PODCAST · society
Zu Ende gedacht. - Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben
by Tobias Pollmüller
In offenen, journalistisch geführten Gesprächen mit Expert:innen aus Medizin, Psychologie, Seelsorge, Pflege und Ehrenamt eröffnet der Podcast neue Perspektiven auf das Leben, Sterben und Abschiednehmen.Er richtet sich an Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und Engagierte im Hospiz- und Palliativwesen sowie an alle, die sich persönlich und reflektiert mit diesen Themen auseinandersetzen möchten.Jetzt reinhören, kostenlos abonnieren und alle 3 Wochen eine neue Folge erhalten.
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Krankheit ohne Krankenversicherung - Teil 2 "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"
Dies ist Teil 2 der Doppelfolge unter dem Titel "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"In dieser Folge berichtet Dr. Konrad Isernhagen über die schwierige Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung. Es geht um die Risiken für Betroffene, wenn Projekte wie die "Gesundheitsversorgung über den Anonymen Krankenschein Köln" nicht fortgeführt werden und um politische Notwendigkeiten für einen würdevollen Umgang mit Menschen am Rande der Gesellschaft. Es wird deutlich, dass jeder Mensch aus den sozialen Sicherungssystemen herausfallen kann und das wir uns als Gesellschaft schon deswegen intensiver um diese Menschen kümmern sollten.Schlüsselbegriffe:Krankenversicherung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheitssystem, Obdachlose, Versorgungslücken, Deutschland, Gesundheit, soziale AusgrenzungThemen:Einblicke in die Versorung von Menschen ohne KrankenversicherungAlter und Krankheit ohne Krankenversicherung - Risiken der UnterversorgungPolitische und soziale Konsequenzen der VersorgungslückenGast:Dr. Konrad IsernhagenKapitel:00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas01:32 Erfahrungen im Alltag: Die Verelendung nimmt zu02:31 Straßenumfrage zum Thema05:28 Biografien von Menschen ohne Krankenversicherung07:07 Ablauf der Versorgung09:12 Zukunftsaussichten und ungesicherte Finanzierung12:38 Alte Menschen ohne Krankenversicherung13:25 Hürden bei komplexen medizinischen Behandlungen15:01 Reaktionen der Betroffenen und die Bedeutung von Unterstützung15:32 Wem helfen um wem nicht? - Grenzen der Finanzierung17:35 Politische und strukturelle Änderungen notwendig20:02 Spendenmöglichkeiten und Unterstützung für Betroffene21:19 Folgen fehlender Versorgung am Lebensende22:34 Gesellschaftliche Verantwortung und Lehren aus der Problematik24:46 Der Funke der WeisheitRessourcen:Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung in Köln -https://www.malteser.de/standorte/koeln/dienstleistungen/malteser-medizin-fuer-menschen-ohne-krankenversicherung.htmlDie CAYA-Praxis bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen in Köln eine medizinische Versorgung - https://www.caya-koeln.deRom e.V. Köln Romaselbstorganisation für Teilhabe, Bildung und Kultur -https://www.romev.deGesundheitsversorgung über den Anonymen Krankenschein Köln - https://www.stadt-koeln.de/artikel/72741/index.html
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Sucht im Alter - Teil 1 der Doppelfolge "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"
In diesem Gespräch mit Dr. Konrad Isernhagen wird die oft übersehene Thematik der Sucht im höheren Alter beleuchtet. Es werden Ursachen, Herausforderungen und gesellschaftliche Implikationen diskutiert, um das Verständnis für diese komplexe Erkrankung zu vertiefen.Schlüsselbegriffe:Sucht im Alter, Abhängigkeit, Pflege, Medizin, Gesellschaft, Gesundheit, Einsamkeit, SchmerzmanagementThemen:Ursachen und gesellschaftliche Wahrnehmung von Sucht im AlterHäufige Suchtmittel bei Senioren: Alkohol, Schlafmittel, MedikamenteBiografische Faktoren und genetische PrädispositionenTherapieansätze und Herausforderungen in der VersorgungRolle