PODCAST · sports
Der YeahFußball-Podcast
by Daniel Kultau
Die besonderen Geschichten des Fußballs: Tragisch, lustig, skurril und abseitig.
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Skandal oder Sensation? Spaniens 12:1 gegen Malta | EM 1984 Quali
Am 21. Dezember 1983 schreibt Spanien Fußballgeschichte – mit einem Ergebnis, das bis heute für Diskussionen sorgt. Um sich für die Europameisterschaft 1984 zu qualifizieren, braucht die spanische Nationalmannschaft einen Sieg gegen Malta mit elf Toren Unterschied. Eine scheinbar unmögliche Aufgabe. Was dann aber in Sevilla passiert, ist kaum zu glauben. In dieser Episode tauchen wir tief ein in eines der verrücktesten Spiele der 80er-Jahre ein: die Ausgangslage vor dem Spiel, die angespannte Situation in Spanien Anfang der 80er-Jahre und die besonderen Umstände rund um die Partie. Warum war der Druck so extrem? Welche Rolle spielten die Niederlande? Und wie konnte ein Team plötzlich Tore am Fließband erzielen? Es gibt einen Blick auf die 90 Minuten im Detail – von der nervösen ersten Halbzeit bis zur stürmischen Schlussphase. Außerdem geht es um die unmittelbaren Reaktionen nach dem Abpfiff und die Vorwürfe, die bis heute im Raum stehen: War alles mit rechten Dingen zugegangen? Auch Jahrzehnte später sorgen Aussagen von Beteiligten erneut für Gesprächsstoff. War es pure Motivation, ein sportliches Wunder – oder doch mehr?
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Marokko vs. Senegal: Das verrückte Skandalfinale beim Afrika Cup 2025
Das Finale des Afrika Cup 2025 zwischen Marokko und Senegal hatte alles – nur keinen normalen Spielverlauf. Schon vor dem Anpfiff überschatten Chaos und Vorwürfe die Partie. Im Spiel selbst folgen bizarre Szenen rund um ein aberkanntes Tor, einen umstrittenen Elfmeter und fast einen zwischenzeitlichen Spielabbruch. Auf den Rängen eskaliert die Stimmung, auf dem Platz droht das Finale komplett zu kippen. Und dann ist da noch das Nachspiel: Wochen später wird das Ergebnis am Grünen Tisch gedreht – der Titel aberkannt, der Streit geht weiter. Um Ordnung in das ganze Chaos zu bringen, ist Martin Roser vom kicker als Gast dabei. Er hostet den Podcasts „Soka – Fußball in Afrika“ und kennt somit den afrikanischen Fußball. Und er erlebte das Finale des Afrika Cup 2025 live im Stadion in der marokkanischen Hauptstadt Rabat. Er gibt exklusive Einblicke in die Atmosphäre vor Ort, ordnet die Ereignisse ein und erklärt, warum dieses Finale so besonders war. Eine Episode über eines der wildesten und umstrittensten Endspiele der jüngeren Fußballgeschichte.
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Mundialito 1980 - Die vergessene Weltmeisterschaft der Weltmeister
Ein Turnier mit den größten Fußballnationen der Welt – und trotzdem kennt es heute kaum jemand. 1980 richtet Uruguay zum 50-jährigen Jubiläum der WM ein besonderes Turnier aus: Die Mundialito. Dort treten fünf Weltmeister und die Niederlande gegeneinander an, um den „Weltmeister der Weltmeister“ zu ermitteln. Mit dabei sind große Namen des Weltfußballs, junge Stars wie Diego Maradona und die besten Teams ihrer Zeit. Doch das Turnier ist mehr als nur Fußball. Uruguay wird damals von einer Militärdiktatur regiert. Das Mundialito soll als Propaganda dienen und das Land international in gutem Licht darstellen. Gleichzeitig wächst der Widerstand in der Bevölkerung – auch sichtbar in den Stadien. Während Gastgeber Uruguay um Ruhm und nationale Identität kämpft, reist die deutsche Nationalmannschaft als Europameister an. Sportlich bleibt sie hinter den Erwartungen – und sorgt abseits des Platzes mit Partynächten für Schlagzeilen. In dieser Folge geht es um: - den Mundialito 1980 in Uruguay - die Verbindung von Fußball und Politik - die Militärdiktatur und ihren Einfluss auf den Sport - die deutsche Nationalmannschaft beim Turnier - große Spiele, bekannte Spieler und ein vergessenes Finale Eine Geschichte über Fußball, Macht und Erinnerung – und darüber, warum der Mundialito 1980 bis heute ein verborgenes Kapitel der Fußballgeschichte ist.
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Eden Hazard bei Real Madrid: Wenn Weltklasse nicht reicht
Eden Hazard kam als Weltstar vom FC Chelsea zu Real Madrid – und trotzdem lief es nicht so, wie es wohl alle erwartet hatten. In dieser Episode schauen wir uns genau an, was schiefging und warum selbst das größte Talent nicht automatisch Erfolg garantiert. Gemeinsam mit Nils Kern von REAL TOTAL gibt es einen Rückblick auf Hazards Zeit in Madrid: die großen Erwartungen nach Cristiano Ronaldos Abgang, Verletzungen, Fitnessprobleme und den Druck, als neuer Hoffnungsträger zu glänzen. Mit dabei sind Stimmen von Mitspielern und Trainern wie José Mourinho, Jürgen Klopp, Pep Guardiola, John Terry oder auch Carlo Ancelotti. Sie ordnen Eden Hazard ein und zeigen, warum er bei Real Madrid nie sein volles Potenzial ausschöpfen konnte. Doch bevor es königlich wird, gibt es einen Blick auf den steilen und unaufhaltsamen Aufstieg von Eden Hazard. Sein Durchbruch beim OSC Lille und der Weg zur absoluten Weltklasse beim FC Chelsea. Hazards Zeit bei Real Madrid zeigt die Höhen, Tiefen und überraschenden Wendungen eines Weltstars im weiß-goldenen Trikot. Von spektakulären Dribblings bis zu persönlichen Rückschlägen – und was hat Mario Kart eigentlich mit all dem zu tun? Erfahrt es in der neuen Episode.
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Wie Elton John Borussia Mönchengladbach kaufte
Am 1. April 1989 sorgt eine Nachricht für Aufsehen im deutschen Fußball: Der Weltstar Elton John taucht rund um das Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München auf und spricht plötzlich über Millionen, Investitionen und große Pläne. Dass Elton John eine Nähe zum Fußball hat, war bekannt. In den 70ern stieg er zuerst bei den LA Aztecs in der NASL ein, später dann bei seinem Herzensverein FC Watford. Den führte er von der vierten bis in die erste englische Liga und das FA-Cup-Finale. Aber wichtiger: Der Fußball rettete Elton John während seiner großen Tourneen. SPOILER Am 1. April 1989 sollte Elton John dann auch noch Borussia Mönchengladbach übernehmen. Die Verantwortlichen der Borussia freuten sich bereits und auch Elton John sprach im ZDF schon von der Übernahme. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich dabei nur um einen Aprilscherz handelte - den vielleicht größten in der Geschichte der Fußball-Bundesliga.
