PODCAST · leisure
[angespielt - Spiele, Sprites & Spott]
by richter.fm
Spiele, Sprites & Spott. [angespielt] hat den Anspruch, mehrere Meinungen zu einem Spiel zu haben. Und meistens auch genau so viele Leute dazu. Es werden keine Sterne und Noten vergeben. Ihr erfahrt, wie viel das Spiel wert ist.
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angespielt #068 – Far Cry 5
  Das kann ja heiter werden. Schon wieder Far Cry. Diesmal 5. Und man spielt einen Social Justice Warrior. Oder schießt man auf Social Justice Warriors? Oder auf Rednecks? Oder ist das eigentlich egal? Egal! Wichtig ist: DIE DACH-CONNECTION ist wieder da! Für Österreich: Rainer Sigl, bekannt aus Blog, Twitter, dem Standard und Radio FM4. Für die Schweiz: Méline Sieber, […] Der Beitrag angespielt #068 – Far Cry 5 erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #067 – Wolfenstein II: The New Colossus
Wenn es ein Spiel selbst bis zum Deutschen Kulturrat geschafft hat, müssen wir es natürlich auch im Feuilleton der Games-Podcasts besprechen! Und deswegen habe ich Dennis Kogel (Motherboard) und Méline Sieber (SRF) eingeladen, um über Wolfenstein II: The New Colossus zu sprechen. Es geht nicht so sehr um den eher mittelmäßigen Shooter, den man bekommt, sondern eher […] Der Beitrag angespielt #067 – Wolfenstein II: The New Colossus erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #066 – Dishonored 2
Meine Güte. Das wir diesen Podcast aufgenommen, ist schon so lange her, dass man meinen könnte, Kirin Jindosh hätte mich in sein Clockwork-Mansion eingeladen und dann überraschenderweise eingekerkert. Glücklicherweise konnte ich mich zwischenzeitlich befreien und auch dieses wertvolle Audiodokument retten, in dem genau erklärt wird, warum Dishonored 2 eines der wichtigsten Jahre 2016 war. Obwohl […] Der Beitrag angespielt #066 – Dishonored 2 erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #065 – Deus Ex: Mankind Divided
Die DACH-Connection hat sich erneut zusammengefunden! Und zwar um nach Doom einen weiteren kernigen Mann und seine Knarre durch ein Spiel zu begleiten: Es handelt sich um Adam Jensen und den neuen Deus-Ex-Teil: Mankind Divided. Die DACH-Connection besteht heuer aus Robert Glashüttner (ORF, FM4), Méline Sieber (SRF) und mir (Deutschlandradio Kultur) die sich auch für ihre […] Der Beitrag angespielt #065 – Deus Ex: Mankind Divided erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #064 – Tools zur Spieleentwicklung
Erst neulich™ war Hendrik Mans hier hier zu Gast. Und wenn man so einen gestandenen Webentwickler zu seiner Games-Geschichte interviewt, taucht fast schon zwangsweise eine Frage auf: Warum machst du das eigentlich nicht selbst? Das hatte sich Hendrik auch immer mal wieder gefragt und schon erste Erfahrungen gesammelt. Die zweite Frage die natürlicherweise folgen muss, wenn ich […] Der Beitrag angespielt #064 – Tools zur Spieleentwicklung erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #063 – Wer ist eigentlich Hendrik Mans?
Ich habe einen Plan. Der Plan basiert darauf, dass mich nicht nur Spiele interessieren, sondern auch Spielerinnen und Spieler. Und darauf, dass ich gerne über Spiele podcaste, aber die Gelegenheiten mal zu einem guten Podcast zusammenzukommen und dann auch noch dasselbe gespielt zu haben, eher rar sind. Deswegen will ich in Zukunft manchmal auch einfach mit dem […] Der Beitrag angespielt #063 – Wer ist eigentlich Hendrik Mans? erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #062 – Doom
Nein, keine Angst, es ist nicht schon wieder ein Jahr vergangen: Es ist schon wieder soweit! Ein neues Angespielt! Mit einem thematisch passenden Extra! Denn wie ein Zombie aus dem Grab, steigt mit diesem Podcast eine uralte Idee empor, die es so seit langem nicht mehr gegeben hat: Die länderübergreifende Vorabend-Gala. Zu Gast aus Österreich: […] Der Beitrag angespielt #062 – Doom erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #061 – The Division
Gibt es angespielt eigentlich noch? Im Prinzip ja, aber die Zeit! Einerseits spiele ich – seit ich nicht mehr Gamechecker bei Fritz bin – nicht mehr sooo viel, andererseits steht dem ausführlichen Podcasten häufig Erwerbsarbeit im Weg die stattdessen anfällt und und dann gibt es auch noch den CasuallyCast, der betreut werden will ((Wird zumindest […] Der Beitrag angespielt #061 – The Division erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #060 – GamesCom 2015 (Ein Roadtrip)
Es war mal wieder soweit! Dennis (Blog, Twitter, Instagram) und ich mussten von der GamesCom zurück nach Berlin fahren. Und nach einer Woche voller Rumlatscherei, Arbeiten und Leute treffen, ist das natürlich nicht ganz ungefährlich. Um die Reise heil zu überstehen, haben wir unsere letzten Kräfte zusammengefasst und in eine zweistündige Rück- und Rundumschau investiert, […] Der Beitrag angespielt #060 – GamesCom 2015 (Ein Roadtrip) erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #059: Card Crawl
Es ist eine Mischung aus Hearthstone und Solitär, erzählte mir Arnold von den Tinytouchtales auf dem letzten Talk & Play. Es ist also ein Kartenspiel. Mit Monstern. Für iOS. Das passt alles zusammen und die fünf Minuten, die ich Card Crawl da spielen konnte, hatten mich sofort überzeugt. Eine Weltmeisterin zu Gast Mittlerweile ist das […] Der Beitrag angespielt #059: Card Crawl erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #058 – Wolfenstein: New Order
Es ist schon alles wieder viel zu lange her, denn Wolfenstein ist mittlerweile von der Zielgruppe schon platinisiert und bei einem Spieleladen, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, zum Eintausch abgegeben worden. Trotzdem gibt es anscheinend immer noch Menschen, die Wolfenstein: New Order nicht gespielt haben. „Their loss!“ würdet ihr vielleicht sagen, aber Angespielt, […] Der Beitrag angespielt #058 – Wolfenstein: New Order erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #057 – Divinity: Original Sin
httpvh://www.youtube.com/watch?v=U9CtZlxUDfs Erinnert ihr euch an Baldur’s Gate? Icewind Dale? Oder Neverwinter Nights? Nein? Nun, das sind lange, langwierige, epische Rollenspiele in riesigen Welten mit rundenbasiertem Kampf mit denen man viel Zeit verbringen kann. Und in diese Reihe passt ab jetzt auch Divinity: Original Sin. Ich bin auf das Spiel aufmerksam geworden, weil es kooperatives Spielen […] Der Beitrag angespielt #057 – Divinity: Original Sin erschien zuerst auf richter.fm.
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angespoilt #056 – Watch Dogs
Was habe ich auf dieses Spiel gewartet! Schon als es vor Jahrhunderten auf einer dieser riesigen Spielemessen angekündigt wurde, musste ich mich arg im Zaum halten um nicht in spontane Fanboyverhypung zu verfallen. Es war einfach alles da: Open World, Autos, Hacking und eine potentielle Auseinandersetzung mit den Themen Computersicherheit, Privatsphäre und technologisch bedingter Allmacht. […] Der Beitrag angespoilt #056 – Watch Dogs erschien zuerst auf richter.fm.
