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Wertschätzung, Führung und Selbstmanagement

Wertschätzung ist die Grundlage nachhaltiger Wertschöpfung. Es ist eine Haltung des Herzens, in der vermeintliche Gegensätze zur Synthese gebracht werden: Wohlstand und Wohlfahrt, Macht und Liebe - beruflich ebenso wie privat, in der Persönlichkeitsentwicklung ebenso wie bei der Entwicklung von Organisationen und Systemen.Aus einer Haltung der Wertschätzung werden Potenziale erkannt, gewürdigt und zielbringend entwickelt. Wertschätzung ermöglicht Empowerment und weckt den Wunsch, Verantwortung zu übernehmen.Wertschätzung äußert sich in: Wahrnehmung und EinstellungVisionen und KonzeptenStrukturen und StrategienKommunikationInteraktion

  1. 135

    136 Leichtigkeit - Ein Sehnsuchtsort Teil III mit Barbara v. Meibom

    Wenn die Magnolien aufbrechen, können wir daneben stehen und beobachten, wie sie sich dem Licht öffnen. Sie laden uns zu vollkommener Präsenz ein - im hier und jetzt. Staunend erleben wir dann, wie sich das Leben entfaltet. Staunende Präsenz auch in Momenten der Schwere schaffen Distanz gegenüber dem, was uns bedrücken oder beschweren mag. Wir können unmittelbar antworten, in Resonanz sein mit dem Leben in seiner Vielfalt und Fülle. Wir können Schwere in Leichtigkeit verwandeln, indem wir uns auf den Augenblick, auf den Moment und das, was er uns mitteilen will, wirklich einlassen.

  2. 134

    135 Leichtigkeit - Ein Sehnsuchtsort Teil II mit Barbara v. Meibom

    Heitere Gelassenheit und Freude im Angesicht all der gegenwärtigen Schrecken und Krisen ist alles andere als selbstverständlich. Sie will erlitten und errungen werden in einem Prozess der persönlichen Reifung. Durch Erfahrungen können wir lernen, mit aller Entschiedenheit Ja zum Leben zu sagen. Und der Weg dorthin?... Dazu finden Sie mehr im dritten Podcast dieser kleinen Serie!

  3. 133

    134 Leichtigkeit - Ein Sehnsuchtsort Teil I mit Barbara v. Meibom

    Leichtigkeit, wer würde sich nicht danach sehnen - gerade dann, wenn dunkle Wolken am Horizont auftauchen und die Schwere uns niederzudrücken scheint. Doch Leichtigkeit ist möglich - trotz und alledem. Barbara von Meibom nimmt uns mit auf die Reise hin zu mehr Leichtigkeit. Sie ist die Frucht einer persönlichen Reifung, in der das Schwere und Dunkle nicht geleugnet sondern transzendiert, überschritten und umgeformt wird. Lassen Sie sich überraschen und folgen Sie drei kurzen Podcasts auf dem Weg zur Leichtigkeit!

  4. 132

    133 Dem Fremden begegnen. Interview mit Dipl. Kfm. Franz Tejas Rolinck

    Fremd im eigenen Land, fremd in der eigenen Familie, fremd am Lebensort - viele von uns kennen dieses Gefühl. Es schmerzt, ruft Unsicherheit hervor, will nicht zur Kenntnis genommen werden. Nähe, nach der wir uns als Menschen sehnen, scheint nicht zu gelingen und kann schließlich bedrohlich werden. In Abwandlung eines vielzitierten Satzes von Wolfgang Schmidbauer könnte man sagen: "Nähe stellt sich her, wenn man nichts dagegen tut" . Doch um Nähe zuzulassen, gerade gegenüber dem Fremden, braucht es Mut. Es ist der Mut, sich für das Neue, Unbekannte zu öffnen, die eigene Komfortzone zu verlassen, den Blick zu weiten und bereit zu sein für das Leben in seiner wundersamen Vielfalt. Im Gespräch mit Franz Rolinck erleben wir einen Menschen, den die Sehnsucht nach innerer Heimat erst ins Ausland trieb, um dann schließlich nach Jahrzehnten erneut dem Ruf in die Heimat zu folgen, die er - unerwartet - als Fremde erlebte. Wenn wir ihn auf seinen Wanderungen begleiten, begegnen wir dem Unbekannten und entdecken , wie sehr das Fremde uns im Alltäglichen begegnet, in der eigenen Familie, im Kontakt zwischen Jung und Alt, im Deutschland zwischen "Ossis" und "Wessis". Wie geht er, wie gehen wir mit dem Fremden in und um uns um? Wenn wir ihm zuhören, erleben wir ihn als einen Mutmacher, der bereit ist, an die Stärken im anderen zu glauben. Dem Fremden begegnen - mit Zuversicht und der Kraft der Verbundenheit! Das ist seine Botschaft!

  5. 131

    132 "Den Diskurs entwaffnen!" Interview mit Mike Kauschke

    Wie gehen wir mit tiefgreifenden Umbrüchen um? Reagieren wir mit Freund-Feind-Bildern, mit Beschuldigungen und Blockbildung? Sind neue Mauern unvermeidlich? Kann vermeintliche Sicherheit nur durch (neue) Freund-Feindbilder und "othering", Schimpfen über die anderen, gewonnen werden? Mike Kauschke, aufgewachsen im Osten, heute tätig als Leitender Redakteur von Evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur, schöpft auch aus eigenen Erfahrungen. Als 18jähriger hat er den Systembruch der Wende hautnah erlebt und seine Rückwirkungen als Bewusstseinsforscher verfolgt. Seine Beobachtung: Im Umbruch braucht die Seele Zeit und Raum, sowohl um den Verlust aller Sicherheiten und Zugehörigkeiten zu verkraften, als auch, um selbst das Neue mitzugestalten. An beidem hat es im Verhältnis zwischen Ost und West gefehlt. Gesellschaftlicher Wandel will nicht nur administrativ, sondern auch seelisch gestaltet werden. Fehlt dazu die Bereitschaft, dann entstehen neue Mauern, hinter denen sich Zugehörigkeiten etablieren, die vom jeweiligen Gegenüber verweigert werden. Sein Plädoyer "den Diskurs entwaffnen" ist zugleich ein Plädoyer für die Bereitschaft, sich im Hin-Hören und Verstehen zu üben. Gelingt dies, entsteht ein Raum, in dem ein tiefgreifender Wandel als Chance zu neuen Synthesen genutzt werden kann.

