Arte Alpe Adria | Kultur Momente

PODCAST · arts

Arte Alpe Adria | Kultur Momente

Kultur-Kritik, Grenz-Gänge und Zwischen-Räume in Kunst, Architektur, Literatur, Performance aus dem Raum Kärnten, Slowenien und Italien.Redaktion: Dagmar TravnerEine neue Folge von Arte Alpe Adria | KulturMomente gibt es an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat von 18:30-19:00 auf Radio Agora 105,5 und nach Ausstrahlung ab 19:00 als Podcast

  1. 100

    Tabuisierung, Sprachlosigkeit, Fasten | Ina Loitzl

    Tabuisierung, Sprachlosigkeit und zeitgemäßes Fasten Ein Aschermittwoch-Special mit Ina Loitzl Gespräch mit Ina Loitzl über ihre Fastentuch-Installation „Lingua – sprachlos“ im Klagenfurter Dom, das Projekt „monstramus – wir zeigen“ im MMKK (beides 2023) sowie die Ausstellung „Waste Art – Wertloses wird Kunst“ in der Galerie Freihausgasse Villach (2022). Im Jahr 2023 zierte ein außergewöhnliches Fastentuch den Klagenfurter Dom. Entworfen hat es die aus Klagenfurt stammende und nun in Wien lebende Ausnahmekünstlerin Ina Loitzl. Loitzls Arbeiten thematisieren Transformation und Ambivalenz, wobei sie die Grenzen gesellschaftlicher Tabubrüche und patriarchaler Wertevorstellungen auslotet. Die Freiheit von Kunst im Spannungsfeld von Religions- und Gesellschaftskritik kann nur durch die Macht des Dialogs bestehen bleiben. Nachdenklich macht die von Ina Loitzl kuratierte Ausstellung „Waste Art – Wertloses wird Kunst“ aus dem Jahr 2022. Ina Loitzl fungierte hier als Künstlerin und Kuratorin und machte deutlich, dass auch das scheinbar Wertlose Bedeutung erlangen kann. Gerade in der Fastenzeit bekommt Verzicht, Reduktion, Umwertung eine neue Dimension. Wie beim Fasten hinterfrägt Loitzl in ihrer Ausstellung: Was brauchen wir wirklich? Was kann bestehen? Was hat Wert? Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner    

  2. 99

    „Neue Krippen“ im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden | Barbara Ambrusch-Rapp

    „Neue Krippen“ im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden/Kärnten Barbara Ambrusch-Rapp über eine ungewöhnliche Krippen-Ausstellung Zu einer ganz speziellen Krippenschau lädt Barbara Ambrusch-Rapp im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden am Hausbahnsteig. Wir sprechen über zeitgenössische Interpretationen des Krippenmotivs, sowie die Auseinandersetzung von Kunstkritik, Zensur und Vandalismus. Aber auch und vor allem dreht es sich in der Ausstellung um Hoffnung und die positive Gestaltung unserer Welt und die Zukunft unseres Planeten, trotz aller widrigen Umstände. Es geht also um die ureigenste Bedeutung des lateinischen Adventus, nämlich der Ankunft des Erlösers. Die Vernissage der Ausstellung „Neue Krippen“ findet am Freitag, den 5. 12. um 19 Uhr, Midissage am 6. und Finissage am 8. Dezember statt. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Weitere Info zur Ausstellung: https://www.kunstbahnhofwoerthersee.at/event/neue-krippen-in-kaernten-2/

  3. 98

    Manfred Bockelmann: Zeichnen gegen das Vergessen

    Manfred Bockelmann: Zeichnen gegen das Vergessen Arte Alpe Adria | Kultur Momente trifft den gebürtigen Klagenfurter Künstler Manfred Bockelmann im Alten Pfarrhof Saag in Nötsch, wo er über seinen künstlerischen Werdegang spricht und wie es zu seiner Werkreihe „Zeichnen gegen das Vergessen“ kam. „Das Blatt ist ein Symbol, dass das Leben weitergeht… Ich muss den Blättern eine Farbe geben, die sie nicht haben, damit Menschen stehen bleiben und sich fragen: Warum hat er das blau gemacht?“ – Manfred Bockelmann. Nach Erfolgen in der Fotografie widmete sich der Künstler seiner „Malerei der Stille“ – das sind horizonal ausgerichtete, abstrakte Landschaften, die metaphorisch den Horizont transzendieren. Neuere Arbeiten wie „Sterbende Blätter“ zeigen gefallene Herbstblätter in blauer Farbe und weisen auf die Vergänglichkeit des Lebens hin. Nach einer überlebensgroßen Zeichnung von Christine Lavant für eine Lesung dachte sich der Künstler: „Wenn ich ein Foto hab, könnte ich etwas zeichnen, das mehr ist, als das Foto.“ So entdeckte Manfred Bockelmann seinem eigenen Lebensherbst die Portraitzeichnung für sich und begann zu seinem 70. Geburtstag mit der Werkserie „Zeichnen gegen das Vergessen“. Die riesigen Kohlezeichnungen sind berührend und erschreckend zugleich. Die großformatigen Portraits zeigen Kinder und Jugendliche, unmittelbar vor deren Deportation nach Auschwitz, wo sie dem NS-Regime zum Opfer fielen. Die zukünftigen Gräuel sind nicht sichtbar, doch mit dem heutigen Wissen sind diese so unschuldig anmutenden Werke kaum auszuhalten. Mit diesen Arbeiten setzt der Künstler ein Zeichen der Erinnerungskultur und gibt den in Vergessenheit geratenen NS-Opfern Gesicht und Namen zurück. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Eine Auswahl der Werkserie „Zeichnen gegen das Vergessen“ ist bis zum 14. November 2025 im Künstlerhaus Klagenfurt im Rahmen der Ausstellung „Mazeltov! oder Glück gehabt!“ zu sehen.

  4. 97

    Margarethe Stolz Hoke – Ein Leben in 100 Bildern | Armin Guerino

    Margarethe Stolz Hoke (1925–2018) Ein Leben in 100 Bildern – kuratiert von Armin Guerino „Es hatte für sie immer einen besonderen Reiz, mit ihrem Gegenüber in Dialog zu treten: Menschen, Tiere, Landschaften, Jahreszeiten. Ihre Aquarelle sind ihre Sicht der Dinge, die wirklicher sind als die Wirklichkeit.“ – Armin Guerino Armin Guerino, Sohn des Künstlerpaares  Giselbert Hoke und Margarethe Stolz Hoke, hat zum 100. Geburtstag seiner Mutter die Ausstellung „Ein Leben in 100 Bildern“ in der Alpen-Adria-Galerie in Klagenfurt kuratiert (Ausstellungsdauer 24.9.–9.11.2025). Margarethe Stolz wurde 1925 in Bozen-Gries als Tochter des Südtiroler Fresco-Malers Rudolf Stolz geboren und wuchs in Sexten in einer von Musik und Kunst geprägten Familie auf. 1947 zog sie nach Wien, um an der Akademie der Bildenden Künste Malerei zu studieren. Dort lernte sie ihren späteren Mann Giselbert Hoke kennen. Margarethe Stolz Hoke verstarb 2018 im Kreis ihrer Familie auf Schloss Saager in Kärnten. Armin Guerino führt durch die Ausstellung „Ein Leben in 100 Bildern“ und gibt dabei sehr persönliche Einblicke in Leben und Werk seiner Mutter Margarethe Stolz Hoke: „Es sind eigentlich immer Zwiegespräche mit Modellen, mit Kindern, mit Gegenständen, mit Tieren mit Landschaften. Ihr eigenes Selbst kommt immer mit ins Bild, wenn sie die Dinge malt, wie sie sie sieht. Margarete Stolz Hoke portraitiert die Landschaft, während bei Giselbert Hoke die Landschaften zusammengebaut werden.“ Interview, Begleittext und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  5. 96

    Das vertraute Ungreifbare: Die Miniaturwelten von Oleg&Ludmilla

    Das vertraute Ungreifbare: Die Miniaturwelten von Oleg&Ludmilla Gespräch mit Reinhold Egerth und Christine Pirker anlässlich ihrer Ausstellung „Das vertraute Ungreifbare“ in der Kleinen Galerie im Künstlerhaus Klagenfurt  Zu Gast ist das Künstlerduo Oleg&Ludmilla, das sind Reinhold Egerth und Christine Pirker, um über ihre Werkserie „Das vertraute Ungreifbare“ zu sprechen. Oleg&Ludmilla kreieren fantastische Miniaturwelten in Objektkästen, die, losgelöst von Zeit und Raum, Historisches mit Aktuellem verküpfen. Die detailreichen Dioramen wirken als Zeitfenster in einen Kosmos überraschender Allegorien. Die Arbeiten nehmen sich auch  politischer Themen an und werfen gesellschaftskritische Fragen auf, deren Geschichte und Geschichten sich assoziativ erschließen. Da jede Lesart individuell ist, ergeben sich unterschiedlichste Erzählungen. Vielsagende Titel wie „Die Rückkehr der Tyrannen“, „Die Kontinuität der leeren Versprechungen“ oder „Paradize reloaded“ tun ein übriges, die Phantasie der Betrachtenden anzuregen. Die Ausstellung „Das vertraute Ungreifbare“ wird in der Kleinen Galerie im Künstlerhaus Klagenfurt am 18. 9. eröffnet und ist bis 14. 11. zu sehen. Interview, Begleittext und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  6. 95

    Das O, die Null, der Kreis | Werner Hofmeister (3)

