Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity podcast artwork

PODCAST · arts

Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity.Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich!Falk & Lars

  1. 483

    488 - Wir sprechen über das Foto "o.T." von naked eyes

    Was erzählt uns ein Gesicht, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird? In dieser Bilder-Sonntag-Ausgabe sprechen wir über eine Schwarz-Weiß-Aufnahme eines älteren Mannes, der am Fenster steht. Auf den ersten Blick scheint der Ausdruck eindeutig – doch je länger die beiden hinschauen, desto mehr Fragen entstehen. Es geht um Licht und Bildaufbau, um unsere Neigung, Menschen vorschnell einzuordnen, und um die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Warum wirkt der Mann so grimmig? Tut er das überhaupt? Und wie viel von dem, was wir in einem Bild erkennen, stammt eigentlich aus uns selbst? Eine Folge über Wahrnehmung, Interpretation und die Kraft der Straßenfotografie, Fragen zu stellen, statt Antworten zu geben.

  2. 482

    487 – Schöne Bilder, leere Bilder?

    Wir leben in einer Zeit voller perfekter Bilder. Noch nie war es so einfach, Fotos zu machen, die technisch beeindrucken, ästhetisch wirken und sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Doch was bleibt eigentlich hängen, wenn der erste Eindruck vorbei ist? Wir sprechen über Bildstile, Trends, Filter und die Verlockung, dem hinterherzulaufen, was gerade gut ankommt. Es geht um die Frage, warum manche Bilder tausende Likes bekommen und trotzdem schnell vergessen sind, während andere lange nachwirken. Dabei landen die beiden bei Themen wie Authentizität, Erinnerung, persönlicher Entwicklung und der Suche nach dem eigenen fotografischen Blick. Eine Folge über die Bedeutung hinter dem Bild, über den Mut, Fragen statt Antworten zu fotografieren, und darüber, warum ein Foto manchmal gerade dann interessant wird, wenn es nicht auf den ersten Blick perfekt erscheint.

  3. 481

    486 – Die beste Fototasche ist vielleicht gar keine Fototasche

    Manchmal beginnt ein interessantes Gespräch mit einer ganz alltäglichen Frage: Wohin eigentlich mit all dem Zeug, das man ständig dabeihat? Kamera, Notizbuch, Handy, Schlüssel, Sonnenbrille – und vielleicht auch ein paar Gedanken, die man nicht verlieren möchte. Lars und Falk sprechen über Fototaschen, Rucksäcke und die Suche nach einer Lösung, die nicht nur zur Kamera, sondern zum eigenen Leben passt. Dabei geht es um weit mehr als Ausrüstung. Es geht um die kleinen Entscheidungen im Alltag, um Gewohnheiten, die man lange nicht hinterfragt hat, und um die Erkenntnis, dass viele Dinge einfacher werden, wenn man aufhört, sie für andere passend machen zu wollen. Eine Folge über Ordnung und Chaos, über praktische Begleiter und darüber, warum manchmal eine Tasche plötzlich mehr über uns erzählt als die Kamera, die darin steckt.

  4. 480

    485 - Wenn nichts passiert – Warum Langeweile der Moment ist, in dem Fotografie beginnt

    Manchmal ist es nicht die Begeisterung, die über unseren fotografischen Weg entscheidet, sondern der Moment danach. Der Moment, in dem die Kamera vertraut geworden ist, die Technik funktioniert und die ersten Fortschritte nicht mehr jeden Tag sichtbar sind. Genau dort setzen Lars und Falk in dieser Folge an. Ausgehend von einer scheinbar einfachen Frage sprechen die beiden über Langeweile in der Fotografie, über die Sehnsucht nach Neuem und darüber, warum viele Fotografen genau an diesem Punkt die Richtung wechseln, neue Ausrüstung kaufen oder nach dem nächsten Kick suchen. Gleichzeitig geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: die Frage, was bleibt, wenn das Neue verschwindet. Wann beginnt Fotografie, mehr zu werden als Technik? Wann wird aus dem Fotografieren ein Teil des eigenen Lebens? Und warum kann gerade das Wiederkommen an dieselben Orte, die gleichen Wege und vertrauten Motive zu einer der spannendsten fotografischen Erfahrungen werden? Eine Folge über Geduld, Entwicklung und die Entdeckung, dass manchmal genau dann etwas Neues beginnt, wenn scheinbar nichts mehr passiert.

  5. 479

    484 – Warum mich Zingst an den Strukturwandel erinnert hat

    Ausgehend von Lars' Rückblick auf das Fotofestival in Zingst entwickelt sich eine sehr persönliche Gedankenreise über Veränderung. Über Veränderungen in der Fotografie, in der Gesellschaft, in der Art, wie wir unsere Hobbys leben – und darüber, wie wir mit all dem umgehen können. Falk spricht über verschwindende Fotomagazine, das Ende großer Fotomessen, Social Media, KI und die Frage, warum so viele Fotografen das Gefühl haben, ständig auf etwas reagieren zu müssen. Gleichzeitig geht es um Küsten, die sich verändern, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet und um die Erkenntnis, dass Wandel nicht zwangsläufig Verlust bedeuten muss. Eine Folge über Orientierung in bewegten Zeiten, über die Rückkehr zu den eigenen fotografischen Wünschen und darüber, warum die wichtigste Frage vielleicht nicht lautet, was die Fotografie gerade wird – sondern was sie für uns persönlich sein soll.

  6. 478

    483 - Fotografie trifft Gemeinschaft – Gedanken aus Zingst

    Manchmal geht es bei einem Fotofestival um Kameras, Objektive und neue Technik. Und manchmal geht es um etwas ganz anderes. In dieser Folge nimmt uns Lars mit nach Zingst und erzählt von Begegnungen, Gesprächen und einem Festival, das in diesem Jahr den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat. Es geht um Ausstellungen, die berühren und zum Nachdenken anregen, um die besondere Atmosphäre zwischen Strand, Dünen und Fotografie – und vor allem um die vielen Gespräche mit Mitgliedern der fotocommunity. Dabei wird deutlich, wie groß die Sehnsucht nach echten Begegnungen, nach Austausch auf Augenhöhe und nach einem Ort ist, an dem Fotografie noch wichtiger ist als Algorithmen und Reichweite. Eine Folge über Zingst, über Gemeinschaft und darüber, warum Fotografie manchmal vor allem Menschen verbindet.

