PODCAST · education
EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus
by Mathias Küfner
Zusammenhängen von ADHS, Autismus, Trauma, Traumafolgen, Neurodivergenz, Neurodiversität, Evolutionärer Psychologie, Gesellschaft, Philosophie, mentaler Entwicklung, sowie K-PTBS, Glück, Flow, Motivation, Anpassung, Emotionen, Kognition, Freiem Willen, persönlicher Entwicklung, Konformitätsdruck, Antropologie und vielem mehr.---------------------------------------Homepage: https://www.evomentis.de/Episodenplan: https://www.evomentis.de/episoden/Feeds&Plattformen: https://www.evomentis.de/feeds/Kontakt: https://www.evomentis.de/kontakt/
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ADHS, Neurologie, Genetik, Epigenetik, Trauma und wie das alles zusammenhängt
ADHS, Neurologie, Genetik, Epigenetik, Trauma und wie das alles zusammenhängt
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Wenn Dein Weltbild nach der Diagnose eine Überarbeitung braucht
In dieser Episode von Evo Mentis tauche ich tief in die Fragestellungen und Empfindungen ein, die viele Menschen im Kontext von Neurodivergenz erleben. Ich beginne mit der Überlegung, ob unser alltägliches Leben nicht doch viel merkwürdiger und komplexer ist, als es den Anschein hat. Es geht um das Gefühl, als ob eine verborgene Realität hinter unseren Erfahrungen steckt, die wir manchmal nicht richtig erfassen können. Ich stelle grundlegende Konzepte wie magisches und agentisches Denken vor, und wie diese in der menschlichen Evolution verwurzelt sind. Diese Überlegungen führen uns zu den faszinierenden Themen rund um Paranoia und Verschwörungstheorien, die oft als ein verzweifelter Versuch interpretiert werden, Sinn in das Unerklärliche zu finden. Ich beleuchte die relativen Lebenswelten von Neurodivergenten und das Empfinden als „Alien“ in einer für sie oft unverständlichen Realität. Es wird klar, dass viele Menschen, die sich als anders wahrnehmen, häufig lange auf der Suche nach Erklärungen und Diagnosen sind, die ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen validieren. Das Gespräch wandert weiter zu den Herausforderungen, denen sich Neurodivergente gegenübersehen, wenn sie versuchen, eine Diagnose zu erhalten, einschließlich der damit verbundenen bürokratischen Hürden und emotionalen Belastungen. Ein entscheidender Punkt in dieser Episode ist der „Mindblow“-Moment, an dem man erkennt, dass Neurodivergenz existiert und dass man möglicherweise selbst betroffen ist. Ich bespreche die Entdeckung dieses Aspekts des Selbst und die damit verbundene Erleichterung, aber auch die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn man sein gesamtes Leben im Nachhinein neu bewerten muss. Dabei wird auch das Gefühl der Frustration und Enttäuschung beleuchtet, das häufig auftritt, wenn man erkennt, wie viele Lebenssituationen von der eigenen Neurodivergenz beeinflusst wurden. Wir zeigen auf, dass das Verständnis von Neurodivergenz nicht nur die Sichtweise auf das eigene Leben verändert, sondern auch den Umgang mit Alltagsherausforderungen erleichtert. Es geht darum, dass die Diagnose zwar Klarheit bringt, aber nicht automatisch die Lösung aller Probleme. Vielmehr ist es der Beginn eines neuen Weges, der weiterhin Herausforderungen mit sich bringt. Die Zuhörer werden ermutigt, sich mit ihren eigenen Erfahrungen auseinanderzusetzen und positive Aspekte zu entdecken, die aus diesem Erkenntnisprozess hervorgehen können. In der letzten Phase der Episode erinnere ich daran, dass jeder Schritt auf diesem Weg Zeit benötigt, und dass es in Ordnung ist, sich Zeit zu nehmen, um alle Facetten seiner eigenen Realität zu verstehen und zu verarbeiten. Ich hoffe, dass dieser Podcast den Zuhörern nicht nur ein besseres Verständnis für Neurodivergenz vermittelt, sondern auch die Möglichkeit bietet, einen Umgang mit eigenen Herausforderungen zu finden und eine positive Perspektive auf die eigene Identität zu entwickeln.
