PODCAST · society
Der MARCHIVUM Podcast - Geschichten aus dem Bunker
by MARCHIVUM
Wissen und mehr rund um Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung. Eine Koproduktion des Stadtarchivs Mannheim und der Kulturredaktion des bermuda.funk – dem Freien Radio Rhein-Neckar e. V.
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Alice Bensheimer - Eine Mannheimer Frauenrechtlerin
Vor einem Jahr wurde der Rosengarten um den Alice-Bensheimer-Saal erweitert. Doch wer war diese Frau eigentlich? Dieser Frage gehen Christine Weiner von dem Freien Radio Rhein-Neckar und Dr. Rosmarie Günther, Althistorikerin und Autorin des Buches „Ein deftiges Mitmenschenherz. Alice Bensheimer“, in dieser Folge nach. Bensheimer gehört zu den wichtigsten Frauen in der Mannheimer Geschichte. Sie war die erste Armenpflegerin der Stadt in einem bis dato von Männern dominierten Arbeitsfeld. Durch ihre langjährige Tätigkeit im Bund Deutscher Frauenvereine und ihren Einsatz für das Frauenwahlrecht ging sie zudem als Frauenrechtlerin in die Mannheimer Geschichte ein. Herausragend war hierbei ihr Engagement für das Frauenwahlrecht, das dann 1918 in Deutschland eingeführt wurde. Weitere Stationen im Leben der Mannheimerin lassen sich in ihrer Biografie nachlesen, die im MARCHIVUM vor Ort oder im Onlineshop erhältlich ist. Jetzt reinhören und einen kleinen Vorgeschmack bekommen!
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Die Kurpfalz im Herzen, die Metropolregion Rhein-Neckar im Blick!
Unter diesem Slogan steht das neue Buch von Heiner Bernhard, dem Vorsitzenden des Vereins Kurpfalz e.V. und Ulrich Nieß, ehemals Direktor des MARCHIVUM, über „Geschichte(n) aus der Kurpfalz“. Darüber plaudern die beiden Herausgeber mit Annette Lennartz im neuesten Podcast. Vor 75 Jahren wurde der Verein Kurpfalz aus der Taufe gehoben. Sein Anliegen ist es, die historischen Wurzeln der heutigen Metropolregion Rhein-Neckar aufzuzeigen und zu verdeutlichen, woher die Besonderheit in der Mentalität seiner Bevölkerung rührt und warum sich der Name „Kurpfalz“ so hartnäckig hält, obwohl diese vor mehr als 200 Jahren von der politischen Landkarte verschwand. Fundiert wie kurzweilig und mit einem Augenzwinkern präsentieren namhafte Kenner im Buch dabei den „ersten Kurpfälzer“ vor 600.000 Jahren, die Höhe- wie Tiefpunkte im 17. bis 19. Jahrhundert oder weltbekannte Erfindungen aus der Region wie das Automobil. Und nicht zuletzt wird ein Ausblick gewagt, wie sich der Rhein-Neckar-Raum weiterentwickelt. Ein Buch für alle, die sich als Kurpfälzerin oder Kurpfälzer verstehen – oder die Kurpfalz verstehen wollen!
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Gemeinsam für Geschichte und Kultur
Was genau macht eigentlich ein Förderverein? Und warum sind Freundeskreise für Kulturinstitutionen heute wichtiger denn je? Kulturredakteurin Annette Lennartz spricht in dieser Folge mit Dr. Harald Stocker, Direktor des MARCHIVUM, und Helen Heberer, 1. Vorsitzende des Freundeskreises MARCHIVUM. Im Mittelpunkt stehen Aufgaben, Engagement und Verantwortung eines Fördervereins: von der finanziellen Unterstützung kultureller Projekte wie dem Sourati-Mural oder der Lichtmeile über den Betrieb des Museumsshops durch Ehrenamtliche bis hin zur Rolle des Freundeskreises in Zeiten kommunaler Sparmaßnahmen. Seit 1997 engagieren sich inzwischen über 900 Mitglieder für das MARCHIVUM – ein starkes Netzwerk für die Förderung von Geschichte, Kunst und Kultur.