  6. 130

    131 Bewusst Altern statt Demenz? Interview mit Bettina Wichers

    Ist bewusstes Altern ein Weg zur Demenzprävention? Diese Frage wirft die Demenzexpertin Bettina Wichers auf. Jahrzehnte hat sie Menschen mit Demenz begleitet, über sie geforscht, Betreuende supervidiert und unterrichtet. Dann ereilte sie selbst eine Erfahrung, in der sich ihr Ich-Bewusstsein auflöste und sie in dessen Folge bei sich Symptome beobachtete, die sie von Menschen mit Demenz kannte. Damit begann ein Leidens- und Forschungsweg, in dem sie um ihre Orientierungsfähigkeit ringen musste doch zugleich in ihrem eigenen Prozess einen grundlegenden Unterschied zwischen Demenz und bewusstem Altern feststellen konnte. Altern ist für sie ein Prozess voranschreitender Ich-Auflösung, ein Prozess, in dem der Mensch aufgerufen ist, bewusst immer mehr von dem bisherigen Selbstbild loszulassen und von der Identifikation mit Rollen und Aufgaben zu einer Gelassenheit im Sein zu gelangen, eine Qualität, die uns an der Schwelle zum Tod abverlangt wird. So spricht sie hier auch von „bewusster Ich-Auflösung“ (im Gegensatz zur unbewussten Ich-Auflösung in der Demenz). Forschend geht sie nun der Hypothese nach, dass wir Menschen die Wahl haben zwischen einerseits einem bewussten Annehmen der voranschreitenden Ich-Auflösung und andererseits einem regressiven Festhalten/Anhaften an Vorstellungen von dem individuellen Selbst, die aus der Vergangen-heit stammen. Solches Festhalten kann dann zu Orientierungsverlust führen und letztlich in einer Demenz enden. Im Gespräch mit Bettina Wichers begeben wir uns forschend auf den Weg einer Unterscheidung zwischen regressiver Demenz und bewusstem Altern; mit ihr suchen wir nach Antworten, wie wir Menschen in der einen oder anderen Situation unterstützen können und mit ihr werden ermutigt, uns für den Raum eines bewussten Alterns zu öffnen, in dem das Ich – wie ich es nenne - entwichtigt wird und sich für das Sein öffnen darf.

  7. 129

    130 Aufwachen in der Fremde. Interview mit Ute Puder

    Tiefgreifende Umbrüche - viele von uns haben sie erlebt - sei es im eigenen Leben oder weil das Schicksal uns damit konfrontiert hat. Auch wir stehen derzeit an der Schwelle zu tiefgreifenden Umbrüchen. Da lohnt es, sich zu vergegenwärtigen, wie Menschen in der Lage waren, damit konstruktiv umzugehen. Ute Puder, Künstlerin und Bildungsaktivistin, nimmt uns mit auf ihren Weg. Er begann in der DDR als hochprivilegierte Meisterschülerin an der Kunstakademie. Die Wende war für sie wie ein Aufwachen in der Fremde, ein Gefühl, "im falschen Film" zu sein. Welche Kräfte dies freisetzen kann, wieviel Begeisterung und Lebenswille daraus entstehen kann, erleben wir, wenn wir ihr zuhören. Dabei werden Fähigkeiten sichtbar, die in der gegenwärtigen Umbruchszeit not-wendend sein können: Gottvertrauen, Verbundenheit, Selbstwirksamkeit, Sinn. Heute lebt sie diese Fähigkeiten als Bildungsaktivistin im Reallabor Leipzig. Zusammen mit der Bildungsreformerin Margret Rasfeld hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, einer Pädagogik den Weg zu bereiten, die unsere Kinder zukunftsfähig macht.

  8. 128

    129 Vergiss mein nicht! Interview mit Alfred Bast

    Alfred Bast, Künstler und wie er sich nennt "Wortbildhauer" ist seit Jahrzehnten auf den Spuren des Wunders, an dem uns die Natur teilhaben lässt, wenn wir ihr denn zuhören. Wir leben - immer noch - in einer Welt, in der wir meinen, jenseits und über der Natur zu stehen; in unserer westlichen Kultur haben wir die Natur, obwohl wir ihr Teil sind, zu einem Ding gemacht , das uns vermeintlich nach unserem Belieben zur Verfügung zu stehen hat. Woran Alfred Bast uns teilhaben lässt, ist etwas radikal anderes. Als Künstler in einer Zeit geschult, in der die Beschäftigung mit der Natur ein no-go war, wurde ein kleines "Vergiss mein nicht" zum Tür-, Herz- und Bewusstseinsöffner! Ursprünglich gedacht als zeichnerisches Geschenk für seine Mutter, tat sich für ihn unverhofft die Erkenntnis auf, dass sich in einem kleinen Blümchen der ganze Kosmos in seiner Wirkmächtigkeit spiegelt. Im Prozess des Zeichnens erschließt sich für ihn das Gesehene als Einladung zu einem wechselseitiger Dialog, als ein Spiegel von Werden und Vergehen. Diesen Impuls können wir aufgreifen: Sich so der Natur zu nähern, kann uns helfen, uns als eingebettet zu erfahren in einen immer währenden Prozess des Werdens und Vergehens. Gegen dieses Wissen nicht anzukämpfen, sondern sich ihm anzuvertrauen, hilft Unsicherheit und Angst vor dem Unbekannten in Vertrauen und Zuversicht zu wandeln.

  9. 127

    128 Raum weiten - jenseits von richtig und falsch. Interview mit Dr. Sven Werchan

    Unsicherheit entsteht durch Veränderung und tiefgreifende Veränderung schafft Erschütterung. Wie wir damit umgehen, stellt sich für Menschen, Organisationen, Gesellschaften in je besonderer Weise dar. Die große Frage: Gehen wir angesichts von Unsicherheit und Erschütterung in die Fallen von Rechthaberei, Moralisieren oder Freund-Feind-Denken? Oder gelingt es uns, einen geistigen Raum zu öffnen und zu halten, in dem unterschiedliche Sichtweisen und Wertvorstellungen ihren Platz und ihre Wertigkeit haben können? Am Beispiel der Erschütterung durch die Wende im Leben von Dr. Sven Werchan zeigt sich, dass es hier um mehr ging, als um ein historisch singuläres Ereignis. Die Wende und ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart sind prototypisch für die Notwendigkeit, eine Sichtweise zu entwickeln, in der das Wunder des Lebens (ge)wichtiger und schützenswerter wird ist als der Versuch, mit einem Tunnelblick die eigene Position als Wahrheit zu verkaufen und aggressiv zu verteidigen.

