Alles klar!? Wasser in der Krise

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Alles klar!? Wasser in der Krise

Welche Herausforderungen stellen sich durch steigende Temperaturen, Starkregen und extreme Trockenheit in einer fortschreitenden Klimakrise? Wird es künftig noch genügend Wasser für alle Bedarfe geben? Wir sprechen mit Expert*innen über Wege aus der Wasserkrise.

  1. 11

    Elbe: Zwischen Flusslandschaft und Schifffahrtsstraße

    Die Elbe in Mitteleuropa ist eine der letzten naturnahen Flusslandschaften: Auf rund 600 Kilometern - zwischen der letzten Staustufe in Tschechien und der Staustufe in Geesthacht bei Hamburg - kann sie frei fließen. Hoch- und Niedrigwasser formten hier vielfältige Lebensräume für teils bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Doch in Zeiten einer fortschreitenden Klimakrise und des rasanten Artensterbens steht die Elbe unter enormem Druck, der durch die menschliche Nutzung des Flusses noch verstärkt wird. So werden für die kaum noch existente Schifffahrt weiter intensive Baumaßnahmen an der Elbe durchgeführt, die der Flusslandschaft schaden und viel Geld verschlingen. Wir sprachen mit Iris Brunar, langjähriger BUND-Elbeexpertin, wie es anders ginge. Shownotes:- Gesamtkonzept Elbe- Nationale Wasserstrategie- verschriftlichtes Interview Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.Sie finden es hier: https:www.weiterdenken.de/de/wasserausstellung

  2. 10

    Im Umbruch: Seen, Tümpel, Talsperren in der Klimakrise

    Steigende Temperaturen, ausbleibende oder extreme Niederschläge in Folge der fortschreitenden Klimakrise führen in unseren Seen, Teichen und Talsperren zu sichtbaren Veränderungen. Sie kommen zu den Belastungen etwa durch Dünger, Pestizide und Schadstoffe sowie menschliche Nutzung noch hinzu. Von A wie Arteninventare über E wie energetische Nutzung bis Z wie Zuflüsse: Mit Prof. Karsten Rinke, Leiter des Departments Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magdeburg, sprachen wir über Gewässer in der Klimakrise. Shownotes:  Department Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Magedeburg weiterführende Infos zu Seen in der Klimakrise Brandenburger Seenreport 2024 des BUND verschriftlichtes Interview und Infos zu Prof. Karsten Rinke Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.Sie finden es hier: https:www.weiterdenken.de/de/wasserausstellung

  3. 9

    Wasser und Wirtschaft: Abrücken vom Green Deal wäre falsch

    Durch Verbrauch und Nutzung von Wasser beeinflussen Unternehmen sowohl die Menge des zur Verfügung stehenden Wassers, als auch dessen Qualität. Darüber hinaus werden bei Anbau, Herstellung, Transport und Entsorgung von Gütern Treibhausgase ausgestoßen. Diese befeuern die Klima- und damit auch die Wasserkrise zusätzlich. Wir sprachen mit Uwe Ritzer, Autor des Buches "Zwischen Dürre und Flut", Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung und Investigativ-Journalist über neue Wege im Umgang mit der Ressource Wasser und über die Bedeutung der anstehenden Europawahl für nachhaltiges Wirtschaften. Shownotes: Buch „Zwischen Dürre und Flut: Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss“ (2023, Penguin-Verlag) Themenseite „Die Wirtschaft mit dem Wasser“ mit weiterführenden Informationen zu Wasserrechten und Wasserentnahmeabgaben verschriftlichtes Interview und Infos zu Uwe Ritzer Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.>> Zur Wasserausstellung

  4. 8

    Dresden: Stadt der "durstigen" Industrie

    Dürre und Flut lagen in den vergangenen 20 Jahren in Dresden dicht beieinander und sind bis heute eine große Herausforderung für die Stadt. Auf die Fluten 2002, 2006 und 2013 folgten extrem wenig Elbewasser, absinkende Grundwasserstände und ausgetrocknete Bäche in den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2022. Mit Dresdens Umweltbürgermeisterin, Eva Jähnigen, sprachen wir über wassersensible Stadtplanung in einer fortschreitenden Klimakrise. Wie wird Dresden konkret vorbereitet auf Starkregen, Dürre und extreme Temperaturen mit Rekorden von über 39 Grad? Was können Bürger*innen selbst tun? Warum wird Dresden ein neues Flusswasserwerk bauen und was hat das mit dem steigenden Wasserbedarf der Industrie zu tun? Shownotes: - Themenstadtplan Dresden – Grundwasserstände: stadtplan.dresden.de/?TH=UW_GRUWA_MESS - LUIS (LUIS - Landwirtschaft- und Umweltinformationssystem für Geodaten) - Entwicklung der Grundwasserneubildung in Dresden (1988 – 2010, 2021 – 2050 bzw. 2071 -2100): www.luis.sachsen.de/index.html - Dürremonitor (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung): www.ufz.de/index.php?de=37937 Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser. Sie finden es hier: www.weiterdenken.de/de/wasserausstellung

