agfam - Spannendes aus der Pharmazie für die Apothekenpraxis

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agfam - Spannendes aus der Pharmazie für die Apothekenpraxis

In der Podcastreihe von agfam zum Thema "Spannendes aus der Pharmazie für die Apothekenpraxis" greift agfam aktuelle Themen auf und bespricht diese mit kompetenten Fachpersonen. Abonnieren Sie diese Reihe, wenn bei Ihnen aktuelle Pharmazie ins Ohr gehen darf.

  1. 14

    Episode 14 - Künstliche Intelligenz in der Apotheke Folge 2

    Wie geht es weiter mit künstlicher Intelligenz – und was bedeutet das konkret für die Apotheke der Zukunft? In dieser Folge richten wir den Blick nach vorne: Wir sprechen über aktuelle Trends, den Einsatz von KI-Agenten und die Möglichkeiten zur Automatisierung von Prozessen im Berufsalltag. Dabei wird deutlich, wie sich Aufgaben verändern könnten und welche Chancen sich daraus für Apotheken ergeben. Im Interview spricht die agfam Kursorganisatorin Simone Widmer mit dem KI Experte Harald Frey über aktuelle Entwicklungen, KI-Agenten und Automatisierungsmöglichkeiten. Ergänzend gibt Nicole Hossmann, Marketingfachfrau praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Automatisierung im Alltag und im Marketing. agfam im Interview mit Harald Frey, Agentur für praxisnahe Schulungen & innovative KI-Projekte und Nicole Hossmann, Marketingfachfrau, Pharmaassistentin, FlowOn Marketing Hinwil und agfam Marketingverantwortliche

  2. 13

    Episode 13 - Künstliche Intelligenz in der Apotheke Folge 1

    Künstliche Intelligenz ist aktuell in aller Munde – doch was bedeutet das konkret für den Berufsalltag in der Apotheke? In dieser ersten Folge unserer Podcast-Serie zur Künstlichen Intelligenz werfen wir einen Blick auf die Grundlagen: Was ist KI überhaupt, wie entwickelt sie sich aktuell – und warum lohnt es sich, sich gerade jetzt damit auseinanderzusetzen? Wir sprechen über Chancen, Risiken und die Frage, welche Haltung ApothekerInnen und PharmaassistentInnen im Umgang mit KI einnehmen sollten. Im Interview spricht die agfam Kursorgansatorin Simone Widmer mit Yannick Treichel, Studienleiter IKF Luzern über Entwicklungen, Trends und seine Erfahrungen mit KI. Zudem teilt Christine Meyer-Gerstl, eidg. dipl. Apothekerin, ihre persönlichen Erfahrungen aus dem agfam Kurs «Künstliche Intelligenz in der Apotheke für EinsteigerInnen» und wie sie das neue Wissen im Alltag umsetzt.

  3. 12

    Episode 12 - Emotionale Intelligenz

    Im Weiterbildungsprogramm für die Erlangung des Titels Fachapotheker in Offizinpharmazie werden im Lernzielkatalog nicht nur pharmazeutische Themen gefordert, sondern auch andere Kompetenzen sollen geschult und trainiert werden wie zum Beispiel die Kommunikation. Die Apothekerin oder der Apotheker soll die Bedürfnisse des Kunden oder Patienten taktvoll und empathisch aufnehmen und die Empfehlungen und Einschätzungen ziel-, stufen- und adressatengerecht übermitteln. Dazu gehört, dass wir in der Apotheke auf der Grundlage und mit Einsatz unserer Emotionalen Intelligenz kommunizieren. Doch, lässt sich die eigenen Emotionale Intelligenz fördern und trainieren? Das hat sich agfam gefragt, als unsere Co-Geschäftsführerin Esther Fatzer für agfam den Kurs «Emotionale Intelligenz – ein Praxistraining für den Arbeitsalltag in der Apotheke» organisierte. Und das möchte sie heute im Gespräch mit Bernadette Kadishi diskutieren.