  10. 126

    127 Scheitern - Schmerz und Chance des Werdens. Interview mit Dr. med Dorothee Kress

    Scheitern als Ausdruck des Lebens, Scheitern als notwendige Begleiterscheinung menschlichen Werdens - dieses Bild bringt uns Dorothee Kress nahe, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychoanalytikerin. Der Schmerz lädt uns ein, Neues und Unbekanntes werden zu lassen. Scheitern schafft Unsicherheit, doch dem Scheitern wohnt eine schöpferische Kraft inne. Gleichwohl wie gehen wir - lieber - mit Scheitern um? Sind wir wie die drei Affen, die nicht sehen, hören oder reden wollen? Verweigern wir uns den Lernmöglichkeiten, die in jedem Scheitern schlummern und suchen alte Sicherheiten? In einer Phase, in der uns das Scheitern auf allen Ebenen - politisch, gesellschaftlich, kollektiv, aber auch privat - unmissverständlich vor Augen tritt, brauchen wir eine mutige Offenheit für den Wert und die Wichtigkeit des Scheiterns. Dies bedeutet nicht, möglichst schnell wieder zur Tagesordnung überzugehen, sondern den Mut innezuhalten und mit offenem Herzen die Botschaft anzunehmen, die uns das Scheitern geben will. Durchhaltevermögen und die Liebe zu uns selbst, füreinander und für das Leben sind die wichtigsten Hilfen auf diesem Weg.

  11. 125

    126 Die Natur diktiert

    "Es geht darum, Veränderungen zu akzeptieren". Zu diesem Schluss kommt Alex Huth im Gespräch mit Barbara v. Meibom. Rund 80% der Bäume auf seinem rd. 3000qm großen ländlichen Grundstück sind in den letzten 10 Jahren umgebrochen. Was tun? Die ursprüngliche Absicht war, möglichst Wege zu finden, wie das bisherige gesichert werden kann. Inzwischen sind neue Fragen aufgetaucht: Kann und soll eine Weise des Umgangs mit der Natur allein dem ökonomisch kurzfristigen Nutzen unterworfen werden? Was ist, wenn Monokulturen nicht überlebensfähig sind? Sind wir bereit, die Wege der Natur zu akzeptieren und auf Augenhöhe mit ihr in einen Dialog zu treten? Derartige Erfahrungen und Fragen stellen sich nicht nur für Wald und Holzwirtschaft. Sie sind prototypisch für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche, ja für das Leben selbst. Der Wald erweist sich in seinem Prozess des Werdens und Vergehens als Lebensschule. Über kurz oder lang gilt es zu erkennen: Wir Menschen sind nicht nur selbst Teil der Natur, wir haben auch nicht die Macht, die natürlichen Mitweilt bleibend unserer Kontrolle zu unterwerfen. Ganz im Gegenteil: Die Natur diktiert, wenn wir nicht lernen, mit ihr auf Augenhöhe zu kooperieren. Lernen wir dies - am Ende eines Jahres, bei dem erstmals das 1,5 % der Erderwärmung erreicht wurde?.

  12. 124

    125 Umgang mit dem Unvermeidlichen

    Ein Interview mit Dr. Dirk Pörschmann. Inhalt: Im November gedenken wir traditionell der Toten. Es sind unsere Ahnen, die Schultern, auf denen wir stehen. Ohne sie wären wir nicht. Doch unsere Gesellschaft tut sich schwer mit Tod und Sterben, mit Trauer und Abschied. Inzwischen soll es sogar feuerrote Bestattungswagen geben, damit wir ja nicht mit unserer Vergänglichkeit konfrontiert werden. Dass es auch anders geht, können wir nicht nur von anderen Kulturen lernen. Auch in unseren Breitengraden gibt es Orte und Rituale des Gedenkens. Während es in manchen Ländern der Hausaltar ist, ist es bei uns der Friedhof. Er ist ein Ort des Gedenkens auf Zeit - für die einen wichtig, für die anderen eher eine Last. Im November gedenken wir traditionell der Toten. Es sind unsere Ahnen, die Schultern, auf denen wir stehen. Ohne sie wären wir nicht. Doch unsere Gesellschaft tut sich schwer mit Tod und Sterben, mit Trauer und Abschied. Inzwischen soll es sogar feuerrote Bestattungswagen geben, damit wir ja nicht mit unserer Vergänglichkeit konfrontiert werden. Dass es auch anders geht, können wir nicht nur von anderen Kulturen lernen. Auch in unseren Breitengraden gibt es Orte und Rituale des Gedenkens. Während es in manchen Ländern der Hausaltar ist, ist es bei uns der Friedhof. Er ist ein Ort des Gedenkens auf Zeit - für die einen wichtig, für die anderen eher eine Last. Dirk Pörschmann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., Direktor des Zentralinstituts und Museums für Sepulkralkultur und einst auf den Spuren der Zero-Kunstrichtung unterwegs, nimmt uns mit in die Welt unseres Umgangs mit Tod und Sterben. Wie wir mit dem Unvermeidlichen umgehen, zeigt sich hier in einer großen Bandbreite. Doch noch wichtiger: Wenn wir das Leben in seiner Spannung zwischen Geburt und Tod auf eine Weise annehmen, die dem Tod und dem Sterben die ihnen eigene Würde zuerkennt, dann tun sich neue Wege auf. Wir können lernen, mit diesem existentiellen Thema so umzugehen, dass es nicht ängstigt, sondern den Reichtum des Lebendigen ins Bewusstsein hebt.

  13. 123

    124 Mit Unsicherheit umgehen

    Ein Interview mit Susanne Leithoff. Inhalt: Dieses Mal haben wir einen neuen Fokus in unserer Reihe gewählt. Wir wenden uns dem Thema Vergänglichkeit im Feld von Organisationen zu. Vergänglichkeit ruft Unsicherheit hervor. Das gilt in allen Lebens- und Arbeitsbereichen, so auch für Organisationen. Und hier kann man feststellen, dass Unsicherheit zu Atemlosigkeit und Orientierungsnot führt angesichts der derzeitigen unvorhersehbaren Brüche auf allen Ebenen. Susanne Leithoff, seit Jahren engagierte Organisationsentwicklerin, plädiert angesichts dessen zuerst einmal für Innehalten. Sie fordert Rückbesinnung und Konzentration auf das eigentliche Ziel einer Organisation: Was will ein Bildungssystem, ein Gesundheitssystems oder ein Unternehmen erreichen? Ist es zielführend, immer weitere Restrukturierungen und bürokratische Anforderungen zu schaffen, wenn diese letztlich dysfunktional sind - sowohl für das Organisationsziel als auch angesichts von sich rasch verändernder Rahmenbedingungen? Die notwendige Rückbesinnung auf das Eigentliche und Wesentliche, die hier am Beispiel von Organisationen erörtert wird, gilt nicht nur dort. Sie lässt sich ebenso auf ein Menschenleben anwenden, das im to.do und der Informationsüberflutung zu ertrinken droht. Innehalten und Konzentration auf das eigentliche Ziel, egal ob als Organisation oder als Mensch - kein einfacher Weg, aber angesichts der Turbulenzen unserer Zeit wichtiger denn je.

