Vom Wachsaal in die Gemeinde  - 50 Jahre deutsche Psychiatrie - na und? podcast artwork

PODCAST · society

Vom Wachsaal in die Gemeinde - 50 Jahre deutsche Psychiatrie - na und?

Die Entwicklung der deutschen Psychiatrie und teilweise auch der Nachbarländer der letzten 50 Jahre wird subjektiv und kritisch besprochen und bewertet. Gibt es tatsächlich (ausreichend) Respekt und Augenhöhe gegenüber den Menschen mit psychischen Erkrankungen? Was geben die Strukturen des Gesundheits- und Sozialbereichs, in denen Psychiatrie stattfindet her? Welche Chancen und Hindernisse bieten sie? Bereichert durch Gespräche mit Insidern und Zeitzeugen aus den verschiedensten Perspektiven. In jeder Folge wird zudem ein Song aus der Rock- und Popgeschichte gespielt und der jeweilige Künstler vorgestellt. Durch die einzelnen Folgen führt Euch Klaus Jansen-Kayser, selber ein langjähriger Akteur und Kenner der Psychiatrie-Szene. Bis zur 13. Episode war Christian Gredig der Autor des jeweiligen Musikteils. Seit der 14. Episode hat Bernd Nigbur diesen Part übernommen.Das Jingle dieses Podcast wird auf einem Dachsophon gespielt und stammt von dem Kölner Musiker Bernd Keul https://www.you

  1. 118

    Hotel für verlorene Seelen

    In dieser Episode spreche ich mit Ulla Schmalz über die Entstehung und Entwicklung des Hotel Plus – ein innovatives Wohnprojekt für psychisch erkrankte wohnungslose Menschen in Köln. Wir tauchen ein in die Herausforderungen, Pionierarbeit und politischen Hintergründe, die dieses Konzept möglich gemacht haben, und diskutieren, warum solche Angebote heute aktueller denn je sind. Gemeinsam reflektieren wir die Bedeutung von niederschwelligen Hilfen, die Rolle von Politik und Nachbarschaft sowie die dringend nötige Vernetzung von Psychiatrie, Sucht- und Wohnungslosenhilfe. Ich teile meine Eindrücke aus der Praxis und zeige, warum Improvisation, Engagement und neue Wege in der Sozialpsychiatrie so entscheidend sind. Ein inspirierender Einblick für alle, die wissen möchten, wie Wandel wirklich gelingt. Im Musikteil stellt Bernd Nigbur acht Sommerhits vor, darunter ist auch sein ultimativer Sommerhit.

  2. 117

    "Rette mich wer kann"

    Persönlich, engagiert und unbeirrt klar ist mein Gast, Ulla Schmalz. Wir beleuchten, wie Pflege, Experimente und manchmal auch ein bisschen Rebellion den Beruf geprägt haben – von den ersten Tagen in der 'Irrenanstalt' bis zu innovativen Ansätzen in ambulanter Versorgung. Wir sprechen offen über prägende Begegnungen, gesellschaftliche Veränderungen und die Bedeutung tragfähiger Beziehungen – nicht selten bei Kaffee und Zigarette. Es geht um Erfahrungen im In- und Ausland, um Scheitern und Neuanfang und darum, was es heißt, wirklich für Menschen da zu sein. Diese Folge steckt voller Geschichten, Reflexionen und Inspiration für alle, die im Sozial- und Gesundheitswesen arbeiten – oder sich einfach für echte Lebensgeschichten interessieren. Im Musikteil spricht Bernd Nigbur über Webers Freischütz, Gothic und den Sommer Groove. Mit Musik von Neil Young (im Geprächsteil), Carl Maria von Weber, Bauhaus und The Young Rascals. Alles sehr hörenswert.

  3. 116

    "Nachdenken hilft" ... weiter

    In dieser aktuell überarbeiteten Episode nehme ich euch erneut mit auf eine Reise durch die Psychiatriegeschichte – inspiriert von meinem Gespräch mit Ralf Seidel und seinem Buch "Nachdenken hilft". Wir sprechen über queere Identitäten in den 1920er Jahren, den Umgang mit psychischer Krankheit und die Rolle der Psychiatrie in der Gesellschaft – damals wie heute. Dabei geht es auch um persönliche Erfahrungen, ethische Fragen und die Verantwortung, die wir als Gesellschaft tragen. Ich teile meine Eindrücke aus dem Buch, lasse Ralf Seidel selbst zu Wort kommen und beleuchte, warum diese Themen heute aktueller denn je sind. Trotz der Schwere des Themas lade ich euch ein, mitzudenken, zuzuhören und neue Perspektiven zu entdecken. Im Musikbeitrag spricht Bernd Nigbur über ziemlich bekannte und ziemlich ältere Herren und deren aktuelle musikalische Neuerscheinungen - Humble Pie, The Rolling Stones - und gleich sechs alte und neue songs sind dabei, fabelhaft.

  4. 115

    == Kommen - Leben - Gehen ==

    In dieser Episode spreche ich mit Stefan über seinen außergewöhnlichen Weg: Zwanzig Jahre nach seiner Entlassung aus dem Maßregelvollzug blickt er offen auf die Herausforderungen, Ängste und kleinen Erfolge seines neuen Lebens zurück. Wir reisen gemeinsam durch die Unsicherheiten des Anfangs, den Wert von Eigenverantwortung und was es bedeutet, wieder Teil der Gesellschaft zu werden. Stefan erzählt von neuen Freundschaften, alten Beziehungen und der Kraft, authentisch zu leben – auch wenn die Vergangenheit immer mitschwingt. Musik und Engagement spielen dabei eine große Rolle, ebenso wie die Bedeutung von Ehrlichkeit und Vertrauen. Ich lade euch ein, diesen bewegenden Einblick in ein Leben voller Brüche, Mut und neuer Perspektiven mitzuerleben. Im Musikteil stellt Bernd Nigbur sehr interessante Verbindungen zwischen Kunst, Musik und Nashörnern. Lou Reed ist auch dabei.

  5. 114

    ** Gedanken sind frei –Vom Buchladen zur Kontaktstelle **

    In dieser Episode spreche ich mit Ulrike Siepelmeier-Müller über ihre bewegte Reise von der Buchhändlerin zur Wegbereiterin der Gemeindepsychiatrie. Gemeinsam tauchen wir ein in die Herausforderungen und Chancen, die eine jahrzehntelange Arbeit in der Psychiatrie mit sich bringt, und beleuchten, wie Offenheit, Toleranz und Eigeninitiative neue Wege eröffnen können. Wir diskutieren, warum Begegnung und alltagsnahe Unterstützung oft wichtiger sind als starre Strukturen, und wie kleine Impulse große Veränderungen in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen bewirken. Es geht um prägende Persönlichkeiten, den Aufbau von Kontaktstellen, innovative Programme wie Stepps – und um die Rolle von Musik als verbindendes Element. Freut euch auf einen persönlichen, ehrlichen und inspirierenden Austausch, der Mut macht, neue Wege zu gehen. Im Musikbeitrag kehrt Bernd Nigbur mit uns gemeinsam zurück auf die einsame Insel, mit viel Musik im Rucksack. Fünf weitere epochale Musikstücke könnt ihr dort hören, von: Miles Davis, John Coltrane, Grateful Dead, Maria Callas und The Rolling Stones.

