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Berlin Chic - Berliner Mode der 1920er

Was in Paris als exklusive Ware verkauft wurde, vermarktete sich in der Konfektionsindustrie Berlins als Massenware. Das war der Berlin Chic.Durch ihn erhob sich die Hauptstadt der Weimarer Republik in den 1920er Jahren zur internationalen Modemetropole. Es geht um jüdische Konfektionäre, Produktions- und Arbeitsbedingungen und Geschlechterbilder. Was war "in" und wer entschied überhaupt darüber?Berlin Chic ist ein Praxisprojekt von Studierenden des Masterstudienganges Public History der FU Berlin und in Kooperation mit der ZLB und dem BBWA, unter der Leitung von Ilona Wuschig entwickelt.

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    Trendsetterin des Berliner Chics: Das Phänomen der “Neuen Frau” im Modejournalismus (4/4)

    ***Wenn du heute queerfeministischen Journalismus unterstützen willst, dann unterstütze die Arbeit von Missy gerne mit einem Abo. Hier findest du mehr Infos über das Missy Magazin: https://missy-magazine.de/***Was in Paris als exklusive Ware verkauft wurde, vermarktete sich in der Konfektionsindustrie Berlins als Massenware. Das war der Berlin Chic. Die „Neue Frau“ gilt bis heute als Symbol der Weimarer Moderne: berufstätig, selbstständig und chic! Doch fand man diese mediale Trendsetterin der Zwanziger Jahre auch jenseits der Hochglanzblätter in den Straßen Berlins?In der letzten Folge von Berlin Chic spüren Lilli und Lukas diesem Modetyp im florierenden Modejournalismus der 1920er-Jahre nach. Die modische Transformation der Autorin und Moderedakteurin Vicki Baum zeigt, wie Unterhaltungsjournalismus, Literatur und Verlagsstrategien gemeinsam ein Bild weiblicher Modernität erschufen, das mehr versprach, als es einlösen konnte.Der Bogen in die Gegenwart führt zum queerfeministischen Magazin Missy und gibt Einblicke in einen feministischen Redaktionsalltag von heute – wo Emanzipation und Mode nicht als wirtschaftlicher Trend, sondern als politische Haltung verstanden werden.___Berlin Chic ist ein Praxisprojekt von Studierenden des Masterstudienganges Public History an der Freien Universität Berlin. Diese Folge wurde produziert in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin | ZLB und mit freundlicher Unterstützung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs.Recherche und Redaktion: Lilli OvermannModeration: Lilli Oevermann und Lukas BeckTechnische Produktion und Sound Design: Lilli Birk und Jan-Gottfried EsserIm Interview: Bettina Köhler, Sonja EismannIntro- & Outromusik: Ali Ashraf___NachweiseCoverVossische Zeitung, Nr. 122, Sonntag, 22. Mai 1927, Sonntagsausgabe. Berlin-Sammlung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).Soundeffekte von pixabay.com. Baum, Vicki: Kleine Ansprüche an die Frau 1930. In: Die Dame, Jg. 57, Nr. 21, Erstes Juliheft 1930, S. 18f. Abgedruckt in:  Hofeneder, Veronika (Hrsg.): Makkaroni in der Dämmerung. Feuilletons. Berlin: 2019, S. 182- 183. Gekürzter Auszug aus Vicki Baums Memoiren. Es war alles ganz anders. 2018.  [Ich muss die Seiten noch herausfinden)___Zum WeiterlesenJulia Bertschik (Hrsg.) u. a.: TEXT + KRITIK 235 – Vicki Baum. 2022. ISBN 978-3-96707-695-0.Mila Ganeva: Women in Weimar Fashion. 2008. ISBN 1-57113-516-2.