  14. 122

    123 Vertrauen bis zum letzten Atemzug

    Ein Interview mit Dr. Thomas Steininger. Inhalt: Tod, Sterben, Vergänglichkeit - die großen Themen in Leben jedes Menschen. Im Gespräch zwischen Thomas Steininger und Barbara von Meibom öffnet sich für beide allmählich ein Raum wechselseitigen Vertrauens, in dem sie sich dem großen Unbekannten mehr als nur gedanklich nähern. Wir Menschen ahnen: Geburtlichkeit und Vergänglichkeit begleiten uns unser ganzes Leben lang. Es sind kleine Tode, die wir im Alltag erleben, wenn etwas zu Ende geht. Sie müssen nicht schrecken, sie können auch etwas Tröstendes haben und als Vorbereitung auf den großen "Abschied" erlebt werden. Für Thomas Steininger, der selbst mit diesem Prozess konfrontiert ist, geht es dabei um die Frage, ob wir in diesem Moment Vertrauen können - hinein in das Unbekannte.

  15. 121

    122 Das Leben gebärt sich jeden Moment neu

    Ein Interview mit Michaela Barthe. Inhalt: Wie kann ein Mensch mit tiefer Trauer umgehen? Was bedeutet Trauer in unserem Leben? Wohin zieht sie uns, welche Räume durchschreiten wir, welche Tore sind verschlossen und öffnen sich vielleicht? Michaela Barthe, die selbst einen tiefgreifenden Trauerprozess durchschritten hat, wählt für sich einen kreativen Weg: Sie befragt Menschen, die ihr in dieser Phase zur Seite gestanden haben. So findet sie neue und tiefere Antworten auf etwas, was sie als eine Zeit des Unbekannten wenn nicht gar des Verstörenden erlebt hat.

  16. 120

    121 Fliesswasser

    Ein Interview mit Bruder Thomas Hessler OSB. Inhalt: Fliesswasser, das ist die Metapher, die Bruder Thomas vom Europakloster Gut Aich in Österreich gewählt hat, um den Fluss des Lebens zu beschreiben. Christliche Bilder und Bilder der Natur verbinden sich bei ihm zu einem großen Ganzen - zu einem Spiegel unserer Seelenräume. Wenn er von Fliesswasser spricht, meint er nicht zuletzt den Übergang, den wir als Tod bezeichnen. Der Tod lehrt, so sein Credo, sich dem Leben umso intensiver, aus einer größeren Tiefe heraus zuzuwenden. Trauer ist für ihn jene Zeit, in der wir lernen, sich dem Selbst und dem Leben in einer neuen Tiefe zuzuwenden. Trauer in diesem Sinne befreit zum Leben. Ihre/Eure Barbara v. Meibom [email protected] Aktuelles und Termine https://www.communio-fuehrungskunst.de/aktuelles Angebote https://www.communio-fuehrungskunst.de/angebote

  17. 119

    120 Geburtlichkeit und Vergänglichkeit

    Ein Interview mit Heiner Max Alberti. Inhalt: Geburtlichkeit und Vergänglichkeit sind die grundlegenden Kräfte, die den steten Wandel des Lebens bewirken. Sie zu erkennen und anzuerkennen, hilft uns Menschen, uns vertrauensvoll auf diese Wandlungsprozesse einzulassen. Im Abenteuer Leben ergeben sich daraus Möglichkeiten, sich für das Noch-Nicht-Gelebte zu öffnen und an dem Geheimnis, das jede und jeder von uns für sich selber ist und bleibt, zu erfreuen. Ihre/Eure Barbara v. Meibom [email protected] Wir laden sie herzlich ein zum: Workshop in Ahrenshoop / Ostsee 19. - 23. Oktober 2024 Geburtlichkeit und Vergänglichkeit Sich auf Wandlungsprozesse einlassen Anmeldung: https://www.koerpertherapie-luebeck.de/aktuelles-1/workshops/geburtlichkeit-vergänglichkeit/ Aktuelles und Termine https://www.communio-fuehrungskunst.de/aktuelles Angebote https://www.communio-fuehrungskunst.de/angebote

  18. 118

    119 „Der Tod ist der größte Lehrer“

    Ein Interview mit Anni Müller - Londos. Inhalt: Den Tod als größten Lehrer zu begreifen, ist verstörend. Und zugleich ist es eine Chance, sich dem Leben in einer neuen Bewusstheit zuzuwenden. In diesem Interview mit Annie Müller-Londos, einer jungen Frau, die ehrenamtlich Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet, teilt sie ihre Erfahrungen, welch kostbaren Geschenke wir am Tor zwischen Leben und Tod empfangen dürfen. Im Sterbeprozess geschieht Seelenberührung. Ihre/Eure Barbara v. Meibom [email protected] Aktuelles und Termine https://www.communio-fuehrungskunst.de/aktuelles Angebote https://www.communio-fuehrungskunst.de/angebote

  19. 117

    118 Vergänglichkeit des Lebens würdigen

    Ein Interview mit Annette Kaiser. Inhalt: Wo neues Leben entsteht, sind Tod und Sterben unvermeidlich. Alles, was existiert, ist vergänglich. Doch dies ist ein Tabu, wenn der Wunsch nach Sicherheit überwiegt und als Versuch gelebt wird, Vergänglichkeit zu verhindern. Anti-Aging, Jugendwahn, Anpassungs- und Leistungsdruck, das immerwährende Hamsterrad, das Erfolg, Glück und Zufriedenheit verspricht, ohne dieses Versprechen je einlösen zu können...Es gibt viele Möglichkeit, sich dem Bewusstsein der Vergänglichkeit von allem, was ist zu verschließen. Ihre/Eure Barbara v. Meibom [email protected] Aktuelles und Termine https://www.communio-fuehrungskunst.de/aktuelles Angebote https://www.communio-fuehrungskunst.de/angebote