    Das O (Buchstabe), die Null, der Kreis Schrift–Zeichen–Kunst: Werner Hofmeister im Museum für Quellenkultur Das Museum für Quellenkultur als Schmelztiegel kultureller Zeichen  und wo künstlerische Begegnungen und Verflechtungen mit anderen Kunstschaffenden stattfinden. Ein akustischer Spaziergang durch das Museum für Quellenkultur mit dem Künstler Werner Hofmeister. „Werner Hofmeister konfrontiert Naturschönes mit Kunstschönem.“ – Reinhard Kacianka Ein Spiel mit Schriften, Typographien sowie Sinn und Bedeutung in der Kunst. Werner Hofmeister begibt sich auf Spurensuche, gibt historischen Artefakten neue Bedeutungen, ermutigt zum unverfälschten Sehen durch unerwartete Assoziationen. Wie etwa die Differenz des Buchstaben O und dem mathematischen Zeichen Null und einem geometrischen Kreis. Nicht zu vergessen die visuelle Nähe zum Buchstaben Q, ein O mit Querstrich (sic!), ein Zeichen, das sich durch Hofmeisters Werk zieht: ‚Q‘ ‚Qnst‘ ‚Qltur‘. Er thematisiert die Materalität der Zeichen, deren Interpretation üblicherweise auf einer rein immaterellen Ebene geschieht, nämlich dem Lesen. Doch hier wird das Lesen von Schrift zu einer Umdeutung auf künstlerischer Ebene, die eine neue Dimension eröffnet: die der konkreten Kunst. Interview, Begleittext und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Dieser Beitrag ist der dritte Teil eines längeren Interviews mit Werner Hofmeister: Im ersten Teil sprechen wir ausführlich über das Zeichen Q sowie über ‚Qnst’ sowie ‚Qltur’ und besichtigen dabei den Quellenkulturpark: diesen Beitrag ‚Qnst’ wie Quellenkunst | Werner Hofmeister gibt es hier nachzuhören: https://cba.media/708795 Der zweite Teil beschäftigt sich ausführlicher mit dem Museum für Quellenkultur und seiner Geschichte, beispielsweise der Eisengewinnung und Mythen bzw. der Geschichtsschreibung im allgemeinen, in deren Artefakte sich der Künstler selbst in ganz eigener ART einschreibt. ‚Das Museum für Quellenkultur in Klein St. Paul | Werner Hofmeister‘ ist hier nachzuhören https://cba.media/710604

  7. 94

    VADAs Klagenfurter Hallenbad | Kamran Gharabaghi | Yulia Izmaylova | Felix Strasser

    Das neue Hallenbad in Klagenfurt – seit Jahren ein Thema, das die Gemüter erhitzt. Umso mehr, seit im Jahr 2021 das alte Hallenbad endgültig ausgedient hatte und aus Sicherheitsgründen eiligst geschlossen werden musste. Schon zirka 2017 hatte man einen Neubau heftigst diskutiert; durch die Schließung wurde der Neubau des Hallenbads eine Notwendigkeit und Ende Jänner 2023 stand die fix-fertige Planung samt Baubeginn. Doch seit einem halben Jahr wurde wieder einmal das gesamte Projekt aus finanziellen Gründen in Frage gestellt: Weder Standortfrage, noch Baubeginn noch die Finanzierung eines Neubaus waren vorgestern, zum Zeitpunkt des nun folgenden Interviews, restlos geklärt. Doch mittlerweile, ganz aktuell, gibt es breaking news: Gestern Nacht, zu mitternächtlicher Stunde, wurde in der Gemeinderatssitzung das Budget für 2025 beschlossen und damit grünes Licht zum Bau des neuen Hallenbads am Südring gegeben – eine durchaus kontroversielle Entscheidung. Und genau in dieser brisanten Situation trifft VADA einen Nerv. Der Verein zur Anregung des dramatischen Appetits sorgt mit dem JUST, dem Jugendstiltheater, aktuell Jugendschwimmtheater genannt, für einen neuerlichen Aufreger in Klagenfurt. Eine in einem alten Haus aufgestöberte Badewanne platziert inmitten eines ehemaligen Pissoirs: Welche kunsthistorischen Assoziationen werden da geweckt? Marcel Duchamps „Fountain“ aus dem Jahr 1917 kommt einem in dem Sinn: Ein ready-made Urinal, das Duchamp als Kunstwerk deklarierte. Duchamps „Fountain“ reizte die Grenzen des Kunstbegriffs aus, überschritt sie und veränderte das Verständnis von Kunst von Grund auf. Diese Installation einer Badewanne mit dem Titel „Klagenfurter Hallenbad“ ist nicht nur ein ready-made, das metaphorisch gedeutet werden kann. Sondern es ist, ebenso wie Duchamps Fountain, ein Musterbeispiel für Konzeptkunst. Dabei spielt der erweiterte Kontext und die daraus entstehenden Assoziationen eine entscheidende Rolle, die den Raum der physischen Installation sprengen. In diesem komplexen Projekt liefern Ankündigung, Selbst-Beschreibung, KI generierte Bilder und die Eröffnungsperformance den Kontext und steuern die Erwartungshaltung des Publikums – und auch der Leute, die jenseits des Kunstinteresses beispielweise durch Facebook, Instagram oder Plakate und Printmedien auf die Installation aufmerksam werden. Die Assoziation mit dem (noch) nicht gebauten neuen Klagenfurter Hallenbad eröffnet einen Diskurs, der weit über das künstlerische ready-made, also die Badewanne, hinausgeht. Anfang Juli eröffnete VADA das „Klagenfurter Hallenbad“ im JUST (im Goethepark neben dem Künstlerhaus). Die witzig spritzige Installation von Kamran Gharabaghi kann bis 24. Juli besichtigt werden. Dagmar Travner spricht mit den Kunstschaffenden Kamran Gharabaghi und VADA, das sind Yulia Izmaylova und Felix Strasser, über Idee, Hintergründe, die Eröffnungsperformance von Boris Randzio und die Reaktionen darauf.  Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner

  8. 93

    Tanja Prušnik – Gratulation zum Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 2025

    Tanja Prušnik – ein Portrait Gratulation zur Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 2025 Arte Alpe Adria | Kultur Momente gratuliert Tanja Prušnik herzlich zur Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 2025. Die Kärntner Slowenin Tanja Prušnik stammt aus Wolfsberg und ist in Klagenfurt aufgewachsen. Sie ist Architektin, Bildende Künstlerin und Präsidentin des Künstlerhauses Wien. Als Kuratorin gestaltete sie in den letzten Jahren u.a. die Millst.art in Millstatt. Zusammen mit Ina Loitzl gründete sie den Verein „den blick öffnen“, dafür erhielten die beiden vor 5 Jahren den Kärntner Menschenrechtspreis.  Seit 2019 steht Tanja Prušnik als erste Frau an der Spitze der Wiener Künstlerhaus Vereinigung.  Beim nun folgenden Interview, das ich mit Prušnik vor zwei Jahren geführt habe, begleitet sie uns durch die prunkvollen Räumlichkeiten des Künstlerhauses und gibt dabei einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Hauses sowie die Neueröffnung nach der Renovierung.  Im neu erbauten Büro hoch auf dem Dach des Künstlerhauses – mit Blick über Karlsplatz und TU-Wien – erzählt Tanja Prušnik von ihrem künstlerischen Werdegang und und nicht zuletzt ihren kärntnerslowenischen Wurzeln. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  9. 92

    GESTALTWECHSEL | Barbara Ambrusch-Rapp | Marjeta Angerer-Guggenberger | Ina Riegler

    GESTALTWECHSEL Artist Talk mit Barbara Ambrusch-Rapp, Marjeta Angerer-Guggenberger, Ina Riegler „Gestalt ist die Silhouette, die uns umgibt und die auch eine Membran sein kann zwischen dem Innen und dem Außen“ – Barbara Ambrusch-Rapp Wie geschieht innere Transformation? Welches Ereignis bricht alte Muster auf und löst damit unbewusst eine Metamorphose des Selbst aus? Woher kommt der Impuls, die eigene Perspektive zu verlassen und ungewisse Wege zu beschreiten? Biografische Veränderung spiegelt sich auch im künstlerischen Werk wider. „Umbruch entsteht, wo die alten Muster und Strukturen nicht mehr tragbar sind“, meint Ina Riegler und drückt dies durch riesige, ganze Wände füllende, allegorische Selbstbildnisse aus. Umdenken führt zu einem Gestaltwechsel  – im Innen und Außen: Marjeta Angerer-Guggenberger stellt diesen Gestaltwechsel metaphorisch durch Reifröcke und weiße Hemden dar. Barbara Ambrusch-Rapp baut einen Geburtskanal, der Beginn und Sinnbild schlechthin aller Veränderung ist.  Dagmar Travner spricht mit dem neu gegründeten Künstlerinnenkollektiv BMI, das sich mit der Ausstellung GESTALTWECHSEL in der Villa For Forest erstmals vorstellt. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  10. 91

    Das Museum für Quellenkultur | Werner Hofmeister (2)

    Das Museum für Quellenkultur in Klein St. Paul Ein Rundgang mit Werner Hofmeister Im Zeichen der Zeichen in den Zeichen: Materialität und Ideenwelt des Werner Hofmeister. Das Museum als Spiegel und Schmelztiegel alter Kulturen mit moderner Kunst: Wo sich Altes mit Neuem und Nahes mit Fernem vereint. „Künstler denken anderes als Forscher“, meint Werner Hofmeister. Ein ironischer Blick auf die Geschichtsschreibung, in deren Artefakte sich der Künstler selbst in ganz eigener ART einschreibt. Genau der daraus entstehende scheinbare Anachonismus macht das Museum der Quellenkultur zeitlos. Hofmeister reagiert auf historische Fundstücke und führt sie nach eigener Aussage in die Gegenwart. Interview, Text und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner In der Folge davor bzw. im ersten Teil des Interviews mit Werner Hofmeister sprechen wir ausführlich über das Zeichen Q sowie über ‚Qnst’ sowie ‚Qltur’ und besichtigen dabei den Quellenkulturpark: den Beitrag ‚Qnst’ wie Quellenkunst | Werner Hofmeister gibt es hier nachzuhören: https://cba.media/708795      

