PODCAST
weltempfänger
... eine Radiosendung, die ethnologische Themen und Methoden ins Radio trägt.Durch kleine Einblicke in das Alltägliche in der Welt und das Beschäftigen mit ethnologischen Fragen wollen wir dazu beitragen die Angst vor dem “Anderen” zu mindern. Wir stellen verschiedene und z.T. widersprüchliche Sichtweisen auf Themen dar, um das Verständnis für andere Kulturen zu fördern.Dazu gibt es gibt es eine Themen- oder Sprachbezogene Musikauswahl.
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Feminismus in Äthiopien
Ist Feminismus eine westliche Errungenschaft? NÖ! Und wie sehen die Facetten der globalen feministischen Kämpfe aus? Während eines zweimonatigen Aufenthalts in Äthiopien hat Anna Vosgerau mit verschiedenen Akteurinnen der feministischen Szene in Addis Abeba gesprochen. Netzwerkerinnen, Aktivistinnen, Studentinnen und Medienmacherinnen berichten über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen emanzipatorischer Bewegungen in einem patriarchalen, postkolonialen Kontext.
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Erinnerungen an die DDR
15.11.2016 -
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-Ethnographie ist Literatur – Gespräch über die Edition Tethys und die Kraft von Geschichten in der Wissenschaft
Die Edition Tethys ist ein neu gegründeter Verlag, der sich Begegnungen, Erkundungen und Wiederentdeckungen in unserer Welt widmet. Publiziert werden Arbeiten im Bereich der Ethnologie, Reisebeschreibungen und persönlichen Erfahrungen, nahe bei den Menschen und entgegen dem wissenschaftlichen Trend, alles in Theorien und Metatext verpacken zu wollen. Ihr Ansatz ist „Radikal Narrativ“, im Sinne, dass sie Ethnologie zuerst als Literatur verstehen. Der Verlag ist nichtkommerziell und ehrenamtlich organisiert. Ein Gespräch mit dem Ethnologen und Herausgeber Olaf Günther über den Verlag und seine ersten beiden Bücher: „Begegnungen am Hindukusch“ und „Nyamancela – die Müllsammler von Bamako“ Infos zum Verlag Interview/Schnitt: Gregor Kliem Musik: Safar
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Zukunftsträume und gegenwärtige Momentaufnahmen von Drahteseln in unserer Gesellschaft
Das Fahrrad als Alternative. Bis jetzt wird das Bild vieler Städte von Autos geprägt. Doch es gibt Ansätze, auch gerade hier in Leipzig, die den Zukunftstraum von einer prmär fahrradgerechten Stadt ein Stück näher rücken lassen und den Umgang mit Mobilität in unserer heutigen Gesellschaft kritisch hinterfragen. Von Nachhaltigkeit, einer Fahrradselbsthilfewerkstatt u. Lastenrädern…“
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Von der Atlantikküste Nicaraguas – drei Geschichten fernab der Revolution
Nicaragua – das kleine Land in Zentralamerika, war in Deutschland in den 1980er Jahren jedem ein Begriff, in Ost und West. 1979 erlebte das Land eine Revolution, angeführt von der linksgerichteten, sandinistischen Guerilla. Nach der Revolution organisierte die DDR Bildungsprogramme und Ärztebrigaden für Nicaragua. In der BRD machten sich Freiwilligen-Brigaden auf, um beim Wiederaufbau vor Ort zu helfen. Das die Revolution in Nicaragua ein Erfolg war, das stand und steht für die meisten außer Frage. Doch wenige kennen die kritischen Stimmen zu der Revolution und den darauf folgenden politischen Programmen, zu den anschließenden Kämpfen zwischen Sandinisten und Konterrevolutionären [‚Contra‘]. Häufig kommen diese Stimmen aus der Peripherie des Landes, von der Atlantikküste. Text, Ton, Schnitt, Übersetzungen und Interviews in Nicaragua: Lena Löhr Interview in Leipzig: Carina Pesch Stimmen: Mr. Orlando, El Zapatero, Record Boy, Klaus Scheewe, Sebastian Wolf, Carina Pesch, Lena Löhr
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Rückblick auf die DGV Tagung in Mainz im Okt ’13
Vom 2. bis 5. Oktober 2013 hat in Mainz die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde statt gefunden. Das Thema: „Verortungen. Ethnologie in Wissenschaft, Arbeitswelt und Öffentlichkeit“ Über 200 Wissenschaftler der Disziplin fremder Kulturen sind einander begegnet, haben ihre Gedanken und Ideen ausgetauscht und Neues aufgeworfen. Johanna und Maria fragten Prof. Rao nach ihren Eindrücken. Caspar danken wir für die Komposition des sound & für die Freude am Experimentieren.
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Babelfisch: Irisch
Gedicht zu Anfang: Pangúr Bán Es ist ein altes irisches Gedicht aus dem 9. Jahrhundert, es wurde von einem Mönch geschrieben und handelt von einem Gelehrten der über sich und seine Katze nachdenkt.