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Mannheimer Mentalitäten
Mannheim hat viele Gesichter – und mindestens vier Mentalitäten. In der neuen Folge sprechen wir über das frisch erschienene Buch „Mannheimer Mentalitäten“, Band 13 der Schriftenreihe des MARCHIVUM. Autor Peter Koppenhöfer hat dafür über Jahre Geschichten von Mannheimer*innen gesammelt – mal heiter, mal überraschend, mal historisch wertvoll. Aus rund 100 Erzählungen entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie Menschen in dieser Stadt leben, denken und handeln – gestern wie heute. Gemeinsam mit Dr. Heidrun Pimpl, Redakteurin und Lektorin der Publikation, blickt Koppenhöfer hinter die Kulissen des Entstehungsprozesses. Moderatorin Christine Weiner führt durch ein Gespräch, das neugierig macht: Welche vier Mentalitäten prägen Mannheim? Und was verraten die vielen Geschichten über das Selbstverständnis einer ganzen Stadt? Das Buch ist bereits kurz nach Erscheinen ein Bestseller im MARCHIVUM – erhältlich vor Ort oder im Onlineshop. Jetzt reinhören und Mannheims Vielfalt neu entdecken!
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Gurs 1940
Vor 85 Jahren, am 22./23. Oktober 1940 deportierten die Nationalsozialisten mehr als 6.500 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Baden, der Pfalz und dem Saarland nach Südfrankreich, wo sie im Lager Gurs interniert wurden. Darunter befanden sich knapp 2.000 Menschen aus Mannheim. Es war eine der ersten Massendeportationen deutscher Jüdinnen und Juden aus dem Reichsgebiet und bedeutete das faktische Ende der Jüdischen Gemeinden in Südwestdeutschland. Hunderte Deportierte starben in den französischen Lagern; die meisten wurden ab 1942 in den Vernichtungslagern Auschwitz-Birkenau, Sobibor und Majdanek ermordet. Im MARCHIVUM ist bis 9. November die Sonderausstellung „Gurs 1940“ der Berliner Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz zu sehen, die aus verschiedenen Perspektiven die Gurs-Deportationen, deren geschichtliche Kontexte und die Folgen der Deportation in den Blick nimmt. Sie wird ergänzt um lokale Aspekte und Biografien aus Mannheim. MARCHIVUM-Mitarbeiter Dr. Marco Brenneisen berichtet im Gespräch mit Kulturredakteurin Annette Lennartz über die Deportationen 1940, die Wanderausstellung sowie die anstehenden Begleitveranstaltungen – darunter die Präsentation eines Buches, das das MARCHIVUM in Kooperation mit dem Stadtarchiv Ludwigshafen und der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin) veröffentlicht hat und die Fotografien der Deportation aus Ludwigshafen in den Blick nimmt.
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Clara, das Nashorn in Mannheim
Im Jahr 1747 herrscht in Mannheim Ausnahmezustand – nicht wegen eines politischen Umsturzes, sondern wegen Clara, einem indischen Panzernashorn das auf ihrer Tour durch Europa auch Mannheim einen Besuch abstattete. Über 200 Jahre vor Instagram und viralen Sensationen wird Clara zum Superstar. Angekündigt auf Plakaten mit Zeichnung und Gedichten. Was diese wahre Geschichte mit einer Witwe, dem Kurfürst Carl Theodor und Bier auf dem Transportschiff hat, erfahrt ihr in der neuen Podcast-Folge mit MARCHIVUM-Direktor Dr. Harald Stockert und Kulturredakteurin Annette Lennartz.
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Mannheim – Stadt der Migration
Ohne Migration wäre Mannheim wohl ein Dorf geblieben. Über Jahrhunderte hinweg prägte Einwanderung die Entwicklung der Stadt – ob infolge der ersten Stadtprivilegien, auf der Suche nach Arbeit oder im Rahmen von Zwangsmigrationen. Mit den Menschen kamen neue Sprachen, Kulturen und Geschichten. Im neuen Podcast des MARCHIVUM werfen wir einen Blick auf einen bislang wenig dokumentierten Teil der Stadtgeschichte: die Perspektiven der Einwanderinnen und Einwanderer. Denn ihre Geschichten wurden lange allenfalls punktuell gesammelt und gesichert, drohten so in Vergessenheit zu geraten. Was einst als Projekt begann, ist heute ein fester Arbeitsbereich im MARCHIVUM: Migrationsgeschichten sichtbar machen, Erinnerungen bewahren und das kulturelle Erbe dokumentieren, das Mannheim bis in unsere Tage mitprägt. Welchen Einfluss hat(te) Migration auf unsere Stadt? Welche Lücken schließen sich im MARCHIVUM – und welche Fragen bleiben offen? Hört rein in die die 21. Folge unseres Podcasts mit Dr. Anja Gillen (Stadtgeschichte und Migration), Yasemin Yurtsever (Dokumentation Migration) und Annette Lennartz (Kulturredaktion bermuda.funk).