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angespoilt #055 – Diablo 3: Reaper of Souls
httpvh://www.youtube.com/watch?v=hw9SCCqBdLw Es ist ja schon eine ganze Weile her, dass Diablo 3 rausgekommen ist, das damals ein Spiel war, an dem ich damals ziemlich schnell die Lust verlor. Mittlerweile hat das Spiel durch das AddOn „Reaper of Souls“ eine ziemlich dramatische Änderung zum Besseren erfahren, anders ist zumindest nicht zu erklären, dass ich in den […] Der Beitrag angespoilt #055 – Diablo 3: Reaper of Souls erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #054 – Hearthstone
Eigentlich ist alles wie immer. Hendrik (Web, Twitter) findet ein Spiel total toll. Jagoda (Blog, Twitter) auch. Ich finde das Spiel total doof. Naja, sagen wir es diplomatisch: Nicht so richtig geilen Pay2Win-Quatsch. Das haben wir schon mal kurz in der Weisheit LIII – Eis, Herzsteine & Bücher diskutiert ((Ja, das ist so gemeint. Nein, das ist kein Typo oder […] Der Beitrag angespielt #054 – Hearthstone erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #053 – Thief
Ich mag Schleichspiele. Ich mag sogar Spiele, die so tun, als wären sie Schleichspiele. Dishonored und Deus Ex habe ich versucht so zuspielen, dass ich niemals entdeckt werde und niemanden umbringe. In Skyrim war ich der Anführer der Diebesgilde und meine hinterhältigen Attacken aus den Schatten waren berüchtigt. Hab ich schon erwähnt, dass ich Schleichspiele […] Der Beitrag angespielt #053 – Thief erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #052 – Spiele im Spiegel
Anfang der Woche erschien die 3. Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“ für das Jahr 2014 AD. Aufmacher: Ein Artikel über Spiele! Nein, keine Killerspieldebatte, keine augenberingten Süchtlinge, sondern ein Artikel über die (unterhaltungs-)wirtschaftlichen, pädagogischen und medizinischen Möglichkeiten von Spielen mit Sprengseln zum aktuellen Stand von Spielen in der Gesellschaft, die Erklärungen von ein paar aktuellen […] Der Beitrag angespielt #052 – Spiele im Spiegel erschien zuerst auf richter.fm.
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angespielt #051 – Desktop Dungeons
Ich weiß nicht, wen ich gerade mehr hasse: Dennis oder Desktop Dungeons. Warum ich Dennis hasse? Weil er immer recht hat! Warum ich Desktop Dungeons hasse? Weil es so unglaublich hart ist. Aber der Reihe nach… Es war wie immer. Dennis kommt an und sagt: “Desktop Dungeons! Es ist großartig! Spiel es! Du musst es spielen!” Gehorsam begebe ich mich zur Webseite und schaue mir Trailer und Screenshots an. Ich sehe ein zweidimensionales Spielfeld, dass in etwa die grafische Anziehungskraft von Nethack hat und etwas, dass aussieht die wie ein weiteres Roguelike. Das war so klar… Ich denke: “Nää. Billografik? Weder Action noch ordentliches Rollenspiel? 23 Euro? Auf gar keinen Fall!” Aber weil es Dennis ist und Dennis ja immerhin Superspezialexperte ist und es auch eine ganz spannende Geschichte zu einem iOS-Klon gibt, probiere ich es doch aus, dank Steam-Family-Sharing ist das ja zum Glück kein Problem. Fünf Minuten später stelle ich fest, dass das Spiel nur 13 Euro kostet, aber man für 23 Euro noch irgendeinen dubiosen Zusatzinhalt und den Soundtrack bekommt. Ich kaufe die teurere Version, weil ich das immer so mache, wenn mich ein Spiel begeistert und nicht sowieso schon 60 Euro kostet. Roguelikepuzzle Die Begeisterung kommt daher, dass ich Roguelikes im Prinzip mag, aber zu weicheiig dafür bin. Dieses ständige Sterben, nur weil der grüne Trank dieses Mal doch kein Heiltrank sondern Gift war, macht mich wahnsinnig. Ich mag aber das Erforschen von Dungeons und das Aufleveln von Helden. Und ich liebe Spiele, die es schaffen mir nur die Vorteile dieses Spielstils ohne die Nachteile von Roguelikes zu geben. Desktop Dungeon ist so ein Spiel. Der eigentliche Spielteil in einem Dungeon dauert vielleicht eine Viertelstunde pro Runde. Man fäng jedes Mal mit einem neuen Helden an und erforscht einen kleinen, relativ übersichtlichen Level. Eine Besonderheit der Spielmechanik: Betritt man einen Bereich, der noch unerforscht ist, bekommt man pro aufgedecktem Spielfeld Mana- und Lebenspunkte dazu. Hart aber (un)fair? Da man einerseits darauf angewiesen ist, die Monster zu finden, die einem genug Erfahrungspunkte geben so lange aufzusteigen, bis man das Obermonster töten kann, ohne einen zu töten, aber andererseits möglichst wenig vom Level zu erforschen um sich so später noch heilen zu können, befindet man sich in einem ständigen Balanceakt, der ungefähr so diffizil, wie dieser Schachtselsatz lang ist. Eine sehr ansprechende Spielart, die stellenweise sehr an das Match-3-Spiel Dungeon Raid erinnert, aber sich trotzdem noch nach klassischem minimalistischem Roguelike-RPG anfühlt. Zwei Seelen wohnen, ach… Zwischen den Leveln kann man seine eigene kleine Fantasy-Stadt ausbauen. Je weiter man kommt, desto mehr Auswahl hat man bei der Auswahl an Rassen und Klassen zum Beginn eines Levels. Dadurch wird die Stadt immer mehr mit seltsamen Gebäuden (Dämonenflohmarkt! Zwergenclub!) angefüllt und befriedigt damit also auch noch den “Ich will meine Abenteurererfolge vorzeigen!”-Drang des geneigten Rollenspielers. Es macht also Spaß. Aber ich hasse es. Denn trotzdem ich mittlerweile einige Stunden gespielt habe, gelingt es mir nach den Einführungsleveln nicht weiterzukommen. Und ich bin damit nicht alleine. Ich bin mir nicht ganz sicher ob es nur an mir liegt oder ob das Spiel fast schon unfair schwer ist. Aber es ist irgendwie auch egal, denn es fühlt sich so an, als sei der Sieg immer in Reichweite. Das war so klar… Ich habe extra versucht, weiterzukommen, aber es gelang mir nicht. Ich habe einen Podcast mit Rainer Sigl (Blog, Twitter) und Herrn Kramski (Twitter) aufgenommen, um mir hilfreiche Tipps zu holen, aber es hat nichts geholfen. Und jetzt bin ich wieder so weit: Ich weiß nicht, wenn ich gerade mehr hasse. Dennis oder Desktop Dungeons. Aber wenigstens gibt es einen Podcast: Tipps, Schmähungen und Hinweise oder Kommentare sind im Blog herzlich willkommen. Genauso, wie eure Abonnements, Flattr-Klicks oder sonstige Gunstbezeugungen. 0 0 0
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angespielt #050 – GamesCom 2013
