PODCAST · business
Wiener Börse Podcast
by Wiener Börse AG, Börsen Radio Network AG
In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein! In Kooperation mit www.boersenradio.deMehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at
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Walzer- und Wachstumsversprechen 3D-Druck und Geothermie. SBO-CEO Klaus Mader:
Halbjahresbilanz! CEO Klaus Mader beschreibt SBO als im Wandel vom Ölfeldausrüster zum Hochpräzisionstechnologiekonzern. Er spricht über die Auswirkungen der Lage in der Straße von Hormuz auf den Ölmarkt und die Belastungen für Lieferungen in den Nahen Osten. Für SBO ist vor allem ein stabiler Ölpreis von 70 bis 90 Dollar wichtig; außerdem verweist er auf den steigenden Auftragsbestand und Investitionen in 3D-Metalldruck, Hochleistungswerkstoffe und Geothermie.
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CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst - mit AVIC "im Auge eines geopolitischen Sturms"
ACC wächst, doch die Lieferkette hält nicht Schritt. Fehlende Bauteile lassen halbfertige Produkte im Lager liegen. CFO Florian Heindl erwartet deshalb ein stärkeres zweites Halbjahr. CORE soll die EBIT-Marge ab 2027 auf mindestens 8 % steigern. Das neue Werk kostet 120 Mio. Euro. Zugleich rückt der chinesische Mehrheitseigentümer AVIC FACC geopolitisch in den Fokus. Heindl sieht den Konzern "im Auge eines geopolitischen Sturms".
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Frequentis auf Rekordfrequenz: Milliardenchance in den USA. Vom Tower bis zur Drohne: Frequentis funkt auf Wachstum
Frequentis funkt auf Rekordfrequenz: Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz um 45,8 %, der Auftragseingang um 17 %, der Auftragsbestand liegt erstmals über 800 Mio. Euro. CEO Norbert Haslacher bremst trotzdem die Euphorie, denn Großprojekte wurden aus dem zweiten Halbjahr vorgezogen. Besonders spannend bleibt die US-Flugsicherung: Von einem Modernisierungsprogramm über 12,5 Mrd. USD hält Frequentis in den kommenden 15 Jahren ein adressierbares Volumen von 1,5 bis 2 Mrd. USD für erreichbar. Beim Thema Drohnen setzt Frequentis auf die Datendrehscheibe zwischen Sensorik, Freund-Feind-Erkennung und Abwehr. Haslacher sagt klar: Ganz Europa gegen Drohnen abzuschirmen, sei weder finanzierbar noch technisch realistisch. Gleichzeitig investiert Frequentis bewusst hohe Millionenbeträge in 5G-MCX und FRMCS. Der Ausblick bleibt vorsichtig: rund 15 % Umsatzwachstum und etwa 7 % EBIT-Marge für 2026. Funkstille? Im Geschäftsmodell jedenfalls keine Option. ATM steht für "Air Traffic Management", auf Deutsch ungefähr Luftverkehrsmanagement. Was ist der Unterschied zu Air Traffic Control, also der eigentlichen Flugverkehrskontrolle durch die Lotsen?
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657
Harald Hagenauer, IR Österreichische Post: "Ein Standbein alleine reicht nicht. Wir liefern ein Susi-Sorglos-Paket"
Vom Briefträger zum Logistik-, Bank- und inzwischen auch Mobilfunkkonzern: Die Österreichische Post sortiert ihr Geschäftsmodell rund um Yellow, Bank99 und E-Commerce kräftig um. "Wir wollen als Dienstleister für die Bürger da sein", so IR Harald Hagenauer. Das erste Halbjahr weist einen Umsatz von plus 3,8 % auf, aber eben auch ein EBIT-Minus von 22 %. Wachstumsjahr oder Ergebnisproblem? E-Commerce & Logistics wächst beim Umsatz um 11,5, das EBIT sinkt trotzdem um 14 %. "Wir haben eine Margen-Delle, gehen aber verstärkt ins E-Commerce-Fulfillment und bieten ein Susi-Sorglos-Paket für jede Firma. Denn ein Standbein alleine reicht nicht." Beim Closing von euShipments wurden 55 Mio. Euro Kaufpreis genannt, der Halbjahresabschluss weist 70,2 Mio. Gesamtgegenleistung aus.
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656
Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen"
Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) sieht noch immer keine Euphorie bei den Anlegern. Er schätzt diese Skepsis: "Die zunehmende Marktbreite stimmt uns zuversichtlich. Aus meiner Sicht haben die Börsen die Unternehmensergebnisse zu Recht höher gewichtet als die Risiken der Geopolitik." Künstliche Intelligenz ist, ganz klar, "ein wesentlicher Treiber und eine wesentliche Stütze der Konjunktur". Ob sich die voluminösen Investitionen auszahlen werden, wie jüngst bei Palantir mit eigenem Rechenzentrum, bleibt abzuwarten. "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen." So profitiert der ATX stark von den Bankaktien. Allgemein hebt Alois Wögerbauer für Österreich die gute Entwicklung der Wiener Börse hervor und rät in den Depots und Anlegerstrategien zu Diversifikation und einem langfristigen Blick.
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655
Faser-Reset bei Lenzing: Mehr Hygiene, weniger Mode - Vlies statt Verlust
Lenzing zieht beim Konzernumbau die Fasern straffer: Unter der Strategie "Grow Nonwovens, Reset Textiles" verabschiedet sich der Spezialfaserhersteller von margenschwachen Standardtextilien und setzt stärker auf Vliesstoffe für Hygiene, Filter und technische Anwendungen. CEO Georg Kasperkovitz und CFO Mathias Breuer erklären, wie Werksschließungen und zusätzliche Einsparungen von 120 Mio. Euro die Profitabilität heben sollen. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz auf 1,27 Mrd. Euro, das EBITDA lag bei 239,2 Mio. Euro und das EBIT bei 83,7 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern hat sich auf 35,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Neues Eigenkapital und zusätzliche Finanzierungen sollen den Umbau absichern. Das Ziel: mehr Premium, mehr Nonwovens und weniger Modeabhängigkeit sowie mittelfristig eine EBITDA-Marge von 20 bis 25 %. Vom Holz zur Faser, von der Faser zur Marge: Lenzing spinnt den Konzernfaden neu.