  11. 90

    ‚Qnst’ wie Quellenkunst | Werner Hofmeister (1)

    ‚Qnst’ wie Quellenkunst Werner Hofmeister führt durch den Quellenkultur-Park in Klein St. Paul „Eine Quelle für Kunstinteressierte, hier wird QUELLEN-KULTUR zur Kunst“ Werner Hofmeister, bildender Künstler, Konzeptdenker und prägender Geist des Museums für Quellenkultur in Klein St. Paul im Görtschitztal, Kärnten führt durch den Quellenkultur-Park und erzählt über dort installierte Skulpturen und das Qnst-Haus. Dagmar Travner spricht mit dem Künstler an einem Qnst-Ort, der als Ganzes ein Kunstwerk darstellt – ein Museum, das sich der Quelle widmet, nicht nur im geologischen Sinn, sondern vielmehr mit allen künstlerischen Sinnen. Hofmeister bringt es auf den Punkt: „Eine Quelle für Kunstinteressierte – hier wird QUELLEN-KULTUR zur Kunst.“ Was bedeutet Quelle in einer Welt, die sich ständig verändert? Werner Hofmeister lädt ein in seine Welt der Q nst und Q ltur, geschrieben mit Q, doch ohne das U. Der Querstrich des Q mutiert zur Leerstelle des U. Genau diese ist es, die den Raum für mannigfache Deutungen eröffnet: Quelle als Quellekatalog, künstlerische Inspiration, Wasser,  Leben,  Jesus… Mitten im Quellenkultur-Park spielt das Qnst-Haus, eine luftige, aus verflochtenen Pikogrammen erbaute Kapelle, eine besondere Rolle. Dieses Qnst-Haus, das aus in Eisen gegossenen Zeichen besteht, wird zur begehbaren Idee. Dort, an jenem Ort der überbordenden Symbole, begegnen sich u.a. Urtierchen, Monstranzen, betende Hände, Raketen, Star Trek und Präastronautik. Was wie Artefakte alter Hochkulturen anmutet, sind die künstlerischen Eigen-Einschreibungen Werner Hofmeisters in archetypische Strukturen. Viel Vergnügen auf einer Reise zur Quelle künstlerischer Gedankengänge! Text, Interview und Gestaltung des Beitrags: Dagmar Travner Der folgende Beitrag führt das Interview mit Werner Hofmeister fort und beschäftigt sich ausführlicher mit dem Museum für Quellenkultur https://cba.media/710604    

  12. 89

    Glocken, Ratschen, Klangbretter | Horst Ragusch über Kärntner Osterbräuche

    Glocken, Ratschen, Klangbretter Der Glockenforscher Horst Ragusch über Kärntner Osterbräuche Wie klingt Ostern in Kärnten? Der Historiker Horst Ragusch, ehemaliger Türmer zu Klagenfurt und Experte in Sachen Kirchenglocken und Klangbrettern spricht über Kärntner Osterbräuche, die Klangwelten von Osterbräuchen, die Fleischweihe sowie die einzigartige Kärntner Osterjause mit Reindling, Selchwürsten und Osterschinken. Knisternde gesegnete Feuer, verstummte Glocken und das Rattern der Ratschen, so klingt Ostern in Kärnten. Horst Ragusch entführt uns in die akustischen Welten von Klangbrettern, Ratschen, Schellen, Glockenschalen und historischen Glocken. Kirchenglocken kamen erst im Mittelalter auf, davor bediente man sich sogenannter Klangbretter als ‚signum dare‘, erst danach übernahmen Glocken die Aufgabe als religiöse „Zeichengeber“. Im Gießen dieser historischen Glocken ist tausendjähriges Wissen enthalten. In Kärnten, wie in vielen katholisch geprägten Regionen, verstummen vor Ostern die Glocken. Laut einer Legende fliegen die Glocken (und Orgeln) nach der Gründonnerstagsmesse abends nach Rom und kehren erst zur Auferstehungsfeier in der Osternacht zurück. Derweil in Rom weiß man davon nichts. Dennoch, auch italienischen Kindern wird gerne die Gute-Nacht-Geschichte erzählt, dass die französischen oder auch die Kärntner Osterglocken nach Rom fliegen, um erst zu Ostern fröhlich und zur Freude aller Kinder wiederzukehren. Bis dahin allerdings dürfen die Kärntner Kinder mit lauten Ratschen vergnüglich Lärm machen. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner   Links zu erwähnten Beiträgen: mit Klangschalen und Monochord: „Adventstimmung mit Kristallklängen am Stadtpfarrturm zu Klagenfurt. Horst Ragusch, Türmer zu Klagenfurt lädt ein ins Turmstüberl“ https://cba.media/436970 sowie über das einzigartige Ostern in Kärnten: „Kärntner Ostern ‚Der Schinken schmeckt dann einfach besser!‘. Es erinnern und erzählen: Reinhard Kacianka, Hans Wajboda, Nora Leitgeb und Lojze Wieser“ https://cba.media/495537

  13. 88

    Ingeborg-Bachmann-Kuppel | GO 2025! Nova Gorica & Gorizia

    Die Ingeborg-Bachmann-Kuppel Kulturelle Botschafterin Kärntens in der Europäischen Kulturhauptstadt Nova Gorica/Gorizia 2025 2021 landete die verspiegelte begehbare Skulptur von Armin Guerino samt Soundinstallation von Gerhard Fresacher erstmals – und zwar mitten in Klagenfurt neben dem Lindwurm am Neuen Platz und 2023 in Wien am Karlsplatz. Die verspiegelten drehbaren  Flächen und die mehrsprachige Soundinstallation mit Texten von Ingeborg Bachmann sind als Metapher für Reflexion, Austausch und Kommunikation zu verstehen. Diese vielschichtigen Aussagen spielen auch bei der Teilnahme an GO25! in der Kulturhauptstadt Gorizia/Nova Gorica eine wesentliche Rolle, wo die Kuppel ab Ende April 2025 zu sehen sein wird.  In diesem Beitrag sprechen die Künstler Armin Guerino, Gerhard Fresacher und Martin Gasser anlässlich der ersten Aufstellung der Ingeborg-Bachmann-Kuppel 2021 in Klagenfurt über das komplexe Kunstwerk. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  14. 87

    Nachtwächter zu Klagenfurt – Mittelalterrundgang mit Horst Ragusch

    Nachtwächter zu Klagenfurt Horst Ragusch über Schlitzohren, Torschlusspanik und Lindwürmer Das kommende Wochenende ist ein ganz besonderes: Da findet in Klagenfurt ab Donnerstag, den 20. bis Sonntag den 23. März 2025 das internationale Treffen der Gilde der Nachtwächter, Türmer und Figuren statt. Im Rahmen dessen gibt es jede Menge bunter mittlelalterlicher Veranstaltungen, u.a. auch eine nächtliche Nachtwächter-Laternen-Wanderung und einen großen Umzug der Nachtwächter, Türmer und Figuren. Einen Vorgeschmack auf dieses besondere Spektakel liefert der folgende nächtliche Rundgang durch Klagenfurt mit dem Historiker Horst Ragusch, einem ehrenvollen Vertreter der Gilde der Nachtwächter und vormaligem Türmer zu Klagenfurt. Türmer, Nachtwächter und Henker waren weiland unehrenhafte Berufe. Im Mittelalter wurden Delikte über Schande oder Lächerlichmachung gestraft, wie beispielsweise durch Bäckerschupfen, Pranger, Schandmasken und angenagelte Ohren. Ragusch erzählt die Gründungslegende der Stadt sowie allerlei Spannendes über den Lindwurm, Schlitzohren, vor die Füße geworfene Knüppel und die damals durchaus berechtigte Torschlusspanik bei der allabendlichen Schließung der Stadttore. Wir begleiten den Wächter der Nacht auf dem finsteren Weg durch das mittelalterliche Klagenfurt und hören die Geschichte(n) der Stadt. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Nähere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten des bunten mittelalterlichen Treibens von Donnerstag, den 20. bis Sonntag den 23. März 2025 findet sich auf der Webseite von Horst Ragusch auf horstraguschguide.com

  15. 86

    Science, Nescience, and the Unknowable

    Lena Freimueller spricht über die Ausstellung Science, Nescience, and the Unknowable des Künstlerduos PAYER GABRIEL in der Galerie 3 in Klagenfurt. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner  

  16. 85

    Anna Schober über Kunst, Kultur und Politik im Alpen-Adria-Raum

    Anna Schober über Kunst, Kultur und Politik mit besonderem Augenmerk auf den Alpen-Adria-Raum Gespräch mit Anna Schober, Professorin für Visuelle Kultur an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, zum Thema Kunst, Kultur und Politik und ihren Verflechtungen, wobei wir uns auf den Alpen-Adria Raum fokussieren. Das für diese Ausgabe gekürzte Interview wurde anlässlich des 5-jährigen Jubiläums und gleichzeitig der 100. Sendung von Arte Alpe Adria | Kultur Momente am 18. September 2024 erstmals in voller Länge ausgestrahlt und kann hier nachgehört werden: https://cba.media/676499 Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  17. 84