  4. 11

    Episode 11 - Biosimilar Anwendung und Substitution in der öffentlichen Apotheke

    Seit dem 1. Januar 2024 dürfen ApothekerInnen die Substitution von einem Biologika Originalpräparat durch ein Biosimilar veranlassen. Das Einsparpotenzial ist riesig. Aktuell haben wir jährliche Mehrausgaben von SFr. 100 Millionen. Bis 2030 wird das Einsparpotenzial weiter steigen, da zahlreiche Biologika kurz vor dem Ablauf ihrer Patente stehen. Viele von uns stellen sich die Frage: „Was müssen wir beachten, wenn wir in der Apotheke die Substitutionen initiieren?“ Im Interview mit Simone Widmer erklärt Prof. Pascal Bonnabry, Chefapotheker HUG, was wir bei der Substitution von einem Biologika Originalpräparat durch ein Biosimilar berücksichtigen müssen, wie wir in der Kommunikation mit PatientInnen und ÄrztInnen vorgehen solle und eine interprofessionelle Zusammenarbeit fördern können.

  5. 10

    Episode 10 - Biosimilars im klinischen Alltag

    Biologika sind sehr teure Medikamente, die das ohnehin schon sehr teure Schweizer Gesundheitssystem in die Höhe treiben. Heute ist eine Vielzahl von Biosimilars zugelassen. Leider wird in der Schweiz das Potential von Biosimilars nicht optimal genutzt, obwohl sie viel kostengünstiger sind und sich seit Jahren mit positiven Erfahrungen bewährt haben.

  6. 9

    Episode 9 - Kann Telemedizin Notfallstationen entlasten und die Grundversorgung stärken?

    Es ist in aller Munde: die Schweiz kämpft mit überlasteten Notfall-Stationen und einem Mangel aus Haus- und möglicherweise auch KinderärztInnen. Immer mehr Patientinnen und Patienten suchen – auch bei Bagatellfällen – direkt den Notfall auf. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eines davon ist die fehlende Gesundheitskompetenz oder health Literacy, also das Gespür dafür, wer in welchem Fall der wirklich richtige Ansprechpartner ist. Es ist nicht einfach den richtigen Einstieg ins Gesundheitssystem zu finden und hier können telemedizinische Angebote genauso wie Apotheken Abhilfe schaffen. Silke Schmitt Oggier ist medizinische Leiterin bei Santé24, dem Telemedizin-Service der SWICA. Die gelernte Kinder- und Jugendärztin mit einem Master in public health verantwortet ärztlich alles, was bei santé24 triagiert, diagnostiziert und therapiert wird. Im Gespräch mit Mounja Schröder erklärt sie, wie die Telemedizin dazu beitragen kann, die Grundversorgung effizienter, kostengünstiger und sogar menschlicher zu machen.

  7. 8

    Episode 8 - Digitalisierung in der Medizin: Erfolgsstory Online-Doctor

    Die Digitalisierung ist in aller Munde. Im Schweizer Gesundheitswesen scheint sie zum Teil jedoch nur mühselig ins Rollen zu kommen. Gemäss dem neuen Digital Health Report der ZHAW liegt das Schweizer Gesundheitswesen im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Die Corona-Pandemie hat allerdings einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Die Anzahl von Arztkonsultationen via Internet und Telefon hat deutlich zugenommen und verschiedene Institutionen haben ihre Investitionen in Digitalisierungsmassnahmen verstärkt. So konnte man kürzlich lesen, dass die FMH und PharmaSuisse sich mit ihren Software-Partnern für ein gemeinsames E-Rezept engagieren. Eine Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Gesundheitsanwendungen spielt Dr. Paul E. Scheidegger. Lange vor Corona hat er mit Online Doctor die erste «Online Hautarztpraxis» in der Schweiz gegründet. Im Interview mit Dr. phil. Mounja Schröder erklärt er wie Online Doctor funktioniert, was ihn damals bewogen hat diesen Schritt in Richtung Digitalisierung zu machen, welche Hürden es zu überwinden gab und was letztlich zum Erfolg geführt hat. Gleichzeitig zeigt er auf wie Online Doctor die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen ApothekerInnen und DermatologInnen beflügeln kann.

  8. 7

    Episode 7 - Pharmakogenetische Testungen

    Das Gesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG) wurde 2018 umfassend revidiert. Am 23 September 2022 wurden die Ausführungsbestimmungen zum Gesetz genehmigt und am 1. Dezember 2022 treten sie zusammen mit dem revidierten Gesetz in Kraft. Diese Revision betrifft auch uns ApothekerInnen und erweitert unsere Möglichkeiten, Qualität und Sicherheit der medikamentösen Therapie sicherzustellen. Denn NEU dürfen auch Apothekerinnen und Apotheker pharmakogenetische Testungen veranlassen. Im Gespräch mit Dr. Mounja Schröder zeigen , Apotheker und Professor am Dept für pharmazeutische Wissenschaften der Uni Basel und Dr. Kai Heib, Gründungspartner INTLAB AG, Betreiber des pharmakogenetischen Expertensystems SONOGEN in diesem Podcast auf, welche Chancen und Opportunitäten diese Revision für die ApothekerInnen eröffnet und überlegen, welche konkreten Schritte notwendig sind, um pharmakogenetische Untersuchungen in die Apotheken zu etablieren.

