreudige und Gäste miteinander essen, tanzen und feiern. Andrea Söllner, geb. 1966 in Mittertreffling; 12 Jahre Volksschule und wirtschaftskundliches Realgymnasium mit Maturaabschluss; 2 Jahre Schule für den logopädisch-phoniatrisch-audiometrischen Dienst am AKH Linz (heute FH), seit Jänner 1988 Logopädin; ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter, mittlerweile auch 1 Enkerl; interessiert sich für vieles, vor allem für die Themen Gesundheit und Ernährung als auch Energetik, sowie Astrologie und Tarot, für das Leben und Sein der eigenen Kinder sowie für Tiere als auch Musik; lernt verschiedene Instrumente ohne sich auf eines zu spezialisieren und absolviert zahlreiche Ausbildungen in unterschiedlichen Bereichen; entdeckt 2016 nach lange Suche den Seniorentanz und macht 2018 die Ausbildung zur Tanzleiterin, womit sie ihre Tätigkeit als SelbA-Trainerin ergänzt. Als Tanzleiterin hat sie eine eigene Tanzgruppe in Treffling und seit 2020 ist sie Oberösterreichs Landesvorsitzende; gemeinsam mit ihrem Team organisiert sie Workshops für Tanzleiter:innen in Oberösterreich. www.seniorentanz.at www.dioezese-linz.at/selba Musik: The Kelly Family/Over the Hump: An Angel, 1994 Celtig Woman/Songs from the Heart: Amazing Graze, 2011 Yann Tiersen/ le fabuleux destin d’amélie poulain (bande originale du film): comptine d’un autre été, 2001 The Beatles/With The Beatles: All my Loving, 1963 Scott McKenzie/San Francisco: San Franciso, 1967 The Kelly Family/Almost Heaven: Every Baby, 1996 ABBA/Voulez-Vous: I have a dream, 1979 ABBA (Deutscher Musical Soundtrack)/Mamma mia! – Mucial Soundtrack: Mamma mia!, 1999 Simon and Garfunkel/Sounds of Silence (2. Fassung): The Sound of Silence, 1965 Elvis Presley/Seperate Ways: Always on my Mind, 1972 The Beatles/Help!: Yesterday, 1965; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  43. 58

    Wattebausch essen und Schulterblatt absägen: Führen nicht zur idealen (Ballett-)Figur.

