PODCAST · education
Almanca Hikayeler - A1 ve A2 Seviyesi
by Achtung Deutsch
Almanca hikayelerden oluşan bu bölüm başlangıç seviyesine göre düzenlenip seslendirilmiştir.
-
15
Diddls Faschingsfest
Diddl ist aufgeregt. Er macht zuhause ein Faschingsfest. Diddl bereitet schon etwas zu trinken und zu essen vor. Ackaturbo hilft ihm beim Mixen der Getränke. Diddl und Diddlina sind in der Küche und machen Obstsalat. Der wird ganz schön lecker. Bestimmt schmeckt er allen Gästen. Diddl macht eine Gästeliste. Er überlegt, welche Freunde er einladen wird. Dann ruft er seine Freunde an. Dann schmückt Diddl seine Wohnung mit vielen Luftballonen. Auch Girlanden hängt er auf. Diddl gibt sich große Mühe. Diddl verkleidet sich als Clown. Er ist schon sehr neugierig. Als was sich seine Freunde wohl verkleiden werden? Endlich läutet die Glocke. Diddl öffnet die Haustür. Alle seine Freunde sind zu seinem Faschingsfest gekommen. Sie haben tolle Kostüme an. Besonders Diddlina sieht als Prinzessin bezaubernd aus. Jetzt kann das Fest losgehen. Doch plötzlich klingelt es noch einmal. Wer kann das sein? Diddl öffnet die Tür. Pimboli und Ackaturbo sind auch gekommen. Sie bringen eine riesengroße Portion Popcorn mit. Die Freunde essen und trinken nach Herzenslust. Danach spielen sie einige Spiele, die sich Diddl für seine Gäste ausgedacht hat. Das Schweinchenreiten gefällt seine Freunden am besten. Einige Stunden später endet die super Faschingsparty.
-
14
Das kleine Schwarze Schaf
Es war einmal eine Herde von Schafen, denen ging es eigentlich ganz gut, sie lebten auf einer großen Weide in der Nähe eines Waldes. Allerdings gab es etwas, was die Schafe sehr ärgerte. Es gab nämlich in der Herde ein kleines Schaf, das nicht wie all die anderen weiß, sondern schwarz war. "Ein schwarzes Schaf, wie schrecklich, und das in unserer Herde, das ist doch unmöglich!", sagten sie immer wieder. Und weil keiner etwas mit diesem schwarzen Schaf zu tun haben wollte, musste das schwarze Schaf immer allein spielen. Das war natürlich ganz schön langweilig, keiner wollte mit ihm spielen oder sich mit ihm unterhalten. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das Schaf sehr traurig war. Einsam sprang es auf der Weide herum. Wenn es sich den anderen Schafen näherte, drehten sie ihm den Rücken zu und es hörte, wie sie sich über es lustig machten. Oft fragte sich das kleine schwarze Schaf, warum es nicht so aussehen könne wie die anderen Schafe. So stand es weiterhin traurig auf der Weide und fraß allein das grüne Gras.
-
13
Eine Igelgeschichte
Es war einmal ein kleiner Igel! Er lebte weit weg von uns in einem fernen Land! In Amerika! Dieser kleine Igel hieß Illi. Illi war ein lustiger Bursche! Er wohnte in einem Dorf, wo es ganz lustige Leute gab. Alle trugen bunte Federn auf den Köpfen und hatten bunte Striche im Gesicht. Sie wohnten in spitzen Zelten und tanzten am Abend gerne um das Lagerfeuer! Dabei sangen sie ganz komische Lieder. Zu gerne hätte Illi gewusst, wer diese Leute waren. Illi glaubte, dass diese Männer und Frauen immer Fasching feierten! Doch das stimmte nicht. Weißt du, wer diese Leute waren? Ja, richtig, es waren Indianer! Unser Illi wanderte viele Kilometer in diesem Land! Er suchte eine Igelfrau. Er suchte hinter riesigen Büschen, auf Wiesen und in der Prärie! Doch wo er auch schaute - nirgends war eine Igeldame zu finden! Müde legte er sich eines Abends hinter einen Baum. Als er gerade einschlafen wollte, piekste ihn etwas in seinen Popo. - ,,Iiiii, was ist denn das?”, rief er. Er drehte sich um und sah eine kleine entzückende Igeldame! ,,Wie heißt du denn?”, fragte Illi. ,, Ich heiße Ingrid! Ich bin mit dem Schiff aus Indien gekommen!”, antwortete sie. Illi und Ingrid wurden schnell Freunde. Schon kurze Zeit später heirateten sie und bekamen viele Igelkinder! Sie nannten ihre Kinder Inge, Willi, Isidor und Irene. Die ganze Familie wanderte zurück zu den Indianern und lebte dort glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!