  6. 113

    Bücher Begegnung Bündnis

    In dieser Episode tauche ich gemeinsam mit Ulrike Siepelmeyer-Müller in die bewegte Geschichte der deutschen Psychiatrie ein. Wir sprechen über persönliche Erfahrungen, prägende Stationen und den Geist des Aufbruchs, der die Reformen der 1970er Jahre möglich machte. Ulrike erzählt von ihrem Weg von der Buchhändlerin zur engagierten Gemeinwesenarbeiterin – und gibt Einblicke in die Entstehung des Psychiatrieverlags. Welche Prinzipien und Begegnungen haben sie geprägt? Was lässt sich für das Heute aus den damaligen Aufbrüchen lernen? Hört rein und lasst euch inspirieren von einer Lebensgeschichte zwischen Literatur, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Engagement. Bernd Nigbur stellt die ersten 5 Alben von 10 Tracks vor, die er mit auf die berühmte einsame Insel nehmen würde: SUNDAY MORNING – Velvet Underground, WAITING FOR MY MAN - VU, ALL TOMORROWS PARTIES - VU, Pledging My Time – Bob Dylan, Tomorrow Never Knows - Beatles, RITT DER WALKÜRE – Wagner, JESUS BLEIBET MEINE FREUDE – IVETA APKALNA.

  7. 112

    Rebellion hinter Mauern: Freiheit in der Psychiatrie?

    In dieser besonderen Episode nehme ich euch mit auf eine Reise in meine Anfangszeit im Beruf und die bewegenden Reformjahre der deutschen Psychiatrie. Ich schildere, wie junge Menschen und Studierende in den Siebzigern gegen veraltete Strukturen rebellierten und was das für die Betroffenen bedeutete – mit all den tragischen, aber auch hoffnungsvollen Momenten. Musikalisch begleitet uns Bernd Nigbur mit psychedelischen Klängen und wir entdecken Songs, die den Geist jener Zeit einfangen. Persönliche Erinnerungen, gesellschaftliche Umbrüche und ein musikalischer Streifzug verbinden sich zu einem vielschichtigen Hörerlebnis. Diese Episode widme ich außerdem meinem Sohn zum heutigen Geburtstag – ein Anlass, Vergangenes neu zu betrachten.

  8. 111

    ~ Dialog ist der einzige Weg für Verständigung ~

    Teil II Gespräch Lothar Gothe und Rainer Kukla Zwei ehemalige Kontrahenten begegnen sich heute erneut – und zwar nicht mehr als Gegner, sondern als Gesprächspartner, die ihre Vergangenheit reflektieren und sich auf den Weg der Verständigung und Versöhnung begeben haben. Einst standen sie für unterschiedliche Ansichten und kämpften leidenschaftlich und hart für ihre jeweiligen Wege der Reform. Lothar Gothe und Rainer Kukla blicken nun Jahre später gemeinsam zurück, tauschen Erfahrungen aus und suchen das Verbindende. Was hat sie damals getrennt, was bringt sie heute zusammen? Hört ein bewegendes Gespräch über Wandel, Reife und die Kraft des Dialogs – mitten im Spannungsfeld zwischen Widerstand und Verständigung. Im Musikbeitrag von Bernd Nigbur erfahrt ihr eine Menge über Chet Baker und könnt gleich in fünf großartigen Stücken von diesem außergewöhnlichen Künstler hinein hören.

  9. 110

    Revolution oder Reform: Die Psychiatrie im Umbruch

    In dieser Folge nehme ich euch mit in ein außergewöhnliches Gespräch zwischen zwei prägenden Persönlichkeiten der Psychiatrie-Reform: Lothar Gothe und Rainer Kukla. Gemeinsam blicken wir zurück auf hitzige Auseinandersetzungen, überraschende Allianzen und die gesellschaftlichen Kräfte, die den Wandel in den 1970'er und 1980'er Jahren vorantrieben. Wir sprechen offen über persönliche Konflikte, den langen Atem für Veränderungen und die Rolle von Wut und Mut im Kampf gegen alte Strukturen. Ich reflektiere, wie sich aus Konfrontation Respekt und sogar Zusammenarbeit entwickeln kann – und warum diese Debatten heute aktueller sind denn je. Eine Folge, die zeigt: Echte Veränderungen beginnen oft im Streit, führen aber manchmal zu gemeinsamer Stärke. Im Musikbeitrag stellt Bernd Nigbur eine Performance von Dezember 2025 live aus dem Kolumba Museum in Köln vor.

  10. 109

    Von Null anfangen geht nicht mehr

    Nun, 2026 habe ich 16 Podcast-Episoden geplant, wieder sieben Gesprächspartner:innen im Ohr, und eine Vielzahl von Themen. Einige Themen sind: Versöhnung von bitteren Kontrahenten im hohen Alter. Psychisch krank und obdachlos, was geht da? Biografien von in der Nazidiktatur deportierten und ermordeten Menschen unter den Stolpersteinen; gibt es eine sozialpsychiatrische Weiterentwicklung nach dem Jahrhundertwerk „Psychiatrie-Enquête? Die Bewegung der Psychiatrie-Erfahrenen, Stand 2026. Es gibt einige Verlage, die Bücher über psychiatrische Themen veröffentlichen, welche Rolle spielte der „Psychiatrie Verlag“ in der Reformbewegung? Peers, Genesungsbegleiter:innen, Psychiatrie-Erfahrene überhaupt, Geschichte und Erfolg dieser Bewegung. Geschichte(n) von mir. 20 Jahre klinikfrei und was tragen mehr als 90 Lebensjahre zu einer menschlichen Psychiatrie bei? Und es gibt einen kleinen Ausschnitt aus einer früheren Podcast Episode im Gespräch mit Sonja Schlegel: Sich mit den Gräueltaten der NS Diktatur, also der Ermordung der Jüdinnen und Juden, und der Gruppe von Menschen mit psychischen Erkrankungen, geistigen und körperlichen Behinderungen, der Sinti und Roma und sogenannter "Asoziale" zu beschäftigen, ist schwer auszuhalten. Will man/ frau jedoch die Entwicklung der Psychiatrie in Deutschland nach 1945 bis heute verstehen ist es unausweichlich. Es hilft dabei sensibel und wachsam zu bleiben für die ethischen Fragen, der Machtdynamik und den massiven persönlichen Einschränkungen, die in der Psychiatrie bis heute wirksam und die großen Fragen sind. Bernd Nigbur stellt erneut mehrere sehr bekannte Songs vor, er sagt:: 2026 beginnt mit Sturm und Schnee und allerhand Ungewittern unterschiedlicher Art, der Blick in die Zukunft ungewiss bis trüb. Daher blicke ich einfach mal 60 Jahre zurück ins Jahr 1966.