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AMAG HJ26 - Ergebnis steigt, negativer Cashflow - CFO Claudia Trampitsch: "Das ist ein temporärer Effekt"
AMAG steigert Umsatz, EBITDA und Gewinn deutlich. Trotzdem rutscht der Free Cashflow auf -76 Mio. Euro. CFO Claudia Trampitsch erklärt die Kapitalbindung. Sie spricht über Aluminiumpreise, US-Zölle und neue Wachstumsmärkte. Beim Jahresausblick bleibt die Finanzvorständin vorsichtig.
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653
Zumtobel-CFO Thomas Erath über die Jahreszahlen: "Wir hoffen, dass wir am unteren Ende des Zyklus angekommen sind"
Thomas Erath, CFO der Zumtobel-Gruppe, ordnet das Jahresergebnis als schwach ein: Der Umsatz ging leicht zurück, der Gewinn fiel auf rund eine Million Euro. Operativ entwickelte sich das Geschäft regional unterschiedlich, mit Rückgängen in mehreren europäischen Märkten und Zuwächsen in Amerika sowie im Nahen Osten und Afrika. Für das kommende Jahr plant Zumtobel Investitionen von 45 bis 50 Millionen Euro, vor allem in Maschinen, Technologien und neue Produkte. Kapitalmaßnahmen sind nicht vorgesehen, und das Unternehmen sieht sich mit rund 430 Millionen Euro Eigenkapital solide aufgestellt.
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652
Fondsmanager Wolfgang Matejka: "Ganz schwierig! ...
Aus aktuellem Anlass geht es zunächst um die Folgen großer Hitze für Infrastruktur und Energieversorgung, etwa Stromausfälle und die Kühlung von Rechenzentren. Matejka spricht auch über die Idee, Datenzentren ins All zu verlagern. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Börsen und die Verschiebung von Kapital hin zu Technologie, Halbleitern, Chips und KI. Matejka beschreibt die Chipbranche als von physikalischen Grenzen geprägt, während Daten- und KI-Anwendungen stark wachsen; China und die zunehmende Abgrenzung zwischen großen Cloud-Anbietern bleiben dabei wichtige Faktoren. Zum Schluss spricht er über Kryptowährungen und Blockchain, insbesondere im Zusammenhang mit Tokenisierung, etwa von Anleihen. Für Anleger sei es schwierig, weil sich Technologien und Märkte ständig verändern und auch klassische Unternehmen wie SAP davon betroffen seien.
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651
Emerald Horizon - Energy as a service. CEO Florian Wagner: "Strom und Wärme speichern ganzheitlich denken"
Emerald Horizon: Speicher heute, Energie morgen. Emerald Horizon aus Graz entwickelt Technologien für Energiespeicherung und perspektivisch auch für CO2-freie Energieerzeugung. Im Zentrum stehen zwei Begriffe: DUALstore PLUS, ein hybrider Speicher für Strom und Wärme, und ADES, eine thoriumbasierte Energiequelle mit Teilchenbeschleuniger. CEO Florian Wagner: "Unser USP entsteht in der von einer AI gesteuerten Multicontroll-Unit. Die bestehende Energie gilt es zu optimieren." Der thermische Speicher (ADES-Container) arbeitet mit Flüssigsalz und Temperaturen bis über 500 Grad, Thorium als leicht radioaktives Schwermetall nutzt bei diesem Prozess der Kernenergieerzeugung - "unterkritisch, kilometerweit weg vom Plutonium". Energy as a service: Wie verdient das Unternehmen Geld? "Der Kunde least die Energieproduktion. Wir bauen kein Riesenkraftwerk und auch keine Factory, die Module produziert. Ebenso wenig errichten wir die Infrastruktur."
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Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Bullenmärkte sterben in der Euphorie...
Die Märkte in der ersten Jahreshälfte: robust und resilient. Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) zeigt sich darüber gar nicht mal überrascht: "Die Märkte haben einfach nur rational gearbeitet." Die Geopolitik juckt die Börsen, anders als uns Menschen und die Medien, eben nur bedingt. "Wir sind weit von einer Weltrezession entfernt." Und von der "größten Energiekrise der Menschheit" kann auch keine Rede sein. Ähnliche Übertreibungen mit Chancen sowie Risiken begegnen uns in sämtlichen Geschichten rund um KI. "Sehr viel Zukunft ist da eingepreist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in einer Korrektur endet, liegt bei 100 Prozent", so Wögerbauer mit einem Augenzwinkern. Bullenmärkte sterben in Euphorie - "aber ich sehe keine euphorischen Anleger." Gleichwohl geht Wögerbauer nicht davon aus, dass der Gesamtmarkt in all seiner Breite von einer Korrektur nach unten gezogen werden könnte. In einem ausgewogenen Portfolio plädiert er zum Beispiel für Pharma und Konsum.
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"Perma-Bulle" Manuel Schleifer - Der Markt macht sich zu Beginn in die Hose...
Aktienmarktstratege Manuel Schleifer (Raiffeisen Bank International) sieht nervöse, und dennoch unbekümmerte Märkte und meint, dass die Zeit für Käufe nicht günstig sei. "Aber irgendwie ist der Markt trotzdem von Allzeithoch zu Allzeithoch geeilt." Wer bereits investiert sei, solle eher halten. "Der Markt ist ja nicht dumm. Er folgt dem üblichen Drehbuch: Er macht sich zu Beginn massiv in die Hose und beginnt das Worst-Case-Szenario einzupreisen. Erst dann, wenn sich der Nebel des Krieges ein bisschen lichtet, haben wir mehr Klarheiten." Dem KI-Geschäft attestiert er "parabolische Anstiege, die nicht unbedingt nachhaltig sind". Droht uns etwa doch ein zweiter Dotcom-Crash? "Der Vergleich hinkt, die Hyperscaler schwimmen im Cash." Trotz horrender Investitionen. "Es ist jedoch schwierig, den gesunden Optimismus von der Euphorie zu unterscheiden. Wahnsinnig sinnvoll ist es, sich emotional schon mal darauf einzustellen, dass diese Party nicht ewig weitergeht."