-
12
Ein Tag mit Robert
Robert is zwölf Jahre alt und wohnt zusammen mit seinen Eltern und drei Geschwistern in Wien,der Hauptstad von Österreich. An Schultagen weckt ihn seine Mutter um Viertel nach sechs.Er steht gelich auf und geht dann ins Badezimmer , duscht und putzt seinen Zähne.Danach zieht er sicht an. Gemeinsam mit seiner Familie frühstück Robert.Meistens isst er ein Müsli und trinkt dozu einen Früchtetee.Bevor er losgeht , putzt er seine Zähne noch einmal. Schnell geht Robert dann mit zwei seiner Geschwister zur U-Bahn-Station.Bis zur Schule muss er drei Stationen weit fahren und noch ein kleines Stück zu Fuß gehen. Der Unterricht beginnt um Dreiviertel acht un endet fast jeden Tag um ein Uhr. Zweimal in der Woche hat Robert auch am Nachmittag Unterricht . Dann ist er zu Mittag nicht daheim , sondern jausnet mit seinen Freunden in der Schule . Zu Hause gibt es gegen ein Uhr das Mittagessen . Dabei erzählen die Kinder ihrer Mutter die Erlebnisse des Tages.Robert macht die Aufgaben für den nächsten Tag.Ab und zu spielt er ein Computerspiel oder übt ein wenig auf der Gitarre. Gegen halb sieben isst die Familie zu Abend . Danach hört Robert Musik,liest seine Jugendzeitschriften oder spiel mit seinen Geschwistern. Gegen halb zehn geht er ins Bett,vorher badet er noch und putzt seine Zähne.
-
11
Frederick die Maus
Es wurde Herbst auf dem Mohnblumenfeld. Die Feldmäuse waren emsig undeifrig. Sie sammelten Nüsschen, Getreidekörner, Sonnenblumenkerne und vieleandere Leckereien zusammen. Sie wollten sich einen großen Vorrat anlegen,damit sie im kalten Winter nicht verhungerten. Sie sammelten auch weiches Moosund gut duftendes Heu aus Bauers Scheune, um es weich und war zu haben. Frederick saß den ganzen Tag an seinem Lieblingsplatz auf einem kleinen Stein.Der hatte eine Mulde, in die er sich wunderbar reinlegen konnte. Dort schienihm die Sonne direkt auf dem Bauch. Dort flogen die Vögel singend durch dieLüfte und der Wind trug den Duft von frischem Obst bis an seine Nase heran.Seinen Mäusefreunden gefiel das nicht: „Frederick, warum hilfst Du nicht Vorrätesammeln? Warum hilfst du nicht Moos suchen? Warum hilfst du nicht Heu ausBauers Scheune tragen?“ Frederick antwortete: „Aber ich sammle doch. Ich sammle Sonnenstrahlen, dievom Himmel fallen. Ich sammle Lieder, die die Vögel singen. Ich sammle die MausGeschichten, die der Wind erzählt.“ „Frederick, können Sonnenstrahlen unsere Bäuche füllen? Können Lieder undGeschichten unsere Pfötchen, Nasen und Ohren warm halten? So hilfst du unsnicht. Du bist und bleibst eine faule Maus. Wirst schon sehn. Der kalte Winter wirddir seine Lektion erteilen!“ Und so machten sich die Mäuse wieder an die Arbeit,sammelten und suchten. Nur Frederick nicht. Der lag in seiner Mulde auf seinemStein und genoss die letzten Herbstsonnenstrahlen. Die Tage vergingen. Die Blätter vielen von den Bäumen und es dauerte nichtlange, da kam der erste Frost. Die Mäuse hatten sich in ihren Bauzurückgezogen. Sie hatten es warm und weich. Ihre Bäuche waren stets gefüllt.Doch glücklich waren sie nicht. Ihnen fehlte der Frühling. Ihnen fehlte derSommer. So dunkel, so kalt, so lang war der Winter. Und noch so viele Tage solltees dauern, bis sie endlich aus ihrem Bau kriechen konnten. Die Sehnsucht nachden warmen, hellen Jahreszeiten wurde so groß. Sie mussten weinen. Die Tage vergingen. Die Blätter vielen von den Bäumen und es dauerte nichtlange, da kam der erste Frost. Die Mäuse hatten sich in ihren Bauzurückgezogen. Sie hatten es warm und weich. Ihre Bäuche waren stets gefüllt.Doch glücklich waren sie nicht. Ihnen fehlte der Frühling. Ihnen fehlte derSommer. So dunkel, so kalt, so lang war der Winter. Und noch so viele Tage solltees dauern, bis sie endlich aus ihrem Bau kriechen konnten. Die Sehnsucht nachden warmen, hellen Jahreszeiten wurde so groß. Sie mussten weinen. Wie gut das Frederick so fleißig gesammelt hatte.