  11. 108

    Sozialpsychiatrie: ""Wandel - Hoffnung - Realität - Zukunft""

    In dieser Episode spreche ich ein weiteres Mal mit Arnd Schwendy und Christiane Haerlin über deren bewegte Erfahrung beim Aufbau der deutschen Sozialen Psychiatrie. Wir diskutieren, wie regionale Budgets, innovative Hilfestrukturen und der Einsatz von Genesungsbegleiter:innen, aber auch das Thema Arbeit die Versorgung psychisch erkrankter Menschen prägen – und wo trotz aller Fortschritte die Kooperationsprobleme zwischen Institutionen nach wie vor eine Herausforderung bleiben. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Rolle von Musik in ihrem Leben und wie Jazz, Blues und Barockmusik neue Perspektiven eröffnen können. Mit persönlichen Einblicken, kritischen Rückblicken und einem musikalischen Ausklang lade ich euch ein, weitere Geschichten von Vielschichtigkeit und Wandel, Widerstand und Aufbruch in der Psychiatrie zu erleben. Bernd Nigbur spricht über Miles Davis, Bob Dylan, The Rolling Stones und Howlin Wolf und spielt auch deren Musik.

  12. 107

    ZWEI Leben für EINE Reform

    In dieser Folge spreche ich mit Christiane Haerlin und Arnd Schwendy über die bewegte Geschichte der Psychiatrie-Reform in Deutschland – von den Anfängen in den 1960ern bis zu den Herausforderungen und Erfolgen der Gegenwart. Wir tauchen ein in persönliche Erlebnisse, internationale Einflüsse aus England und Italien und diskutieren, wie gesellschaftliche Strömungen und politische Debatten die Entwicklung der Sozialpsychiatrie geprägt haben. Gemeinsam blicken wir auf die Rolle von Arbeit und Inklusion, auf Widerstände und Durchbrüche, und darauf, wie sich die Praxis über Jahrzehnte verändert hat. Wer verstehen will, wie viel Leidenschaft, Konflikt und Vision in der deutschen Psychiatrie stecken, ist hier richtig. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch fünf Jahrzehnte voller Umbrüche, Engagement und echten Geschichten aus dem Herzen der Reformbewegung. Bernd Nigbur schlägt einen großen Bogen von DVOŘÁKS Symphonie 'Aus der neuen Welt' über STEPPENWOLF, RADIOHEAD, SMALL FACES bis zu Bachs Weihnachtsoratorium, großartig.

  13. 106

    = Johanna Winterfeld-Sanoh, Ergotherapeutin Teil 2 =

    In dieser Episode spreche ich mit meiner langjährigen Kollegin über ihren Weg durch die sozialpsychiatrische Arbeit – von den Anfängen in der ersten unabhängigen Tagesklinik bis hin zu neuen beruflichen und persönlichen Abzweigungen. Wir tauchen ein in die Dynamik multiprofessioneller Teams, die Entwicklung der Ergotherapie und die Herausforderungen, die der Wandel im Gesundheitswesen mit sich bringt. Persönliche Anekdoten, Erfahrungen mit Patienten und die Bedeutung von Beziehung und Kreativität in der Psychiatrie stehen im Mittelpunkt unseres Gesprächs. Außerdem geht es um die Suche nach Ausgleich – sei es durch das Färben mit Pilzen, Musik oder Bewegung. Wer neugierig ist, wie sich Berufswege und Leidenschaften verbinden lassen, bekommt hier inspirierende Einblicke in gelebte Veränderung und Engagement. Der 2. Teil des Musikbeitrags von Bernd Nigbur bespricht ""The Gun" und "The Doors".

  14. 105

    = Vom Basteln zur Befreiung: Die Kraft der Ergotherapie =

    In dieser Folge spreche ich mit Johanna Winterfeld-Sanoh über ihren Werdegang als Ergotherapeutin und die bewegte Geschichte der Psychiatrie in Deutschland. Wir tauchen ein in die Entwicklung der Ergotherapie, diskutieren den Wandel von der Beschäftigungstherapie hin zu einem individuellen, kreativen Ansatz und reflektieren die Bedeutung von Biografiearbeit und Selbstwirksamkeit für Betroffene. Gemeinsam erinnern wir uns an prägende Zeiten in Düren, an Aufbruchsstimmung und gesellschaftlichen Wandel, und werfen einen ehrlichen Blick auf Herausforderungen und Erfolge. Wenn du wissen willst, wie handwerkliche und kreative Tätigkeiten Menschen helfen, wieder Freude zu empfinden und ihren Alltag zu gestalten, solltest du reinhören. Im Musikbeitrag von Bernd Nigbur heute: Im WDR 3 läuft derzeit eine Aktion, in der Zuhörer Musikstücke wünschen kommen, die eine besonders intensive Wirkung auf die Betreffenden gehabt haben. Sei es positiv oder negativ, therapeutisch allemal. Interessant zu erfahren, was die Zuhörer empfunden haben und unter Umständen auch immer wieder abrufen, wenn sie das entsprechende Musikstück hören. Hier die Beispiele: Jennifer Juniper, Donavan.

  15. 104

    Zeit, einfach

    In dieser Episode nehme ich euch mit auf eine musikalische und gedankliche Reise rund um das Thema Zeit – von Seneca bis Bob Dylan – und verknüpfe diese Perspektiven mit der Entwicklung der deutschen Psychiatrie der letzten fünfzig Jahre. Gemeinsam mit meinem Gast Norbert Rüter aus Köln reflektiere ich, was die Psychiatrie-Enquete wirklich bewegt hat, wo Reformen gelungen sind und wo wir bis heute auf der Stelle treten. Wir diskutieren, wie sich Versorgung, Bürokratie und gesellschaftliche Erwartungen verändert haben – und wo echte Fortschritte noch ausbleiben. Persönliche Einblicke und kritische Fragen begleiten unser Gespräch: Wie viel Reform hat die Psychiatrie wirklich erlebt? Was bleibt auf der Strecke? Und warum sind manche Türen bis heute verschlossen? Zum Abschluss wird es musikalisch und persönlich, wenn wir über Versöhnung, Lebenswege und die Kraft der Musik sprechen.

  16. 103

    "Psychiatrie Reform von ganz unten"

    In dieser Folge nehme ich euch mit auf eine spannende Reise durch fünfzig Jahre deutsche Psychiatrie – gemeinsam mit Norbert Rüther, Psychiater und engagierter SPD-Politiker. Wir sprechen über die bewegte Reformära der Achtziger und Neunziger, erzählen von mutigen Anfängen, politischen Auseinandersetzungen und den Menschen hinter den Veränderungen. Norbert gibt Einblicke in seine Erfahrungen zwischen Klinikalltag, politischer Bühne und gesellschaftlichem Wandel. Gemeinsam blicken wir auf Erfolge, Rückschläge und die Entstehung der sozialpsychiatrischen Versorgung in Köln. Wer wissen will, wie echte Veränderung entsteht und was uns bis heute antreibt, sollte reinhören! Bernd Nigbur stellt im Musikteil die Band "Agitation free"