    Die Tänzerin Nadja Puttner verbringt ihr Kindheit mit viel Sonne und Fantasie bei ihren Großeltern in Kärnten. Ihre Jugendjahre und eine Vielzahl an Ballettausbildungen genießt sie in Amsterdam und Wien, wo sie zuerst gemeinsam mit Viktor Shekhovtsov das Tanzstudio an der Wien führt und bis 2020 Leiterin des Unicorn Art Dance Studio ist, mit deren Tanztheaterkompanie ‚Unicorn Art‘ sie bis heute choreografisch tätig ist. Als Gründerin der Initiative Tanz und Bewegungskunst Österreich und Branchensprecherin für Kunst und Kultur der Gewerkschafts-Initiative vidaflex setzt sie sich für bessere Rahmenbedingungen in der Sparte Tanz ein und bemüht sich österreichweit um ein leistbares Trainingsangebot für professionelle Tanzschaffende. Am 5. Mai 2022 lädt sie im Wiener OFF THEATER zur Premiere von ‚ONXT! Oder: Die Realität sägen.‘, ein solistisches Stück über Isolation, (Selbst-)Rückzug und Lebensfreude. Nadja Puttner, geb. 1973 in Klagenfurt, ist freischaffende Tänzerin/Performerin, Choreografin und Tanzlehrende. Seit 2015 leitet sie die freie Tanztheatergruppe Unicorn Art, mit der sie mehrere abendfüllende Stücke auf die Bühne gebracht hat. Seit 2018 Gastspieltätigkeit im deutschsprachigen Raum. Ausgebildet in Ballett, zeitgenössischem Tanz und Musical in Wien und Amsterdam, ist ihre künstlerische Arbeit geprägt von Interdisziplinarität und einer stilistischen Offenheit, die sich gegen jedes Schubladendenken verwehrt. Seit 2001 unterrichtet Nadja Ballett und Choreografie für alle Leistungsstufen offen und im Ausbildungsbereich. 2001-2014 leitete sie das Tanz- und Ballettstudio an der Wien, 2015-2020 das Unicorn Art Dance Studio. Seit 2020 ist Nadja Gründungsmitglied und Obfrau der Initiative Tanz und Bewegungskunst Österreich, die sich für eine Aufwertung des Tanzes in Politik, Gesellschaft und innerhalb der Künste einsetzt. Ebenfalls seit 2020 engagiert sich Nadja als Branchensprecherin für Kunst und Kultur bei der gewerkschaftlichen Initiative vidaflex, seit 2021 ist sie auch Vorstandsmitglied. www.unicornart.at www.vimeo.com/nadjaputtner www.itboe.at www.vidaflex.at   Musik: David Bowie/Hunky Dory: Life on Mars?, 1971 America/The Last Unicorn Filmscore by Jimmy Webb, America and London Symphony Orchestra: The Last Unicorn, 1982 Kate Bush/The Kick Inside: Wuthering Heights, 1978 Ciara/Paint It, Black: Paint It, Black (Original: The Rolling Stones 1966), 2015 Talos/Far Out Dust: On and On, 2019 Willy DeVille/Willy DeVille (live): Heaven Stood Still, 1993 Queen/Made in Heaven: Heaven for Everyone, 1995 Marek Weber und Orchester mit Refraingesang/aus dem Film „Der blonde Traum“: Irgendwo auf der Welt, 1932 Anastacia/Anastacia: Left Outside Alone, 2004 Radiohead/OK Computer: Exit Song (For A Film), 1997 Deep Purple/Deep Purple in Rock: Child in Time, 1970 Depeche Mode/Violator: Enjoy the Silence, 1990 Dire Straits/Brothers in Arms: Brothers in Arms, 1985 Limahl/NeverEnding Story: NeverEnding Story, 1984;   tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  44. 57

    Frieden. Beginnt im eigenen Körper

