PODCAST · arts
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
by Falk Gustav Frassa & Lars Ihring
Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity.Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich!Falk & Lars
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504 - Ein verwackeltes Foto reicht, wenn der Empfänger stimmt
Deine Kaffeetasse steht auf dem Tisch, Löffel drin, laktosefreie Milch, und Du weißt sofort, für wen dieses Foto ist. Kein Text dazu, das Bild ist schon unterwegs. Ich nehme Dich mit in eine Sonntagsfolge über genau solche Aufnahmen, die man verschickt, ohne lange nachzudenken, weil die Person am anderen Ende ohnehin versteht, worum es geht. Ausgangspunkt ist der Schulanfang am vergangenen Wochenende. Mehrere Fotos gingen an unterschiedliche Menschen raus, keins davon mit dem Anspruch auf ein gelungenes Bild, eher ein Schnappschuss mit Adresse. Von dort aus komme ich zu einem Vergleich, der überraschender ausfällt, als man zunächst vermutet: der Postkarte. Setz Dich dazu, wenn ich der Frage nachgehe, worin sich beides wirklich unterscheidet. Mehr Aufwand bei der Postkarte, mehr Nähe beim spontanen Foto? Oder liegt die Bedeutung am Ende gar nicht im Bild selbst, sondern in der Beziehung zwischen den beiden Menschen, die es verbindet? Am Schluss steht eine Frage an Dich zurück: Schickst Du Fotos ohne Worte, und was erwartest Du dann als Antwort?
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503 - Erst der Look, dann das Foto? – Von Analogfilm, Filmsimulationen und bewussterem Fotografieren
Wir sprechen über analoge Filme und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere – vom Ilford HP5 Plus über Kodak Gold bis zum Portra 400. Doch ziemlich schnell merken wir, dass es eigentlich um etwas anderes geht: um die Frage, wie sehr uns die vielen Möglichkeiten der digitalen Fotografie geprägt haben. Während Lars die Festlegung auf einen Film gerade noch als Einschränkung erlebt, genießt Falk genau diese Begrenzung. Ein Film, eine Brennweite, ein bestimmter Look – und plötzlich müssen wir nicht mehr jedes Motiv mitnehmen. Wir können uns entscheiden, manche Fotos einfach nicht zu machen. Was analog ganz automatisch passiert, lässt sich auch auf die digitale Fotografie übertragen: Müssen wir wirklich immer alle Möglichkeiten offenhalten? Oder fotografieren wir vielleicht bewusster, wenn wir uns vorher festlegen, statt hinterher aus unzähligen Varianten auszuwählen? Eine Folge über Lieblingsfilme, Entscheidungsstress und die überraschende Freiheit, beim Fotografieren auch einmal etwas zu verpassen.
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502 - Wenn der erste Platz nicht mehr wichtig ist
Was passiert mit unserer Fotografie, wenn wir unbedingt gewinnen wollen? Ausgehend von der ziemlich ungewöhnlichen Frage, warum Falk lieber Zweiter als Erster ist, sprechen wir darüber, wie schnell Anerkennung zum Maßstab für die eigene Fotografie werden kann – und wie schwer es selbst dann ist, sich davon freizumachen, wenn man glaubt, längst darüber hinweg zu sein. Vielleicht liegt die größere Freiheit genau dort, wo wir nicht mehr versuchen, ganz vorne zu stehen. Und vielleicht sind zehn Menschen, die wirklich etwas in unseren Bildern entdecken, am Ende mehr wert als 50.000, die nur kurz vorbeiscrollen. Eine Folge über Wettbewerb, Anerkennung und die ziemlich entscheidende Frage: Für wen fotografieren wir eigentlich?
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501 - Ist Dein Stil vielleicht nur Gewohnheit?
Die original Levi's 501 hat eine Eigenart: Sie wird ungewaschen verkauft, und erst das Tragen macht sie zu dem, was sie ist. Genau darüber sind wir in dieser Folge ins Grübeln gekommen, und zwar ziemlich schnell bei unserer eigenen Fotografie gelandet. Wir fragen uns, wie viel von unserem Stil eigentlich nur eine Gewohnheit ist, die wir lange genug wiederholt haben. Wir erzählen, wie eine ungewohnte Brennweite den Blick auf ein vertrautes Motiv völlig verändern kann, und sprechen über die funktionale Fixierung, also das Phänomen, dass wir mit bekanntem Equipment irgendwann gar nicht mehr über unsere Entscheidungen nachdenken, sondern einfach abrufen, was schon tausendmal funktioniert hat. Dabei geht es um Automatismus, der im Job zu verlässlich guten Ergebnissen führt, uns privat aber genau den Moment kosten kann, den wir eigentlich einfangen wollten, und um die Frage, ob Gewohnheit in der Fotografie eher Sicherheit oder eher Begrenzung ist. Aufgelöst wird das nicht, weil beide Seiten ihre Berechtigung haben. Setz Dich gern zu uns und überleg mit, welchem eigenen Muster Du zuletzt gefolgt bist, ohne es zu merken.
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500 – Mehr als nur eine Zahl
500 Folgen „Zwischen Blende und Zeit“. Eine Zahl, die auf den ersten Blick nach Rückblick aussieht. Doch genau darum geht es in dieser Episode überraschend wenig. Wir sprechen darüber, warum wir Jubiläen feiern, weshalb runde Zahlen uns Halt geben und warum Wertschätzung nicht auf Geburtstage oder besondere Meilensteine warten sollte. Gemeinsam blicken wir zurück auf 500 Podcast-Episoden, auf unsere Entwicklung, auf Zweifel, Begegnungen und auf die vielen Menschen, die diesen Podcast von Anfang an begleitet haben. Gleichzeitig schauen wir nach vorn: auf neue Ideen, die analoge Fotografie, die Weiterentwicklung der fotocommunity und auf die Frage, warum uns auch nach 500 Episoden die Themen rund um Fotografie und das Leben nicht ausgehen. Eine Folge über Dankbarkeit, Beständigkeit und die Erkenntnis, dass am Ende nicht die Zahl zählt, sondern die Menschen, Erlebnisse und Gespräche, die wir mit ihr verbinden.
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499 - Was wäre, wenn Du nie wieder fotografieren dürftest?