  5. 7

    Kohle und Wasser: Probleme für die Ewigkeit

    Die negativen Auswirkungen des Kohleabbaus sind breit diskutiert. Doch neben dem Verlust von fruchtbarem Land, der Zerstörung intakter Ökosysteme sowie menschlicher Siedlungen und der globalen Erwärmung gibt es einen Aspekt des Kohletagebaus, der häufig weniger beleuchtet wird: Die weitreichenden Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts! Durch den Kohleabbau wurde und wird massiv in den Wasserhaushalt eingegriffen: Flüsse werden verlegt, enorme Mengen an Grundwasser aus dem Boden gepumpt. Doch auch nach dem Kohleaus müssen wir uns mit Wasserfragen weiter beschäftigen: Wie wird aus einem Tagebaurestloch eigentlich eine Bergbaufolgelandschaft? Was sind die Vor- und Nachteile einer Flutung von Löchern und wie können diese komplexen Prozesse möglichst nachhaltig und gerecht gestaltet werden? Über all das sprechen wir mit Dr. Mareike Pampus. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin sowohl am Institut für Strukturwandel und Nachhaltigkeit sowie an der Martin-Luther-Universität in Halle. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung insbesondere mit Bergbaufolglandschaften, Rekultivierungen und den zugrunde liegenden Naturverständnissen. Shownotes: Institut für Strukturwandel und Nachhaltigkeit (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) verschriftlichtes Interview und Infos über Mareike Pampus Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.>> Zur Wasserausstellung

  6. 6

    Wasser und Landwirtschaft: Brunnen lösen das Problem nicht

    In der Nähe von Freyburg an der Unstrut bewirtschaften Claudia und Gerhard Gerster seit 1994 einen bäuerlichen biologisch-wirtschaftenden Betrieb, der unter anderem Tierhaltung und Ackerbau sowie Milchverarbeitung und Direktvermarktung umfasst. Insgesamt werden 150 Hektar Ackerland und 50 Hektar Grünland auf den fruchtbaren Hochebenen des Saale-Unstrut-Tals bewirtschaftet. Mit Claudia Gerster, die nicht nur Biolandwirtin sondern auch Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, kurz ABL, in der Region Mitteldeutschland ist, sprachen wir über Landwirtschaft in Zeiten der Wasserkrise und über Klima- und Wasserschutz in der Ökolandwirtschaft. Shownotes: Hof Sonnengut Gerster verschriftlichtes Interview und Infos zum Betrieb Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser. >> Zur Wasserausstellung

  7. 5

    Wasser in der Stadt: Das Pilotprojekt Leipziger BlauGrün

    In der Leipziger Innenstadt entsteht ein wasser- und energieeffizientes Viertel mit über 2.000 Wohnungen. Ein Ziel ist, das Regenwasser im Quartier zu speichern. Es versorgt das Grün mit Wasser und hilft so, ein angenehmes Klima für die Bewohner*innen zu schaffen. Die Kanalisation wird entlastet. Wir sprachen mit dem Projektleiter Prof. Roland Arno Müller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig und erfahren mehr über blaugrüne Quartiers- und Stadtplanung anhand des konkreten Pilotprojekts. Shownotes: Vorstellung des Projekts "Leipziger BlauGrün" des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) Vorstellung des Projekts "Leipzig416" - auch hier geht es um die Quartiersentwicklung des Projekts "Leipziger BlauGrün" verschriftlichtes Interview und Infos zu Prof. Roland Arno Müller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.>> Zur Wasserausstellung