    Im Nebelmonat – Von Geistern und Dämonen | Hannes Etzlstorfer | Nora Leitgeb

    Im Nebelmonat – Von Geistern und Dämonen Hannes Etzlstorfer und Nora Leitgeb über das Gruselige in Kunst und Film Der November, früher Trauermonat, Nebelmonat oder Nebelung genannt, macht heuer seinem Namen alle Ehre, zumindest in Klagenfurt. Kein Wunder also, dass diese schaurige Jahreszeit geprägt ist von Geistererscheinungen und Gruseligem. So widmet sich Arte Alpe Adria | Kultur Momente diesmal dem Unheimlichen und Dämonischen. Zunächst erzählt der Historiker Hannes Etzlstorfer von übernatürlichen Geschehnissen im Hause Habsburg, anschließend spreche ich mit der Kunsthistorikerin Nora Leitgeb über gruselige Darstellungen von Monstern und Dämonen; dabei spannen wir den Bogen von der sakralen Kunst des Mittelalters bis hin zur Filmkunst der Gegenwart. Interview und Gestaltung des Beitrags: Dagmar Travner

  18. 83

    Novemberpogrome – Auf jüdischen Spuren durch Klagenfurt mit Horst Ragusch

    Novemberpogrome Auf jüdischen Spuren durch Klagenfurt mit Horst Ragusch Horst Ragusch führt auf jüdischen Spuren durch Klagenfurt; der Historiker und Fremdenführer spricht über die jüdische Geschichte in Kärnten, die Novemberpogrome von 1938 und die Verfolgung von Juden und Andersdenkender während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Stationen des akustischen Rundganges sind u.a.: Das ehemalige jüdische Bethaus in der Platzgasse 3, nun ein Mahnmal, errichtet von der israelitischen Kultusgemeinde. Das Modegeschäft der Familie Friedländer am Neuen Platz 12, (vormals von 1938-45 Adolf-Hitler-Platz). Der Stolperstein in Andenken an Hermine Preis am Dr.-Arthur-Lemisch Platz Nr. 1, und die Geschichte(n) ihrer weitverzweigten Familie. Die sogenannte Burg in der Burggasse, die heute das MMKK, das Museum-Moderner-Kunst-Kärnten beherbergt, diente zu NS-Zeiten als Zentrale der Gestapo, der Geheimen Staatspolizei (1938–45). Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  19. 82

    Brücken bauen und abbauen | Tanja Prušnik | Gerhard Leeb

    Brücken bauen und abbauen Tanja Prušnik und Gerhard Leeb zum Abbau der Installation auf der Draubrücke Lavamünd Zu Gast sind diesmal Tanja Prušnik und Gerhard Leeb zum Projekt Brücken bauen – gradimo mostove, das im Rahmen der Kärntner Landesausstellung CarinthiJA2020 von Gerhard Leeb ins Leben gerufen wurde. Auf Grund des Erfolges wurde das Projekt verlängert und einige der Brückeninstallationen von verschiedenen KünstlerInnen sind heute noch zu sehen.  Im Besonderen sprechen wir jedoch anlassbedingt über die Installation zeit.fluss.über.brücken – tok.časa.premost.iti auf der Lavamünder Draubrücke von Tanja Prušnik. Ende August dieses Jahres wurde Gerhard Leeb durch ein despektierliches Facebookposting darauf aufmerksam, dass die Installation ohne Rücksprache mit der Künstlerin abgebaut worden war. Interviews und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner  

  20. 81

    Ohne Titel, ohne Worte… oder? Ein Streifzug durch Abstrakte Kunst (7 Positionen)

    Ohne Titel, ohne Worte… oder?  Ein Streifzug durch die Facetten Abstrakter Kunst Von schlichten Zeichnungen bis zu opulenten Gemälden reicht die Palette des Abstrakten. Es ist nicht einfach, bei abstrakter Kunst die richtigen Worte zu finden, um sie zu beschreiben  – aber vielleicht besteht ja gerade das Wesen abstrakter Werke aus dieser Wortlosigkeit, nämlich, dass sich diese der Sprache entziehen. So schwer es schon ist, eine klare Begriffsbestimmung zu finden, umso schwieriger ist das Sprechen über einzelne abstrakte Werke. Wie also benennen, was man sieht? Vielleicht eröffnet hier die Phantasie mit ihren vielfältigen Assoziationen und Metaphern einen Weg, das eigentlich sprachlich Unfassbare doch in Worte zu fassen – teilweise hilflos mit sehr witzigen Ausprägungen. „Jeder darf das sehen, was er will“, meint eine Künstlerin dazu.  In diesem Beitrag habe ich Ausschnitte aus Gesprächen mit folgenden Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt: Johann Wieltschnig-Holzfeind, Suse Krawagna, Arno Popotnig, Larissa Tomassetti, Andrea Bischof, Isolde Baumhackl-Oswald und Klaus Oberhammer.  Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Anmerkung: Wer im Beitragsbild (einem Ausschnitt des Werks Über/Leben von Larissa Tomassetti) einen lachenden Fisch sieht, dem hat das Gehirn das typische Schnippchen geschlagen, vermeintlich etwas zu erkennen, was so gar nicht da ist

  21. 80

    Was ist Kunst? Jubiläumsausgabe zur 100sten Sendung und 5 Jahre Arte Alpe Adria | Kultur Momente

    Was ist Kunst? – Jubiläumsausgabe zur 100. Sendung und 5 Jahre Arte Alpe Adria | Kultur Momente Herzlich willkommen zum 5. Geburtstag und 100. Ausgabe von Arte Alpe Adria | Kultur Momente. Am 19. September 2019 habe ich diese Sendereihe auf Radio Agora 105,5 ins Leben gerufen und seitdem unzählige Gespräche mit Kunstschaffenden über deren Werke in Ateliers und Ausstellungen geführt. in dieser Jubiläumsausgabe möchte ich auf grundsätzlichere Fragen zur Kunst und Kultur eingehen, die ich schon im allerersten Beitrag von Arte Alpe Adria | Kultur Momente zur Diskussion gestellt habe: Und zwar was man unter Kunst verstehen kann, welche Bedeutung ihr im öffentlichen Raum zukommt und was eigentlich das kulturell Besondere der Region Alpen Adria darstellt. Daher gibt es im ersten Teil einen Rückblick auf die erste Sendung aus dem Jahr 2019 mit dem mittlerweile verstorbenen Kulturwissenschaftler Reinhard Kacianka, sowie mit den Kunstschaffenden Klaus Littmann und Tomas Hoke. Der zweite Teil bringt ein aktuelles Interview, das diese Woche (Sept. 2024) mit Anna Schober, Professorin an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, stattfand. Konzept, Interviews und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner  Zum Nachhören nach Ausstrahlung: https://cba.media/676499

  22. 79

    Kunst nimmt Platz | Gertrud Weiss-Richter | Wolfgang Walkensteiner | Eric Kressnig | Barbara Szüts | Werner Hofmeister

    „Kunst nimmt Platz“ im Künstlerhaus Klagenfurt: Impressionen und Gespräche von der Ausstellungseröffnung. Anlässlich ihres Jubiläums zeigt die Kärntner Landesversicherung mit ihrer Kunstsammlung und den graphischen Geburtstagseditionen der letzten 20 Jahre einen spannenden Querschnitt durch die Kunstszene Kärntens. Zu Wort kommen die Kuratorin Gertrud Weiss-Richter sowie die Kunstschaffenden Wolfgang Walkensteiner, Eric Kressnig, Barbara Szüts und Werner Hofmeister. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  23. 78

    Über/Leben – Ateliergespräch mit Larissa Tomassetti

    Über/Leben Ateliergespräch mit Larissa Tomassetti Arte Alpe Adria | Kultur Momente lädt diesmal zu einem Ausflug nach Döbriach am Millstätter See in das Atelier von Larissa Tomassetti. Die Künstlerin steht mitten in den Vorbereitungen für ihre pop-up Ausstellung im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden. Über/Leben – mit Schrägstrich geschrieben – ist der mehrdeutig zu lesende Titel einer lebensbejahenden Schau in kraftvollen Farben. Über/Leben in den Bedeutungen „Überlebenskampf“ beziehungsweise „Über das Leben“. Larissa Tomassetti entführt in eine Welt der Ambivalenz in der jedes Werk mehrfache Betrachtungsweisen birgt und deren Interpretation sich je nach Blickwinkel wie in einem Vexierbild ändert. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  24. 77

    Frau mit weißer Katze, Mann mit buntem Papagei | Niki Stathi

    Frau mit weißer Katze, Mann mit buntem Papagei Niki Stathi: artist in residence im Kunst Raum Villach Artist talk mit Olivia Clementschitsch und der griechischen Künstlerin Niki Stathi, artist in residence des Kunst Raum Villach anlässlich der Ausstellung „Katzen, Ballerinas und andere Geschichten“. Wir sprechen über die Kunst des Portraitierens mit Attributen, traditionelle Trachten und afrikanische Gewänder, Tanz und Ballett sowie das Erzählen von Geschichten in Bildern. Interview und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Auf Einladung von Olivia Clementschitsch verbrachte die griechische Künstlerin 2½ Monate von Mai bis August 2024 als artist in residence in Villach; die dabei entstandenen Arbeiten sind nun im Kunst Raum Villach in der Ausstellung „Katzen, Ballerinas und andere Geschichten“ bis 15. Oktober zu sehen. Niki Stathis Arbeit ist von Land und Leuten inspiriert, wie dem Villacher Kirtag, traditioneller Gailtaler Tracht, tanzenden Paaren, aber auch der Kunst des Werner Berg Museums. Ein weiterer Schwerpunkt der ausgestellten Werke bilden Portraits aus der Kärntner Kulturszene (u.a. Gerhard Leeb, Menata Njie, Stanislaus Kernjak) die teilweise durch ihre Farbigkeit besonders ausdrucksstark zur Geltung kommen. Die Künstlerin schreibt den Portraitierten Attribute wie Katzen, Papageien oder Stühle im Prozess des Zeichnens intuitiv zu, was die Persönlichkeit zusätzlich unterstreicht und als Erweiterung des Charakters gesehen werden kann. Niki Stathi als Storytellerin ist ein weiterer Fokus der Schau; hier werden vor allem Ballettszenen und Motive aus der Literatur visualisiert.