    Randi Ulrike Therese Randolf- Liebnau, geb. 4.11.1966 in Hamburg, macht nach ihrem Abitur eine 3-jährige Ausbildung zur staatlich geprüften Tanzpädagogin (Hamburg), dann 4 Jahre Studium an der Rotterdamer Tanzakademie mit Abschluss in den Fächern: Dansexpressie, Modern Dance und Ballett; Weiterbildung zur Mastertrainerin im Gyrokinesis®, Gyrotonic® Trainer, Yogalehrerin, Dedicated, Bowspring Teacher, Practicioner von Sprialdynamik und Lomi Lomi Massage sowie Aura Soma Beraterin und mehr; Freiberufliche Tänzerin in Berlin, Hamburg, München sowie Frankreich, Niederlande und Schweiz. Gastdozentin im Rahmen mehrerer Tanzausbildungen. 1998 in Linz gelandet, als Tänzerin zusammen mit Johannes Randolf am Landestheater Linz, 1999 Choreografische Assistentin von Robert Poole am Linzer Landestheater. Gleichzeitig auch Dozentin an der Anton Bruckner Privatuniversität (vormals A. B. Konservatorium); Nach 2 Jahren Theater, eine eigene Produktion mit Partner Johannes, mit eigener Company Novas „Second Skin“; (Posthof), ebenso Choreografien für Posthof, Landestheater und Szene Bunte Wähne und Schäxpir Festival. Später Fokus auf gesundes Bewegen: Seminare für Lehrer:innen (Österr. Gesundheitskasse), TaMed und mehr: Studio für Gyrotonic und Gyrokinesis Gruppenkurse, One to One und Auszubildende zum Gyrokinesis Trainer. Seit 2017 Ausbildung zum Faszientraining Bowspring ; An der A. B. Privatuniversität (Institute of Dance Arts) Anatomy und Movement Essentials für Tanzstudent:innen Bachelor und Master, EMP. Seit November 2021 neues Studio: „SOULFUL MOVERS“, hier unterrichtend mit Bowspring und das eigens entwickelte Konzept „Soulful Movers“. Während der Zeit der Pandemie (2020-2021) Aufbau einer internationalen Online-Community und Unterricht wöchentlicher Kurse sowie Hybrid Workshops. Soulful Movers bringt die Teilnehmer:innen zurück in ihre oft vergessene Körperweisheit, mit Schwerpunkt auf neue achtsame Bewusstheit für natürliche Bewegung. Dabei lernen die Schüler:innen den Körper in seiner Komplexität auf einfache Weise zu verstehen, erkennen ihre Fehlhaltungen und schaffen sich neue innere Weite. Das spricht den Menschen in seiner Ganzheit an. www.randirandolf.com YouTube : Randi Randolf- Liebnau https://www.facebook.com/groups/4222835251149747/ https://www.facebook.com/randirandolf Musik: Julia Noa Fischer/Little Girl – Single: Little Girl, 2020 Julia Noa Fischer/Silent: Your Strength, 2008 John Legend/Love in the Future: All of Me, 2013 Wim Mertens/Music And Film: Houfnice, 2009 Adele/30: Easy on Me, 2021 Billie Eilish/When we all fall asleep, where do you go?: Bad Guy, 2019 2Pac (feat. Big Syke)/All Eyez On Me: All Eyez On Me, 1996 Billie Eilish/Happier than ever: Your Power, 2021 P!nk & Willow Sage Hart/All I Know So Far: Setlist: Cover Me in Sunshine, 2021 Julia Noa Fischer/Little Girl – Single: Dolphin Skies Riton & Nightcrawlers ft. Mufasa & Hypeman/Single, Ministry of Sound: Friday (Dopamine Re-edit), 2021 Billie Eilish/When wie all fall asleep, where do you go?: All the Good Girls Go to Hell, 2019 Julia Noa Fischer/Silent: Pearls, 2008 Beyond Time & Kristoffer Wallin/Echoes in Valley, Vol. 3: Polar Fields, 2021; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  45. 56