von Einsamkeit und LebenskrisenMedikamentöse Behandlung und Schmerzmanagement im PalliativbereichGesellschaftliche Tabuisierung und Stigmatisierung von Sucht im AlterGast:Dr. Konrad IsernhagenKapitel:00:00 Intro und Einführung ins Thema01:59 Straßenumfrage "Sucht im Alter"05:31 Häufige Suchtmittel und deren Auswirkungen07:25 Suchtverhalten zur Sprache bringen11:44 Sucht ist ein Tabuthema14:13 Benzodiazepine14:38 Angst im Alter16:37 Starke Medikamente in der Palliativarbeit18:43 Opioid-Krise und Schmerztherapie in Deutschland20:23 Schmerzkontrolle und Suchtprävention22:07 Teilhabe und soziale Herausforderungen im Alter23:45 Suchtkarrieren und deren Auswirkungen auf das Alter25:41 Herausforderungen in Pflegeheimen27:37 Umgang mit Sucht im Pflegeheim29:35 Reaktionen auf problematisches Verhalten31:11 Engagement für suchtkranke Menschen32:18 Unterstützung durch Zugehörige33:37 Generationenübergreifende Suchterkrankungen34:37 Lebensqualität am Lebensende36:10 Verständnis für Suchtverhalten36:54 Gesellschaftliche Perspektiven auf Sucht im Alter38:33 Lernen von suchtkranken Menschen39:46 Sucht als Krankheit verstehen Ressourcen:Dr. Konrad Isernhagen -dgsuchtmedizin.de › wp-content › uploads › 2023 › 03 › Lebenslauf-Dr.-med.-Konrad-Insernhagen.pdfMohnblüten Podcast - https://mohnblueten.comDHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. - Sucht im Alter - https://www.dhs.de/lebenswelten/sucht-im-alterBundesweite Sucht- und Drogen Hotline:Telefon: 01806 313031 (kostenpflichtig. 0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz und aus dem Mobilfunknetz)Beratungszeiten: täglich von 8 bis 24 Uhrhttps://www.sucht-und-drogen-hotline.de
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Lebensqualität trotz Demenz?! - Chancen im Umgang mit demenziell veränderten Menschen
In dieser Folge spreche ich mit Barbara Klee-Reiter über demenzielle Veränderung, ihre Auswirkungen und den Umgang damit. Wir lernen, wie Würde und Lebensqualität trotz kognitiver Beeinträchtigung erhalten bleiben können und was jeder von uns dazu beitragen kann.Zu Gast:Barbara Klee-ReiterKapitel:00:00 Intro und Vorstellung Thema und Gästin03:37 Straßenumfrage06:31 Was ist Demenz?07:41 Bilder von Demenz10:05 Carl Rogers und Tom Kitwood15:00 Die Idee des Ersatz-Ichs17:43 Hohe Erwartungen und negative Zuschreibungen20:24 Die Bedeutung der Biografie in der Demenzpflege23:59 Wertschätzung und Akzeptanz von Menschen mit Demenz25:19 Angst vor Demenz26:47 Gesellschaftliche Gelassenheit im Umgang mit Demenz30:11 Das Demenz Balance-Modell34:17 Schwarze und weiße Trauer37:07 Suchende Haltung 38:41 Demenz und Atmosphäre oder die Chamäleon-Strategie42:58 Mit sich selber fürsorglich zu sein45:48 Demenzsensibilität in Einrichtungen50:13 Wertschätzung des Lebens in allen PhasenRessourcenBarbara Klee-Reiter - https://perspektive-demenz.dePromenz Österreich - https://promenz.atTom Kitwood - https://de.wikipedia.org/wiki/Tom_KitwoodCarl Rogers - https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_RogersBarry Reisberg - Das Retrogenese-Modell https://med.nyu.edu/faculty/barry-reisbergPEP - Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html
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Neues aus der Pflegewissenschaft: Über Thriving, Vielfalt und die Realität der stationären Pflege
In diesem Podcast-Interview mit Professor Dr. Matthias Mertin tauchen wir tief in die Pflegewissenschaft ein. Es werden aktuelle Herausforderungen, innovative Ansätze und die Bedeutung von Wissenschaft für die Pflegepraxis beleuchtet. Ein inspirierender Einblick in die Zukunft der Pflege.SchlüsselbegriffePflegewissenschaft, Pflegeberuf, Innovation, Demografie, Pflegeforschung, Pflegepraxis, Pflegeausbildung, PflegeentwicklungThemenPflege im demografischen WandelInnovative Pflegekonzepte aus den NiederlandenDiversität und Zugänglichkeit in HospizenEvidenzbasierte PflegepraxisBedeutsame