PODCAST · business
BRATWIVES
by Marilena Geugjes und Sabine Rath
Zwei Frauen, zwei Welten, zwei Karrieren, sechs Kinder.BRATWIVES ist der schonungslos ehrliche Podcast über Vereinbarkeit made in Germany.Die Landtagsabgeordnete Dr. Marilena Geugjes (zwei kleine Kinder, mitten im politischen Maschinenraum) und die Change Managerin Sabine Rath (vier Teenager-Töchter, Konzernrealität & Care-Arbeit) sprechen unzensiert über Macht, Mutterschaft und Mental Load. Humorvoll, klug und systemkritisch. Unsere Botschaft: It’s not you. It’s the system.
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Folge 19 – the real Female Rage
⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge enthält explizite Inhalte zu Gewalt gegen Frauen, sexualisierter Gewalt und Femizid.Female Rage ist keine schlechte Laune. Es ist die akkumulierte Wut auf ein System, das Frauen strukturell benachteiligt und ihre Wut pathologisiert – während männliche Wut als Führungsqualität gilt. Manche Präsidenten fahren sie beispielsweise als komplettes Jobkonzept.Die Basis sind Mikrofrustrationen: zu viel Care-Arbeit, Mental Load, systemische Benachteiligungen im Alltag und Beruf – und die Tatsache, dass Frauen in der Öffentlichkeit ständig darauf achten müssen, wie sie emotional wahrgenommen werden, während männliches Fehlverhalten fast immer als Einzelfall gilt.Zwischendrin: Girls Day bei Sabine, moderne Märchen in denen Prinzessinnen sich selbst retten – und warum das einen Unterschied macht.Dann wird es schwerer. Marilena spricht über ihren Besuch in der Gewaltambulanz Heidelberg – rund 1000 Fälle pro Jahr, schwerste Gewaltverbrechen, fast ausnahmslos von Männern gegen Frauen und Kinder aus dem engsten Umfeld. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter empfahl Frauen im ZDF statistisch gesehen, lieber keine Beziehung mit einem Mann einzugehen. Und das von einem Polizist.Kein Gewaltverbrechen entsteht aus dem Nichts. Es beginnt Jahre vorher – mit emotionaler Gewalt, mit Abwertung. Und es fehlen immer noch Männer, die das wahrhaben und öffentlich entgegentreten. Für Marilena ist das eine große Quelle für Female Rage: die schweigenden guten Männer.Was hilft: Transparenz schaffen, Anzeigen erstatten, problematisches Verhalten benennen. Eine gesunde Mir-egal-Haltung gegenüber männlichem Gejammer. Und das Wichtigste: finanziell unabhängig bleiben, um sich und die Kinder selbst versorgen zu können. Die gute Nachricht: auch wenn das System träge ist – im eigenen Umfeld, im persönlichen Einflussbereich, fängt Veränderung an.
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Folge 18 – Heiraten oder nicht?
Erstmal Abitur, dann das eigentliche Thema: Die Ehe – woher kommt sie, was war sie, was ist sie noch? Ursprünglich Wirtschaftsgemeinschaft und Besitztransfer, mit Liebe als Voraussetzung erst seit dem 18. Jahrhundert. Heute wird Heiraten so stark als Lebensziel gesetzt, dass es kaum noch hinterfragt wird – in Medien, Schule, Gesellschaft.Marilena ist verheiratet, vor allem wegen des Papierkrams. Sabine nicht. Beide finden: jede soll machen, was sie will. Aber das System dahinter ist eben nicht neutral. Die Ehe bevorzugt bestimmte Lebensmodelle strukturell – und zementiert in der Praxis immer noch oft dasselbe alte Rollenbild. Frauen übernehmen mehr Care-Arbeit, sind weniger berufstätig und werden durch das Ehegattensplitting darin auch noch bestärkt.Vielleicht wäre der bessere Weg, andere Formen des Zusammenlebens endlich genauso zu stärken statt die Ehe als einzigen Normalfall zu behandeln. Und außerdem: Wie nennt man eigentlich seinen Partner? Mein Mann, Ehefreund, Lebensabschnittsgefährte?Eine Folge zur Ehe ohne klare Heiratsempfehlung – aber mit der Forderung, genauer hin und vor allem dahinter zu schauen.