Das NotGamesFest War mal wieder GamesCom, wa? War mal wieder egal, wa? Ich mein: Shooter und so, ne? Sonst nix, wa? Na… Beinahe. Für mich war es die erste GamesCom, bei der ich nicht für Fritz (Jugendradio, vor allem direkt an Games, Trends und lustigem Krams interessiert), sondern für Breitband und Plan B (eher an der Metabene, Anspruch und mediale Reflektion interessiert) unterwegs war. Damit ändert sich natürlich auch der Blickwinkel auf die ganze Veranstaltung, aber auf eine Art und Weise, die ich sehr begrüße. Das spiegelt sich auch im Messe-angespielt. Hier geht es nicht die ganze Zeit um den Konsolenkrieg, sondern auch die Aufgabe von Indiegames für das Medium Spiel, den Anspruch von Notgames und die fehlende Aufmerksamkeit des Feuilletons für die kulturelle Spiele-Diskussion. Auch das Format ist anders als sonst: Am Anfang steht ein Beitrag, den ich für das Deutschlandradio produziert habe, dann gibt es ein paar ausführliche Versionen von Interviews, die ich für meine Radiobeiträge geführt habe. Dazwischen unterhalte ich mit Dennis Kogel (Blog, Twitter, Superlevel) über die GamesCom, ihre Auswirkungen und unsere Eindrücke. Ganz ohne Klassik geht es dann aber doch nicht, zum Schluß gibt es ein Interview mit einem Macher von The Witcher 3. Hört selbst: 00:02:03: Beitrag für Deutschlandradio Kultur 00:12:16: Wolf Lang, Threaks 00:32:58: Katharina Tillmanns, NotGamesFest 00:56:04: Heiko Gogolin, Reload & Ex-GEE 01:17:50: Michael Schwerdt(?), CD Projekt Red Drüben bei Superlevel haben wir das in Indie Fresse #030 auch gemacht, da lag der Schwerpunkt natürlich bei Indiespielen. Falls ihr noch Fragen, Hinweise oder Anmerkungen habt, stehen euch die Kommentare offen. 0 0 0
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angespoilt #049: The Last Of Us
The Last Of Us (© playstation.com) Eine der ganz großen Erwartungen. Die Revolution. Der Citizen Kane der Videospiele. Die Verfilmung der Bibel. Mit Zombies. Die Ansprüche, die an das Action-Abenteuer The Last Of Us im Vorfeld gestellt wurden, waren schon irre. Aber selbst meine eher bescheidenen Erwartungen hatten auf ein besseres “Uncharted” mit tieferer Geschichte und mehr Spieltiefe gehofft. Oder wenigstens auf eins von beiden. Es sollte aber – wie so oft – anders kommen. Nach ein paar Spielstunden brach ich enttäuscht ab und schaute mir den Rest der Zwischenszenen als Video an. Dann hatte ich Redebedarf. Glücklicherweise ließen sich Rainer Sigl (The Very Last Of Us), Yasmina Banaszczuk (The Last Of Us) und Dennis Kogel (Gamecheck: The Last Of Us) überreden, mit mir ausführlich über das Spiel zu sprechen. In fast anderthalb Stunden geht es – anfangs noch spoilerfrei, es gibt dann eine deutliche Warnung, wenn dieser Teil aufhört – eine ausführliche Besprechung des Spieles und der Konsequenzen, die sich daraus für ein ganzes Genre ergeben: Trotzdem ist die Diskussion natürlich noch lange nicht zu Ende und eure Kommentare sind im Blog herzlich willkommen. Genauso, wie eure Flattr-Klicks. 0 0 0
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angespielt #048 – The State of the Nation: iOS
Bam Fu auf dem iPad (© gameovenstudios.com) Für mich sind iOS-Geräte ein unverzichtbarer Teil meines Spielerlebens. Einerseits, weil man damit immer und überall spielen kann, andererseits weil man nur kurz spielen kann. Und natürlich spielt auch eine Rolle, dass ein Touchscreen sich für manche Sachen (Tower Defense! Rundenstrategie!) einfach wunderbar eignet. Scheinprobleme (Blog, Twitter) hat damit gerade erst angefangen: Sie bekam vor kurzem ein iPad und hat die Wochen seitdem fast ausschließlich im Appstore verbracht. Die beiden gegensätzlichen Perspektiven eignen sich wunderbar um den derzeitigen Zustand des Spielebiotops “iOS” einmal näher zu durchleuchten. Als Wegbegleiter haben wir noch Dennis Kogel (Blog, Twitter, Superlevel), den König der absoluten Begeisterungsfähigkeit, mit dazu gebeten, der nicht nur selber mit Vorliebe einen Touchscreen bedient, sonder auch noch jede Menge Hintergrundwissen mitbringt. Das Ergebnis? “Fuck you, In-App Purchases!” [1] Wie es dazu kam? Hört selbst: (Unvollständige) Einkaufsliste zum Nachspielen des Podcasts: Hay Day, Kingdom Rush: Frontiers, Impossible Road, Ridiculous Fishing, Space Team, Bam Fu, Hero Academy, Dumb Ways To Die, Plants vs Zombies HD, Super Hexagon, Tiny Tower, Dungeon Village. Falls wir irgendein Spiel vergessen haben zu erwähnen: Die Kommentare stehen euch offen. Und wenn ihr mögt, könnt ihr flattrn. [1] Das zeitgleich eine Indie-Fresse-Folge gleichen Namens erscheint, ist nur bedingt ein Zufall. 0 0 0
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angespoilt #047 – Bioshock Infinite & Spec Ops: The Line
Elizabeth & Cpt. Martin Walker (© bioshockinfinite.com / specopstheline.com) Bioshock und Spec Ops: The Line haben eine Sache gemeinsam: Ihr Gameplay hat mich nach den ersten zwei Dritteln so wenig angesprochen, dass ich das Spiel einfach habe liegenlassen. Bei beiden Spielen gab es aber dann doch genug laute Stimmen, die geschworen haben, dass es sich total lohnt, bis zum Ende durchzuziehen. Bei Spec Ops hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich Zeit und Muße hatte, das mal zu machen. Ich wurde belohnt. Konstantin Frick, einer der Programmierer des Spiels, hatte mir in angespielt #037 nicht zu viel gesprochen . Meine Skepsis und Kritik über weite Teile des Gameplays sind immer noch valide, aber ich wurde tatsächlich für alle Makel entschädigt. Das letzte Viertel des Spiels ist großartig. Da mir Sarah (Blog, Twitter) und Hendrik (Blog, Twitter) in angespielt #046 nahelegten, dass der Effekt bei Bioshock Infinite genauso sei, wollte ich dieses Mal nicht so lange warten. Und wurde herb enttäuscht. Aber etwas immerhin: Ich habe mich erstmals entschieden zu einem [angespielt] auch noch ein [angespoilt] zu machen, einen Podcast in dem wir über die beiden Spiele ohne Rücksicht auf Spoiler reden. Ihr seid also gewarnt! Mit dabei sind außerdem Mats (Seite, Twitter) und Daniel (Twitter), die nicht nur Bioshock durchgespielt, sondern gerade auch ein ausführliches, analytisches Let’s Play zu Spec Ops an den Start bringen. Im Podcast reden wir vor allem über das Ende von Bioshock, den Wert der Geschichte, die verschenkten Potentiale und Anknüpfungspunkte. Spec Ops wird dabei immer wieder zum Vergleich herangezogen, es gilt quasi als Positivbeispiel. Besonderer Bonus: Es gibt auch eine Bulletstorm-Referenz. Aber hört selbst: Über Anmerkungen, andere Perspektiven und Meinungen zur Darreichungsform freuen wir uns in den Kommentaren. Dem geneigten Hörer wird außerdem empfohlen, sich durch die Lektüre der folgenden Artikel weitere Ansichten zu Gemüte zu führen: Spec Ops, FC3 Writers On Art, Treating Players Intelligently Everything Bioshock Infinite Gets Wrong (Video) BioShock Infinite: Ken Levine On Box Covers, Faith And Building Games With Big Ideas Does the Sneaker Have to Matter? An Interview with Ken Levine Shocking, isn’t it? BioShock Infinite Is Insanely, Ridiculously Violent. It’s A Real Shame The Problem With BioShock Infinite’s Combat Infinite Privilege Bioshock Infinite and the terrible case for banning all white people from games journalism 0 0 0
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angespielt #046 – Bioshock Infinite