  25. 76

    La felicità – Was ist Glück? | Gabriele Lorenzoni

    La felicità – Was ist Glück? Gespräch mit Gabriele Lorenzoni, dem Kurator der Ausstellung „Allegoria della felicità pubblica“ Arte Alpe Adria | Kultur Momente lädt diesmal zu einem Ausflug in unserer Nachbarland Italien. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung für Visuelle Kultur an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, haben wir Trento bzw. Trient, die Hauptstadt der autonomen Region Trentino-Alto Adige/Südtirol besucht. Mit von der Partie war Daniel Schober, der diesmal mit Dagmar Travner durch die Sendung führt. Im Jahr des Volontariats hat die Galleria Civica di Trento haben sich die Kuratoren (nach einer Idee von Vittorio Sgarbi, kuratiert von Giulia Colletti und Gabriele Lorenzoni) auf die Suche nach dem Glück gemacht und eine sehr philosophisch anmutende Ausstellung zusammengestellt. Wo ist Glück zu finden? Im Konsum, in sinnlicher Befriedigung, im finanziellen Reichtum? Nein, viele Studien weisen darauf hin, dass es vielmehr der Dienst an der Gesellschaft ist – also Gutes zu tun – was uns glücklich macht. Die Schau Allegoria della felicità pubblica geht der künstlerischen Erforschung des Glücks nach. Die Ausstellung wirft die Frage auf, ob wahres Glück nicht notwendigerweise immer das persönliche kleine Glück transzendiert und nur im Öffentlichen, also im Wohl an der Gemeinschaft, z.B. gemeinnütziger Arbeit, gefunden werden kann.  Wir sprechen über die Werke von Hangama Amiri, Gianfranco Baruchello, Gino De Dominicis, Nan Goldin, Eva Koťátková, Ketty La Rocca, Jackson Nkumanda, Maurizio Nannucci und Mariasilvia Spolato. Ein akustischer Rundgang mit dem Kurator der Ausstellung Gabriele Lorenzoni. Co-Moderation: Daniel Schober Interview und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Weiterführende Info zur Ausstellung: https://www.mart.tn.it/mostre/allegoria-della-felicita-pubblica-155988

  26. 75

    Farben-Reich | Andrea Bischof

    Farben-Reich Artist talk mit der Künstlerin Andrea Bischof „Während dem Malen ist es so, dass die anderen Farben eine neue herbeirufen.“ (Andrea Bischof) Ein Farben-Feuer-Werk: In Andrea Bischofs Gemälden spielen die Farben auf der Leinwand die Hauptrolle und erwachen dabei zu einem dramatischem Eigenleben, wodurch die einzelnen Töne in einer Symphonie des Farbspektrums erklingen. Im entstehenden Gesang der Farben wird jeder einzelne Farbton herbeigerufen, um die Harmonie zu vervollkommnen. Angesprochen auf die Schönheit ihrer Bilder, meint die Künstlerin: „Ich finde ja, dass es toll ist, wenn man Schönheit in die Welt bringt. Die Bilder sind freudig, und sie sind luftig, aber je länger man sie anschaut, desto mehr tut sich auch eine gewisse Tiefe auf.“ Die sprechenden Titel der Bilder wie „Mai“, „Gibigiana“ (dem Venezianischen Wort für „Spiegelungen auf dem Wasser“), „Rose“ (inspiriert von den Blütenblättern), „Aurora“ (Morgenröte) und „Snowflake“ sind schon bei der Entstehung der Werke in der Imagination der Künstlerin präsent und geben den Bildern „eine kleine zusätzliche poetische Note“. Der Kunstraum Walker liegt schräg vis-a-vis vom Unfallkrankenhaus (Ecke Waidmannsdorferstraße/Richard-Wagner-Straße) und lädt durch die großen Schaufenster des ehemaligen Lebensmittelgeschäfts auch außerhalb der Öffnungszeiten zum Betrachten der Kunstwerke ein. Ausgestellt sind derzeit die expressiven nuancenreichen Werke der Tiroler Künstlerin Andrea Bischof, die hauptsächlich in Wien lebt, aber auch noch verbringt viel Zeit in ihrem Heimatort Schwaz in Tirol sowie auch in Venedig verbringt. Die Schau trägt den Titel „into color“ und weist damit auf das Hauptmotiv der Arbeiten von Andrea Bischof hin: einem Fest der Farben. Artist talk mit der bildenden Künstlerin Andrea Bischof und der Galeristin Carolin Walker anlässlich der Ausstellung „into color“, die derzeit im Kunstraum Walker in Klagenfurt zu sehen ist. Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner

  27. 74

    Tür, Raum, Kunst | Barbara Ambrusch-Rapp

    Tür, Raum, Kunst Gespräch mit Barbara Ambrusch-Rapp über das Öffnen von Türen im öffentlichen Raum – anlässlich des performativen Projekts Auf.Führungen quergehen | prečna steza von schau.Räume und UNIKUM in Klagenfurt. Arte Alpe Adria | Kultur Momente trifft diesmal die Künstlerin Barbara Ambrusch-Rapp zu einem lockeren Gespräch im Kunstbahnhof Velden am Wörthersee. Thema sind Kunstinstallationen im öffentlichen Raum, die auf den ersten Blick ohne Bedeutung erscheinen und andere, die aufregen. Wir sprechen über Türen, geschlossene, die aufgesperrt und durchschnitten werden wollen. Türen als Metaphern, als Kunstinstallationen, sinnlos versperrte Türen, freistehende Türen ohne angrenzende Wände, einen imaginären Raum eröffnende Türen. Der öffentliche Raum als künstlerische Spielwiese. Scheinbar sinnlose Tür-Installationen, die kontextlos im Raum stehen. Was bedeutet eine verschlossene Türe und warum entsteht der innere Drang sie zu öffnen, ja unbedingt durch sie hindurchzugehen? Und was tut es mit der Person, die eine solche Türe durchschreitet?  Barbara Ambrusch-Rapp spricht über ihre eigenen Erfahrungen mit Installationen im öffentlichen Raum und lässt dabei das Projekt Auf.Führungen quergehen | prečna steza von der Initiative schau.Räume und dem UNIKUM,  für das sie die Tür-Installationen gestaltet hat, Revue passieren.  Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  28. 73

    Flora, Fauna, Artefakte | Karin Pliem

    Flora, Fauna, Artefakte Karin Pliem über die symbiotischen Verflechtungen von Biosphäre, Zivilisation und Kunst Gespräch mit der Künstlerin Karin Pliem anlässlich ihrer raumfüllenden Installation „Vieleinigkeit“ in der Burgkapelle des MMKK (Klagenfurt) und der Ausstellung „Zur Kunst der Fuge“ auf Schloss Ebenau (Galerie Walker im Rosental). Diese von Lucas Gehrmann kuratierte Schau zeigt Arbeiten von Karin Pliem und Thilo Westermann, die das Verhältnis von Biosphäre und Zivilisation reflektieren. Neben der aktuellen Ausstellung gibt es auf Schloss Ebenau auch Werke u.a. von Kiki Kogelnik, Manfred Bockelmann und Bruno Gironcoli aus dem Bestand der Galerie Walker zu besichtigen. „Die Madonna ist für mich so eine Übermutter. Und da geht es mir gar nicht um irgendwelche Religionen, weil für mich ist die Religion einfach das Universum.“ (Karin Pliem) Karin Pliem entwirft in ihren opulenten Gemälden einen Kosmos, der die Vielfalt unserer Biosphäre vereint und die universelle Symbiose zwischen Pflanzen, Tierwelt, Menschen und kulturellen Artefakten vor Augen führt. Alles Seiende ist in ihren Arbeiten anschaulich ineinander verflochten, verwurzelt, verwoben: katholische Madonna, asiatischer Buddha, ägyptischer Affen-Gott, römische Venus-Göttin, architektonisches Pantheon und Pflanzen aus verschiedenen Erdteilen wie Sonnenblumen, Mais, Samen… Das Leben schlechthin – das heißt Geburt, Sein und Vergehen – drückt die Künstlerin in dem wiederkehrendem Motiv der Samenkapsel aus. Eine Fülle an floralen Darstellungen gepaart mit religiösen Symbolen aus unterschiedlichsten Kulturen begründen die stimmige Einheit einer mehrstimmigen geradezu musikalischen Vielheit. Natur und Kultur in Harmonie, wobei hier auch die ursprüngliche Bedeutung von „cultura“ als „Ackerbau“, also kultivierte Pflanzen, in der Darstellung von Samen und Blüten mitgedacht ist. Pliems künstlerisches Schaffen entwirft ein Panopticum zahlloser Figuren, Symbole und Naturerscheinungen, die die Betrachtenden in das motivreiche Bild hineinziehen sollen. Der Buddha als Metapher dafür, immer wieder Neues zu entdecken und gleichzeitig Ruhe zu finden im Fluss einer sich ständig verändernden Welt: „Ruhe in der Vielfalt. Auch der Mensch ist Natur. Der Mensch soll spüren, dass er ist ein Teil davon ist.“, so die Künstlerin. Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner

  29. 72

    Kollektive Symbionten, singuläre Monaden | Rolf-Maria Krückels | Nina Annabelle Märkl