-
10
Der goldene Schlüssel
Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, musste ein armer Jungehinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen. Wie er es nunzusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war,noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich einbisschen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdbodenaufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er, wo derSchlüssel wäre, müsste auch das Schloss dazu sein, grub in der Erde und fand eineisernes Kästchen. Wenn der Schlüssel nur passt! dachte er, es sind gewisskostbare Sachen in dem Kästchen. Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da,endlich entdeckte er eins, aber so klein, dass man es kaum sehen konnte. Erprobierte, und der Schlüssel passte glücklich. Da drehte er einmal herum, undnun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen, und den Deckelaufgemacht hat, dann werden wir erfahren, was für wunderbare Sachen indem Kästchen lagen.
-
9
Der kleine Bär hat Bauchweh
Der kleine Bär ist heute allein unterwegs. Als erstes besucht er seinen Freund, denFrosch. Gemeinsam toben und hüpfen die beiden im Bach umher, bis sieschließlich müde ins weiche Moos fallen. Dort ruhen sich die zwei einen Weileaus. Doch dann knurrt dem kleinen Bär der Magen. „Ich hab vielleicht einenBärenhunger!“, stöhnt der kleine Bär. „Weißt du was, lieber Frosch? Wir suchenuns etwas Honig zum Schlecken, einverstanden?“ „Igitt, Honig!“, sagt der Froschund verzieht sein Gesicht. „Ich nehmen lieber noch ein Bad und fange mir einpaar Fliegen!“ „Schade“, brummt der Bär. „Na dann, bis später!“Fröhlich tapste der kleine Bär durch den Wald, bis er schließlich etwas Honig gefunden hat. "Der Honig schmeckt aber köstlich! Das ist der beste Honig, den ich je in meinem Bärenleben gegessen habe!“ und er schleckt und schleckt, bis sein kleiner Bauch kugelrund ist und voller Honig! Langsam trottet er zu seiner Höhle zurück, in der schon Mamabär mit dem Mittagessen wartete. Doch der kleine Bär wollte nichts mehr essen – er hatte keinen Hunger. Und ging schnell ins Bett.Komisch, denkt Mamabär. Wenn mein Sohn freiwillig ins Bett geht, muss er wohlkrank sein. Und wirklich dem kleinen Bär tut der Bauch entsetzlich weh.Mamabär macht ihm schnell eine heiße Milch und legte dem kleinen Bär eineWärmflasche auf seinem Bauch. „Das tut gut!“, brummt der kleine Bär undkuschelt sich in seine Decke ein. „Versuch ein bisschen zu schlafen,“ schlägt Mamabär vor, „dann geht es dir gleich besser!“ Der kleine Bär nickt und sagt,„ich werde nie wieder so viel Honig naschen, versprochen!“ Mamabär lächeltund streichelt im über sein weiches Fell.
