Unter 4 Augen - der Wissenschaftspodcast der Ophthalmologie

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Unter 4 Augen - der Wissenschaftspodcast der Ophthalmologie

Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast ist das neue Audioformat der Augenheilkunde.Medical Retina, Glaukom, moderne Kataraktchirurgie, Genetik oder Onkologie -die Ophthalmologie ist ein weites Feld. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast präsentiert jeden Monat ein neues Thema in vier Ausgaben. Zu jedem Thema laden wir renommierte Experten ein, die spannende und aktuelle wissenschaftliche Arbeiten vorstellen. Gemeinsam mit unserem jungen Moderatorenteam, das als Assistenzärzte oder Medizinstudierende bereits erste Erfahrungen in der Ophthalmologie gesammelt hat, analysieren unsere Experten im Gespräch verschiedene Studien und gehen deren Thesen auf den Grund. Der Wissenstransfer steht bei diesem Format im Fokus.Ab dem 04. September 2021 erscheinen wöchentlich vier Folgen zu einem Themenmonat. Jede Folge hat eine Länge von etwa 15 Minuten. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast bringt die Ergebnisse wissenschaftlicherArbeiten auf eine praxisnahe und klinisch relevante Ebene. Unsere Zielgru

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    OCT-Biomarker des DMÖ

    OCT-Biomarker des DMÖ Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova Jeder Diabetiker in Deutschland hat Anspruch auf eine OCT-Untersuchung zur Detektion eines Makulaödems. Doch während es das eine ist, ein Ödem zu erkennen, ist es eine ganz andere Herausforderung, darüber hinaus zusätzliche Informationen aus dem individuellen Bild zu gewinnen – insbesondere dann, wenn sich der Patient bereits in Therapie befindet. Eine zentrale Frage ist dabei zum Beispiel, wer nicht oder nicht ausreichend auf eine Anti-VEGF-Therapie anspricht. Doch es gibt sie: spezifische „Biomarker“. Munk und Kollegen gehen in ihrer Arbeit auf die relevanten Faktoren ein – und wir freuen uns, dass Frau PD Dr. Furashova für uns zusammenfasst, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: OCT-Biomarker des DMÖ Munk MR, Somfai GM, de Smet MD, Donati G, Menke MN, Garweg JG, Ceklic L. The Role of Intravitreal Corticosteroids in the Treatment of DME: Predictive OCT Biomarkers. Int J Mol Sci. 2022 Jul 8;23(14):7585. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35886930/

  2. 192

    Diabetisches Makulaödem: Was wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben

    Diabetisches Makulaödem: Was wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova Ausgehend von einer Publikation von Kodjikian und Kollegen, die sich mit den Erkenntnissen der letzten zehn Jahre zur Behandlung des diabetischen Makulaödems mittels Fluocinolon-Langzeitimplantat beschäftigt, starten wir in einen neuen Themenmonat. Wir freuen uns sehr, erneut Frau PD Dr. Furashova als Expertin in unserem Podcast begrüßen zu dürfen! Ein Implantat, das über zwei bis drei Jahre wirkt – klingt zunächst nach einer idealen Lösung. Doch setzen wir es möglicherweise zu selten ein? Oder ist in bestimmten Fällen eher Zurückhaltung geboten? In dieser Folge beleuchten wir, wann dieses Implantat sinnvoll eingesetzt wird und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Weitere Informationen und die Studie selbst, gibt es hier: Diabetic macular edema: Lessons learned in the past 10 years Kodjikian L, Duarte L, Singh P, Habib M, Gonzalez V. What have we learned from a decade treating patients with diabetic macular oedema with 0.19 mg fluocinolone acetonide intravitreal implant? Eye (Lond). 2025 May;39(7):1238-1248 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39972202/

  3. 191

    Glaukomtherapie während der Schwangerschaft und Stillzeit

    Glaukomtherapie während der Schwangerschaft und Stillzeit Dr. Annika Licht im Gespräch mit Dr. Andreas Cordes Vielleicht nicht das häufigste Thema im klinischen Alltag, doch Wissen, das man unbedingt haben sollte: Wie verfährt man in der Schwangerschaft mit der Glaukomtherapie? Und welchen Effekt hat die Schwangerschaft überhaupt auf den Augeninnendruck oder die Geburt? Dr. Cordes führt uns durch die Ausarbeitungen von Belkin et al., vom 1. Trimenon bis zu der Frage, ob ein Glaukom einen Kaiserschnitt rechtfertigen kann. Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: Belkin A, Chen T, DeOliveria AR, Johnson SM, Ramulu PY, Buys YM; American Glaucoma Society and the Canadian Glaucoma Society. A Practical Guide to the Pregnant and Breastfeeding Patient with Glaucoma. Ophthalmol Glaucoma. 2020 Mar-Apr;3(2):79-89. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32672600/

  4. 190

    Soll man bei der Erstdiagnose eines POWGs mit Augentropfen starten?

    Soll man bei der Erstdiagnose eines POWGs mit Augentropfen starten? Dr. Annika Licht im Gespräch mit Dr. Andreas Cordes Nachdem wir in den letzten beiden Folgen mit Dr. Cordes nichtmedikamentöse Optionen der Glaukomtherapie besprochen haben, wenden wir uns heute einem Review von Radcliffe et al. zu, der sich eben damit befasst. Denn diese Optionen kommen oft erst im Verlauf der Therapie zum Einsatz. Doch was ist nach der Erstdiagnose sinnvoll? Radcliffe und Kollegen beleuchten die Tropftherapie und ihre oft weniger aufgeklärten Nebenwirkungen. Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: Radcliffe NM, Shah M, Samuelson TW. Challenging the "Topical Medications- First" Approach to Glaucoma: A Treatment Paradigm in Evolution. Ophthalmol Ther. 2023 Dec;12(6):2823-2839. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37855977/

  5. 189

    Vergleich zwischen zwei transtrabekulären Stents

    Vergleich zwischen zwei transtrabekulären Stents Dr. Annika Licht im Gespräch mit Dr. Andreas Cordes Als Glaukomspezialist nimmt Dr. Cordes uns mit in die inzwischen gut gefüllte Landschaft der minimalinvasiven Glaukomchirurgie. Wir besprechen eine Studie von Ahmed und Kollegen, die zwei transtrabekuläre Stents vergleicht, die ganz verschieden funktionieren: den iStent infinite und den Hydrus. Das Ergebnis könnte überraschen! Und natürlich bleibt nicht aus zu fragen: Wo stehen wir in der MIGS? Für welchen Patienten sollte ich welches Verfahren in Betracht ziehen und wann? Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: Ahmed IIK, Berdahl JP, Yadgarov A, Reiss GR, Sarkisian SR Jr, Gagné S, Robles M, Voskanyan LA, Sadruddin O, Parizadeh D, Giamporcaro JE, Kothe AC, Katz LJ, Navratil T. Six-Month Outcomes from a Prospective, Randomized Study of iStent infinite Versus Hydrus in Open-Angle Glaucoma: The INTEGRITY Study. Ophthalmol Ther. 2025 May;14(5):1005-1024. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40128494/