    Kollektive Symbionten, singuläre Monaden Artist talk mit Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels Künstlerische Kollaboration? Geht das denn? Und wenn ja, wie? Die aktuelle Ausstellung Von Symbionten und Monaden im Künstlerhaus Klagenfurt lotet die Gratwanderung zwischen Teamwork und Individuum aus, indem sie einzelgängerisches Kunstschaffen neben kollektiv geschaffene Kunstwerke stellt. Stefanie Gerstmayr, Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels sind kein Künstlerkollektiv im engeren Sinn, sondern die Kooperation findet jeweils auf Werkebene statt; die Ausstellungsstücke entstanden sowohl in künstlerischer Zusammenarbeit als auch individuell, was im Titel Von Symbionten und Monaden zum Ausdruck kommt. Durch dialogische Interaktionen und kreative Verschmelzungen werden einerseits Gemeinsamkeiten erforscht und anderseits Grenzen zum/zur Anderen ausgelotet. In jedem Fall muss das eigene Ego einen Schritt zurücktreten und kann dadurch neue Perspektiven und überraschende Aspekte der Kreativität entdecken. Doch nicht nur den Schaffensprozess selbst spiegelt die Ausstellung wider, auch in den Motiven und Figuren der Werke sind monadische Gestalten, symbiontische Mischwesen und Anspielungen an Mythologie, Film, Fantasy und Science-Fiction erkennbar – beispielsweise Mensch-Tier-Mischwesen wie eine anthropomorphe Eule oder außerirdisch anmutende Landschaften sowie Filmzitate aus Kill Bill und Angel Heart. Und unvermutet taucht auch eine Wandkollage auf, wo u.a. das winzige Jugendstiltheaters JUST von nebenan abgebildet ist und somit auf die direkte Klagenfurter Umgebung Bezug nimmt. Die von den Kunstschaffenden selbst kuratierte Schau wurde spezifisch auf den Innen- und Außenraum des Künstlerhauses zugeschnitten und kann als eine einzige riesige begehbare, aus vielen Einzelwerken bestehende Installation gesehen werden. Der Monismus geht auf die Schule der Pythagoreer und auf Platon zurück, wobei monás auf Griechisch „Einheit“ bedeutete. Zur Zeit der frühen Aufklärung wurde der Begriff „Monade“ vom deutschen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz weiterentwickelt, um eine einfache, unteilbare, unzerstörbare und undurchdringliche Substanz zu bezeichnen. Die Monade ist demzufolge eine einzelne geschlossene Form, die Geist und Körper in sich vereint. Im Gegensatz dazu stehen Symbionten für Zweiheit und Mehrheit beziehungsweise deren Wechselbeziehung. Etymologisch wird „Symbiose“ vom Altgriechischen sýn und bíos hergeleitet, was mit „zusammen“ und „Leben“ übersetzt werden kann. In der Biologie wird die Symbiose als das enge Zusammenspiel von artverschiedenen Organismen definiert, wie beispielsweise die Darmflora im Menschen. Symbionten finden sich häufig auch in der Science-Fiction als parasitäre außerirdische Lebensformen – man denke da an Bodysnatchers, The Puppet Masters oder Stargate. In diesem artist talk sprechen Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels mit Dagmar Travner über die Ausstellung Von Symbionten und Monaden, die von 26. April bis 7. Juni 2024 im Künstlerhaus Klagenfurt, Goethepark 1, zu sehen ist. Gestaltung der Sendung und Begleittext: Dagmar Travner

  30. 71

    VIEL ZEIT GENOSSEN | Richard Klammer in der Alpen-Adria-Galerie Klagenfurt

    „Man kennt doch die Kampfgrinser! Die Fotoprofis, die sich hinstellen und immer grinsen. Das wollt ich nicht. Ich wollt die Ernsthaftigkeit. Die Ernsthaftigkeit des Seins.“ – Richard Klammer Der Kärntner bildende Künstler und Musiker Richard ‚Richie‘ Klammer spricht anlässlich seiner Ausstellung VIEL ZEIT GENOSSEN über sein künstlerisches Schaffen, sein Leben, seine Vorlieben und vor allem die vielen Weggefährt*innen, die er in seiner Malerei wortwörtlich aufs Stockerl stellt und damit deren persönliche Ernsthaftigkeit des Seins sichtbar macht. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner  

  31. 70

    quergehen | prečna steza | Katrin Ackerl Konstantin im Gespräch

    QUERGEHEN | PREČNA STEZA Katrin Ackerl Konstantin im Gespräch Je zwei freistehende Türen sind derzeit am Domplatz sowie am Universitätsplatz in Klagenfurt installiert. Folder, die in einem Fach an den Türen zur freien Entnahme bereitliegen, informieren über Auf.Führungen alternativer Stadtgeschichten, an denen man nach Anmeldung teilnehmen kann. Die Türen markieren jeweils den Anfang und Endpunkt dieser Auf.Führungen. Katrin Ackerl Konstantin, Regisseurin dieses Projekts, geht in diesem Gespräch näher auf Beweg- und Hintergründe des Kunstprojekts ein. Mit dem Performance-Format schau.Räume werden queere und feministische Geschichten von Personen, die in Klagenfurt leb(t)en, erzählt und als Wege und Stationen im öffentlichen Raum umgesetzt. Das Publikum erlebt innerhalb der Auf.Führungen jeweils eine alternative Stadtgeschichte, indem das kommunikative Gedächtnis der Stadt dem kulturellen Gedächtnis und dessen Auslassungen in Bezug auf Repräsentationen gegenübergestellt wird. Katrin Ackerl Konstantin inszeniert diese Geschichten als geführte Wege durch die Stadt. Eine Veranstaltungsreihe Biographical Queer und Fem*path 5 in Klagenfurt/Celovec und Produktion von schau.raeume.cc und unikum.ac.at Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  32. 69

    Klaus Oberhammer: Galerist, Zeichner, Performer

    Arte Alpe Adria | Kultur Momente ist diesmal zu Gast in der Galerie M bei Klaus Oberhammer. Antiquitäten und moderne Kunst gehören zu den Leidenschaften des umtriebigen Über-Achzigjährigen. Seit 2020 betreibt Oberhammer die Galerie M am Alten Platz in Klagenfurt. Der ehemalige Erwachsenenbildner betätigt sich nun als Galerist, Zeichner, Raumkünstler und überrascht mit performativen literarischen Vorträgen im Rahmenprogramm zu den Ausstellungen. Das Hinterzimmer der Galerie M dient Klaus Oberhammer als Atelier für die eigenen Arbeiten, die hier zusätzlich zu den Ausstellungen in den vorderen Räumen besichtigt werden können. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  33. 68

    Metall: Feuer, Luft, Erde, Wasser | Isolde Baumhackl-Oswald

    Metall Eine Ausstellung von Isolde Baumhackl-Oswald in der Galerie M, Klagenfurt Die Schmuckdesignerin und bildende Künstlerin Isolde Baumhackl-Oswald verbindet in dieser Ausstellung Goldschmiedekunst und Malerei in großflächigen Bildern. Der Galerist Klaus Oberhammer und die Künstlerin sprechen u.a. über die elementaren Motive Feuer, Luft, Erde und Wasser der ausgestellten Werke sowie die Beziehung von Schmuck und Skulptur. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  34. 67

    Inge Vavra: HomeStory – LebensStory

    Inge Vavra: HomeStory – LebensStory Wir begleiteten Inge Vavra akustisch auf einem Rundgang durch ihr künstlerisches Domizil und Atelier in Krumpendorf. Das individuell gestaltete Architektenhaus ist punktgenau auf die Wünsche und Bedürfnisse der vielseitigen Künstlerin zugeschnitten. Es entstand 1989 nach mehrjähriger Planung durch den Architekten Klaus Mayr. Eng verknüpft mit der architektonischen Skulptur sind auch Lebensgeschichte und Kunstprojekte der kreativen Bewohnerin. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Die Inge Vavra Sendetrilogie gibt es zum Nachhören in der Mediathek der Freien Radios unter folgenden Links 1. Teil vom 21.12.2022: Mein Lustgarten – Blüten, Formen, Farben in der Alpen-Adria-Galerie, Klagenfurt https://cba.media/591313 2. Teil vom 7.2.2024: BASSO CONTINUO in der Galerie M, Klagenfurt https://cba.media/650499 3. Teil vom 21.2.2024: HomeStory – LebensStory in Vavras einzigartigem Architektenhaus, Krumpendorf https://cba.media/651853 sowie überall, wo es Podcasts gibt, zB auf Spotify https://open.spotify.com/show/5eVvsUqDFtZoy8tBOSjdUr?si=6fadac3b67f64a46  

  35. 66

    basso continuo | Inge Vavra

    Inge Vavra – basso continuo Gespräch mit Klaus Oberhammer in der Galerie M und Atelierbesuch bei der Künstlerin in Krumpendorf   Anlässlich der Ausstellung BASSO CONTINUO von Inge Vavra spricht Arte Alpe Adria | Kultur Momente mit dem Galeristen Klaus Oberhammer in der Galerie M am Alten Platz, Klagenfurt. Anschließend geht es in das Atelier der Künstlerin nach Krumpendorf, wo Inge Vava lebt und arbeitet. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Die Inge Vavra Sendetrilogie gibt es zum Nachhören in der Mediathek der Freien Radios unter folgenden Links 1. Teil vom 21.12.2022: Mein Lustgarten – Blüten, Formen, Farben in der Alpen-Adria-Galerie, Klagenfurt https://cba.media/591313 2. Teil vom 7.2.2024: BASSO CONTINUO in der Galerie M, Klagenfurt https://cba.media/650499 3. Teil vom 21.2.2024: HomeStory – LebensStory in Vavras einzigartigem Architektenhaus, Krumpendorf https://cba.media/651853 sowie überall, wo es Podcasts gibt, zB auf Spotify https://open.spotify.com/show/5eVvsUqDFtZoy8tBOSjdUr?si=6fadac3b67f64a46

  36. 65

    Es spukt?! Gespenstisches mit Gerlinde Thuma und Reinhard Süss (Teil 3)