  7. 477

    482 – Fotografische Zitate: Fluch oder Segen?

    Ausgelöst durch eine Rückmeldung aus der Community sprechen Lars und Falk diesmal über Fotografiezitate. Nicht über ein bestimmtes Zitat, sondern über die Frage, was solche Sätze eigentlich mit uns machen. Warum bleiben manche Aussagen über Jahre im Kopf? Warum richten wir unsere Fotografie manchmal an ihnen aus? Und wie schnell wird aus einer Inspiration eine Regel? Zwischen Cartier-Bresson, eigenen Erfahrungen und den kleinen Wahrheiten des fotografischen Alltags geht es um Vorbilder, Orientierung und die Freiheit, Dinge immer wieder neu zu hinterfragen. Eine Folge über kluge Sätze, ihre Fallstricke – und darüber, warum der eigene Weg oft spannender ist als jedes noch so berühmte Zitat.

  8. 476

    481 - Ein Ort ist keine To-do-Liste

    Manchmal fahren wir an einen Ort, um etwas zu sehen – und merken erst später, dass es eigentlich darum ging, etwas zu fühlen. In dieser Folge sprechen Lars und Falk über das Fotografieren von Orten, Museen, Städten und Reisen. Über die Frage, warum wir oft glauben, alles festhalten zu müssen, und weshalb dabei manchmal genau das verloren geht, was einen Ort wirklich besonders macht. Ausgehend von einem Besuch auf dem Segelschiff Passat in Travemünde entsteht ein Gespräch über Erinnerungen, Dokumentation und die Freiheit, die Kamera auch einmal nicht nach dem Offensichtlichen suchen zu lassen. Es geht um Fotos, die nicht zeigen, wo wir waren, sondern was ein Ort mit uns gemacht hat. Eine Folge über das Loslassen von Vollständigkeit – und darüber, wie aus Motiven wieder persönliche Geschichten werden.

  9. 475

    480 - Wir sprechen über das Foto "Fotobuch" von Markus Kampes

    In dieser Bildersonntag-Folge schauen wir gemeinsam auf ein Foto von Markus aus Düsseldorf. Zu sehen ist eigentlich nicht viel: ein Fotobuch, ein Lichtstreifen, eine Wand. Und doch merken wir schnell, wie uns dieses Bild in Gedanken an ganz unterschiedliche Orte führt. Plötzlich sprechen wir über alte Wohnungen, knarrende Treppen, Erinnerungen, die in Räumen hängen bleiben, und über die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Gemeinsam entdecken wir, wie stark unsere eigenen Erfahrungen beeinflussen, was wir in Bildern sehen. Aus einem scheinbar einfachen Motiv wird ein Gespräch über Erinnerungen, Vergangenheit und die kleinen Dinge, die uns nicht mehr loslassen. Eine Folge darüber, wie Fotografie manchmal weniger zeigt als vielmehr in uns auslöst.

  10. 474

    479 - Woran merkst du, dass die Fotografie dir noch etwas bedeutet? – Extremismus ist halt immer scheiße.

    Es fängt mit Gurken an. Lars zweifelt gerade – aber nicht an Fotos, sondern daran, ob er seine Tomaten- und Gurkenpflanzen auf dem Balkon richtig beschneidet. Abknipsen oder nicht? Und wann sieht man das Ergebnis überhaupt? Falk schmunzelt – und sagt, das ist eigentlich gar nicht so anders als der Zweifel an den eigenen Fotos. Du tust etwas, weißt nicht, ob es richtig ist, und das Ergebnis zeigt sich erst viel später. Vielleicht nie. In dieser Folge nehmen sich die beiden das Thema vor, das letzte Woche zwischen den Zeilen aufgetaucht ist – und das so viele kennen, aber selten laut aussprechen: den Zweifel an der eigenen Fotografie. Lars erzählt, wie sich sein Blick auf die eigenen Bilder über die Jahre verändert hat – weg von der Zeit, in der Zangenlicht, die richtige Lichtsetzung und das perfekte Motiv darüber entschieden, ob ein Bild gut war, hin zu einer Fotografie, die fragt, was ein Moment mit einem selbst macht. Falk erkennt darin einen Weg, den er schon länger geht – und der ihn vom Vergleichen, von Likes und Follower-Zahlen weggeführt hat. Irgendwo dazwischen entsteht ein offenes Gespräch über die 80/20-Regel, Vincent Peters, das 365-Tage-Projekt als leisen Ausweg aus dem Perfektionismus – und die Frage, was passiert, wenn Fotografie zur einzigen Projektionsfläche im Leben wird. Eine Folge über Zweifel, Loslassen und die Erkenntnis, dass Extremismus halt immer scheiße ist. Setz Dich gern zu uns.

  11. 473

    478 - Was ich erzähle, wenn ich über mein Foto spreche – und was ich lieber für mich behalte

    Ein Kokoswasser, ein Leuchtturm auf Texel und die Frage, was eigentlich passiert, wenn man anfängt, über ein eigenes Foto zu reden. Lars und Falk merken schnell, dass sie das sehr verschieden erleben. Falk erzählt vom Ort, vom Moment, von dem Restaurant weiter unten – aber nie von der Linie, die er bewusst ins Bild gebaut hat. Die gehört ihm. Lars kennt das Auseinanderfalten von Bildern aus einer anderen Zeit, aus Workshops, aus der Phase, in der man stolz auf die Technik war. Heute denkt er anders darüber. Irgendwo dazwischen entsteht ein ehrliches Gespräch darüber, wem ein Bild eigentlich gehört, sobald es jemand anderem gezeigt wird – und ob Erklären dem Foto etwas gibt oder etwas nimmt. Dazu: Warum Fleiß kein fotografisches Argument ist, was Storytelling wirklich leistet und weshalb die Queen in Gummistiefeln immer noch das beste Beispiel ist. Setz Dich gern zu uns.

  12. 472

    477 - Warum wir viel zu selten Fotos verschenken

    Was schenkt man eigentlich einem Menschen, der schon alles hat? Vielleicht genau das, was sich nicht einfach kaufen lässt: einen Moment, eine Erinnerung, einen Blick. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, warum Fotografien als Geschenk oft viel persönlicher sind als viele materielle Dinge – und weshalb es gleichzeitig gar nicht so leicht ist, ein eigenes Bild zu verschenken. Es geht um Fotos mit emotionaler Verbindung, um gemeinsame Erlebnisse, um Zweifel an der eigenen Arbeit und um die Frage, wann ein Bild wirklich Bedeutung bekommt. Eine ruhige, sehr persönliche Folge über Wertschätzung, Nähe und darüber, dass manche Fotografien nicht einfach nur dekorativ sind, sondern kleine Erinnerungsstücke an Menschen, Orte und gemeinsame Zeit.