Elizabeth Comstock (© bioshockinfinite.com) Einer der am längsten herbeigehyptesten Titel aller Zeiten muss ja eigentlich enttäuschen. Oder? Doch nicht? Hmm. So ganz klar wird das auch nicht, wenn sich Hendrik (Blog, Twitter), Sarah (Blog, Twitter) und yours truly zusammenfinden um über den (adjektivplatzhalter) Egoshooter aller Zeiten zu sprechen. Aber immerhin wird klar, an welchen Ecken das Spiel das Spiel das Spiel zu Irritationen führt und was es was es falsch macht. Es gibt den losen Plan diesen Titel in zwei Teilen zu besprechen. Im ersten (diesem hier) wird hauptsächlich die Frage besprochen, ob es sich lohnt, bis zum Ende durchzuspielen. Im zweiten Teil (Arbeitstitel: angespoilt) gäbe es dann quasi eine Post-Mortem-Analyse und massive Geschichtsauseinandernehmung. Hättet ihr an so etwas Interesse? Aber jetzt erst einmal: Höret! Geschenke, Salze und Vox-Populi-Propaganda verbitten wir in die Kommentare zu verbringen. 0 0 0
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angespielt #045 – 1. Vorstellung PS 4
PS4-Logo (© playstation.com) Die Lange Zeit des Wartens hat ein Ende. Nachdem ich lange gerätselt hatte, ob Sony überhaupt noch eine neue Konsole herausbringen würde, ist am 21. Februar um 00:00 die Playstation 4 nicht vorgestellt worden. Klar, die nächste Generation der Sony-Konsole wurde zwar angekündigt, aber bei der Pressekonferenz (Gametrailers-Link, die eigentliche Show beginnt nach einer Stunde) wurden vor allem zwei Stunden heiße Luft produziert, tatsächliche Fakten gab es wenige und beeindruckende Exklusivtitel keine. Preis, Datenträger (oder der Wegfall derselben), genaue technische Daten – alles Fehlanzeige. Bekannt ist lediglich, dass eine x86-Architektur verwendet wird, die 8 GB RAM haben soll. Und es gab ein paar Andeutungen, Spieletitel und Entwickler, die auf die Bühne gebeten wurden. Daniel Hirsch und Mats Leubner waren bei mir im Studio und wir haben direkt nach der PK die wichtigsten Eindrücke für euch festgehalten: Möglicherweise sind wir nicht ganz so konzentriert und tiefgründig wie sonst, weil es schnell gehen sollte und schon spät war. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr die gerne in den Kommentaren stellen. Update: Mittlerweile ist auch raus, dass Sony Gebrauchtspiele zulassen will und dass die PS4 ein Laufwerk für Blu-rays haben wird. Updatedate: Es gibt zwei sehr schöne Zusammenfassungen der Präsentation, eine von Videogamer (via LB)… //www.youtube.com/watch?v=0rJDn0jRnUQ …und eine vom geschätzten Kollegen Malotki: 0 0 0
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angespielt #044 – Spiele(rische) Gewalt(darstellung)
Die drei Podcastteilnehmer (von links nach rechts) Die Diskussion um Gewaltdarstellungen in Computerspielen ist leider immer noch allgegenwärtig. Ja, Egoshooter können mittlerweile auch Deutsche Computerspielpreise gewinnen. Aber trotzdem taucht nach jeder Gewalttat unvermeidlich der mehr oder weniger direkt hergestellte Zusammenhang zu sogenannten Killerspielen auf. Wie bei vielen Debatten, die mit digitaler Kultur zu tun haben, gibt es zwei verhärtete Fronten. Auf der einen Seite die Apokalyptiker, die den Untergang des Abendlandes in einer Sintflut von Pixelblut kommen sehen. Und die Apologeten auf der anderen, die sich überhaupt nicht vorstellen können, dass eine Gewaltdarstellung immer auch etwas über den gesellschaftlichen Kontext aussagt, in dem sie stattfindet. Um der Diskussion etwas mehr Gestalt, Raum und Perspektive zu verleihen, habe ich mich mit Dennis Kogel (Blog, Superlevel, Twitter) und Rainer Sigl (Blog, Twitter) zusammengesetzt um unsere ganz persönliche Perspektive auf das Thema und die die Debatte darüber zu dokumentieren. Auslöser, dieses lang gehegte Vorhaben in die Tat umzusetzen, war Rainers Text “Gewalt im Zeitalter ihrer virtuellen Reproduzierbarkeit“, der zeitlich mit der Torso-Debatte zusammenfiel. Ich glaube nicht, dass wir die Diskussion hier lösen oder überhaupt abschließend und umfassend darstellen können, würde mich aber freuen, wenn dadurch Denkanstöße entstehen, die das Gespräch über Gewaltdarstellungen in Computerspielen weniger fanatisch und reflektierter machen. Anmerkungen oder Links zu Diskussionsbeiträgen sind in den Kommentaren herzlich willkommen. 0 0 0
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angespielt #043 – Dishonored
Der entehrte Assassine (© dishonored.com) Es hätte alles so einfach sein können: Assassin’s Creed ist ausgeblutet, der letzte Teil soll nur noch mal das Geld aus den Taschen der hoffnungsvollen Spieler ziehen. Stattdessen kommt Dishonored und erobert die Herzen (mit kaltem Stahl), weil die Idee des Meuchelmörders als Held endlich konsequent durchgehalten wird und ein spannendes Spielerlebnis verspricht. Dem geheimen Triumvirat der Lady Emmi Vega (Blog, Twitter), Lady Sarah Geser (Blog, Twitter) und Sir M. fallen aber doch einige Mängel auf. Nicht so schwerwiegend, dass ein Todesurteil gefällt wird, aber doch so auffällig, dass der Unmut der feinen Herrschaften erregt wird. Ob die Jury dennoch eine Reise in die Stadt Dunwall empfiehlt und ob die Anwesenheit des Herrn Viktor Antonov Gedeih oder Verderb zur Folge hatte, erfahren die geneigten Hörer im folgenden Tondokument. Eigene Eindrücke, Reiseberichte und Kommentare werden in der Diskussionshalle des betreffenden Eintrags gerne zur Kenntnis genommen. 0 0 0
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angespielt #042 – XCOM: Enemy Unknown
Die Grauen Herren kommen! (© xcom.com) Ich war schon immer ein großer Fan rundenbasierter Strategie. Eine meiner intensivsten Spieleerinnerungen ist Incubation, ein teambasiertes Sci-Fi-Strategiespiel. X-COM war ungefähr zur selben Zeit (damals) ein großer Titel, den ich jedoch verpasste. Seitdem hat sich aber in diesem Genre überhaupt nichts mehr getan, wenn man von den Bestrebungen absieht, Open-Source-Ableger des Originals (OpenXcom, UFO:AI) zu schaffen. Als ein XCOM-Remake angekündigt wurde, war ich also voller Hoffnung, dass ich endlich wieder meine Zeit in gute alte Rundenstrategie versenken könnte. Ein zweifaches Anspiel befeuerte die Hoffnung nur. Heute ist es endlich soweit: XCOM erscheint. Dennis Kogel (Superlevel, Twitter), Manuel Fritsch (BAM, Twitter) und ich hatten glücklicherweise schon vorher die Möglichkeit eine Review-Version zu ergattern. Falls euch das zu ausführlich ist: Bei BAM gibt es eine tl;dr-Version vom selben Cast. Anregungen, eigene Meinungen und Fragen werden gerne in den Kommentaren angenommen. PS: Ich hab mal eine Opus-Variante der Folge hochgeladen. Keine Ahnung, wie die klingt, hab noch keinen Player dafür. 0 0 0
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angespielt 041 – Faster Than Light