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Youri Djorkaeff: Der Fall des 1. FC Kaiserslautern
Youri Djorkaeff und der Fall des 1. FC Kaiserslautern steht für eine der berüchtigsten Phasen der FCK-Geschichte. Kaum ein Verein ist so eng mit Weltmeistern verbunden wie der 1. FC Kaiserslautern: 1954 mit Fritz Walter und Co., 1990 mit Andreas Brehme, 2014 mit Miroslav Klose. Doch nicht jeder Weltmeister brachte sportlichen Glanz auf den Betzenberg. Als der französische Weltmeister Youri Djorkaeff 1999 von Inter Mailand nach Kaiserslautern wechselt, scheint der FCK endgültig in der europäischen Spitze angekommen zu sein. Deutscher Meister 1998, Champions-League-Nächte, internationale Aufmerksamkeit – der Verein wirkt größer als je zuvor. Sportlich überzeugt Djorkaeff zunächst, entscheidet Spiele im UEFA-Pokal und liefert unvergessene Momente. Doch hinter den Kulissen beginnt sich etwas zu verschieben. Der Abgang von Otto Rehhagel, Spannungen mit Trainer Andreas Brehme und wachsende Egos lassen den sportlichen Erfolg bröckeln. Gleichzeitig verändert sich die DNA des Klubs: Statt Identifikation zählen große Namen, hohe Gehälter und kurzfristige Effekte. Gemeinsam mit Dirk Stiwitz vom Online-Magazin „Treffpunkt Betze“ führt der Blick tief in eine Zeit, die von Größenwahn, intransparenten Vertragsmodellen und finanziellen Fehlentscheidungen geprägt war. Verdeckte Zahlungen über Agenturen, steigende Verbindlichkeiten und der Verlust wichtiger Einnahmequellen leiten einen Abwärtsstrudel ein, der Jahre später im Punktabzug, im Bundesliga-Abstieg und schließlich in der Insolvenz mündet. Youri Djorkaeff steht dabei weniger als Schuldiger, sondern als Symbol für einen Moment, in dem der 1. FC Kaiserslautern den Kontakt zu seiner eigenen Identität verlor. Eine Geschichte über Aufstieg, Selbstüberschätzung und den langen Weg zurück zur Stabilität.
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Michael Ballack: Das unwürdige Ende in der Nationalmannschaft
Michael Ballack war in den 2000er-Jahren der wohl prägendste deutsche Fußballer. Er durchlebte mit der Nationalmannschaft die ganz dunklen Jahre, führte sie zurück an die Weltspitze – und wurde zum Gesicht einer neuen Fußball-Ära. Umso unverständlicher wirkt sein Abschied aus dem DFB-Team, über den sich heute fast alle einig sind: Er war nicht würdig. Doch wie konnte es so weit kommen, dass für den Capitano plötzlich kein Platz mehr war? In dieser Episode blicken wir zurück auf Ballacks außergewöhnliche Laufbahn: von seinem Debüt 1999, über sein heroisches Opfer im WM-Halbfinale 2002, das Sommermärchen 2006 und den Vize-EM-Titel 2008. 2010 sollte in Südafrika endlich die Krönung folgen – doch weniger als einen Monat vor dem Turnier wurde Ballack im FA-Cup-Finale von Kevin-Prince Boateng so hart gefoult, dass er die WM verpasste. Es folgte eine bittere Phase, sportlich wie privat, die schließlich zu seinem abrupten Ende in der Nationalmannschaft führte. Wir erzählen die ganze Geschichte dieses unrühmlichen Abschieds – und stellen am Ende die Frage, die viele Fans bis heute beschäftigt: Was wäre gewesen, wenn dieses eine Foul nie passiert wäre?
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Der Flugzeugabsturz von Chapecoense – Was wirklich in dieser Nacht geschah
Am 28. November 2016 stürzt das Flugzeug von Chapecoense SC kurz vor Medellín (Kolumbien) ab. An Bord: die gesamte Mannschaft, Trainer, Journalisten und Crew – auf dem Weg zum Finale der Copa Sudamericana. Nur sechs Menschen überleben den Absturz des Flugs LaMia 2933. Was als größter Moment in der Vereinsgeschichte von Chapecoense begann, wurde zur größten Tragödie des brasilianischen Fußballs. Ein kleiner Club aus der Stadt Chapecó schaffte es in nur wenigen Jahren von der vierten bis in die erste Liga. Von dort aus ging es dann weiter über den südamerikanischen Kontinent. Doch auf dem Weg zum möglicherweise größten Triumph kam es zu folgenschweren Fehlern der Fluglinie LaMia - die schließlich in einer Katastrophe endeten. In dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die Helden von Chapecoense, den unfassbaren Zusammenhalt der Stadt und die unglaubliche Solidarität der Fußballwelt – vom respektvollen Stadion in Medellín bis zur emotionalen Trauerfeier in der Arena Condá. 🎧 Die ganze Geschichte hört ihr in der neuen Podcast-Episode: „Der Flugzeugabsturz von Chapecoense – Was wirklich in dieser Nacht geschah“ Community: Folgt dem YeahFußball-Podcast gerne auf Instagram, BlueSky, TikTok oder WhatsApp. Audio-Credits: Ende.app Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion, Audio-Produktion, Titelgrafik: Daniel Kultau Unterstützung: Der YeahFußball-Podcast ist ein reines Hobby-Projekt. Wenn ihr mich dabei unterstützen wollt, könnt ihr das gerne über Paypal tun. Vielen Dank!
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YF-Info: Was war los und wie gehts weiter?
Technische Probleme - was steckte dahinter und wie gehts weiter?
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Der Ligapokal: Wie das Turnier kam, glänzte und verschwand
Vorbereitungsturniere in der Sommerpause: Eigentlich ganz nice. Daher gibts in dieser Episode einen Rückblick auf den Ligapokal - das vielleicht größte Vorbereitungsturnier. Vom Olympia-Sommer 1972 bis zur letzten Austragung 2007. Von den Anfängen über den Fuji-Cup, den DFB-Supercup, den Premiere Ligapokal, dem DFL-Ligapokal bis hin zu den letzten Finals gibts die Entwicklung eines Wettbewerbs, der heute fast in Vergessenheit geraten ist. Der Startschuss fiel 1972: Wegen der Olympischen Spiele in München begann die Bundesliga-Saison verspätet, und erstmals wurde ein Ligapokal ausgetragen – mit 32 Teams. In den 1980er-Jahren folgte der Fuji-Cup, der kleine Städte wie Passau, Koblenz oder Herne zu Austragungsorten machte. Parallel lief der DFB-Supercup, der jedoch unter schwachen Zuschauerzahlen litt. 1997 verschmolzen Fuji-Cup und Supercup zum DFB-Ligapokal - zumindest inoffiziell. Meister, Pokalsieger, Vizemeister und weitere Top-Teams kämpften in kleineren Stadien um den Titel. Finanziell lohnend für die Vereine, aber oft nur im Pay-TV zu sehen. Sportlich dominierten der FC Bayern München, später auch Hertha BSC, Werder Bremen, Schalke 04 und der Hamburger SV. Trotz Stars wie Giovane Élber (Rekordtorschütze) und Hasan Salihamidžić (Rekordspieler) nahm das Interesse stetig ab. 2007 sicherte sich der FC Bayern den letzten Titel, bevor der Wettbewerb eingestellt und durch den DFL-Supercup ersetzt wurde. Die Episode bietet einen umfassenden Überblick über unter anderem: Die Entstehung und Entwicklung des Ligapokals Höhepunkte und Kuriositäten aus Fuji-Cup und Supercup Besondere Spielorte und TV-Übertragungen der 80er- und 90er-Jahre Ein Rückblick auf ein Stück deutscher Fußballgeschichte, das zwischen Sommerpause und Bundesliga-Saison für besondere Momente sorgte und dessen Wiederkehr bis heute offen bleibt.