Was wäre, wenn Ihr Euch entscheiden müsstet? Nie wieder selbst fotografieren – oder nie wieder Fotos anderer Menschen anschauen? In dieser Folge greifen wir drei Hörerfragen auf und dabei entstehen keine schnellen Antworten, sondern sehr persönliche Gespräche darüber, was Fotografie für uns eigentlich bedeutet. Wir sprechen darüber, warum Bilder anderer Menschen unser Leben bereichern, weshalb Fotografieren für uns weit mehr ist als das Drücken des Auslösers und welche Rolle die fotocommunity in den vergangenen 25 Jahren für uns gespielt hat. Außerdem verraten wir, welches fotografische Talent wir uns gegenseitig am liebsten „stehlen“ würden. Eine Folge über Inspiration, Begegnungen und die Erkenntnis, dass Fotografie für uns oft viel mehr mit dem Leben zu tun hat als mit Kameras oder Technik.
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498 - Zwischen Bedeutung und Algorithmus
Warum fällt uns ein Foto überhaupt auf? Weil es uns berührt? Weil es gut fotografiert ist? Oder weil ein Algorithmus entschieden hat, dass wir es sehen sollten? Ausgehend von der Entwicklung der neuen fotocommunity-App sprechen Lars und Falk über eine Frage, die heute jeden Fotografen betrifft: Wer gibt einem Bild eigentlich seine Bedeutung? Der Mensch, der es fotografiert hat? Der Betrachter? Oder inzwischen auch der Algorithmus, der entscheidet, welche Bilder überhaupt unsere Aufmerksamkeit bekommen? Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum manche Fotos für uns persönlich unbezahlbar sind, obwohl sie kaum jemand beachtet – und warum Bilder, die millionenfach gesehen werden, nicht automatisch eine größere fotografische Bedeutung haben. Dabei wird deutlich, dass Algorithmen zwar dabei helfen können, neue Fotos zu entdecken, unseren fotografischen Blick aber niemals ersetzen sollten. Eine Folge über Aufmerksamkeit, Bedeutung und die Freiheit, den eigenen Blick nicht von Algorithmen bestimmen zu lassen.
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497 - Endlich wieder Fotografie! Wir starten analog. (Folge 1/6)
Wie verändert sich Dein Blick durch den Sucher, wenn nicht mehr unbegrenzt viele Bilder zur Verfügung stehen? Lars und Falk gehen dieser Frage in einer neuen Reihe zur analogen Fotografie nach, und was sie dabei herausfinden, lässt sich auch auf Deine digitale Fotografie übertragen. Beide haben sich gerade eine analoge Kamera zugelegt, Lars eine Bronica ETRSi im Mittelformat, Falk eine analoge Leica, und berichten offen, wo sie bei sich selbst Nachlässigkeit im fotografischen Sehen bemerkt haben. Falk erzählt, wie ihm bei digitalen Kameras zunehmend das bewusste Ringen um ein Bild fehlt, Lars gesteht, wie oft er heute aus reinem Erinnerungsdrang auslöst statt aus fotografischem Interesse. Aus diesen Beobachtungen entwickeln sie einen konkreten Vorschlag, den Du auch ohne eigene analoge Kamera ausprobieren kannst: eine Woche lang bewusst weniger fotografieren und Dir vor jedem Bild kurz Zeit für die Entscheidung nehmen. Setz Dich gern zu uns und finde heraus, welche der Fragen, die sich Lars und Falk hier stellen, Dir beim nächsten Griff zur Kamera weiterhelfen könnten.
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496 - Applaus ist toll, aber er zeigt Dir nicht den Weg
Was passiert eigentlich, wenn jemand ein Foto nicht nur betrachtet, sondern wirklich versteht? - Ausgangspunkt dieser Episode ist die bewegende Rückmeldung von [Eric](https://www.ericmoerschel.de/blog-de/post-de/?item=laut-gedacht-die-stimme-von-aussen), der sich in einer [Bildbesprechung](https://www.fotocommunity.de/podcast/episode/492) überraschend selbst und seine fotografische Haltung wiedergefunden hat. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über die Bedeutung von Anerkennung, über die Sehnsucht, gesehen zu werden, und über die feine Grenze zwischen Wertschätzung und Abhängigkeit. Lars und Falk sprechen darüber, warum ein ehrlicher Gedankenaustausch oft mehr bewegt als unzählige Likes, weshalb Fotografen Gefahr laufen, unbewusst für die Erwartungen anderer statt für sich selbst zu fotografieren, und warum echte Resonanz immer dort entsteht, wo Menschen sich Zeit füreinander nehmen. Dabei geht es nicht nur um Fotografie, sondern auch um die Frage, wie wir in einer immer schnelleren Welt wieder mehr Tiefe zulassen können. Eine Episode über Bestätigung, Kreativität und den Mut, den eigenen fotografischen Weg weiterzugehen – auch dann, wenn ihn nicht jeder versteht.
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495 - Du suchst keine Kamera. Du suchst etwas anderes.
Falk hat seine Gedanken zur analogen Fotografie in einer Solo-Episode geteilt. Jetzt setzt sich Lars mit ihm zusammen und stellt eine einfache, aber entscheidende Frage: Geht es dabei wirklich um Analogfotografie – oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Gemeinsam sprechen wir über den Wunsch nach bewussterem Fotografieren, über Erinnerungen, Entschleunigung und die Faszination analoger Prozesse. Warum fühlt sich das Smartphone in manchen Situationen richtiger an als eine digitale Systemkamera? Weshalb gewinnen analoge Kameras gerade bei jungen Fotografen wieder an Bedeutung? Und verändert eine andere Kamera tatsächlich die Art zu fotografieren – oder verändert sie vor allem unsere Haltung? Eine Episode über Film und Sensoren, über Prozesse und Gewohnheiten – und über die Frage, was wir eigentlich suchen, wenn wir fotografieren.
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494 - Der Blick, den mir niemand beigebracht hat
Beim Durchblättern alter Familien-Fotoalben ist mir etwas aufgefallen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Die Bilder stammen von meinen Eltern und meiner Familie – alles fotografische Laien. Und trotzdem wirken viele der Aufnahmen erstaunlich stimmig und gut gestaltet. Wie kann das sein? Woher kommt dieses Gespür für Bildgestaltung, wenn man sich nie bewusst mit Fotografie beschäftigt hat? Und wie entsteht eigentlich unser fotografischer Blick? In dieser Solofolge gehe ich genau diesen Fragen nach. Ich spreche darüber, wie uns Bilder ein Leben lang prägen, welchen Einfluss Familie, Filme, Werbung und heute Social Media auf unseren Geschmack haben und warum wir vielleicht viel mehr übernehmen, als uns bewusst ist. Eine Folge über Bildgestaltung, unbewusste Prägungen und die spannende Frage, wie viel von unserem fotografischen Stil wirklich unser eigener ist.