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Folge 17 – Lebenswege: Kein gerader Weg führt ans Ziel
So persönlich wird es selten - wir sprechen über unsere Lebenswege und wie wenig sie mit dem zu tun haben, was man mit 18 geplant hatte. Sabine wollte immer Lehrerin werden, hatte alles darauf ausgerichtet – bis ein Mittagessen in der Mensa nach dem ersten Staatsexamen alles in Sekunden veränderte. Marilena war Journalistin, Forscherin, Politikerin, wobei Politik lange eine Nebenquest war und keine Hauptrolle. Was beide verbindet: Ein nicht-linearer Weg lehrt mehr als ein gerader – mehr Resilienz, mehr Kreativität, mehr von sich selbst. Das Suchende hat etwas Schönes.Es geht darum, ob man im Umgang mit sich selbst mit der Zeit netter wird. Und darum, was es bedeutet, nach einer intensiven Phase oder wenn sich der eigene Lebensweg ändert endlich wieder innezuhalten – neu zu connecten mit dem Zuhause, mit sich selbst, mit dem, was wirklich zählt. Und warum sich das Rausziehen aus der Leistungsgesellschaft eigentlich so komisch anfühlt?Und was rät man der eigenen Tochter eigentlich für ihren Lebensweg? Wenn niemand weiß, welche Berufe in zehn Jahren noch existieren? Hauptsache "Das Herz soll springen" oder muss nicht viel mehr als Frau die eigene (finanzielle) Unabhängigkeit im Mittelpunkt stehen?Am Ende bleibt die Frage, ob man etwas bereut. oder ob nicht im Nachhinein - mit wohlwollendem Blick - alles seinen Sinn ergibt.
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Folge 16 – the Switch: vom Bossbabe zur Bastelmuddi
Der Switch: der Moment, in dem du innerhalb von Minuten von einer Rolle in die nächste wechselst. Vom Meeting in die Kita-Abholung, vom Landtag ans Krankenbett. Mütter machen das täglich, oft stündlich – und meistens unsichtbar.Marilena und Sabine blicken kurz auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg zurück, bevor sie sich dem eigentlichen Thema widmen: Was macht es mit dir, wenn du ein Baby dabei hast und trotzdem als vollwertige Expertin wahrgenommen werden willst? Warum erzeugt die gesellschaftliche Struktur den scheinbaren Zwang, sich zwischen Mutter und Berufstätiger entscheiden zu müssen?Sabine erzählt von Eltern in der Corporate-Welt und wie lange es gedauert hat zu begreifen, dass wer täglich mehrere Leben parallel managt schlicht außergewöhnlich gut darin ist, unter Druck zu funktionieren. Marilena kennt die andere Seite: dass Frauen ihre Mutterrolle mit Titeln und Errungenschaften ausgleichen, um ernst genommen zu werden – und warum genau das die eigentliche Problemanzeige ist.Das Problem ist, dass die Gesellschaft und die Politik ihren eigenen Switch nicht hinbekommen – den Wechsel von einem System, das Vollzeit als einzig wahre Arbeitsform kennt, in eines, das flexiblen Modellen und tatsächlichen Lebenswirklichkeiten Rechnung trägt.
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Folge 15 – Ehegattensplitting
To marry or not to marry. In Deutschland verheiratet zu sein macht einen gewaltigen Unterschied – nicht nur im Alltag, sondern auf dem Lohnzettel.Das Ehegattensplitting belohnt nämlich eine ganz bestimmte Vorstellung von Familie: zwei Verheiratete, einer verdient mehr, der andere weniger. Je größer die Lücke, desto größer der Steuervorteil. Was das in der Praxis bedeutet: Mehr Arbeit lohnt sich für den Zweitverdienst – meistens die Frau – finanziell oft schlicht nicht. Steuerklasse V, weniger Elterngeld, weniger Rente. Das System greift tief.Und wer nicht heiratet, merkt das auch an anderen Stellen. Zum Beispiel bei der Vaterschaft: Ohne Trauschein muss sie erst anerkannt werden – aktiv, bürokratisch, nicht selbstverständlich. In dieser Folge nehmen wir das Ehegattensplitting einmal systematisch auseinander – und fragen, warum ein Steuermodell aus den 50ern, das Familien in eine bestimmte Form zwingt, immer noch nicht da steht, wo es hingehört: nämlich oben auf die politische und gesellschaftliche Tagesordnung.