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Chefanalyst Fritz Mostböck (Erste Group): "Global relativ moderates wirtschaftliches Umfeld ohne brüllendes Wachstum"
Der starke Anstieg des ATX Total Return in diesem Jahr fußt vor allem auf der guten Entwicklung von Finanzwerten und dem wieder stärkeren Interesse der Investoren an Zentral- und Osteuropa. Chefanalyst Mosböck beschreibt Wien als kleineren Markt, der in Aufwärtsphasen oft besonders profitiert, und verweist auf Wachstumspotenzial, Aufholbedarf bei Wohlstand und Infrastruktur sowie EU-Fördermittel in der Region. Außerdem geht es um die Folgen des Nahostkonflikts für Ölpreis und Inflation sowie um die Geldpolitik von EZB und Fed. Mosböck sieht KI als langfristigen Innovationstreiber, rechnet global mit moderatem Wachstum und hält Zentral- und Osteuropa für dynamischer als die Eurozone; für den ATX nennt er Bewertung, Dividendenrendite und Gewinnwachstum als weiterhin attraktiv.
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20 Jahre Börse, 20 Jahre Erfolg:
20 Jahre Börse, mehr als 250 % Gesamtrendite und eine bemerkenswerte Transformation: Walter Oblin zieht Bilanz der Österreichischen Post. Warum der Börsengang zum Wendepunkt wurde, wie die Pandemie das Unternehmen an seine Grenzen brachte und weshalb der CEO selbst Pakete sortierte, erfahren Sie in diesem Podcast. Dazu geht es um Dividenden, Paketgeschäft, neue Geschäftsfelder und die Zukunft eines Konzerns, der längst mehr ist als nur Post.
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25 Jahre Andritz an der Börse - CEO Schönbeck: "Der IPO war schon auf Kante genäht!"
Joachim Schönbeck spricht über 25 Jahre Andritz als börsennotiertes Unternehmen und beschreibt den Börsengang als wichtigen Meilenstein in der langen Firmengeschichte. Er erläutert, dass der Schritt Wachstum durch Zukäufe und organische Entwicklung ermöglicht habe und Andritz sich so zu einem Technologiekonzern und großen Maschinen- und Anlagenbauer entwickelt hat.
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Mit der WM wächst die Reichweite - und die FIT GROUP AG startet an der Börse
Von der Massagepistole zum Börsenunternehmen: Die Fit Group AG wagt den Schritt an die Wiener Börse. Vorstand Dili Acar erklärt, wie aus einer Idee während der Corona-Zeit ein wachsendes Geschäft mit Supplements, Longevity-Produkten und Millionenreichweite entstand. Welche Rolle spielt Bruder Diyar Acar? Wie wichtig sind Social Media und Fußball? Und warum soll die Börse jetzt das nächste Wachstum ermöglichen?
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Simon Reckla, CEO Wolftank: "Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft"
"Wolftank ist ein Green-Tech-Unternehmen mit Fokus auf Umwelt- und Infrastrukturtechnik. Wir entsorgen die Vergangenheit und versorgen die Zukunft." Das Unternehmen aus Innsbruck saniert Umweltschäden, modernisiert Infrastruktur, recycelt belastete Stoffe und baut Lösungen für Wasserstoff und erneuerbare Energien. Das Geschäftsjahr 2025 war ein Jahr der Transformation, "mit operativen Herausforderungen, verzögerten Projektabwicklungen sowie einem ungünstigen Margen- und Projektmix", erklärt CEO Simon Reckla. Das erste Quartal 2026, sieht mit mehr Umsatz, deutlich mehr Ergebnis und der bestätigten Prognose deutlich besser aus. Hinzu kommt die neue Strategie und der "Innovationstrichter" GreenLead 2030 mit dem Ziel 250 Millionen Euro Umsatz und 12 % EBIT-Marge. Auf der HV wurde kürzlich eine Ermächtigung für einen Aktienrückkauf bis 2028 beschlossen. "Unser Fokus liegt klar auf dem profitablen und organischen Wachstum."
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643
Vitamin B wie Börse: Biogena öffnet die Gesundheitsdose für Anleger
Biogena Good Vibes Invest AG will an die Börse - und vorher frisches Kapital einsammeln. Im Interview spricht Gründer und CEO Dr. Albert Schmidbauer über den Weg vom Mikronährstoffanbieter für Ärzte und Therapeuten zur eigenen "Gesundheitsdestination" mit Präparaten, Diagnostik, Biohacking, Plazas, Academy und digitalen Angeboten. Die Zahlen sind ambitioniert: rund 125 Mio. Euro Konzernumsatz, etwa 500 Mitarbeiter, über 30.000 Partnerärzte und Therapeuten, rund 1 Mio. Kunden und das Ziel, bis 2030 auf rund 500 Mio. Euro Umsatz zu wachsen. Der Wachstumsmotor soll vor allem Deutschland sein. Dazu kommen E-Commerce, Apothekenkanal, Export und Biogena One. Schmidbauer betont: Die Produktionskapazität für 500 Mio. Euro Umsatz sei in Salzburg bereits vorhanden. Mit der Kapitalerhöhung von bis zu 25 Mio. Euro brutto will Biogena die Community stärker einbinden. Danach ist eine Notierung im Direct Market Plus der Wiener Börse geplant. Die Frage bleibt: Ist die Dosis Wachstum richtig gewählt?
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Finanzexperten Oswald Salcher und Oliver Roth: "Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und Aktien kaufen!"
Die Finanzexperten Oswald Salcher und Oliver Roth über den Ausbau des österreichischen Kapitalmarkts. Im Rahmen des Wiener Börsenpreises erklären beide, die "Aktienkultur in Österreich" ausweiten zu wollen. "Wir haben das erste Mal das Gefühl, dass die Politik den Kapitalmarkt richtig ernst nimmt." Noch viel mehr Menschen sollen Aktien kaufen und ihre Altersvorsorge stärker über Aktien und Wertpapiere aufbauen, möglichst auch mit österreichischen Titeln. Im Vergleich zu Deutschland wird auf einen dort deutlich geringeren Anteil an Aktieninvestoren verwiesen. Für Österreich wird genannt, dass derzeit rund 30 Prozent Aktionäre seien, dieser Anteil aber weiter steigen solle.
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641
UNIQA Insurance Group AG. CEO René Knapp: "Bilanzjahre sind den Naturkatastrophen relativ egal"
Die UNIQA Insurance Group AG macht die beste Medienarbeit und erhält eine Auszeichnung beim Börsepreis in Wien. Klimawandel und Naturkatastrophen zwingen das Unternehmen zu einer langfristigen Strategie (bis 2050 im Konzern), denn "Bilanzjahre sind den Naturkatastrophen relativ egal", so CEO Rene Knapp. "Es geht beim Thema Nachhaltigkeit auch stets um eine konsequente Haltung, die man auf einen langen Zeitraum einnimmt." Knapp verweist auf die Gründung von Uniqa Sustainable sowie auf ESG-Ziele bis 2040 und 2050 mit Zwischenetappen.