    Es spukt?! Mit Gerlinde Thuma und Reinhard Süss „Die Figur ist nicht gezeichnet, sondern tatsächlich eine Erscheinung aus der Bildfläche heraus.“ – Gerlinde Thuma „Für mich war ein Gespenst nie etwas Statisches, sondern das war immer etwas, das sich sehr schnell bewegt; denn in dem Moment, wo man es sieht, ist es auch schon wieder weg.“ – Reinhard Süss Geistvolles (sic!) Gespräch mit der bildenden Künstlerin Gerlinde Thuma und dem Komponisten Reinhard Süss anlässlich der Ausstellung „Es spukt?!“, kuratiert vom Historiker Hannes Etzlstorfer, in der Stadtgalerie Klagenfurt. Schemenhafte Bilder, die Übergangszustände zwischen Zeit, Raum und Bewegung symbolisieren sowie eine humorvolle Gespenstersonate – das künstlerische Ehepaar Thuma/Süss bringt durch ihre Ausstellungsbeteiligung spannende und unerwartete Aspekte ein. In diesem Beitrag erzählen Gerlinde Thuma und Reinhard Süss über die Entstehung der ausgestellten Bilder bzw. der Gespenstersonate und geben Einblicke in ihr gemeinsames kreatives Leben und Schaffen. Die sehenswerte Schau(erlichkeit) ist noch bis 14. Jänner 2024 in der Stadtgalerie Klagenfurt zu sehen. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Dies war der dritte und letzte Teil des Sendungsschwerpunkts „Es spukt?!“ von Arte Alpe Adria | Kultur Momente. In den beiden vorhergehenden Novemberbeiträgen (2023) sprach Hannes Etzlstorfer, der Kurator der Ausstellung, über Geistererscheinungen, Hexen und Totengedenken; alle Beiträge können hier auf dieser Plattform, bzw. überall wo es Podcasts gibt, oder in der Mediathek der freien Radios nachgehört werden: Es spukt?! Teil 1: Geister, Erscheinungen, Totenmasken https://cba.fro.at/638612 Teil 2: Hexen, Teufel und Dämonen https://cba.fro.at/638617 Teil 3: Gespenstisches mit Gerlinde Thuma und Reinhard Süss https://cba.media/646146  

  37. 64

    In memoriam Horst Dieter Sihler, Kinoflüsterer

    In memoriam Horst Dieter Sihler HDS, der Kinoflüsterer, erzählt aus seinem ereignisreichen Leben Am 11. April 2019 besuchte ich HDS, den Kinoflüsterer, zum letzten Mal (coronabedingt). Ich kannte ihn da schon seit über 10 Jahren und von Zeit zu Zeit schaute ich gerne spontan zum Plaudern bei ihm vorbei. Unangekündigt war ihm eh am liebsten, vorher anrufen klappte meist nicht so gut, das mache ihn nervös, meinte er. An diesem Nachmittag hatte ich zufällig mein Aufnahmegerät mit, und wir beschlossen, seine Geschichten mitzuschneiden. Er arbeitete gerade an seinem Buch haus im sommer: klagenfurter vorstadtpoesie. So erzählt in diesem Beitrag der Filmkritiker und Schriftsteller Sihler Persönliches aus seinem Leben und über einige der beeindruckenden Projekte, die die österreichische Kinolandschaft maßgeblich mitgeprägt haben. Horst Dieter Sihler verstarb am 30. Oktober 2023 kurz nach seinem 85. Geburtstag. Ruhe in Frieden, lieber Freund. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  38. 63

    Es spukt?! Hexen, Teufel und Dämonen | Hannes Etzlstorfer (Teil 2)

    Es spukt: Hexen, Teufel und Dämonen | Hannes Etzlstorfer (Teil 2) Kuratorführung in zwei Teilen mit dem Historiker Hannes Etzlstorfer in der Stadtgalerie Klagenfurt Unheimlich wird es im November, im Altdeutschen Nebelung genannt, denn: „Es spukt?!“ derzeit in der Stadtgalerie Klagenfurt. Der Historiker Hannes Etzlstorfer hat eine gruselige Schau in der Tradition der dunklen Romantik und des Übersinnlichen zusammengestellt. Arte Alpe Adria | Kultur Momente bringt in zwei Teilen die schau-erliche Führung des Kurators durch diese Ausstellung des Gespenstischen und Dämonischen. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Zum Nachhören Teil 1: Geister, Erscheinungen, Totenmasken https://cba.media/638612

  39. 62

    Es spukt?! Geister, Erscheinungen, Totenmasken | Hannes Etzlstorfer (Teil 1)

    „Es spukt?!“ Geister, Erscheinungen, Totenmasken | Hannes Etzlstorfer (Teil 1) Kuratorführung in zwei Teilen mit dem Historiker Hannes Etzlstorfer in der Stadtgalerie Klagenfurt Unheimlich wird es im November, im Altdeutschen Nebelung genannt, denn: „Es spukt?!“ derzeit in der Stadtgalerie Klagenfurt. Allerheiligen, Allerseelen, Halloween (gleichbedeutend mit All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen) und das keltische Samhain zelebrieren zwischen dem 31. Oktober und dem 2. November die Begegnung zwischen Lebenden und Verstorbenen. Die Begegnung mit den von uns gegangen Lieben kann tröstlich oder auch beängstigend sein, immer jedoch werden spukhafte Erscheinungen als unheimlich empfunden. Der Historiker Hannes Etzlstorfer hat eine gruselige Schau in der Tradition der dunklen Romantik und des Übersinnlichen zusammengestellt. Arte Alpe Adria KulturMomente bringt in zwei Teilen die schau-erliche Führung des Kurators durch diese Ausstellung des Gespenstischen und Dämonischen. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner   Teil 2 am 15. November: Hexen, Teufel und Dämonen https://cba.media/638617

  40. 61

    Clementschitsch: Mosaiksteine einer künstlerischen Familie (Teil 2)

    Olivia Clementschitsch begibt sich auf familiäre Spurensuche und spricht über weibliche Kunstschaffende der weit verzweigten Verwandtschaft, u.a. Elma Benque-Mayerhofer, Nora Schäfer-Elmayer und Monika Kus-Picco. Clementschitsch: Mosaiksteine einer künstlerischen Familie Olivia Clementschitsch führt durch das Museum der Stadt Villach (Teil 2) Wir begleiten die Kuratorin der Ausstellung „Spuren – Mosaiksteine einer künstlerischen Familie“ im Museum der Stadt Villach auf ihrer Spurensuche nach den kreativen Köpfen der miteinander verwandten Familien Clementschitsch, Picco, Bellina, Bauernschmidt und mehr. Im ersten Teil (dem vorhergehenden Beitrag) erzählte Olivia Clementschitsch, die Urgroßnichte des Malers Arnold Clementschitsch, anekdotisch über ihren Urgroßonkel und gab dabei so manches Familiengeheimnis preis. Des weiteren ging die Familienforscherin näher auf die Künstlerahnen Johannes Bellina und Andreas Picco, dem Gründer des Museums der Stadt Villach, ein sowie auf Maria Bauernschmidt, der Ehefrau von Arnold Clementschitsch. Dieser zweite Teil setzt nun die familiäre Spurensuche fort und ist den weiblichen Kunstschaffenden der weit verzweigten Verwandtschaft gewidmet. Wir sprechen u.a. über Elma Benque-Mayerhofer, Nora Schäfer-Elmayer und Monika Kus-Picco. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  41. 60

    Clementschitsch: Mosaiksteine einer künstlerischen Familie (Teil 1)

    Clementschitsch: Mosaiksteine einer künstlerischen Familie Olivia Clementschitsch auf Spurensuche im Museum der Stadt Villach (in zwei Teilen) Olivia Clementschitsch begibt sich als Kuratorin der Ausstellung Spuren – Mosaiksteine einer künstlerischen Familie im Museum der Stadt Villach auf familiäre Spurensuche und spricht im ersten Beitrag über die künstlerischen Ahnen der Familie Bellina-Picco-Clementschitsch und im zweiten über weibliche Kunstschaffende der weit verzweigten Verwandtschaft. Im ersten Teil begleiten wir Olivia, die Urgroßnichte des Malers Arnold Clementschitsch, auf einem Rundgang durch die Ausstellung; dabei liegt der Fokus auf den kreativen Persönlichkeiten der miteinander verwandten Familien Clementschitsch, Picco, Bellina, Bauernschmidt und mehr. Viel erzählt Olivia Clementschitsch von ihrem „Onkel Noldi“ und gibt dabei so manches Familiengeheimnis preis. Des weiteren geht die Familienforscherin näher auf die Künstlerahnen Giovanni Bellina und Carl Andreas Picco, dem Gründer des Museums der Stadt Villach, ein sowie auf Maria Bauernschmidt, der Ehefrau von Arnold Clementschitsch. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Vorschau: Der zweite Teil ist den weiblichen Kunstschaffenden der weit verzweigten Familie gewidmet, u.a. Elma Benque-Mayerhofer, Nora Schäfer-Elmayer und Monika Kus-Picco.

