PODCAST · news
Wem gehört die Stadt?
by Chemnitz Nazifrei
Ein Podcast von Chemnitz, für Chemnitz – und gegen Chemnitz.Wir erzählen die Geschichten dieser Stadt: die schönen und die schrecklichen, die lauten und die überhörten. Es geht um Trauer und Freude, Alltag und Ausnahmezustand, Perspektiven und blinde Flecken.Denn Chemnitz ist mehr, als du gehört hast – und anders, als du denkst.
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Hotspot Chemnitz - Rechte Gewalt, junge Täter*innen und eine Stadt unter Druck
Chemnitz steht 2025 an der Spitze – zumindest bei einem Thema, über das viel zu selten gesprochen wird: rechte Gewalt. Nirgendwo in Sachsen wurden im Verhältnis zur Einwohner*innenzahl mehr Angriffe registriert. Doch was steckt hinter diesen Zahlen? Warum trifft es gerade Chemnitz so stark – und was bedeutet das für die Menschen, die hier leben? In dieser Folge sprechen wir mit zwei Berater*innen der Opferberatungsstelle SUPPORT. Sie begleiten Betroffene nach rechten Angriffen und geben Einblicke in eine Realität, die für viele unsichtbar bleibt – aber den Alltag vieler Menschen prägt. Wir schauen darauf, wie junge rechte Gruppen versuchen, Räume einzunehmen und Angst zu verbreiten. Warum einzelne Angriffe oft mehrere Menschen treffen. Und was es konkret bedeutet, wenn Orte im eigenen Umfeld plötzlich zu No-Go-Areas werden. Vor allem aber geht es um die Perspektive der Betroffenen – und darum, was jede*r tun kann, um nicht wegzuschauen, sondern zu unterstützen. Eine Folge über Chemnitz. Über Gewalt. Und darüber, warum es wichtig ist, hinzusehen.
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Kulturhaupstadt-Kater: Wie schlimm wird es, Herr Bohmann?
Und das war’s: Am 29. November ging das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 zu Ende. Seit der Titelvergabe im Oktober 2020 wurde intensiv daran gearbeitet, ein unvergessliches Jahr für Chemnitz zu gestalten. In dieser Folge blicken wir auf die Pläne und Ziele, die sich die Stadt Chemnitz gesetzt hat und darauf, inwiefern sie im Jahr 2025 tatsächlich umgesetzt wurden. Zu Gast ist Ulf Bohmann, Soziologe an der Technische Universität Chemnitz, der das Kulturhauptstadtjahr und insbesondere die vorbereitenden Jahre wissenschaftlich begleitet hat. Ein Gespräch über Erwartungen, Entwicklungen und ein Fazit zum besonderen Jahr 2025 in Chemnitz.
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Zwischen Repression und Solidarität – Der Budapest-Komplex und die JVA Chemnitz
Zwei Antifas sitzen in Untersuchungshaft in der JVA Chemnitz. Ihnen wird vorgeworfen, Teil des sogenannten Budapest-Komplexes zu sein – einer europaweiten Repressionswelle gegen antifaschistisches Engagement. In dieser Folge sprechen wir über die Hintergründe der Ermittlungen, die Situation von Nele und Paula, den Fall Maja T., den ersten Prozess gegen Hanna und über die Solidarität, die sich vor dem Knast formiert. Gemeinsam mit Angehörigen und einer Soligruppe aus Chemnitz werfen wir auch einen grundsätzlichen Blick auf Knast, Repression und Widerstand.
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Zurückblicken, Weiterkämpfen, Weiterreden – Jahresabschluss mit Tim
Ein Jahr Podcast, viele Gespräche – und zum Abschluss einfach mal zurücklehnen. Gemeinsam mit Tim Detzner schauen wir zurück: auf über 25 Jahre politisches Engagement in Chemnitz, die Anfänge von Chemnitz Nazifrei, auf prägende Demos, überraschende Momente und ein intensives Jahr 2025. Schnappt euch eine Spezi oder einen warmen Tee – heute wird es politisch, persönlich und ein bisschen zum Laberpodcast. Ein Gespräch über Durchhalten, Zweifel, Motivation – und warum Aufhören keine Option ist.
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Erinnern heißt Kämpfen - Der Mord an Patrick Thürmer
Am 02. Oktober 1999 wurde der junge Punk Patrick Thürmer brutal von Neonazis zusammengeschlagen und ist an seinen Verletzungen gestorben. Dieser Mord jährt sich in wenigen Tagen zum 26. Mal, deswegen sprechen wir in dieser Folge mit Jan über die Geschehnisse der Mordnacht. Jan ist auch Punk, kommt aus der Region und ist Teil einer Gedenkinitiative, die seit vielen Jahren die Erinnerung an Patrick Thürmer wach hält. Wir sprechen mit ihm nicht nur über die Mordnacht, sondern auch über die nachfolgende Zeit, die Reaktion von Stadt, Justiz und Zivilgesellschaft. Und wir sprechen auch über die Gedenkarbeit der Initiative. Denn das Gedenken an die Opfer und Todesopfer von rechter Gewalt ist keine Nebensächlichkeit. Es ist immer wieder eine Mahnung und eine Erinnerung warum wir weiterkämpfen müssen um rechte Überzeugungen zu überwinden. Und zu aller erst ist das Gedenken so wichtig, um uns immer wieder in Erinnerung zu holen, dass es nicht nur um Symbolik geht, sondern um echte Menschen - ermordet von Neonazis und Rechten. Hört euch diese Folge an und haltet mit uns die Erinnerungen wach. Erinnern heißt kämpfen!