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640
A1 Telekom Austria erhält Nachhaltigkeitspreis. Thomas Arnoldner: "KI wird zum weiteren Treiber für Bandbreiten"
Die A1 Telekom Austria AG beeindruckt nachhaltig beim Wiener Börsepreis und holt zum dritten Mal den Nachhaltigkeitspreis. "Wenn wir dekarbonisieren, machen wir das in erster Linie, indem wir Energie einsparen. Damit sparen wir nicht nur Kosten, damit sparen wir auch CO2-Emissionen. Damit treiben wir auch die Modernisierung unserer Netze voran", so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Arnoldner, der davon überzeugt ist, dass "ein weiterer Treiber von Bandbreiten" der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sein wird. "er Phantasie sind in diesem Kontext so gut wie keine Grenzen gesetzt." Arnoldner spricht zudem über den schrittweisen 2G-Rückbau, der Kapazitäten für neue Technologien schafft.
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"For the greater good of the economy" - Christoph Boschan, CEO Börse Wien: "Unmittelbar zu aktivierende Wachstumsreserve
Christoph Boschan, Chef der Wiener Börse, spricht von einer "neuen historischen Zugewandtheit". So gab sich der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker mit seinem Finanzministerium beim Börsepreis im Palais Niederösterreich die Ehre. "Österreich ist ein unglaublich reiches Land mit einem sehr aktiven und erfolgreichen Unternehmertum. Hier liegt eine unmittelbar zu aktivierende Wachstumsreserve für das Land." Der ATX Total Return schlägt den Euro Stoxx derzeit deutlich. Boschan erklärt zudem, wie niedrig verzinste Ersparnisse stärker investiv genutzt werden könnten. Er fordert vor allem bessere Rahmenbedingungen für die private Altersvorsorge und verweist auf große ungenutzte Sparvolumina. Zudem ordnet er die Entwicklung des ATX Total Return ein und betont die neutrale Rolle der Börse.
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STRABAG SE - CEO Stefan Kratochwill: "Wir werden sehr viel Arbeit in Deutschland haben"
Börsepreis Wien: Dritter Rang beim ATX-Preis für die Strabag AG. 42 % der Leistung erbringt das Unternehmen in Deutschland. "Die dortige Infrastruktur wurde in den letzten Jahren definitiv vernachlässigt. Wir gehen davon aus, dass wir sehr viel Arbeit in Deutschland haben werden", so der CEO Stefan Kratochwill. Die Strategie 2030 lauscht dem Dreiklang "People, Planet und Progress". Zusätzlich beackert Strabag sechs Kernfelder, darunter Hightech-Buildings, Energie- und Wasserinfrastruktur, aber auch Property and Facility Service. "Der Wohnungsbau macht bei der Strabag unter 7 Prozent aus." Das Geld aus dem Kapitalmarkt bleibt also auch in Zukunft willkommen.
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637
Oberbank feiert 40 Jahre Wiener Börse. Martin Seiter: "Börse ein Wachstumsmotor"
"Wir können das, was eine Großbank kann, aber wir sprechen wie eine Regionalbank." Die Oberbank ist anders, weil sie eine verlässliche Alternative in der Deutschen Bankenlandschaft ist. Seit dem Börsengang 1986 wurden laut Oberbank jedes Jahr Dividenden gezahlt, in Summe 765 Mio. Euro. In diese Zeit fällt auch die "wahre Gründung" der altehrwürdigen Bank, so der designierte Generaldirektor Martin Seiter. Die Zahl der Aktionärinnen und Aktionäre stieg seither von rund 1.000 auf über 10.000. "Wir sind keine Wohlfühlbank, sondern eine High-Performance-Bank, also zum Erfolg verdammt." 2025 war ein Rekordjahr. Vorsteuergewinn: 477 Millionen Euro. Provisionsergebnis plus 12,6. Risikovorsorge niedriger Eigenkapital plus 6,3 %. Gleichzeitig fiel das Zinsergebnis um 5,3 % und die At-Equity-Beteiligung ging um 24 % zurück.
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636
Nikolaus Juhasz (BKS Bank AG): "Thema Nachhaltigkeit steht bei der Bankfinanzierung immer noch ganz oben"
Nikolaus Juhasz ist seit Juli 2024 Vorstandsvorsitzender der BKS Bank. Er arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen und gilt als klassischer Hausaufsteiger mit starkem Firmenkundenhintergrund. Zuvor leitete er große Vertriebsregionen der Bank in Österreich. Er sieht einen "Transformationsprozess in der mitteleuropäischen Wirtschaft“ und zahlreiche Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Die Kreditnachfrage steigt - die Kapazitätserweiterungen finden allerdings im außereuropäischen Ausland statt. "Aber wir sehen gerade auch bei unseren Firmenkunden, dass nach wie vor sehr viel investiert wird im Bereich der Nachhaltigkeit", so Juhasz im Rahmen des Wiener Börsenpreises.
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Börsepreis in Wien mit Jury-Vorstand Fritz Mostböck: "Wie proaktiv sind die Unternehmen gegenüber den Investoren?"
"Total relaxed" beim Börsenpreis in Wien. Vielleicht liegt es ja daran, dass Fritz Mostböck heuer für die ÖVFA (Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) den Jury-Vorsitz bekleidet. "Der größte Herzeige-Event des österreichischen Kapitalmarkts" mit Auszeichnungen im ATX, für Mid Caps, Corporate Bonds, Media Relations und im Bereich der Nachhaltigkeit (Phoenix-Nachhaltigkeitspreis). Eine wichtige Frage bei der Preisvergabe: Wie proaktiv sind die Unternehmen gegenüber den Investoren? Auch die Kursperformance liefert wertvolle Punkte. "Zentral- und Osteuropa ist der Wachstumsmotor für die Europäische Union." Globale Marktnischenplayer wie FACC und Palfinger schafften es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen.