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Archive zwischen digitaler Unsterblichkeit und Amnesie
Was bleibt von unserer Gegenwart? Und wer entscheidet, was archivwürdig ist? In dieser Folge sprechen Dr. Harald Stocker (Direktor des MARCHIVUM) und Rainer Grund (bermuda.funk Kulturredaktion) über die Herausforderungen moderner Archivierung: von neuen Dateiformaten und technischen Risiken über gesellschaftliche Auswahlprozesse bis hin zu praktischen Tipps für den privaten Umgang mit digitalen Erinnerungen. Eine spannende Reise durch Speicherstrategien, Zukunftssicherheit – und die Frage, wie Geschichte entsteht.
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Die "Benz-Baracken"
Die „Benz-Baracken“ sind ein Mannheimer Mythos. Ob Unterhaltungsfernsehen, Fußballfans oder die Mannheimer Bevölkerung, der Begriff wird recht häufig benutzt. Doch was es wirklich mit dem einstigen Elendsviertel auf sich hat, wissen gar nicht so viele. Annette Lennartz kommt mit Philipp Breitenreicher vom Waldhof Fan-Podcast „Druff un Dewedder“ zu Geschichte und Gegenwart der „Baracken“ ins Gespräch. Und Achtung Spoiler: Die „Benz-Baracken“ gibt es nicht mehr.
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Jüdische Logen
In Mannheim wurde 1896 die August Lamey-Loge gegründet, sie gehörte dem jüdischen Orden B´nai B´rith an und unterstützte Projekte für das soziale, geistige und wirtschaftliche Wohl der Jüdinnen und Juden in Mannheim. Vor dem Verbot in der NS-Zeit existierten in Deutschland rund 100 weitere Logen des traditionsreichen Ordens. Die neue Sonderausstellung im MARCHIVUM stellt die Geschichte der jüdischen Logen in Mannheim und Frankfurt a.M. dar. Im Podcast spricht Annette Lennartz mit Ralph Hofmann, dem Präsidenten der heutigen B´nai B´rith Frankfurt Schönstädt Loge e.V., und Dr. Andreas Schenk vom MARCHIVUM über die jüdischen Logen und ihre Leistungen. Erfahren Sie, wo in Mannheim sich das Logenhaus befand und was es mit den jüdischen Schwesternvereinigungen auf sich hatte. Welche Rolle spielte Alice Bensheimer und welche Schicksale erlitten die Logenbrüder und -schwestern in der NZ-Zeit?
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80 Jahre Kriegsende in Mannheim
Am 29. März 1945 besetzten US-amerikanische Truppen Mannheim. Das nationalsozialistische Regime war in Mannheim zu Ostern 1945 besiegt, bis 8. Mai 1945 auch im Rest Europas. Die Reaktionen auf das Kriegsende vor Ort waren alles andere als eindeutig. Europa erlebte in der Folge seine längste Friedenszeit. Trotz der Erfahrungen der NS-Zeit hat es in den vergangenen 80 Jahren immer wieder demokratiefeindliches Gedankengut sowie Menschen verachtende Gewalt gegeben. Die Stadt Mannheim hat in Kooperation mit Kirchengemeinden, der Jüdischen Gemeinde, Vereinen, Kulturakteur*innen und vielen mehr ein beeindruckendes und umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum Thema Kriegsende 1945 zusammengestellt. Über die Ereignisse im März 1945 und über die seit Kriegsende umfangreichste Veranstaltungsreihe berichten Bürgermeister Thorsten Riehle und Abteilungsleiter für Ausstellungen am MARCHIVUM Dr. Christian Groh gemeinsam mit Kulturredakteurin Annette Lennartz.