  6. 188

    Antiinflammatorische Therapie nach SLT

    Antiinflammatorische Therapie nach SLT Dr. Annika Licht im Gespräch mit Dr. Andreas Cordes Die SLT ist ein in der Glaukomtherapie etabliertes Verfahren. Doch ihre Wirkdauer ist begrenzt. Miranda und Kollegen haben erforscht, ob die postoperative Therapie mit verschiedenen antientzündlichen Präparaten einen Effekt auf die Wirkdauer und auf die Stärke der Drucksenkung hat. Um zu verstehen, warum gerade antientzündliche Tropfen sinnvoll sein könnten, wirft Dr. Andreas Cordes mit uns einen Blick in den bislang nicht abschließend verstandenen Wirkmechanismus. Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: Miranda JF, Maestrini HA, Barbosa CCP, Oltramari L, Guedes GB, Nascimento MM, Prata TS, Urata CN, Abe RY. Effect of Anti-Inflammatory Regimen on Selective Laser Trabeculoplasty Outcomes: A Randomized Controlled Trial. J Glaucoma. 2025 Jun 1;34(6):421-427. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39964343/

  7. 187

    Lyse bei Zentralarterienverschluss der Netzhaut

    Lyse bei Zentralarterienverschluss der Netzhaut Dr. med. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Amelie Pielen Während die Behandlung retinaler Venenverschlüsse (RVO) in vielen Lehrbüchern einen großen Raum einnimmt, fällt dieser bei Zentralarterienverschlüssen deutlich kürzer aus – in unserem Podcast darf das Thema aber nicht fehlen, zumal sich aktuell einiges in der Forschung tut. Prof. Pielen nimmt uns mit hinein: Die TenCRAOS-Studie dient uns als Anhaltspunkt, um auch über andere höchst relevante Forschungsarbeiten der letzten Jahre wie die EAGLE- und die THEIA-Studie zu sprechen. Immer mit der zentralen Frage: Lyse – überwiegt der Nutzen die Gefahr? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Ryan SJ, et al.; TenCRAOS Investigators. A Randomized Trial of Tenecteplase in Acute Central Retinal Artery Occlusion. N Engl J Med. 2026 Jan 29;394(5):442-450. doi: 10.1056/NEJMoa2508515. PMID: 41604638. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41604638/

  8. 186

    RVO und Inflammation: gibt es einen Zusammenhang?

    RVO und Inflammation: gibt es einen Zusammenhang? Dr. med. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Amelie Pielen Nachdem wir uns jetzt in zwei Folgen mit der Behandlung befasst haben, wird es Zeit, einen Schritt zurückzugehen: Wenn wir über Gefäßverschlüsse im Auge sprechen, darf eines nicht fehlen – die Abklärung der Risikofaktoren. Welche das sind und was genau Homocystein und CRP damit zu tun haben, erfahren Sie in der heutigen Folge mit Prof. Pielen! Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Hashemi E, Looha MA, Mazaherinia H, Samadaeian N, Panahi NM, Bonilla-Escobar FJ, Arevalo JF. Risk of stroke development following retinal vein occlusion: A systematic review and meta-analysis. Surv Ophthalmol. 2024 Nov- Dec;69(6):924-936. doi: 10.1016/j.survophthal.2024.06.007. Epub 2024 Jul 3. PMID: 38969210. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38969210/

  9. 185

    RVO: Ödemrezidiv nach Anti-VEGF

    RVO: Ödemrezidiv nach Anti-VEGF Dr. med. Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Amelie Pielen Die Netzhaut nach einem retinalen Venenverschluss (RVO) wieder trocken zu bekommen, ist das eine – sie trocken zu halten, das andere. Prof. Pielen stellt uns eine Studie von Cullhed Farrell et al. vor, die hierbei Ranibizumab und Aflibercept miteinander vergleicht. Aber nicht nur das: Auch die subfoveale choroidale Dicke wurde gemessen – nur, was hat die eigentlich damit zu tun? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Cullhed Farrell A, Casselholm de Salles M, Lindberg C, Epstein D. Recurrence of Macular Edema in Branch Retinal Vein Occlusion: A Comparison of Aflibercept and Ranibizumab in a Randomized Trial. Ophthalmol Retina. 2025 Nov;9(11):1098-1105. doi: 10.1016/j.oret.2025.05.012. Epub 2025 May 13. PMID: 40373873. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40373873/

  10. 184

    RVO: Was lernen wir aus real-world Daten?

    RVO: Was lernen wir aus real-world Daten? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Amelie Pielen Dass die Untersuchungen zur Behandlungsqualität gerade bei IVOM Therapien auch nach der Zulassung zentral sind, zeigt uns auch die AURIGA-Studie, die wir zusammen mit Frau Prof. Pielen aus Nürnberg anschauen - beziehungsweise eine Subgruppenanalyse davon: die retinalen Venenverschlüsse (RVO). Aber wie hoch ist die Behandlungslast konkret? Was erwartet einen Patienten mit RVO? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Giocanti-Aurégan A, Donati S, Hoerauf H, Allmeier H, Rittenhouse KD, Machewitz T, Yang CH; AURIGA Study Investigators. Real-World Management of Macular Edema Secondary to Retinal Vein Occlusion with Intravitreal Aflibercept: 24-month Results from the AURIGA Observational Study. Ophthalmol Ther. 2024 Jan;13(1):179-203. doi: 10.1007/s40123-023-00830-w. Epub 2023 Nov 4. PMID: 37924481; PMCID: PMC10776559. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37924481/

  11. 183

    Die Evolution von Cyclosporin A- Präparaten

    Die Evolution von Cyclosporin A-Präparaten Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven Cyclosporin A hat sich als Therapeutikum schon längst etabliert, könnte man meinen. Und auch wir haben in unserem Podcast schon das ein oder andere Mal über diesen Wirkstoff gesprochen. Aber jetzt, mit dem geballten Wissen aus den letzten drei Folgen, weitet sich noch einmal der Blick und wir freuen uns, mit Prof. Stevens nochmal genau zu schauen, bei wem Cyclosporin A sinnvoll ist - und auch was die Schwierigkeiten und Nutzen verschiedener Entwicklungsstufen der Lokaltherapie mit Cyclosporin A bieten. Weitere Informationen und die Studien selbst, gibt es hier: A Review of Topical Cyclosporine A Formulations-A Disease-Modifying Agent for Keratoconjunctivitis Sicca Gary W Jerkins, Guruprasad R Pattar, Shane R Kannarr Affiliations Expand PMID: 32109984 PMCID: PMC7039096 DOI: 10.2147/OPTH.S228070 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32109984/ The evolution of cyclosporine treatments for treatment of ocular surface diseases Anna Flts, Richard Medina, Esen K Akpek Affiliations Expand PMID: 39079156 DOI: 10.1097/ACI.0000000000001017 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39079156/

  12. 182

    Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen

    Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven In dieser Folge erweitern wir den Blick auf das Krankheitsbild Sicca um eine Perspektive, die im klinischen Alltag oft zu wenig reflektiert wird: die zugrunde liegende Pathophysiologie. Allzu häufig werden bekannte Faktoren wie Bildschirmarbeit oder das Lebensalter als Erklärung herangezogen, ohne die Ursachen weiter zu hinterfragen. Ausgehend von der Arbeit von Stern et al. widmen wir uns der Entstehung des trockenen Auges im Kontext von Autoimmunerkrankungen. Die Autoren haben die pathophysiologischen Mechanismen dieser Patientengruppe detailliert analysiert und damit wichtige Erkenntnisse geliefert, die über diese spezielle Gruppe hinaus von Bedeutung sind. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Philipp Steven diskutieren wir, welche Prozesse zur Sicca-Entwicklung bei autoimmunen Systemerkrankungen beitragen und welche diagnostischen und therapeutischen Rückschlüsse sich daraus auch für andere Sicca-Patienten ableiten lassen. Die Folge zeigt, warum ein vertieftes Verständnis der Pathophysiologie nicht nur bei komplexen Verläufen, sondern für die tägliche Versorgung aller Sicca-Patienten einen entscheidenden Mehrwert bietet. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Immunologic basis for development of keratoconjunctivitis sicca in systemic autoimmune diseases: Role of innate immune sensors Michael E Stern, Argyrios N Theofilopoulos, Philipp Steven, Jerry Y Niederkorn, Robert Fox, Margarita Calonge, Christof Scheid, Stephen C Pflugfelder Affiliations Expand PMID: 38395195 DOI: 10.1016/j.jtos.2024.02.003 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38395195/