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634
Palfinger-CFO Felix Strohbichler: "Europa ist wieder ein starker Anker geworden, die USA performen nicht entsprechend"
Zweiter Platz "Mid-Cap" beim Wiener Börsenpreis für die Palfinger AG. CFO Felix Strohbichler über die Auszeichnung beim renommiertesten Preis des österreichischen Kapitalmarktes: "Eine Bestätigung unserer Kapitalmarktarbeit und auch der operativen Performance." Und zudem eine Motivationsspritze in geopolitisch unverändert turbulenten Zeiten. "Möglichst flexibel bleiben, um für alle denkbaren Szenarien ein gutes Setup zu haben." In vielen europäischen Märkten reüssiert Palfinger: Strohbichler erwähnt die Infrastrukturpakete (z.B. ReARM Europe und KI-Anwendungen), bedauert aber, dass "Deutschland und Frankreich weniger gut performen, aber ich kann nicht glauben, dass sich Deutschland dauerhaft auf Talfahrt befindet". Als Belastung für Tätigkeiten in Nordamerika nennt er die US-Zollpolitik, die Anpassungen in der Wertschöpfungskette erfordere und die Profitabilität beeinträchtige.
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1.000 Ampere Zukunft: AT&S verdrahtet den KI-Boom.
AT&S-Chef Michael Mertin sieht das Unternehmen nicht nur als Zulieferer, sondern als Innovationspartner der großen Tech-Kunden. Der KI-Boom sei kein kurzfristiges Börsenthema, sondern ein mehrjähriger Megatrend. Besonders spannend ist die technische Rolle von AT&S: Substrate und High-End-Leiterplatten sorgen dafür, dass Chips untereinander und mit dem Speicher immer schneller kommunizieren können. Genau diese Verbindung wird laut Mertin zum Engpass moderner KI-Systeme. Künftige Anwendungen reichen von Rechenzentren über autonome Fahrzeuge bis zu Robotik und dezentraler KI im Alltag. Technisch wird es anspruchsvoll: KI-Chips brauchen enorme Stromstärken von teils über 1.000 Ampere. Gleichzeitig müssen Wärme, Energieeffizienz und Stabilität beherrscht werden. AT&S arbeitet dafür an eingebetteten Komponenten, Mikrotransformatoren und extrem komplexen Leiterplatten mit bis zu 80 Lagen. Auch KI hilft bereits beim Design und bei der Simulation. AT&S ist operativ zurück im Wachstumsmodus, aber unter dem Strich noch nicht sauber profitabel. Der Umsatz legte 2025/26 auf 1,8 Mrd. Euro zu, währungsbereinigt sogar um 21 %, das EBITDA lag bei 418 Mio. Euro. Unter dem Strich steht aber noch ein Konzernverlust von 25,6 Mio. Euro, vor allem wegen Währungseffekten, Finanzierungskosten und hoher Abschreibungen. Das vierte Quartal war stark: Der Umsatz stieg um 21 %, das Nettoergebnis lag bei 13,7 Mio. Euro.
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632
2025/2026 Agrana. CEO Stephan Büttner: "Zucker mit negativer Entwicklung, aber Agrana bleibt ein Dividendentitel"
Süße Produkte, harte Märkte: "Das Geschäft mit Zucker ist ein zyklisches Geschäft, es ist volatil. Im Moment sind wir in einer Talsohle." Agrana-CEO Stephan Büttner spricht von "außerordentlichen Sondereffekten", darunter befindet sich auch die Zollproblematik. "Der Zucker hat eine negative Entwicklung." Die Zucker-Restrukturierung des Unternehmens (z.B. Werkschließungen in Leopoldsdorf und Hrušovany) zeigte Wirkung. Food & Beverage Solutions liefert mehr als die Hälfte des Umsatzes. Das Segment lieferte 2025/26 gut die Hälfte des Konzernumsatzes und mit 103,3 Mio. Euro EBIT den größten und stabilsten Ergebnisbeitrag. Der allgemeine Umsatz fiel um 7,9 %, das operative Ergebnis stieg leicht, der EBIT brach wegen Sondereffekten aber auf 3,2 Mio. Euro ein. Konzernergebnis: -35,6 Mio. Für 2026/27 stellt Agrana 70 bis 90 Mio. Euro EBIT in Aussicht.
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631
Mit Speed durch 2026. Frequentis-CEO Norbert Haslacher:
"Eine instabile Welt sorgt primär für eine erhöhte Budgetlage in den Ländern." Und von dieser möchte auch die Frequentis Gruppe in den drei Hauptgerschäftsfeldern Luftfahrt, Transport und kritische Infrastrukturen profitieren, dabei verlässt sie sich gerne auf die lokale Kundennähe. "Es geht gar nicht so sehr darum, von anderen Marktanteile wegzunehmen, sondern den wachsenden Markt entsprechend gut bedienen zu können. Über die Technologieführerschaft schaffen wir die Weltmarktführerschaft", so CEO Norbert Haslacher. Akquisitionen spielen dabei durchaus eine Rolle - Haslacher erwähnt eine bevorstehende im dreistelligen Millionenbereich: "Dafür könnte es eine Kapitalerhöhung geben." Die Orderbücher sind gut gefüllt. "Was das Jahr 2026 angeht, sind wir sehr energetisch." Das Unternehmen bleibt dennoch in der Guidance aufgrund der geopolitischen Situation und wegen der Lieferkettenproblematik konservativ: "Um die 10 % Umsatzwachstum erwarten wir sowie eine EBIT-Ratio von 7 %."
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Jahreszahlen 2025 Polytec. CEO Markus Huemer: "Europäische Automobilindustrie erlaubt kein Wachstum"
Zölle und Energiekosten treffen auch Polytec, aber "es ist müßig, auf jede Reaktion von Trump entsprechend zu reagieren", so CEO Markus Huemer. Das meiste Geld verdient Polytech weiterhin mit Passengers, Cars and Light Commercial Vehicles, also PKWs und leichten Nutzfahrzeuge, darunter viele mit Elektroantieb: "Je mehr Elektromobilität kommt, umso glücklicher sind wir, weil grundsätzlich mehr Wertschöpfung schon in unseren neuen Bauteilen für die Elektroantriebe besteht." Der Umsatz ist 2025 leicht auf 666,8 Mio. Euro gesunken, das EBIT ist aber von 3,5 auf 19,8 Mio. Euro gestiegen. "Wir haben uns von unserem Problemgeschäft getrennt und deutlich Personal abgebaut." Die Dividende liegt bei 0,20 Euro Dividende vor, die Nettoverschuldung ist auf 17,6 Mio. Euro reduziert. "Das Jahr 2026 bleibt anspruchsvoll. Die Automobilindustrie in Europa erlaubt kein Wachstum."