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493 - Ein Schritt vor, zwei zurück? Oder einfach anders geworden?
Wer kennt das nicht? Man beschäftigt sich intensiv mit der Fotografie, lernt Neues, entwickelt sich weiter – und trotzdem hat man plötzlich das Gefühl, schlechter geworden zu sein. Gemeinsam mit Knut spricht Lars über genau dieses Phänomen. Warum fühlen sich manche Entwicklungsschritte wie Rückschritte an? Weshalb zweifeln wir manchmal an unseren eigenen Bildern, obwohl wir längst mehr sehen und mehr können als früher? Und warum hilft es manchmal mehr, eine Pause zu machen, als sich noch tiefer in Technik oder neue Ausrüstung zu stürzen? Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Festival La Gacilly-Baden in Österreich. Doch schnell geht es um viel grundsätzlichere Fragen: Wie entwickeln wir uns als Fotografen? Welche Rolle spielen Erwartungen, Vergleiche und der eigene Anspruch? Und warum ist „anders“ vielleicht ein viel besseres Ziel als „besser“? Eine Folge über Zweifel, Entwicklung und die Erkenntnis, dass fotografischer Fortschritt oft erst im Rückblick sichtbar wird.
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492 - Wir sprechen über das Foto "getrennt verbunden" von Eric Mörschel
Was macht ein Foto eigentlich stark? Ist es die perfekte Komposition, das Licht oder vielleicht doch die Geschichte, die zwischen den Zeilen erzählt wird? An diesem Bilder-Sonntag spreche ich über das Schwarzweißfoto „Getrennt verbunden“ von Erik Mörschel – ein Bild, das mich sofort beschäftigt hat. Zunächst faszinieren mich die grafische Gestaltung, die harten Kontraste und das Spiel aus Licht und Schatten. Doch je länger ich das Foto betrachte, desto mehr rückt für mich etwas anderes in den Mittelpunkt. Ich spreche über Wahrnehmung und Nichtwahrnehmung, über Menschen, die sich räumlich nah und doch emotional fern sind, und darüber, wie Bildgestaltung eine Aussage verstärken kann, ohne sie jemals auszusprechen. Eine Folge über Bildwirkung, Schwarzweißfotografie und die Frage, warum manche Bilder uns nicht wegen ihres Motivs in Erinnerung bleiben, sondern wegen der Gedanken, die sie in uns auslösen.
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491 - Kann man Fotografie messen? - Testberichte, Technik und die Frage nach dem besseren Bild
Braucht es wirklich die neueste Kamera für bessere Fotos? Oder geben Testberichte am Ende vor allem Orientierung, wenn eine Kaufentscheidung ansteht? Lars spricht mit Ben Lorenz, Chefredakteur mehrerer Fotomagazine und verantwortlich für die Testredaktionen der Five Monkeys Group, über die Welt hinter den Kamera- und Objektivtests. Wie entstehen Testberichte eigentlich? Was wird dort gemessen – und was lässt sich überhaupt messen? Im Laufe des Gesprächs geht es aber um weit mehr als Linienpaare, Rauschverhalten oder Autofokus. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, warum sich viele Fotografen heute bewusst für ältere Kameras entscheiden, weshalb Perfektion nicht automatisch zu besseren Bildern führt und warum die schönsten Fotos oft genau die sind, die technisch gar nicht perfekt sind. Eine Folge über Testberichte, Technik, Emotionen und die Frage, was am Ende wirklich zählt, wenn wir fotografieren.
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490 - KI oder Foto – Sehen wir das Bild oder seine Herkunft?
Diese Frage beschäftigt Lars gerade ziemlich intensiv. Auslöser ist die Trennung von Fotografie und KI innerhalb der fotocommunity – und die vielen Reaktionen, die diese Entscheidung ausgelöst hat. Dabei geht es schnell um mehr als nur Kategorien oder Plattformregeln. Was macht ein Bild eigentlich zu einem Foto? Ist ein per KI bearbeitetes Foto noch Fotografie? Und warum bewerten wir Bilder oft schon, bevor wir sie überhaupt richtig angesehen haben – einfach nur, weil wir wissen, wie sie entstanden sind? In dieser Solofolge nimmt Lars euch mit in seine Gedanken zu einem Thema, das die Fotografie in den nächsten Jahren weiter begleiten wird. Es geht um Erwartungen, Wahrnehmung und um die spannende Frage, warum ein KI-Bild plötzlich kritisiert wird, wenn es „zu sehr nach Foto aussieht“. Eine Folge, die keine endgültigen Antworten liefern möchte, sondern dazu einlädt, den eigenen Blick auf Fotografie und KI einmal zu hinterfragen.
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489 – Mehr als ein Urlaubsalbum
Nach dem Urlaub beginnt oft die schwierigste Frage: Was mache ich eigentlich mit all den Fotos? Welche Bilder schaffen es ins Fotobuch – und warum genau diese? Reicht es, die schönsten Aufnahmen auszuwählen, oder kann ein Fotobuch mehr sein als eine chronologische Erinnerung an eine Reise? Genau darüber spricht Lars mit Thomas Bregulla. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie aus einer Sammlung von Bildern eine Geschichte wird. Sie sprechen über Bildauswahl, Erzählstrukturen, den Mut, Lieblingsfotos auch einmal wegzulassen, und darüber, warum manche Bilder erst im Zusammenspiel mit anderen ihre eigentliche Wirkung entfalten. Eine Folge für alle, die ihre Fotos nicht einfach nur archivieren möchten, sondern nach einer Möglichkeit suchen, Erlebnisse in einer Form festzuhalten, die man auch Jahre später noch gerne in die Hand nimmt
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488 - Wir sprechen über das Foto "o.T." von naked eyes
Was erzählt uns ein Gesicht, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird? In dieser Bilder-Sonntag-Ausgabe sprechen wir über eine Schwarz-Weiß-Aufnahme eines älteren Mannes, der am Fenster steht. Auf den ersten Blick scheint der Ausdruck eindeutig – doch je länger die beiden hinschauen, desto mehr Fragen entstehen. Es geht um Licht und Bildaufbau, um unsere Neigung, Menschen vorschnell einzuordnen, und um die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Warum wirkt der Mann so grimmig? Tut er das überhaupt? Und wie viel von dem, was wir in einem Bild erkennen, stammt eigentlich aus uns selbst? Eine Folge über Wahrnehmung, Interpretation und die Kraft der Straßenfotografie, Fragen zu stellen, statt Antworten zu geben.
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487 – Schöne Bilder, leere Bilder?