  20. 116

    117 Das Leben - Ein Tanz zwischen Leben und Tod

    Inhalt: Wo neues Leben entsteht, sind Tod und Sterben unvermeidlich. Alles, was existiert, ist vergänglich. Doch dies ist ein Tabu, wenn der Wunsch nach Sicherheit überwiegt und als Versuch gelebt wird, Vergänglichkeit zu verhindern. Anti-Aging, Jugendwahn, Anpassungs- und Leistungsdruck, das immerwährende Hamsterrad, das Erfolg, Glück und Zufriedenheit verspricht, ohne dieses Versprechen je einlösen zu können...Es gibt viele Möglichkeit, sich dem Bewusstsein der Vergänglichkeit von allem, was ist zu verschließen. Doch genau dies erscheint mir als ein zentrales Thema. Ich möchte die Vergänglichkeit und den Tod im Leben würdigen und damit das Leben heiligen. In der kommenden Reihe von Podcast Beiträgen werde ich Menschen interviewen, die uns hierzu wichtige Einsichten und Einblicke vermitteln können. Ihre/Eure Barbara v. Meibom [email protected] Aktuelles und Termine https://www.communio-fuehrungskunst.de/aktuelles Angebote https://www.communio-fuehrungskunst.de/angebote

  21. 115

    116 Zukunftsfähigkeit und seelische Gesundheit

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom und Heiner Max Alberti im Gespräch mit Dr. Joachim Galuska und Uta Galuska

  22. 114

    115 Die Macht des kollektiven Unbewussten - Herausforderungen und Antworten

    Erschöpfung, Wut, Resignation - dies sind nicht nur individuelle Gefühle, sondern auch Gefühle, die im kollektiven Unbewussten wirken. Sie treffen auf kulturelle Vorprägungen, die aus der Vergangenheit stammen und die durch Traumata wie Kriege, Diktaturen oder pandemische Erfahrungen entstanden sind. Wir durchleben derzeit eine Phase, in der die Unsicherheiten und Traumata im kollektiven Unbewussten (re)aktiviert werden. In unserem Land geht es nicht zuletzt um - wie es das Ausland nennt - "the German Angst" . Umso wichtiger ist es, sich dessen nicht nur bewusst zu sein, sondern sich auch Wege für einen heilsamen Umgang damit zu erschließen. In dem Podcast "Gefühls Echt" geht es um derartige Erfahrungen.

  23. 113

    114 Resilienz durch Dankbarkeit

    Dankbarkeit ist ein Ausdruck erlebter Fülle. Dankbarkeit öffnet Wege, um aus dem Gefühl des Mangels mit allen seinen Begleiterscheinungen herauszukommen. Dankbarkeit wird damit zu einer Ressource für Resilienz. In dem Webinar geht es darum, einen Geschmack dieser Ressource zu erleben und Wege zu ihrer Stärkung kennenzulernen.

  24. 112

    113 Interview Prof. Dr. Barbara v. Meibom

    Heil werden - heil sein Heil werden und heil sein hat etwas mit Ganzheit zu tun. Wenn wir nur einen Teil von uns leben dürfen, werden wir unheil. So ergeht es Menschen z.B., die sich von ihren seelischen und geistigen Dimensionen abschneiden (müssen), weil von ihnen vor allem Exzellenz auf der kognitiven Ebene verlangt wird. Besonders dramatisch ist ein solcher Verlust oder eine solche Nicht-Ausprägung von Ganzheit, wenn sie bereits Kindern und Jugendlichen auferlegt oder anerzogen wird. In dem Kongress der Pioneers of Education 2022 "Heile Schule - Heile Welt" stand dieser Not-Stand der derzeitigen Bildungslandschaft im Fokus. Dazu interviewt wurde auch Prof. Dr. Barbara von Meibom von Silke Weiss, Leiterin der LernKulturZeit. https://communio-fuehrungskunst.de https://pioneersofeducation.online/

  25. 111

    112 Beseeltes Wissen II - Vom Wissen zum Staunen

    Sind wir mit unseren Konzepten von Erkennen und Wissen, von richtig und falsch in eine Falle geraten? Haben wir uns in unseren Mensch- und Weltvorstellungen auf das gedanklich Nachvollziehbare und Messbare beschränkt? Oder anders gefragt: Verfügen wir nicht über weit umfassendere Wahrnehmungsmöglichkeiten als die, welche uns der Verstand eröffnet? Im Gespräch mit dem Physiker, Neurowissenschaftler und Bewusstseinsforscher Prof. Dr. Thilo Hinterberger nähern wir uns den Möglichkeiten, die Fülle dessen was ist, mit Staunen und einer Haltung des Nicht-Wissens wahrzunehmen und zu würdigen. In einer Zeit, in der Corona die ganze Gesellschaft in Konzepte des Richtig und Falsch spaltet, ist es höchste Zeit, sich - wieder - für ein Menschen- und Weltbild zu öffnen, das die ganzheitliche und seelische Dimension unserer Wahrnehmungs- und Erkenntnismöglichkeiten einlädt.

  26. 110

    111 Mut zur Herzensführung

    Woher nehmen wir den Mut, neue Wege zu gehen? Was bringt uns dazu, Sicherheiten zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen? Eine Frage, die sich in Coronazeiten viele Menschen stellen. Dorothea Wettengel (ehemals Galuska) hat den Sprung ins Unbekannte immer wieder in ihrem Leben gewagt, und das bedeutet für sie, dem Ruf ihres Herzens zu folgen. Mehrere Jahrzehnte lang war es ihr Herzensanliegen, mit ihrem Ex-Mann Joachim Galuska den Verbund der Heiligenfeld Kliniken aufzubauen und dort verantwortlich zu sein für das Personal. Heute lehrt sie als buddhistische Meditationslehrerin und begleitet Menschen auf ihrem Seelenweg. Ihr Beispiel ist sicherlich außergewöhnlich, doch sie ermutigt uns, in diesen turbulenten Zeiten noch genauer auf die Stimme des Herzens zu hören und sich dessen Weisheit und Führung anzuvertrauen.