-
8
Der kleine Marienkäfer sucht einen Freund
Es war einmal ein kleiner Marienkäfer, der hieß Marini. Er war ganz traurig, denner hatte keine Freunde zum Spielen. Eines Tages, als er durch den Himmel flog,da wollte er sich auf einer Blume ausruhen. Da saß er nun und hörte auf einmaleine Stimme! Er erschrak, denn er wusste nicht, wo diese Stimme her kam. Er sahsich um und konnte aber nichts entdecken. Da merkte er, dass die Blume zu ihmsprach. Sie sagte: „Ich heiße Sunny. Wie heißt du?“ Der kleine Käfer antwortete:„Ich heiße Marini.“ Die Blume fand das sehr lustig und sprach zu ihm: „Willst dumein Freund sein?“Da freute sich Marini sehr. Er antwortete: „Ja, sehr gern.“ Und ab da besuchteMarini jeden Tag seine neue Freundin Sunny und flog zu ihr hin. Dann ruhten siesich in der Sonne aus und plauderten. Und wenn niemand die kleine Blumeabgepflückt hat, dann tun sie das auch noch heute...
-
7
Die kleine Seejungfrau
Es war einmal eine kleine Seejungfrau und sie war die jüngste und anmutigsteder sechs Töchter des Meerkönigs. Eines Tages liegt die kleine Seejungfrau aufeinem Felsen und beobachtet einen jungen Prinzen auf einem Schiff undverliebt sich in ihn. Bei einem Sturm sinkt das Schiff und die kleine Seejungfraurettet den Prinzen an Land.Weil sie in dem Schloss des Prinzen wohnen möchte, begibt sich die kleineSeejungfrau zur Meerhexe und lässt sich einen Trunk brauen, der ihr Beinewachsen lässt statt ihrem Fischschwanz. Die Verwandlung ist jedochunumkehrbar - sie wird nie wieder zu ihrem Vater und ihren Schwesternzurückkehren können. Falls der Prinz sich nicht in sie verliebt, bekommt sie keineunsterbliche Seele und wird zu Schaum auf dem Meere werden. Außerdemmuss sie ihre Stimme hergeben.Stumm trifft sie also den Prinzen und wird von ihm in sein Schloss geführt. Der Prinzverliebt sich aber nicht in sie, sondern heiratet die Prinzessin desNachbarkönigreiches. Da der erste Sonnenstrahl nach seiner Hochzeitsnachtder kleinen Meerjungfrau den Tod bringen soll, geben ihre Schwestern ihr denRat, den Prinzen zu töten: Das würde sie wieder in ein Meerwesen verwandelnund retten.Sie bringt es aber nicht fertig, springt ins Wasser und löst sich in Schaum auf. Dort stirbt sie jedoch nicht, sondern verwandelt sich in einen Luftgeist - die wiederumdie Möglichkeit haben, durch Bemühen um gute Menschen eine unsterblicheSeele zu erlangen.
-
6
Das kleine ICH BIN ICH
Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren, wandert zwischengrünen Halmen, wandert unter großen Palmen, freut sich, dass die Vögel singen,freut sich an den Schmetterlingen, freut sich, dass sich`s freuen kann. Aberdann… Aber dann stört ein Laubfrosch seine Ruh und fragt das Tier: „Wer bist denn du?“Da steht es und stutzt und guckt ganz verdutzt dem Frosch ins Gesicht: „Dasweiß ich nicht.“ Der Laubfrosch quakt und fragt: „Nanu? Ein namenloses Tier bistdu? Wer nicht weiß, wie er heißt, der ist dumm!“ Bumm. Auf der bunten Blumenwiese will das Tier nicht bleiben. Irgendeinen will es fragen, irgendeiner soll ihm sagen, wer es ist.„Guten Morgen liebe Fische, schaut mich vorn und hinten an! Ob mir einer helfen kann?Denn ich bin, ich weiß nicht mehr , schwimme hin und schwimme her, schwimme her und schwimme hin, möchte wissen wer ich bin!“ Alle Fische groß und klein, kommen blitzschnell angeschossen, lächeln freundlich mit den Flossen. Alle wundern sich: „Nanu!“ Alle blubbern sie ihm zu: „Tut uns Leid du buntes Tier, hast zwar Augen so wie wir, bist zwar auch kein schlechter Schwimmer, doch ein Fisch? Nein, nie und nimmer!“ Durch die Stadt und durch die Straßen geht das bunte Tier spazieren; geht – und denkt so vor sich hin: „Stimmt es, dass ich gar nichts bin? Alle sagen, ich bin keiner, nur ein kleiner irgendeiner…Ob es mich etwa gar nicht gibt?“ Und das kleine bunte Tier, das sich nicht mehr helfen kann, fängt beinah zu weinen an. Aber dann… Aber dann bleibt das Tier mit einem Ruck, mitten im Spazierengehen, mitten aufder Straße stehen und es sagt ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich: ICH BINICH!"