    tanztalk mit Silke Grabinger

    Silke Grabinger BA MA, geboren in Oberösterreich, verbindet in ihren Arbeiten und Konzepten urbanen und zeitgenössischen Tanz mit performativer und bildender Kunst. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomenen, künstlerischen Paradigmen und der Funktion bzw. Stellung des Publikums.
 Im Jahr 1997 erstmals mit der Tanzform Breakdance in Berührung gekommen erzielte sie solo als „b-girl SILK“ oder auch in wechselnden Teams international bei einer Vielzahl von Wettbewerben Erfolge. Breakdance und Hip Hop Kultur fördert sie durch die 2004 und 2010 gegründeten Projekte „Elements of Style“ und „B-Girl Circle“.
 Nachdem sie von 2006 bis 2008 in der Cirque du Soleil Produktion „LOVE“ getanzt und mit den ChoreographInnen Dave St-Pierre (CAN), Margie Gillis (CAN) und Daniel Ezralow (USA) zusammengearbeitet hatte, kreierte sie 2008 ihr erstes Solotanzstück „[SLIK]“ mit Pilottanzt (AT).
 Ihr Studium raum&designstrategien schloss sie 2009 mit dem Bachelor ab und bei einer Gruppenausstellung wurde ihr der österreichische Staatspreis für Design verliehen. 2019 beendete sie ihr Studium für zeitbasierte Medien mit dem Master of Arts. In ihren zeitgenössischen Arbeiten stellte sie sich als Versuchsperson unterschiedlichen ChoreographInnen wie Anne Juren, Benoit Lachambre, Astrid Endruweit & Michael Laub, Oleg Soulimenko, Philippe von dem Künstlerkollektiv Superamas, Hubert Lepka von lawine torren, dem Kabarettisten Dirk Stermann und dem Filmemacher Arash T. Riahi jeweils für zehn Minuten zur Verfügung. 2012 entwickelte sie eine Tanznotation für Musiker und erarbeitet mit dem Komponisten Bernhard Lang (AT) das Performancestück „Moving Architecture“, welches auf die Architektur des Austrian Cultural Forum New York aufgebaut ist und dort uraufgeführt wurde. 
Im selben Jahr gründete sie parallel zu SILK Cie. ihre zweite Tanzcompany SILK Fluegge mit der Absicht, Tanz- und Performanceproduktionen auch für junges Publikum zu entwickeln; SILK Fluegge wurde unter anderem mit dem „STELLA 15“ Award für herausragende Produktion für Jugendliche ausgezeichnet. silk.at Musik: Cardi B feat. Megah Thee Stallion/WAP: WAP, 2020; Jens Kuross/ The Man Nobody Can Touch: Done with dancing, 2020; Mioioin/Moon-EP: Hydrogen, o. D.; Two Feet/First Steps: Go Fuck Yourself, 2016; Frenquency/N.N: On Power, o. D.; Cid Rim/Kano: Charge, 2015; Igor Levit/Encounter: Nachtlied Op. 138_3 (Transcription for Piano)O [Max Reger], o. D.; Queen & David Bowie/Classic Queen Mix: Under Pressure, 1981; Zusatz: Misha Goldstein/Liebestraum: Die schönsten romantischen Klaviermelodien: Clair de Lune [Claude Debussy], o. D.; Major Lazor/ Peace Is the Mission: Light it up, 2015;   tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  46. 55