Faster Than Light (© ftlgame.com) Es ist ja nicht so, dass es nicht sowieso schon genug zu tun gäbe! Nein, ganz unverhofft hat sich auch noch das kleine rundenbasiertes Weltraumtaktikspiel Faster Than Light hinterrücks angeschlichen und die ohnehin kostbare Zeit weiter dezimiert. Glücklicherweise bin ich nicht alleine. Jagoda (Twitter, Blog) und Hendrik Mans (Twitter, Blog) sind ebenfalls betroffen. Und so haben wir uns in der Selbsthilfegruppe für anonyme Raumschiffsuchtkapitäne zusammengefunden um auch dem Rest der Menschheit zu erklären, ob sich der 9$-Zeitvertrteib, der das Ergebnis einer 200.543$-Kickstarterkampagne ist, lohnt. In der Sendung von Hendrik erwähnte (und zusammengesuchte) Infos: Infinite Space & der Nachfolger (iOS), FTL-Cheat gegen Verfolgungswahn. Außerdem empfiehlt Hendrik /ftlgame auf Reddit. Und ich den passenden Artikel auf Superlevel. Falls ihr weitere Empfehlungen, Bemerkungen und Spieltipps habt: Kommentiert! Morgen könnte es zu spät sein! 0 0 0
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angespielt #040 – Sleeping Dogs
Sleeping Dogs (© sleepingdogs.net) Um es ganz kurz zu machen: Wenn GTA mit Jackie Chan, Bruce Lee und Tony Jaa in Hong Kong zusammenstößt, entstehen äußerst kurzweilige Sleeping Dogs. Eine Sache, die ich Anfangs gar nicht glauben wollte, mir kam das Spiel wie ein weiterer billiger Klon wie Yakuza oder Saints Row vor. Aber ich sollte eines besseren belehrt werden. Einerseits, weil ich viele unterhaltsame Stunden im Spiel zugebracht habe und das Ende trotzdem noch nicht erreicht habe. Andererseits, weil Arne Ebner (Twitter, Superlevel, nsfw) einen ganz hervorragenden Artikel darüber geschrieben hat. Also haben wir uns beiden in den Flieger gesetzt und nehmen euch als hochoffizielle Reiseführer mit nach Hong Kong und zeigen euch die Stadt – danach könnt ihr selbst entscheiden, ob die schlafenden Hunde einen Trip wert sind. Falls ihr zusätzliche Hinweise auf versteckte Ecken der Stadt habt, seid ihr in den Kommentaren herzlich willkommen. 0 0 0
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angespielt #039 – Madden NFL 13
Madden NFL 13 (© easports.com) Jedes ereilt es mich wieder: Ich muss Sportspiele testen, obwohl ich wirklich keine Ahnung von Sport habe. Also gar nicht. Überhaupt nicht. Zum Glück gibt es für diese Fälle Experten. In diesem Fall geht es um American Football und die Rettung naht in Gestalt meines geschätzten Kollegen Erik Mickan (Twitter, Fritz). Der spielt seit Jahren die College-Version des EA-Footballspiels Madden NFL. Das heisst: Er weiß sowohl wie der Sport funktioniert als auch wie die Spiele in den letzten Jahren waren. Die aktuelle Folge ist kein klassischer Podcast, sondern im Prinzip ein Blind-Lets-Play: Wir haben uns zu zweit hingesetzt und ihr hört ungefiltert, wie die erste Stunde, die wir uns mit dem Spiel beschäftigt haben. Ihr erfahrt hier, wie ein Neuling (that would be me) in das Spiel eingeführt wird – eine ausführlicher Betrachtung von Feinheiten zur letzten Version kann hier nicht geleistet werden. Insofern: Ihr seid gewarnt. Viel Spaß! Anmerkungen, Detailhinweise und Regelkorrekturen bitte in die Kommentare. 0 0 0
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angespielt #038 – Project Giana
Punk-Giana (© project-giana.com) Die Giana Sisters gehörten neben wie Zak McKracken, Katakis und Pirates zur Grundausbildung einer jeden intelligenten Lebensform der späten 80er. Und das Spiel nur drei Monate im Handel gewesen sein soll, weil die Ähnlichkeiten mit gewissen italienischen Klempnern doch zu frappierend waren. 25 Jahre später bemüht sich ein mittelständischer Spieleentwickler aus Deutschland darum den Nachfolger Project Giana per Kickstarter-Kampagne fertig zu finanzieren. Weil ich von Natur aus skeptisch bin, was Neuauflagen bekannter Marken angeht, habe ich mich erst einmal zurückgehalten. Ein Blick auf das Spielprinzip hat mich dann aber doch neugierig gemacht: Wer sind diese Leute, die im Schwarzwald sitzen und ein Jump’n’Run selbst bauen wollen, obwohl sie normalerweise für Publisher arbeiten? Was haben sie mit der Pleite gegangenen Firma Spellbound zu tun, die nicht nur ein Giana-Spiel für Nintendo DS, sondern auch Gothic 4 produziert haben? Wie überlebt man eine Insolvenz? Und was halten Spieleentwickler von der extrem gelobten Ouya-Konsole und dem Greenlight-Verfahren auf Steam? Alles Fragen, die mir Andreas Speer und Adrian Görsch, die beiden Geschäftsführer von Black Forest Games beantwortet haben. WARNUNG: Die Tonqualität ist suboptimal. Das liegt daran, dass die parallel laufende Vor-Ort-Aufnahme nicht geklappt hat und ich deshalb die fiese Skype-Spur von einem internen Laptop-Mikro benutzen musste. Aber angeblich haben Tonprobleme bei Black Forest Games Tradition – verbucht es also unter Ambiente. 0 0 0
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angespielt 037 – Spec Ops: The Line
Wüstenshooter (© specopstheline.com) Ich hasse Militärshooter. Diese geistlose Verbrämung von Patriotismus, Schlauchleveln und Schießbudenfiguren ist langweilig, unspannend und zum großen Teil für den schlechten Ruf verantwortlich, den Spiele in manchen Teilen der Bevölkerung immer noch haben. Ich war also entsprechend skeptisch, als mit “Spec Ops: The Line” ein Shooter angekündigt wurde, der die Geschichte von Krieg ernsthaft erzählen und kritisch hinterfragen will. Der Test des Spiels verlief für mich zwiespältig. Einerseits war die Motivation deutlich, etwas anders/besser zu machen. Andererseits gab es zu viele Stellen, die ich zu bemäkeln hatte und die mir zu sehr nach Standardfutter rochen. Dennoch lautete meine Empfehlung (und tut sie immer noch): Wer sich für das Genre interessiert, sollte probespielen. Denn wenn es eine Zukunft für Military Shooter gibt, liegt sie für mich in solchen Projekten. Wie es der Zufall wollte, konnte ich über einen gemeinsamen Bekannten Konstantin Frick von Yager kennenlernen und für eine gute Stunde in mein Podcaststudio schleifen. In Folge 37 geht es deshalb nicht nur um Spec Ops: The Line. Wir unterhalten uns über die Firma, die Arbeit als Programmierer und wie es sich anfühlt, wenn das eigene Spiel auf den Markt kommt. Aber der aktuelle Anlass kommt natürlich nicht zu kurz. Welche Schwierigkeiten entstehen, wenn ein Kriegsspiel gestaltet werden soll, das eine Botschaft transportieren und ein gutes Spielerlebnis vermitteln will? Inwiefern dieser Ansatz überhaupt erfolgversprechend ist, wird immer noch sehr lebhaft diskutiert. Eine Zusammenfassung und Interpretation der verschiedenen Argumente hat Manu gerade bei Superlevel als Spec Ops: The Trojan Horse abgegeben. Eine ganz persönlichen Einblick hinter die Kulissen hört ihr hier: 0 0 0
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angespielt 036 – Lollipop Chainsaw