  13. 181

    Die Sicca-Bibel-Teil 2/ TFOS DEWS III- Sicca Management und Therapie

    Die Sicca-Bibel-Teil 1/ TFOS DEWS III- Sicca Management und Therapie Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven In dieser Episode knüpfen wir nahtlos an die Folge der vergangenen Woche an. Nachdem dort die unterschiedlichen Sicca-Formen sowie deren diagnostische Einordnung und Gewichtung im Vordergrund standen, richten wir den Blick nun auf den nächsten entscheidenden Schritt: die Therapie. Grundlage der Diskussion ist das aktuelle Paper von Jones et al., das im Rahmen von TFOS DEWS eine strukturierte und differenzierte Übersicht der verfügbaren Behandlungsoptionen bietet. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Philipp Steven besprechen wir die praxisrelevantesten therapeutischen Ansätze und ordnen sie in den klinischen Alltag ein. Aus zeitlichen Gründen konzentriert sich die Folge auf ausgewählte, besonders relevante Therapeutika. Das Paper selbst eignet sich darüber hinaus hervorragend als Nachschlagewerk, um Therapieentscheidungen individuell zu vertiefen und zu differenzieren. Die Episode liefert damit wertvolle Orientierung für die tägliche Versorgung von Sicca-Patienten und zeigt, wie sich evidenzbasierte Therapieempfehlungen sinnvoll in die Praxis integrieren lassen. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: TFOS DEWS III: Management and Therapy Lyndon Jones, Jennifer P Craig, Maria Markoulli, Paul Karpecki, Esen K Akpek, Sayan Basu, Etty Bitton, Wei Chen, Deepinder K Dhaliwal, Murat Dogru, José Alvaro P Gomes, Miranda Koehler, Jodhbir S Mehta, Victor L Perez, Fiona Stapleton, David A Sullivan, Joseph Tauber, Louis Tong, Sònia Travé-Huarte, James S Wolffsohn; TFOS Collaborator Group Collaborators, Affiliations Expand PMID: 40467022 DOI: 10.1016/j.ajo.2025.05.039 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40467022/

  14. 180

    Die Sicca-Bibel-Teil 1/ TFOS DEWS III- Sicca Management und Therapie

    Die Sicca-Bibel-Teil 1/ TFOS DEWS III- Sicca Management und Therapie Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven In dieser Folge widmen wir uns einer Publikation, die in der Augenheilkunde längst den Charakter eines Nachschlagewerks hat – häufig auch als „Sicca-Bibel“ bezeichnet: TFOS DEWS liegt nun in seiner dritten, umfassend überarbeiteten Version vor. Mit der neuen Fassung geht ein deutlich erweitertes Verständnis des trockenen Auges einher, das die Komplexität der Erkrankung stärker denn je in den Mittelpunkt stellt. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Phillip Steven nehmen wir die aktuellen Änderungen und Neuerungen zum Anlass, tiefer in das Thema Sicca einzutauchen. Im ersten Teil des Gesprächs steht die Diagnostik im Fokus: Welche systematische Einordnung ist bei jedem Sicca-Patienten notwendig? Welche Faktoren müssen heute berücksichtigt werden, um das Krankheitsbild korrekt zu erfassen? Die zentrale Botschaft dieser Episode ist klar: Sicca ist nicht gleich Sicca – und eine differenzierte diagnostische Herangehensweise bildet die Grundlage für eine zielgerichtete Therapie. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: TFOS DEWS III: Management and Therapy Lyndon Jones, Jennifer P Craig, Maria Markoulli, Paul Karpecki, Esen K Akpek, Sayan Basu, Etty Bitton, Wei Chen, Deepinder K Dhaliwal, Murat Dogru, José Alvaro P Gomes, Miranda Koehler, Jodhbir S Mehta, Victor L Perez, Fiona Stapleton, David A Sullivan, Joseph Tauber, Louis Tong, Sònia Travé-Huarte, James S Wolffsohn; TFOS Collaborator Group Collaborators, Affiliations Expand PMID: 40467022 DOI: 10.1016/j.ajo.2025.05.039 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40467022/

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    Ist körperliche Aktivität neuroprotektiv beim Glaukom?

    Ist körperliche Aktivität neuroprotektiv beim Glaukom? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Anselm Jünemann Kaum ein Thema der Prävention kommt ohne sie aus: körperliche Aktivität. Umso spannender ist die Frage, welchen Einfluss Bewegung auf das Glaukom und insbesondere auf neuroprotektive Mechanismen haben könnte. Eine aktuelle Arbeit von Seo und Kollegen liefert hierfür eine gute Diskussionsgrundlage. Gemeinsam mit Prof. Jünemann gehen wir der Frage nach, ob – und wenn ja, wie – körperliche Aktivität das Progressionsrisiko beim Glaukom beeinflussen kann. Neben der besprochenen Studie ordnen wir auch Ergebnisse weiterer Arbeiten ein und diskutieren, was davon bereits heute klinisch relevant ist. Müssen wir also bald allen Patient:innen empfehlen, täglich einen Kilometer mehr zu laufen? Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Seo JH, Nishida T, Moghimi S, Wu JH, Fazio MA, Girkin CA, Liebmann JM, Zangwill LM, Weinreb RN. Impact of Physical Activity Levels on Visual Field Progression in Individuals With Glaucoma. J Glaucoma. 2025 Jul 1;34(7):499-506. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40249228/

  16. 178

    Blutdruck und Glaukomprogression

    Blutdruck und Glaukomprogression Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Anselm Jünemann Hoher Blutdruck gleich hoher Augendruck? Diese Vermutung begegnet uns im klinischen Alltag häufig – sie greift jedoch zu kurz. Denn auch wenn eine Blutdrucksenkung nicht zur direkten Einstellung des intraokularen Drucks beiträgt, spielt der systemische Blutdruck dennoch eine wichtige Rolle in der Glaukomprogression. Gemeinsam mit Prof. Jünemann sprechen wir darüber, was uns insbesondere der 24-Stunden-Blutdruck und der mittlere arterielle Druck über das individuelle Progressionsrisiko verraten können. Bei welchen Patient:innen diese Messung besonders sinnvoll ist und wie sie in die klinische Entscheidungsfindung einfließen kann, erläutern wir in dieser Folge. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Donkor R, Jammal AA, Greenfield DS. Relationship between Blood Pressure and Rates of Glaucomatous Visual Field Progression: The Vascular Imaging in Glaucoma Study. Ophthalmology. 2025 Jan;132(1):30-38. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39111669/

  17. 177

    Neuroprotektion durch Vitamin B3?