    Identität trifft Realität. Über (De-)Konstruktion in Körper und Tanz.

    Jaskaran Anand, geb. 1992 in Neu-Delhi (Indien), lebt seit 2015 in Linz. Er ist ein international anerkannter Performancekünstler, der als künstlerischer Leiter, Tänzer und Choreograf, Pädagoge, Initiator, Produzent und Videodramaturg arbeitet. Er ist Mitbegründer und Leiter der in Linz ansässigen Kunst-, Kultur- und Forschungsorganisation trivium, welche sich auf die Entschlüsselung der kulturellen Intersektionalität in menschlichen Körpern konzentriert. Seine Arbeiten sind transdisziplinäre Interventionen, die auf Überschneidungen zwischen performativer, wissenschaftlicher und kunstbasierter Forschung und partizipatorisch-kollaborativen künstlerischen Praktiken basieren: Choreographie und Tanz werden als Kommunikationsmethode innerhalb und außerhalb des traditionellen Kunst- und öffentlichen Raums eingesetzt. Er erforscht die (De-)Konstruktion der Mechanismen der Realitätsbildung für das Selbst im Leben eines geopolitischen menschlichen Körpers und konzentriert sich auf den menschlichen Körper als Inter-/Intraface. Seine Arbeiten, Interviews und Diskussionen wurden auf Festivals, in Institutionen, online und unter freiem Himmel in Österreich, Slowenien, den USA, Neuseeland und Indien präsentiert. Seine fortlaufende Langzeitproduktion „L-INKED“ verkörpert trans-sektionale Perspektiven im Kontext von Beziehungen, die auf soziokulturellen Identitätsnarrativen, Geschlecht und Sexualität basieren. Seine jüngsten Arbeiten: „In-between Privacy“, „Hibernating Further“ und „MachinedHuman!“ beschäftigen sich mit der Digitalisierung, ökologisch-psychologischen Aspekten der Gesellschaft und der Philosophie des Posthumanismus. Er war in den letzten Jahren auf Festivals wie Imagetanz Festival/brut Wien, Impulstanz Vienna International Dance Festival, ARS Electronica Festival, Oriente Occidente Festival und Rome Europa Festival zu sehen. Auf der Grundlage von Tanztheater, Meditation und kunstpädagogischer Praxis leitet und organisiert er improvisationsbasierte Workshops und pädagogische Projekte: „Moving Energies“, „City Swarming“ und „Playful Bodies“, die sich auf das Bewusstsein von Körper und Geist konzentrieren. Seit 2012 ist er in der europäischen und indischen Welt des zeitgenössischen Tanzes und der Performancekunst tätig, wo er als Performer/Kollaborateur mit Ivo Dimchev, Dschungel Wien, Liz King/D.ID Dance Identity, Opera de Lausanne und Teatro della Tosse/Balletto Civile gearbeitet hat. Er hat seinen Bachelor-Abschluss in Informatik an der Universität von Delhi, Indien, gemacht und einen zweiten/dritten kombinierten Bachelor-Abschluss in Tanzperformance und Tanzpädagogik an der Anton Bruckner Universität, Linz, Österreich. In Kürze wird er seinen Master-Abschluss in Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz, Österreich, machen. www.jaskarananand.com https://l-inked.jaskarananand.com/ https://www.facebook.com/Harmonical.self https://www.instagram.com/jaskaran_anand/ https://www.linkedin.com/in/jaskaran-anand-b7aa59103/ ___ Born in New Delhi, India (1992), living in Linz since 2015, Jaskaran Anand, is an internationally acclaimed performance artist working as art director, dancer-choreographer, pedagogue, initiator, producer, and video dramaturge-editor. He is co-founder and director of Linz-based art, cultural & research organization called trivium; focusing on unravelling the cultural intersectionality present in human bodies. His works are trans-disciplinary interventions based on intersections between performative, scientific & art- based research, and participatory-collaborative artistic practices: using choreography & dance as a method of communication in- & beyond- the traditional art and public spaces. He researches on (de)constructing the mechanisms of reality-formation for the self in living a geo-political human body and focuses on the human body acting as an inter-/intra-face. His works, interviews and discussions have been presented in festivals, institutions, online and open-air across Austria, Slovenia, USA, New Zealand, and India. His ongoing long-term production “L-INKED” embodies trans-sectional perspectives on relationship-formation based on socio-cultural identity narratives, gender, and sexuality. His recent works: “In-between Privacy”, “Hibernating Further” and “MachinedHuman!” approach digitalization; ecology-psychological aspect of the society and the philosophy of post humanism. He has been seen at festivals such as Imagetanz Festival/brut Wien, Impulstanz Vienna International Dance Festival, ARS Electronica Festival, Oriente Occidente Festival and Rome Europa Festival in the last years. Based on dance-theatre, meditation and art-education based practices he leads and co-organises improvisation based workshops and pedagogical projects: “Moving Energies”, “City Swarming” and “Playful Bodies”, focusing on body-mind consciousness. Since 2012, he is engaged in the European & Indian contemporary dance and performance art world where he has worked as a performer/collaborator with Ivo Dimchev, Dschungel Wien, Liz King/D.ID Dance Identity, Opera de Lausanne , and Teatro della Tosse/Balletto Civile. He has completed his bachelor’s degree in computer science from University of Delhi, India, and obtained a second/third combined bachelor’s degree in Dance Performance & Dance Pedagogy from Anton Bruckner University, Linz, Austria. He will soon be attaining a master’s degree in Interface Cultures from the Art University of Linz, Austria.   Musik: Lana Del Rey/Ultraviolence (deluxe version): Cruel World, 2014; Trent Reznor & Atticus Ross/The Social Network (Soundtrack from the Motion Picture): Hand Covers Bruise, 2010; The Piano Guys/Hits Volume: Michael meets Mozart, 2011; JazzKantine/Ultrahocherhitzt: Lieber Langsam, 2013; Björk/Jóga: All is full of Love, 1997; Anoushka Shankar/Traveller: Dancing in Madness, 2011; Smith & Burrows/“Peaky Blinders Netflix series/ Funny Looking Angels“: Wonderful Life, 1987; Soap and Skin/From Gas to Solid/You are my friend: What a wonderful world        [Louis Armstrong: What a Wonderful World, 1967]; Stevie J. Sutanto: Clipping Dream; Tubbe/Keine Arbeit lieber Tanzen: In Berlin, 2015; Nancy Sinatra Feat. Lee Hazlewood/The Very Special World Of Lee Hazlewood (Expanded Edition): Summer wine, 1967; deadmau5/whil(1<2): Creep, 2014; Appart feat. Soa&Skin/The Devil’s Walk: Goodbye – Dark (Netflix) Theme Song, 2011; RENU/Threshold: Beginning, 2014; Nitin Sawhney & Saroj Sawhney/Asian Lounge: Koyal, 2005; Anoushka Shankar/Land of Gold: Reunion, 2016; Steve Reich: Music for Mallet Instruments: Music for piece of wood, 1995;     tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  47. 54