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Der Champions League Albtraum von Loris Karius
Am 26. Mai 2018 hat sich im Olympiastadion von Kiew eine Fußballgeschichte abgespielt, die bis heute untrennbar mit dem Namen Loris Karius verbunden ist. Das Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid sollte der größte Abend in der Karriere des deutschen Torhüters werden. Stattdessen wurde es zu seinem Albtraum. Zwei Fehler von Karius gingen direkt in die Fußballhistorie ein und prägten seine Laufbahn wie kein anderes Spiel. Doch was ist an diesem Abend wirklich passiert? Und wie ging es danach für ihn weiter? In dieser Podcast-Episode blicken wir nicht nur auf die 90 dramatischen Minuten von Kiew, sondern auch auf den langen Weg dorthin. Von den ersten Stationen in Mettenberg, Ulm und Stuttgart über den Wechsel zu Manchester City bis hin zum Aufstieg in Mainz. Wir zeigen, wie sich Karius beim FC Liverpool unter Jürgen Klopp durchgesetzt hat, welche Rückschläge es schon vor dem Finale gab und warum sein Weg in die Premier League so besonders war. Gehirnerschütterung durch Ramos? Natürlich geht es auch um die Folgen: die heftigen Reaktionen in Medien und sozialen Netzwerken, die Diskussion um eine mögliche Gehirnerschütterung durch Sergio Ramos und die Frage, ob diese alles verändernde Nacht seine Karriere tatsächlich besiegelt hat. Oder ob Karius noch einmal die Chance bekam, sich neu zu beweisen. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die weiteren Stationen seines Weges – von Besiktas Istanbul über Union Berlin bis hin zu Newcastle United. Und schließlich landet die Geschichte in Deutschland, wo Loris Karius heute wieder im Tor steht und versucht, seinen Platz im Fußball zurückzuerobern. Tragödie & Triumph Dieser Podcast erzählt nicht nur die Chronik einer Niederlage, sondern auch die Geschichte eines Spielers, der zwischen Hoffnung, Kritik und Comeback-Momenten immer wieder seinen Weg gesucht hat. Ein Stück Fußballgeschichte, das bis heute fasziniert – und zeigt, wie nah Triumph und Tragödie im Sport beieinanderliegen.
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WM 1998: Als Deutschlands Traum platzte und Berti Vogts gehen musste - Teil 2
Die deutsche Nationalmannschaft reiste als amtierender Europameister zur Weltmeisterschaft 1998 nach Frankreich – mit Spielern, die Fußballgeschichte geschrieben haben: Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus, Oliver Bierhoff oder Jürgen Kohler. Erfahrung ohne Ende, Siegermentalität en masse. Doch das sollte nicht zum Erfolg führen. In dieser Episode werfen wir einen Blick hinter die Schlagzeilen und erzählen die ganze Geschichte einer Fußballnation zwischen Hoffnung und Zerfall. Schon in der Gruppenphase gegen Jugoslawien, Iran und Mexiko wird klar: Die goldene Generation ist gealtert – und die Gegner sind mutiger geworden. Gleichzeitig wächst der Druck auf Trainer Berti Vogts. Medienkampagnen, Fanfrust und hitzige Interviews begleiten jede Partie. War die Kritik berechtigt – oder wurde Vogts zum Sündenbock gemacht? Dann kam das entscheidende Spiel: Deutschland gegen Kroatien im Viertelfinale der WM 1998. Für viele kam der Knackpunkt mit der Roten Karte für Christian Wörns. Spieler und Trainer Vogts gaben der Entscheidung des Schiedsrichters die Schuld am Ausscheiden. Diese Episode erzählt nicht nur den sportlichen Verlauf des Turniers, sondern auch die Hintergründe von Berti Vogts’ Rücktritt, den Beginn einer DFB-Krise und das Ende einer Ära in der deutschen Nationalmannschaft.
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Wie Tsubasa Ozora Japan zur WM 1998 brachte
Tsubasa Ozora ist auch heutzutage noch ein Vorbild für viele junge Fußballerinnen und Fußballer. Und das, obwohl Tsubasa Ozora nur ein Anime-Charakter ist. In der Serie „Captain Tsubasa“, die in Deutschland unter dem Namen „Die tollen Fußballstars“ lange Zeit auf RTL 2 lief, ist er der Protagonist und hat einen großen Traum. Und zwar möchte er sich mit der japanischen Nationalmannschaft für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren. Denn das war Japan zum Start der Serie im Jahr 1983 noch nie gelungen. Der Mann hinter dem Manga und dem Anime ist Yoichi Takahashi. Und er hat mit seiner Serie nicht nur etwas geschaffen, was viele Japanerinnen und Japaner inspirierte und für den bis dahin noch eher unbeliebteren Sport Fußball begeisterte. Er schaffte es auch das internationale Publikum glücklich zu machen. Darunter auch viele heutige Weltklassespieler wie Andrés Iniesta, Fernando Torres, Zinedine Zidane oder Thierry Henry. Wie Tsubasa Ozora und Yoichi Takahashi das geschafft haben und warum sie auch bei der ersten WM-Teilnahme Japans ihre Finger im Spiel hatten, hört ihr in dieser Episode.
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So funktioniert das Leihsystem des FC Chelsea
Der FC Chelsea ist für sein Leihsystem bekannt. Denn teilweise verleiht der englische Verein dutzende seiner Spieler in einer Saison quer an die unterschiedlichsten Vereine der Welt. Dabei sind immer wieder Spieler dabei, denen viele weder auf den ersten, noch auch den zweiten Blick den Sprung in die erste Mannschaft des FC Chelsea zutrauen. Doch hinter dem Leihsystem steckt viel mehr, als nur die erste Mannschaft des FC Chelsea zu unterstützen. Es ist ein eigenes Ökosystem, das weit über den eigentlichen Wert der Spieler hinausgeht. Der FC Chelsea betrachtet die Fußballer dabei immer wieder als kleine Firmen, ohne die Rolle eines Ausbildungsvereins einzunehmen. Wie das Leihsystem genau funktioniert, hört ihr in dieser Episode.
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Die Glasgow Rangers: Die Rückkehr - Part 2
Die Glasgow Rangers und ihre spektakuläre Rückkehr auf den schottischen Fußballthron. 2021 war "the journey", wie die Fans die Reise der Rangers nannten, endlich vorbei. Denn nach zehn Jahren reckten die Glasgow Rangers den Pokal wieder in die Höhe. Aber vorausgegangen war eine schwierige Dekade, in der die Mannschaft in der vierten Liga wieder ganz neu anfangen musste. Dort ging es gegen Gegner, bei denen die Rangers selbst in Hecken krabbeln musste, um die Bälle zu holen. Aber es war nicht nur ein Rückschlag für die Glasgow Rangers, sondern auch für den schottischen Fußball. Schließlich litt die Attraktivität der ersten Liga. Es gab kein Old Firm gegen Celtic Glasgow und den kleineren Teams der Liga fehlten zwei ausverkaufte Heimspiele und somit viel Kohle. Dadurch sank der Zuschauerschnitt der gesamten Liga. Die Rückkehr hat dann viel mit einem Namen zu tun: Steven Gerrard. Er führte die Rückkehr der Glasgow Rangers zurück auf den Thron an. Und das absolut beeindruckend!
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Die Glasgow Rangers: Der Fall - Part 1
Die Glasgow Rangers und ihr spektakulärer Fall in die vierte schottische Liga. Das ist ein beispielloser Fall. Denn die Glasgow Rangers sind kein Provinzclub, sondern einer der beiden großen Vereine des Landes. Für sie ging es als 54-facher schottischer Meister und 33-facher schottischer Pokalsieger in die Niederungen des schottischen Fußballs. Doch wie konnte es soweit kommen? Gerade nach all dem Erfolg, der sich zumindest national eingestellt hatte? Wie so oft werden die größten Fehler im Erfolg gemacht. Und wie so oft spielt das Geld dabei eine große Rolle. Denn auch wenn die Glasgow Rangers mit David Murray einen reichen Mann an der Seite hatten, schützte sie das nicht vor einem großen Schuldenberg, der sich anhäufte. Denn große Spieler wie Paul Gascoine, Brian Laudrup oder Tore André Flo fanden den Weg in den legendären Ibrox Park. Was auf die Party folgte, war der große Kater. Und schottische Verhältnisse, wie es Jürgen Klopp während seiner Zeit bei Borussia Dortmund mal nannte. Der Part 1 beschäftigt sich mit dem Fall der Rangers, dem großen schottischen Traditionsvereins.