Juliet Starling (© lollipopchainsaw.de) Ich kann es ja nicht lassen, auch wenn es dafür manchmal auf die Fresse gibt. Die Diskussion um Geschlechterbilder. Wenn ich mich damit beschäftige, hat das meistens nichts mit meinem Job zu tun, aber mit Lollipop Chainsaw gab es dann doch einmal einen nicht zu übersehenden Berührungspunkt. Die Frage ob wir es hier mit einem mäßig gelungenen Prügeltrash, gelungener ironischer Brechung mit Bildungscharakter oder einer sexistischen Masturbationsvorlage zu tun haben, hat dann ja doch das eine oder andere Gemüt erhitzt. Umso dankbarer bin ich Jagoda (Twitter, Blog) und Micha (Twitter, Blog) umso dankbarer, dass sie mir eine stressfreie Diskussion ermöglicht haben, die euch vielleicht auch noch etwas bringt. In der guten Stunde ging es natürlich nicht nur um das Spiel an sich, sondern auch noch ein paar Dinge, die sich in letzter Zeit zeitnah zugetragen haben: What The Hell Is With That Hitman Trailer? Does Tomb Raider’s Lara Croft really have to be a survivor of a rape attempt? Irréversible Der freie Wille Tropes vs. Women in Video Games Objectification and Lollipop Chainsaw Falls ihr noch etwas zur Diskussion beitragen wollt, könnt ihr das gerne in den Kommentaren tun. PS: Was mir ergänzend zur Verschwörungstheorie erst nach der Aufnahme einfiel: Die Kettensäge der Protagonistin ließe sich auch als Kombination aus Phallussymbol und Vagina dentata ansehen. 0 0 0
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angespielt 035 – Wii U
Die Wii U bei der Vorstellung in Berlin Die Jungs von Club Mats (@clubmats) sind ausgesuchte Nintendo-Fanboys. Also von ganzem Herzen. Also richtig! Dementsprechend aufgeregt waren sie auch, vor der E3. Die Nintendo-Pressekonferenz war dann aber leider eine herbe Enttäuschung, um nicht zu sagen Folterkammer. Wenn ihr leidensresistent seid, könnt ihr euch das ganze Elend hier anschauen. Der Sportsgeist war trotzdem ungebrochen. Als sich die Möglichkeit ergab, die neue Konsole Probe zu spielen, wischte sich Daniel die Tränen aus den Augen und wir schritten ins Berliner nhow und gehörten damit wohl in Deutschland zu den Ersten, die die Konsole ausprobieren konnten.1 Danach haben wir uns zusammengesetzt und unsere ersten Eindrücke verarbeitet und für euch aufbereitet. Kurzfassung: 399 Euro sind zuviel. Die ausführliche Argumentation dazu könnt ihr euch hier anhören: Kommentare, vergessene Informationen und Meinungen nehmen wir gerne im Blog entgegen. 0 0 0 Ja, natürlich, dass ist total egal, aber hey! Fame!
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angespielt 034 – Diablo 3…
Teufel, zum Dritten (© battle.net) …und ein kleines bisschen Torchlight 2 Beta Diablo 3 ist ein Biest. Jahrelang musste ich darauf warten, obwohl es dafür keinen guten Grund zu geben schien. Und dann brachte es so fürchterliche Dinge wie Echtgeld-Auktionshäuser, Onlinezwang und Blizzardwillkür mit. Ich hatte auf GamesComs und während der Beta schon vorher Gelegenheit zu spielen, aber so richtig mitgerissen hat mich das Spiel nie. Trotzdem habe ich mir – aus nostalgischen Gründen – eine Collector’s Edition vorbestellt und war zum Mitternachtsverkauf leicht angehyped. Und tatsächlich: Diablo 3 macht Spaß. Weil es Dennis ganz ähnlich ging, haben wir uns zusammengesetzt und die kognitive Dissonanz aus unseren Köpfen in einen Podcast gegossen. Sagt also nicht, wir hätten euch nicht gewarnt! (Spoilerwarnung: Dennis verrät ziemlich plötzlich das Ende [1]). Beschimpft ihn in den Kommentaren!) Links: der Artikel, wegen dem ich den Glauben an die Menschheit verlor das Video die taz über virtuelles echtes Geld in Spielen Dennis berichtet ausführlich über die Torchlight 2 Beta Golem über das Vielleicht-Verbot von Zusatzsoftware RPS über das nervige Always On Errata: Mit Z kann man sich an den Charakter in eine feste Close-Up-Einstellung ranzoomen. Auf dem Stick ist wohl nur Diablo 2 + AddOn, nicht Diablo 1. [1] Von Teil 1 0 0 0
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angespielt 033 – Legend of Grimrock
Der Grimrock (© grimrock.net) Es begann in einer dunken Höhle in Finnland. Vier Schergen ketteten sich gegenseitig selbst an die Wand und ernährten sich wochenlang von den Schimmelpilzen, die auf den Wänden wuchsen und leckten schmale, brackige Rinnsale als Trunk von den Wänden. Nach vier Degorasaden trat der heilige Wahn des Redloheb eht fo Eye in die Hirne der Aggreganten und sie schufen im Fieberwahn ein Werk, dass wir heute Legend of Grimrock nennen. So recht hat sich niemand getraut, sich ausführlicher mit dem Werk zusammenzusetzen. Also fanden sich die Archäologen Jagoda, Dennis und M. zusammen um Spielbarkeit, Anschein und Hintergrund des großartigen Kunstwerks zu ergründen. TL;DR: Legend of Grimrock ist ein Indiegame-Dungeon-Crawler, auf den ich mich sehr lange gefreut habe. Ich bin bei weitem nicht zum Durchspielen gekommen, aber deswegen hat dieser Podcast ja seinen Namen. PS: Die zwischendurch erwähnte WDR5-Sendung mit dem WoW-Crackhead. PPS: Wir mussten leider Jagodas Skypespur nehmen, weil der Schnarbselgoblin die Aufnahme gefressen hat. 0 0 0
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angespielt 032 – Mass Effect 3
Femshep an Loveinterest mit Beilagen (© masseffect.com) Die Veröffentlichung dieses Podcasts (^1) wurde von der nahenden Apokalypse eingeholt: Electronic Arts/Bioware hat für den letzten Teil des Science-Fiction-Epos Mass Effect kostenlosen Zusatzinhalt angekündigt. Die Hölle friert zu. Ob das neue, sehr umstrittene Ende von Mass Effect dann den Vorschlägen von Penny Arcade oder Nerf Now folgen wird, ist noch unbekannt. Bevor man an dieser Diskussion teilnehmen kann, muss man aber sowieso erst mal das eigentliche Spiel durchspielen, um einen Tiegel zu bauen. Ob sich das lohnt, wie viel Zeit man sich dafür nehmen sollte und ob der dritte Teil ein würdiges Ende mit hochhausengroßenen Monster ist besprechen Dennis, Kristin, Hendrik und M. bei einer Konferenzschaltung durch die ganze Galaxie. ^1: Die verspätete Veröffentlichung und skypologische Qualität habt ihr dieses Mal Dennis zu verdanken, der mir keine Aufzeichnung seiner wohlfeilen Stimme, sondern ein seltsames Kunstwerk (01:42:42 Stille) zukommen ließ. 0 0 0
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angespielt 031 – Playstation Vita
Screenshot der Vita-Webseite (© playstation.com) Ja, also. Wie soll ich sagen… Eigentlich… Aber andererseits… Naja. Immerhin: Wipeout! Dafür bin ich ja eigentlich immer zu haben. Trotzdem habe ich dieses Mal nicht bling zugeschlagen, als Sony eine neue transportable Konsole auf den Markt warf. Zu bitter waren die Erfahrungen mit den vergangenen Modellen. Außerdem: Passt zwischen Smartphone und NextGen-HD-Konsole noch ein Gerät? Derart verunsichert, sucht ich mir Hilfe. Roni und Daniel eilten zur Stelle und gemeinsam machten wir uns über das glücklicherweise vorhandene Leihtestgerät her. Das Ergebnis? In einem Wort: Suboptimal. Ausführlicher? Hört selbst. Und schreibt uns eure Meinung in die Kommentare. 0 0 0
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angespielt 030 – Kingdom of Amalur: Reckoning