  27. 109

    110 Heinrich, der Wagen bricht...!

    Grimms Märchen vom Froschkönig und dem treuen Heinrich - wer kennt es nicht? Märchen sind Seelenbücher, die uns einladen, einen neuen Blick auf uns selbst zu werfen. "Nein Herr, der Wagen nicht, es ist ein Band von meinem Herzen, das da lag in großen Schmerzen." Solche Herzschmerzen nehmen zu. In unserer hektischen Gesellschaft lassen wir uns immer weniger berühren, körperlich wie seelisch. Und die Pandemie hat dem noch "eins draufgesetzt". Uwe Schiffner, erfolgreicher Osteopath in Berlin, der mich an dieses Märchen erinnerte, nähert sich dem Thema auf der körperlich-seelischen Ebene. Er lädt uns ein Selbstliebe zu entwickeln, statt eine Mauer zu bauen oder (wie der treue Heinrich) eiserne Bänder um unser Herz zu legen. Was uns vor Schmerzen schützen soll, beengt und macht einsam. Doch, was wir in diesen schwierigen Zeiten brauchen und - hoffentlich - wollen, ist in Berührung zu gehen mit unseren Liebsten, mit Freunden, mit Menschen, denen wir - wo auch immer - im Alltag begegen. Die eisernen Bänder - wir können sie mit der Sanftheit der Selbstliebe und der Liebe zu anderen lösen.

  28. 108

    109 Beseeltes Wissen I - Seelenbegegnungen im globalen Raum

    Gibt es ein beseeltes Wissen, das mehr ist als die rationale Aneignung von Welt? In dem Interview mit Dr. Thomas Steiniger begegnen wir einem faszinierenden Versuch, die globale Welt nicht von außen, sondern von innen heraus zu erfahren, zu erleben und zu verstehen. Am Beispiel eines 24-Stunden-Begegnunsraumes rund um den Globus zeigt er, welche bewusstseinsverändernde Kraft wirksam wird, wenn wir uns den Seelenräumen und dem beseelten Wissen unterschiedlicher Kulturen und Spiritueller Traditionen öffnen. Wer daran teilnehmen möchte: One World Bearing Witness findet statt am 1. Advent - in unserer Zeitzone vom 4. Dezember 14.30 Uhr bis 5. Dezember 14.30 Uhr. Eine kostenlose Teilnahme ist möglich. Mehr Informationen und Anmeldung unter https://oneworldindialogue.com/owbw/

  29. 107

    108 Innehalten – Die Rhythmen des Lebens wahrnehmen und achten

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Martin Steiner Innehalten - eine Kunst, die es in schwierigen Zeiten zu erlernen gilt! Dazu lädt uns ein: Martin Steiner, Theologe, Lehrer, Ausbilder und spiritueller Begleiter aus der Schweiz. Sowohl die Erfahrungen mit sich selbst als auch mit den zahlreichen Menschen, denen er in seiner Arbeit begegnet, inspirieren ihn zu einer Kultur der Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Seine Signale zu erkennen und zu achten ist eine großartige Möglichkeit, aus dem Rad der äußeren Anforderungen auszusteigen und sich den Resonanzen im Innenraum zuzuwenden. Aus diesem Innehalten erwachsen Zuversicht, Vertrauen, Widerstandskraft und die Fähigkeit, eine eigenständige Antwort auf das Leben zu geben.

  30. 106

    107 Der unerschütterliche Kern

    Vortrag von Prof. Dr. Barbara v. Meibom beim „virtuellen Appetithappen“ der Deutschen Psychosynthese Gesellschaft e.V. am 08.05.2021 Gibt es einen unerschütterlichen Kern und wenn ja, was ist das und wie kann er im Bewusstsein lebendig werden? Dieser Frage hat sich die Deutsche Psychosynthese Gesellschaft zugewandt und Barbara von Meibom zu einem Vortrag eingeladen. Sie zeigt, dass wir in uns ein tiefes Wissen um diesen unerschütterlichen Kern tragen. C.G. Jung fand dafür den Begriff "Geist der Tiefe", der sich grundlegend vom "Zeitgeist" unterscheidet. Wollen wir zum Geist der Tiefe Zugang gewinnen, dann sind wir eingeladen, den "Sprung in die Stille" zu wagen - wie Kéré Wellensiek dies in ihrem Interview nannte.

  31. 105

    106 Kunst hilft! Die schöpferische Kraft der Poesie

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Uta Galuska Kunst hilft! Warum? Unsicherheit ist unser Begleiter seit gut eineinhalb Jahren und ein Ende ist nicht abzusehen. Burn-out, Existenzängste, Wut und wachsende Spaltungen sind wie ein unguter Bodensatz, der unser Zusammenleben belastet. Da tut es gut, sich auf Ressourcen zu besinnen, die jede und jeder von uns in sich trägt: Die Kraft zum schöpferischen Tun. Dazu motivieren wollen Uta Galuska, Schriftkünstlerin und Lyrikerin und Dr. Joachim Galuska, der Begründer des Psychosomatischen Klinikverbundes Heiligenfeld. Sie fahren mit dem Poesiemobil durchs Land, besuchen Prominente aus Medizin, Kultur und Wissenschaft, verschenken Poesie und Schriftkunst und wollen Zeichen der Verbundenheit setzen in einer Zeit, in der vermeintliche Wahrheiten von richtig und falsch immer mehr das Denken und Fühlen bestimmen. Der Weg der Kunst hilft die Herzen der Menschen zu erreichen. Doch er vermag noch mehr: Das schöpferisch Tun in all seinen Facetten von Wort, Bild, Musik, Gespräch und Bewegung stärkt die menschliche Resilienz. Damit wächst unsere Fähigkeit, mit widrigen Umständen konstruktiv umzugehen.

  32. 104

    105 Die "Elders" - Vom Lernen zwischen den Generationen

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Michael Plesse Das Gespräch zwischen den Generationen – brauchen wir es, wozu könnte es gut sein und wie steht es gegenwärtig darum? Michael Plesse, einer der Vordenker und Praktiker von sozialökologischen Projekten und Begründer der Orgodynamik als Methode, geht dieser Frage seit Jahren intensiv nach. Er plädiert im Gespräch mit Barbara v. Meibom für ein neues Bild von Alter und den "Elders". Er wünscht sich und praktiziert einen Dialog auf Augenhöhe zwischen den Generationen, von dem beide, die Jüngeren wie die Älteren, lernen.