  13. 471

    476 - Deine Fragen an uns: Traumprojekte und Bildbearbeitung im 365-Tage Projekt

    In dieser Folge beginnt alles mit einer kaputten Uhr und einer kleinen Sonntagmorgen-Irritation – und landet überraschend schnell bei großen Fragen rund um fotografische Träume. Lars und Falk sprechen über Projekte, die schon lange im Kopf wohnen, aber bisher nie richtig begonnen haben. Über Streetfotografie zwischen Alltag, Familie und Selbstzweifeln. Über die Sehnsucht, Menschen wirklich zu sehen. Und über die Frage, warum manche Ideen erst dann lebendig werden, wenn man ihnen einen festen Platz im Leben gibt. Dabei entsteht fast nebenbei ein sehr persönliches Gespräch über Begegnungen, Aufmerksamkeit und die Art von Fotografie, die nicht nur Bilder sammelt, sondern Erfahrungen. Außerdem geht es um Bildbearbeitung, Filmsimulationen, Lightroom, Korn, kleine Retuschen und die Frage, wann ein Foto eigentlich „fertig“ ist. Eine ruhige Sonntagsepisode über Projekte, die noch wachsen dürfen – und über Fotografie als Versuch, Menschen und Momente bewusster wahrzunehmen.

  14. 470

    475 – Vom Scrollen und Sehen – Die Entdeckung der Langsamkeit

    Ein Mittwochmorgen, der Kaffee dampft und die Müdigkeit weicht einer spannenden Frage, die im Wohnzimmer fiel: „Ich schaue mir die Welt an.“ Doch schauen wir uns wirklich die Welt an, wenn wir abends auf dem Sofa durch endlose Feeds scrollen? Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Doomscrolling“, bei dem Algorithmen unsere Sicht diktieren, und dem bewussten Entdecken – ob im Urlaub oder bei Profilen, die uns wirklich inspirieren. Es geht um die Sehnsucht nach Entschleunigung, Falks neue Großformatkamera als „Endstufe der Langsamkeit“ und den Mut, an Orten wie dem Hamburger Michel mal fünf Minuten gar nicht zu fotografieren, sondern einfach nur wahrzunehmen. Eine Folge über die Macht der Auswahl, den Wert eines einzelnen Bildes in einer überfüllten Welt und die Einladung, das Smartphone öfter mal beiseitezulegen, um den eigenen, echten Blick zurückzugewinnen. Setz Dich zu uns und nimm Dir heute die Zeit für den zweiten Blick.

  15. 469

    474 - Wir sprechen über die AGORA-Einreichung #10/2026 von GL photo

    Ein entspannter Sonntag, ein Kaffee in der Hand und ein Gespräch, das irgendwo zwischen Balkonpflanzen und Ostsee landet. Lars und Falk schauen gemeinsam auf ein Schwarz-Weiß-Foto von [GL-Foto](https://www.fotocommunity.de/photo/0102026-agora-30-bildbesprechung-intensiv/49984924) vom bekannten „UFO“ in Binz auf Rügen – und merken schnell, dass dieses Motiv mehr Fragen stellt, als es auf den ersten Blick beantwortet. Es geht um die Wirkung von Schwarz-Weiß, um Formen, Linien und den Himmel über dem Meer, aber auch darum, warum dieses Gebäude so schwer zu fotografieren ist. Zwischen Architektur, Strand und kleinen Details entsteht ein ruhiges Gespräch über Wahrnehmung, Perspektive und die Lust, genauer hinzusehen.

  16. 468

    473 - Lars ist zurück und wir sprechen gemeinsam über Mallorca, Fotografie und das Leben dazwischen

    Manchmal ist Urlaub genau das: unterwegs sein, ohne etwas beweisen zu müssen. Die Kamera ist dabei, aber sie drängt sich nicht nach vorne. Zwischen Familienzeit, Strand, kleinen Ausflügen und dem ganz normalen Trubel entstehen Bilder eher nebenbei – aus dem Moment heraus. Lars erzählt von Mallorca, von einer bewusst einfachen fotografischen Herangehensweise und von Augenblicken, die erst im Nachhinein ihre Bedeutung bekommen. Eine Folge über das Mitnehmen statt Inszenieren, über kleine Entdeckungen am Wegesrand und darüber, wie sich Fotografie anfühlt, wenn sie einfach Teil des Tages ist.

  17. 467

    472 - Zwischen Fotografie und Selbstsuche – unser Gespräch über "Palermo Shooting"

    Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückweg zu sich selbst und die Frage, wann man eigentlich wirklich anwesend ist. Dabei wird schnell klar, dass es hier nicht um eine klassische Filmkritik geht. Lars ringt mit der Machart, Falk liebt genau die Bilder und Stimmungen dazwischen. Und so wird aus dem gemeinsamen Filmschauen ein sehr eigenes Gespräch über Fotografie, Erschöpfung, Wahrnehmung und die Sehnsucht nach etwas Echtem. Eine Folge für alle, die Filme nicht nur sehen, sondern an ihnen auch etwas über sich selbst entdecken.

  18. 466

    471 - Mallorca ruft: Weniger Ausrüstung, anderer Blick?

    Ein vertrauter Ort, ein anderer Zugang: Lars reist nach Mallorca – aber diesmal ohne den alten fotografischen Anspruch. Kein Stativ, kein „Ich muss dieses Bild machen“, sondern nur eine kleine Kamera und die Offenheit für das, was passiert. Im Gespräch wird schnell klar: Es geht nicht nur um Urlaub, sondern um eine Veränderung im eigenen Sehen. Dabei streifen wir auch die Frage, wie viel Bearbeitung, KI und Perfektion es überhaupt braucht. Oder ob es nicht reicht, das festzuhalten, was man wirklich erlebt – egal ob das die große Landschaft oder nur eine kleine Szene zwischendurch ist. Eine Folge über weniger Druck, andere Prioritäten und das Vertrauen, dass gute Bilder auch ohne Plan entstehen können.