    Neuroprotektion durch Vitamin B3? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Anselm Jünemann Nachdem wir in der vergangenen Woche über Neuroprotektion als Therapiekonzept und die Rolle von Citicolin gesprochen haben, widmen wir uns heute – gemeinsam mit Prof. Jünemann – einem weiteren spannenden Ansatz der Glaukomtherapie: der möglichen Neuroprotektion durch Vitamin B3 (Nicotinamid). Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Substanz, die im gesamten Körper vorkommt. Doch welche Bedeutung hat Nicotinamid konkret für das Auge und den Sehnerv? Welche Mechanismen werden diskutiert – und kann eine Substitution tatsächlich einen therapeutischen Nutzen beim Glaukom haben? Wir besprechen eine aktuelle Studie, ordnen die Ergebnisse ein und diskutieren, was davon bereits heute klinisch relevant ist. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Hui F, Tang J, Williams PA, McGuinness MB, Hadoux X, Casson RJ, Coote M, Trounce IA, Martin KR, van Wijngaarden P, Crowston JG. Improvement in inner retinal function in glaucoma with nicotinamide (vitamin B3) supplementation: A crossover randomized clinical trial. Clin Exp Ophthalmol. 2020 Sep;48(7):903-914. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32721104/

  18. 176

    Neuroprotektion durch Citicolin?

    Neuroprotektion durch Citicolin? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Anselm Jünemann In der Glaukomtherapie laufen viele Fäden in einem zentralen Konzept zusammen: der Neuroprotektion. Warum also nicht genau dort ansetzen? Gemeinsam mit Prof. Jünemann widmen wir uns in dieser Folge einem etwas anderen, aber umso wichtigeren Schwerpunkt der Glaukomtherapie – insbesondere mit Blick auf das Normaldruckglaukom. Was bedeutet Neuroprotektion eigentlich konkret? Welche Mechanismen stehen dahinter? Und welche Rolle kann Citicolin dabei spielen? Wir ordnen die aktuelle Studienlage ein und diskutieren, welchen Stellenwert neuroprotektive Ansätze heute im klinischen Alltag haben sollten. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Lanza M, Gironi Carnevale UA, Mele L, Bifani Sconocchia M, Bartollino S, Costagliola C. Morphological and Functional Evaluation of Oral Citicoline Therapy in Chronic Open-Angle Glaucoma Patients: A Pilot Study With a 2-Year Follow-Up. Front Pharmacol. 2019 Sep 26;10:1117. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31611797/ Anton A, Garcia V, Muñoz M, Gonzales K, Ayala E, Del Mar Sanchez E, Morilla-Grasa A. The Effect of Oral Citicoline and Docosahexaenoic Acid on the Visual Field of Patients with Glaucoma: A Randomized Trial. Life (Basel). 2022 Sep 23;12(10):1481. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36294916/

  19. 175

    Neuromyelitis-optica-Spektrum & MOG-Erkrankungen

    Neuromyelitis-optica-Spektrum & MOG-Erkrankungen Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Albrecht Wer beim Lesen des Titels erst einmal die Stirn runzelt, ist in dieser Folge genau richtig. In der Neurologie hat sich in den letzten Jahren einiges getan – Entwicklungen, über die man auch als Augenarzt oder Augenärztin unbedingt Bescheid wissen sollte. Heute widmen wir uns den Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) und den MOG-assoziierten Erkrankungen: zwei Entitäten, die man als wichtige Differenzialdiagnosen zur MS kennen und rechtzeitig abklären muss. Warum diese Erkrankungen ophthalmologisch relevant sind, wie sie sich klinisch äußern und worauf man im diagnostischen Alltag achten sollte, klären wir in dieser spannenden Folge. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Uzawa A, Oertel FC, Mori M, Paul F, Kuwabara S. NMOSD and MOGAD: an evolving disease spectrum. Nat Rev Neurol. 2024 Oct;20(10):602-619. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39271964/

  20. 174

    Immunmodulation bei Myasthenia gravis

    Immunmodulation bei Myasthenia gravis Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Albrecht In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Albrecht über die Myasthenia gravis – eine Erkrankung, die nicht selten zunächst augenärztlich auffällt. Doch wie erkennt man sie frühzeitig? Welche Symptome sollten wachsam machen? Und welche Rolle spielt Inebilizumab in der modernen Therapie? Wir beleuchten die aktuellen diagnostischen Kriterien, ordnen neue Behandlungsoptionen ein und zeigen, worauf es im klinischen Alltag wirklich ankommt. Eine Folge, die besonders für Augenärzt:innen wichtig ist, die ihre Patient:innen mit unklaren okulären Symptomen sicher führen wollen. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Kim H, Oh SY. Diagnostic yields and clinical features of ocular myasthenia gravis. Medicine (Baltimore). 2021 Jun 25;100(25):e26457. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34160444/

  21. 173

    Idiopathische intrakranielle Hypertension – was das OCT wirklich leisten kann

    Idiopathische intrakranielle Hypertension – was das OCT wirklich leisten kann Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Albrecht Die idiopathische intrakranielle Hypertension (IIH), auch Pseudotumor cerebri genannt, ist eine Erkrankung, die im klinischen Alltag nicht übersehen werden darf. Auch das Monitoring gestaltet sich oft schwierig. In dieser Folge gehen wir der Frage nach, ob und wie das OCT sowohl in der Diagnostik als auch in der Verlaufskontrolle unterstützen kann – und wo seine Grenzen liegen. Weitere Infos und die Studie selbst, gibt es hier: Albrecht P, Blasberg C, Ringelstein M, Müller AK, Finis D, Guthoff R, Kadas EM, Lagreze W, Aktas O, Hartung HP, Paul F, Brandt AU, Methner A. Optical coherence tomography for the diagnosis and monitoring of idiopathic intracranial hypertension. J Neurol. 2017 Jul;264(7):1370-1380. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28584914/

  22. 172

    OCT bei Multipler Sklerose

    OCT bei Multipler Sklerose Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Albrecht In diesem Monat widmen wir uns – gemeinsam mit Prof. Albrecht, Chefarzt der Neurologie – Themen, bei denen sich Neurologie und Ophthalmologie überschneiden. Zum Auftakt geht es um die Multiple Sklerose (MS) und die Frage, ob und inwiefern man sie mithilfe des OCT erkennen kann. Ist es vielleicht sogar möglich, Schübe vorherzusagen? Was das OCT aktuell zur MS-Diagnostik beitragen kann – und wo seine Grenzen liegen –, erfahren Sie in dieser Folge! Herzlich willkommen im Themenmonat Neurology meets Ophthalmology Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Evolution of retinal degeneration and prediction of disease activity in relapsing and progressive multiple sclerosis Krämer J, Balloff C, Weise M, Koska V, Uthmeier Y, Esderts I, Nguyen-Minh M, Zimmerhof M, Hartmann A, Dietrich M, Ingwersen J, Lee JI, Havla J, Kümpfel T, Kerschensteiner M, Häußler V, Heesen C, Stellmann JP, Zimmermann HG, Oertel FC, Ringelstein M, Brandt AU, Paul F, Aktas O, Hartung HP, Wiendl H, Meuth SG, Albrecht P. Evolution of retinal degeneration and prediction of disease activity in relapsing and progressive multiple sclerosis. Nat Commun. 2024 Jun 19;15(1):5243. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38897994/

  23. 171

    AREDS 2 – revisited: neue Perspektiven auf die Behandlung der geographischen Atrophie

    AREDS 2 – revisited: neue Perspektiven auf die Behandlung der geographischen Atrophie Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Carsten Meyer Für treue Hörer:innen klingelt es sicher schon – die AREDS-Studien waren bei uns schon mehrfach Thema. Heute sprechen wir, gemeinsam mit Prof. Carsten Meyer, erneut darüber: Welche Rolle spielt die AREDS-Medikation in der aktuellen Behandlung der geographischen Atrophie? Und wie entwickeln sich Dokumentation und Therapieansätze weiter? Eine Folge mit viel Praxisbezug und spannenden Einblicken in den aktuellen Stand der Forschung. Weitere Informationen und die Studie gibt es hier: Tyrosine Kinase Inhibitors and their role in treating neovascular age-related macular degeneration and diabetic macular oedema. Chandra S, Tan EY, Empeslidis T, Sivaprasad S. Eye (Lond). 2023 Dec;37(18):3725-3733. doi: 10.1038/s41433-023-02610-z. Epub 2023 Jun 7. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37286867/

  24. 170

    Tyrosinkinase-Inhibitoren – der nächste große Durchbruch bei der neovaskulären AMD?