  9. 6

    Episode 6 - OptiQ-Multimorbidität

    Die demographischen Entwicklungen unserer Gesellschaft ruft geradezu nach Interprofessionalität. «Das Schweizer Gesundheitssystem zeichnet sich durch eine hohe Fragmentierung und Spezialisierung aus, gleichzeitig ist die Koordination unter den Leistungserbringern unzureichend. Die Versorgung mehrfach erkrankter Menschen erfordert jedoch mehr als die Kumulation einzelner Spezialisierungen», hält der Bundesrat in seiner gesundheitspolitischen Strategie Gesundheit 2030 fest und fordert eine bessere Koordination unter den Leistungserbringern, die Vermeidung von Doppelspurigkeiten sowie die Verbesserung der Qualitätssicherung, insbesondere bei polymorbiden Patient:innen. Das von QualiCCare lancierte interprofessionelle Projekt zur Optimierung der Behandlungsqualität von multimorbiden PatientInnen OptiQ geht genau in diese Richtung. Ziel des Projekts ist es, die interprofessionell im Kanton Waadt erarbeiteten Praxisempfehlungen zur Multimorbidität in verschiedenen Regionen der Schweiz und Kontexten zu implementieren und in der Praxis zu prüfen. Die adäquate und koordinierte Versorgung von Patient:innen mit mehreren chronischen Krankheiten soll unter partnerschaftlichem Einbezug aller relevanter Akteure inklusive der Patient:innen selber optimiert werden. Dabei bilden die Fachpersonen in Apotheken und Hausarztpraxen mit dem Patienten ein Kernteam. Im Gespräch mit agfam stellen Dr. Astrid Czock und Caroline Krzywicki von QualiCCare das Projekt Opti-Q Multimorbidität vor und appellieren an die Apotheker:innen und ihre Mitarbeiter:innen, sich hier aktiv einzubringen, dies zum Wohle ihrer Patient:innen, aber auch, um ihren wichtigen Beitrag in der Gesundheitsversorgung chronisch kranker PatientInnen klar aufzuzeigen. Nur so kann auch eine angemessene Vergütung der Apothekerleistungen erzielt werden. Die Zusammenarbeit mit anderen Professionen ist stets inspirierend. Die Behandlung insbesondere chronisch kranker Menschen wird bei optimaler Nutzung der Kernkompetenzen der verschiedenen Professionen effizienter.

  10. 5

    Episode 5 - "Ehrliche Antworten auf Fragen zu Corona"

    Die entscheidende Rolle der Apotheke bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Aufklärung der Bevölkerung - «Ehrliche Antworten auf Fragen zu Corona» In der Episode 2 über die Versorgungssicherheit bei Arzneimitteln, erwähnt Dr. Hans-Christian Meier sein Buch ««Ehrliche Antworten auf Fragen zu Corona». In diesem Podcast besprechen wir mit ihm als als Autor und mit der Apothekerin Ingrid Roos - die agfam auf das Buch aufmerksam gemacht hat, warum sich die Apothekenteams unbedingt mit dem Buch befassen und es interessierten Kunden empfehlen sollten.