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England und die Elfmeter: It´s not coming Home!
Englands stolze Fußballgeschichte – und ihr tragischster Gegner: der Elfmeterpunkt Englands Fußballgeschichte ist groß, stolz – und tragisch. Weltmeister 1966, Legenden wie David Beckham, Gary Lineker, Frank Lampard, Wayne Rooney und Co. Und dann wäre da noch der Elfmeterpunkt. Elf Meter bis zum Glück – oder bis zur nächsten nationalen Therapie-Sitzung. Kein anderes Land schaffte es, ein Elfmeterschießen so sehr zum kollektiven Trauma zu machen wie die Engländer. Der Fluch ist real. Aus Benediktbeuern nach Wembley In dieser Episode gehen wir dem Elfmeter-Trauma der „Three Lions“ auf den Grund. Dafür reisen wir zurück zu Karl Wald, dem bayerischen Schiedsrichter, der das moderne Elfmeterschießen erfand – ausgerechnet in Benediktbeuern. Von dort führte der Weg immer wieder nach Wembley. Helden, Tragödien und verschossene Elfmeter Wir erleben, wie Stuart Pearce, Gareth Southgate und Bukayo Saka Geschichte schrieben – auf die denkbar bitterste Weise. Und wir fragen uns: Ist das wirklich ein Fluch? Oder einfach Pech, gepaart mit jahrzehntelangen überhöhten Erwartungen und unbändiger Sehnsucht? „It’s coming home“ – oder doch nicht? Natürlich darf auch Football’s coming home nicht fehlen – der wohl optimistischste Fußballsong aller Zeiten, der mittlerweile vielleicht schon zur melancholischen Hoffnung der englischen Fans geworden ist. Denn immer, wenn England glaubt, der Bann sei gebrochen, endet es wieder mit einem verschossenen Elfmeter, hängenden Köpfen und der Erkenntnis: It’s not coming home. Zwischen Statistik und Psychologie – warum England zittert Aber vielleicht steckt mehr dahinter als nur Nervenversagen vom Punkt. Wir schauen auf Psychologie, Geschichte und Statistik – und darauf, wie Trainer Gareth Southgate, selbst einst tragische Figur von 1996, versuchte, den Fluch zu besiegen. Mit Erfolg? Teilweise! Eine Episode über Stolz, Scheitern, Hoffnung - und die wohl schmerzhafteste Fußballroutine Europas.
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WM 1998: Wie sich Deutschland nach Frankreich quälte - Teil 1
Die WM 1998 in Frankreich war für die deutsche Nationalmannschaft ein Turnier voller Widersprüche: gefeierte Helden, chaotische Spiele, veraltete Taktiken – und ein Skandal, der bis heute als die „dunkelste Stunde des deutschen Fußballs“ gilt. In dieser Episode nehmen wir euch mit zurück in eine Zeit, in der Oliver Bierhoffs Golden Goal bei der EM 1996 noch frisch in Erinnerung war – und die Hoffnung groß, dass Deutschland auch bei der WM wieder eine wichtige Rolle würde. Doch schon die Qualifikation zeigte: einfach würde es nicht werden. Späte Hattricks, zittrige Siege und ein Kader, der älter war als je zuvor – reicht das wirklich für den großen Wurf? Matthäus kehrt zurück Und dann war da noch das große Fragezeichen: Lothar Matthäus. Ausgemustert, abgeschrieben, eigentlich schon Geschichte – und doch stand er plötzlich wieder im Kader. Warum griff Berti Vogts ausgerechnet kurz vor der WM auf den Altmeister zurück? Und welche Rolle spielten die Machtkämpfe im Team des FC Bayern München, das damals nicht zufällig „FC Hollywood“ genannt wurde? Angriff auf Daniel Nivel Aber es geht nicht nur um Fußball auf dem Platz. Kaum ein Turnier ist so untrennbar mit einem einzelnen Schicksal verbunden wie die WM 1998. Am Rande des Vorrundenspiels gegen Jugoslawien wird der französische Polizist Daniel Nivel von deutschen Hooligans brutal zusammengeschlagen. Der Angriff geht um die Welt – und bringt den DFB sogar dazu, über einen Rückzug der Mannschaft nachzudenken. Hätte Deutschland dieses Zeichen setzen sollen? Im ersten Teil dieser Doppelfolge gibt es eine Reise zurück in die Zeit, in der im deutschen Fußball nicht gespielt, sondern gerumpelt wurde. Zwischen alten Helden und neuen Problemen. . War die WM 1998 ein Wendepunkt für den deutschen Fußball? Findet es heraus - in der neuen Episode!
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Arsène Wenger in Japan
Die Zeit von Arsène Wenger in Japan ist eine eher unbekannte. Kein Wunder. Denn alles was danach kam, überstrahlte einfach alles. Unzählige Titel hat Arsène Wenger in 22 Jahren als Trainer von Arsenal London gesammelt. Aber seine ersten Erfolge sammelte er beim AS Monaco, ehe es nach Japan zu Nagoya Grampus Eight ging. Anstatt weiter in Europa zu coachen, entschied sich Arsène Wenger für das damalige Fußball-Entwicklungsland Japan. Und Wenger-San sollte mit seiner Entscheidung genau die richtigen Weichen für die Zukunft stellen. Denn genau diese Zeit formte ihn zu dem Trainer, der aus dem Mittelklasse-Klub Arsenal London diesen Verein machen sollte, der er vor allem Mitte der 2000er-Jahre war. Doch so harmonisch das klingt: Der Abschied von Arsène Wenger aus Monaco hatte auch mit einem großen Skandal zu tun. Und fast wäre er sogar in der Bundesliga gelandet.
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WM 1998: Als der Iran auf die USA traf – Teil 1
In der Vorrunde der WM 1998 trafen der Iran und die USA aufeinander. Am 21. Juni 1998 war es in Lyon soweit. Die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder waren fast 20 Jahre nicht mehr vorhanden. Kaum ein anderes Spiel der WM-Geschichte war daher politisch so brisant, wie dieses Duell zwischen dem Iran und der USA. Für die Menschen im Iran sollte diese Begegnung etwas sein, von dem sie lange zehren würden. Der Weg nach Frankreich war jedoch lange, anstrengend und gipfelte in einem hochdramatischen Spiel in Melbourne. Um über den Weg des Iran zu sprechen, hilft mir Farid Ashrafian. Der leidenschaftliche Sportjournalist und Iran-Experte war 1998 bei allen drei Gruppenspielen der iranischen Mannschaft dabei und berichtet hautnah aus der damaligen Zeit.
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Als Oliver Kahn den Ball gegen Hansa Rostock ins Tor boxte
Manchmal frisst die Gier den Verstand auf. So auch am 3. März 2001 im Ostseestadion von Hansa Rostock. Bei Oliver Kahn, dem Torwart des FC Bayern München, hatte sich in den 90 Minuten zuvor einiges angestaut. Der FC Bayern steckte in einer Krise und gegen Hansa Rostock schien es die nächste Niederlage zu geben. Als es in der letzten Minute eine Ecke für den FC Bayern gab, stürmte Kahn in den Rostocker Strafraum – und zwar mit so einer riesigen Gier, dass der Verstand keine Chance mehr hatte. Damit sorgte Oliver Kahn für einen der ikonischsten Momente, der damaligen Fußball-Ära.
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Als die Färöer 1990 Österreich blamierten
Als die Färöer Inseln und Österreich im September 1990 aufeinandertrafen, war das eigentlich ein klares Ding. Vor allem in Österreich rechnete man mit einem hohen Sieg zum Start der Qualifikation für die EM 1992. Stürmer Toni Polster prohezeite sogar ein 10:0. Die Wiener Präpotenz war jedoch nicht völlig unbegründet. Die Färöer waren erst seit 1988 Mitglied der FIFA und seit 1990 ein Teil der UEFA. Außerdem war die Teilnahme zur Qualifikation für die Europameisterschaft 1992 in Schweden teuer. Die Färöer steckten damals in einer schweren Wirtschaftskrise. Dementsprechend trafen elf österreichische Profis auf Lehrer, Handwerker, Holzhändler und Co. Einer der fähringer Amateure war Jens Martin Knudsen, der mit seiner Zipfelmütze zum Symbol des Spiels wurde. Die Partie im September 1990 hinterließ im österreichischen Fußballgedächtnis ihre Spuren. So zittern die Österreicher bis heute, wenn es gegen Teams von den Färöer geht.