  19. 465

    470 - Warum uns Fotografieren im Urlaub manchmal im Weg steht

    Diesmal bringt uns eine Nachricht von Cindy ins Gespräch über ein Thema, das viele kennen: Warum fühlt sich Fotografieren im Urlaub manchmal plötzlich nach Druck an? Es geht um die Vorstellung, aus einer Reise gleich eine Serie oder Reportage machen zu müssen, um den Stress, nichts verpassen zu wollen, und um die Frage, was am Ende eigentlich von so einem Urlaub bleiben soll. Lars und Falk sprechen sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigener Blick auf Reisefotografie verändert hat, warum Erinnerungsanker oft wichtiger sind als Vollständigkeit und weshalb ein Bild nicht erst dann relevant ist, wenn man es zeigen kann. Eine Folge über Urlaubsfotos, Erwartungen und die Erlaubnis, es fotografisch auch mal leichter zu nehmen.

  20. 464

    469 - Die nächste Kamera im Kopf – und die eine in der Hand

    Manchmal beginnt die Zukunft nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken: Was brauche ich eigentlich noch? In dieser Folge drehen sich Lars und Falk um genau diese Frage – und landen irgendwo zwischen Wunsch, Vernunft und der Sehnsucht nach einem anderen fotografischen Erleben. Es geht um Kameras, die vielleicht irgendwann kommen, und um die eine, die schon längst reicht. Um Technik, die inspiriert – und um den Moment, in dem sie plötzlich in den Hintergrund tritt. Zwischen digitalen Gewohnheiten und der Neugier auf analoge Wege entsteht ein Gespräch über Entscheidungen, Zweifel und die Frage, was man wirklich braucht.

  21. 463

    468 - Zwischen Gefühl und Ergebnis – unsere prägendsten Fotomomente

    Manche fotografischen Momente sind nicht deshalb wichtig, weil dabei das beste Bild entsteht. Sondern weil sie etwas in uns auslösen. In dieser Folge sprechen wir über genau diese Augenblicke: über technische Entdeckungen, über erste Shootings, über Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, und über Erfahrungen, die weit über Fotografie hinausgehen. Es geht um das, was hängen bleibt, wenn man auf die eigene fotografische Reise zurückschaut – und um die Frage, warum uns manche Bilder und Begegnungen noch Jahre später begleiten. Eine Folge über Entwicklung, Erinnerung und die leisen Spuren, die Fotografie in uns hinterlässt. Setz Dich gern zu uns.

  22. 462

    467 - Dusche oder Klo – wo unsere besten Fotoideen entstehen

    Alles beginnt mit einer neuen Brille – und der Irritation, dass Sehen plötzlich anders funktioniert. Daraus entsteht eine größere Frage: Wo kommen eigentlich unsere Ideen her? Aus dem Alltag, aus Momenten der Ruhe – oder genau dann, wenn wir nicht aktiv danach suchen? Wir sprechen über Inspiration, frühe fotografische Vorbilder und die Zeit in der fotocommunity. Besonders wird es, als [Micha sich mit einem YouTube-Video](https://www.youtube.com/watch?v=Loj920FsnC0&t=3s) meldet und erzählt, wie sehr ihn Lars damals geprägt hat – und wie er ihn heute wiedergefunden hat. Ein leiser Beweis dafür, wie sehr wir andere beeinflussen, ohne es zu merken. Am Ende bleibt eine Einladung: gemeinsam einen Film zu schauen – [Palermo Shooting](https://www.kino.de/film/palermo-shooting-2008/stream/). Und vielleicht dabei etwas Neues über Fotografie, Inspiration und sich selbst zu entdecken.

  23. 461

    466 - Warum wir uns fotografisch einordnen wollen und dabei manchmal vergessen, wie frei Fotografie sein kann

    Mit dem Start des April-Themas im 25-Jahre-fotocommunity-Wettbewerb rückt Schwarz-Weiß zunächst ganz praktisch in den Blick – und dann wird es schnell grundsätzlicher. Lars und Falk sprechen über Schubladen in der Fotografie, über das Bedürfnis, sich einzuordnen, und über die Gefahr, sich dabei selbst zu eng zu machen. Es geht um Stil, Identität, Selbstbild und die Frage, ob wir wirklich ein Genre sind oder ob Fotografie viel eher ein Weg ist, das eigene Leben, die eigenen Interessen und das eigene Innenleben sichtbar zu machen. Eine Folge über Orientierung, über das Loslassen fester Etiketten und über die leise Erkenntnis, dass man manchmal nicht nur Motive fotografiert, sondern sich selbst ein Stück besser versteht.

  24. 460

    465 - Wir sprechen über das Foto "Stille" von Falk

    Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit Raum für das, was sich zeigt, wenn ein Mensch ganz bei sich ankommt. Zwischen beiden entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Wahrnehmung und Entstehung – und die Frage, was ein Bild eigentlich „wahr“ macht. Eine Folge über ein konkretes Foto, zwei Blickwinkel und den leisen Unterschied zwischen einem gemachten und einem geschehenen Moment.

  25. 459

    464 - Wie aus Kategorien wieder Räume werden – aus „Youth“ wird „Mittendrin“ und "Analog" bekommt eine eigene Heimat

    Die fotocommunity ist im Wandel – leise, aber spürbar. In dieser Folge sprechen wir über die Neuausrichtung der Plattform und was sie für die Art bedeutet, wie wir heute fotografieren. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Kategorie „Youth“, die als „Mittendrin“ neu gedacht wird: weg von starren Motiven, hin zu Momenten, Emotionen und persönlichem Ausdruck. Gleichzeitig blicken wir auf die kommenden Veränderungen, wie die neue Kategorie „Analoge Fotografie“, die bewusst entschleunigt und Generationen verbindet. Eine Folge über Veränderung, über den Mut, Strukturen loszulassen – und darüber, wie Fotografie wieder näher an unser eigenes Leben rückt.

  26. 458

    463 - Wenn Zahlen plötzlich wichtig werden – über Likes, Klicks und echte Menschen

    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Fotografen kennen, aber selten bewusst hinterfragen: die Bedeutung von Likes, Views und Zahlen unter unseren Bildern. Ausgangspunkt ist eine kleine technische Störung, bei der plötzlich alle Klickzahlen verschwunden waren – und die überraschend deutlich zeigte, wie sehr wir uns an diesen Kennzahlen orientieren. Doch was sagen sie eigentlich wirklich aus? Und wie verändert sich unser Blick auf Fotografie, wenn wir hinter den Zahlen wieder die Menschen sehen? Es geht um das Gefühl, Bilder wie in ein Schaufenster zu stellen, um die Freude darüber, wenn jemand stehen bleibt – und um die Frage, warum sich zwanzig echte Begegnungen manchmal wertvoller anfühlen als tausend anonyme Klicks. Eine Folge über digitale Sichtbarkeit, echte Verbindungen und darüber, warum Fotografie vielleicht dann am stärksten wird, wenn wir uns wieder daran erinnern, dass hinter jedem Blick ein Mensch steht.