-
5
Das Geburtstagsgeschenk
Vor langer, langer Zeit lebte in einem weit entfernten Wald eine alte Schildkrötenamens Liesel. Heute war ein ganz besonderer Tag, ihr 170 Geburtstag und Liesel freute sichsehr darüber, denn sie hatte alle ihre Freunde zu einer großen Geburtstagsfeiereingeladen. Der erste Gast war der mächtige Löwenkönig und er brachte ein sehr großesGeschenk mit. Ganz aufgeregt wickelte Liesel es aus. „Ein halbes Gnu, das istaber nett, aber ich esse doch gar kein Fleisch. Lass es dir lieber selberschmecken, lieber Löwe." Als Nächster klopfte der Elefant an die Tür der Schildkröte. „Ich habe dir Wasser mitgebracht, zum Planschen“, freute sich der Elefant und übergoss dengesamten Inhalt seines Rüssels über die Schildkröte. Weil die Schildkröte gutesBenehmen schätze, bedankte sie sich artig und empfang den Pelikan als drittenGast auf ihrer Feier. Er überreichte ihr einen frisch gefangenen Fisch, freute sichaber so sehr über seinen Fang, dass er ihn gleich selber verschlang.Am Abend legte sich Liesel ins Bett und wollte sich gerade in den Schlaf weinen,da klopfte es an der Tür und vor ihr stand die kleine Feldmaus mit einem hübscheinpackten Geschenk. „Es tut mir unendlich leid, dass ich so spät komme“piepste das Mäuschen. „Aber das Geschenk war einfach so schwer, da habeich es nicht früher geschafft.“ Die Schildkröte öffnete das Paket und konnteihren Augen nicht trauen. „Ein Salatkopf!“ rief sie ganz aufgeregt. „Endlich hatjemand meinen sehnlichsten Wunsch erraten. Ich danke dir mein Mäuschen.“ Glücklich und zufrieden konnte die Schildkröte nun einschlafen. 170 zu werdenist doch nicht so schlimm, wie sie immer gedacht hatte.
-
4
Das schönste Geschenk
In einem fernen, unbekannten Land lebte in einem wunderschönen Schlosseinen kleine Prinzessin namens Shari. Sie wurde von allen geliebt, am meistensaber von ihren Eltern. Fast jeden Tag bekam sie irgendein schönes Geschenk.Doch oftmals war sie dennoch traurig, denn die meiste Zeit war sie alleine. DerKönig und die Königin mussten viel durch ihr Königreich reisen und Shari durftenoch nicht mit. Freunde hatte Shari auch keine, denn sie kam nie aus dengroßen Mauern des Schlosses heraus. An einem schönen sonnigen Tag war die kleine Prinzessin wieder einmal alleineund wieder einmal überkam sie die Langeweile. So beschloss Shari, das großeSchloss zu erkunden. Sie wanderte entlang der vielen Etagen, sah sich das Landaus dem höchsten Schlossturm an und durchquerte sämtliche einhundert undsiebenunddreißig Zimmer. Doch nichts half gegen die Langeweile. „Doch da istja noch der Keller.“, dachte sich Shari. In diesem Teil des Schlosses war sie nochnie gewesen. Dunkle Gewölbe verschlungen jegliches Licht der kleinen Fackel inihren Händen. Auf einmal sah Shari eine große Tür, aus der es köstlich roch. „Dasmuss wohl die Küche sein“, dachte sich die kleine Prinzessin. Vorsichtig öffnetesie die große Tür und plötzlich stand sie inmitten der Küche. Aus den großenTöpfen stiegen wundervolle Gerüche empor. Plötzlich fasste sie eine fremdeHand. Shari drehte sich erschrocken um und sah einen kleinen Jungen. „Ichheiße Vico und wer bist du?“, fragte der Junge Shari . „Ich bin Shari“, antworteteihm stotternd die kleine Prinzessin. Noch nie zuvor hatte sie ein anderes kleinesKind hier im Schloss gesehen. „Was machst du hier?“, fragte Vico. „Mir ist solangweilig und ich bin ganz allein. Kann ich nicht ein wenig bei dir bleiben unddir helfen?“. Und so vergingen die Stunden schnell und Shari half in der Küchemit als wäre es das Normalste der Welt. Die Arbeit mit Vico bereitete ihr viel An einem schönen sonnigen Tag war die kleine Prinzessin wieder einmal alleineund wieder einmal überkam sie die Langeweile. So beschloss Shari, das großeSchloss zu erkunden. Sie wanderte entlang der vielen Etagen, sah sich das Landaus dem höchsten Schlossturm an und durchquerte sämtliche einhundert undsiebenunddreißig Zimmer. Doch nichts half gegen die Langeweile. „Doch da istja noch der Keller.