    Tyrosinkinase-Inhibitoren – der nächste große Durchbruch bei der neovaskulären AMD? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Carsten Meyer Keine Sorge: Das heutige Thema klingt komplexer, als es ist – und ist dabei spannender, als man denkt! Gemeinsam mit Prof. Carsten Meyer werfen wir einen Blick auf den aktuellen Forschungsstand zu Tyrosinkinase-Inhibitoren, den Chandra et al. in einem aktuellen Artikel zusammengefasst haben. Wir klären, wie diese Substanzen wirken sollen, welche Projekte besonders vielversprechend sind – und ob wir uns vielleicht auf neue Therapieformen wie Augentropfen oder länger wirksame IVOM-Präparate freuen dürfen. Weitere Informationen und die Studie gibt es hier: Chandra S, Tan EY, Empeslidis T, Sivaprasad S. Tyrosine Kinase Inhibitors and their role in treating neovascular age-related macular degeneration and diabeticmacular oedema. Eye (Lond). 2023 Dec;37(18):3725-3733. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37286867/

  25. 169

    Pharmakodynamik von hochdosiertem Aflibercept

    Pharmakodynamik von hochdosiertem Aflibercept Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Carsten Meyer Seit rund eineinhalb Jahren ist neben dem etablierten 2 mg Aflibercept auch die höher dosierte 8 mg-Variante für die IVOM-Therapie zugelassen. Doch wie viel bringt die höhere Dosis wirklich? Veritti et al. haben in ihrer aktuellen Publikation eine mathematische Modellierung der Pharmakodynamik mit realen Praxisdaten verglichen. Wer wissen möchte, für welche Patient:innen sich das hochdosierte Präparat tatsächlich lohnt, sollte diese Folge nicht verpassen! Weitere Informationen und die Studie gibt es hier: Veritti D, Sarao V, Lanzetta P. Extended duration of VEGF inhibition with aflibercept 8 mg: the role of reduced ocular clearance. Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2025 Jun 2. doi: 10.1007/s00417-025-06847-0. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40456958/

  26. 168

    Therapieoptionen für Retinopathia centralis seerosa (RCS)

    Therapieoptionen für Retinopathia centralis seerosa (RCS) Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Carsten Meyer Heute sprechen wir mit Prof. Carsten Meyer aus Grischun über die Therapieoptionen bei Retinopathia centralis serosa (RCS). Anlass ist ein aktuelles Übersichtspaper von Kim und Kollegen aus dem Jahr 2025 – ein wertvolles Konsenspapier zu einer Erkrankung, die so viel Raum für Diskussion lässt. Welche Therapieansätze aktuell empfohlen werden und wo noch Unsicherheiten bestehen, besprechen wir im heutigen Gespräch. Weitere Informationen und die Studie gibt es hier: Kim YJ, Sivaprasad S, Aslam T, Jaki Mekjavić P, Balčiūnienė VJ, Visser L, Joussen AM, Yoon YH, Lai TYY, Okada AA. Treatment of central serous chorioretinopathy: new options for an old disease. Eye (Lond). 2025 Aug;39(12):2375-2388. doi: 10.1038/s41433-025-03894-z. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40615611/

  27. 167

    Pädiatrische Glaukome: Alte und Neue Op-Techniken

    Pädiatrische Glaukome: Alte und Neue Op-Techniken Annika Licht im Gespräch mit Dr. Karsten Klabe Kindliche Glaukome sind zwar selten, doch diese Meta-Analyse konnte über 300 Augen auswerten und verschiedene Operationsmethoden miteinander vergleichen: die klassische Trabekulotomie und die neuere, mikrokatheter-assistierte zirkumferentielle Trabekulotomie (iTrack). Wo wir heute stehen – und warum eine schnelle Operation entscheidend ist –, erklärt Dr. Klabe im heutigen Gespräch. Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Ling L, Ji K, Li P, Hu Z, Xing Y, Yu Y, Zhou W. Microcatheter-Assisted Circumferential Trabeculotomy versus Conventional Trabeculotomy for the Treatment of Childhood Glaucoma: A Meta-analysis. Biomed Res Int. 2020 Nov 4;2020:3716859. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33204692/

  28. 166

    Kanaloplastik: Langzeitergebnisse

    Kanaloplastik: Langzeitergebnisse Annika Licht im Gespräch mit Dr. Karsten Klabe Heute nehmen wir uns die Zeit, die bereits erwähnte Methode der Kanaloplastik mit dem „iTrack“ genauer unter die Lupe zu nehmen. Damit erweitern wir die in diesem Podcast vorgestellte Palette der Glaukomchirurgie um ein weiteres wichtiges Verfahren. Dazu liegen mittlerweile 6-Jahres-Daten aus einer Studie von Koerber und Ondreika vor. Dr. Klabe gibt Einblicke in die Entwicklung dieser Methode und den aktuellen Stand ihrer Weiterentwicklung. Warum man dieses Verfahren unbedingt kennen sollte, erfahren Sie dann unter anderem in der nächsten Folge! Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Koerber N, Ondrejka S. 6-Year Efficacy and Safety of iTrack Ab-Interno Canaloplasty as a Stand-Alone Procedure and Combined With Cataract Surgery in Primary Open Angle and Pseudoexfoliative Glaucoma. J Glaucoma. 2024 Mar 1;33(3):176-182. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37725787/

  29. 165

    Interventional Glaucoma: Sind die Glaukome primär chirurgisch zu behandeln?

    Interventional Glaucoma: Sind die Glaukome primär chirurgisch zu behandeln? Annika Licht im Gespräch mit Dr. Karsten Klabe Der Konflikt zwischen Tropfentherapie und chirurgischer Behandlung ist in der Glaukomtherapie keineswegs neu. Doch stellt sich angesichts der zahlreichen neuen chirurgischen (MIGS-)Verfahren die Frage, ob es nun an der Zeit für einen Paradigmenwechsel ist. Der Artikel von Micheletti legt dies nahe – mit besonderem Augenmerk auf Patientinnen und Patienten, die noch keine Katarakt entwickelt haben. Umso spannender also, was Dr. Klabe dazu denkt! Welche Einteilung wäre denkbar? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Micheletti JM, Brink M, Brubaker JW, Ristvedt D, Sarkisian SR. Standalone interventional glaucoma: evolution from the combination-cataract paradigm. J Cataract Refract Surg. 2024 Dec 1;50(12):1284-1290. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39137106/

  30. 164

    Kollaps des Schlemm’schen Kanals: Spannende Einsichten in die Pathogenese der Glaukome