  27. 457

    462 - Von der Angst, nichts zu wissen – und warum genau darin manchmal der ehrlichste Anfang liegt

    In dieser Folge geht es um das Gefühl, keine Ahnung zu haben – und darum, warum genau das oft viel menschlicher, ehrlicher und produktiver ist, als wir denken. Wir sprechen über Situationen, in denen wir Wissen vorspielen, obwohl wir uns unsicher fühlen, über den Wunsch, nicht dumm dazustehen, und über die Frage, was es mit uns macht, wenn wir einfach sagen: „Ich weiß es nicht.“ Dabei geht es um Alltag, Lernen, Selbstvertrauen und um die Erkenntnis, dass in uns oft schon viel mehr steckt, als wir uns selbst zutrauen. Auch fotografisch öffnet die Folge einen spannenden Raum: für den Blick auf das, was wir intuitiv längst können, für den Mut zum Ausprobieren und für die Freiheit, nicht alles wissen zu müssen, um trotzdem echte Bilder und echte Erfahrungen zu machen. Eine Folge über Unsicherheit, Ehrlichkeit und die leise Stärke, sich nicht größer machen zu müssen, als man gerade ist.

  28. 456

    461 - Einmal um den Block mit offenen Augen – über Fotospaziergänge ohne Druck und ohne große Motive

    Manchmal denken wir, Fotografie brauche Zeit: einen freien Tag, ein besonderes Ziel oder wenigstens einen guten Plan. In dieser Folge sprechen wir über eine viel einfachere Möglichkeit: den kleinen Spaziergang mit der Kamera. Über Runden um den Block, kurze Wege zwischen Alltag und Arbeit, über Hundewege, Balkonpausen und diese zehn Minuten draußen, die plötzlich zu einem fotografischen Moment werden können. Es geht um Fotografie ohne Druck, ohne großes Motiv – dafür mit offenen Augen für Kabelbinder am Zaun, Löwenzahn im Rinnstein oder die Spuren einer Anhängerkupplung. Eine Folge darüber, wie Fotografie wieder Teil des Alltags werden kann – und wie aus einem ganz normalen Weg manchmal ein kleines Bild des Tages entsteht.

  29. 455

    460 - Warum wir in der Fotografie manchmal mehr wollen, als uns eigentlich guttut

    In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie schnell man in der Fotografie das Gefühl bekommen kann, ständig noch etwas machen zu müssen: eine Serie, ein Projekt, ein neues Konzept. Dabei geht es auch um Inspiration, um Trends und um die Frage, wie sehr wir uns von dem beeinflussen lassen, was andere tun – und wann wir dabei aus dem Blick verlieren, was eigentlich zu uns selbst passt. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Fotografie wieder entspannter werden kann: näher am eigenen Alltag, näher an dem, was uns wirklich interessiert und bewegt. Eine Folge darüber, die Kamera wieder mehr im Leben mitzunehmen – und Bilder entstehen zu lassen, die nicht aus Druck entstehen, sondern aus dem Moment heraus.

  30. 454

    459 - Rausgehen, hinschauen, fotografieren – warum der Frühling unsere Wahrnehmung wieder öffnet

    Der Winter lässt langsam los. Die Tage werden länger, die Luft milder, und plötzlich sind sie wieder da – die kleinen Zeichen des Aufbruchs: erste Krokusse am Wegesrand, Schneeglöckchen neben der Mülltonne, warmes Sonnenlicht im Gesicht. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sehr uns dieser Übergang berührt – körperlich, emotional und fotografisch. Über das Wiederentdecken der Welt nach den dunklen Monaten, über Spaziergänge, bei denen man plötzlich wieder genauer hinschaut, und über die Frage, warum wir so vieles übersehen, obwohl es direkt vor uns liegt. Eine Folge über Frühling, Wahrnehmung und darüber, wie Fotografie uns helfen kann, die kleinen Wunder des Alltags wieder zu bemerken – vielleicht schon auf dem nächsten Weg vor der eigenen Haustür.

  31. 453

    458 - Durch welche Brille fotografierst Du?

    Irgendwo zwischen Blende und Zeit steckt manchmal schon im Sucher die eigentliche Frage: Wie schauen wir eigentlich auf die Welt? In dieser Episode sprechen wir darüber, was es verändert, ob wir durch einen elektronischen Sucher mit fertigem Bild schauen, durch den klassischen Spiegelreflex-Sucher oder von oben in einen Lichtschacht. Es geht um Unterschiede im Gefühl beim Fotografieren, um bewussteres oder intuitiveres Arbeiten, um kleine Verschiebungen im Prozess – und darum, warum ein anderes „Guckloch“ plötzlich auch andere Bilder entstehen lässt. Eine entspannte Unterhaltung über Sucher, Wahrnehmung und die Lust, Fotografie einfach mal anders auszuprobieren.

  32. 452

    457 - Zurück zu dem, was uns neugierig machte – eine Einladung, den eigenen Anfang neu zu besuchen.

    Eine kleine Zeitreise führt uns diesmal nicht an ferne Orte, sondern in ein 17-Quadratmeter-WG-Zimmer in Leipzig – Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Fotografie- und Lebensraum zugleich. Zwischen Hochbett, Baustrahlern und schwarzem Hintergrund sprechen wir über Anfänge, über improvisierte Lichtsetzung mit einfachsten Mitteln und darüber, wie viel es eigentlich wirklich braucht, um kreativ zu sein. Es geht um alte Kameraträume, die heute für kleines Geld wieder greifbar sind, um die Magie des Experimentierens und um die Frage, warum wir früher oft mutiger ausprobiert haben als heute. Eine Folge über Nostalgie und Neuanfang, über Reduktion, Möglichkeiten und die Einladung, mit dem Blick von damals wieder neugierig durch die Gegenwart zu gehen.