Gnome bei der Arbeit, Hendriks ist nicht dabei. (© ea.com) Schon die Ankündigung machte klar: Kingdom of Amalur: Reckoning ist ein Bastard. Hendrik und Carlo halten es für ein Single-Player-WoW. Kristin musste an Fable 2 denken. Und ich freute mich auf eine Mischung aus Diablo, Dungeon Siege und Skyrim. Nach und nach stellte sich heraus, dass dieses Spiel all diese Erwartungen erfüllt. Die Frage ist nur noch, ob es daran liegt, dass es so glatt und belanglos ist oder ob uns hier ein neues Meisterwerk des Actionrollenspiels erwartet. Vermutlich ist die Antwort wie immer diese, aber andererseits seid ihr nach dem Hören des Podcasts anderer Ansicht. (Unabhängig davon wollt ihr natürlich kommentieren.) 0 0 0
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angespielt 029 – Soul Calibur V & Darkness II
Ezio & Jackie (© soulcalibur.com & embracethedarkness.com) Holy Shit. Erst passiert wochenlang nichts und dann kommt alles auf einmal. Nach Winterschlaf, Frühjahrsmüdigkeit und neuen Projekten erscheinen die Spiele derzeit so schnell, dass sich schneller als man gucken kann ein Sus ansammelt. Um das zu verhindern habe ich mir Kristin (ZwO), Tom (gamester) und Boris (BaM) eingeladen um mit ihnen zu diskutieren, ob der aktuelle Teil von Soul Calibur wirklich gerechtfertigt ist und wieviel Spaß man als geistesgestörter, dämonenbesessener Mafiakiller mit der Darkness wirklich haben kann. Genug der Vorrede, hört selbst. Und wenn ihr das getan habt: Kommentiert! Rezensiert! 0 0 0
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angespielt 028 – Indie ziert
14. Independent Games Festival (© igf.com) Anmerkung: Zuhörer des Livevortrags bemängelten, dass außer Namedropping nicht viel los gewesen sei. Es sei an dieser Stelle deshalb noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich um eine Einführungsveranstaltung in die Welt der Indie-Games handelt. Es begab sich aber zu der Zeit, dass der angehende Spielepodcaster M. feststellte, dass sich ein ganzes Spieleuniversum vor ihm verbarg, über das er nur ab und zufällig stolperte, wenn ihn die großen bunten Lichter der AAA-Titel im Neujahressommerloch verliessen: Die Welt der Independent-Spiele. Also lud er sich den zornigen Weisen Jeremy und beredten Schweiger Dennis ein. Beides gestandene Archäologen im benannten Fachgebiet und im Superlevel-Tempel schon der ein oder anderen Herausforderung ausgesetzt. Gemeinsam begaben sich die drei Helden auf die Reise und bargen unterwegs neben einem Diablo-3-Beta-Key-Generator auch reichhaltige Schätze, die an dieser Stelle nicht verschwiegen werden sollen: Ausgrabungen: Super Crate Box, Trine 2, World of Goo, Angry Birds, To The Moon, Braid, Sword & Sorcery EP, Super Meat Boy, Binding of Isaac Prophezeiungen: Dustforce, Legend of Grimrock, Dear Esther, Torchlight 2, Monaco Quellen: IGF, Desura, Valve, Eigenlob, Indiegames, DIYgamer, TIGsource. Kommentare zur Episode gerne direkt unter die Shownotes. Oder gleich eine Rezension bei iTunes schreiben. 0 0 0
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angespielt 027 – G.O.T.Y. Edition 2011
Zieht euch das rein. Wir präsentieren hier an dieser Stelle ALLE Lieblingsspiele. Das mit Spielen des Jahres ist ja immer so eine Sache, die eigentlich nie so richtig funktioniert. Weil ich das natürlich weiß, wollte ich eigentlich Hendrik einladen und eine Neuauflage von Folge 7 machen, damit wäre die Sache nämlich erledigt gewesen. Der werte Herr hatte aber von Folge 25 einen Pfeil im Knie, deswegen habe ich mit dem pfeifenden Jeremy und der berauschenden Kristin ein Triumvirat gebildet. Treue Hörer des Podcasts dürfte es also nicht überraschen, dass wir an dieser Stelle auch ein Wiedersehen mit den Charakteren aus Folge 16, 19 und 23 feiern. Weil sich das so gehört und weil ich auch mal gerne bei einem Award mitmachen will, habe ich mir während der Sendungen noch ein paar Notizen gemacht und reiche hiermit diese Liste ein: Unter Umständen Spiel des Jahres: Deus Ex Singendes Indiekid des Jahres: Bastion Splitscreen-Underdog des Jahres: Blur Größter Zeitfresser & Gemeinster Bug des Jahres: Skyrim Geilster Gesichtsschuß (Multiplayer) des Jahres: Ready, Steady, Bang Ich hab jetzt bestimmt wieder die Hälfte vergessen, aber dazu sind schließlich die Kommentare da, die ihr bitte reichhaltig mit euren Wutreden und Lobpreisungen füllt, sobald ihr die großartige Matinée zum Spielejahr 2011 hinter euch habt: 0 0 0
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angespielt 026 – The Legend of Zelda: Skyward Sword
Der erste (nervende) Zwischenboss bei Skyward Sword (© zelda.com) Die arme Wii hat es schon nicht leicht. Abgeschlagen, alt und ungeliebt. Nur ein kleines Dorf voller Spieler gibt die Hoffnung nicht auf und versuchen immer wieder, der kleinen weißen Tupperdose etwas abzugewinnen. Vielversprechendster Kandidat dieses Jahr war der aktuelle Zelda Teil “Skyward Sword“. Mit unterschiedlichsten Erwartungen sind die Herren Monoxyd, Monkeydom und Daniel (von Club Mats)an das Spiel herangetreten und offenbaren hier ihre quasireligiösen Erfahrungen beim Ablegen der – ACHTUNG SPOILER – Vogelreiterzeremonie. 0 0 0
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angespielt 025 – The Elder Scrolls V: Skyrim
Dragonborn Dragonslayer (© elderscrolls.com) Die Spiele der Elder-Scrolls-Rolle haben einen ganz eigenen Ruf: Schlimme Zeitfresser, die dich in eine detaillierte komplexe Welt mitnehmen, in der die Geschichten passieren, die es tatsächlich wert sind, weiter erzählt zu werden. Und ein Computerspiel, dass so unperfekt und buggy ist, dass die Modding-Community mittlerweile fester Bestandteil des Spiels geworden ist. Der neue Teil wurde mit einer Mischung aus Überhype und sehr viel Skepsis betrachtet. Klappt es noch mal? Oder wird dieses Spiel noch schlimmer als Gothic? Hendrik, Jeremy, Sarah und Freddy setzen sich mit Gastgeber Monoxyd ans Lagerfeuer und erzählen ihre Abenteuer. Die Aufnahme dieser Begebenheit passt sich übrigens dem Ruf der Elder Scrolls an. Aber hört selbst. 0 0 0
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angespielt 024 – Assassin’s Greed
Assassin's Creed: Revelations (© assassinscreed.ubi.com) Es ist das Jahr der Threequels habe ich neulich irgendwo gelesen.1 Das ist im Fall von Assassin’s Creed nur so halb richtig, weil ich immer noch auf den dritten Teil warten muss. Stattdessen gab es dieses Jahr den dritten Teil des zweiten Teils. Also quasi Version 2.c. Ich empfinde die Reihe deshalb mittlerweile als ausgelutschte Geldschneiderei. Ein großartiges Projekt wird zugunsten reiner Geldscheffelei so lange ausgewalzt, bis kein Inhalt mehr übrig ist. Aber es gibt natürlich auch Leute, die nach wie vor viel Spaß an dem Spiel haben und gerne einen Vollpreis nach dem anderen zahlen. Also habe ich mir Martin Pittenauer, Manuel Fritsch und Pyranja, meine Kollegin von Fritz, mit der ich den Games Blue Moon moderiere, eingeladen um mal alle Seiten des Attentäters gründlichst zu beleuchten. 0 0 0 Ich glaube, es war bei Eurogamer.
