#Netzstimmen  mit Magnus Rembold Software, Gemeinwohl, Demokratie

EPISODE · Apr 22, 2026

#Netzstimmen mit Magnus Rembold Software, Gemeinwohl, Demokratie

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Audio >>> Erwähntes:https://www.ulm.de/tourismus/m25/birdly-m25 https://organisator.org/was_ist_systemisches_konsensieren_eigentlich https://steady.page/gedem https://de.linkedin.com/in/magnus-rembold - Podcast-RSS für alle Podcast-Apps: https://feeds.feedburner.com/ogokpodcast - Spotify: https://open.spotify.com/show/00n8s2qYAgwzJQkmRGjjNA - Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/oliver-gassner-work-smarter-not-harder/id1481175623 - Youtube-Video: https://www.youtube.com/@OliverGassner Unser Sub-Podcast “How2AI” ist #30 bei https://www.millionpodcasts.com/chatgpt-podcasts im Juli 2025 - Danke. KI Summarry I: Inhaltliche SchwerpunkteGemeinwohl und Demokratie: Das Gespräch entwickelt eine Definition von Gemeinwohl als Orientierung am Nutzen für die Gemeinschaft statt nur am Eigennutz, und Demokratie als Prozess, in dem das Volk wirklich mitgestalten soll.Kritik an repräsentativer Politik: Es wird kritisiert, dass Parlamente und Parteien oft nicht mehr die Vielfalt der Bevölkerung abbilden und echte Beteiligung zu selten stattfindet.Digitale Souveränität: Remolt beschreibt Software, die Gruppen, Vereine und Initiativen zusammenbringt, ohne auf große US-Plattformen angewiesen zu sein.Systemisches Konsensieren: Das Verfahren wird als Entscheidungsmodell vorgestellt, bei dem Widerstand gegen Vorschläge gemessen wird, statt nur Mehrheiten zu zählen.Mobilität im ländlichen Raum: Das Gespräch streift Carsharing, Mitfahrgelegenheiten und digitale Infrastruktur als gemeinwohlorientierte Lösungen.KI Summary IIDas Gespräch dreht sich vor allem um Gemeinwohl, Demokratie, politische Beteiligung und digitale Werkzeuge dafür.0:00–1:20 – Einstieg und VorstellungZu Beginn stellt sich Magnus als Informatiker vor, der an Open-Source-Software arbeitet und seine Arbeit in den Dienst des Gemeinwohls stellen will. Er erklärt, dass er sich seit Jahresanfang mit einem Steady-Account zu den Themen „Gemeinwohl und Demokratie“ beschäftigt. Schon früh wird die Grundfrage aufgeworfen, was an Gemeinwohl eigentlich gut sei, und es entsteht der Kontrast zwischen Eigennutz und dem Nutzen für alle.1:20–7:55 – Umverteilung, Wien und VR-ExkurseDas Gespräch biegt zunächst in eine längere Abschweifung über Wien, historische Bauwerke und die Frage ab, wie viel Arbeit und Umverteilung hinter monumentalen Projekten steckt. Dabei wird betont, dass große Prestige-Bauten oft aus der Leistung vieler anderer finanziert wurden. Danach geht es in einen längeren Ausflug zu VR-Erfahrungen im Donaupark und in Ulm, darunter ein Vogelflugsimulator namens „Birdly“. Diese Exkurse dienen als lockere Beispiele dafür, wie Technik Immersion erzeugt, aber auch Staunen und gesellschaftliche Asymmetrien sichtbar macht.7:55–12:30 – Gemeinwohl und DemokratieDann kommt das Gespräch zurück zum Kern: Gemeinwohl wird als das Gegenteil von reinem Eigennutz beschrieben, also als die Orientierung daran, dass es auch den anderen gut gehen soll. Das wird mit kleineren Gemeinschaften, Nachbarschaft, Vereinen und lokaler Solidarität verknüpft. Anschließend wird Demokratie erklärt als Herrschaft des Volkes, mit einem Verweis auf die athenische Demokratie, wobei zugleich betont wird, dass diese historisch stark eingeschränkt war und nicht dem heutigen Ideal entsprach.12:30–16:45 – Repräsentation und AusschlüsseEs wird kritisiert, dass heute ebenfalls viele Menschen faktisch von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen sind, etwa