Wir leben in einer Zeit voller perfekter Bilder. Noch nie war es so einfach, Fotos zu machen, die technisch beeindrucken, ästhetisch wirken und sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Doch was bleibt eigentlich hängen, wenn der erste Eindruck vorbei ist? Wir sprechen über Bildstile, Trends, Filter und die Verlockung, dem hinterherzulaufen, was gerade gut ankommt. Es geht um die Frage, warum manche Bilder tausende Likes bekommen und trotzdem schnell vergessen sind, während andere lange nachwirken. Dabei landen die beiden bei Themen wie Authentizität, Erinnerung, persönlicher Entwicklung und der Suche nach dem eigenen fotografischen Blick. Eine Folge über die Bedeutung hinter dem Bild, über den Mut, Fragen statt Antworten zu fotografieren, und darüber, warum ein Foto manchmal gerade dann interessant wird, wenn es nicht auf den ersten Blick perfekt erscheint.
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486 – Die beste Fototasche ist vielleicht gar keine Fototasche
Manchmal beginnt ein interessantes Gespräch mit einer ganz alltäglichen Frage: Wohin eigentlich mit all dem Zeug, das man ständig dabeihat? Kamera, Notizbuch, Handy, Schlüssel, Sonnenbrille – und vielleicht auch ein paar Gedanken, die man nicht verlieren möchte. Lars und Falk sprechen über Fototaschen, Rucksäcke und die Suche nach einer Lösung, die nicht nur zur Kamera, sondern zum eigenen Leben passt. Dabei geht es um weit mehr als Ausrüstung. Es geht um die kleinen Entscheidungen im Alltag, um Gewohnheiten, die man lange nicht hinterfragt hat, und um die Erkenntnis, dass viele Dinge einfacher werden, wenn man aufhört, sie für andere passend machen zu wollen. Eine Folge über Ordnung und Chaos, über praktische Begleiter und darüber, warum manchmal eine Tasche plötzlich mehr über uns erzählt als die Kamera, die darin steckt.
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485 - Wenn nichts passiert – Warum Langeweile der Moment ist, in dem Fotografie beginnt
Manchmal ist es nicht die Begeisterung, die über unseren fotografischen Weg entscheidet, sondern der Moment danach. Der Moment, in dem die Kamera vertraut geworden ist, die Technik funktioniert und die ersten Fortschritte nicht mehr jeden Tag sichtbar sind. Genau dort setzen Lars und Falk in dieser Folge an. Ausgehend von einer scheinbar einfachen Frage sprechen die beiden über Langeweile in der Fotografie, über die Sehnsucht nach Neuem und darüber, warum viele Fotografen genau an diesem Punkt die Richtung wechseln, neue Ausrüstung kaufen oder nach dem nächsten Kick suchen. Gleichzeitig geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: die Frage, was bleibt, wenn das Neue verschwindet. Wann beginnt Fotografie, mehr zu werden als Technik? Wann wird aus dem Fotografieren ein Teil des eigenen Lebens? Und warum kann gerade das Wiederkommen an dieselben Orte, die gleichen Wege und vertrauten Motive zu einer der spannendsten fotografischen Erfahrungen werden? Eine Folge über Geduld, Entwicklung und die Entdeckung, dass manchmal genau dann etwas Neues beginnt, wenn scheinbar nichts mehr passiert.
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484 – Warum mich Zingst an den Strukturwandel erinnert hat
Ausgehend von Lars' Rückblick auf das Fotofestival in Zingst entwickelt sich eine sehr persönliche Gedankenreise über Veränderung. Über Veränderungen in der Fotografie, in der Gesellschaft, in der Art, wie wir unsere Hobbys leben – und darüber, wie wir mit all dem umgehen können. Falk spricht über verschwindende Fotomagazine, das Ende großer Fotomessen, Social Media, KI und die Frage, warum so viele Fotografen das Gefühl haben, ständig auf etwas reagieren zu müssen. Gleichzeitig geht es um Küsten, die sich verändern, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet und um die Erkenntnis, dass Wandel nicht zwangsläufig Verlust bedeuten muss. Eine Folge über Orientierung in bewegten Zeiten, über die Rückkehr zu den eigenen fotografischen Wünschen und darüber, warum die wichtigste Frage vielleicht nicht lautet, was die Fotografie gerade wird – sondern was sie für uns persönlich sein soll.
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483 - Fotografie trifft Gemeinschaft – Gedanken aus Zingst
Manchmal geht es bei einem Fotofestival um Kameras, Objektive und neue Technik. Und manchmal geht es um etwas ganz anderes. In dieser Folge nimmt uns Lars mit nach Zingst und erzählt von Begegnungen, Gesprächen und einem Festival, das in diesem Jahr den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat. Es geht um Ausstellungen, die berühren und zum Nachdenken anregen, um die besondere Atmosphäre zwischen Strand, Dünen und Fotografie – und vor allem um die vielen Gespräche mit Mitgliedern der fotocommunity. Dabei wird deutlich, wie groß die Sehnsucht nach echten Begegnungen, nach Austausch auf Augenhöhe und nach einem Ort ist, an dem Fotografie noch wichtiger ist als Algorithmen und Reichweite. Eine Folge über Zingst, über Gemeinschaft und darüber, warum Fotografie manchmal vor allem Menschen verbindet.
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482 – Fotografische Zitate: Fluch oder Segen?
Ausgelöst durch eine Rückmeldung aus der Community sprechen Lars und Falk diesmal über Fotografiezitate. Nicht über ein bestimmtes Zitat, sondern über die Frage, was solche Sätze eigentlich mit uns machen. Warum bleiben manche Aussagen über Jahre im Kopf? Warum richten wir unsere Fotografie manchmal an ihnen aus? Und wie schnell wird aus einer Inspiration eine Regel? Zwischen Cartier-Bresson, eigenen Erfahrungen und den kleinen Wahrheiten des fotografischen Alltags geht es um Vorbilder, Orientierung und die Freiheit, Dinge immer wieder neu zu hinterfragen. Eine Folge über kluge Sätze, ihre Fallstricke – und darüber, warum der eigene Weg oft spannender ist als jedes noch so berühmte Zitat.