Aktivitäten in der LangzeitpflegeZu GastProf. Dr. Matthias MertinKapitel00:00 Intro und Vorstellung Prof. Dr. Matthias Mertin02:18 Warum Pflege mehr Wissenschaft braucht03:34 Straßenumfrage05:58 Moralische Dilemmata und Stress in der Pflege09:02 Strukturelle Probleme und das Risiko von Emphathieverlust12:20 Was kann helfen?15:55 Ökonomisches Umdenken als Lösungsansatz17:46 Stambulante Angebote19:31 Ambulante Pflege neu denken24:08 Das Konzept des Thriving in der Pflege30:21 Gute Pflege als Gemeinschaftsprojekt30:45 Woran erkenne ich gute Pflege?32:56 Kritik an Pflege angemessen kommunizieren34:07 Pflegestudium vs. Pflegeausbildung37:36 Evidenzbasierte Pflege42:57 Zugänglichkeit von Hospizen - Thema Vielfalt50:56 Herausforderungen und Hoffnungen in der Pflege54:07 Warum es sich lohnt, in die Pflege zu gehen.56:34 Der Funke der WeisheitRessourcenHochschule Niederrhein - https://www.hs-niederrhein.deDemenzdorf Hogeweyk - https://hogeweyk.dementiavillage.com
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Abschied nehmen - Wie Menschen mit dem eigenen Sterben und dem Tod der anderen umgehen lernen
Zu GastMonika Müller - Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, langjährige Leiterin von ALPHA Rheinland und renommierte Stimme der Hospiz- und Palliativbewegung in DeutschlandThemenübersichtIn dieser Folge von „Zu Ende gedacht“ spricht Tobias Pollmüller mit Monika Müller über das Abschiednehmen – vom eigenen Leben und dem der Liebsten. Wir tauchen ein in ihre sehr persönlichen Beweggründe, sich beruflich dem Sterben, dem Trauern und der Begleitung von Schwerkranken und ihren Familien zu widmen.Gemeinsam beleuchten wir, wie Menschen auf eine infauste Diagnose reagieren und welche Möglichkeiten sterbenskranke Menschen haben, die verbleibende Zeit zu gestalten, innerlich zu wachsen und Beziehungen zu klären.Wir streifen auch das Thema assistierter Suizid: Was bedeutet dieser Schritt nicht nur für die sterbende Person, sondern vor allem für die Hinterbliebenen?Im zweiten Teil des Gespräch wenden wir den Blick den An- und Zugehörigen zu: Wie können sie mit Sterbenden einen für beide Seiten stimmigen, wertvollen Umgang finden? Was heißt es, „untröstlich“ zu sein – und warum ist genau das manchmal ein Ausdruck tiefer Liebe? Wir sprechen darüber, ob und wie es möglich ist, Verstorbene weiter zu lieben, innerlich mit ihnen im Gespräch zu bleiben und welche Funktion sie im weiteren Leben der Hinterbliebenen einnehmen können.Diese Folge ist ein besonderes Gespräch mit einer Wegbereiterin der Hospiz- und Palliativarbeit in Deutschland, die seit Jahrzehnten Strukturen für eine menschliche Begleitung am Lebensende mitgestaltet.SchlüsselbegriffeSterben, Trauer, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Abschied, Tod, Trauerbegleitung, Lebensende, spirituelle Dimension, TrauerarbeitKapitel (mit Zeitstempeln)00:00 Opening und Vorstellung Monika Müller03:08 Die Angst vor dem Sterben07:58 Sich rechtzeitig mit dem Sterben beschäftigen08:44 Die Bedeutung der frühen Auseinandersetzung mit dem Tod12:31 Über Hätte-ich-doch-Menschen14:34 Nach innen wachsen17:50 Isolation im Sterbeprozess21:07 Unterschiede im Umgang mit Sterben zwischen Geschlechtern23:58 Assistierter Suizid und seine Implikationen28:05 Bewältigung von Trauer30:56 Ehrlichkeit am Sterbebett35:44 Mitgefühl vs. Mitleid37:41 Beziehung zu Verstorbenen40:08 Veränderte Liebe nach dem Verlust41:44 Gespräche mit Verstorbenen42:51 Der Tod ist das Ende aller Konzepte44:34 Schutz des eigenen Herzens46:12 Zukunft der Hospiz- und Palliativkultur47:57 Der Funke der Weisheit49:07 AbschlussLinks & RessourcenWebseite Monika Müller : https://www.monikamueller.comHilfreiche Links und mehr zum Podcast: www.zuendegedacht.infoPodcast abonnieren: Spotify | Apple Podcasts | Amazon Music | Youtube
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"Letzte Hilfe" am Lebensende - Was jeder von uns tun kann.