Kinder oder Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, obwohl sie hier leben, arbeiten und Steuern zahlen. Daraus entwickelt sich eine Kritik an der Selektivität politischer Repräsentation. Auch das Buch „Deutschland einfach machen“ wird angesprochen, das mit Begriffen wie „gesunder Menschenverstand“ und „Pragmatismus“ argumentiert, was im Gespräch skeptisch betrachtet wird.16:45–24:00 – Bürgerräte und parlamentarische PraxisIm nächsten Abschnitt geht es um Bürgerräte als mögliche Weiterentwicklung demokratischer Verfahren. Die Idee: Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger beraten und formulieren Entscheidungen, idealerweise sogar verbindlich. Gleichzeitig wird die Sorge diskutiert, ob dadurch das Parlament entwertet würde, und es wird argumentiert, dass das Parlament die Bevölkerung ohnehin nur unvollständig repräsentiert. Später wird am Beispiel kommunaler Politik kritisiert, dass gewählte Vertreter oft zu wenig Kontakt zur Bevölkerung halten und zu sehr in Parteimechanismen eingebunden sind.24:00–27:00 – Lokale Politik und StreitkulturAn konkreten Beispielen aus dem Gemeinderat wird beschrieben, wie politische Lager oft nebeneinander statt miteinander arbeiten. Gleichzeitig wird ein positives Beispiel erzählt, bei dem man sich lokal gegen eine einseitige Präsenz der AfD gestellt und stattdessen mit allen anderen Listen gemeinsam auf dem Platz vertreten war. Das wird als gelebte demokratische Kultur und als Ausdruck von Gemeinsinn dargestellt.27:00–31:30 – Digitale Plattformen und systemisches KonsensierenHier beginnt der technischere Teil: Magnus beschreibt eine Software, die er ursprünglich aus dem Umfeld der Klimaliste 2020 entwickelt hat, um Communities und Initiativen zusammenzubringen. Die Plattform dient Vereinen, Genossenschaften und Klimaschutz-Initiativen, um Termine, Webseiten, Abstimmungen und Austausch zu organisieren. Besonders hervorgehoben wird das System des systemischen Konsensierens: Vorschläge werden nicht nach Zustimmung, sondern nach Widerstand bewertet, um Lösungen mit dem geringsten Widerstand zu finden. Das wird als besonders hilfreich für Gruppen beschrieben, die gemeinsam etwas aushandeln wollen.31:30–35:30 – Parteienlogik und politische PraxisDas Verfahren wird dann mit der Logik von Parlamenten und Parteien kontrastiert. Die Kritik lautet, dass Koalitionen und Mehrheiten vieles vorab entscheiden und echte Aushandlung häufig in inoffizielle Gremien wie Koalitionsausschüsse ausgelagert wird. Dadurch verschwinde der eigentliche demokratische Prozess aus der Öffentlichkeit. Als Beispiel wird der Tankrabatt genannt, der trotz fachlicher Kritik politisch durchgesetzt wurde.35:30–39:40 – Open Source und FinanzierungMagnus erklärt, dass die Software Open Source ist und auch von anderen genutzt, selbst gehostet oder angepasst werden kann. Es gibt öffentliche Instanzen und die Möglichkeit, sich eine eigene Version einrichten zu lassen. Sein Einkommen entsteht über Anpassungen, Sonderfunktionen und Entwicklungsaufträge, etwa für ein Zukunftsquiz der Omas for Future. Das Modell verbindet Gemeinwohlorientierung mit einer realen, kleinen Einkommensbasis.39:40–44:00 – Gesellschaftlicher GegenwindAls Engpass sieht er nicht die Technik, sondern die gesellschaftliche Stimmung. Vieles, was gemeinschaftlich und demokratisch wäre, werde durch Polarisierung, Abwehr und politische Vereinfachung geschwächt. Stattdessen fördere man Dinge, die ohnehin den Stärkeren nutzen, etwa fossile Mobilität oder symbolpolitische Maßnahmen. Daraus ergibt sich sein Eindruck, dass gemeinwohlorientierte Arbeit aktuell eher gegen den Strom schwimmt.44:00–52:40 – Mobilität