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Was People Pleasing mit halluzinierenden KIs zu tun hat - spannende Forschungsergebnisse
In dieser Episode von Evomentis beleuchten wir zwei scheinbar getrennte, jedoch tief verbundene Themen: People-Pleasing und die Phänomene von KI-Modellen und deren Halluzinationen. Ich beginne mit einer Einführung in das Konzept des People-Pleasing, einem Verhalten, das oft von dem Wunsch geprägt ist, anderen gefällig zu sein, auch wenn dies auf Kosten der eigenen Bedürfnisse geschieht. Oft manifestiert sich People-Pleasing aus einer tiefgreifenden Rejection-Sensitivity und führt zu einem ständigen Bestreben, sich anzupassen und Konformität herzustellen. In diesem Kontext gehe ich auch auf verwandte Themen wie das Imposter-Syndrom ein, das ähnliche Verhaltensmuster hervorrufen kann, wenn Individuen das Gefühl haben, ihrer Rolle nicht gerecht zu werden. Im weiteren Verlauf der Episode verknüpfen wir diese menschlichen Verhaltensmuster mit den Erscheinungen, die KI-Modelle wie ChatGPT und Co. zeigen. Diese KI-Modelle, die darauf trainiert sind, plausible Antworten zu generieren, stoßen oft an Grenzen und neigen dazu, „Halluzinationen“ auszulösen – das Erfinden und Präsentieren von Informationen, die nicht zwingend wahr sind. Diese Halluzinationen sind ein Ergebnis ihres Trainingsprozesses, bei dem sie belohnt werden, wenn sie hilfreiche und akzeptable Antworten liefern, selbst wenn diese Antworten faktisch falsch sind. Diese Dynamik kann mit den Mechanismen von People-Pleasing verglichen werden, da sowohl Menschen als auch KI-Modelle dazu neigen, sich den Erwartungen anderer anzupassen, um Akzeptanz zu finden. Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Untersuchung von „Halluzinationsneuronen“ in KI-Modellen. Neueste Wissenschaftsanalyse hat gezeigt, dass bestimmte Neuronen in KI-Architekturen dafür verantwortlich sind, wann und wie häufig eine KI halluziniert. Diese Befunde bieten tiefere Einblicke in das Verhalten von KI und ermöglichen es, ähnlich wie bei menschlichen Verhaltensweisen, zu verstehen, warum und wie People-Pleasing als Verhaltensmuster sowohl im zwischenmenschlichen Kontext als auch in der Interaktion mit KIs auftritt. Ich erörtere verschiedene Experimente, die durchgeführt wurden, um diese H-Neuronen zu identifizieren und deren Aktivität zu manipulieren. Dabei wird deutlich, wie diese Neuronen sowohl das Antwortverhalten als auch die Halluzinationsanfälligkeit beeinflussen können. Eine Steigerung der Aktivität dieser Neuronen führt dazu, dass das Modell bereitwillig ungenaue oder erfundene Informationen liefert, während eine Dämpfung dazu führt, dass die KI resistenter gegenüber Überzeugungsversuchen wird und stabilere, kohärente Antworten liefert. Abschließend reflektiere ich über die tiefen psychologischen und sozialen Zusammenhänge, die sich aus diesen Erkenntnissen ergeben, und ziehe Parallelen zwischen Menschen und KI-Modellen im Hinblick auf soziale Anpassung, Überanpassung und die Herausforderungen, die aus diesen Verhaltensmustern resultieren. Diese Episode bietet nicht nur einen spannenden Einblick in die Funktionsweise moderner KI, sondern regt auch dazu an, über unsere eigenen Verhaltensmuster und deren Wurzeln nachzudenken.