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481 - Ein Ort ist keine To-do-Liste
Manchmal fahren wir an einen Ort, um etwas zu sehen – und merken erst später, dass es eigentlich darum ging, etwas zu fühlen. In dieser Folge sprechen Lars und Falk über das Fotografieren von Orten, Museen, Städten und Reisen. Über die Frage, warum wir oft glauben, alles festhalten zu müssen, und weshalb dabei manchmal genau das verloren geht, was einen Ort wirklich besonders macht. Ausgehend von einem Besuch auf dem Segelschiff Passat in Travemünde entsteht ein Gespräch über Erinnerungen, Dokumentation und die Freiheit, die Kamera auch einmal nicht nach dem Offensichtlichen suchen zu lassen. Es geht um Fotos, die nicht zeigen, wo wir waren, sondern was ein Ort mit uns gemacht hat. Eine Folge über das Loslassen von Vollständigkeit – und darüber, wie aus Motiven wieder persönliche Geschichten werden.
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480 - Wir sprechen über das Foto "Fotobuch" von Markus Kampes
In dieser Bildersonntag-Folge schauen wir gemeinsam auf ein Foto von Markus aus Düsseldorf. Zu sehen ist eigentlich nicht viel: ein Fotobuch, ein Lichtstreifen, eine Wand. Und doch merken wir schnell, wie uns dieses Bild in Gedanken an ganz unterschiedliche Orte führt. Plötzlich sprechen wir über alte Wohnungen, knarrende Treppen, Erinnerungen, die in Räumen hängen bleiben, und über die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Gemeinsam entdecken wir, wie stark unsere eigenen Erfahrungen beeinflussen, was wir in Bildern sehen. Aus einem scheinbar einfachen Motiv wird ein Gespräch über Erinnerungen, Vergangenheit und die kleinen Dinge, die uns nicht mehr loslassen. Eine Folge darüber, wie Fotografie manchmal weniger zeigt als vielmehr in uns auslöst.
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479 - Woran merkst du, dass die Fotografie dir noch etwas bedeutet? – Extremismus ist halt immer scheiße.
Es fängt mit Gurken an. Lars zweifelt gerade – aber nicht an Fotos, sondern daran, ob er seine Tomaten- und Gurkenpflanzen auf dem Balkon richtig beschneidet. Abknipsen oder nicht? Und wann sieht man das Ergebnis überhaupt? Falk schmunzelt – und sagt, das ist eigentlich gar nicht so anders als der Zweifel an den eigenen Fotos. Du tust etwas, weißt nicht, ob es richtig ist, und das Ergebnis zeigt sich erst viel später. Vielleicht nie. In dieser Folge nehmen sich die beiden das Thema vor, das letzte Woche zwischen den Zeilen aufgetaucht ist – und das so viele kennen, aber selten laut aussprechen: den Zweifel an der eigenen Fotografie. Lars erzählt, wie sich sein Blick auf die eigenen Bilder über die Jahre verändert hat – weg von der Zeit, in der Zangenlicht, die richtige Lichtsetzung und das perfekte Motiv darüber entschieden, ob ein Bild gut war, hin zu einer Fotografie, die fragt, was ein Moment mit einem selbst macht. Falk erkennt darin einen Weg, den er schon länger geht – und der ihn vom Vergleichen, von Likes und Follower-Zahlen weggeführt hat. Irgendwo dazwischen entsteht ein offenes Gespräch über die 80/20-Regel, Vincent Peters, das 365-Tage-Projekt als leisen Ausweg aus dem Perfektionismus – und die Frage, was passiert, wenn Fotografie zur einzigen Projektionsfläche im Leben wird. Eine Folge über Zweifel, Loslassen und die Erkenntnis, dass Extremismus halt immer scheiße ist. Setz Dich gern zu uns.
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478 - Was ich erzähle, wenn ich über mein Foto spreche – und was ich lieber für mich behalte
Ein Kokoswasser, ein Leuchtturm auf Texel und die Frage, was eigentlich passiert, wenn man anfängt, über ein eigenes Foto zu reden. Lars und Falk merken schnell, dass sie das sehr verschieden erleben. Falk erzählt vom Ort, vom Moment, von dem Restaurant weiter unten – aber nie von der Linie, die er bewusst ins Bild gebaut hat. Die gehört ihm. Lars kennt das Auseinanderfalten von Bildern aus einer anderen Zeit, aus Workshops, aus der Phase, in der man stolz auf die Technik war. Heute denkt er anders darüber. Irgendwo dazwischen entsteht ein ehrliches Gespräch darüber, wem ein Bild eigentlich gehört, sobald es jemand anderem gezeigt wird – und ob Erklären dem Foto etwas gibt oder etwas nimmt. Dazu: Warum Fleiß kein fotografisches Argument ist, was Storytelling wirklich leistet und weshalb die Queen in Gummistiefeln immer noch das beste Beispiel ist. Setz Dich gern zu uns.
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477 - Warum wir viel zu selten Fotos verschenken
Was schenkt man eigentlich einem Menschen, der schon alles hat? Vielleicht genau das, was sich nicht einfach kaufen lässt: einen Moment, eine Erinnerung, einen Blick. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, warum Fotografien als Geschenk oft viel persönlicher sind als viele materielle Dinge – und weshalb es gleichzeitig gar nicht so leicht ist, ein eigenes Bild zu verschenken. Es geht um Fotos mit emotionaler Verbindung, um gemeinsame Erlebnisse, um Zweifel an der eigenen Arbeit und um die Frage, wann ein Bild wirklich Bedeutung bekommt. Eine ruhige, sehr persönliche Folge über Wertschätzung, Nähe und darüber, dass manche Fotografien nicht einfach nur dekorativ sind, sondern kleine Erinnerungsstücke an Menschen, Orte und gemeinsame Zeit.
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476 - Deine Fragen an uns: Traumprojekte und Bildbearbeitung im 365-Tage Projekt
In dieser Folge beginnt alles mit einer kaputten Uhr und einer kleinen Sonntagmorgen-Irritation – und landet überraschend schnell bei großen Fragen rund um fotografische Träume. Lars und Falk sprechen über Projekte, die schon lange im Kopf wohnen, aber bisher nie richtig begonnen haben. Über Streetfotografie zwischen Alltag, Familie und Selbstzweifeln. Über die Sehnsucht, Menschen wirklich zu sehen. Und über die Frage, warum manche Ideen erst dann lebendig werden, wenn man ihnen einen festen Platz im Leben gibt. Dabei entsteht fast nebenbei ein sehr persönliches Gespräch über Begegnungen, Aufmerksamkeit und die Art von Fotografie, die nicht nur Bilder sammelt, sondern Erfahrungen. Außerdem geht es um Bildbearbeitung, Filmsimulationen, Lightroom, Korn, kleine Retuschen und die Frage, wann ein Foto eigentlich „fertig“ ist. Eine ruhige Sonntagsepisode über Projekte, die noch wachsen dürfen – und über Fotografie als Versuch, Menschen und Momente bewusster wahrzunehmen.