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Was ist die nächste Red-Bull-Story? Österreichs nächste Überflieger: UpNano, AEEG und der Weg zur Börse
Arno Fuchs ist der "Fuchs im Finanzierungsrevier". Der Gründer und CEO von FCF Fox Corporate Finance erklärt, warum aus guter Technologie allein noch lange kein Champion wird. Beispiel Quantum Systems: Früher eine junge Drohnenfirma mit Finanzierungsbedarf, heute ein Defense-Unicorn mit Milliardenbewertung. Ohne Fördermittel, Factoring, Kapitalerhöhungen und EIB-Finanzierung wäre der Überflieger vielleicht nie abgehoben. Fuchs sagt Klartext: Europa baut oft die besseren Produkte, Amerika verkauft besser. Oder wie er sagt: "Die Amerikaner wissen, wie sie dem Papst ein Doppelbett verkaufen." In Österreich sieht er spannende Unicorn-Kandidaten, etwa UpNano aus Wien mit 3D-Druck im Nanobereich und AEEG aus Niederösterreich mit einem neuartigen, nicht toxischen Sprengstoff. Entscheidend ist nicht das Buzzword, sondern Wachstum, Substanz, Vertriebskraft und Kapitalmarktfähigkeit. Ein IPO muss nicht riesig sein. Er muss liefern können.
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re:guest wächst stark, baut Plattform aus und sucht Kapital
30 % Wachstum, klare Strategie, große Ziele: re:guest baut eine Plattform für die Hotellerie. CEO Michael Mitterhofer erklärt den Umbau nach dem Börsengang, steigende Kosten, mehr Schulden und den Plan für weiteres Wachstum. Warum jetzt Investoren gefragt sind, welche Rolle KI spielt und wie Hotels künftig alles aus einer Hand bekommen sollen.
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Semperit-IR Bettina Schragl über das B&C-Übernahmeangebot: "Wir werden bis 4. Mai Stellungnahme veröffentlichen"
Semperit AG Holding: 2025 war kein Sprint, eher ein Stolperstart mit starkem Schlussspurt. Für 2026 macht Semperit wieder mehr Mut. Und mit dem Übernahmeangebot der Mehrheitsaktionärin B&C Holding (17. April) ist auch bei der Aktie plötzlich mehr Zug drin. "Wir werden bis spätestens 4. Mai unsere Stellungnahme veröffentlichen", so Bettina Schragl (IR) auf der Invest in Stuttgart. Für 2025 fällt zudem eine Dividendenausschüttung aus. "Wir wollen profitables Wachstum, um den Umsatz wieder auf 1 Mrd. zu bringen." Das österreichische Traditions-Unternehmen aus der Gummiindustrie leidet ebenso unter den hohen Energiekosten: "Jeder dritte Rolltreppenhandlauf ist von Semperit."
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252 Jahre jung: Die Fonds-Idee trotzt Krieg, Ölpreis und Börsenlärm
Nahost, Öl, Nervosität, Schlagzeilen im Dauertakt - und ausgerechnet ein Mann aus dem 18. Jahrhundert liefert die vernünftigste Antwort. Abraham van Ketwich, Amsterdamer Kaufmann und Pionier des ersten Investmentfonds, brachte 1774 auf den Punkt, was bis heute gilt: Nicht alles auf eine Karte setzen, sondern breit streuen. "Eendragt Maakt Magt" - Eintracht macht stark - war mehr als ein Fondsname, es war die Kampfansage an Klumpenrisiko und Anlegerpanik. Heinz Bednar, Präsident der VÖIG, zeigt zum Weltfondstag, warum diese Idee heute wieder hochmodern ist. Wer auf jede Schlagzeile anspringt, verzockt oft die eigene Strategie. Fonds sind deshalb kein braves Pflichtprogramm, sondern ein stabiles Werkzeug für langfristigen Vermögensaufbau. In Österreich stieg das Fondsvolumen 2025 auf rund 236,5 Mrd. Euro - ein Rekord und auch ein Vertrauenssignal.
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Palfinger-IR Hannes Roither: "Wir haben aufgeräumt und unser gebundenes Kapital um ca. 50 Millionen reduziert"
Leiwand! Zehn österreichische Unternehmen auf der Stuttgarter Invest. In diesem börsennotierten "Österreich-Paket" steckt auch die Palfinger AG. "Die Zölle im vergangenen Jahr haben uns 12 Millionen EBIT gekostet", so IR Hannes Roither. Vom höheren Ölpreis ist das Unternehmen aber nicht betroffen. "Doch durch die Verunsicherung verschleppen sich Investitionen." Das Auftragsbuch bleibt "relativ stabil" mit einer Visibilität von etwa sieben Monaten. Über 180 Mio. Cashflow in 2025 und mehr als 200 Mio. weniger Netto-Schulden: "Da sieht man auch, dass wir unser gebundenes Kapital ungefähr um 50 Millionen reduziert haben." Roither über die "Reach Higher - Strategy 2030+": "Wir machen rund 350 Millionen Umsatz im Servicebereich. Den wollen wir in den nächsten fünf Jahren verdoppeln."
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FACC Rekordjahr, volle Auftragsbücher, neues Werk
Rekordzahlen, volle Auftragsbücher und ein neues Werk: FACC drückt aufs Tempo. Die Luftfahrt boomt weiter, Aufträge reichen für ein Jahrzehnt. Automatisierung steigert Effizienz, Wachstum bleibt klar im Fokus. Warum die Aktie ein Investment in die gesamte Branche ist und welche Chancen jetzt entstehen, erklärt Investor-Relations-Chefin Tanja Maisenberger im Gespräch.