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Folge 14 – Pause vorbei, Patriarchat nicht
Wir sind zurück. Und kaum ist die Pause vorbei, liegt direkt wieder alles auf dem Tisch.Aber erstmal: Es war auch schön. Urlaub in den Bergen, Erholung, Abstand. Brillencharaktere, Party mit Ehefreunden und die Frage, wie Marilena und Sabine nach der Pause in die zweite Staffel starten – und mit welchem Gefühl sie zurückkommen. Außerdem war da ja noch eine Landtagswahl...Und dann war da der Fall Collien Fernandes. Und mit ihm das Gefühl, das viele Frauen sofort kennen: diese unmittelbare, körperliche Reaktion auf etwas, das sich nach mehr anfühlt als ein Einzelfall. Wir sprechen darüber, woher dieser Female Rage kommt – warum Frauen in solchen Momenten nicht überreagieren, sondern akkumulieren. Jahrelang. Und warum Männer, selbst die, die sich als aufgeklärt verstehen, die strukturelle Dimension solcher Fälle so oft nicht sehen. Nicht weil sie böswillig sind – sondern weil das System, das Frauen täglich unter Druck setzt, für sie schlicht unsichtbar bleibt. Es geht auch darum, warum sich so vieles gerade wie Wiederholung anfühlt. Themen, für die Frauen schon vor Jahrzehnten auf die Straße gegangen sind, liegen wieder auf dem Tisch – oder werden aktiv zurückgedreht. Dieselben Kämpfe, neues Jahrzehnt.Staffel zwei hat begonnen. Und wir fangen genau da an, wo wir aufgehört haben.
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Folge 13 - Live-Episode - "Give to Gain"
Diese Folge ist auf Englisch und wurde live beim International Women’s Day Event (IWD)des Heidelberg International Professional Women’s Forum (HIP) e.V. aufgenommen.Das Motto des IWD war dieses Jahr „Give to gain“ doch wir hatten direkt ein Störgefühl bei diesem Statement. Denn für Frauen - insbesondere Mütter - trifft dies nicht zu. Sie geben seit Jahrzehnten, doch was bekommen wir eigentlich dafür? Von Motherhood Penalty über Karrierebruch und Altersarmut ist eigentlich alles mit dabei.Wir sprechen in dieser Folge deshalb darüber, welche Fähigkeiten durch Care-Arbeit entstehen, warum Empowerment allein nicht reicht und weshalb sich Strukturen in Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt verändern müssen.Eine Live-Folge über Erfahrungen, Systeme – und darüber, warum es Zeit ist, nicht nur zu geben, sondern auch mehr zu bekommen.
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Folge 12 – Alltag, Arbeit, Olympia!
Diese Woche geht es einmal quer durchs Leben.Es startet mit einem Wasserrohrbruch in der Kita und der Frage, wie Betreuung eigentlich so fragil sein kann. Wir reden über „eine Stunde länger arbeiten“, über Wochenenden allein mit den Kindern, „Me-Time“ und darüber, wie schnell sich Fairness in einer Beziehung anders anfühlt, wenn der Alltag zuschlägt.Und dann war da ja noch Olympia! Wir sprechen über beeindruckende Athletinnen, über Mütter mit Medaillen, über offene Worte mitten im und trotz Wettkampf und über Kommentare, bei denen man merkt: Auch im Leistungssport gibt es noch einiges an Gleichberechtigung zu erreichen.
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Folge 11 – Wer hat Angst vor der Quotenfrau?
Ausgelöst durch eine Nachricht aus der Community sprechen wir über die Frauenquote – und über die Angst, „nur wegen der Quote“ auf einer Position zu sitzen.Ist die Quote demotivierend? Untergräbt sie das Selbstbewusstsein? Oder ist sie schlicht ein notwendiges Werkzeug, solange wir nicht nach Kompetenz, sondern nach Netzwerken, Gewohnheiten und Ähnlichkeit entscheiden?Wir sprechen darüber, warum sich vor allem Frauen fragen, ob sie „es allein geschafft haben“, während Männer Seilschaften selbstverständlich nutzen. Warum mittelmäßige Männer kein Problem darstellen, mittelmäßige Frauen aber plötzlich ein Argument gegen Gleichberechtigung sind. Und warum die Quote kein Ziel, sondern ein Übergang ist – ein Vehikel, bis Repräsentation normal wird.Außerdem geht es um Impostor-Syndrom, Leistungsanspruch, das Bedürfnis, sich doppelt beweisen zu müssen, und um die Frage: Wem gehört eigentlich dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein? Eine Folge über Macht, Systemlogiken und darüber, warum „Quotenfrau“ vielleicht eher nach Pionierin klingt.