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Estland – Schottland: One Team in Tallinn
Das Spiel zwischen Estland und Schottland aus dem Oktober 1996 ist inzwischen als “One Team in Tallinn” in die Fußballgeschichte eingegangen. Denn während die schottische Mannschaft auf dem Platz stand, war kein Este weit und breit zu sehen. Trotzdem wurde das Spiel angepfiffen – zur Freude der rund 800 schottischen Fans im Stadion in Tallinn. Sie sangen trotz der kurzen Spielzeit ihre Songs. Darunter “One Team in Tallinn, there´s only one Team in Tallinn.” Die estnische Nationalmannschaft rückte erst zwei Stunden später an. Was war passiert? Schließlich handelte es sich nicht um ein trostloses Testspiel, sondern um ein offizielles Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.
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Die Schwalbe von Andreas Möller
Die Schwalbe von Andreas Möller ist eine der bekanntesten Szene in der Geschichte der Bundesliga. Am 13. April 1995 hob Möller im Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem Karlsruher SC ab. Daraufhin gab es Elfmeter. Es war die Geburtsstunde der “Schutzschwalbe”, auf die hitzige und teilweise skurrile Interviews und Aussagen folgten. Für Andreas Möller ging der Spießroutenlauf daraufhin allerdings erst so richtig los. Sowohl Medien als auch Fans attackierten Möller für seine Schwalbe. Abschreckend genug war die für die zukünftigen Generationen jedoch scheinbar nicht.
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Wie der FC Chelsea das Finale Dahoam 2012 zerstörte – Teil 1
Der FC Chelsea aus London gewann 2012 die Champions League und zerstörte damit das “Finale Dahoam” des FC Bayern München. Für den FC Chelsea war es jedoch kein Sieg aus dem Nichts. Schon einige Jahre zuvor hatten die Blues eine Hand an der Champions League Trophäe. Denn seit der Übernahme von Roman Abramowitsch hatte sich beim FC Chelsea einiges getan. Große Spieler, große Gehälter und ein ganz besonderer Trainer. Der ganz große Erfolg blieb jedoch vorerst aus. Um die Reise des FC Chelsea zum Titelgewinn 2012 zu begleiten, hat sich Jerome Mäser Zeit genommen. Er ist seit vielen Jahren Mitglied der German Blues und blickt auf die Zeit zurück.
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WM 1998: Als der Iran auf die USA traf – Teil 3
Der Iran steht bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich kurz vor dem wichtigen Spiel gegen die USA. Doch die Nachricht aus der Heimat bringt Unruhe: Die Spieler der Iran sollen nicht auf die der USA zugehen und ihnen die Hände schütteln. Der rettende Einfall kam dann vom schweizer Schiedsrichter Urs Meyer, sodass der vielleicht größte Sportmoment der iranischen Geschichte doch noch stattfinden konnte. Um über den Weg des Iran zu sprechen, hilft mir Farid Ashrafian. Der leidenschaftliche Sportjournalist und Iran-Experte war 1998 bei allen drei Gruppenspielen der iranischen Mannschaft dabei und berichtet hautnah aus der damaligen Zeit.
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Jürgen Klinsmann als Trainer in Südkorea: Nicht mehr gewollt
Kimchi, K-Pop, Klinsi! Als Jürgen Klinsmann im Februar 2023 neuer Trainer von Südkorea wurde, begann ein neues Kapitel im Leben des legendären Stürmers. Klinsmann gab schnell das Ziel aus, die Asienmeisterschaft 2024 gewinnen zu wollen. Jedoch blieb der erhoffte Knalleffekt von Anfang an aus. Die ersten fünf Spiele konnte Südkorea mit Klinsmann nicht gewinnen. Passend dazu schlichen sich schnell Nebenschauplätze ein, die man eigentlich von Klinsmann kennen sollte, jedoch in großen Teilen der südkoreanischen Bevölkerung nicht gut ankamen. Eine Beziehung, die von Anfang an kompliziert war und mit einem dicken Grinsen endete. All das und viel mehr gibts in dieser Episode!
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WM 1998: Als der Iran auf die USA traf – Teil 2
Der Iran hat auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 1998 Halt im Nordwesten Frankreichs gemacht. Kein leichter Weg, doch der Weg zum WM-Spiel gegen die USA sollte steinig werden. Vor allem die Einflüsse von außerhalb sorgten je näher das Spiel rückte, für einigen Trubel. Sogar ein Hollywood-Film führte fast zu einem Boykott des iranischen Nationalteams. Die größte Einflussnahme kam jedoch aus der iranischen Heimat selbst. Um über den Weg des Iran zu sprechen, hilft mir Farid Ashrafian. Der leidenschaftliche Sportjournalist und Iran-Experte war 1998 bei allen drei Gruppenspielen der iranischen Mannschaft dabei und berichtet hautnah aus der damaligen Zeit.
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Wie der FC Chelsea das Finale Dahoam 2012 zerstörte – Teil 2
Der FC Chelsea ist nach dem verlorenen Champions League Finale 2008 auf der Suche nach Konstanz auf der Trainerbank. Doch keiner der Kandidaten kann Besitzer Roman Abramowitsch so richtig zufriedenstellen. So taumelt der FC Chelsea fast schon durch die Saison 2011/2012, hat den Sieg in der Champions League dabei aber nie aus den Augen verloren. So gelingt den alten Recken eine denkwürdige Revanche gegen den FC Barcelona und ein spektakuläres “Finale Dahoam” gegen den FC Bayern München. Um die Reise des FC Chelsea zum Titelgewinn 2012 zu begleiten, hat sich Jerome Mäser Zeit genommen. Er ist seit vielen Jahren Mitglied der German Blues und blickt auf die Zeit zurück.
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Was ist wirklich mit Dele Alli passiert?
Dele Alli – ein Name, der mit Glanz, Talent und Hoffnung verbunden war. Vom gefeierten Shootingstar bei den Tottenham Hotspur zum Stammspieler der englischen Nationalmannschaft: Die Karriere von Dele Alli schien grenzenlos zu sein. Doch genauso schnell, wie der junge Mittelfeldspieler aufstieg, folgte der tiefe Fall. Und inzwischen fragen sich viele Fußballfans auf der ganzen Welt: “Was ist eigentlich mit Dele Alli passiert?!” Die Antwort auf die Frage hat Dele Alli selbst gegeben. Und zwar in einem aufrüttelnden Interview mit Gary Neville aus dem Format The Overlap. Darin spricht Dele Alli offen wie nie über seine Kindheit, den sexuellen Missbrauch, die psychischen Probleme, seinen Rückzug aus dem Rampenlicht und den Weg in eine Reha-Klinik. Aber auch im Hintergrund seiner Karriere passierte einiges. Trainer José Mourinho haderte mit Dele Alli und sorgte damit für weitere Sorgen bei seinem Spieler. Diese Episode beleuchtet nicht nur sportliche Tiefen, sondern auch die oft übersehene menschliche Seite eines Profis, der zwischen Ruhm, Druck und Trauma beinahe zerbrochen wäre. Kann Dele Alli nochmal zurückkommen? Eventuell sogar zur WM 2026? Oder ist seine Geschichte ein Mahnmal für eine ganze Generation junger Fußballer? Eine Geschichte über die Schattenseiten des Fußballs, mentale Gesundheit im Spitzensport – und über einen Spieler, der sich endlich traut, seine Geschichte zu erzählen.