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IPO Spotlight: CMTA AG: "Der Börsengang ist unser konkretes Ziel"
IPO Spotlight: CMTA AG: "Der Börsengang ist unser konkretes Ziel" IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Expertinnen und Experten sprechen über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse. Zugang zum gesamten europäischen Anleihenmarkt – das bietet das österreichische Fintech CMTA AG an. Mit Hauptsitz in Graz ist das Unternehmen rund um CEO Christoph Müller heute einer der führenden Technologieanbieter im europäischen Fixed-Income-Markt und betreut Kunden in mehreren Ländern. Im Hinblick auf das weitere Wachstum wird da natürlich auch das Thema IPO interessant – und darüber sprechen wir heute im Podcast mit CEO Christoph Müller. Darüber sprechen wir bei IPO Spotlight mit Emerald Horizon-Vorstand Florian Wagner: Die Themen: • Technologieanbieter für den europäischen Anleihenhandel mit Sitz in Graz • Der Anleihenmarkt erklärt: Warum der Bondmarkt größer als der Aktienmarkt ist und wie Fremdkapital funktioniert • Die James-Plattform: Wie Software-Matching illiquide Assets handelbar macht und Portfolien in Sekundenschnelle analysiert • Drei Erlösströme: Transaktionsbasiertes Geschäft, Emittenten-Mandate und Infrastructure as a Service • IPO-Readiness: Warum CMTA in zwei bis drei Jahren an die Wiener Börse gehen möchte • Liquidität in beide Richtungen: Die Vorteile eines Börsengangs • Fintech in Europa: Regulatorik als Innovationstreiber und Österreichs versteckte Stärke Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/ https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/
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Moneyzipation zum Hören: Warum die Wiener Börse jetzt auf echte Investmentgeschichten setzt
Startkapital? Zweitrangig. Hauptsache Start: SAFE will Börse entmystifizieren. Mit dem neuen Podcast "SAFE - Stories übers Investieren" will die Wiener Börse raus aus der Expertenblase und rein ins echte Leben. Julia Resch erklärt, warum das Timing passt: Schon 31 % der Menschen in Österreich investieren in Aktien oder andere Wertpapiere, gleichzeitig bleibt fehlendes Finanzwissen für viele die größte Hürde. Genau da setzt das neue Format an - niederschwellig, persönlich und ohne Börsenblabla. Statt Analystensprache gibt es echte Geschichten: Bianca Olivia spricht über die Angst vor Altersarmut, Elisabeth Oberndorfer über Crash-Chancen und Andreas Onea über Vermögensaufbau für die Familie. Die Kernbotschaft zieht sich durch alle Folgen: Der Start ist wichtiger als das Startkapital. Wer früh beginnt, regelmäßig investiert und langfristig denkt, macht aus Geldfragen keine Tabuzone, sondern ein Lebensthema mit Zukunft. Zum Podcast: https://www.wienerborse.at/beteilig-dich/#c106643
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Reinhard Thor sieht RWT auf Kurs:
RWT stemmt sich gegen die schwache Industriestimmung und meldet volle Auslastung. Reinhard Thor spricht über neue Kunden aus der MotoGP, erste Aufträge in der Luftfahrt und starke Nachfrage nach Harley-Teilen. Dazu kommen neue Entwicklungen vom Hydraulikventil bis zum Spitzmotor sowie Partnerschaften mit Erfindern, deren Ideen RWT bis zur Serienreife bringt. Sein Signal ist klar: Viele jammern, doch oft läuft es besser, als man denkt.
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Ein bisschen Frieden, ein bisschen Rally. Alois Wögerbauer: "Wir alle sind Passagiere der Geopolitik"
Die Waffen ruhen, die Börsen explodieren. Der DAX sprang um 5, % auf 24.080 Punkte, der österreichische ATX legte um 4 % zu. In Wien schossen DO & CO um 14,58 %, voestalpine um 10,80 % und AT&S um 8,89 % nach oben. Gleichzeitig verloren Verbund 3,13 % und OMV 4,40 %. Auch die Wall Street / US-Börsen war klar im Plus: Dow Jones +2,85 %, S&P 500 +2,51 %, Nasdaq +2,80 %. "Die gestrige Reaktion war nur eine Reaktion auf den Pessimismus", so Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3Banken Generali aus Österreich, "wichtig ist es, sich von diesen Tagesaktualitäten zu lösen." Er rät daher zu einer globalen und diversifizierten "Portfoliostrategie, die die Nerven schont". "Im Markt bleiben, nicht verkaufen."
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Nicht die Nerven wegschmeißen. ATX unter Druck.
Wie reagiert der ATX auf Krieg, Ölpreisschock und Inflationsangst? Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group Bank AG, sieht vor allem die Unsicherheit als größten Belastungsfaktor. Ende März stand der ATX bei rund 5.344 Punkten und lag damit im Monatsvergleich etwa 7 % im Minus. Gleichzeitig zeigt sich eine harte Trennung am Markt: Energiewerte wie OMV oder SBO profitieren, während konsumnahe und zyklische Geschäftsmodelle stärker unter Druck geraten. Die Inflation in Österreich sprang laut Schnellschätzung im März auf 3,1 % nach 2,2 % im Februar. Mostböck warnt vor einer möglichen zweiten Inflationswelle, falls der Konflikt länger dauert. Sein Rat an Privatanleger: keine Panik, nicht nur auf den Heimmarkt setzen, breit streuen, Fonds nutzen und Gold allenfalls mit 5 bis 10 % beimischen.
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Aktienmarktstratege Manuel Schleifer: "Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst liquide"
"Wenn es jetzt keine großen externen Schocks gibt, dann läuft das Momentum sehr gut weiter." Einzig die Energiekrise macht den Markt nervös, so Aktienmarktstratege Manuel Schleifer (Raiffeisen Bank International). "Manchmal ist es besser, nichts zu tun", denn "die gesamte Trump-Administration hat sich verpokert". "Niemand kann die Folgen für die Realwirtschaft abschätzen. Die Börsen sind Hardcore-Kapitalisten, die wollen einfach günstige Energie haben." Schleifer glaubt an die selbstheilenden Kräfte des Marktes und der Unternehmen, sieht aber ein Zeitproblem. "Das Ganze kann in sechs Monaten komplett ausgepreist sein, aber bis dahin könnte es schmerzhaft werden. Der Markt bleibt länger irrational als man selbst liquide. Diese Phase muss ich als Anleger (auch vor dem Hintergrund eines möglichen US-Insiderhandels) bestmöglich managen." Zum Thema KI erklärt der Aktienmarktstratege: "Man kann fast sagen, dass US-Big-Tech fast so ein bisschen den Charakter eines sicheren Hafens hat." Gleichwohl gibt es in diesem Sektor auch einige Verlierer.
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Fondsmanager Wolfgang Matejka: "Unser Verbündeter ist der Kapitalmarkt"
In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, Krisen und Kriege setzen Anleger auf die Achse der Börse: "Unser Verbündeter ist der Kapitalmarkt an sich." Nur Iran kann den Konflikt beenden, an eine Palastrevolution glaubt Fondsmanager Wolfgang Matejka nicht. Die Verbraucher leiden indessen unter den hohen Preisen für Öl, Gas, Benzin und Strom. Deshalb betont Matejka die Sensibilität der Märkte und die Notwendigkeit strategischer Investitionen in Erneuerbare Energien, auch wenn er das Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland als "blödsinnig" bezeichnet. Die Staatsverschuldung steigt, insbesondere in den USA. "Mehr als 10 Billionen US-Dollar müssen heuer refinanziert werden, und das wird die Fed alleine nicht stemmen können." Darüber hinaus warnt Matejka vor einem "Glaubwürdigkeitsverlust" im Finanzuniversum.