“, dachte sich Shari. In diesem Teil des Schlosses war sie nochnie gewesen. Dunkle Gewölbe verschlungen jegliches Licht der kleinen Fackel inihren Händen. Auf einmal sah Shari eine große Tür, aus der es köstlich roch. „Dasmuss wohl die Küche sein“, dachte sich die kleine Prinzessin. Vorsichtig öffnetesie die große Tür und plötzlich stand sie inmitten der Küche. Aus den großenTöpfen stiegen wundervolle Gerüche empor. Plötzlich fasste sie eine fremdeHand. Shari drehte sich erschrocken um und sah einen kleinen Jungen. „Ichheiße Vico und wer bist du?“, fragte der Junge Shari . „Ich bin Shari“, antworteteihm stotternd die kleine Prinzessin. Noch nie zuvor hatte sie ein anderes kleinesKind hier im Schloss gesehen. „Was machst du hier?“, fragte Vico. „Mir ist solangweilig und ich bin ganz allein. Kann ich nicht ein wenig bei dir bleiben unddir helfen?“. Und so vergingen die Stunden schnell und Shari half in der Küchemit als wäre es das Normalste der Welt. Die Arbeit mit Vico bereitete ihr viel.
-
3
Ami der arme Mann
AlmancaAmi war ein alter, armer Mann. Er hatte weiße, lange Haare und einen weißen, langenRauschebart. Er lebte sehr zurückgezogen in einem verrotteten, alten Baumstamm imWald am Rande der Stadt. Dort hatte er sich seine kleine Höhle eingerichtet, die er seinZuhause nannte. Seine gesamten Habseligkeiten beschränkten sich auf die Kleider, die er am Leib trug, eine Mütze, ein bisschen Geschirr, das er auf dem Sperrmüll gefunden hatte, und eine alte, kratzige Wolldecke. Er selbst hatte der Stadt und dem normalen Leben vor vielen Jahren den Rücken zugekehrt und lebte fortan im Einklang mit der Natur. Er fühlte sich wohl in seiner Höhle, auch wenn er wenig besaß. Trotzdem grübelte Ami manchmal und in einigen Momenten fühlte er sich doch ein ganz bisschen einsam. Eines Nachts wälzte sich Ami mehrfach im Schlaf hin und her und drehte sich von einerSeite auf die andere. Es war eine kalte Winternacht und der eisige Wind pfiff durch denHöhleneingang. Ami fror, aber an die Kälte hatte er sich in den letzten Jahren gewöhnt.Plötzlich erhellte sich der Höhleneingang und Ami schreckte auf. Er hängte sich seineWolldecke wie ein Umhang um und ging zum Eingang. Doch es war keine Taschenlampe, die dort hineinleuchtete, sondern das Licht eines einzelnen Sterns. Das grelle Licht blendete Ami und so blinzelte er nach draußen. Der Stern blickte ihn an und sagte: „Alter Mann, es ist kalt und einsam hier draußen. Warum gehst du nicht zurück in die Stadt zu deiner Familie. Sie wartet bestimmt schon auf dich.“ Ami sah hinauf zum Stern und antwortete: „Ach Stern, meine Eltern sind schon vor vielen Jahren verstorben und sonst habe ich niemanden mehr. Außerdem bin ich hier draußen im Wald doch glücklich.“ Doch der Stern ließ nicht locker und bot Ami an, ihm einen Wunsch zu erfüllen, egal welchen. Aber Ami sollte gut überlegen, denn er hatte nur diesen einen Wunsch. Ami überlegte und überlegte. Viele Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Sollte er sich ein schickes Häuschen samt Möbeln wünschen? Oder vielleicht einen ordentlichen Batzen Geld, mit dem er sich viele schöne Dinge kaufen könnte? Oder besser Gold und Schmuck? Die Entscheidung würde nicht leicht werden, so viel stand fest. Lange dachte Ami nach und der Stern wartete geduldig. Dann sah Ami ihn an und sagte: „Ich habe meine Entscheidung getroffen. Was nützt mir all das viele Geld oder Gold? Ich bin ein alter Mann, aber ich bin glücklich. Das Einzige, das ich mir wünsche, lieber Stern, ist, dass ich noch die restlichen Jahre meines Lebens weiterhin glücklich und gesund hier leben kann. Das ist alles.