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Steven Gerrards Ausrutscher
Steven Gerrard und der FC Liverpool standen 2014 kurz vor dem Gewinn der Premier League. Es wäre der erste Meistertitel für den Klub seit 1990 gewesen. Kapitän der Mannschaft war Steven Gerrard – ein Junge aus Liverpool, der nie für einen anderen Verein gespielt hatte. In den Vorjahren war er zur Vereinslegende geworden, und nun sollte die Krönung folgen. Der FC Liverpool spielte in der Saison 2014 mit vielen jungen Talenten, die später zur Weltklasse reifen sollten. Unter der Führung des erfahrenen Steven Gerrard standen Spieler wie Luis Suárez, Jordan Henderson und Philippe Coutinho. Ein Sieg gegen den Konkurrenten Manchester City ließ die Titelträume greifbar erscheinen, doch im Spiel gegen den FC Chelsea wurde der Traum für Steven Gerrard und den FC Liverpool zum Albtraum.
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Kahn vs. Lehmann: Der Torwart-Streit vor der WM 2006
Kampf der Titanen: Kahn vs. Lehmann bei der WM 2006 – das größte Torwart-Duell der DFB-Geschichte Sommermärchen hin oder her – der wahre Thriller vor der WM 2006 spielte sich zwischen den Pfosten ab. Wer wird Deutschlands Nummer 1? Oliver Kahn, der Titan, oder Jens Lehmann, der unterschätzte Herausforderer? Diese Frage spaltete eine ganze Fußballnation – und sogar das Heute-Journal des ZDF eröffnete damals mit dem Torwart-Zoff die Sendung. In dieser Episode tauchen wir ein in die dramatische Geschichte eines Duells, das weit mehr als ein sportlicher Konkurrenzkampf war: Es ging um Ehre, Prestige und den Platz zwischen den Pfosten im eigenen Land. Mit dabei: Klinsmanns umstrittene Entscheidung, Sepp Maiers Rauswurf, rote Karten, wütende Bayern-Bosse und natürlich der legendäre Handschlag vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien. Was damals alles passiert ist, warum Kahn am Ende menschlich gewann und wie Lehmann seinen Platz im Rampenlicht – das hört ihr in dieser neuen YeahFußball-Episode.
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Manager Idol: Als Luton Town seinen Trainer per SMS-Castingshow suchte
Der Traditionsverein Luton Town FC sorgte für ein Kapitel Fußballgeschichte, das so bizarr ist, dass es heute kaum noch jemand glauben kann: Die Trainersuche traf auf eine Castingshow – komplett nach dem Vorbild von „Deutschland sucht den Superstar“ bzw. „Pop Idol". Per SMS und Telefonanruf durften Fans, Anteilseigner, Spieler und Co. abstimmen, wer der neue Trainer werden sollte. Willkommen bei „Manager Idol“. Wie kam es zu dieser skurrilen Idee? Die Antwort führt mitten hinein in die chaotischen Jahre des englischen Fußballs Anfang der 2000er. Nach dem Zusammenbruch von ITV Digital kämpften viele Vereine ums Überleben – auch Luton Town. Der dubiose Geschäftsmann John Gurney, der für nur vier Pfund die Kontrolle über den Klub übernahm, sorgte mit absurden Stadionplänen, einer möglichen Namensänderung zu „London Luton FC“ und letztlich dieser Castingshow für Schlagzeilen. In dieser Episode tauchen wir tief in die Ereignisse ein: - Warum der damalige Erfolgscoach Joe Kinnear per Einschreiben gefeuert wurde. - Wie ein öffentlicher Trainer-Wettbewerb zum medialen Spektakel wurde. - Welche Rolle die Fans spielten, die mit einem Boykott schließlich Gurneys Ende einleiteten. - Und wie sich Luton Town trotz dieser chaotischen Phase Schritt für Schritt zurückkämpfte – bis hin zum späteren Aufstieg in die Premier League. Diese Geschichte bietet alles: Fußball-Drama, Wirtschaftskrimi und Reality-TV in einem. Sie zeigt, wie nah Tradition und Chaos im Fußball manchmal beieinanderliegen – und warum Luton-Fans bis heute sagen: Wer „Manager Idol“ überstanden hat, kann alles überstehen.
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12:0 - Wie Mönchengladbach den höchsten Bundesliga-Sieg feierte
12:0! Gladbachs Rekordsieg gegen Dortmund – Der höchste Bundesliga-Sieg aller Zeiten Am letzten Spieltag der Saison 1977/78 ging es zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln um die deutsche Meisterschaft. Knapp war es jedoch nicht, denn Gladbach musste zehn Tore Rückstand aufholen. Also alle Kanonen frei! Borussia Mönchengladbach fiedelte Borussia Dortmund mit 12:0 aus dem Stadion – bis heute der höchste Sieg in der Bundesliga-Geschichte. In dieser Episode geht es um die Hintergründe dieses historischen Spiels: Warum Gladbach so viele Tore brauchte, weshalb der BVB mit seinem Ersatztorwart antrat, was Trainer Otto Rehhagel falsch machte – und warum eine Fanfreundschaft entstanden ist, die bis heute hält.
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Fußballwunder nach Tsunami – Japans unglaublicher WM-Sieg 2011
Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland schrieb das japanische Nationalteam Fußballgeschichte: Nadeshiko Japan gewann gegen teils übermächtige Gegnerinnen sensationell den WM-Titel. Der erste Fußball-Weltmeister überhaupt aus Asien. Es war mehr als ein sportlicher Sieg: Nur wenige Monate nach dem verheerenden Tsunami und der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 wurde der WM-Erfolg zum Symbol der Hoffnung für ein ganzes Land. In dieser Episode gibt es die bewegende Geschichte hinter dem Titelgewinn bei der Fußball-WM 2011 der Frauen. Außerdem geht es um das technisch brillante, taktisch überlegte Spiel der Japanerinnen, ihre emotionale Motivation – und den enormen gesellschaftlichen Druck, unter dem sie standen. Denn während in Japan tausende Menschen ihr Zuhause verloren hatten, trat das Team mit einer Mission an: Hoffnung schenken. Ganz vorne stand Japans Anführerin und Kapitänen Homare Sawa. Schon mit 15 Jahren trug sie das Nationaltrikot und sollte sich bei dieser Weltmeisterschaft die Krone aufsetzen. An Dramatik kaum zu übertreffen war das WM-Finale Japan gegen die USA, das erst in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen endete. Doch dieser Sieg war trotzdem kein Zufallsprodukt. Hinter dem Triumph stand jahrelange Aufbauarbeit, Disziplin, ein außergewöhnlicher Teamgeist und ein Land, das seine Heldinnen feiert. Was bedeutet ein sportlicher Erfolg in Zeiten nationaler Krise? Wie wurde der WM-Sieg 2011 in Japan aufgenommen? Und wie nachhaltig war der Einfluss auf Gesellschaft und Frauenfußball? In dieser Episode gibt es einen Rückblick auf eines der eindrucksvollsten Kapitel der Fußballgeschichte. Es zeigt, wie der Sport in dunklen Momenten Licht spenden kann.