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angespielt 023 – Blur
Blur (© gamestar.de) Es ist das unterschätzteste Spiel aller Zeiten, es ist das perfekte Spiel für vier Leute vor einem Bildschirm, es ist nicht Mario Kart, aber es funktioniert ganz genauso und es ist total großartig: Blur. Für Publisher Activision war das der Arcade-Racer so ein Downer, dass sie schon nach ein paar Monaten die offizielle Webseite abgeschaltet haben. In der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, versuchen Monoxyd, Frau K. und der Mann ohne Hosen dem verschollenen Meisterwerk neues Leben einzuhauchen. Schließlich gibt es das Teil mittlerweile für nen Zehner. Warum es das und sogar noch viel mehr wert ist, und wer sich das Spiel kaufen sollte1, hört ihr hier: 0 0 0 Hint: ALLE!
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angespielt 022: Das Origin Dilemma
Screenshot der Battlefield-Seite (© battlefield.de) Alles fing damit an, dass ich einen Artikel über den neuen Shooter Battlefield 3 las. Nichts Ungewöhnliches, dachte ich. Vier Seiten, das kann man schon machen. Allerdings war es ein eher ungewöhnliches Review: Getestet wurde die EULA zum Onlinedienst zum Spiel. Und lasst es mich so sagen: Der Autor Thomas Schwenke war nicht so derbe begeistert. Es ging natürlich um Origin, die Software zum Spieleportal von EA, dass in dem Ruf steht, eine Spyware zu sein. Die letzten Tage war das Netz voll davon, selbst die alte Tante ZDF hat mittlerweile darüber berichtet. Also habe ich mir kurzerhand den Mann eingeladen, mit dem alles begann. Thomas Schwenke war zu Gast sein und hat die Lizenzbedingungen von Origin noch mal genau erklärt. Dann soll es aber auch noch um das Spiel selbst gehen und die Frage ob man als Spieler mit Gewissen momentan BF3 überhaupt kaufen darf. Ich finde nicht, aber ein paar Millionen verscherbelte Exemplare legen nahe, dass das ein paar Leute anders sehen. Darüber wurde im Anschluss diskutiert und der Superlevel-Blogger Jeremy Lonien, Spieler Yannick und der Macher des Kritikblogs The Origin waren zu Gast. Danach habe ich etwas Neues probiert: Höreranrufe. Die rekrutierten sich vor allem aus Gegnern von Origin, die leider noch ein wenig an ihrer Diskussionskultur feilen müssen. Denn als wir auch über das Spiel selbst geredet haben und sich einige Gäste darüber begeistert zeigten, wurde das von jenen Anrufern in einem Anfall von gerechtem Zorn als Werbung für den Feind und Verunglimpfung der gerechten Sache arrogant abgetan. An dieser Stelle noch mal die Warnung an alle Hörer: In diesem Podcast sind (und werden auch weiterhin) unterschiedliche Meinungen zu hören sein. Don’t tune in, if you can’t live with that. Nachdem wir das geklärt hätten: 0 0 0
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angespielt 021 – Batman’s Rage
Batman's Rage Mashup (© batmanarkhamcity.com & rage.com) Ich habe es mir dieses Jahr nicht nehmen lassen Urlaub zu machen.1 Natürlich ist gerade während dieser Zeit ein Spiel rausgekommen, auf dass ich mich sehr gefreut habe: Rage. Die Erwartungen waren hoch, schließlich war es ein Produkt der Godfather des Egoshooters und als neuer Endzeitshooter mit großartiger Grafik, abgefahrenen Waffen und Buggies angekündigt. Die Realität sah dann – natürlich – etwas anders aus. Bei Batman Arkham City, dass direkt nach meinem Urlaub rauskam, hatte ich keine großartigen Erwartungen. Schon das erste Spiel hatte ich als technisch gut, aber irgendwie langweilig empfunden. Ich hätte mich über eine Änderung zwar gefreut, aber viel Hoffnung hatte ich nicht – und sollte recht behalten. Warum das alles so ist, könnt ihr euch in der aktuellen Folge anhören, bei der Andreas und Manu zu Besuch sind.2 Beide haben schon vorher ausführlich (mal mehr und mal weniger wütend) über Rage berichtet und sich auch in Arkham City rumgetrieben. 0 0 0 Beim Filmfestival in Sitges, dass ich nur jedem ans Herz legen kann, der irgendwie auf Fantasy, SciFi und/oder Horror steht.Andreas war übrigens so berauschend, dass es dieses Mal die Gäste nur als Skypemitschnitt zu hören gibt. Kommentare dazu?
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angespielt 020 – Einmal Spielemagazin bitte.
Der Autor liest sich selbst. (© Daniel Raumer) “Irgendwas mit Spielen” zu arbeiten gilt ja nach wie vor als Traumjob. Wie man das direkt bei einer Spielefirma schaffen kann, wissen wir ja schon. Jetzt gilt es herauszufinden, wie man Autor bei einem ganz klassischen Spielemagazin werden kann. Daniel Raumer ist als Trainee bei IDG (Gamestar u.a.) ausgebildet und arbeitet jetzt als Freier Autor für Magazine. Dabei hat er nicht nur gelernt, wie man was schreibt, sondern auch erkannt, dass Spieletests schreiben von allen Sachen am wenigsten Spaß macht. Um selber in die Branche einzusteigen, ist es übrigens nicht so wichtig, ganz genau zu wissen, wieviel Feuerschaden das Schwert des Spackentums macht. Aber hört selbst. 0 0 0
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angespielt 019 – Deus Ex: Human Revolution
Adam Jensen kriegt in die Fresse. Big Time. (© deusex.com) Für mich persönlich ist Deus Ex eines der meistgehyptesten Spiele des Jahres gewesen. Also nicht nur “Könnte ganz nett werden”, sondern “habnhabnhabnhabn”. Gemeinerweise habe ich mein Rezensionsexemplar schon am Donnerstag auf der GamesCom bekommen, musste also noch vier Tage mit dem Ding im Rucksack rumlaufen, weil die Konsole ja zu Hause stand! Aber so Hypespiele sind ja immer ein Problem, weil nirgendwo der Leitsatz “Keep expectations low!” gründlicher außer Kraft gesetzt wird. Trotzdem: Es hat Spaß gemacht. Und natürlich: Es musste besprochen werden. Also habe ich mir1 einen Ludonaut (Superlevel) und einen Silbendrechsler (Herself) ins Besprechungszimmer geholt und wir haben Deus Ex mal auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt2 Wie es bei solchen Spielen ist, besteht natürlich extreme Spoilergefahr. Sagt also nicht, wir hätten euch nicht gewarnt. Die ersten 5 Minuten sind aber harmlos und wir sagen an, wenn es gefährlich wird. Also dann: Der Ludonaut hat euch noch ein Video von dem äußerst coolen Stunt, den er später beschreibt, rausgesucht. Und die Geschichte mit dem Getränkeautomaten, dem Badezimmerspiegel und dem Nigeria-Scam. Jetzt ist aber gut! 0 0 0 genauestens nach Quote aufgeteilt!Bitte verzeiht, wenn sich einzelne Teilnehmer stellenweise seltsam anhören. Es gab ein relativ heftiges Störsignal, dass ich lieber so gut wie möglich rausfilten wollte.
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ABOUT THIS SHOW
Spiele, Sprites & Spott. [angespielt] hat den Anspruch, mehrere Meinungen zu einem Spiel zu haben. Und meistens auch genau so viele Leute dazu. Es werden keine Sterne und Noten vergeben. Ihr erfahrt, wie viel das Spiel wert ist.
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richter.fm
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