“ Der Stern sah ihn erstaunt aber zufrieden an. Er leuchtete drei Mal auf und verschwand dann in der Dunkelheit. Ami zog sich zurück in seine Höhle legte sich zufrieden auf seine Matratze, die er sich aus Laub gebaut hatte. Er deckte sich mit seiner Wolldecke zu und schlief schnell ein. Als er am nächsten Morgen erwachte, grübelte Ami einen Moment lang, ob er den Stern letzte Nacht vielleicht nur in seinem Traum gesehen hatte. Doch dann flog ein kleiner Zettel in seine Höhle. Der Wind muss ihn herein geweht haben. Ami faltete ihnauseinander und las: „Ewiges Glück und Gesundheit, das hast du dir gewünscht, obwohl du alles andere hättest haben können. Dafür möchte ich dir danken. Und als Zeichen meines tiefsten Respekts schenke ich dir noch Freundschaft und Liebe. Dein Stern des Lebens.“ Ami stutze, doch viel Zeit zum Nachdenken hatte er nicht, denn schon klopfte es an seinem Höhleneingang. Er ging die paar Schritte zum Eingang und dort stand plötzlich eine alte, dünne Frau mit ebenfalls weißen, langen Haaren. Sie stellte sich als Rosa vor und erzählte, dass sie ebenfalls in einer kleiner Höhle hier im Wald lebte, gar nicht weit von hier entfernt. „Letzte Nacht“, begann Rosa, „da hatte ich so eine seltsame Erscheinung. Ein Stern erhellte meine Höhle und ich durfte mir etwas wünschen. Aber statt Geld oder dergleichen wünschte ich mir nur, dass ich nicht mehr so einsam bin. Und heute Morgen fand ich einen Zettel vor meiner Höhle, auf dem ein Weg eingezeichnet war. Ich ging diesen Weg und er führte direkt zur dir.“ Ami musste lachen und dann erzählte er Rosa von seiner Begegnung mit dem Stern. Nun mussten beide lachen. So lange hatten sie beide in demselben Wald gelebt und waren sich nie begegnet. Ami schenkte ihnen Tee ein und sie redeten den ganzen Tag über den Stern.
-
2
Das Buchstabenmonster
Es war einmal ein Buchstabenmonster namens Alphi. Es sah zottelig aus undhatte schwarzes Fell. An seinen Füßen trug es lila Pantoffeln. Einmal jährlich stiegdas Buchstabenmonster aus seiner Höhle. Es machte sich auf den Weg, dieKinder in der Grundschule zu besuchen, um ihnen das Alphabet beizubringen. Wie jedes Jahr kontrollierte Alphi zunächst seine Buchstabentasche. Dochplötzlich stellte er erschrocken fest, dass ihm einige seiner Buchstaben fehlten. Eswaren das X, Y und Z. Alphi erinnerte sich an einen gewaltigen Sturm, der überihn hinweg fegte, als er das letzte Mal seine Höhle verlassen hatte. „Dabeimüssen sie mir aus der Tasche geflogen sein“, dachte er. Alphi war ratlos. Erkonnte doch nicht mit einem unvollständigen Alphabet in der Schuleauftauchen. Plötzlich kam ihm eine Idee. Er dachte an seinen Freund Merlin.Merlin war ein junger Zauberer, den er um Hilfe bitten wollte. DasBuchstabenmonster machte sich also auf den Weg zum Zauberer. Dieser hatteeinen langen Mantel an. Auf seiner Schulter saß ein grüner Papagei. Das Buchstabenmonster bat seinen Freund, ihm die verlorenen Buchstabenwieder her zu zaubern. Der Zauberer wollte seinem zotteligen Freund soforthelfen. Dabei zeigte er auf den sprechenden Papagei. Der sagte einenkomischen Zauberspruch: „Hokus, pokus, fidikus…“ und plötzlich bewegte sichwas im Hut des Zauberers. Aber was Merlin da zauberte waren gar keineBuchstaben, in seinem Hut saß ein Kaninchen. „Naja“, sagte der Zauberer, „Ichmuss wohl noch etwas üben, aber wenn du willst schenke ich dir dasKaninchen.“ Alphi freute sich über das neue Haustier. Die Kinder in derGrundschule besuchte er trotzdem und erzählte ihnen von seinem Unglück.Daraufhin setzten sich alle Kinder zusammen und bastelten dem Buchstabenmonster ein neues X, Y und Z.