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    Nadel, Not und Netzwerk: Die Berliner Näherinnen der 1920er Jahre (3/4)

    Was in Paris als exklusive Ware verkauft wurde, vermarktete sich in der Konfektionsindustrie Berlins als Massenware. Das war der Berlin Chic. Und wer hielt den ganzen Modeladen eigentlich am Laufen? Das fragen sich Lilli und Lilli in der dritten Folge von Berlin Chic. Sicher nicht nur die zwei Männer, über die wir in den letzten Folgen gesprochen haben. Sondern, ganz unglamourös und tief im Hinterhaus der Modegeschichte versteckt, die über 200.000 Heimnäher:innen in Berlin, die Entwürfe, Schnitte, Knöpfe und Kragen überhaupt erst zusammenfügten.In dieser Folge versuchen wir selbst, diese Geschichte „zusammenzuflicken“, denn Löcher in der historischen Forschung sind groß. Unser langer Faden führt uns von einem fiktiven Tag einer Heimnäherin über den langen Kampf der Heimarbeiter:innen um Anerkennung und Arbeitsrechte zu der Frage: Warum findet die Geschichte dieser Frauen bis heute so wenig Beachtung?___Berlin Chic ist ein Praxisprojekt von Studierenden des Masterstudienganges Public History an der Freien Universität Berlin. Diese Folge wurde produziert in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin | ZLB und mit freundlicher Unterstützung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs.Recherche, Redaktion und Moderation: Lilli Oevermann und Lilli BirkTechnische Produktion und Sound Design: Lilli Birk und Jan-Gottfried EsserIm Interview: Bettina Köhler, Roman KlarfeldIntro- & Outromusik: Ali Ashraf___AnmerkungDer Bund Deutscher Frauenvereine setzte sich schon ab Ende des 19. Jahrhunderts für Arbeitnehmerinnenrechte ein, nicht, wie im Podcast gesagt, ab Ende des 20. Jahrhunderts.___NachweiseCoverVossische Zeitung, Nr. 122, Sonntag, 22. Mai 1927, Sonntagsausgabe. Berlin-Sammlung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).Die nachgesprochenen Erinnerungen von Elsbeth Hoffmann stammen aus der Sendung: Strauven, Claudia: Kleider machen Frauen: Die Berliner Konfektion gestern und heute. Berlin: Dominanzen, 1988. Tonträger. Standort: FFBIZ - das feministische Archiv e.V.___Zum WeiterlesenUwe Westphal: Modemetropole Berlin 1836 - 1939: Entstehung und Zerstörung der jüdischen Konfektionshäuser, 2019. Das Zitat von Adolf Stoecker wurde nach Westphal zitiert.Digitalisat “die Heimarbeiterin”: https://library.fes.de/gewerkschaftszeitschrift/die%20heimarbeiterin.php Clara Zetkin: Gegen das Elend in der Konfektionsindustrie (23. Oktober 1901): https://www.marxists.org/deutsch/archiv/zetkin/1901/10/elend.html 

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    Vom Maßanzug zur Massenware: Modefieber am Berliner Hausvogteiplatz (2/4)

    Was in Paris als exklusive Ware verkauft wurde, vermarktete sich in der Konfektionsindustrie Berlins als Massenware. Das war der Berlin Chic. In der zweiten Folge von Berlin Chic begeben wir uns an den Ort, an dem die Berliner Modegeschichte geschrieben wurde: den Hausvogteiplatz.Wo heute nur noch leise Motorengeräusche aus der Ferne, das Gurren einiger Tauben und wenige gedämpfte Gespräche von Straßencafes zu hören sind, drängten sich in dem Viertel ab den 1840er Jahren Modefirmen, Schneidereien und Kaufhäuser.Ausschlaggebend für den Erfolg der Berliner Mode am Hausvogteiplatz war unter anderem das Aufkommen der Konfektionsmode. Maßgeschneiderte Kleidung wurde zunehmend durch serienmäßig produzierte Einheitsgrößen ersetzt. Aber wie genau kam es überhaupt dazu?Wir sprechen außerdem mit Andreas Valentin, einem Nachfahren des erfolgreichen Modeunternehmers Valentin Manheimer und fragen uns: Was passiert, wenn man versucht, den legendären „Berlin Chic“ heute wieder aufleben zu lassen?___Berlin Chic ist ein Praxisprojekt von Studierenden des Masterstudienganges Public History an der Freien Universität Berlin. Diese Folge wurde produziert in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin | ZLB und mit freundlicher Unterstützung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs.Recherche und Redaktion: Lilli BirkModeration: Lilli Birk und Lukas BeckTechnische Produktion und Sound Design: Lilli Birk und Jan-Gottfried Esser, mit Einspielern von  Lilli BirkIm Interview: Bettina Köhler, Andreas ValentinIntro- & Outromusik: Ali Ashraf___AnmerkungDie Reisen nach Berlin von Andreas Valentin begannen bereits vor rund 15, nicht 10 Jahren.___NachweiseCoverVossische Zeitung, Nr. 122, Sonntag, 22. Mai 1927, Sonntagsausgabe. Berlin-Sammlung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).Bild:“Der 70. Geburtstag des Kommerzienrates Valentin Manheimer", Anton von Werner, 1887: https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/anton-von-werner-der-70-geburtstag-des-kommerzienrates-valentin-manheimer-1887 ___Zum Weiterlesen:Westphal, Uwe: Modemetropole Berlin 1836 - 1939: Entstehung und Zerstörung der jüdischen Konfektionshäuser, 2019. Das Zitat von Moritz Loeb wurde nach Westphal zitiert.Hahn, Kristin; Jacobeit, Sigrid (Hrsg.): Brennender Stoff. Deutsche Mode jüdischer Konfektionäre vom Hausvogteiplatz. Berlin, 2018.Berlin<>Rio: Spuren und Erinnerungen, Andreas Valentin: https://www.hausamkleistpark.de/exhibitions/berlin-rio-spuren-und-erinnerungen-andreas-valentin/