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Usbekistans WM-Skandal 2005: FIFA-Fehler & Protest
Usbekistan nimmt 2026 zum ersten Mal an einer WM teil. 2026 steht das zentralasiatische Land bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA auf der großen Fußballbühne. Ein historischer Moment – vor allem, wenn man den langen und oft bitteren Weg dorthin kennt. In dieser Episode blicken wir zurück auf die bewegende WM-Qualifikationsgeschichte Usbekistans. Schon 2006 war das Team nämlich nah dran, sich für die Weltmeisterschaft in Deutschland zu qualifizieren. Doch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung im Playoff-Spiel gegen Bahrain und ein skandalöser daraus folgender FIFA-Beschluss machten alle Hoffnungen zunichte. Eine Regel, die eigentlich klar war, wurde plötzlich anders ausgelegt – mit Folgen für die usbekische Nationalmannschaft. Auch zur WM 2014 fehlte Usbekistan am Ende nur ein einziges Tor, bevor es im Elfmeterschießen gegen Jordanien endgültig scheiterte. Zwei verpasste Chancen, zwei große Enttäuschungen – und trotzdem blieb der Traum einer WM-Teilnahme lebendig. Diese Episode erzählt die Geschichte der WM-Qualifikation Asiens aus usbekischer Perspektive. Es geht ins Zentralstadion von Taschkent, wir blicken zurück auf Schlüsselmomente der usbekischen Fußballgeschichte und zeigen, was diesen Erfolg bei der WM 2026 so besonders macht. Diese Episode entstand dank einer Idee meines Hörers Mika. Danke für den tollen Input!
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Warum wurde Luciano Re Cecconi erschossen?
Ein Scherz, ein Schuss, ein toter Fußballer. War es so? Am 18. Januar 1977 wird der italienische Fußball plötzlich von einem Schock erschüttert: Luciano Re Cecconi, Mittelfeldspieler von Lazio Rom und italienischer Nationalspieler, wird in einem Juweliergeschäft in Rom erschossen. Nur wenige Minuten später ist der erst 28-Jährige tot. Was wie ein schlechter Scherz begann, endete tödlich. Aber was ist damals wirklich passiert? Warum musste Re Cecconi sterben? Es geht auf eine Reise in das Italien der 1970er-Jahre – eine Zeit voller politischer Spannungen, sozialer Unruhen und wachsender Gewalt. In dieser explosiven Atmosphäre war Fußball weit mehr als ein Spiel. Die Geschichte von Lazio Rom spiegelt das wider: Ein gespaltenes Team in einem gespaltenen Land – und mittendrin: Luciano Re Cecconi. Wer war dieser „blonde Engel“, der aus einem kleinen Ort vom Mechaniker zum gefeierten Star aufstieg? Wie konnte ein harmloser Spruch angeblich zum Auslöser für einen tödlichen Schuss werden? Und warum bleiben die Umstände seines Todes bis heute so rätselhaft? Wir rekonstruieren die letzten Minuten von Re Cecconi, sprechen über das Klima in Italien zur Zeit der „bleiernen Jahre“ und beleuchten eine Mannschaft, in der politische Lager aufeinanderprallten – wortwörtlich. Und wir fragen uns: War es wirklich ein Missverständnis, das zu dieser Tragödie führte, oder steckt mehr hinter der Tat? Ein Fall, der Fans, Medien und Angehörige bis heute nicht loslässt. Luciano Re Cecconi – einen vergessenen Fußballhelden, dessen Ende so unerwartet kam wie sein Aufstieg.
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Freddy Adu: Was passierte mit “Amerikas Pelé”?
Freddy Adu galt als “Amerikas Pelé” – und das mit nur 13 Jahren. Adu kam mit sieben Jahren aus Ghana in die USA und fiel dort mit seinen fußballerischen Fähigkeiten sofort auf. Seine Karriere kannte nur eine Richtung: steil nach oben! Mit 14 Jahren bekam er nicht nur seinen ersten Profi-Vertrag in der Major League Soccer, sondern wurde durch den auch direkt der bestbezahlte Spieler der Liga. Was folgten waren rote Teppiche, Auftritte bei MTV und ein Werbespot mit Pelé. Aber Freddy Adu lernte nicht nur die Sonnenseiten des Profi-Fußballs kennen. Schnell merkte der nächste Pelé, dass er der MLS und den Teams nicht nur auf dem Platz helfen sollte. Was folgte waren Ausflüge in die verschiedensten europäischen Ligen und auch nach Südamerika. Heute spricht Adu offen über diese Zeit und gibt sich auch selbstkritisch. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode!
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Ärmellos & Einteiler: Kamerun und seine Trikots
Erst ohne Ärmel und dann als Einteiler: Kamerun und seine Trikots zwischen 2002 und 2004 sind noch heute legendär. Kamerun galt damals als beste afrikanische Fußballmannschaft. Das Team gewann Olympisches Gold im Jahr 2000, holte in diesem Jahr auch den Afrika-Cup und verteidigte den Titel nur zwei Jahre später. Die richtig große Sympathiewelle kam jedoch durch die ausgefallenen Trikots des Ausstatters Puma. Die ärmellosen Trikots machten Kamerun und seine Spieler um Rigobert Sing 2002 zu den “Kamerun Globetrotters”. Und nur zwei Jahre später trieb es Puma auf die Spitze und kredenzte den unzähmbaren Löwen einen Einteiler mit vielen kreativen Details. Während der Fußballweltverband FIFA das ärmellose Trikot nur zähneknirschend hinnahm, hassten Präsident Sepp Blatter und seine grauen Herren den Einteiler aus dem Jahr 2004. Blatter sprach hohe Strafen aus und dagegen gingen nicht nur die vielen kamerunischen Fußballfans, sondern auch der kamerunische Fußballverband und Puma vor. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.
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Walter Frosch: Zigaretten und Zweikämpfe
Der Cocktail “Walter Frosch” war simpel: Er bestand aus Zigaretten, Zweikämpfen und einer schon fast selbstzerstörerische Ehrlichkeit. Eine Mischung, die ihm in der Fußballwelt viele Freundinnen und Freunde einbrachte. Unvergessen bleibt sein legendäres Interview am Tag der Legenden 2007 im Millerntorstadion auf St. Pauli. Mit den Zigaretten im Stutzen stand er dem Reporter Rede und Antwort. Froschi war ein Original, welches man auf diesem hohen Level wohl nie wieder finden wird. Seine Eigenwilligkeit brachte ihn dabei um größeren Ruhm. So hätte sich Froschi fast neben Franz Beckenbauer, Sepp Maier und Gerd Müller in die Reihe der legendären Bayernspieler der 70er Jahre eingereiht. Doch Walter Frosch blieb Walter Frosch und reihte sich stattdessen in die Spieler ein, über die wohl nirgendwo je ein schlechtes Wort gefallen ist. Und das, obwohl in den 70ern die Frage gestellt wurde: “Wer hat Angst vor Walter Frosch?” In dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die besondere Karriere und das extreme Leben von Walter Frosch: Zigaretten, Zweikämpfe und viel mehr!
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Als das Flutlicht zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 ausfiel
Das Relegationsrückspiel zwischen Energie Cottbus und Hannover 96 aus dem Juni 1997 ist inzwischen legendär – Nicht nur wegen des Flutlichts. Beide Mannschaften spielten damals um den Aufstieg in die 2. Liga. Hannover 96 kam als Meister der Regionalliga Nord, Energie Cottbus pflügte durch die Regionalliga Nordost. In zwei Spielen sollten Cottbus und Hannover den letzten Aufstiegsplatz unter sich ausmachen. Während das Hinspiel im Niedersachsenstadion 0:0 endete, wurde das Rückspiel im Stadion der Freundschaft zu einer Nervenschlacht. In den Köpfen ist es vor allem deswegen geblieben, weil dem Flutlich für eine knappe Viertelstunde die Puste ausging. Doch für die beiden 96-Spieler Gerald Asamoah und Otto Addo wurde es zu einem Spiel, das sie leider nie vergessen werden. Während es für viele Fans das Flutlicht war, blieben dem Duo die rassistischen Beleidigungen im Kopf. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.