-
1
Prego
Es war im Frühsommer irgendwo am Meer in Italien. Carolin fand es langweilig, immernur in der Sonne zu liegen oder Sandburgen zu bauen. Viel lieber setzte sie sich aufdie Treppe vor dem Strandcafé, lutschte Eis und fütterte die Ameisen mit denKrümeln der Eiswaffel. Bis zu dem Morgen, an dem ein Mann damit begann, vom Fuß der Treppe großesteinerne Platten in den Sand hinein zu verlegen. Und gerade an der Stelle, wo dieAmeisen ihr kleines Reich hatten! Da nützte es ihnen nichts, dass sie verzweifelt denSand aus den Fugen wühlten – der Mann kehrte sie einfach weg! Und da hatte diekleine Carolin eine Idee: Als gerade niemand hinsah, nahm sie schnell eineZuckerdose vom Tisch und streute damit das italienische Wort für „bitte“ auf dieSteinplatten, unter der die Insekten eingeschlossen waren. Und weil Ameisen Zuckerfür ihr Leben gerne mögen, dauerte es gar nicht lange, da bildeten sie eine Ketteentlang den süßen Buchstaben, um den Zucker abzutransportieren. Carolin zupfteden Mann am Ärmel, und der las mit Staunen das „lebendige“ Wort „PREGO“. Erkonnte es nicht fassen. Auch die anderen Leute waren hinzugetreten. Endlich konntedie Kleine ihnen klarmachen, dass die Ameisen darum baten, die Steine einStückchen daneben zu verlegen. Die Menschen dort rätseln noch heute, wie Ameisen schreiben können.LÜTFEN (İtalyanca)İtalya’da deniz kenarında bir yerde yazın başıydı. Carolin, hep kumdan kale yapmayı ve güneşlenmeyi sıkıcı buluyordu. Sahilde kafenin önündeki merdivenlere oturup dondurma yemeyi ve dondurma külahının kırıntıları ile karıncaları yemlemeyi daha çok seviyordu. Sabah olana kadar bir adam merdivenlerin dibinden kuma büyük taşlar döşemeye başladı. Tam da karıncaların küçük krallığının olduğu yere. Karıncalar taşların arasındaki kumları çaresizce eklemleri ile çıkarmaya çalışıyordu fakat fayda etmiyordu – Adam onları öylece süpürüyordu. Carolin’in o an aklına bir fikir geldi. Kimse bakmadığında masadan hemen bir şeker kutusu aldı ve karıncaların altında kaldığı taşların üstüne İtalyancada ‘lütfen’ anlamına gelen kelimeyi serpti. Karıncalar şekeri her şeyden çok sevdikleri için, şekeri oradan götürmek için, harflerin üstüne bir zincir oluşturmaları hiç de uzun sürmedi. Carolin adamın kıyafetinden çekiştirdi ve adam şaşkınlıkla o ‘yaşayan’ kelime ‘PREGO’ yu okudu. İnanamadı. Diğer insanlar da toplanmaya başladı. Sonunda küçük kız onlara, karıncaların taşları birazcık kenara koymalarını rica ettiğini anlatabildi.Oradaki insanlar bugün hala karıncaların nasıl yazı yazabildiklerini çözmeye çalışıyorlar. 😊
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
Loading similar podcasts...