auf dem LandEs folgt ein längerer Abschnitt über Carsharing, Mitfahrgelegenheiten und Mobilitätslösungen für den ländlichen Raum. Magnus beschreibt, wie viele Autos die meiste Zeit nur herumstehen und wie viel effizienter gemeinschaftliche Nutzung wäre. Mit digitalen Plattformen könnte man spontane Mitfahrangebote oder Carsharing deutlich einfacher machen. Die Vision ist, dass man per App schnell ein Auto oder eine Mitfahrgelegenheit findet, statt eigene Fahrzeuge ungenutzt herumstehen zu lassen.52:40–56:30 – Daten, Plattformen und AbhängigkeitDabei kritisiert er die Abhängigkeit von großen US-Plattformen wie Google Maps oder Mapbox. Die eigentlichen Mobilitätsdaten seien wertvoll, würden aber nicht gemeinwohlorientiert genutzt. Er wünscht sich offene, souveräne Alternativen, die nicht von zentralen Konzernen kontrolliert werden. Hier zeigt sich erneut die Verbindung zwischen digitaler Infrastruktur und demokratischer Selbstbestimmung.56:30–1:00:00 – Überwachung und GeräteDer Dialog wird düsterer, als über Altersverifikation, Hardware-Filter, Kontrollmechanismen und die zunehmende Abhängigkeit von Geräten gesprochen wird. Das Smartphone wird als „Streichelwanze“ bezeichnet, also als freundlich wirkendes Überwachungsgerät. Die Kritik richtet sich gegen Systeme, in denen Nutzung nur noch nach Identitätsprüfung und Konformität möglich ist. Das wird als Freiheitseinschränkung und als stille Normalisierung von Überwachung verstanden.1:00:00–1:05:00 – Kommunikation und politische SymbolikIm nächsten Block geht es um politische Kommunikation, Bilder und radikale Ansprache. Magnus überlegt, ob man auch problematische Milieus mit ähnlichen Kommunikationsformen erreichen könnte, etwa bei Klima oder Demokratie. Er diskutiert Beispiele, wie rechte Ästhetik oder provokante Slogans funktionieren und warum politische Botschaften oft über Symbole statt über Inhalte laufen. Die Pointe ist: Wer überzeugen will, muss Sprache und Perspektive der Zielgruppe verstehen.1:05:00–1:09:40 – Perspektivwechsel und VerständigungHier wird der Gedanke des Perspektivwechsels vertieft. Ein Bild oder Argument kann je nach Blickwinkel völlig anders wirken, wie bei der Tasse mit Henkel von rechts oder links. Daraus folgt: Niemand ist einfach „dumm“, sondern Menschen verstehen oft nur aus ihrem eigenen Blickwinkel heraus anders. Das Gespräch betont deshalb, dass Verständigung nur gelingt, wenn beide Seiten sich bewegen und gemeinsame konkrete Lösungen suchen.1:09:40–1:15:30 – Wissenschaft, Falsifizierbarkeit und ZweifelEs geht nun um wissenschaftliches Denken und die Abgrenzung zu Glaubenssystemen. Magnus erläutert, dass Thesen in der Wissenschaft falsifizierbar sein müssen, also prinzipiell widerlegbar. Er grenzt Wissenschaft von Systemen ab, bei denen Widerspruch selbst schon als Bestätigung der eigenen Lehre gilt, etwa in manchen religiösen oder verschwörungsideologischen Denkweisen. Danach folgen Beispiele über Impfen, Viren und das Ablehnen von Belegen. Die Grundidee: Fakten brauchen überprüfbare Methoden, keine bloßen Überzeugungen.1:15:30–1:20:40 – Bildung, Populismus und AbschlussGegen Ende wird Bildung als zentrales Mittel gegen Populismus bezeichnet. Wer Informationen nicht entschlüsseln kann, sei leichter manipulierbar. Danach fasst das Gespräch den Bogen noch einmal zusammen: offene digitale Plattformen, gemeinwohlorientierte Organisationen und demokratische Beteiligung sollen eine bessere Gesellschaft ermöglichen. Am Schluss werden die Hörer zum Teilen und Weiterdenken aufgefordert, mit dem Hinweis, dass Gemeinwohl, Vernetzung und konkrete praktische Lösungen die eigentlichen Leitmotive des Gesprächs sind.