  11. 4

    Episode 4 - Lieferengpässe aus der Sicht der Spitalpotheke

    Über Lieferengpässe als besorgniserregendes Konjunkturrisiko wird dieser Tage vermehrt in den Medien berichtet. Eine jüngste Umfrage von economiesuisse zeigt, dass die Unternehmen auch in diesem Jahr hauptsächlich mit Lieferengpässen zu kämpfen haben. Der Wegfall der meisten Corona-Massnahmen hätte diese Situation deutlich entspannen sollen, der Krieg in der Ukraine verschärft diese Probleme nun wieder und fast jede(r) ist davon betroffen. Bei der Versorgung von Arzneimitteln stellen Lücken und Engpässe aber schon länger ein Problem dar, mit zum Teil brisanten Folgen, wie z.B. Verzögerungen in der Chemotherapie, einem erhöhten Risiko für Medikationsfehler oder Nebenwirkungen. Manchmal bleibt nichts anderes übrig, als Behandlungen durchzuführen, die nicht dem medizinischen Standard entsprechen. Die gesammelten Daten zu Engpässen von Arzneimitteln sowie zu Preisen aller in der Schweiz verfügbaren Präparate zeigen (Blankart and Felder, 2022), dass etwa die Hälfte des verschreibungspflichtigen Marktes zwischen 2015 und 2020 von Verknappungen oder gar Ausfällen des Angebots betroffen war. In der Folge 2 des Podcasts wird dieses Problem aus der Sicht eines Industrie-Apothekers erläutert. Im Gespräch mit Dr. Mounja Schröder erzählt Dr. Enea Martinelli, Spitalapotheker und Betreiber der Datenbank drugshortage.ch, wie er diese Situation im Spitalalltag erlebt und und welche Lösungsmöglichkeiten er sieht. Bitte entschuldigen Sie die unregelmässige Tonqualität in diesem Podcast.

  12. 3

    Episode 3 - Verein "Netzwerk Pharmazeutische Betreuung Schweiz"

    Der Verein Pharmaceutical Care Network Switzerland PCN-S oder zu Deutsch "Netzwerk Pharmazeutische Betreuung Schweiz" wurde vor ca. 3 Jahren gegründet mit dem Ziel die pharmazeutischen Betreuung in der Schweiz voranzubringen und die Vernetzung von Vertreter/innen der Offizin- und Spitalpharmazie, der akademischen Institutionen sowie von weiteren Organisationen der Gesundheitsversorgung zu fördern. Dabei sollen aktuelle Fragestellungen aus der Praxis pragmatisch diskutiert werden können. Als institutioneller Mitglied war agfam von Anfang an mit dabei. In diesem Podcast stellt Dr. Markus Messerli, Apotheker und Präsident von PCN-S den Verein vor und berichtet über aktuelle Projekte und Anlässe. Lassen Sie sich inspirieren und wirken Sie mit.

  13. 2

    Episode 2 - Versorgungssicherheit bei Arzneimitteln

    Lücken und Engpässe in der Versorgung mit Arzneimitteln haben in der Corona-Pandemie grosse mediale Aufmerksamkeit erregt. Dabei war das Problem keineswegs neu, es wurde nur sichtbarer weil viele Rohstoff-Hersteller in China ihre Betriebe über längere Zeiträume schliessen mussten. Als die Letzten in der Lieferkette müssen ApothekerInnen oft für Probleme gerade stehen, die ganz woanders verursacht werden. Im Gespräch mit Dr. Hans-Christian Meyer, Apotheker mit knapp 30 Jahren Berufserfahrung in Entwicklung, Zulassung und Herstellung von Arzneimitteln schaut Dr. Mounja Schröder hinter den Kulissen. Erfahren Sie hier mit welchen Schwierigkeiten die Pharma-Industrie zu kämpfen hat und was sie tut, um die Arzneimittelversorgung sicherzustellen.

  14. 1

    Episode 1 - Jodtabletten, sinnvolle Abgabe in der Apotheke?

    Seit nunmehr drei Wochen herrscht in der Ukraine ein grausamer Krieg, der uns mit Sorge und auch mit neuen Gefühlen der Hilflosigkeit und Angst erfüllt. Damit verbunden wächst auch die Angst vor einer nuklearen Katastrophe. Schweizer Apotheken verzeichnen dieser Tage eine erhöhte Nachfrage nach Jodtabletten. Völlig verzweifelte Kunden sind auf der Jagd nach dem vermeintlichen Heilsbringer. Dabei ist eine eingenmächtige Einnahme zur Prophylaxe nicht nur sinnlos sondern auch potentiell schädlich. Es ist unsere Rolle als ApothekerInnen, die Leute aufzuklären. Im Gespräch mit agfam geben Daniel Storch, Sektionsleiter Radiologische Risiken beim Bundesamt für Gesundheit BAG und Dr. med. Sergei Bankoul, Chef der medizinischen ABC Abwehr der Schweizer Armee Antworten auf die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um den Einsatz von Jodtabletten zur Jodblockade der Schilddrüse bei einem nuklearen Notfall.

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