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Die STADTPUNKTE
Wo erfand Carl Benz das Automobil? Was war die Spiegelfabrik? Und was passierte im alten Kaufhaus in N 1? Fast 20 Jahre gibt es sie nun schon und noch immer sind sie aktuell und bemerkenswert: die über 150 Glastafeln mit Informationen zu historischen Highlights aber auch zu verschwunden Orten der Mannheimer Stadtgeschichte. Am authentischen Ort, kurz, prägnant und immer mit Bildern versehen. Kulturredakteurin Annette Lennartz fragt den Leiter des MARCHIVUM Dr. Harald Stockert und seine Assistentin Dr. Heidrun Pimpl zu spannenden Details vom Vorgängerbau des Barockschlosses bis zum Gewerbepark auf dem Schildkrötgelände in Neckarau.
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„Wie Tag und Nacht“
Mannheim feiert 100 Jahre Neue Sachlichkeit. Aus diesem Anlass zeigt das MARCHIVUM die Sonderausstellung „Wie Tag und Nacht. Leben in den Goldenen Zwanzigern“. Im Fokus steht der ebenso bewegte wie widersprüchliche Alltag der Menschen im Mannheim der Weimarer Republik. Kulturredakteurin Annette Lennartz spricht mit der Kuratorin Dr. Anja Gillen über eine von rasantem Fortschritt, spektakulären Neuerungen, aber auch großen Herausforderungen geprägte Zeit. Erfahren Sie in dieser Episode etwas über den Unterricht in Freiluftklassen oder was der „Neue Tanz“ mit Mannheim zu tun hat. Lassen Sie sich in die moderne Bauhauswohnung oder die schillernden Varietés der Quadratestadt entführen. Kurz: Spüren Sie dem Lebensgefühl der Roaring Twenties in unserer Stadt nach.
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Die „Einverleibung“ Neckaraus
Ist Mannheim eine Stadt mit Selbstbewusstsein und Größe? Wie wächst eine Stadt und wann spricht man von Urbanität? Vor welchen Interessenskonflikten und Herausforderungen stand man zur Zeit der Industrialisierung, als die Fläche der Stadt nicht mehr ausreicht? Antworten dazu gibt es in dieser Folge von Dr. Harald Stockert. Anlassbezogen spricht der MARCHIVUM-Direktor über das 125. Jubiläum der Eingemeindung Neckaraus. Dabei blickt er auf die Entwicklung einer einstigen Insel zum wohlhabenden Dorf und seiner „Einverleibung“ als Stadtteil Mannheims.
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Carl Theodors Mannheim
Die neue Folge des MARCHIVUM-Podcasts widmet sich Mannheims denkwürdigem Kurfürsten Carl Theodor. Viele Kultureinrichtungen nahmen sich für 2024 seinen 300. Geburtstag zum Anlass, um an die schillernde Person sowie an die damalige Zeit zu erinnern – so auch das MARCHIVUM, nur anders! Denn wie der Titel der aktuellen Sonderausstellung "Carl Theodors Mannheim – Die Stadt, ihre Menschen und der Kurfürst" verrät, fokussierten sich die Ausstellungsmacher*innen hier auf unterschiedliche Blickrichtungen wie die einer Magd, eines Musikers oder eines Bettlers. Um über diese vielseitigen Perspektiven und die aufregende, bis in die Gegenwarte prägende Zeit des Carl Theodors zu sprechen, lud Christine Weiner die Ausstellungsleiter Dr. Thomas Throckmorton und Dr. Andreas Schenk ins bermuda.funk-Studio ein. Was beide an Carl Theodor schätzen und wie die Stadt sich unter der kurfürstlichen Regierung entwickelte, das erfahren Sie in dieser Episode.