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475 – Vom Scrollen und Sehen – Die Entdeckung der Langsamkeit
Ein Mittwochmorgen, der Kaffee dampft und die Müdigkeit weicht einer spannenden Frage, die im Wohnzimmer fiel: „Ich schaue mir die Welt an.“ Doch schauen wir uns wirklich die Welt an, wenn wir abends auf dem Sofa durch endlose Feeds scrollen? Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Doomscrolling“, bei dem Algorithmen unsere Sicht diktieren, und dem bewussten Entdecken – ob im Urlaub oder bei Profilen, die uns wirklich inspirieren. Es geht um die Sehnsucht nach Entschleunigung, Falks neue Großformatkamera als „Endstufe der Langsamkeit“ und den Mut, an Orten wie dem Hamburger Michel mal fünf Minuten gar nicht zu fotografieren, sondern einfach nur wahrzunehmen. Eine Folge über die Macht der Auswahl, den Wert eines einzelnen Bildes in einer überfüllten Welt und die Einladung, das Smartphone öfter mal beiseitezulegen, um den eigenen, echten Blick zurückzugewinnen. Setz Dich zu uns und nimm Dir heute die Zeit für den zweiten Blick.
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474 - Wir sprechen über die AGORA-Einreichung #10/2026 von GL photo
Ein entspannter Sonntag, ein Kaffee in der Hand und ein Gespräch, das irgendwo zwischen Balkonpflanzen und Ostsee landet. Lars und Falk schauen gemeinsam auf ein Schwarz-Weiß-Foto von [GL-Foto](https://www.fotocommunity.de/photo/0102026-agora-30-bildbesprechung-intensiv/49984924) vom bekannten „UFO“ in Binz auf Rügen – und merken schnell, dass dieses Motiv mehr Fragen stellt, als es auf den ersten Blick beantwortet. Es geht um die Wirkung von Schwarz-Weiß, um Formen, Linien und den Himmel über dem Meer, aber auch darum, warum dieses Gebäude so schwer zu fotografieren ist. Zwischen Architektur, Strand und kleinen Details entsteht ein ruhiges Gespräch über Wahrnehmung, Perspektive und die Lust, genauer hinzusehen.
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473 - Lars ist zurück und wir sprechen gemeinsam über Mallorca, Fotografie und das Leben dazwischen
Manchmal ist Urlaub genau das: unterwegs sein, ohne etwas beweisen zu müssen. Die Kamera ist dabei, aber sie drängt sich nicht nach vorne. Zwischen Familienzeit, Strand, kleinen Ausflügen und dem ganz normalen Trubel entstehen Bilder eher nebenbei – aus dem Moment heraus. Lars erzählt von Mallorca, von einer bewusst einfachen fotografischen Herangehensweise und von Augenblicken, die erst im Nachhinein ihre Bedeutung bekommen. Eine Folge über das Mitnehmen statt Inszenieren, über kleine Entdeckungen am Wegesrand und darüber, wie sich Fotografie anfühlt, wenn sie einfach Teil des Tages ist.
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472 - Zwischen Fotografie und Selbstsuche – unser Gespräch über "Palermo Shooting"
Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückweg zu sich selbst und die Frage, wann man eigentlich wirklich anwesend ist. Dabei wird schnell klar, dass es hier nicht um eine klassische Filmkritik geht. Lars ringt mit der Machart, Falk liebt genau die Bilder und Stimmungen dazwischen. Und so wird aus dem gemeinsamen Filmschauen ein sehr eigenes Gespräch über Fotografie, Erschöpfung, Wahrnehmung und die Sehnsucht nach etwas Echtem. Eine Folge für alle, die Filme nicht nur sehen, sondern an ihnen auch etwas über sich selbst entdecken.
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471 - Mallorca ruft: Weniger Ausrüstung, anderer Blick?
Ein vertrauter Ort, ein anderer Zugang: Lars reist nach Mallorca – aber diesmal ohne den alten fotografischen Anspruch. Kein Stativ, kein „Ich muss dieses Bild machen“, sondern nur eine kleine Kamera und die Offenheit für das, was passiert. Im Gespräch wird schnell klar: Es geht nicht nur um Urlaub, sondern um eine Veränderung im eigenen Sehen. Dabei streifen wir auch die Frage, wie viel Bearbeitung, KI und Perfektion es überhaupt braucht. Oder ob es nicht reicht, das festzuhalten, was man wirklich erlebt – egal ob das die große Landschaft oder nur eine kleine Szene zwischendurch ist. Eine Folge über weniger Druck, andere Prioritäten und das Vertrauen, dass gute Bilder auch ohne Plan entstehen können.
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470 - Warum uns Fotografieren im Urlaub manchmal im Weg steht
Diesmal bringt uns eine Nachricht von Cindy ins Gespräch über ein Thema, das viele kennen: Warum fühlt sich Fotografieren im Urlaub manchmal plötzlich nach Druck an? Es geht um die Vorstellung, aus einer Reise gleich eine Serie oder Reportage machen zu müssen, um den Stress, nichts verpassen zu wollen, und um die Frage, was am Ende eigentlich von so einem Urlaub bleiben soll. Lars und Falk sprechen sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigener Blick auf Reisefotografie verändert hat, warum Erinnerungsanker oft wichtiger sind als Vollständigkeit und weshalb ein Bild nicht erst dann relevant ist, wenn man es zeigen kann. Eine Folge über Urlaubsfotos, Erwartungen und die Erlaubnis, es fotografisch auch mal leichter zu nehmen.
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469 - Die nächste Kamera im Kopf – und die eine in der Hand
Manchmal beginnt die Zukunft nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken: Was brauche ich eigentlich noch? In dieser Folge drehen sich Lars und Falk um genau diese Frage – und landen irgendwo zwischen Wunsch, Vernunft und der Sehnsucht nach einem anderen fotografischen Erleben. Es geht um Kameras, die vielleicht irgendwann kommen, und um die eine, die schon längst reicht. Um Technik, die inspiriert – und um den Moment, in dem sie plötzlich in den Hintergrund tritt. Zwischen digitalen Gewohnheiten und der Neugier auf analoge Wege entsteht ein Gespräch über Entscheidungen, Zweifel und die Frage, was man wirklich braucht.