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The Business Village People podone.co.uk Welcome to The Business Village People. It's an entertaining podcast about the businesses and people who work at The Business Village in Barnsley, South Yorkshire. We take you behind the scenes and discover what success means to companies and staff. We share interesting stories about life, dreams, and ambitions, from the richly diverse range of businesses on site. Plus, over the series, we showcase the great things that can happen when businesses work together.For more information: Call us on 01226 249590email [email protected] us on Twitter @BarnsleyBICFind us on Facebook @BarnsleyBICFollow us on InstagramJoin The Business Village on Linkedin Copy That Converts - Entrepreneurs, Copywriting, Launch, Email Marketing, Conversion Megan Wisdom | Copywriter, Email Metrics Mentor, Marketing Strategist Are you a female entrepreneur with an online business who’s struggling to grow and nurture your audience? Do you feel like you’re not making enough sales, despite your best efforts? Do you feel confused by all the marketing jargon and just wish you had a bossy business big sister to shoot it to you straight?Hey, friend. I know you didn’t get into business to get bogged down by writing, but let’s face it, the internet is still powered by WORDS. The good news? You can harness the power of those words to connect with your ideal clients and make more sales through the magic of copywriting.In each episode, we’ll dive deep into the world of copywriting and marketing, sharing insights and strategies that will help you craft compelling messages that resonate with your audience. From understanding your ideal customer to mastering the art of storytelling, we’ll cover it all.I’m Megan Wisdom, a firstborn, Enneagram 5 copywriter who loves to help other female entrepreneurs reach their business The Small Business Startup School – Business Notes | Financial Literacy | Retail Psychology – For Professionals & Entrepreneurs The Small Business Startup School Inc. Starting or buying a small business? While personal circumstances may vary, business patterns remain timeless. On The Small Business Startup School, we explore strategies, insights, and practical solutions to help entrepreneurs confidently navigate their journey.Hosted by Ola Williams—a retail entrepreneur, fintech founder, and financial coach with over two decades of experience—this podcast marries financial awareness and retail psychology with optimism to deliver actionable takeaways.Join us to learn, grow, and connect as we uncover the keys to business success.Let’s continue to learn together and be encouraged to keep on connecting! LIGHTS, CAMERA, SMILE! Creatives Club Media Lights, Camera, Smile, is a podcast for anyone with a dream to share something with the world, out of the overflow of themselves - be it their mind, their heart, their personalities, and much more. Each of us are alive in this moment in time, with an innate ability to have ideas and create various things to benefit both ourselves and the people around us for a reason, and here, you will find the encouragement, the inspiration, and the motivation to do just that. Hosted by Cicily, founder of Creatives Club, she dives into various topics surrounding creativity and business. Exploring entrepreneurship for creatives in a corporate reality, sharing tips and tricks in a media centered company, answering questions regarding what a creative actually is are just a few of the things discussed on this podcast. Be encouraged to create for yourself as Cicily gets vulnerable by pivoting the camera to herself for the first time.To submit questions for Cicily to answer, or have her address certain t
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