  17. 102

    // Wie Psychiatrie in Deutschland sein sollte \\

    Gespräch mit Thomas Bock. Psychologischer Psychotherapeut, langjährige leitende Funktion an der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hamburg-Eppendorf (UKE), u.a. Leitung einer Spezialambulanz für Psychosen und Bipolare Störungen sowie einer Krisentagesklinik, Mitbegründer der Psychoseseminare (mit Dorothea Buck) sowie diverser trialogischer Projekte in Versorgung, Lehre und Forschung und gilt als der Vater des Trialogs. Aktuell kommentiert er eindeutig die unwürdige Debatte über ein Melderegister für Menschen mit psychischen Erkrankungen und macht sehr deutlich, an welchen Hilfen es wirklich mangelt, wir behandeln ausführlich das Thema Trialog und die Frage wo steckt die Reform der deutschen Psychiatrie derzeit und wie soll sie weiterentwickelt werden. Thomas Bock unterstreicht aber auch wie wichtig er die Fundamentalkritik des Bundesverbands der Psychiatrieerfahrenen hält. Ich persönlich finde den Teil unseres Gesprächs über seine Definition zur „Psychosefähigkeit“ des Menschen sehr spannend und wo er hervorhebt wie Menschen-verbindend unsere Fähigkeit ist irritierbar zu sein. Am Ende werdet ihr mitgenommen zu einem Fazit über die Reformbewegung der Psychiatrie, die Bedeutung von Musik in seinem Leben und eine (für mich) überraschende Neuigkeit was seine Herkunft betrifft. Im Musikbeitrag stellt Bernd Nigbur zwei hibbelige junge Frauen von der Isle Of Wight vor, die sich WET LEG nennen, sehr erfrischende Stimmen.

  18. 101

    # # Geschichte endet niemals # #

    Dies ist eine Fortsetzung der letzten Episode, darin zwei weitere Stimmen im Rahmen der Abendveranstaltung „Würdigung 50 Jahre Psychiatrieenquête“ vom 2.6.2025 in Leipzig im Kupfersaal, nämlich Martina Heland-Graef für die Psychiatrie-Erfahrenen und Siegfried Haller für die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen. Ihre eindrücklichen Schilderungen über ihre Zeit in und mit der Psychiatrie, der letzten 50 Jahre, ist eine sehr persönliche Zeitgeschichte. Im Musikteil präsentiert Bernd Nigbur ganz großes Kino und Musik von Johann Strauss II (Sohn), die Seite an Seite spektakulär mit dem Weltall kommunizieren, sozusagen The last Walz, der letzte Walzer vor der Sommerpause 2025.

  19. 100

    Psychiatrie-Enquête auf dem Jakobsweg

    Diese 100. Episode ist im Rahmen der Tagung "50 Jahre Psychiatrie-Enquête" vom 2./3. Juni 2025 in Leipzig, ein auszugsweiser Mitschnitt einer Abendveranstaltung mit Zeitzeug:innen mit einer Moderation von Ralph Erdenberger im Kupfersaal. Im Gespräch sind Maria Rave-Schwank, Christian Reumschüssel-Wienert, Thomas Bock. Am Ende kommt es noch zu einem Zwischenruf des Bundesverbands der Psychiatrie-Erfahrenen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Einige weitere Teilnehmer:innen kommen aus technischen Gründen erst in einer der nächsten Folgen dieses Podcast zu Wort. Es ist ein Gespräch über persönliche Erinnerungen aus der Zeit, als die Reformbewegung der Psychiatrie laufen lernte, von den Ergebnissen der Enquête-Kommission über die Lage der deutschen katastrophalen Psychiatrie der 1970'er Jahre. Es finden sich im Gespräch auch Bewertungen der Vorschläge zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung der deutschen Bevölkerung. Und am Ende werden Ausblicke getan, wie die Reform weitergeht, wie sie weitergehen muss. Im Musikteil stellt Bernd Nigbur die heutige Musik vor und kommentiert einen Beach Boys Song und ein von The Byrds gecovertes sehr bekanntes Stück.

  20. 99

    \\ Dr. Aldo Legnaro //

    In dem 2. Teil unseres Gespräches geht es um weitere Themen, mit denen sich Aldo Legnaro in den folgenden Jahren wissenschaftlich beschäftigt hat. Er bleibt gewissermaßen dem Thema Kontrolle oder Kontrollverlust treu, erzählt von drei Büchern zum Thema Kontrollgesellschaft am Beispiel von Disney Land in Paris, dem Kapitalismus für Alle und dem Thema Arbeit. Auch seine Beschäftigung mit der Entwicklung der Polizei Strategie von 1775 bis 2020 erhält eine Menge aufschlussreicher Aspekt für den Maßregelvollzug, der Kontrollfunktion der Psychiatrie insgesamt und er spricht über die besondere Gefährdung der Menschen mit psychischen Auffälligkeiten in polizeiliche Eingriffe zu geraten. Und am Ende des 2. Teils unseres Gespräches spricht Aldo Legnaro über seine lange zurückliegenden italienischen Wurzeln, warum er als Unterschichtskind seine Eigentümlichkeiten mit einer universitären Ausbildung hatte und wir reden selbstverständlich auch über Musik. Im Musikteil dann von Bernd Nigbur geht es um Musik von Kevin Ayers und zwei große Gefühle, die Menschen heute besonders einnehmen.

  21. 98

    \ Dr. Aldo Legnaro /

    Ein Gespräch mit dem freischaffenden Sozialwissenschaftler Aldo Legnaro. Mit ihm rede ich kurzweilig über den Wandel des gesellschaftlichen und politischen Umgangs mit Menschen, die Drogen konsumieren und Wahnideen äußern. Dazu hat er einen interessanten Beitrag mit dem Titel „Kleine Soziologie des Rausches“ in dem Buch Handbuch Drogen geschrieben. In den shownotes gibt es einen link zu dem Buch und zum Beitrag (als download). In einem 2. Teil des Gespräches haben wir noch viele weitere Themen rund um Kontrolle und Kontrollverlust behandelt, mit denen sich Aldo Legnaro wissenschaftlich, aber durchaus auch amüsant beschäftigt hat. Im Musikteil ermöglicht Bernd Nigbur uns einen Blick oder besser ein Hörerlebnis für ein besonders langsam gespieltes Genre, das durch Stimme und Gitarrenmusik sehr intensiv auf die Seele einwirkt: Codeine, Susanne Dobrusskin und Buffy Sainte-Marie sind die Interpret:innen.

  22. 97

    Im Land der aufrichtigen Menschen

    Seit einigen Jahren engagiere ich mich mit einigen anderen Kolleg:innen in einem Verein für die Unterstützung des Dorfes Laongo in Burkina Faso. Wer sich für die Projekte dort interessiert, sei die Internetseite laongocologne.de empfohlen. Unser Partner vor Ort ist Mamadou Tapsoba. Ihn habe ich gebeten, für diesen Podcast uns einen kurzen Bericht von dort über die Situation der Menschen mit psychischen Erkrankungen zu geben. Auch den Musikbeitrag hat Bernd Nigbur heute auf das Land Burkina Faso abgestimmt. Leider konnten wir von dem Song von ADAMA GAUCHER mit seinem Sohn OMAR keine reine Tonaufnahme auftreiben. Deshalb können wir aus rechtlichen Gründen nur auf einen link zu einer you tube Aufnahme dieses Songs hinweisen, aber unbedingt trotzdem anhören.