    Kollaps des Schlemm’schen Kanals: Spannende Einsichten in die Pathogenese der Glaukome Annika Licht im Gespräch mit Dr. Karsten Klabe Herzlich Willkommen im neuen Themenmonat Glaukom. Bevor wir uns gemeinsam mit Dr. Karsten Klabe aus Düsseldorf, aka Mr. Glaukom, in die Tiefen der Glaukomchirurgie stürzen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Anatomie – und darauf, was sie uns über die Pathogenese des Glaukoms verraten kann. Im Fokus steht dabei der Schlemm’sche Kanal, betrachtet anhand einer Studie von Stegmann und Grieshaber. Welche Empfehlungen lassen sich aus den 2010 gewonnenen Erkenntnissen im Zusammenhang mit dem heutigen Stand der Glaukomchirurgie ableiten? Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Grieshaber MC, Pienaar A, Olivier J, Stegmann R. Clinical evaluation of the aqueous outflow system in primary open-angle glaucoma for canaloplasty. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2010 Mar;51(3):1498-504. doi: 10.1167/iovs.09-4327. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19933180/

  31. 163

    CAIRS – eine Metaanalyse im Fokus

    CAIRS – eine Metaanalyse im Fokus Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer Nachdem Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer in der letzten Folge das Verfahren CAIRS vorgestellt hat, geht es diesmal eine Stufe tiefer ins Detail: Wir werfen einen Blick auf eine aktuelle Metaanalyse von Friedrich et al. (2025) und beleuchten, welche Studien bislang zur CAIRS-Methode veröffentlicht wurden. Dabei geht es um: ⚙️ Unterschiede in der operativen Methodik 📊 Ergebnisse und Outcome – was lässt sich bisher erwarten? 👁️ Für welche Patient:innen ist CAIRS besonders interessant? Ein fundierter Überblick über den aktuellen Forschungsstand – verständlich erklärt und praxisnah eingeordnet. 👉 Wer sich vorab noch einmal ins Thema Keratokonus einhören möchte, findet dazu unsere Folgen 29–32 und 108–111. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Friedrich M, Auffarth GU, Soiberman U, Augustin VA, Khoramnia R, Son HS. Visual and Topographic Outcomes After Corneal Allogeneic Intrastromal Ring Segments for Keratoconus: A Systematic Review and Meta-Analysis. Am J Ophthalmol. 2025 Mar 27;276:81-91. doi: 10.1016/j.ajo.2025.03.028. Epub ahead of print. PMID: 40157443. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40157443/

  32. 162

    CAIRS: Ein neues Verfahren zur Behandlung des Keratokonus

    CAIRS: Ein neues Verfahren zur Behandlung des Keratokonus Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer Die refraktive Chirurgie hat sich bisher kaum in die Keratokonus-Therapie eingemischt – doch das ändert sich jetzt: CAIRS ist da! Dabei handelt es sich um Ringimplantate. Und ja – wer jetzt denkt „Das gab es doch schon einmal“, liegt nicht ganz falsch. Aber warum CAIRS trotzdem etwas ganz Neues ist, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. 🎧 👉 Wer sich vorher noch einmal einen Überblick über den Keratokonus verschaffen möchte, findet dazu unsere Folgen 29–32 und 108–111. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Rui-Pin Fan K, Liu YC, Fuest M, Ong HS, Htoon HM, Ang M, Mehta JS. Long-Term Clinical Outcomes After Femtosecond Laser-Assisted Pterygium Excision. Cornea. 2025 Apr 9. doi: 10.1097/ICO.0000000000003873. Epub ahead of print. PMID: 40202679. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40202679/

  33. 161

    Femtosekundenlaser in der Linsenfragmentation

    Femtosekundenlaser in der Linsenfragmentation Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer Seit 2009 ist der Femtosekundenlaser in der Ophthalmologie im Einsatz – und doch gibt es gute Gründe, heute noch intensiv darüber zu sprechen. In dieser Folge von „Unter 4 Augen“ beleuchtet Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer eine aktuelle und sehr lesenswerte Studie von Boden et al. Dabei wird schnell klar: 💡 Femto ist nicht gleich Femto – und wer mit dem Laser arbeitet, sollte die feinen Unterschiede kennen. 👁️‍🗨️ Für welche Patientengruppen ist dieses Wissen besonders relevant? 🔬 Wie steht es aktuell um die Weiterentwicklung der Kataraktchirurgie? Fundierte Einblicke, praxisnah erklärt – jetzt reinhören! Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Boden KT, Julich-Haertel H, Rickmann A, Szurman P, Januschowski K, Seitz B, Schlosser R, Wakili P, Müller LJ. Efficacy of a new fragmentation pattern in femtosecond laser-assisted cataract surgery with the Ziemer FEMTO LDV Z8. Int Ophthalmol. 2023 Jul;43(7):2237-2245. doi: 10.1007/s10792-022-02619-5. Epub 2023 Feb 13. PMID: 36781625. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36781625/

  34. 160

    Lentikelextraktion: Mittelfristige Ergebnisse

    Lentikelextraktion: Mittelfristige Ergebnisse Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer In dieser Folge von „Unter 4 Augen“ sprechen wir mit Prof. Dr. Wolfgang J. Mayer über ein spannendes Thema der refraktiven Chirurgie: die Keratorefraktive Lentikelextraktion (KLEx) – und keine Sorge, mit Flecken hat das nichts zu tun. Im Fokus steht eine aktuelle Studie zu den mittelfristigen Ergebnissen der KLEx. Doch es bleibt nicht bei Zahlen: 👁️‍🗨️ Für wen ist das Verfahren geeignet? 🔍 Worauf kommt es in der Nachsorge an? 📚 Und wie ordnet sich KLEx in den Dschungel der refraktiven Abkürzungen ein? Prof. Mayer bringt Klarheit – und liefert fundierte Einblicke aus der Praxis. Jetzt reinhören! Weitere Infos und die Studie gibt es hier: Bteich Y, Assaf JF, Gendy JE, Awwad ST. Keratorefractive Lenticule Extraction Using the Ziemer FEMTO LDV Z8 Platform (CLEAR): One-Year Results. J Refract Surg. 2024 Nov;40(11):e898-e905. doi: 10.3928/1081597X-20241016-01. Epub 2024 Nov 1. PMID: 39530987. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39530987/

  35. 159

    Teprotumumab für die endokrine Orbitopathie

    Teprotumumab für die endokrine Orbitopathie Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Katharina Ponto Tep-ro-tu-mu-mab. Mehr als ein kompliziertes Wort? In der heutigen Folge schauen wir uns die Phase 3 Studie zu diesem Medikament an, das die Wirksamkeit bei aktiver Graves Orbitopathie testen soll. Damit hätte man dann endlich eine Alternative zu hochdosiertem Kortison! Doch wie läuft das und bei wem käme es in Frage? Frau Prof. Ponto führt uns durch diese Studie von Douglas et al. und im Anschluss noch einmal - für alle denen nach 3 Folgen schon die Köpfe rauchen - durch ein grundsätzliches Behandlungsschema für die EO. Weitere Infos und die Studie selbst, gibt es hier: Teprotumumab for the Treatment of Active Thyroid Eye Disease. Douglas RS, Kahaly GJ, Patel A, Sile S, Thompson EHZ, Perdok R, Fleming JC, Fowler BT, Marcocci C, Marinò M, Antonelli A, Dailey R, Harris GJ, Eckstein A, Schiffman J, Tang R, Nelson C, Salvi M, Wester S, Sherman JW, Vescio T, Holt RJ, Smith TJ. N Engl J Med. 2020 Jan 23;382(4):341-352. doi: 10.1056/NEJMoa1910434 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31971679/