  33. 451

    456 - Manchmal trifft es den eigenen Standpunkt – Vom Hinterfragen der eigenen Bildhaltung

    Manchmal verändern sich nicht nur die Bilder, die wir machen – sondern auch der Blick, mit dem wir sie betrachten. In dieser Folge stellen wir uns eine leise, aber unbequeme Frage: Wann hast Du das letzte Mal Deine eigene Bildhaltung hinterfragt? Nicht die Technik, nicht den Stil, nicht die Kamera – sondern das Warum hinter dem Auslöser. Wir sprechen über Gewohnheit und Überzeugung, über Komfortzonen und Entwicklung, über das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Und darüber, was passiert, wenn wir den Mut haben, uns selbst nicht zu verteidigen, sondern neu zu betrachten. Eine Einladung, den eigenen fotografischen Standpunkt achtsam zu prüfen – und vielleicht zwischen Blende und Zeit ein Stück bewusster zu werden.

  34. 450

    455 – Warum wir Angst haben, banal zu fotografieren – und weshalb wir es trotzdem tun sollten

    Wir starten ausgeschlafen in diesen Sonntag – irgendwo zwischen Hundestupser um acht und der zweiten Tasse Kaffee – und landen bei einer Frage, die uns schon länger begleitet: Warum haben wir eigentlich Angst, banal zu fotografieren? Wir sprechen über Kaffeetassen, staubige Gitarren, Spielzeug in der Ecke und über Orte, die für uns Alltag sind – für andere aber eine völlig fremde Welt. Über das Gefühl, immer etwas „Spektakuläres“ liefern zu müssen, und darüber, wie viel Wahrheit oft genau im Unspektakulären steckt. Was passiert, wenn wir aufhören, Highlights zu jagen, und stattdessen anfangen, unser eigenes Leben ernst zu nehmen? Wenn wir merken, dass die kleine IKEA-Tasse, das alte Auto oder der Blick aus dem Dorf genauso erzählenswert sind wie Medienhafen oder Metropole? Eine Folge über Vergleichsdruck, Statusdenken und die leise Zufriedenheit, die entsteht, wenn wir das würdigen, was ohnehin da ist. Vielleicht liegt genau dort – im Banalen, im Alltäglichen, im Immer-Wieder – der ehrlichste Zugang zu unserer Fotografie. Setz Dich gern zu uns und schau heute mal genauer hin.

  35. 449

    454 – Wir reden über Blumen, landen bei Gefühlen – und fragen: Wie kommt das ins Bild?

    Wir starten mit Frühling im Kopf, Hyazinthen auf dem Balkon und der Frage, warum bei uns eigentlich immer alles Grün irgendwann „Rasen im Blumenkasten“ werden will – und landen dann bei etwas, das viel tiefer sitzt: Wie fotografieren wir das, was wir wirklich fühlen? Falk erzählt von seiner Reise weg vom „kühlen Bericht“ hin zu Bildern, die die Stimmung mittragen dürfen – auch wenn sie unperfekt sind, körnig, leicht daneben, mit Störern, Spiegelungen und Diffusion. Lars zieht die Parallele zum Tanzen: Erst kommt die Technik, dann die Freiheit – und plötzlich zählt nicht mehr, was korrekt ist, sondern was sich richtig anfühlt. Eine Folge über Mut zur Unschärfe, über Korn als Türöffner fürs Kopfkino – und über die leise Entscheidung, Fotografie wieder näher an das eigene Erleben zu holen.

  36. 448

    453 – Deine 30 Sekunden zwischen Blende und Zeit

    Manchmal reicht eine kleine Idee, um einen Raum zu öffnen. Diese Folge ist genau so ein Moment. Wir laden euch ein, nicht nur dabei zu sein, sondern wirklich Teil von „Zwischen Blende und Zeit“ zu werden. Mit der neuen WhatsApp-Nummer - **0176 162 555 05** - entsteht ein direkter Draht zwischen euch und uns – für Gedanken, Fragen, Begegnungen aus der Fotoszene oder einfach ein paar Worte aus eurem Alltag. Es geht nicht nur ums Zuhören. Es geht darum, dass wir ins Gespräch kommen. Dass viele einzelne Stimmen zusammen etwas Größeres ergeben. Wenn du spürst, da ist ein Gedanke, der geteilt werden möchte, dann nimm ihn ernst. Drück auf Aufnahme. Und schick ihn los. Wir freuen uns, dich zwischen Blende und Zeit zu hören.

  37. 447

    452 - Spiegelwelten: Ein Blick zurück, der uns nach vorn bringt

    In dieser Folge landen wir über Wintermüdigkeit, Mischlicht-Morgende und die kurzen Zwischenzeiten der Jahreszeiten bei einem Bild, das hängen bleibt: der Rückspiegel. Klein genug, um sich zu erinnern – groß genug, um sich zu orientieren – und doch nie dafür gemacht, dass wir die ganze Fahrt über nach hinten starren. Aus „Spiegelwelten“ wird ein Gespräch über Nostalgie, Sicherheit, Routinen und den Mut, die eigene Safe Zone zu verlassen, ohne daraus einen Entwicklungszwang zu machen. Es geht um Ziele, die manchmal eher frustrieren, und um Wegrichtungen, die tragen – und um die Frage, was unsere Fotos über uns erzählen, auch dort, wo wir selbst es noch nicht ganz verstehen. Eine Folge wie ein kurzer Blick in den Spiegel: nicht, um stehenzubleiben, sondern um wieder klarer nach vorn zu sehen.

  38. 446

    451 – Ein Foto am Tag: Wie Ruhe entsteht, wenn man einfach weitermacht

    In dieser Sonntagsfolge sitzen wir zusammen und sprechen über das 365-Tage-Projekt – nicht als Vorsatz, sondern als Teil des Alltags. Wir reden darüber, wie sich das tägliche Fotografieren anfühlt, wenn aus Druck eine ruhige Routine wird, wie Motive plötzlich von selbst auftauchen und warum es oft genau die stressigsten Tage sind, an denen ein Foto am meisten hilft. Es geht um Gelassenheit, um das Annehmen von „nicht perfekten“ Bildern, um kleine Pausen mit Kamera statt noch mehr To-dos. Wir teilen Erfahrungen aus vollen Tagen, sprechen über Rituale, die tragen, und darüber, warum man nicht am perfekten Zeitpunkt starten muss. Eine leise Folge über Fotografie als Auszeit – und darüber, wie ein einziges Bild helfen kann, wieder bei sich anzukommen.