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👥Talk: Neurodivergenz als Sozialkonzept der Wildbeuterzeit
In dieser Episode sprechen wir mit Alex über das Konzept Homo Functionalis. Unsere anfängliche Absicht war es, explorative Gedanken zum Thema "Schuld" auszutauschen, doch unser Dialog entwickelte sich schnell zu einer tiefgreifenden Analyse der menschlichen Existenz und der Evolution gesellschaftlicher Strukturen. Alex stellt die These auf, dass die Vorstellung von Schuld möglicherweise eine neuere kulturelle Entwicklung darstellt, die in engem Zusammenhang mit der Zivilisation und dem Konzept des homofunktionalen Menschen steht. Wir beginnen mit der fundamentalen Frage, was es bedeutet, als Mensch in der heutigen Gesellschaft zu funktionieren. Was sind die Kriterien, nach denen wir uns selbst und andere bewerten? Während Alex über die evolutionären Ursprünge des Menschen reflektiert, erörtern wir verschiedene Aspekte des Lebens im alten nomadischen Lebensstil im Vergleich zu dem, was die moderne Zivilisation erfordert. Unsere Diskussion beleuchtet, wie sich der menschliche Wert und die Vorstellungen von Funktionalität im Laufe der Zeit verändert haben und welche Rolle Schuld dabei spielt. Durch die Linse von Neurodivergenz untersuchen wir, wie diese unterschiedlichen Denkweisen in modernen Strukturen umgesetzt werden und ob die Beschränkungen, die die Zivilisation mit sich bringt, auch als Einschränkungen der persönlichen Freiheit wahrgenommen werden können. Wir sprechen darüber, wie neurodivergente Menschen möglicherweise stärker in der Lage sind, intuitive und unmittelbare Bedürfnisse auszudrücken, im Gegensatz zu den Anforderungen und Zwängen einer bürokratischen Gesellschaft, die immer mehr die menschliche Individualität entkoppelt. Ein zentraler Punkt der Episode ist die Analyse, inwiefern die ursprüngliche menschliche Existenz vielleicht näher an der natürlichen Authentizität war, die heute durch absurde soziale Konstrukte der Modernität in Frage steht. Alex fordert das Bild heraus, dass eine ständige Anpassungsfähigkeit an externe gesellschaftliche Anforderungen einen Vorteil darstellt, und wir hinterfragen, ob es nicht besser wäre, in einer einfacheren, weniger strukturierten Umgebung zu leben, um den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Wir bewegen uns weiter in die Bereiche von Autonomie, Freiheit und der Abstraktion von menschlichen Erfahrungen in der gegenwärtigen Zivilisation. Dabei entdecken wir, dass auch innerhalb der Zivilisation verschiedene Dimensionen der Freiheit existieren können, die von sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst werden. Alex und ich diskutieren abschließend die Perspektive, dass eine Arbeit, die sowohl erfüllend als auch sinnstiftend ist, für viele Menschen und insbesondere für neurodivergente Leute von großer Bedeutung ist. Letztendlich ermutigt diese Episode die Zuhörer, über die Frage nachzudenken, was es wirklich bedeutet zu funktionieren und welche Nuancen in sozialen Interaktionen und persönlichen Bedürfnissen vorhanden sind. Die Themen Schuld und Zivilisation werden für zukünftige Gesprächsthemen vorgeschlagen, um weiter in die komplexe Beziehung zwischen individuellen Erfahrungen und gesellschaftlichen Anforderungen einzutauchen.