  23. 96

    "" Friedenspfeife ""

    Als eine Reaktion auf eine meiner letzten Podcast Episoden erhielt ich zwei ältere Dokumente. Darin schrieb 1997 Lothar Gothe, Mitbegründer der Sozialistischen Selbsthilfe Köln (SSK) und Ökobauer, einen Brief an Caspar Kulenkampff, damaliger Vorsitzender der Psychiatrie Enquete Kommission. Lothar Gothe drückt darin seinen Respekt gegenüber dem Menschen Caspar Kulenkampff aus und dieser erwidert das in seinem Antwortbrief. Hintergründe bespreche ich aktuell in einem Telefonat mit Lothar Gothe. Im Musikteil erzählt uns Bernd Nigbur, dass er weiter im Bluesrock wühlt und bei Savoy Brown und Elliot Murphy gelandet ist.

  24. 95

    nicht:komplett:unbekannt

    In dieser Episode lasse ich erneut zwei Politiker zu Wort kommen, die am 17. April 1970 und am 11. Oktober 1979 im Deutschen Bundestag zum Zustand der Deutschen Psychiatrie und zur Reform damals Stellung nehmen. Bernd Nigbur stellt zwei Musiker und deren Musik vor: Aynsley Dunbar "SUGAR ON THE LINE" Edgar Varese "POEM ELECTRONIQUE".

  25. 94

    ||||| Wähle DEMOKRATIE |||||

    Die Welt brennt schon zu sehr, als dass in der Bundesrepublik Deutschland wir Wähler:innen uns einen Rechts Klick leisten sollten. Die heutige Podcast Episode habe ich einfach kurzerhand „Wähle DEMOKRATIE“ genannt, weil mir diese Art von Freiheit, Verantwortung und Solidarität so wichtig ist. Gesprochen habe ich letzte Woche mit Cornelia Schäfer, Journalistin. Wir blicken gemeinsam auf eine Menge von Themen und Menschen aus der Psychiatrie, über die sie in den letzten 37 Jahren unzählige Radiosendungen kreiert hat. Bernd Nigbur hat in seinem Musikbeitrag psychedelisches ausgepackt. Und am Ende dieser Episode lass ich einen weiteren Politiker der Psychiatrie-Enquete Debatte von 1979 im Bundestag zu Wort kommen, Jürgen Egert (SPD). Er spricht Klartext über den damals beginnenden Reformprozess.

  26. 93

    ! Nie wieder ist jetzt !

    Am Schluss der heutigen Episode, das vorweg, hat sich Bernd Nigbur was ganz besonderes ausgedacht. Er hat sich umgehört, nach der Lieblings Musik der aktuellen Spitzenkandidaten und -Kandidatinnen für den Bundestag. Was für turbulente politische Zeiten in diesem unserem Land. Welche demokratischen Werte werden gerade im Parlament geschichtsvergessen verschlampt? Und ganz subtil schleicht sich in die Auseinandersetzung über Migrationsbegrenzung auch die Respektlosigkeit ein vor Opfern von Gewalttaten, deren schamlose politische Instrumentalisierung, von Migrant:innen und den Menschen mit psychischen Erkrankungen. Als ob letztere alle automatisch und unweigerlich zu Gewalttaten neigen. Interessanterweise habe ich schon in der letzten Podcast Episode und werde auch in weiteren Folgen anlässlich des 50. Jubiläum der Psychiatrie Enquete in diesem Jahr, von Debatten im Deutschen Bundestag berichten, in denen die Politiker:innen deutlich ernsthaft, respektvoll und komplex über die Bedarfe von Menschen mit psychischen Erkrankungen gesprochen wurde. Zugegeben es waren nur 3 Parteien vertreten und das Thema war nicht Migration, sondern die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland. Dazu stelle ich paar Auszüge der Rede der Bundesministerin für Gesundheit Antje Huber (SPD) aus der Bundestagsdebatte am 11.10.1979 ein. Ich möchte heute über einen offenen Brief an Herrn Merz berichten, der von einer Menge Menschen unterzeichnet ist, die alle in der Psychiatrie arbeiten oder gearbeitet haben. Dazu habe ich mit Patrick Nieswand, Geschäftsführer der DGSP gesprochen, ein Erst-Unterzeichner dieses Briefes. Es folgen dann einige Gedanken von Ralf Seidel zum Thema.

  27. 92

    # Hört, hört #

    Der Kern des parlamentarischen Prozesses der deutschen Psychiatrie Reform fand während der zwei aufeinanderfolgenden Sozial-Liberalen Regierungs-Koalitionen von 1970 bis 1982 statt. Also in der Brandt Ära war nicht nur angesagt mehr Demokratie, sondern auch humanere Psychiatrie wagen. Es ist sehr spannend zu hören mit welcher Ausführlichkeit und genauer Kenntnis der miserablen Verhältnisse in der deutschen Psychiatrie, die Politiker und Politikerinnen debattierten. Und das im Konsens über alle damals vertretenen Fraktionen im Bundestag hinweg: also CDU/CSU, SPD, FDP. Am 17. April 1970 fand anlässlich des Antrags auf Einrichtung einer Enquete zur Situation der Psychiatrie, erstmals eine ausführlichere Debatte im Bundestag statt. Ich habe uns ein paar Original Tondokumente besorgt und darf sie Euch mit freundlicher Genehmigung des Archivs des Deutschen Bundestages zu Gehör bringen. Bernd Nigbur erinnert an das Bob Dylan Album, was auch vor 50 Jahren erschienen ist und wieder mal an Bach, immer wieder dieser Bach.

  28. 91

    ||| Reform trifft Anstaltsalltag |||

    Psychiatriepolitisch war 1975 die Geburtsstunde der großen Reform der Psychiatrie in Deutschland, BRD versteht sich. Aber auch in der damaligen DDR gab es bereits 1963 mit den „Rodewischer Thesen“ 10 Thesen zur sozialen Reform der Anstaltspsychiatrie. Der Abschlussbericht der mehrjährigen Untersuchungen der Missstände in der deutschen Psychiatrie, die von einer großen Enquete Kommission, beschlossen und eingesetzt durch Bundestag und Bundesregierung, wurde dann in der 202. Sitzung der 7. Wahlperiode des Deutschen Bundestages am 25.11.1975 vorgelegt. Dieser sicherlich historische Moment in der Psychiatrie seit 1949 jährt sich dieses Jahr zum 50. Mal. Mein Beitrag heute versucht eine Schilderung der Bemühungen einige Etagen tiefer, die Empfehlungen wie ich sie eben vorgelesen habe, in einem psychiatrischen Großkrankenhaus umzusetzen. Meine Aspekte dabei sind: welche Gruppierungen betrieben denn eine Reform vor Ort? Spielte Gewerkschaft und Personalrat eine Rolle? Welche Orientierung gab die Betriebsleitung? Bernd Nigburs Musikbeitrag beschäftigt sich heute mit der Punkband 999 mit ihrem Song "Homicide", dem legendären Berliner Club SO 36 und CHIC mit deren Hit "Le Freak".