  33. 103

    104 Abschied von vermeintlichen Wahrheiten

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Dr. Thomas Bruhn Abschied von vermeintlichen Wahrheiten. Jenseits von Entweder - Oder. Wissenschaft tritt mit dem Anspruch auf, Wahrheit zu finden. Gibt es diese? Der Physiker und Transformationsforscher Dr. Thomas Bruhn spricht von einem "Tanz dazwischen", einem Tanz jenseits des vermeintlichen "richtig oder falsch" und jenseits einer Haltung des Entweder - Oder. Orientierung geschieht im Innehalten, im Ausstieg aus angstgetriebenen Polarisierungen, egal ob gegenüber Corona oder gegenüber der Klimakrise. Loslassen dessen, was vertraut ist und vermeintlich Sicherheit verspricht, sich öffnen für die widersprüchliche Wirklichkeit und in Übereinstimmung mit den eigenen Werten denken, fühlen und handeln - das ist es, was aus der Sicht von Thomas Bruhn hilfreich ist. Als Mitglied im deutschen Club of Rome und Leiter einer Forschungsgruppe und einer Plattform zum Thema Nachhaltigkeit und Geisteshaltungen wie Achtsamkeit und Mitgefühl adressiert er diese Botschaft nicht nur an Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft, sondern auch an jede und jeden am je eigenen Platz.

  34. 102

    103 Der Sprung in die Stille

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Sylvia Kéré Wellensiek Wie kann innere Klarheit entstehen, wenn wir durch turbulente Zeiten gehen, in denen alle Sicherheiten wegzubrechen scheinen? Diese Frage stellt sich nicht nur in einer Pandemie, sondern bewegt jede und jeden in Krisensituationen. Meist sind es Verluste oder Verlustängste, mit denen Menschen ringen. Es kann aber auch die Sehnsucht sein nach innerer Harmonie, heiterer Gelassenheit und Freude im Sein. Sylvia Kéré Wellensiek, erfolgreiche Unternehmerin und Resilienzexpertin, berichtet in diesem Interview, wie sie den Sprung in die Stille wagte und welche Fülle an Lebendigkeit und Freude sich ihr damit erschloss. In ihr begegnen wir einer Mutmacherin par excellence!

  35. 101

    102 Ein Bewusstsein für die Qualität von Orten entwickeln

    Prof. Dr. Barabara von Meibom im Gespräch mit Dipl. Ing. Architekt Martin Buchner Orte sind nicht einfach tote Materie. So wie Menschen eine eigene Persönlichkeit haben, so auch Orte. Mensch wirken auf Orte ein und dies wiederum wirkt auf den Menschen zurück. Frühere Epochen und Kulturen hatten ein Wissen um die Qualität von Orten. Sie suchten und fanden Antworten darauf, wie mit ihnen harmonisch umzugehen sei. Seit der Aufklärung ging dem modernen Menschen dieses Wissen jedoch weitgehend verloren. Wer heute einen ko-kreativen Umgang mit der Natur lernen möchte, kann sich dieses Wissen neu erschließen und damit zu einem harmonischeren Verhältnis von Mensch und Mit-Natur beitragen. In diesem Sinne nimmt uns der Architekt und Geomant Martin Buchner mit zu einem neu-alten Verständnis von der Qualität von Orten und was dies für uns heute bedeutet.

  36. 100

    101 Der Natur mit Achtsamkeit begegnen

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Dipl. Päd. Annika Köppern (Behrendt) Die Natur ist nicht nur unsere Mitwelt, wir sind auch ein Teil von ihr. Während es für unsere Vorfahren noch eine Selbstverständlichkeit war, mit der Mitwelt zu kommunizieren und von ihr zu lernen, ist diese Fähigkeit dem modernen Menschen weitgehend abhanden gekommen. Annika Köppern-Behrendt gehört zu jenen, die Wege erschließen, um der Mitwelt neu und achtsam zu begegnen. Sie ist Systemische Naturtherapeutin und Ko-Autorin des Buches "Den Herzschlag der Natur spüren" (2020) . Ihre Überzeugung und Erfahrung: Im Dialog mit der Mitwelt wächst unsere Achtsamkeit nach Innen wie nach Außen. In dem erweiterten Raum der Natur fällt es Menschen leichter, ihre innere Wahrheit zu erkennen und für sich zu bezeu-gen.

  37. 99

    100 Wir können das, wir müssen nur wollen!

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Manfred Xhonneux Die Kraft des Willens - immer wieder unterschätzen wir sie! Wir können der Krise begegnen, wir können die Herausforderungen annehmen, wir müssen nur wollen! Dies ist die Botschaft von Manfred Xhonneux. Der erfolgreiche Unternehmer, Mäzen und Coach macht Mut, die eigene Einzigartigkeit anzunehmen, zu leben und daraus die Kraft für den eigenen Beitrag zum großen Ganzen zu gewinnen. Wie bei einem Puzzle ist jede und jeder von uns gefragt, wenn wir unserem gesellschaftlichen Projekt eine neue Richtung geben wollen.

  38. 98

    99 Klima retten - oder geht es um mehr?

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Dr. Geseko von Lüpke „Klima retten“ – so heißt es in aller Munde. Ist das unsere vordringliche Aufgabe? Oder geht es um mehr? Bleiben wir mit den bisherigen Konzepten nur an der Oberfläche der anstehenden Herausforderungen? Geht es vielmehr darum, von einem technokratischen Zugriff auf die Natur zu einem partnerschaftlichen Verhältnis mit der Natur zu gelangen, von der wir alle ein Teil sind? Mehr dazu erfahren Sie von Dr. Geseko v. Lüpke, prominenter Vertreter des tiefenökologischen Ansatzes und vielfach prämierter Autor und Publizist im Gespräch mit Prof. Dr. Barbara v. Meibom.

  39. 97

    98 Sich für das Neue öffnen mit Vertrauen und Gelassenheit

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Dr. Anna Gamma Wie können wir uns in Zeiten der Unsicherheit Vertrauen und Gelassenheit entwickeln? Anna Gamma, Zen-Meisterin und Führungskräftecoach in Luzern, nimmt uns mit in die Welt des Augenblicks, in der wir die Wahrnehmungssinne öffnen für das "was ist". Gelingt dies, dann kann sich das Tor zum Vertrauen und zur Gelassenheit öffnen. Auch die Beziehung zu anderen Menschen ist eine wesentliche Quelle für Vertrauen. Gelingende Beziehungen nähren uns Menschen. Solche Beziehungen sind derzeit analog schwierig. Doch überraschenderweise können auch virtuelle Begegnungen neue Wahrnehmungs- und Bewusstseinsräume öffnen, in denen wir eine Ahnung von der Menschheitsfamilie quer über den Globus bekommen können.

  40. 96

    97 Dankbarkeit in Zeiten von Corona

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom Im Gespräch mit Michael Plesse Dankbarkeit ist eine Haltung - so Michael Plesse im Interview mit Barbara von Meibom. Diese Haltung ist nicht blind. Sie begegnet dem, was ist, mit einer Offenheit des Herzens und führt in die Lebendigkeit des Lebens. Unser Leben ist, wie die Buddhisten lehren, Leiden. Doch wir können das Leiden transformieren, indem wir unser Bewusstsein vom Mangel lösen und auf die Fülle des Lebens in Dankbarkeit ausrichten.

