EPISODE · Jan 29, 2025 · 1H 4M
Demokratie in der Krise: Brauchen wir mehr Bürgerbeteiligung, Juliane Baruck?
from Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten · host Nine-Christine Müller
In dieser Episode von 'Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten' interviewt die Moderatorin Nine die engagierte Philosophin und Politikwissenschaftlerin Juliane Baruck. Baruck wurde 1992 in Forst geboren, studierte Philosophie und Politikwissenschaft und ist in diversen demokratischen Beteiligungsprojekten aktiv. Sie spricht über ihre ostdeutsche Herkunft, ihre Empfindungen zur Heimatstadt Forst, den Umzug nach Cottbus und die Unterschiede innerhalb Ostdeutschlands. Baruck teilt ihre Erfahrungen mit sozialen und politischen Initiativen, insbesondere ihre Arbeit bei 'Hallo Bundestag', das Bürger:innen und Abgeordnete vernetzt, um Demokratie erlebbar zu machen. Zudem beleuchten sie die Herausforderungen der Demokratie in Deutschland, insbesondere im Osten, und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung der politischen Beteiligung und des Engagements. Schließlich thematisieren sie die kommende Bundestagswahl 2025 und Barucks Wunsch nach umfassender demokratischer Reform durch mehr Bürgerbeteiligung. Hier die ganzen Links zu dem Besprochenen: Projekt Hallo Bundestag: www.hallobundestag.de I Kontakt: [email protected] und [email protected] www.mehr-demokratie.de Neues Design für Wahlurnen: Redesigning Democratic Represenation Für die Teilnahme am demokratischen Haustürwahlkampf gibt es eine Signalgruppe, die ist jedoch nicht öffentlich, weil es da anscheinend schon Vorfälle gab. Daher gib doch hierfür gern den Kontakt: [email protected] / [email protected] an. Das Think Tank Progessives Zentrum 00:00 Einführung und Begrüßung 00:54 Vorstellung von Juliane Baruck 02:46 Julianes Herkunft und Heimatregion 08:29 Ostdeutsche Identität und persönliche Erfahrungen 13:45 Sorbische Wurzeln und kulturelle Identität 16:57 Pragmatischer Lebensstil und Einfallsreichtum im Osten 19:07 Projektvorstellung: Hallo Bundestag 31:50 Die Bedeutung der Kommunikation in der Gesellschaft 33:15 Reflexion und Selbstwirksamkeit in der Demokratie 35:23 Das Wahlkreistag-Projekt und seine Auswirkungen 40:40 Die Krise der Demokratie und autoritäre Tendenzen 44:50 Direkte Demokratie und ihre Herausforderungen 50:55 Komplexität der politischen Prozesse und Bürokratie 53:49 Persönliche Erfahrungen und politische Diskussionen 59:57 Engagement und Innovationen für die Demokratie 01:03:37 Abschluss und Dankeschön Über Ostwärts www.ostwaerts-podcast.com Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden. Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven. Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Demokratie in der Krise: Brauchen wir mehr Bürgerbeteiligung, Juliane Baruck?
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