    Zwischen Dutts und Tütüs, zart, zweifelnd und zäh

    Jana Würleitner, geb. 1999 in Linz (OÖ), wuchs in der oberösterreichischen Marktgemeinde Sierning auf. Dort besuchte sie die Volksschule sowie die Hauptschule (heutige TNMS Sierning). Anschließend besuchte sie die HLW Steyr für Kultur- und Kongressmanagement und maturierte 2019 mit ausgezeichnetem Erfolg. Bereits im Kindergartenalter begann Jana Würleitner im OÖ Landesmusikschulwerk zu tanzen. Von 2013 bis 2019 war sie Mitglied der Tanzakademie OÖ am Landestheater Linz unter der Leitung von Ilja van den Bosch und war an verschiedenen Produktionen beteiligt. Ihre erste professionelle Bühnenerfahrung machte sie 2015 als Teil der Kammeroper „Weiße Rose“ im Rahmen des Brucknerfestes im Brucknerhaus Linz. In den Saisonen 2015/16 und 2017/18 verkörperte sie die Solotanzrolle der Katze in Humperdinks Oper „Hänsel und Gretel“ unter der Regie von Intendant Rainer Mennicken im Musiktheater Linz. 2016 tanzte sie in einer modernen Inszenierung des Balletts „Nussknacker“ im Theater an der Rott (DE) mit Daniel Morales Pérez als choreografische Leitung. Im Sommer 2018 tanzte sie die Rolle der Minnie (Jet-Girl) in dem Musical West-Side-Story bei den Mühlviertler Musicalfestwochen in Bad Leonfelden unter der Leitung von Univ. Prof. Thomas Kerbl. Im Herbst 2018 erhielt Jana Würleitner das Dr. Josef Ratzenböck Stipendium in der Sparte „Tanz“. Im Jahr 2019 war sie Teil des Ensembles in der Produktion „Marie Antoinette“ am Musiktheater Linz unter der Leitung von „Mei Hong Lin“ und bestand – als erste Absolventin der Tanzakademie am Landestheater Linz – ihr „Audit of Art“ mit ausgezeichnetem Erfolg. Im Herbst 2020 startete sie das Bachelorstudium „Zeitgenössische Tanzpädagogik“ an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Neben ihrem Studienalltag unterrichtet sie im Turnverein St. Valentin Kinder im Alter von 4 – 9 Jahre. Musik: Billie Eilish/Happier Than Ever: Happier Than Ever, 2021; Junior Senior/D-D-Don’t Don’t Stop the Beat: Move Your Feet, 2002; The Jackson 5/ABC: ABC, 1970; Billie Eilish/Happier Than Ever: Billie Bossa Nova, 2021; Ólafur Arnalds/Island Songs: Doria – Island Songs VII, 2016; Iggy Pop/Lust For Life: The Passenger, 1977; Beyoncé 4/I Was Here: 2011; Zusatz: Beyoncé/The Lion King: The Gift: Find Your Way Back, 2020; RJD2/Magnificent City Instrumentals: All For U, 2006; Hillary Smith/Kris Bowers: Bridgerton (Covers from the Netflix Original Series): Strange (geschrieben von: Celeste, Jamie Hartman, Stephen Wrabel), 2020; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  48. 53