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468 - Zwischen Gefühl und Ergebnis – unsere prägendsten Fotomomente
Manche fotografischen Momente sind nicht deshalb wichtig, weil dabei das beste Bild entsteht. Sondern weil sie etwas in uns auslösen. In dieser Folge sprechen wir über genau diese Augenblicke: über technische Entdeckungen, über erste Shootings, über Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, und über Erfahrungen, die weit über Fotografie hinausgehen. Es geht um das, was hängen bleibt, wenn man auf die eigene fotografische Reise zurückschaut – und um die Frage, warum uns manche Bilder und Begegnungen noch Jahre später begleiten. Eine Folge über Entwicklung, Erinnerung und die leisen Spuren, die Fotografie in uns hinterlässt. Setz Dich gern zu uns.
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467 - Dusche oder Klo – wo unsere besten Fotoideen entstehen
Alles beginnt mit einer neuen Brille – und der Irritation, dass Sehen plötzlich anders funktioniert. Daraus entsteht eine größere Frage: Wo kommen eigentlich unsere Ideen her? Aus dem Alltag, aus Momenten der Ruhe – oder genau dann, wenn wir nicht aktiv danach suchen? Wir sprechen über Inspiration, frühe fotografische Vorbilder und die Zeit in der fotocommunity. Besonders wird es, als [Micha sich mit einem YouTube-Video](https://www.youtube.com/watch?v=Loj920FsnC0&t=3s) meldet und erzählt, wie sehr ihn Lars damals geprägt hat – und wie er ihn heute wiedergefunden hat. Ein leiser Beweis dafür, wie sehr wir andere beeinflussen, ohne es zu merken. Am Ende bleibt eine Einladung: gemeinsam einen Film zu schauen – [Palermo Shooting](https://www.kino.de/film/palermo-shooting-2008/stream/). Und vielleicht dabei etwas Neues über Fotografie, Inspiration und sich selbst zu entdecken.
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466 - Warum wir uns fotografisch einordnen wollen und dabei manchmal vergessen, wie frei Fotografie sein kann
Mit dem Start des April-Themas im 25-Jahre-fotocommunity-Wettbewerb rückt Schwarz-Weiß zunächst ganz praktisch in den Blick – und dann wird es schnell grundsätzlicher. Lars und Falk sprechen über Schubladen in der Fotografie, über das Bedürfnis, sich einzuordnen, und über die Gefahr, sich dabei selbst zu eng zu machen. Es geht um Stil, Identität, Selbstbild und die Frage, ob wir wirklich ein Genre sind oder ob Fotografie viel eher ein Weg ist, das eigene Leben, die eigenen Interessen und das eigene Innenleben sichtbar zu machen. Eine Folge über Orientierung, über das Loslassen fester Etiketten und über die leise Erkenntnis, dass man manchmal nicht nur Motive fotografiert, sondern sich selbst ein Stück besser versteht.
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465 - Wir sprechen über das Foto "Stille" von Falk
Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit Raum für das, was sich zeigt, wenn ein Mensch ganz bei sich ankommt. Zwischen beiden entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Wahrnehmung und Entstehung – und die Frage, was ein Bild eigentlich „wahr“ macht. Eine Folge über ein konkretes Foto, zwei Blickwinkel und den leisen Unterschied zwischen einem gemachten und einem geschehenen Moment.
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464 - Wie aus Kategorien wieder Räume werden – aus „Youth“ wird „Mittendrin“ und "Analog" bekommt eine eigene Heimat
Die fotocommunity ist im Wandel – leise, aber spürbar. In dieser Folge sprechen wir über die Neuausrichtung der Plattform und was sie für die Art bedeutet, wie wir heute fotografieren. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Kategorie „Youth“, die als „Mittendrin“ neu gedacht wird: weg von starren Motiven, hin zu Momenten, Emotionen und persönlichem Ausdruck. Gleichzeitig blicken wir auf die kommenden Veränderungen, wie die neue Kategorie „Analoge Fotografie“, die bewusst entschleunigt und Generationen verbindet. Eine Folge über Veränderung, über den Mut, Strukturen loszulassen – und darüber, wie Fotografie wieder näher an unser eigenes Leben rückt.
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463 - Wenn Zahlen plötzlich wichtig werden – über Likes, Klicks und echte Menschen
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Fotografen kennen, aber selten bewusst hinterfragen: die Bedeutung von Likes, Views und Zahlen unter unseren Bildern. Ausgangspunkt ist eine kleine technische Störung, bei der plötzlich alle Klickzahlen verschwunden waren – und die überraschend deutlich zeigte, wie sehr wir uns an diesen Kennzahlen orientieren. Doch was sagen sie eigentlich wirklich aus? Und wie verändert sich unser Blick auf Fotografie, wenn wir hinter den Zahlen wieder die Menschen sehen? Es geht um das Gefühl, Bilder wie in ein Schaufenster zu stellen, um die Freude darüber, wenn jemand stehen bleibt – und um die Frage, warum sich zwanzig echte Begegnungen manchmal wertvoller anfühlen als tausend anonyme Klicks. Eine Folge über digitale Sichtbarkeit, echte Verbindungen und darüber, warum Fotografie vielleicht dann am stärksten wird, wenn wir uns wieder daran erinnern, dass hinter jedem Blick ein Mensch steht.
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462 - Von der Angst, nichts zu wissen – und warum genau darin manchmal der ehrlichste Anfang liegt
In dieser Folge geht es um das Gefühl, keine Ahnung zu haben – und darum, warum genau das oft viel menschlicher, ehrlicher und produktiver ist, als wir denken. Wir sprechen über Situationen, in denen wir Wissen vorspielen, obwohl wir uns unsicher fühlen, über den Wunsch, nicht dumm dazustehen, und über die Frage, was es mit uns macht, wenn wir einfach sagen: „Ich weiß es nicht.“ Dabei geht es um Alltag, Lernen, Selbstvertrauen und um die Erkenntnis, dass in uns oft schon viel mehr steckt, als wir uns selbst zutrauen. Auch fotografisch öffnet die Folge einen spannenden Raum: für den Blick auf das, was wir intuitiv längst können, für den Mut zum Ausprobieren und für die Freiheit, nicht alles wissen zu müssen, um trotzdem echte Bilder und echte Erfahrungen zu machen. Eine Folge über Unsicherheit, Ehrlichkeit und die leise Stärke, sich nicht größer machen zu müssen, als man gerade ist.