  39. 445

    450 - Vom Abbild zur Erinnerung: Eine Zeitreise am Küchentisch

    Wir blättern mit Kaffee in der Hand durch 200 Jahre Fotografie – vom ersten „Ich habe das Licht erfasst“ bis zur Frage, was davon heute in unseren Bildern weiterlebt. Statt Technik-Referat erzählen wir am Küchentisch: Wie wurde aus der Sensation des Abbilds Erinnerung? Warum kippt der Blick zwischen Dokument und Deutung? Was haben Brownie und Leica mit unseren Familienfotos zu tun – und warum fühlt sich „echtes“ Fotografieren in Zeiten von KI plötzlich wieder so kostbar an? Wir sprechen über Wellen und Umbrüche, über das Unspektakuläre als Schatz (Wohnhaus, Eltern, Alltag), über Spürbarkeit statt Effekthascherei – und landen bei einer einfachen Praxis: bewusster schauen, bewusster auslösen.

  40. 444

    449 – 25 Jahre fotocommunity – Ein Gespräch mit Andreas Meyer über Anfänge, Wachstum und heutige Relevanz

    Manchmal entstehen die Dinge, die bleiben, nicht aus einem großen Plan. Sie entstehen aus einem Gefühl des Vermissens – nach einem Ort, nach Austausch, nach der Möglichkeit, Fotos nicht nur zu zeigen, sondern miteinander darüber zu sprechen. In dieser Folge sitzen wir mit Andreas Meyer zusammen und lassen uns treiben durch Erinnerungen, Entscheidungen und Umwege, die vor 25 Jahren mit einer einfachen Idee ihren Anfang nahmen. Wir tauchen ein in eine Zeit, in der das Internet noch leiser war und Fotografie mehr Gespräch als Bühne bedeutete. Es geht um Verantwortung, die man nicht gesucht hat und die dennoch wächst, um Nähe und Reibung, um Streit und das Aushalten von Unterschieden. Denn Gemeinschaft entsteht selten dann, wenn alles glattläuft, sondern genau in den Momenten, in denen man bleibt und zuhört. Zwischen Technik und Tee, zwischen Upload-Limits und Vertrauen erzählt Andreas von Zufällen und Zweifeln, vom bewussten Zurücktreten und vom Loslassen von Kontrolle. Davon, warum manche Orte nur dann lebendig bleiben, wenn man ihnen Raum lässt und den Menschen darin vertraut. Es ist eine Folge über Zeit und über Entscheidungen, deren Tragweite sich oft erst viel später zeigt. Und über die leise Erkenntnis, dass Fotografie manchmal weniger mit Fotos zu tun hat als mit dem, was zwischen Menschen entsteht. Eine Einladung, kurz stehenzubleiben und zuzuhören – nicht nur den Fotos, sondern auch der Geschichte dahinter.

  41. 443

    448 - Wenn’s zu perfekt ist, um echt zu sein - zwischen "müheloser Exzellenz" (KI) und echter Erfahrung (Fotografie)

    Wir starten im Schnee, reden kurz über kalten Kaffee und Tanzschritte – und landen mitten in der Frage, was ein Bild wirklich trägt. Ausgehend von „müheloser Exzellenz“ schauen wir uns an, wie schnell Prompts heute Gefühle simulieren, und setzen dem den fotografischen Prozess gegenüber: Begegnung, Licht, Zeit. Ein ikonisches Porträt (Queen & Gummistiefel) wird zum Maßstab für Echtheit; eine KI-generierte Szene zur Probe aufs Exempel – beeindruckend, aber ohne erlebte Spur. Wir sprechen über Applaus vs. Haltung, Ergebnis vs. Erleben, über Medienkompetenz im Alltag und darüber, wie leicht sich Maßstäbe verschieben. Am Ende steht kein Verbot, sondern eine Entscheidung: Wie trennen wir generierte Bilder und Fotografie fair – und woran spüren wir, dass ein Foto noch unseres ist?

  42. 442

    447 - Wir sprechen über "looking for the exit" von Laura Daddabbo

    Zwischen Spiegel und Treppe kippt die Wahrnehmung: Erst schauen wir einer Frau nach – dann merken wir, dass wir uns selbst im Spiegel sehen. Wir sprechen über dieses Foto von Laura Daddabbo: über erste Eindrücke und den Moment der Erkenntnis, über matte Rottöne, gedämpftes Türkis und diese leichte „Parallelwelt-Patina“, die aus einer einfachen Szene eine Geschichte macht. Wir fragen uns, warum die Texturen so viel erzählen, wie Spiegelungen Bildräume öffnen und wie Du mit genauerem Hinsehen (statt schneller Bearbeitung) mehr Ruhe und Klarheit ins Bild bringst. Zum Schluss gibt’s noch kurze News aus der fotocommunity: internationale Profile entdecken, folgen, inspirieren lassen. Setz Dich gern zu uns – und schau mit uns ein Bild lang genauer hin.

  43. 441

    446 - Die KI war’s nicht – Du warst es: Ein Rathaus, zwei Geschichten

    Inspiriert von emotionalen KI-Bildern verschiedener Künstler stelle ich mir die Frage: „Wie haben sie das gemacht?“ und gelange über JSON-Profile, Gedanken über Agora und praktische Selbstversuche zu spannenden Fragen: Wo endet das Veredeln eines Fotos – und wo beginnt das Umschreiben einer Geschichte? Was bleibt von meinem Blick, wenn KI auf meine Worte reagiert – führt dann Gefühl, Sprache oder Technik? Was darf verschwinden, was muss bleiben, und welche Verantwortung steckt in jeder kleinen Änderung? Komm mit an die Kante zwischen Fotografie und KI, wir schauen langsamer hin, benennen genauer – und fragen uns: Woran merke ich, dass es noch mein Bild ist?