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    Zwischen Nationalismus und Modekunst - Die Geschichte Berlins erster Modewoche 1918 (1/4)

    Was in Paris als exklusive Ware verkauft wurde, vermarktete sich in der Konfektionsindustrie Berlins als Massenware. Das war der Berlin Chic. In der ersten Folge von Berlin Chic geht es um die Geschichte der Berliner Modewoche von 1918, eine frühe Vorläuferin der Fashion Week.Während an der Westfront die letzte große Offensive des Ersten Weltkrieges beginnt, versammeln sich in der Hauptstadt Vertreter*innen der internationalen Modewelt. Mode soll hier nicht nur präsentiert und verkauft, sondern politisch aufgeladen werden.Wir sprechen über den Zusammenschluss der deutschen Modeindustrie, dessen künstlerische Vorbildfunktion durch die Prägung eines vermeintlich „deutschen Geschmacks“ und über eine prägende Figur der Zeit: Peter Jessen.Wie konnte sich die Modeindustrie im Krieg organisieren und was sollte sie in dieser Zeit überhaupt leisten?___Berlin Chic ist ein Praxisprojekt von Studierenden des Masterstudienganges Public History an der Freien Universität Berlin. Diese Folge wurde produziert in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin | ZLB und mit freundlicher Unterstützung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs.Recherche und Redaktion: Lukas BeckModeration: Lukas Beck, Lilli Birk und Lilli OevermannTechnische Produktion und Sound Design: Jan-Gottfried Esser, mit Musik von Ali Ashraf und Lilli BirkIm Interview: Bettina Köhler___NachweisePixabay (lizenzfrei gemäß Pixabay LicenseAlban Gogh (Sound of war – Sound Effect), HaseaN (Bicycle Gear), margaridafragata (Restaurant), stib (marching-loop), temawas (Sewing machine), VoiceBosch (Wine Glass Tapping).YouTube Audio-Mediathek:Cooper Cannell (Muffin Man), The Grey Room / Density & Time (False Vacuum Decay).Wikimedia Commons:Wilhelm II., Rede zum Kriegsbeginn 1914, Datei AnDasDeutscheVolkWilhelm1914.ogg, bereitgestellt von User Habitator terrae.Intro- & OutromusikAli Ashraf.CoverVossische Zeitung, Nr. 122, Sonntag, 22. Mai 1927, Sonntagsausgabe. Berlin-Sammlung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).

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Was in Paris als exklusive Ware verkauft wurde, vermarktete sich in der Konfektionsindustrie Berlins als Massenware. Das war der Berlin Chic.Durch ihn erhob sich die Hauptstadt der Weimarer Republik in den 1920er Jahren zur internationalen Modemetropole. Es geht um jüdische Konfektionäre, Produktions- und Arbeitsbedingungen und Geschlechterbilder. Was war "in" und wer entschied überhaupt darüber?Berlin Chic ist ein Praxisprojekt von Studierenden des Masterstudienganges Public History der FU Berlin und in Kooperation mit der ZLB und dem BBWA, unter der Leitung von Ilona Wuschig entwickelt.

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Lilli Birk, Lilli Oevermann, Lukas Beck, Jan-Gottfried Esser

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