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Folge 10 – Community-Folge
Diese Woche gibt es eine Community-Folge - wir beantworten eure Fragen.Wir sprechen darüber, ab wann wir dem Patriarchat zum ersten Mal begegnet sind, über berufliche Fails, Selbstzweifel – besonders in männlich dominierten Räumen – und darüber, ob wir uns im Leben angekommen fühlen. Außerdem geht es um Führung, Verantwortung und die Frage, was ein „Girl Boss“ eigentlich ausmacht. Was wir zu dem Thema denken und vor allem, ob wir uns selber so sehen.Danke für eure Fragen – für das Hören unseres Podcasts und fürs Mitdenken <3
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Folge 9 - Zufall oder Absicht? Die Rushhour des Lebens
Es gibt diese Lebensphase, in der einfach alles gleichzeitig passiert: kleine Kinder, große Fragen, volle Jobs, müde Körper, wackelnde Beziehungen – und kein Plan geht mehr auf.In dieser Folge sprechen wir über die Rushhour des Lebens. Über Karriereuhr trifft biologische Uhr. Über den angeblich perfekten Zeitpunkt für Kinder, den es halt einfach nicht gibt. Und über ein System, das erwartet, dass genau dann alles reibungslos läuft.Eine Folge über Timing, Zufall und die Erkenntnis, dass es oft nicht an uns liegt, sondern an den Strukturen, in denen wir versuchen, unser Leben zu jonglieren.
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Folge 8 – Teilzeit-Rage
Teilzeit ist kein Lifestyle. Sie ist für viele Eltern die einzige Möglichkeit, Arbeit, Care und Leben überhaupt unter einen Hut zu bekommen.In dieser Folge geht es um die Wut, die entsteht, wenn genau das öffentlich als Bequemlichkeit oder mangelnder Einsatz abgewertet wird. Um politische Aussagen, die an der Lebensrealität vorbeigehen. Und um ein System, das Menschen in Teilzeit drängt – und sie anschließend dafür kritisiert.Es geht um strukturelles Versagen, das auf Einzelne abgeladen wird. Um fehlende Kinderbetreuung, marode Schulen und Care-Arbeit, die selbstverständlich erwartet wird, aber unsichtbar bleibt.
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Folge 7 – Geld spielt eine Rolle!
In dieser Folge geht es um finanzielle Abhängigkeit, Teilzeit, unbezahlte Arbeit – und darum, wie früh Weichen gestellt werden, die später kaum noch zu korrigieren sind. Um Entscheidungen, die sich „praktisch“ anfühlen und langfristig teuer werden. Um Beziehungen, in denen Geld nie Thema ist – und genau deshalb Macht verschiebt.Es geht um die Motherhood Penalty, um Altersarmut, um den Preis von Fürsorge. Und um die Frage, warum Frauen so oft das Risiko tragen und was man dagegen unternehmen kann.
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Folge 6 – Männer lol
In dieser Folge sprechen wir über Männer. Über die Rolle, welche sie bei Gleichstellung spielen – ob sie wollen oder nicht.Es geht um Mental Load, um Macht und um diese berühmten Sätze, die nett gemeint sind, aber nichts verändern. Und um die Frage, was es eigentlich heißt, ein Ally zu sein, wenn es nicht um Applaus, sondern um echtes Abgeben von Raum geht.Wir sprechen darüber, warum Veränderung im Alltag beginnt, warum Zustimmung allein zu wenig ist und weshalb Gleichberechtigung unbequem sein darf und manchmal auch muss, damit sie nicht immer an denselben hängen bleibt.
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Folge 5 – Merkels Girl Code
In dieser Folge sprechen wir über den Girl Code – und darüber, was Solidarität unter Frauen wirklich bedeutet. Nicht als Wohlfühlbegriff, sondern als Haltung, die im Alltag, im Job und in Machtstrukturen immer wieder herausgefordert wird.Wir reden darüber, wie Konkurrenz zwischen Frauen entsteht, warum sie oft strukturell befördert wird und weshalb Solidarität mehr ist als Nettsein oder gegenseitiges Bestärken. Es geht um Mentorship und Sponsorship, um das Teilen von Wissen, Räumen und Möglichkeiten – und darum, welche Rolle Macht und Verantwortung dabei spielen.Eine Folge über Zusammenhalt ohne Romantisierung, über Solidarität als Praxis – und darüber, warum Frauen sich gegenseitig brauchen, wenn sich Strukturen verändern sollen.