    tanztalk mit Veronika Wöhri und Verena Moos

    Veronika Wöhri, geb. 1994 in Waidhofen/Thaya im Waldviertel. Das Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule St. Pölten als erstes Standbein. Ein zweites sollte folgen, nämlich jenes der zeitgenössischen Tanzpädagogik an der Musik und Kunstuniversität der Stadt Wien. Die Vereinbarkeit und Durchmischung dieser beiden Professionen, wurden zum zentralen Thema während eines Auslandsaufenthalts an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg Deutschland. Seither beschäftigt sich die Künstlerin vor allem mit Fragen der Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und Niederschwelligkeit im zeitgenössischen Tanz, sowohl auf pädagogischer als auch auf künstlerischer Ebene. Nach Aufenthalten in Wien, Russland und Deutschland, 2020 in Steyr gelandet. Mitinitiatorin des Vereins KoLIBRI Tanzinitiative Steyr, Sozialarbeiterin in einer niederschwelligen Suchteinrichtung und Leiterin von Tanzworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Verena Moos, geb. 1989 in Kirchdorf/Krems und aufgewachsen in Waldneukirchen in OÖ. Musikalisch- künstlerische Aktivitäten beginnend im Alter von 6 Jahren, nach der Matura 6-monatiger Aufenthalt in Bolivien/Südamerika (Soziale Arbeit), Studium der Deutschen Philologie, Studium der Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik; 2015 Geburt von Tochter Zoe Rosa, weitere Fort- und Weiterbildungen im zeitgenössischen Tanz sowie vielseitige pädagogisch-künstlerische Tätigkeiten (Musikschule, reformpädagogische VS & MS, selbstständige Kursangebote im Bereich Musik- & Bewegung sowie Musikerin und Sängerin in verschiedenen Formationen; 2020 Gründung von KoLIBRI Tanzinitiative Steyr; Zur Zeit als Kulturvermittlerin im Museum Arbeitswelt Steyr tätig; Musik: Cyndi Lauper/She’s so Unusual: Girls Just wanna have Fun, 1983; 5/ 8 erl in Ehr’n/This is a political message: This is a political message, 2020; Aerdung/Evolved: Sit down relax, 2014; Altin Gün/Yol: Yüce dag basinda, 2021; Camille/Ilo vayou: Mars is no fun, 2011; My ugly clementine/Vitamin C: Don’t talk to me, 2020; Fiva MC und das Phantomoper/Die stadt gehört wieder mir: Zeitloopen, 2012; Celia Cruz/N.N. : Cucala, 1975 ; Aretha Franklin/Never Loved a Man the Way I Love You: Respect, 1967; Vance Joy/God Loves You When You’re Dancing: Riptide, 2013; Zusatz: Terry Riley/Cadenza On The Night Plain And Other String Quartets: G-Song Kronos Quartet, 1985; Jose Gonzales/Veneer: Slow Moves, 2003; Otis Redding/The dock of the bay (Sittin‘ on): The Dock Of The Bay, 1968; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  49. 52

    tanztalk mit Ingrid Türk-Chlapek

    Ingrid Türk-Chlapek, geb. 1963 in Wien. Theater- und Tanzwissenschafterin (Mag.a phil. 1989, MA 2017), 1993–2018 Lehraufträge an den Universitäten Wien und Klagenfurt sowie an der FH Joanneum in Graz. Seit 1995 Rote Nase Clowndoctorin, 1997–2011 Leitung Artemis Generationentheater. 2008 Teilnahme am EU-Projekt „Critical Endeavour“ für junge Tanzkritik beim Wiener ImPulsTanz-Festival und ebenda Mitglied der Jury des 1. Prix Jardin d’Europe/Europäischer Tanzpreis für junge Choreografie. Seither freie Tanzjournalistin für die Kleine Zeitung, tanz.at und tanznetz.de. 2009 Berufspraktikum im Tanzhaus Leeds (UK) über das Leonardo da Vinci EU-Austauschprogramm T.R.A.N.S.F.E.R für graduierte Personen. 2013-2020 Kuratorin der zeitgenössischen Tanzaktivitäten der Stadt Klagenfurt. 2016 Beitrag am Deutschen Tanzkongress in Hannover mit Franz Anton Cramer und Matjaž Farič über die zeitgenössische Praxis im ländlichen Raum. 2017 Referentin der Tanzjournalismus-Tagung in Essen über Lokaljournalismus. Seit 2016 Intendantin von PELZVERKEHR. www.festivalpelzverkehr.at Musik: Anna Anderluh/Leave Me Something Stupid: Leave me Something Stupid, 2021; Lucy Dacus/Hot & Heavy: Hot & Heavy, 2021; Mira Lu Kovacs/What Else Can Break: Stuck, 2021; Masha Qrella/Woanders: Geister, 2021; Clara Luzia/The Long Memory: Port of New Orleans, 2021; Valerie June/The Moon And Stars: Prescriptions For Dreamers: Call Me A Fool [feat. Carla Thomas], 2021; Sophia Kennedy/Monsters: Loop, 2021; Rebecca Horn/Hello Disaster: Tell Me About It, 2010; Celeste/Not Your Muse (Deluxe): Love Is Back, 2021; Fiva/Alles Leuchtet: Einen Sommer lang nur tanzen, 2014; Ina Regen/Rot: Leuchten, 2021; tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 Uhr WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 Uhr www.tanzland.at/tanztalk