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Auf den Spuren rechter Gewalt – Chemnitz 2018 bis heute
Im Spätsommer 2018 stand Chemnitz wochenlang im Zentrum rechter und rassistischer Ausschreitungen. Die Bilder von Aufmärschen, Hitlergrüßen und Gewalt gingen damals um die Welt – und wirken bis heute nach. In dieser Folge gehen wir auf Spurensuche durch Chemnitz: Wir besuchen Orte, die 2018 eine besondere Rolle spielten, und sprechen mit Anna von der Betroffenenberatung SUPPORT (RAA Sachsen e.V.) über rechte Gewalt in der Stadt – damals und heute. Wir blicken zurück auf die Ereignisse, die juristische Aufarbeitung und auf die Frage, was sie für Betroffene und das gesellschaftliche Klima bis heute bedeuten.
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An die Substanz - Wie Kürzungen das Herz einer Stadt treffen
Hintergrundfolge
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Theater, Techno und Taschenlampen - Erinnerungen an eine Besetzung
In dieser Folge sprechen wir mit drei Menschen - Lina, Christian und Alex vom Aktionsbündnis "C the Closed", die Teil von etwas waren, das in Chemnitz für Aufmerksamkeit und Diskussion gesorgt hat – und für etwas sehr Seltenes: einen offenen Raum für Begegnung, Austausch und Widerstand.Für ein Wochenende wurde das seit Jahren geschlossene Schauspielhaus besetzt – als Protest gegen Kürzungen, gegen undurchsichtige Entscheidungen und für eine lebendige, solidarische Kulturpolitik. Aus einem leerstehenden Gebäude wurde ein Ort voller Leben: mit Plena, Performances, Küfa und Konzerten, mit Diskussionen über Stadt und Zukunft, mit spontanem Theater und Stromausfall-improvisiertem Harmonium-Konzert.Es kamen Menschen, die sonst selten aufeinandertreffen – aus der linken Subkultur, aus der Nachbarschaft, aus dem Theaterpublikum. Gemeinsam gestalteten sie ein Wochenende, das vielen in Erinnerung bleiben wird – nicht als Happening, wie es die Stadt gern genannt hätte, sondern als politischer Protest in kultureller Form.Wir sprechen über die Idee hinter der Besetzung, über Gänsehautmomente, über Rückhalt und Kritik – und darüber, was bleibt. Und vielleicht auch: was noch kommt.Eine Folge über das Besetzen von Räumen – im ganz wörtlichen und im politischen Sinn.In dieser Folge sprechen wir mit drei Menschen, die Teil von etwas waren, das in Chemnitz für Aufmerksamkeit und Diskussion gesorgt hat – und für etwas sehr Seltenes: einen offenen Raum für Begegnung, Austausch und Widerstand.Für ein Wochenende wurde das seit Jahren geschlossene Schauspielhaus besetzt – als Protest gegen Kürzungen, gegen undurchsichtige Entscheidungen und für eine lebendige, solidarische Kulturpolitik. Aus einem leerstehenden Gebäude wurde ein Ort voller Leben: mit Plena, Performances, Küfa und Konzerten, mit Diskussionen über Stadt und Zukunft, mit spontanem Theater und Stromausfall-improvisiertem Harmonium-Konzert.Es kamen Menschen, die sonst selten aufeinandertreffen – aus der linken Subkultur, aus der Nachbarschaft, aus dem Theaterpublikum. Gemeinsam gestalteten sie ein Wochenende, das vielen in Erinnerung bleiben wird – nicht als Happening, wie es die Stadt gern genannt hätte, sondern als politischer Protest in kultureller Form.Wir sprechen über die Idee hinter der Besetzung, über Gänsehautmomente, über Rückhalt und Kritik – und darüber, was bleibt. Und vielleicht auch: was noch kommt.Eine Folge über das Besetzen von Räumen – im ganz wörtlichen und im politischen Sinn.
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Einsteigen bitte - Eine Fahrt durch die Stadt und ihre Widersprüche
In Folge 1 steigen wir in den Ringbus 82 und fahren einmal durch Chemnitz. Mit an Bord: Dominik, Humangeograf, Stadtführer und aufmerksamer Beobachter urbaner Widersprüche. Gemeinsam schauen wir aus dem Fenster – und auf eine Stadt, die oft übersehen wird oder sich selbst nicht versteht. Wir sprechen über Stadtränder und Selbstbilder, über die Geschichte dieser Stadt und das, was sie sich nicht erzählen will. Warum wird in Chemnitz so oft das Gefühl gepflegt, Opfer zu sein? Wie hängt das mit den rassistischen Ausschreitungen von 2018 zusammen – und was lernen wir daraus (oder auch nicht)?
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Teaser
spannenden Geschichten aus, über und gegen unsere Stadt Chemnitz. Folgt uns, um nichts zu verpassen!
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Ein Podcast von Chemnitz, für Chemnitz – und gegen Chemnitz.Wir erzählen die Geschichten dieser Stadt: die schönen und die schrecklichen, die lauten und die überhörten. Es geht um Trauer und Freude, Alltag und Ausnahmezustand, Perspektiven und blinde Flecken.Denn Chemnitz ist mehr, als du gehört hast – und anders, als du denkst.
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Chemnitz Nazifrei
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