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Folge 4 – Chief Family Officer
In dieser Folge sprechen wir über eine Rolle, die im Familienalltag zentral ist – in Bewerbungen aber kaum zählt: den Chief Family Officer. Über all das Organisieren, Priorisieren, Koordinieren und Entscheiden, das Eltern täglich leisten, und warum diese Fähigkeiten im Berufsleben systematisch unterschätzt werden.Wir fragen uns, weshalb Kompetenzen wie Krisenmanagement, Verantwortung tragen, Multitasking, Verhandeln und langfristiges Planen in Bewerbungsgesprächen plötzlich unsichtbar werden, sobald sie im Kontext von Familie und Care-Arbeit erworben wurden. Warum gilt Elternschaft oft als Lücke oder Risiko – und nicht als Qualifikation?Es geht um die Abwertung von Care-Arbeit, um die Logik von Lebensläufen, die nur lineare Karrieren anerkennen, und um die Frage, warum Unternehmen Fähigkeiten suchen, die Eltern längst mitbringen – sie aber nicht als solche erkennen oder anerkennen.Eine Folge über Bewerbungsgespräche, unsichtbare Kompetenzen und darüber, warum der Titel Chief Family Officer eigentlich ein echter Karrierebaustein sein müsste.
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Folge 3 – Warum Rousseau keine Dad Guilt hatte
In dieser Folge sprechen wir über "Mom Guilt" – dieses hartnäckige schlechte Gewissen, das viele Mütter begleitet, selbst dann, wenn die Kinder gut versorgt sind und eigentlich alles funktioniert.Wir gehen der Frage nach, woher dieses Gefühl kommt und warum es so tief sitzt. Warum fühlen sich Mütter schuldig, wenn sie arbeiten, reisen oder einfach nicht ständig verfügbar sind? Warum trifft dieses Schuldgefühl Frauen so viel stärker als Männer? Und warum reicht es scheinbar nie aus, „genug“ zu sein?Es geht um die Idee, dass viel Zeit automatisch gute Elternschaft bedeutet, um Vergleiche mit unrealistischen 100 Prozent – und um die Entlastung, die entsteht, wenn man den Fokus von Quantität auf Qualität von Zeit verschiebt.Eine ehrliche Folge über innere Konflikte, gesellschaftliche Prägungen und darüber, warum Mom Guilt kein individuelles Versagen ist. Und warum man keine perfekte Mutter sein muss, um eine gute Mutter zu sein.
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Folge 2 - Elsa owned den Room oder what the f*ck ist eigentlich Karriere?
Was ist Karriere eigentlich – Titel, Geld, Status? Oder etwas völlig anderes?In dieser Folge sprechen wir darüber, wie unterschiedlich unsere Bilder von Karriere geprägt sind: von der klassischen Karriereleiter mit Statussymbolen bis hin zu Stabilität, finanzieller Unabhängigkeit, Sinn und Gestaltungsfreiheit.Wir reden über Teilzeit, Netzwerken (oder eben nicht), über Gehaltsverhandlungen, die man nicht führt, weil man einfach nur froh ist, überhaupt arbeiten zu dürfen. Über das Gefühl, keine „richtige“ Karriere gemacht zu haben – und darüber, wie sehr dieses Gefühl mit einem System zu tun hat, das nie für Mütter gemacht war.Es geht um Paralleluniversen und Sehnsuchtsjobs, um das Aushalten von Ambivalenzen, um Machtspielchen in Politik und Arbeitswelt – und um die Frage, ob Frauen das System hacken müssen, bevor sie es verändern können.Eine ehrliche Folge über Ambivalenzen, Fails, Learnings sowie darüber sich selbst Raum zu nehmen. Und warum man das System oft erst verstehen und hacken muss, bevor man es verändern kann.
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Folge 1 - Rolemodel Rabenmutter
In der ersten Episode von BRATWIVES sprechen wir über Mütterbilder – über Erwartungen, Zuschreibungen und die vielen widersprüchlichen Vorstellungen davon, was eine „gute Mutter“ sein soll. Wir teilen persönliche Gedanken und Erfahrungen, hinterfragen gesellschaftliche Normen und sprechen darüber, wie sehr diese Bilder unseren Alltag, unsere Entscheidungen und unser Selbstbild prägen. Eine Auftaktfolge, die dazu einlädt, Mutterschaft neu und vielfältiger zu denken.
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Zwei Frauen, zwei Welten, zwei Karrieren, sechs Kinder.BRATWIVES ist der schonungslos ehrliche Podcast über Vereinbarkeit made in Germany.Die Landtagsabgeordnete Dr. Marilena Geugjes (zwei kleine Kinder, mitten im politischen Maschinenraum) und die Change Managerin Sabine Rath (vier Teenager-Töchter, Konzernrealität & Care-Arbeit) sprechen unzensiert über Macht, Mutterschaft und Mental Load. Humorvoll, klug und systemkritisch. Unsere Botschaft: It’s not you. It’s the system.
HOSTED BY
Marilena Geugjes und Sabine Rath
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