  50. 51

    tanztalk Sommerpause mit Musik von Albin Paulus

    Maul, Trommel, Dudel und Sack tanztalk-Sommerpause mit Musik von Albin Paulus Dass der Dudelsack keine eintönige Sackpfeife und die Maultrommel kein verstaubtes Traditions-Instrument ist, beweist der Maultrommel-Weltmeister und Dudelsack-Virtuose Albin Paulus aus Wien. Mit Jodel- und Obertongesängen bringt er sein Publikum zum Staunen und überrascht mit groovig-rhythmischen Sounds auf selbst gebauten Instrumenten. Zu Gast im Kremstal war er kürzlich beim Performance Brunch BAM in Inzersdorf. Für alle, die ihn bei dieser künstlerisch-kulinarischen Sonntagsmatinee verpasst haben, hält diese tanztalk-Sommerpause ein paar seiner schönsten Töne bereit. Ja, es ist ein Ohrenschmaus, versprochen! Albin Paulus, geb. 1972 in Deutschland mit österreichischen Wurzeln. Seit früher Kindheit Beschäftigung mit Maultrommel und Jodeln. Nach klassischer Klarinettenausbildung in Braunschweig bei Kwang-ho Oh und einem Musikwissenschaftsstudium in Wien und Cremona machte er sich international einen Namen als Maultrommelvirtuose, u.a. mit der Ersteinspielung sämtlicher Maultrommelkonzerte J. G. Albrechtsbergers, als Dudelsackspieler, als innovativer Jodler, sowie als gefragter Multiinstrumentalist. Seine rege Konzert- und Lehrtätigkeit führte ihn durch ganz Europa sowie nach Asien, Nordafrika und Übersee. 1997 und 2005 war er 2. Preisträger des Dudelsackwettbewerbs in St. Chartier (F). 2011 wurde er in Jakutsk/ Sibirien zum “Weltvirtuosen der Maultrommel” gekürt. Zahlreiche internationale Preise erhielt er zudem mit seiner Weltmusikgruppe „Hotel Palindrone“: europäischer Folkpreis „Eiserner Eversteiner“, „Bravos“ des Trad Magazine und Preis der deutschen Schallpalttenkritik für CD-Produktionen. Er gründete Projekte für frühe Musik, Musikarchäologie und Instrumentenrekonstruktion wie „Cantlon“, erfindet neue Musikinstrumente und Klänge mit „Biowobble“ und spielt in zahlreichen Ensembles für „Alte Musik“ wie „Schikaneders Jugend“ (A) Unicorn (A), Ensemble Baroque de Limoges (F), Accentus Austria (A), Musica Romana (D), Clemencic Consort (A) Concilium Musicum Wien (A) sowie mit dem Elektronikpionier Hans Joachim Roedelius/ Tempus Transit (A). Zudem wirkt er bei Theaterproduktionen mit (Burgtheater, Volkstheater Wien, Ganymed KHM Wien) und leitet eine Klasse für Weltmusik an der Musikschule Wien. Seit 2017 ist er Mitglied des Sharing Heritage Love Tree Ensembles (EU), das gefragte europäischen Folkmusiker  (Etta Scollo, Brian Finnegan, Julia Lachersdorfer u.a.) unter der Leitung von Harald Haugaard und Helene Blum vereint, um als musikalische Botschafter eines gemeinsamen Europas aufzutreten. 2020 gewann er als Frontman mit der Gruppe Auli aus Lettland das „Zelta Mikrofons“ (goldene Mikrofon) für die CD Produktion „Sencu Balsis“. tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz. Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance, untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum. Tanz im Gespräch. Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise. Monatlich, am 1. Sonntag – 19:07-21:00 WH: Monatlich, am 3. Montag – 10:07-12:00 www.tanzland.at/tanztalk

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tanztalk.Eine Radiosendung über Zeitgenössischen Tanz,in der Menschen aus Tanz, Theater und Performance über ihre Arbeit und ihr Leben erzählen.Gerlinde Roidinger spricht mit Kunst- und Kulturschaffenden über Tanz, Theater und Performance,untersucht Bewegungsimpulse und erforscht Tanz im theatralen, öffentlichen und ländlichen Raum.Tanz im Gespräch.Eine Einladung zu einer bewegten Entdeckungsreise.www.tanzland.attanzland macht Tanz und Kunst im ländlichen Raum hör- und sichtbartanzland I ZVR 1042743577Verein zur Förderung von künstlerischem Tanz und zeitgenössischer Performancekunst im ländlichen Raum

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