Zu Gast: Astrid Mühlenhaus – Koordinatorin eines ambulanten Hospizdienstes in Düsseldorf, Palliative Care Fachpflegekraft und Case Managerin (DGCC).ThemenübersichtTobias Pollmüller spricht mit Astrid Mühlenhaus über das Kurskonzept „Letzte Hilfe“: Die Bedeutung einfühlsamer Sterbebegleitung, offene Gespräche zu Tod und Sterben sowie praktische Tipps, wie jeder Leiden lindern und Trost spenden kann – unabhängig von Fachwissen. Die Folge beleuchtet Kursinhalte, gesellschaftliche Herausforderungen (z. B. demographischer Wandel), Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Maßnahmen gegen Leiden am Lebensende. Kompakter Überblick, der zu einem offenen Umgang mit dem Thema Sterben ermutigt.SchlüsselbegriffeLetzte Hilfe, Sterbebegleitung, Palliative Care, Hospiz, Trauer, Vorsorge, Demographischer Wandel, Pflege, Sterbeprozess, Trauerbegleitung.Kapitel (mit Zeitstempeln)00:00 Intro00:59 Zu Gast: Astrid Mühlenhaus02:52 Straßenumfrage04:52 Was ist „Letzte Hilfe“?13:27 Sterben als Teil des Lebens23:27 Vorsorgen und entscheiden31:30 Leiden lindern36:31 Abschied nehmen41:45 Gesellschaftliche Bedeutung45:00 Der Funke Weisheit46:09 Infos & VerabschiedungLinks & RessourcenKurs „Letzte Hilfe“: www.letztehilfe.infoHilfreiche Links und mehr zum Podcast: www.zuendegedacht.infoPodcast abonnieren: Spotify | Apple Podcasts | Youtube
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Teaser
In Kürze ist es soweit: Am kommenden Dienstag, ab fünf Uhr morgens, geht’s los – die erste Folge von „Zu Ende gedacht – Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben“ ist online.Alle drei Wochen nehme ich Sie mit auf eine Reise durchs Leben – und darüber hinaus. Wir sprechen über aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung, hören ganz persönliche Geschichten darüber, wie Menschen mit dem Sterben umgehen – und was wir alle daraus lernen können.Ich war auch auf der Straße unterwegs und habe gefragt: Was denken die Menschen eigentlich über die Themen, die uns hier beschäftigen werden? Ihre Antworten waren oft überraschend – und genau die hören Sie hier.Freuen Sie sich auf spannende Gespräche, neue Denkanstöße und am Ende jeder Folge – einen kleinen Funken Weisheit. Neugierig geworden? Dann hören Sie rein. Meine Gäste und ich freuen uns auf Sie. „Zu Ende gedacht“ – ab Dienstag überall, wo es Podcasts gibt und auf zuendegedacht.info.Zur Person:Ich bin Tobias Pollmüller, Dipl.-Pädagoge, Palliative-Care-Fachkraft und Koordinator eines ambulanten Hospizdienstes in Düsseldorf.Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu einem Thema, das uns alle angeht.
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In offenen, journalistisch geführten Gesprächen mit Expert:innen aus Medizin, Psychologie, Seelsorge, Pflege und Ehrenamt eröffnet der Podcast neue Perspektiven auf das Leben, Sterben und Abschiednehmen.Er richtet sich an Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und Engagierte im Hospiz- und Palliativwesen sowie an alle, die sich persönlich und reflektiert mit diesen Themen auseinandersetzen möchten.Jetzt reinhören, kostenlos abonnieren und alle 3 Wochen eine neue Folge erhalten.
HOSTED BY
Tobias Pollmüller
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