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461 - Einmal um den Block mit offenen Augen – über Fotospaziergänge ohne Druck und ohne große Motive
Manchmal denken wir, Fotografie brauche Zeit: einen freien Tag, ein besonderes Ziel oder wenigstens einen guten Plan. In dieser Folge sprechen wir über eine viel einfachere Möglichkeit: den kleinen Spaziergang mit der Kamera. Über Runden um den Block, kurze Wege zwischen Alltag und Arbeit, über Hundewege, Balkonpausen und diese zehn Minuten draußen, die plötzlich zu einem fotografischen Moment werden können. Es geht um Fotografie ohne Druck, ohne großes Motiv – dafür mit offenen Augen für Kabelbinder am Zaun, Löwenzahn im Rinnstein oder die Spuren einer Anhängerkupplung. Eine Folge darüber, wie Fotografie wieder Teil des Alltags werden kann – und wie aus einem ganz normalen Weg manchmal ein kleines Bild des Tages entsteht.
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460 - Warum wir in der Fotografie manchmal mehr wollen, als uns eigentlich guttut
In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie schnell man in der Fotografie das Gefühl bekommen kann, ständig noch etwas machen zu müssen: eine Serie, ein Projekt, ein neues Konzept. Dabei geht es auch um Inspiration, um Trends und um die Frage, wie sehr wir uns von dem beeinflussen lassen, was andere tun – und wann wir dabei aus dem Blick verlieren, was eigentlich zu uns selbst passt. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie Fotografie wieder entspannter werden kann: näher am eigenen Alltag, näher an dem, was uns wirklich interessiert und bewegt. Eine Folge darüber, die Kamera wieder mehr im Leben mitzunehmen – und Bilder entstehen zu lassen, die nicht aus Druck entstehen, sondern aus dem Moment heraus.
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459 - Rausgehen, hinschauen, fotografieren – warum der Frühling unsere Wahrnehmung wieder öffnet
Der Winter lässt langsam los. Die Tage werden länger, die Luft milder, und plötzlich sind sie wieder da – die kleinen Zeichen des Aufbruchs: erste Krokusse am Wegesrand, Schneeglöckchen neben der Mülltonne, warmes Sonnenlicht im Gesicht. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sehr uns dieser Übergang berührt – körperlich, emotional und fotografisch. Über das Wiederentdecken der Welt nach den dunklen Monaten, über Spaziergänge, bei denen man plötzlich wieder genauer hinschaut, und über die Frage, warum wir so vieles übersehen, obwohl es direkt vor uns liegt. Eine Folge über Frühling, Wahrnehmung und darüber, wie Fotografie uns helfen kann, die kleinen Wunder des Alltags wieder zu bemerken – vielleicht schon auf dem nächsten Weg vor der eigenen Haustür.
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458 - Durch welche Brille fotografierst Du?
Irgendwo zwischen Blende und Zeit steckt manchmal schon im Sucher die eigentliche Frage: Wie schauen wir eigentlich auf die Welt? In dieser Episode sprechen wir darüber, was es verändert, ob wir durch einen elektronischen Sucher mit fertigem Bild schauen, durch den klassischen Spiegelreflex-Sucher oder von oben in einen Lichtschacht. Es geht um Unterschiede im Gefühl beim Fotografieren, um bewussteres oder intuitiveres Arbeiten, um kleine Verschiebungen im Prozess – und darum, warum ein anderes „Guckloch“ plötzlich auch andere Bilder entstehen lässt. Eine entspannte Unterhaltung über Sucher, Wahrnehmung und die Lust, Fotografie einfach mal anders auszuprobieren.
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457 - Zurück zu dem, was uns neugierig machte – eine Einladung, den eigenen Anfang neu zu besuchen.
Eine kleine Zeitreise führt uns diesmal nicht an ferne Orte, sondern in ein 17-Quadratmeter-WG-Zimmer in Leipzig – Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Fotografie- und Lebensraum zugleich. Zwischen Hochbett, Baustrahlern und schwarzem Hintergrund sprechen wir über Anfänge, über improvisierte Lichtsetzung mit einfachsten Mitteln und darüber, wie viel es eigentlich wirklich braucht, um kreativ zu sein. Es geht um alte Kameraträume, die heute für kleines Geld wieder greifbar sind, um die Magie des Experimentierens und um die Frage, warum wir früher oft mutiger ausprobiert haben als heute. Eine Folge über Nostalgie und Neuanfang, über Reduktion, Möglichkeiten und die Einladung, mit dem Blick von damals wieder neugierig durch die Gegenwart zu gehen.
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456 - Manchmal trifft es den eigenen Standpunkt – Vom Hinterfragen der eigenen Bildhaltung
Manchmal verändern sich nicht nur die Bilder, die wir machen – sondern auch der Blick, mit dem wir sie betrachten. In dieser Folge stellen wir uns eine leise, aber unbequeme Frage: Wann hast Du das letzte Mal Deine eigene Bildhaltung hinterfragt? Nicht die Technik, nicht den Stil, nicht die Kamera – sondern das Warum hinter dem Auslöser. Wir sprechen über Gewohnheit und Überzeugung, über Komfortzonen und Entwicklung, über das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Und darüber, was passiert, wenn wir den Mut haben, uns selbst nicht zu verteidigen, sondern neu zu betrachten. Eine Einladung, den eigenen fotografischen Standpunkt achtsam zu prüfen – und vielleicht zwischen Blende und Zeit ein Stück bewusster zu werden.
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455 – Warum wir Angst haben, banal zu fotografieren – und weshalb wir es trotzdem tun sollten
Wir starten ausgeschlafen in diesen Sonntag – irgendwo zwischen Hundestupser um acht und der zweiten Tasse Kaffee – und landen bei einer Frage, die uns schon länger begleitet: Warum haben wir eigentlich Angst, banal zu fotografieren? Wir sprechen über Kaffeetassen, staubige Gitarren, Spielzeug in der Ecke und über Orte, die für uns Alltag sind – für andere aber eine völlig fremde Welt. Über das Gefühl, immer etwas „Spektakuläres“ liefern zu müssen, und darüber, wie viel Wahrheit oft genau im Unspektakulären steckt. Was passiert, wenn wir aufhören, Highlights zu jagen, und stattdessen anfangen, unser eigenes Leben ernst zu nehmen? Wenn wir merken, dass die kleine IKEA-Tasse, das alte Auto oder der Blick aus dem Dorf genauso erzählenswert sind wie Medienhafen oder Metropole? Eine Folge über Vergleichsdruck, Statusdenken und die leise Zufriedenheit, die entsteht, wenn wir das würdigen, was ohnehin da ist. Vielleicht liegt genau dort – im Banalen, im Alltäglichen, im Immer-Wieder – der ehrlichste Zugang zu unserer Fotografie. Setz Dich gern zu uns und schau heute mal genauer hin.
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ABOUT THIS SHOW
Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity.Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich!Falk & Lars
HOSTED BY
Falk Gustav Frassa & Lars Ihring
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