  41. 95

    96 Wege aus der Angst in Zeiten von Corona

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther Angst führt zur Unordnung in unserem Gehirn, zur sogenannten Inkohärenz - so die Aussage des Hirnforschers Gerald Hüther. Dabei ist es unerheblich, ob die Ursache der Angst nur eine Vorstellung ist oder eine reale Bedrohung. Diese Inkohärenz verschwindet erst wieder, wenn wir subjektiv Lösungen für die Angst auslösende Unsicherheit gefunden haben. In der Coronakrise sind wir mehr denn je aufgerufen, uns Wege aus einer angstauslösenden Unsicherheit zu erschließen.

  42. 94

    95 Tod und Sterben in Zeiten von Corona

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Volker Schmidt, Wien "Wir wollen zwar ein Leben ohne Tod führen, da das aber nicht möglichist, leugnen wir ihn auf unterschiedliche Art. Wir haben ihn erfolgreich an die Ränder unseres Wahrnehmungshorizonts outgesourct." - so die Aussage des Theaterregisseurs, Autors und Schauspielers Volker Schmidt aus Wien. Neue Narrative, die den Tod als Teil des Lebens begreifen und feiern - das ist die Vision, wie wir den Tod in unser Bewusstsein zurückholen und ihm damit seinen bedrohlichen Stachel nehmen können.

  43. 93

    94 Durch innere Klarheit zur Freiheit

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Viktoria Meneses Was entlässt uns in die Freiheit - in eine Freiheit nicht gegen etwas, sondern eine Freiheit, die aus der Stille des Herzens erwächst? Dieser Frage geht Victoria Meneses, Autorin und Mitgründerin des Bündnis Grundeinkommen, in einem Gespräch nach, das sie mit Barbara von Meibom geführt hat. Angeregt dazu wurde sie durch ihre Mitwirkung am Buch von Maik Hosang, Bodo Janssen u.a.: Die Kunst des Liebens im Tun, Pikok 2019.

  44. 92

    93 Lieben in Zeiten von Corona

    Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Annette Kaiser Lieben in Zeiten von Corona - wie kann das gehen, angesichts von Abstands- und Distanzgeboten? Annette Kaiser, Lehrerin einer Universalen Spiritualität zeigt uns in diesem Interview, dass die Macht der Liebe ungebrochen ist, wenn wir uns denn für sie öffnen. Sie macht nicht nur Mut zur Selbstliebe, sondern letztlich zu einer Liebe, die sich - allen Widrigkeiten zum Trotz - entfaltet und weitet und die unser Herz wärmt.

  45. 91

    92 Resilienz - Was unsere Gesundheit fördert

    In Coronazeiten wird nicht nur mit Angst operiert, sondern auch das Wissen darüber vernachlässigt, was unsere Gesundheit fördert. Wir Menschen sind Teil der Natur und körperlich-seelisch-geistig unterwegs. Gesundheit betrifft uns als ganze Menschen! Dr. med Joachim Galuska, Begründer der Heiligenfeld Kliniken, ist wie wenige berufen, Aussagen darüber zu machen, was unsere Gesundheit fördert. Mehr erfahren Sie von ihm im Gespräch mit Barbara v. Meibom

  46. 90

    91 Würde in der letzten Lebensphase

    Würde in der letzten Lebensphase verlangt mehr als Schmerzfreiheit und Schutz vor Ansteckungen durch Corona. Die moderne Hospizbewegung möchte für diese Phase, für die "Figur des Endes", Bedingungen schaffen, die die Bedürfnisse der Menschen körperlich, seelisch und geistig befriedigen. Die Interviewpartnerin von Barbara von Meibom, Veronika Schönhofer-Nellessen, ist eine der Pionierinnen der Hospizbewegung und leitet die Servicestelle Hospizarbeit im Bildungswerk Aachen und damit ein Netzwerk, in dem sich die unterschiedlichsten Akteure in diesem Anliegen verbinden.

  47. 89

    90 Sterben und Trauer in Coronazeiten

    Leben ist steter Übergang. In Coronazeiten wird uns schmerzlich bewusst, wie wenig entwickelt unsere Kultur des Sterbens und des Trauerns ist. Wir brauchen nicht nur die Fähigkeit, den Tod als Teil des Lebens anzunehmen, sondern auch den Mut und die Bereitschaft zu trauern. Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Hermann J. Bayer, Sozialpädagoge, Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung, Ritualgestaltung

  48. 88

    89 Leben lernen - je früher desto besser!

    Wie können wir das Leben lieben und ehren, wenn wir nicht gelernt haben, es in seiner Fülle, seinen Möglichkeiten und seinen Herausforderungen anzunehmen? Margret Rasfeld, vielfach geehrte und unermüdliche Bildungsaktivistin, lässt uns teilhaben an ihren Ideen, wie wir leben lernen können – von früh an.

  49. 87

    88 Im Körper Zuhause-Sein

    Wir erleben derzeit durch die Pandemie eine verstärkte Entfremdung gegenüber dem eigenen Körper. Das ruft die Frage hervor, wie wir in Zukunft mit unserem Körper umgehen wollen. Erleben wir ihn als Gefahr oder als unser Zuhause… Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Dr. Sven Werchan

  50. 86

    87 Corona - Hüterin der Schwelle. Vom Heldenmythos lernen

    Mythen zählen zu den großen Schätzen der Menschheit. In ihnen verdichten sich existentielle Erfahrungen. Dies gilt auch für Wandlungsprozesse, wie wir sie derzeit mit Corona durchleben. Prof. Dr. Barbara v. Meibom im Gespräch mit Nina Trobisch

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Wertschätzung ist die Grundlage nachhaltiger Wertschöpfung. Es ist eine Haltung des Herzens, in der vermeintliche Gegensätze zur Synthese gebracht werden: Wohlstand und Wohlfahrt, Macht und Liebe - beruflich ebenso wie privat, in der Persönlichkeitsentwicklung ebenso wie bei der Entwicklung von Organisationen und Systemen.Aus einer Haltung der Wertschätzung werden Potenziale erkannt, gewürdigt und zielbringend entwickelt. Wertschätzung ermöglicht Empowerment und weckt den Wunsch, Verantwortung zu übernehmen.Wertschätzung äußert sich in: Wahrnehmung und EinstellungVisionen und KonzeptenStrukturen und StrategienKommunikationInteraktion

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