  42. 59

    MillstART 2023:  Wolken, Engelsflügel, HimmelsSee(h)nsucht | Tanja Prušnik (Teil 3)

    Wolken, Engelsflügel, HimmelsSee(h)nsucht | MillstART 2023 Tanja Prušnik führt durch die Ausstellung see(h)nsucht im Stift Millstatt (Teil 3) Erfüllt von See(h)nsucht-s-voller Kunst ist Millstatt im Rahmen der MillstART 2023. Anlässlich der Ausstellung see(h)nsucht lädt die Kuratorin Tanja Prušnik zu einem Rundgang durch das Stift Millstatt und die Stiftskirche. Dieser dritte Beitrag des Arte Alpe Adria Sommerschwerpunkts zur MillstART führt uns in höhere Sphären, wo sich die See(h)nsucht verflüchtigt und hoch über die Wolken erhebt: die Verbindung von Wasser und Luft spiegelt sich in Flüchtigem, Flirrendem, Gläsernem wider. Ein Spiel von sich verändernden Wolkenformen, schwebenden Seifenblasen, impressionistischen Luftspiegelungen, rätselhaften Zeichen und Engelserscheinungen.  Tanja Prušnik spricht über die Werke von Werner Hofmeister, Alfredo Barsuglia, Simon Kajtna, Markus Orsini-Rosenberg und Julia Körner. Selbst zu Wort kommen die Künstler*innen Sula Zimmerberger und Wolfgang Semmelrock. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  43. 58

    Büro mit Aussicht: Tanja Prušnik führt durch das Künstlerhaus Wien

    Diesmal macht Arte Alpe Adria | Kultur Momente einen Ausflug nach Wien und besucht Tanja Prušnik im Wiener Künstlerhaus. Die vielseitige Künstlerin und Kuratorin führt uns in ihrer Funktion als Präsidentin der Künstlerhaus-Vereinigung Wien durch das historische Gebäude am Karlsplatz. Die Kärntner Slowenin erzählt von ihrem künstlerischen Werdegang, warum ihr der Blick aus dem Büro auf die TU-Wien wichtig ist und über Geschichte und Gegenwart des Wiener Künstlerhauses. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner    

  44. 57

    MillstART 2023: Tiefe Wasser, Stille, See(h)nsucht | Tanja Prušnik (Teil 2)

    Tiefe Wasser, Stille, See(h)nsucht | MillstART 2023 Tanja Prušnik führt durch die Ausstellung see(h)nsucht (Teil 2) Der zweite Teil eines Sendungsschwerpunkts zur Ausstellung see(h)nsucht im Rahmen der MillstART 2023 führt unter die Oberfläche in die Tiefen von Sehen und Sehnsucht. See/hen in tiefe Wasser, Orte der Sehnsucht, stille Augenblicke, die Hoffnung und Vergänglichkeit des Regenbogens sind diesmal die vorherrschenden Motive der ausgestellten Werke, die die Kuratorin Tanja Prušnik und teilnehmende Künstler*innen besprechen. Dabei besuchen wir die sogenannten Mottozimmer im Stift Millstatt sowie die Stiftskirche. Zu Wort kommen Tanja Prušnik, Markus Krön, Jochen Traar, Renate Krammer, Thomas Riess, Klemen Brun und Wolfgang Semmelrock. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Weiterführende Info zur Ausstellung: https://millstart.at

  45. 56

    MillstART 2023: See Sehen See(h)nsucht | Tanja Prušnik (Teil 1)

    See Sehen Sehn Sucht | MillstART 2023 (Teil 1) Leuchtende Lotusblumen schwimmen idyllisch am Millstätter See. Tiefe Wasser und unergründliche Sehnsüchte als vorherschende Motive der bemerkenswerten Schau im und rund um das Millstätter Stift.  Die beiden Juni-Ausgaben von Arte Alpe Adria | Kultur Momente widmen sich der Ausstellung see(h)nsucht im Rahmen der diesjährigen MillstART. „Sehnsucht. Jeder kennt das Gefühl: bittersüß, romantisch und mitunter auch schmerzhaft zugleich, oft verbunden mit Wehmut und glitzernder Hoffnung. Manchmal blicken wir sehnsüchtig auf eine unerreichbare Person oder einen Ort.“ – Tanja Prušnik An diesem Ort, dem Stift Millstatt und Umgebung, führen die Kuratorin Tanja Prušnik und Künstler*innen durch die ausgestellten Werke zum Thema: See, Sehen und Sehn-Sucht. Zu Wort kommen die Obfrau des Kunstvereins MillstART Anette Lang, die Kuratorin der Ausstellung Tanja Prušnik, sowie die Künstler*innen Jochen Traar, Elke Maier, Bodo Korsig, Mela Diamant, Michael Endlicher, Joše Šubic, GOLIF und Raphaela Riepl. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner Weiterführende Info zur Ausstellung: https://millstart.at

  46. 55

    Mothers, Memories, Motherland | Olga Ganzha | Yulia Izmaylova

    Mothers, Memories, Motherland Olga Ganzha und Yulia Izmaylova über die Ausstellung „Impressions Scratches Marks“ im Jugendstiltheater Klagenfurt Die niederländisch-russische Künstlerin Olga Ganzha und die Kuratorin Yulia Izmaylova von VADA treffen sich anlässlich Ganzhas Ausstellung: „Impressions Scratches Marks“ im Jugendstiltheater Klagenfurt, dem kleinsten Theater der Welt. Die langjährigen Freundinnen sprechen über ihre Jugendzeit in Moskau, das damalige Lebensgefühl, ihre Künstler*innen-Gruppe und über seitherige Veränderungen. Olga Ganzha setzt sich in dieser Ausstellung kritisch mit der Symbolik von Natur, Mutterfiguren und Mütterchen Russland auseinander. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

  47. 54

    Das Haus am Fluss | Tanja Prušnik erinnert an die Galeristin Marija Šikoronja

    „Darf ich bei euch die Wände bemalen?“ – Valentin Oman Das Haus am Fluss Künstlerische Erinnerungen an die Galeristin Marija Šikoronja, erzählt von Tanja Prušnik Besuch der Ausstellung Weggefährt*innen – Sopotnice/ki in der Stadtgalerie Klagenfurt, die dem Andenken an die 2021 verstorbene Galeristin Marija Šikoronja gewidmet ist. Die Künstlerin Tanja Prušnik hat die Schau als langjährige Freundin der Familie einfühlsam und mit viel Liebe zum Detail kuratiert. Sie erzählt vom „Haus am Fluss“, so wird die Galerie Šikoronja in Rosegg an der Drau gerne genannt, sowie von Erinnerungen, die sich um Marija Šikoronjas Weggefährt*innen und deren Werke ranken. Wir sprechen unter andern über die ausgestellten Werke von Valentin Oman, Giselbert Hoke, Armin Guerino, Markus Orsini-Rosenberg, Hans Staudacher, Gertrud Weiss-Richter, Inge Vavra, Gerda Smolik, Richard Kaplenig, Caroline, Bogdan Borčič, Gustav Januš, Jana Vizjak, Hugo Wulz, Roswita Wulz.   Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner.

  48. 53

    Monstramus | Weibliche Körperteile, Scham, Sprachlosigkeit | Ina Loitzl

    Monstramus von Ina Loitzl Ein feministisches Kunstprojekt über weibliche Körperteile, Scham und Sprachlosigkeit der Frauen Arte Alpe Adria | KulturMomente widmet sich diesmal dem Thema weibliche Scham, Sprachlosigkeit und feministisch-künstlerische Sichtbarmachung des weiblichen Geschlechts – vor allem in Bezug auf die römisch-katholische Kirche. Dazu besuche ich Ina Loitzl in der Burgkappelle des MMKK, dem Museum Moderner Kunst Kärnten, wo die Ausstellung monstramus – wir zeigen zu sehen ist. Wir sprechen darüber, wie Ina Loitzls Fastentuch Lingua – sprachlos im Klagenfurter Dom und eine feministische Kunst-Prozession mit dieser Ausstellung in Zusammenhang stehen und welche Widerstände sich dagegen formierten. Denn die Scham des weiblichen Körpers und vor allem weiblicher Körperteile erregt auch heute noch die (konservativen) Gemüter. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

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    The Secret School | Alina Kunitsyna | Markus Orsini-Rosenberg

    The Secret School Alina Kunitsyna und Markus Orsini-Rosenberg in der Galerie Freihausgasse Villach „Die Malerei an sich ist ein Festhalten von eher inneren Visionen“ – Markus Orsini Rosenberg Arte Alpe Adria KulturMomente besucht diesmal die Ausstellung „The Secret School“ von Alina Kunitsyna und Markus Orsini Rosenberg. Worin besteht diese „geheime Schule“, die der Ausstellung den Namen gibt? Welche Geheimnisse verbergen sich in Wäschebergen und Blätterwäldern? Können die Falten entfaltet und die Schatten gelichtet werden? In einem lockeren Gespräch gewährt das Paar, das auf Schloss Damtschach bei Wernberg lebt und arbeitet, Einblicke in verborgene Schichten ihres Sehens, Malens und Denkens. Die Ausstellung „The Secret School“ kann noch bis kommenden Samstag, den 18. März in der Galerie Freihausgasse Villach besichtigt werden. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

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    Urban Playground: StreetArt | Kärntner Graffiti

    Urban Playground Streetart – Graffiti Writing in Kärnten Der gemeinnützige Verein Urban Playground aus Klagenfurt hat im Dezember 2022 den Anerkennungspreis des Landes Kärnten für seine Verdienst im Bereich Jugendkultur erhalten. Arte Alpe Adria | Kultur Momente gratuliert herzlich und widmet diesem Anlass zwei Sendungen. Im vorhergenden Beitrag spracht Peter Piuk, der Obmann von Urban Playground über die sportlichen Aktivitäten von Urban Plyground, also u.a. Parkour, Hipphopp und Breaking. Diese Sendung geht näher auf die künstlerische Sparte der Streetart ein, nämlich Graffiti Writing und Legal Walls in Kärnten. Zu diesem Thema gibt es eine Montage von Interviews aus dem Jahr 2021 anlässlich der Ausstellung Umlackiert und des Events Neuland. Zu Wort kommen Peter Piuk, Paulina Molnar, Isabell Winter, Stefan Wogrin und Florian Mikl von Urban Playground. Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner

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Kultur-Kritik, Grenz-Gänge und Zwischen-Räume in Kunst, Architektur, Literatur, Performance aus dem Raum Kärnten, Slowenien und Italien.Redaktion: Dagmar TravnerEine neue Folge von Arte Alpe Adria | KulturMomente gibt es an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat von 18:30-19:00 auf Radio Agora 105,5 und nach Ausstrahlung ab 19:00 als Podcast

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Dagmar Travner

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