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Mannheimer Fußballsommer 1949
Diesen Sommer jährte sich zum 75. Mal ein großes Kapitel Mannheimer Fußballgeschichte. Denn 1949 ist es zum ersten und bisher einzigem Mal gelungen, die Meisterschaft im deutschen Fußball nach Mannheim zu holen. MARCHIVUM-Direktor Dr. Harald Stockert traf zu diesem Anlass den langjährigen Fanbeauftragten des SV Waldhof und Kenner der Mannheimer Fußballgeschichte Martin Willig. In dieser Episode wandern beide auf den Spuren des 11. Juli 1949 und sprechen über das gewonnene Endspiel, den feierlichen Einzug der Mannschaft in Mannheim und die Umstände des Fußballs damaliger Zeiten einschließlich Regelkunde.
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Streetart im Hochbunker
Annette Lennartz trifft Streetart Künstlerpaar Sourati im MARCHIVUM, an dem Ort, an dem Christina Laube und Mehrdad Zaeri seit Herbst 2023 bis zum Sommer 2024 an einem überdimensionalen Kunstwerk gearbeitet haben. Gemeinsam mit der Kulturredakteurin des bermuda.funk begehen beide das linke Treppenhaus des größten Hochbunkers der Stadt, um über ihre Zeichnungen und Malereien zu sprechen, die sie hier an die Wände gebracht haben. Die einzelnen Abschnitte erzählen Einzelschicksale, die sich zur Zeit des Nationalsozialismus ereignet hatten und die das Duo bei seiner Recherche zum Auftrag emotional berührt haben. Somit kann das Treppenhaus des MARCHIVUM als eine Art künstlerisches Archiv der Stadt gesehen werden. Wie es zur Zusammenarbeit kam, was Besucher*innen vor Ort erwartet und wie sich die Arbeit an Wänden von Buchprojekten unterscheidet, verrät diese Folge des MARCHIVUM-Podcasts.
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QUEER im Leben!
Kulturredakteurin Fides Schopp und Kurator Dr. Andreas Schenk sprechen in dieser Folge über die Sonderausstellung "QUEER im Leben!". Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie sehr queere Menschen auch in der Rhein-Neckar-Region verfolgt und ausgegrenzt wurden, wie sie um ihre Anerkennung und ihre Rechte kämpfen mussten. Wie sieht es heute aus und was erwartet die Besucher*innen der Ausstellung.
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Clubkultur in Mannheim
Die Mannheimer Clubkultur hat eine lange Tradition und hat sich über die Jahre verändert. Die Ursprünge reichen bis in die 60er Jahre zurück. Junge Erwachsene schafften sich Räume im Untergrund und gründeten eigene Clubs – von Jugendlichen für Jugendliche. Dokumentiert ist davon allerdings wenig. Redakteurin Melanie Holstein vom bermuda.funk sprach mit dem stellvertretendem Direktor des MARCHIVUM Dr. Thomas Throckmorton sowie Zeitzeugen Benny Roos und Klaus Hiltscher, die beide von ihren Erinnerungen berichten und die Zuhörer*innen dieser Folge auf eine Zeitreise in die Clubs der 60/70er Jahre mitnehmen.
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Ludwig Frank
In der achten Folge des MARCHIVUM-Podcasts sprechen Kulturredakteurin Annette Lennartz, MARCHIVUM-Direktor Dr. Harald Stockert und der Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch über einen der bekanntesten Politiker Mannheims: Ludwig Frank (1874–1914). Anlass ist sein 150. Geburtstag. Von Beruf Rechtsanwalt, schaffte es Frank schon mit 30 Jahren in den badischen Landtag und bald darauf in den Reichstag. Als charismatischer Redner und engagierter Bürger setze er sich vor allem für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Abschaffung des diskriminierenden Dreiklassenwahlrechts und für Schulbildung ein. Obwohl Kriegsgegner, meldete er sich 1914 freiwillig an die Front. Er fiel in einem der ersten Gefechte in Frankreich. Trotz seiner recht kurzen Zeit als Politiker spielt Frank eine wichtige Rolle in der SPD im Richtungskonflikt zwischen Revolution und Revisionismus. Mehr zur Person des überzeugten Wahl-Mannheimers Ludwig Frank gibt es in dieser Podcast-Folge.