  36. 158

    Selen für die endokrine Orbitopathie

    Selen für die endokrine Orbitopathie Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Katharina Ponto Immer wieder sprechen wir im Rahmen dieses Podcasts über die Relevanz verschiedener Vitamine oder Spurenelemente für die Gesundheit des Auges. Heute nehmen wir da mal was ganz Ausgefallenes: Selen! Das soll nämlich bei der Endokrinen Orbitopathie, kurz EO, helfen. Ob es das aber wirklich kann und wie man da jetzt schon wieder drauf kommt, verrät Frau Prof. Ponto uns in dieser Folge. Weitere Infos und die Studie gibt es hier: Selenium and the course of mild Graves' orbitopathy. Marcocci C, Kahaly GJ, Krassas GE, Bartalena L, Prummel M, Stahl M, Altea MA, Nardi M, Pitz S, Boboridis K, Sivelli P, von Arx G, Mourits MP, Baldeschi L, Bencivelli W, Wiersinga W; European Group on Graves' Orbitopathy. N Engl J Med. 2011 May 19;364(20):1920-31. doi: 10.1056/NEJMoa1012985. PMID: 21591944 Clinical Trial. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21591944/

  37. 157

    Labordiagnostik bei der endokrinen Orbitopathie

    Labordiagnostik bei der endokrinen Orbitopathie Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Katharina Ponto EO hin oder her - beim Messen wird's dann manchmal schwer! Jede, die schon einmal in der Sprechstunde gesessen hat, vor sich ein Patient mit EO (vermutlich) und der Oberarzt ist noch 3 Minuten entfernt, kennt vielleicht diesen Anflug von Sorge, ob man was vergessen hat. Aber nach dieser Podcast-Folge wird das nicht mehr passieren! Wir besprechen mit Prof. Katharina Ponto nicht nur, welche Diagnostik nötig ist und welche Scores man sich hier merken sollte, sondern auch welche Rolle Thyroid-stimulierende-Immunglobuline hierbei spielen. Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Clinical relevance of thyroid-stimulating immunoglobulins in graves' ophthalmopathy. Ponto KA, Kanitz M, Olivo PD, Pitz S, Pfeiffer N, Kahaly GJ. Ophthalmology. 2011 Nov;118(11):2279-85. doi: 10.1016/j.ophtha.2011.03.030. PMID: 21684605 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21684605/

  38. 156

    Wie ist die Lebensqualität bei EO-Patienten?

    Wie ist die Lebensqualität bei EO-Patienten? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Katharina Ponto In diesem Themenmonat dürfen wir uns einem ganz besonderen Krankheitsbild widmen: der Endokrinen Orbitopathie. Und wer könnte uns da besser unterstützen als Frau Prof. Ponto, die sich seit 20 Jahren an der Universität Mainz mit diesem Thema befasst? In der heutigen Folge klären wir erstmal, was die "EO" für ein Krankheitsbild ist und schauen anhand einer Studie von Frau Prof. Ponto, was der "Quality of life in a German graves orbitopathy Population" Fragebogen so alles kann. Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: Quality of life in a german graves orbitopathy population. Ponto KA, Hommel G, Pitz S, Elflein H, Pfeiffer N, Kahaly GJ. Am J Ophthalmol. 2011 Sep;152(3):483-490.e1. doi: 10.1016/j.ajo.2011.02.018. Epub 2011 Jun 14. PMID: 21676374 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21676374/

  39. 155

    Vitamin D Mangel und Uveitis

    Vitamin D Mangel und Uveitis Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Rafael Grajewski Dass Vitamin D ein ziemlich relevantes Vitamin ist, dürfte den meisten von uns vermutlich jetzt bewusst werden, wo es wieder sonniger wird und die Tage des Winterblues endgültig hinter uns liegen. Aber Vitamin D kann noch viel mehr! Doch wie hängt das mit der Uveitis zusammen? Prof. Grajewski stellt uns einen Review zu diesem Thema vor, in dem viele spannende Studien vorkommen- die wiederum einige Fragen aufwerfen. Weitere Informationen und die Studie gibt es hier: Pillar S, Amer R. The association between vitamin D and uveitis: A comprehensive review. Surv Ophthalmol. 2022 Mar-Apr;67(2):321-330. doi:10.1016/j.survophthal.2021.07.006. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34343538/

  40. 154

    Uveitis durch MEK/BRAF und Checkpoint-Inhibitoren?

    Uveitis durch MEK/BRAF und Checkpoint-Inhibitoren? Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Rafael Grajewski Dass die Chemotherapie immer weitere Fortschritte macht, ist vermutlich jedem bekannt. Heute werfen wir aber nicht nur mit Abkürzungen wie MEK/BRAF um uns, nein Prof. Grajewski schafft es ganz wunderbar, diese zu erklären. Dann wird auch ersichtlich, was das mit der Uveitis zu tun haben soll. Doch diese Studie von Thurau und Kollegen hält noch ein paar weitere Erkenntnisse bereit... Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: Uveitis in Tumor Patients Treated with Immunological Checkpoint- and Signal Transduction Pathway-Inhibitors Stephan Thurau, Hendrik Engelke, Peter McCluskey, Richard J. Symes, Eline Whist, Barbara Teuchner, Gertrud Haas, Pia Allegri, Luca Cimino, Elena Bolletta, Elisabetta Miserocchi, Marinella Russo, Jeany Q. Li, Arnd Heiligenhaus & Gerhild Wildner To cite this article: Stephan Thurau, Hendrik Engelke, Peter McCluskey, Richard J. Symes, Eline Whist, Barbara Teuchner, Gertrud Haas, Pia Allegri, Luca Cimino, Elena Bolletta, Elisabetta Miserocchi, Marinella Russo, Jeany Q. Li, Arnd Heiligenhaus & Gerhild Wildner (2022) Uveitis in Tumor Patients Treated with Immunological Checkpoint- and Signal Transduction Pathway-Inhibitors, Ocular Immunology and Inflammation, 30:7-8, 1588-1594, DOI: 10.1080/09273948.2021.1910850 To link to this article: https://doi.org/10.1080/09273948.2021.1910850

  41. 153

    Fluocinolon-Implantat bei NIU-PS

    Fluocinolon-Implantat bei NIU-PS Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Rafael Grajewski NIU-PS, also nicht-infektiöse Uveitiden, die den hinteren Abschnitt betreffen, stellen, wie in der letzten Folge dargestellt, eine Herausforderung dar. Jetzt haben wir in der letzten Folge schon drei Medikamente, die zur Behandlung des uveitischen Makulaödems eingesetzt werden, betrachtet. Heute sprechen wir über ein weiteres: ein 3-Jahres Floucinolon-Implantat. Wo hat sich dieses bereits etabliert? Und wo, fragt sich ein internationale Expertenpanel, könnte es sich in Zukunft noch etablieren? Immerhin sollte man doch möglichst alle Uveitiden so gut wie möglich vor Rezidiven schützen…

  42. 152

    Uveitis Therapie: Anti-VEGF vs. intravitreales MTX vs. Dexamethason-Implantat

    Uveitis Therapie: Anti-VEGF vs. intravitreales MTX vs. Dexamethason-Implantat Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Rafael Grajewski Uveitis-Patienten sorgen nicht nur wegen der Diagnostik oft für Stirnfalten. Auch die Therapie ist nicht so einfach. Sinnvoll, dass man vor diesem Hintergrund man ein paar Wirkstoffklassen gegeneinander antreten lässt! Nachdem Herr Prof. Grajewski aus Düsseldorf eine schöne Übersicht zur Einteilung der Uveitiden gegeben hat, führt er uns durch die Erkenntnisse dieser Studie. Was, fragen wir uns zum Beispiel, hat denn ein VEGF- Hemmer hier verloren?