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Begegnung von Generationen
In diesem Jahr wird das Institut für Ethnologie in Leipzig 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass haben aktuelle Studierende ihre VorgängerInnen befragt. Wie war es in den 1970er Jahren Ethnologie zu studieren? Was war die Motivation sich in der DDR mit fremden Kulturen zu beschäftigen? Nun werten Studierende und Antje Velasquez, Mitarbeiterin des Instituts, die Interviews aus. Im Gespräch erfahren wir welche Hürden damalige Studierende während ihres Studiums nehmen mussten und warum Studierende heute es wichtig finden, dass andere von ihren Erfahrungen mit Geschichte(n) des Instituts erfahren. Interview, Schnitt: Lena Löhr Musik: Pasqualino Ubaldini
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Babelfisch baskische Sprache (ger/basque)
08.07.2015 -
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Ende und Anfang
Im Gespräch zu unserem Sendungsthema „Tod“ entstand dieses spontane Interview mit Henning Schwanke auf Basis der Lektüre von “Ende und Anfang: Von den Generationen der Hochkulturen und von der Entstehung des Abendlandes.“ – einem Buch von Franz Borkenau. Henning Schwanke promoviert am Graduiertenzentrum der Geistes- und Sozialwissenschaften der Uni Leipzig zum Thema „Fließende Kultur – Kultur aus Flucht“. Interview und Schnitt: Maria Venne
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Tod – eine Collage
Wir haben uns umgehört, was Menschen in unserer Umgebung im Zusammenhang mit dieser abstrakten Vorstellung verbinden. Aus diesen gesammelten Stimmen und elektronischen Klängen ist eine Collage entstanden. Aufnahmen: Johanna Fricke, Lena Löhr Musik: Thomas Becker Redaktion und Schnitt: Thomas Becker, Lena Löhr Stimmen: Felix, Miriam, Suzan, Stefan, Caro, Sabrina, Maria, Clara
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Tomboys in Thailand
Nicht als Frau, nicht als Mann, nicht als Transgender beschreiben sie sich – die Tomboys in Thailand. Stattdessen sind „Tomboy“ und „Dy“ eigene Kategorien geschlechtlicher Identität, die in den lebendigen Szenen Bangkoks, oder anderer asiatischer Großstädte geprägt wurden. Geprägt werden, müsste es eigentlich heißen, denn letztlich geht es in den Selbstbeschreibungen nicht um starre Kategorien, sondern um das Recht jedeRs einzelnen auf sexuelle Selbstbestimmung. So lautet eins von vielen Statements aus dem Lesbian Bangkok Chat: „Du bist ein Tom, wenn: Du deine Brüste flach bindest und unter deinem langen, weiten Shirt versteckst“ und ein anderes: „Du bist ein Tom, wenn du die Handtasche deiner Dy trägst“. Ein Gepräch mit der Sexualwissenschaftlerin Djamila Meshoul, die auch Milan heißt. Eine Fotoausstellung. Musik. Ein Minifeature.
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Frauenbilder und Medienwelten – Einblicke in eine Lehrfeldforschung in Bhopal, Indien
Über Frauenrollen in Indiens Medienwelten gibt es viele Klischees, wie die Unterdrückung am Arbeitsplatz. In ihrer ersten Feldforschung hinterfragt die damalige Magister-Studentin Stefanie Mauksch die Rhetorik eines inetrantionalen Feminismus.
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Praise House – Gebetshaus
Auf St Helena Island, einer der sogenannten ‚Sea Islands‘ South Carolinas, treffe ich Robert Middleton und Mary Rivers LeGree. Beide haben als Kinder, Jugendliche und Erwachsene Treffen ihrer communities in einem ‚praise house‘ besucht. Als Rentner und Rentnerin engagieren sie sich heute in unterschiedlichen Kontexten dafür, dass Gebäude erhalten und Wissen weitergegeben wird. Robert Middleton arbeitet ehrenamtlich im Kulturzentrum und Museum des Penn Center und gibt private kulturhistorische Führungen über St Helena Island. Mary Rivers LeGree macht sich in Vereinen und Bürgerkommitees für den Schutz von ‚praise houses‘ und Landrechten in der Region stark. Im Gespräch erfahren wir, wie vielseitig eine ‚community‘ ihr Gebetshaus nutzte. Stimmen: Mary Rivers LeGree, Robert Middleton, Lena Löhr, Dorothea Mladenova, Max W. Krause
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Leipzigs Geschichte der Kleingärten
Dieses Interview konzentriert sich auf die Durchleuchtung der historischen Entstehung und Entwicklung einer Schrebergartenkultur.Interviewpatrner ist Fr. Hildebrand, Leiterin des Deutschen Kleingärtnermuseums in Leipzig.
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In Leipzigs Schrebergärten …
In dieser Erlebnis-Audiocollage werden Eindrücke und Erfahrungen von fünf Menschen widergespiegelt,die einerseits im Besitz einer Gartenparzelle gewesen sind oder sich immer noch um ihr Fleckchen Grün kümmern.In Part 1 werden diesbezüglich zwei Fragen erötert: wie sind diese fünf Menschen auf Schrebergartenkultur aufmerksam geworden und welche Motivationen waren für sie dafür ausschlaggebend sich um eine „Laube“ zu bemühen.Demgegenüber nimmt Part 2 die zwischenmenschliche Atmosphäre in den Fokus,die sie in ihrem Dasein in ihrer Gartenkolonie bisher wahrgenommen haben.
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Warum Freies Kinderradio?
Tom von Radiojojo erzählt, warum Freies Radio für ihn so wichtig ist.
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Im Innern von Radio Blau
Zum 20. Geburtstag von Radio Blau lenken wir den Blick nach Innen. Wie funktioniert eine Freies Radio ohne Festangestellte? Lutz erzählt von der Arbeit im Vorstand des Radiovereins Leipzig e.V.
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Warum Ethnologie im Radio?
Wir machen also eine Radiosendung, die ethnologische Themen und Methoden ins Radio trägt. Doch während der Sendung ergaben sich erste Fragen, was denn Ethnologie eigentlich ist.
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