  29. 90

    " Sehnsucht Frieden "

    In dieser Episode führen Bernd Nigbur und ich ein Jahresendgespräch über das Unterwegssein mit diesem Podcast, die Zunahme archaischer Gewalt in Tat und Sprache, die Knappheit von Zufluchtsorten in dieser Welt, der Unmöglichkeit Veränderung zu entgehen, das Ampel-Aus und über einige Themen, den dieser Podcast für 2025 plant. Und im Musikteil, das können wir schon verraten wird’s feierlich mit Musik von Maria Malibran gesungen von Cecilia Bartoli.

  30. 89

    1000 Jahre Psychiatrie Teil 2

    Es geht weiter um den Skandal der Psychiatrischen Anstalt Brauweiler, welche fürchterlichen Ereignisse zu mehreren Todesfällen bei den Patient:innen führte, wie diese Entwicklung eigentlich abzusehen war, wer die Verantwortung vor Ort hatte, wer aber auch in der Aufsichtsstruktur des LVR Verantwortung getragen hat. Da fallen Namen wie Stockhausen, Kulenkampf, aber auch weitere Verantwortliche werden genannt. Die Presse hat zum Zeitpunkt der mehr als überfälligen Schließung der Brauweiler Psychiatrie und auch über den 2 Jahre später stattfindenden Prozess am Landesgericht Köln bundesweit berichtet. Ich habe einige Berichte dazu in die shownotes gestellt. Wir sprechen auch erneut über die Bedeutung des damaligen SSK, der durch seine beharrliche und konsequente Vorgehensweise, den Skandal in Brauweiler, aber auch in anderen rheinischen LVR-Psychiatrien zu Tage brachte und verfolgte. Wir reden auch über eine fast tragische und auch zynische Verquickung, dass die durch die Psychiatrie Enquete initiierte Reformbewegung der deutschen Psychiatrie als Vorwand genommen wurde, den in der Brauweiler Anstalt gepflegten Stil von laisser faire und Vernachlässigung anzuwenden und Todesfälle einkalkuliert wurden. Auch die Verquickung in personeller Hinsicht: Dr. Kulenkampf war einst der Vorsitzende der Psychiatrie Enquete Kommission gewesen und stand als Person für den fortschrittlichen Geist der Reform und wenig später war er im LVR der verantwortliche Gesundheitsdezernent für alle Kliniken, auch für die verheerenden Missstände in Brauweiler gewesen. Er hätte die Brauweiler Psychiatrie früher schließen müssen, ist aber auch durch eine falsch verstandene Loyalität in der LVR-Hierarchie ganz oben zunächst daran gehindert worden. Am Ende dieser Episode geht’s auch darum, wie der LVR die Aufarbeitung seiner Geschichte in der Nazizeit und danach in die eigenen Hände seiner Kulturabteilung gelegt hat. Im Musikbeitrag von Bernd Nigbur nimmt er uns mit in eine ganz andere Galaxie, der Band Galaxie 500 und deren songs "Tugboat" und "Snowstorm", Dream Pop Musik.

  31. 88

    1000 Jahre Psychiatrie

    Der Skandal in der psychiatrischen Anstalt Brauweiler, die letzte Nutzung des 1000 jährigen Klosters, bevor der Landschaftsverband Rheinland (LVR) dort sein Kulturzentrum und Gedenkstätte einrichtete, ist die Geschichte der heutigen und nächsten Podcast Episode. Bei einem Besuch der aktualisierten Ausstellung dort unter anderem zum Thema Psychiatrie, die eigens für das 1000 jährige Jubiläum im Sommer 2024 kuratiert wurde, erläuterte uns Richard Irmler, Historiker des LVR, hoch interessante geschichtliche Zusammenhänge. Es kommen auch Zeitzeugen zu Wort, die dort gearbeitet haben. Für alle, die mal in der Nähe sind, eine sehr lohnenswerte Ausstellung in einem obendrein schönen Gebäude in einem Park, in dem auch ein legendärer Maulbeerbaum steht. Im Musikteil empfiehlt uns Bernd Nigbur zum Jahresende ebenfalls lohnenswerte Konzerte der Band LUNA, die er uns heute vorstellt in Los Angeles oder San Francisco zu besuchen, wenn wir mal in der Nähe sind.

  32. 87

    Teil 3 INTEGRATIONS | FACH | DIENST

    Inhalt der drei Folgen: 1. Folge: Wie alles begann, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bei der Gründung; Anfänge der Umsetzung 2. Folge: Arbeitsweise und Konzept des IFD; Arbeitsorganisation; Netzwerk; Interesse auch der Arbeitgeber:innen 3. Folge: Fallerzählungen; Anekdoten; Musikerinnerungen Musik Jazz: Arvid Genius, piano, voc und Klaus Heuser, bass und Uli Schmidt, drums

  33. 86

    Teil 2 INTEGRATIONS | FACH | DIENST

    Inhalt der drei Folgen: 1. Folge: Wie alles begann, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bei der Gründung; Anfänge der Umsetzung 2. Folge: Arbeitsweise und Konzept des IFD; Arbeitsorganistaion; Netzwerk; Interesse auch der Arbeitgeber:innen 3. Folge: Fallerzählungen; Anekdoten; Musikerinnerungen Musik Jazz: Arvid Genius, piano, voc und Klaus Heuser, bass und Uli Schmidt, drums Episoden Cover von Robert Bosshard

  34. 85

    Teil 1 INTEGRATIONS | FACH | DIENST

    Inhalt der drei Folgen: 1. Folge: Wie alles begann, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bei der Gründung; Anfänge der Umsetzung 2. Folge: Arbeitsweise und Konzept des IFD; Arbeitsorganistaion; Netzwerk; Interesse auch der Arbeitgeber:innen 3. Folge: Fallerzählungen; Anekdoten; Musikerinnerungen Musik Jazz: Arvid Genius, piano, voc und Klaus Heuser, bass und Uli Schmidt, drums Zu Beginn gehe ich Kurz auf die aktuelle Situation unserer Republik ein, wahrlich historisch. Im Gespräch mit Fritz Riedel, Horst Neumann und Klaus Heuser, auch drei Herren, rede ich über deren sehr erfolgreiche Gründung eines Dienstes, der Menschen mit psychischen Behinderungen und Erkrankungen unterstützt am 1. Arbeitsmarkt zu bestehen. Auch die Arbeitgeber:innen profitieren seit jeher von dieser Unterstützung. Meine drei Gesprächspartner schildern sehr eindrücklich und anschaulich wie es gelang den Integrationsfachdienst bis heute sehr erfolgreich zu etablieren. Das Gespräch kommt in drei Episoden daher, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen veröffentlicht werden (15./ 16. und 17.11.2024). Im Musikteil hat sich Bernd Nigbur auch in einem Triple über drei Musikstücke ausgelassen: "Freedom" Richie Havens, "Police On My Back" The Clash und "The Magnificent 7" Kamasi Washington. Also hört gleich dreimal intensiv rein.

  35. 84

    Wirklichkeit wird verändert – aber wie geht das?