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Index Mieten langfristig sehr gefaehrliche Entwicklung - Vom Immobilien-Traum zum Alptraum
Vom Immobilien-Traum zum Alptraum: die politische Index-Mieten-Lage inklusive Steuern in Österreich lockt Anleger derzeit kaum zum Investment und ist "alles andere als sexy", so Manfred Pammer (CEO ATHOS Immobilien AG), der von einem "Verschlechterungspaket" spricht. Die Betriebskosten kann man weitergeben, den Hauptmietzins aber nur noch gedeckelt erhöhen. "Langfristig eine sehr bedenkliche und gefährliche Entwicklung", die ATHOS zu einem Sparkurs ohne neue Immobilienprojekte zwingt. Im vergangenen Jahr bestanden die Umsatzerlöse "maßgeblich" aus Netto-Mieterträgen. Wichtige Kundengruppen sind also in erster Linie Wohnungsmieter, daneben auch kleinere Gewerbemieter. Der Umsatz belief sich auf 9,01 Mio. Euro, das Netto-Ergebnis lag bei 0,2 Mio. nach 0,34 vor einem Jahr (-42 %). Die Dividende bleibt unangetastet.
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In die Märkte, fertig, los! Manuel Kurz: "Die Wiener Börse bietet die Zuverlässigkeit, die alle Anleger suchen"
"Ein Börsengeschäft kommt dann zustande, wenn Angebot und Nachfrage sich treffen." So erklärt es Manuel Kurz von der Wiener Börse auf dem Börsentag. Im Interview erklärt er die Rolle von Geduld und kühlem Kopf sowie verschiedene Ordertypen wie Market und Limit Orders. Darüber hinaus geht er auf die Begriffe Stopp-Orders und Orderbuch ein. Den Börsenplatz Wien beschreibt er als "transparent" und "sicher": "Alle Anleger suchen Zuverlässigkeit, und die Wiener Börse bietet diese." Anfängern rät er vor dem Start zur Finanzbildung. "Und man sollte nie auf den perfekten Aus- oder Einstiegszeitpunkt warten, sondern laufend und langfristig investieren."
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Endstation Darknet? Cybercrime-Experte Philipp Genduth: "Die beste Munition der Betrüger ist das Schweigen der Opfer"
Anlagebetrug und Cyperkriminalität: Endstation Darknet. "Besser stets dem Bauchgefühl vertrauen. Auch die Finanzbildung schützt vor den Schleppnetzen der Internet-Betrüger." Philipp Genduth ist Polizist und Mitgründer von finanzenverstehen.at. Die Gier trifft nicht selten auf Gefahr. Oft sind auf diversen Fake-Plattformen am Ende nicht nur die investierten Gelder futsch, sondern auch die Daten, die man preisgegeben hat. Genduth vermutet unter den Opfern eine hohe Dunkelziffer, da die Scham überwiegt. Vieles wird nicht zur Anzeige gebracht. Das Schweigen sei jedoch die "beste Munition der Betrüger", warnt er. "Ich selbst bin 2013 auch einmal auf einen Krypto-Scam reingefallen", so Genduth im Rahmen des Wiener Börsentags.
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Gute Zeiten - coole Zeiten - UNIQA CEO Brandstetter meldet starkes Jahr 2025
Gute Zeiten - coole Zeiten bei UNIQA. CEO Andreas Brandstetter meldet starke Zahlen für 2025. Prämien plus 8 %, Gewinn plus 22 %, Dividende rauf auf 72 Cent. Das Kerngeschäft läuft profitabel wie nie. Gleichzeitig investiert der Versicherer massiv in Digitalisierung, KI und Gesundheitsangebote. Trotz geopolitischer Krisen bleibt Brandstetter optimistisch und sieht gerade jetzt Chancen für Versicherer.
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... und immer steigt die Dividende - VIG-CFO Hirner: Rekordergebnis über 1 Mrd. Euro
Rekordjahr für die Vienna Insurance Group: Zum ersten Mal über 1 Mrd. Euro Ergebnis vor Steuern. CFO und CRO Liane Hirner erklärt die Treiber hinter dem starken Wachstum. Bessere technische Ergebnisse, höhere Kapitalerträge und geringere Unwetterschäden stärken den Konzern. Dazu kommt eine strategische Expansion: Die Übernahme der Nürnberger Versicherung soll die Position im deutschen Markt ausbauen. Gleichzeitig bleibt die VIG konservativ aufgestellt - ohne Exposure im Iran und mit Fokus auf stabile Kapitalanlagen.
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Vom Couponschneider zum ETF-Sparer: Österreich entdeckt die Aktie
Mehr ETF als Erbtante: Wie Österreich langsam Börse lernt! Österreich tastet sich an den Kapitalmarkt heran - und zwar spürbar. Im Aktienbarometer 2026 zeigt Markt- und Meinungsforscher Dr. Peter Hajek: Der Wertpapierbesitz ist seit 2022 signifikant von 25 auf 31 % gestiegen. Ein Kulturwandel also, aber keiner für alle gleichermaßen. Männer investieren häufiger als Frauen, Besserverdienende häufiger als Menschen mit geringerem Einkommen, Akademiker häufiger als Pflichtschulabsolventen. Treiber ist weniger plötzliches Finanzgenie als die Erkenntnis, dass das Sparbuch real oft keine Vermögenshilfe mehr ist. Besonders gefragt: Fonds und ETFs als einfacher Einstieg. Die größte Bremse ist laut Hajek nicht nur fehlendes Wissen, sondern vor allem geringe Risikobereitschaft. Gleichzeitig wächst ein neues Motiv: Vorsorge. Oder, wie Hajek sinngemäß sagt: Die Pensionsfrage könnte zum Türöffner einer neuen Aktienkultur in Österreich werden. Das Aktienbarometer - eine jährliche Umfrage im Auftrag der Industriellenvereinigung, des Aktienforums und der Wiener Börse.
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ABOUT THIS SHOW
In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein! In Kooperation mit www.boersenradio.deMehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at
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