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Zwei Wege nach Auschwitz
Passend zur Neuauflage der Publikation „Der Kommandant und die Bibelforscherin: Rudolf Höß und Sophie Stippel“ sprach bermuda.funk-Kulturredakteurin Annette Lennartz mit Autorin Karen Strobel und Stippels Enkel Gerald Sander über die bewegende Geschichte beider Hauptfiguren des Projekts „Zwei Wege nach Auschwitz“ aus dem Jahr 2018. Dazu zählt neben dem Buch auch der Dokumentarfilm „Die Köchin des Kommandanten“. Publikation und Film gehen auf Spurensuche zweier Menschen, die sich einst in Mannheim kannten und Jahre später in Auschwitz, dem Ort grauenvollster Verbrechen, wiederbegegneten. Dieses Jahr erfährt das MARCHIVUM-Projekt mit der Erscheinung des oscarprämierten Spielfilm „The Zone of Interest“ viel öffentliche Aufmerksamkeit. Wieso das so ist und welche Unterschiede zum Kinofilm hervorgehoben werden können, verrät die neue Podcast-Folge.
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Wozu brauchen wir Archive?
Zum bundesweiten Aktionstag "Tag der Archive" lud Direktor Dr. Harald Stockert den neuen Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur, Thorsten Riehle, als Ehrengast ins MARCHIVUM ein, um vor Publikum über die Bedeutung von Archiven und die damit verbundene Archivarbeit zu sprechen. Kulturredakteurin Annette Lennartz vom bermuda.funk - dem Freien Radio Rhein-Neckar e.V. interviewte beide und zeichnete die Gesprächsrunde live als neue Podcast-Folge auf. Stockert und Riehle erinnern sich darin unter anderem an den Umzug des Archivs vom zentral gelegenen Collini-Center in den größten Hochbunker der Stadt, der am Rande der Neckarstadt-West steht. Es geht um Schutz, kreative Architektur, Stadtstrukturen sowie die Offenheit einer städtischen Institution gegenüber Bürger*innen und allen Interessierten.
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Ein Gang durchs Archiv
Was steckt im größten Hochbunker der Stadt Mannheim? Welche Geschichten erzählt dieser geschichtsträchtige Ort in der Neckarstadt-West und was erwartet die Besucher*innen heute hier? In dieser Folge führt das MARCHIVUM-Team die bermuda-funk-Kulturredaktion durch die Institution und nimmt die Podcast-Zuhörer*innen mit auf einen Rundgang voller Einblicke hinter die Kulissen.
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Mannheim in 100 Objekten
Dieses Buch wirft Schlaglichter auf die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Mannheims von der Gründung 1607 bis zur Gegenwart. Vorgestellt werden bedeutsame Dokumente, eindrucksvolle Gegenstände und kostbare Kunstwerke. Einige diese 100 Objekte stellt das Autor*innen-Team in dieser Folge im Interview mit Annette Lennartz vor.
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Zeitzeugin-Interview mit Karla Spagerer
In der dritten Folge interviewt MARCHIVUM-Direktor Dr. Harald Stockert die 94-jährige Zeitzeugin Karla Spagerer. Geboren 1929 und aufgewachsen im Mannheimer Arbeiterviertel Waldhof, hat sie viel über die NS-Zeit zu erzählen. Es geht um Widerstand, Mut, ihre vorbildliche Großmutter, die sie schon früh lehrte, den Nazis keinen Glauben zu schenken. Außerdem spricht sie über versuchte Indoktrination, Antisemitismus sowie über die Rolle von Mädchen und Frauen im sogenannten Dritten Reich.
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Willy Brandt in Mannheim
Anlässlich einer Ausstellung zu Willy Brandt im Marchivum Mannheim gibt es diesen Podcast. Wir erfahren, was Willy Brandt mit Mannheim verbindet und was seine Politik auszeichnete. Andreas Schenk, Historiker vom Mannheimer Stadtarchiv und Helen Heberer, Stadträtin und ehem. Landtagsabgeordnete der SPD machen sich auch Gedanken über seine Persönlichkeit und seine besondere Art zu sprechen. Redakteurin Annette Lennartz spricht mit ihnen.
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Napoleons Zweitfamilie in Mannheim
Dr. Harald Stockert, Direktor des MARCHIVUM, spricht im Interview mit Annette Lennartz über seine neuste Publikation „Napoleons Zweitfamilie in Mannheim. Der Sohn, die Geliebte, die Adoptivtochter und der Intendant des Nationaltheaters“
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