    Die Verhältnisse in der Psychiatrie sind nicht durchweg gut, auch nicht nach fast 50 Jahren vielfältiger Reformen. Aber was hat sich in den 50 Jahren doch verbessert und vor allem wer macht da was? Lobbyarbeit hat einen etwas zwiespältigen Ruf. Sie kann was zum Fortschritt bewegen, verfestigt aber allzu oft auch was sehr verkrustetes, nicht selten auch zum lukrativen Vorteil einer mächtigen Klientel. Mich interessierte wie funktioniert aber Lobbyarbeit im positiven Sinne einer Bewegung, der 50 Jahre alten Reformbewegung in der Sozialpsychiatrie in Deutschland. Dafür habe ich mit einem kompetenten und erfolgreichen Macher der Szene sprechen können, Jörg Holke, langjähriger Geschäftsführer der „Aktion Psychisch Kranker e.V.“. Bernd Nigburs Musikbeitrag beschäftigt sich mit Bob Dylan (ein wenig) und mit Peter Perret (etwas mehr). Musik dazu von Beiden.

  36. 83

    Mentale Gesundheit - für 3. und 4. Generation türkischer Migrant:innen nicht einfach

    In diesem 2. Teil meines Gesprächs mit Alpin Harrenkamp reden wir über Gefährdungen für die mentale Gesundheit vor allem der 3. und 4. Generation türkischen Migrant:innen. Welche Form der Demokratie entwickeln wir gerade? Wir glauben Werte müssen 100 % übereinstimmen. Das gibt’s aber nicht. Wie verhandeln wir unterschiedliche Interessen in der Gesellschaft? Manchmal muss man sich darüber verständigen, dass es keine Verständigung geben kann. Die Menschen in einen Dialog bringen, ist das Gebot der Stunde. Streng systemisch betrachtet gibt es viele Ressourcen bei den Menschen. Was könnte Dein Beitrag für eine friedliche Gesellschaft sein? Alpin sind besonders Gemeinsamkeitsstiftende Momente wichtig. Das Thema Klima könnte ein gemeinsames Thema auch für die Jugend sein, denkt sie, aber es ist leider anders. Das Anliegen von Alpin ist die Kulturelle Öffnung von Deutschland in den sozialen und anderen gesellschaftlichen Institutionen zu fördern. Da gibt es großen Beratungsbedarf wie das geschehen kann. Niemand geht gerne von zu Hause weg, das schmerzt, sagt sie auch aus eigener Erfahrung. DOMID ein Ort der Begegnung, „Migrationsmuseum“ in Köln in Planung.

  37. 82

    Mentale Gesundheit und Einwanderung - ein Widerspruch?

    Mein Gespräch mit Alpin Harrenkamp war schon am 14. Juli dieses Jahres. Ein kurzweiliges Gespräch über ihre türkische-deutsche Geschichte, sie erzählt von ihrer Familie, wie sie in den 1960 in Köln ankam, welche große Rolle Musik in ihrer Familie spielte, bis heute, und davon wie ihr junges Leben zwischen FORD und Lebensmittelladen stattfand und der Vater ein ganz eigenes Musikgenre entwickelte. Und wie nebenbei erfahrt ihr wie die stressreichen Einwanderungsthemen der ersten Arbeitsmigrant:innen in Deutschland, wie auch der folgenden Generationen die mentale Gesundheit trotzdem weitgehend in der Balance bleibt.

  38. 81

    *Sommer *Station *Kant *Reggae

    16. Juli 1976 Das war so ein Sommertag mit weit über 30 Grad. Auszuhalten, wenn man/ frau im Park, am Wasser sich aufhält, aber wenigstens seinen Aufenthaltsort frei wählen kann. Nichts davon trifft für den Ort einer geschlossenen Aufnahmestation in der Psychiatrie zu. Deshalb war und ist es an diesen heißen Tagen auch an diesen Orten unerträglich. Gibt es heute eigentlich Klimaanlagen auf diesen geschlossenen Stationen? Vielleicht kann mir das jemand sagen? Im Musikbeitrag erzählt Bernd Nigbur über Calypso und Reggae Musik und seine Songs sind von Robert Mitchum und Junior Murvin.

  39. 80

    Psychiatrie-Urlaub, normal!

    Was es bedeutet vom Alltag Urlaub zu machen, welche Auswirkungen es auf die Seele hat und wie es in sozialpsychiatrischen Einrichtungen, die sich außerhalb der psychiatrischen Klinik befinden und lebensweltorientierte Konzepte vertreten organisieren lässt. Davon versuche ich heute einen kleinen Eindruck hinter die Kulissen zu wagen. Bernd Nigbur beginnt seinen Musikbeitrag mit dem Ausdrücken seines Entsetzens über den Ausgang der Europawahlen, um dann mit zwei Musikstücken von "Tomorrow" und "Hawkwind", seinen Impuls zu fliehen kompensiert. Bevor ich dann im kurzen Schlusswort dieser Episode, meinen Standpunkt zum Rechtsruck unseres Kontinents formuliere.

  40. 79

    ~ Musik im Wachsaal ~

    Im Gespräch mit dem Musikautor dieses Podcast, Bernd Nigbur, tauchen wir etwas ein in seine Welt der Musikgeschichten, wie er sich fühlt inmitten der Psychiatriegeschichte (n), welche Berührungspunkte er zu dem Thema hat und wie er seine Beiträge verfasst. In seinem heutigen Beitrag erklärt er uns, woher der Spruch "nicht alle Tassen im Schrank zu haben" herrührt und was das mit der Band Jefferson Airplane zu tun hat, über die Bernd heute spricht.

  41. 78

    Triebfedern

    Vielleicht angeregt durch die aktuelle Legalisierung von Cannabis in unserem Land, gehe ich heute ein ganz weites Stück zurück, noch vor meine Tätigkeit in der Psychiatrie. Wie verschlägt es einen, denn wirklich in ein solches Gebiet, was in den 1970’ern noch extremes „Feindesland“ war. Weder ich noch mein damaliges Netzwerk konnte sich nur ein wenig vorstellen, was das denn bedeutet in einem Irrenhaus zu sein, auf der einen oder anderen Seite, egal. Im Musikbeitrag erzählt uns Bernd Nigbur von der großartigen Band "Grateful Dead".

  42. 77

    //\\ Passion //\\

    Bernd Nigbur geht diesmal voran und jongliert in seinem Beitrag mit Passion, Easy Rider und Nazareth und stellt uns zwei sehr schöne Songs vor: The Weight von The Band und This Flight Tonight von Joni Mitchell in der Coverversion von Nazareth. Mein Gespräch mit Susanne Heim, Teil II, dreht sich um Selbsthilfe im engeren Sinne, Lobbyarbeit für die Belange der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen, Haltung zu Psychopharmaka, Beziehung zur Pharmaindustrie, Bedeutung von Diagnosen, Aufbau des Bundesverbandes der Angehörigen und auch um das Thema Musik.