  44. 440

    445 - Aufmerksamkeit macht Bilder: Ein Sonntagsimpuls zwischen Kaffee, Kamera und Kunst

    Ein kurzer Sonntagsimpuls – nur Du und ich. Ich komme direkt vom heutigen „Foto des Tages“ (Nr. 15), setze mich mit einem Kaffee hin und nehme Dich mit in einen Gedanken, der mich gerade nicht loslässt: „Jeder Moment, in dem man wirklich aufmerksam ist, ist eine Art von Kunst.“ (zugeschrieben Robin Williams). Was passiert, wenn wir Fotografie nicht nur als Technik sehen, sondern als wache Art, durch den Tag zu gehen? Wenn wir den Blick heben, freundlich sind, wirklich zuhören – und dann aus dieser Aufmerksamkeit heraus fotografieren? Ich erzähle, wie Achtsamkeit plötzlich zu Motiven führt, die sonst unter dem Radar bleiben, warum kleine Übungen (wie „Fotografiere, was Du sonst übersehen würdest.“) die Freude zurückbringen, und wie aus einem simplen Alltagsbild eine persönlichere, spürbarere Fotografie wird. Ein kurzer Gedanke zum Weiterdenken und Weiterfühlen – für Deinen Sonntag und für die nächste Runde mit der Kamera.

  45. 439

    444 - Klarheit im Blick – Ist Minimalismus ein Weg, Ruhe zu finden und Motive zu entdecken?

    Wir kommen aus dem Schnee – Falk mit minus neun Grad und weiß gefrorenen Bäumen im Sauerland, Lars mit Eisregen, Blaustich und missmutigen JPEG-Rezepten. Zwischen Grauhimmel, Fehlversuchen und dem Wunsch nach „großer Weite“ merken wir: Minimalismus ist keine Abkürzung, sondern eine Suche – nach Negativraum, klaren Kanten und oft nach Schwarz-Weiß. Wir sprechen darüber, wie Erwartungen Bilder blockieren, warum „wenig“ trotzdem viel Gestaltung braucht, und wie man einfach weiterfotografiert, auch an Tag 11 im 365-Projekt. Am Ende landen wir bei Solitärbäumen, konkreten Suchwegen (fotocommunity-Sektion „Bäume“) und der Idee, erst Ruhe zu finden – dann Motive. Setz Dich zu uns, atme durch, und nimm Dir ein Bild mit, das bleibt.

  46. 438

    443 - Bilder an der Wand! Erinnerung vs. Ego?

    Wir nehmen einen Satz aus dem [Podcast "Pixel und Punchlines“](https://www.podcast.de/podcast/3482682/pixel-and-punchlines) mit an den Tisch: Darf man sich seine eigenen Bilder an die Wand hängen – oder ist das egozentrisch? Wir erzählen, warum unsere Wände voll mit Momenten sind, die wir selbst erlebt und fotografiert haben, sprechen über Erinnerung statt Eitelkeit, Wohnzimmer statt White Cube, und darüber, wie Drucken und Aufhängen der Fotografie neuen Wert gibt. Zwischen Familienfotos, Reisemotiven und Ausstellungs-Erfahrungen fragen wir: Warum fotografieren wir eigentlich – und wo sollen diese Bilder leben? Setz Dich zu uns, hör rein – und vielleicht misst Du danach schon die erste Wand aus.

  47. 437

    442 - Zwischen Sucher und Tagtraum – warum uns „linsenlose“ KI-Bilder trotzdem berühren

    Wir stolpern über KI-Bilder, die wie analoge Erinnerungen wirken – nur ohne Kamera entstanden: „linsenlose Träume“, weiches Licht, Unschärfen, kleine Verwerfungen, die plötzlich Gefühl tragen. Wir fragen uns: Warum berühren uns diese KI-Bilder, was macht diesen Fehler-Charme aus, und was bedeutet das für unsere eigene Fotografie zwischen Sucher, Alltag und Ausdruck? Wir vergleichen Eindrücke, schauen auf Beispiele, sprechen über Drucke, Prozesse und darüber, wo KI inspiriert statt ersetzt. Setz Dich zu uns, hör rein und schau mit uns genauer hin.

  48. 436

    441 - Nur ein Schnappschuss. - Wir müssen reden!

    Wir nehmen den „Schnappschuss“ vom Haken – und reden darüber, warum aus „nur“ oft ein Bild wird, das trägt. Wir fragen: Wirkung statt Entstehungsmythos? Was passiert, wenn der innere Perfektionsfilter leiser wird und spontane Momente wieder auf die Bühne dürfen – vom Handybild auf der Fähre bis zur kleinen Serie, die in Summe erzählt. Zwischen Street, Bauchgefühl und einem Hauch Jahresstart-Mut schauen wir auf Worte, die Bilder klein machen, und auf Wege, sie groß werden zu lassen. Komm mit – vielleicht wartest Du heute nicht auf „perfekt“, sondern auf den Klick, der sich richtig anfühlt.

  49. 435

    440 – Das Jahr geht zu Ende, manches bleibt, vieles kommt :)

    In unserer letzten Folge 2025 halten wir einen Faden fest und nehmen ihn mit ins neue Jahr: Was hat getragen, was braucht einen Knoten, wo können wir lockern? Wir blicken kurz zurück auf 2025, schauen neugierig nach vorn – mit Projekten, Routinen, kleinen Optimierungen und ein paar spannenden Infos im Gepäck. Setz Dich gern zu uns und begleite uns durch die letzten Stunden des Jahres. Wir freuen uns auf Dich – und wünschen Dir einen guten Rutsch und einen angenehmen Jahreswechsel!

  50. 434

    439 - Wir sprechen über “CHIPLEADER. V” von nils.holgersson.

    Zwischen den Jahren atmen wir durch – und schauen gemeinsam auf ein Foto, das wie ein Gemälde wirkt und auf den zweiten Blick grinst. Wir sprechen über stille Farben, weiches Licht, diesen kleinen Kniff, der aus Alltag plötzlich Erzählkino macht und darum, wie ein Detail in der Hand des Protagonisten das ganze Bild dreht. Wenn Du magst, dann setz Dich gern zu uns und öffne das Foto dazu. Wir nehmen Dich gern mit, auf unsere Reise in das Foto.

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

We're indexing this podcast's transcripts for the first time — this can take a minute or two. We'll show results as soon as they're ready.

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity.Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich!Falk & Lars

HOSTED BY

Falk Gustav Frassa & Lars Ihring

Frequently Asked Questions

How many episodes does Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity have?

Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity currently has 50 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

What is Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity about?

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity.Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf...

How often does Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity release new episodes?

Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity has 50 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity?

You can listen to Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity on PodParley by clicking any episode. We provide an embedded audio player for direct listening, and you can also subscribe via your preferred podcast app using the RSS feed.

Who hosts Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity?

Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity is created and hosted by Falk Gustav Frassa & Lars Ihring.
URL copied to clipboard!