  43. 151

    Stabilität der ausgeeinzelten VEGF-Inhibitoren

    Dass immer mehr Menschen unter IVOM-bedürftigen Erkrankungen leiden, ist inzwischen wohl in jeder Praxis und der ein oder anderen Planungssitzung angekommen. Wichtig hierfür ist auch, wie lange ausgeeinzelte Medikamente wirksam bleiben, da dies einen massiven Effekt auf die Kosten haben kann. Darüber hinaus sprechen wir mit Prof. Jünemann über die Sicherheit ausgeeinzelter Medikamente und warum diese vielleicht hier und da einen schlechten Ruf haben. Doch wie kann man hier die richtige Entscheidung treffen? Freuen Sie sich über ein aufschlussreiches Gespräch!

  44. 150

    Nasenspray gegen Sicca-Syndrom? Die 150. Folge

    150 Folgen, 150 Studien und satte 2.582 Minuten wissenschaftliche Fort- und Weiterbildung – wir feiern unser großes Jubiläum! Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, unsere Expertinnen und Experten sowie unsere Sponsoren, die dieses Format erst möglich machen. Doch jetzt zum spannenden Thema dieser besonderen Folge: Nase und Auge – eine ungewöhnliche Verbindung in der Sicca-Therapie. Dass Nase und Auge zusammenhängen, wissen wir aus der Anatomie – spätestens bei der Tränenwegssondierung wird das jedem klar. Aber könnte ein Nasenspray tatsächlich trockene Augen lindern? Nein, nicht über den Ductus. Doch Wirta und Kollegen hatten eine viel bessere Idee. Vielleicht sogar eine, die die Sicca-Therapie revolutionieren könnte. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie in dieser Jubiläumsfolge! Jetzt reinhören und mitfeiern! 🎧🥳

  45. 149

    Stickstoff-Donatoren: eine Hoffnung für die medikamentöse Glaukomtherapie?

    Stickstoff – der gute alte Vasodilatator. Doch was hat er am Auge verloren? Und wie kam man überhaupt auf diese Idee? In dieser Folge von Unter 4 Augen stellt uns Prof. Jünemann eine spannende Phase-III-Studie von Fechtner und Kollegen vor. Im Mittelpunkt: NCX-40 in Kombination mit Bimatoprost – ein vielversprechender neuer Therapieansatz zur Senkung des Augeninnendrucks. Doch die Forscher haben sich keine leichte Aufgabe gestellt: Die neue Wirkstoffkombination musste sich in der Studie gegen ein anderes Prostaglandin behaupten. Ob sich daraus eine echte Alternative für die Glaukomtherapie entwickelt? Die Ergebnisse sind aufschlussreich! Jetzt reinhören und die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung erfahren! 🎧

  46. 148

    ChatGPT und Netzhautchirurgie

    Kaum aufgetaucht, schon nicht mehr wegzudenken – der Vormarsch der künstlichen Intelligenz hat mit Programmen wie ChatGPT einen weiteren Meilenstein erreicht. Doch wie gut sind die Antworten wirklich, wenn Patienten oder Kollegen medizinische Fragen stellen? In dieser Folge von Unter 4 Augen sprechen wir mit Prof. Jünemann über eine spannende Studie, die genau das untersucht hat: Wie zuverlässig und korrekt beantwortet ChatGPT medizinische Fragen? Und welchen Einfluss haben KI-generierte Informationen auf das Arzt-Patienten-Gespräch? Die Ergebnisse waren überraschender als erwartet – jetzt reinhören und mitdiskutieren! 🎧

  47. 147

    Vitelliforme Makulopathien: Eine Übersicht

    Beim vitelliformen Makulopathien denkt man vielleicht an den Begriff „Best“ und möglicherweise auch noch an die ein oder andere „Bestinopathie" - aber nein, Sie irren sich nicht, „Spiegeleier" findet man noch unter anderen Umständen. Und wer jetzt noch denkt, er sei bei Worten wie „Bestinopathie" und "Spiegeleiern" in einem Roman gelandet, darf beruhigt sein: wir gehen dem auf den Grund. Aber nicht auf irgendeinen, sondern auf den Grund. Gemeinsam mit Frau Dr. Furashova sprechen wir über einen Review von Iovino et al., die sich der gemeinsamen Herkunft dieser Spiegeleiartigen Läsionen widmen.

  48. 146

    CSC und Aderhautgefäße

    In dieser Folge tauchen wir gemeinsam mit Frau PD Dr. Furashova tief in ein faszinierendes und aktuell heiß diskutiertes Thema ein: die Rolle der Aderhaut in der noch immer mysteriösen Chorioretinopathia Centralis Serosa (CCS). Anhand einer spannenden Studie von Pauleikoff und Kollegen gehen wir der Frage nach, welchen Einfluss die Aderhaut auf diese Erkrankung hat und was genau sich hinter den Begriffen "Pachyvessels" und pachychoroidale Erkrankungen verbirgt. Wer die neuesten Erkenntnisse zu CCS nicht verpassen will, ist hier genau richtig – jetzt reinhören! 🎧

  49. 145

    Vitrektomie für DMÖ?

    Damals, in einer Zeit vor den IVOMs, versuchte man den Patienten mit diabetischem Makulaödem mit allerlei Dingen zu helfen. Warum ist klar: nicht nur, dass es selbst in den frühen Phasen zu einem visusmindernden DMÖ kommen kann, nein, man sah sich steigenden Diabeteszahlen gegenüber und oftmals jungen, arbeitenden Patienten. Also griff man sogar auf eine PPV zurück - und es schien tatsächlich zu helfen, wie nicht wenige Studien nahelegen. Aber, so fragen wir Frau Dr. Furashova, ergibt das dann auch heute noch Sinn? Maguire und Kollegen haben in einer spannenden Studie genau das untersucht.

  50. 144

    Moderne Therapie des DMÖ im klinischen Alltag

    "Ja, und was heißt das jetzt für mich?" So - oder so ähnlich- wird man als Arzt oft von Patienten mit diabetischen Makulaödem gefragt. Und so routiniert man darauf auch antworten mag, ist die Frage garnicht schlecht und immer wieder aufs Neue aktuell: Was heißt so ein DMÖ überhaupt für Patient, Arzt und auch die liebe Wirtschaft? In diese Fragen bringt Frau Dr. Furashova etwas Licht hinein und bereichert damit nicht nur unser Wissen, sondern sicher auch unseren Routinetext.

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Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast ist das neue Audioformat der Augenheilkunde.Medical Retina, Glaukom, moderne Kataraktchirurgie, Genetik oder Onkologie -die Ophthalmologie ist ein weites Feld. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast präsentiert jeden Monat ein neues Thema in vier Ausgaben. Zu jedem Thema laden wir renommierte Experten ein, die spannende und aktuelle wissenschaftliche Arbeiten vorstellen. Gemeinsam mit unserem jungen Moderatorenteam, das als Assistenzärzte oder Medizinstudierende bereits erste Erfahrungen in der Ophthalmologie gesammelt hat, analysieren unsere Experten im Gespräch verschiedene Studien und gehen deren Thesen auf den Grund. Der Wissenstransfer steht bei diesem Format im Fokus.Ab dem 04. September 2021 erscheinen wöchentlich vier Folgen zu einem Themenmonat. Jede Folge hat eine Länge von etwa 15 Minuten. Unter 4 Augen - der Ophtha-Podcast bringt die Ergebnisse wissenschaftlicherArbeiten auf eine praxisnahe und klinisch relevante Ebene. Unsere Zielgru

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