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David Ginola und die fatale Flanke
David Ginola und seine fatale Flanke haben sich in die Geschichte des französischen Fußballs eingebrannt. Denn eigentlich war Frankreich bereits mit anderthalb Beinen sicher bei der WM 1994 in den USA dabei. David Ginola benötigte mit seinem Team nur noch ein Punkt aus den letzten beiden Gruppenspielen gegen Israel und Bulgarien. Das unfassbare trat ein, denn Frankreich schaffte es tatsächlich, sich nicht für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Und zum Buhmann wurde David Ginola, der in der Schlussminute eine Flanke in den Strafraum schoss und den Bulgaren damit die Chance auf den letzten Konter gab. Der damalige Nationaltrainer Gérard Houllier bezeichnete David Ginola daraufhin als “Dreckskerl” und “Mörder des französischen Fußballs”. Fast 20 Jahre später trafen sich die beiden deswegen noch vor Gericht wieder. Die ganze Geschichte gibts in dieser Episode.
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“Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 4
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Nach den enttäuschenden Turnieren bei der WM 2018 und der EM 2020 sollte unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick alles besser laufen. Zuerst sah das auch ganz stark danach aus. Auch der Begriff “Die Mannschaft” wurde vom DFB fallengelassen. Doch dann kam die WM 2022. Einen Rückblick darauf gibt es in dieser vierten und letzten Episode der Podcastreihe um die Marke “Die Mannschaft.” Wieder mit dabei ist Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing.
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“Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 3
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Nach der WM 2018 stand beim DFB die große Analyse an. Was haben sich Trainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff überlegt? Außerdem gibts einen Blick auf die Probleme innerhalb des DFBs. Im dritten Teil dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die Auswirkungen der WM 2018 mit all ihren Problemen. Wieder mit dabei ist Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing.
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Han Kwang-Song: Nordkoreas verschwundener Fußballer
Dass Han Kwang-Song aus Nordkorea nach Europa kam, war das bereits ungewöhnlich. Schließlich kam er aus dem abgeschottetsten Land der Welt. Doch in Italien wurde vielen Expertinnen und Experten schnell klar, dass Han Kwang-Song richtig was drauf hatte. Und so hatten auch schnell große Vereine ein Auge auf den noch jungen Spieler aus Nordkorea geworfen. Darunter Teams wie der FC Liverpool, Manchester City und Juventus Turin. Für was Han Kwang-Song nichts konnte, waren die UN-Sanktionen gegen Nordkorea. Immer wieder testete das Land seine Atomwaffen, woraufhin die Vereinten Nationen die Daumenschrauben immer weiter anzogen. Irgendwann hatte das auch Einfluss auf das Leben von Han Kwang-Song. Und irgendwann verschwand er genau deswegen und war wie vom Erdboden verschluckt. Selbst Transfermarkt.de wusste nicht mehr, wohin es Han Kwang-Song verschlagen hatte. Die ganze mysteriöse Geschichte hört Ihr in dieser Episode!
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Als Isco fast für Union Berlin spielte
Anfang 2023 vereinten sich zwei Welten, die nie zueinander finden sollten. Union Berlin stand kurz vor der Verpflichtung des fünfmaligen Champions League Siegers Isco. Ein irres Gerücht, welches zwar für Aufmerksamkeit sorgte, aber anfangs nicht wirklich ernst genommen wurde. Die Spur wurde jedoch mit fortlaufender Zeit immer heißer und spätestens als Isco zum Medizincheck bei Union Berlin auftauchte war klar: Isco kommt! Ein Hauch von Real Madrid wehte durch Berlin Köpenick. Doch zum “Done Deal”, wie es die jungen Kids sagen, kam es nicht. Stattdessen gab es zwischen Union Berlin und Isco gegenseitige Anschuldigungen und offene Fragen. Die ganze Geschichte gibts in dieser Episode!
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“Die Mannschaft”: Symbol des DFB-Untergangs – Teil 1
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat 2015 die Marke “Die Mannschaft” ins Leben gerufen. Nach dem Weltmeistertitel 2014 befand sich der DFB damals auf dem absoluten Höhepunkt. Der damalige Manager Oliver Bierhoff war die treibende Kraft und präsentierte die Wort-Bild-Marke am 8. Juni 2015 stolz. Damals ahnte wohl niemand, dass die Marke “Die Mannschaft” Jahre später symbolisch für den Untergang des DFB-Teams stehen würde. Denn während es zu Beginn noch gut lief, blieben die sportlichen Erfolge später aus. Die Kritik an “Die Mannschaft” wurde daraufhin immer stärker. Woran ist die Marke des DFB gescheitert? Um diese Frage zu beantworten hilft mir Gerd Nufer. Er ist der Direktor des Deutschen Instituts für Sportmarketing und blickt auf die Jahre, in denen aus der Nationalmannschaft “Die Mannschaft” wurde. Im ersten Teil dieser Episode gibt es einen Rückblick auf die Einführung der Marke “Die Mannschaft” und die Antwort darauf, warum es nach der Europameisterschaft 2016 noch keine Kritik daran gab.
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Als die AS Rom Cesar Gomez aus Versehen zum Millionär machte
Als Cesar Gomez 1997 zur AS Rom wechselte, waren nicht nur die Verantwortlichen seines Ex-Clubs CD Teneriffa verwirrt. Denn Gomez war eigentlich schon aussortiert und spielte mit seinen 29 Jahren keine große Rolle mehr – nicht mal mehr eine kleine Rolle. Er genoss einfach das Leben auf der Kanaren-Insel. Doch die AS Rom war heiß auf den Innenverteidiger und stattete ihn mit einem dicken Vierjahresvertrag aus, der das Leben von Cesar Gomez komplett verändern sollte. Doch war Cesar Gomez überhaupt der Spieler, den AS-Trainer Zdenek Zeman wollte? Das wusste Zeman scheinbar selbst nicht so ganz genau. Denn der Auftrag des Trainers lautete: “Holt mir diesen tollen Innenverteidiger. Ich weiß nicht wie er heißt, aber sein Name endet mit einem Z!” Close enough?
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Team America: Als Nationalmannschaft in der Liga
Das Team America ist nicht die einzige kuriose Geschichte aus der North American Soccer League (NASL). Doch es ist wohl weltweit die einzige Geschichte einer Nationalmannschaft, die in der eigenen Liga spielte. Das Team America sollte sich so finden, kennenlernen und für wichtige Turniere einspielen. Ganz oben auf der Liste standen die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles und die WM 1986 in Mexiko. Doch wie macht man sowas am besten? Spielen die besten Spieler des Landes weiterhin für ihre Vereine, oder wechseln sie zum Team America? Und wo soll die Mannschaft überhaupt spielen? Und was haben Superman und der damalige US-Präsident Ronald Reagan damit zu tun? Bei der Beantwortung der Fragen half Ian Plenderleith. Er schrieb das Buch “Rock ‘n’ Roll Soccer: The Short Life and Fast Times of the North American Soccer League” – auf die Idee brachte ihn das Team America. Aber das erklärt er auch alles ausführlich in dieser Episode.
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Als Bachirou Salou vom FC Bayern vom Platz getreten wurde
Das DFB-Pokalfinale 1998 sollte für den MSV Duisburg und seinen Stürmer Bachirou Salou der große Erfolg werden. Für Salou und den MSV ging es gegen den FC Bayern München, der zuvor bereits die Meisterschaft und die Champions League verspielt hatte. Der DFB-Pokal war für die Bayern – im letzten Spiel von Trainer Giovanni Trappatoni – also die letzte Chance auf einen Titel. Doch der MSV Duisburg war kein Kanonenfutter. Der Bundesligist befand sich in der vielleicht besten Zeit seiner Vereinsgeschichte. Trainer Friedhelm Funkel tütete den Aufstieg ein und brachte den MSV direkt in ruhige Fahrwasser. Hinten sicher stehen und vorne den unaufhaltsamen Bachirou Salou in Szene setzen, lautete die Taktik. So sollte es auch im DFB-Pokalfinale 1998 laufen. Zuerst sah das auch noch gut aus, doch in der zweiten Halbzeit gab es den Worst Case für Salou, den MSV Duisburg und seine vielen Fans. Die ganze Geschichte hört ihr in dieser Episode.
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