  43. 76

    ** Susanne Heim **

    1.Teil meines Gesprächs mit Susanne Heim über ihr Leben, die deutsche Angehörigen-Bewegung, die auch ein Beispiel und ein Teil der Frauen Power ist. Ich habe mich gefreut, sie besuchen zu dürfen, ihre bis heute kritischen Haltung zur Psychiatrie, aber auch zur Bildung der Verbandsstrukturen bei den Angehörigen in den letzten 40 Jahren waren Thema. Wir reden aber auch über ihren ganz persönlichen, sehr beeindruckenden Umgang mit seelischem Leid. Hört ihre kraftvolle Stimme, auch noch mit fast 87 Jahren ist sie aktiv in der Angehörigen Szene in Köln und wirkt weit darüber hinaus. Der zweite und letzte Teil des Gesprächs mit Susanne Heim, folgt bereits am Freitag 15.3.2024. Dass Bernd Nigbur in seinem Beitrag heute an eine große italienische Musikerin erinnert, die uns aus dem Schlager Genre bekannt ist und ebenfalls in hohem Alter noch aktiv Musik macht, war mal wieder nicht abgesprochen, passt deshalb umso mehr zusammen und führt Euch auf sehr heißen Sand, Vorsicht!

  44. 75

    || Hoffnung behalten ||

    2. Teil des Besuches vom 1. Februar 2024 im psychiatriegeschichtlichen Dokumentationszentrum im ehemaligen Forensik Haus 5 in Düren. Und eine Erinnerung daran, dass der Krieg gegen die Menschen in der Ukraine zwei Jahre wütet. Schon heute möchte ich Euch bereits ein Gespräch für den 8. März, den Internationalen Frauentag ankündigen, dass ich mit Susanne Heim, einer beeindruckenden und wegweisenden großen Dame der deutschen Bewegung der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen geführt habe. Bei ihr war ich am 19. Februar 2024 zu Gast und wir haben auf die letzten 40 Jahre zurückgeblickt und wie sie bis heute aktiv die Angehörigen Szene bereichert. Der Musikbeitrag von Bernd Nigbur spielt heute ebenfalls hinter einem dicken Wall, allerdings aus „Vitamin C“ und einem schützenden „Gesang der Jünglinge“, das ist Musik von CAN und Karlheinz Stockhausen, hört hört!

  45. 74

    Haus 5 - nie wieder für immer -

    Eindrucksvolle Exkursion mit einer Gruppe von Zeitzeug:innen in das psychiatriegeschichtliche Dokumentationszentrum des Landschaftsverbandes Rheinland in Düren. Musikbeitrag Bernd Nigbur befasst sich mit M3: Mary Weiss, Melanie und MC 5.

  46. 73

    "Nie wieder ist jetzt"

    Es war in den 1980’ern, vielleicht 1983/84. Damals war ich in der ersten Tagesklinik in Köln beschäftigt. Davon habe ich bereits schon mal das eine oder andere Erlebte erzählt. Bei der derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Debatte, die eben sehr dominiert wird von den Vorstellungen und der Sprache und Begriffen der rechtsextremen Szene in Deutschland, deren Themen sind Hass auf Migranten, auf Minderheiten auf Politiker der Regierung. Da fiel er mir ein: Herr Z punkt. Wahnsinn ist das stille Widerstandskämpfen, hat Paul Celan einmal geschrieben. Bernd Nigbur stellt in seinem Beitrag heute Moondog vor, The Viking Of Sixth Avenue.

  47. 72

    Der König hat gesprochen

    In dieser Episode gebe ich einen kleinen Einblick, wie unser Podcast entsteht und gebe einen Ausblick auf einige Themen des Podcast in 2024. Im Musikbeitrag lenkt Bernd Nigbur seinen und Euren Blick auf das Erscheinen des neuen Albums von The Smile.

  48. 71

    # Zurück und nach vorne #

    Das Wort Frieden klingt immer mehr wie eine Bedrohung, wie eine Missachtung derjenigen, die behaupten „Krieg sei jetzt das Mittel der Wahl Frieden zu schaffen - sozusagen Krieg ist der neue Frieden“. Wir werden 70. Ein respektables Alter für den Podcast, aber was heißt das schon. I'm Younger than that now, wie Bob Dylan sagt.

  49. 70

    #Demokratie und Fortschritt wagen#

    Aber in der Zeit war es in der Psychiatrie noch Lichtjahre weg von irgendeiner Mitsprache oder gar Mitgestaltung der therapeutischen Bedingungen oder bei der Medikamenteneinnahme. Diese Bewegung stellte sich erst in den 1990’er ein, mit dem eher provokativen Slogan „Ver-handeln statt be-handeln“, was bereits in der Psychiatrie Enquete Debatte im Bundestag 1975 „Konzept kooperativer Partnerschaft“ (zwischen Arzt und Patient) genannt wurde und sich als Gegenmodell zur vorherrschenden „autoritativ überhöhten Arztrolle“ verstand. Und dann später: Vielfach, vielfältig und schnell verbreitete sich der Trialoggedanke. So entstanden bundesweit viele solcher „Psychoseseminare“ an Volkshochschulen, in Universitäten und anderen Orten in der Kommune. Ich möchte allerdings ein weiters Trialog gestütztes und wichtiges Handlungsfeld hinzufügen: die trialogische Mitgestaltung und Mitbestimmung in sozialpsychiatrischen Einrichtungen und Kliniken. Damit meine ich die Beteiligung der Nutzer:innen an alltäglichen und grundsätzlichen Entscheidungen im sozialpsychiatrischen Betrieb, in den kleinen und großen Institutionen. Im Musikteil geht Bernd nochmals auf die Rolling Stones ein, kurz. Dann erzählt er Euch von den "The Feelies", die auch viel mit Lou Reed zu tun haben.

  50. 69

    Kraft der Peers

    Es sind wieder mal sehr brutale Zeiten, die "politische Erderwärmung" schreitet gnadenlos voran. Im Bereich des Steuerbaren stelle ich ein neues gemeindepsychiatrisches Projekt vor, was es verdient auch in dieses Zeiten erwähnt zu werden: "Peergestütztes Clearing". Lasst Euch in einem Gespräch zwischen den Macher:innen und mir erklären, was das ist. Im Musikbeitrag stellt Bernd Nigbur das neue Rolling Stones Album "Hackney Diamonds" vor, leider ohne aktuelle Songs einspielen zu dürfen. Schade.

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Die Entwicklung der deutschen Psychiatrie und teilweise auch der Nachbarländer der letzten 50 Jahre wird subjektiv und kritisch besprochen und bewertet. Gibt es tatsächlich (ausreichend) Respekt und Augenhöhe gegenüber den Menschen mit psychischen Erkrankungen? Was geben die Strukturen des Gesundheits- und Sozialbereichs, in denen Psychiatrie stattfindet her? Welche Chancen und Hindernisse bieten sie? Bereichert durch Gespräche mit Insidern und Zeitzeugen aus den verschiedensten Perspektiven. In jeder Folge wird zudem ein Song aus der Rock- und Popgeschichte gespielt und der jeweilige Künstler vorgestellt. Durch die einzelnen Folgen führt Euch Klaus Jansen-Kayser, selber ein langjähriger Akteur und Kenner der Psychiatrie-Szene. Bis zur 13. Episode war Christian Gredig der Autor des jeweiligen Musikteils. Seit der 14. Episode hat Bernd Nigbur diesen Part übernommen.Das Jingle dieses Podcast wird auf einem Dachsophon gespielt und stammt von dem Kölner Musiker Bernd Keul https://www.you

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