  8. 4

    Plastik: Gefahr für unser Wasser

    Rund 150 Millionen Tonnen Plastik schwimmen in unseren Meeren. Bis zu 13 Mio. kommen jährlich hinzu. Die Meeresverschmutzung beginnt in acht von zehn Fällen an Land.Im Interview sprechen wir über Plastik, dass mittlerweile in den entlegensten Winkeln der Arktis zu finden ist. In heimischen Böden und Gewässern ist Mikroplastik weit verbreitet: Die Konzentration liegt hier bis zu 23-mal höher als im Meer.Eigentlich ist klar: So kann es nicht weitergehen! Was ist also zu tun, um den erwarteten, weiteren Anstieg der Plastikproduktion zu stoppen? Wer kann und muss handeln? Shownotes: verschriftlichtes Interview & Infos zu Rosanna Schöneich-Argent Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.>> Zur Wasserausstellung

  9. 3

    Für unser Wasser: Von der Nadelkultur zum Mischwald

      Im Juli 2022 trafen wir die Waldökologin Dr. Tanja Sanders auf einer Forschungsfläche im brandenburgischen Britz. Wir sprachen mit ihr, wie ihre Erkenntnisse für die gezielte Neubildung von Grundwasser als auch für die Prävention von Waldbränden nutzbar gemacht werden können. Tanja Sanders arbeitet beim Thünen-Institut auf und mit einer Forschungsfläche in Britz. Hier wachsen unterschiedliche Baumarten, nach Arten getrennt bzw. gemischt. Weit unter den Wurzeln der Bäume wird das versickernde Wasser von so genannten Lysimetern aufgefangen und gemessen. So lässt sich feststellen, welche Bäume wie viel Wasser versickern lassen und damit zur Neubildung von Grundwasser beitragen: In Zeiten zunehmender Dürre und sinkender Grundwasserstände ein extrem wichtiger Faktor, wenn es um die Gestaltung heutiger und künftiger Wälder und Forste geht. Aber auch für die Prävention von Waldbränden lassen sich ihre Erkenntnisse nutzen. Shownotes: Versuchsstation Britz verschriftlichtes Interview & Infos zu Tanja Sanders Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.>> Zur Wasserausstellung  

  10. 2

    The North Drift: Plastikmüll aus Deutschland in der Arktis

    Steffen Krones ist Filmemacher. Eine Reise weit in den Norden von Norwegen hat den gebürtigen Dresdner zu seinem Dokumentarfilm „The North Drift“ angeregt. Fasziniert von der Natur der Lofoten stieß er in dem arktischen Paradies immer wieder auf Plastikmüll, auch aus Deutschland. Kann es wirklich sein, dass unser Müll in der Arktis angespült wird? Mit sogenannten Driftern vollzieht er die Reise von Plastik aus Dresden bis nördlich des Polarkreises nach. Entstanden ist dabei nicht nur ein für die Wissenschaft interessantes Werk, sondern auch ein unterhaltsames Lehrstück für uns alle! Wir sprachen mit ihm über Plastik, seine Recherchen und Erlebnisse sowie seinen Film. Shownotes: Infos und Trailer zum Film "The North Drift" 45-minütige Kurzversion des Films ""Wie gelangt unser Müll in die Arktis? - Flaschenpost aus Dresden" verschriftlichtes Interview und Infos zu Steffen Krones Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser. >> Zur Wasserausstellung

  11. 1

    Grundwasser: lebenswichtig

    Über 70 Prozent unseres Trinkwassers gewinnen wir aus Grundwasser in Deutschland. Doch Grundwasser ist nicht nur für uns lebenswichtig! Mit Wasser in oberen Bodenschichten versorgen sich Pflanzen. Grundwasser hält Lebensräume in Oberflächengewässern am Leben. Aber auch das Grundwasser selbst bietet zahlreichen Tieren und Mikroorganismen einen - wenn auch kargen - Lebensraum. Doch ausbleibende Niederschläge und ein hoher Wasserbedarf lassen Grundwasserspiegel absinken. Einträge aus der Landwirtschaft - etwa Dünger und Pestizide -, Industrie und Verkehr verschmutzen das Grundwasser. Durch Klimakrise und menschliche Nutzung verändern sich die Temperaturen in dem sensiblen Lebensraum. Wir sprechen mit dem Gewässerökologen Hans Jürgen Hahn über die aktuellen Gefahren für unser Grundwasser und Wege, das lebenswichtige Wasser wirksam zu schützen. Shownotes: verschriftlichtes Interview und Infos zu PD Dr. Hans Jürgen Hahn (Institut für Umweltwissenschaften am Campus Landau) Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.>> Zur Wasserausstellung

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