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🦄 Sozial Media Verbote? Ein komplexes Thema, gerade für Randgruppen und Neurodivergente
🦄 Sozial Media Verbote? Ein komplexes Thema, gerade für Randgruppen und Neurodivergente
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Rejection Sensitivity - RS / RSD
In dieser Episode geht es um ein tiefgreifendes, oft übersehenes Thema: Rejection Sensitivity und die damit verbundenen emotionalen Reaktionen auf potenzielle Ablehnung. Ich beginne mit der Schilderung, wie sich bereits bevor ein kritisches Gespräch oder eine Situation ansteht, Ängste im Kopf manifestieren können. Die Vorstellung, dass jemand „ein klärendes Gespräch führen“ möchte, kann Gedanken und Gefühle auslösen, die weit über die momentane Realität hinausgehen. Ich lade die Zuhörer ein, sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen, welche Emotionen in ihnen aufkommen, wenn sie mit solchen Ankündigungen konfrontiert werden. Wir tauchen tiefer in die Mechanismen ein, die hinter dieser Sensibilität stehen, indem ich beispielhaft zeige, wie negative Gedanken und Ängste mit Arbeit, sozialen Interaktionen oder persönlichen Beziehungen verknüpft sind. Rejection Sensitivity wird als eine Art hypersensibler Wahrnehmung beschrieben, die dazu führt, dass man in der eigenen Interpretation von Cues und Körpersprache der anderen proaktiv bereits in die Defensive geht. Ich zeige auf, dass diese Ängste oft nicht wohlbegründet sind und dass es häufig gar keine Kritik gibt, die es zu fürchten gilt, sondern lediglich die eigene Überempfindlichkeit gegenüber vermeintlichen Ablehnungen. Ein zentrales Element der Diskussion ist die Vorstellung, dass Menschen mit Rejection Sensitivity oft schon im Voraus emotional auf Situationen reagieren, bevor sie tatsächlich eintreten. Dies führt dazu, dass sie sich selbst unter Druck setzen, um auf Kritik vorbereitet zu sein, die möglicherweise niemals geäußert wird. Ich erkläre, wie der innere Kritiker fungiert und wie er Beziehungen sowie die Selbstwahrnehmung negativ beeinflussen kann. Des Weiteren wird die Bedeutung der Kontrolle in diesem Zusammenhang thematisiert. Viele Menschen versuchen, in sozialen und beruflichen Kontexten die Kontrolle über ihre Emotionen und deren Reaktionen zurückzugewinnen. Dies kann zu Verhaltensmustern wie Selbstkritik oder dem Vermeiden von Situationen führen, die potenziell schmerzhaft sein könnten. Ich beleuchte auch den Zusammenhang zwischen Rejection Sensitivity und neurodivergenten Bedingungen wie ADHS und Autismus. Diese Verbindung wird durch die erhöhten Stress- und Kritik-Erfahrungen in der Lebenserfahrung von Menschen mit neurodivergenten Hintergründen hervorgehoben, die dazu führen können, dass sie eine erhöhte Sensibilität für mögliche Ablehnung entwickeln. In diesem Kontext stelle ich auch den Begriff der Rejection Sensitivity Dysphoria vor und erkläre, wie er sich von der Rejection Sensitivity abgrenzt. Abschließend lade ich die Zuhörer dazu ein, ihre eigenen Erfahrungen mit Rejection Sensitivity zu reflektieren und darüber nachzudenken, wie sie diesen Herausforderungen begegnen können. Ich ermutige sie, Fragen zu stellen und in zukünftigen Episoden weiter in dieses Thema einzutauchen.
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Identitätsburnout - Wer bin ich eigentlich? - Wenn nur die Maske übrig ist
In dieser Episode erforsche ich die Frage: Wer bin ich eigentlich? Mein Name ist Matthias Küfner, und ich widme mich dem tiefgreifenden Thema der Identität im Kontext von Neurodivergenz. Oft identifizieren wir uns mit unseren Namen, Titeln oder sozialen Rollen, doch sind diese oberflächlichen Aspekte wirklich das, was uns ausmacht? Ich lade die Zuhörer ein, ihre Überlegungen zu vertiefen und sich die Fragen zu stellen, die in einer Welt, die auf funktionale Rollen und gesellschaftliche Erwartungen basiert, oft unbeantwortet bleiben. Besonders spannend wird es, wenn wir Neurodivergenz – wie ADHS, Autismus, Hochsensibilität und andere Formen – in die Diskussion einbeziehen. Warum ist es wichtig, darüber zu sprechen? Ich beleuchte, wie unser Selbstverständnis und unsere Rolle in der Gesellschaft konstruiert sind und hinterfrage die Annahme, dass jeder von uns als ein Rädchen im Getriebe fungieren muss, um seine Existenz zu rechtfertigen. Wir betrachten, wie sich unsere Identität in einer leistungsorientierten Gesellschaft entwickelt, in der oft nur das äußere Erscheinungsbild zählt: Wo passt das „Zahnrad“ in die Maschinerie, die unsere Gesellschaft antreibt? Ich ziehe Parallelen zur Lebensweise der Wildbeuter, deren soziale Strukturen und zwischenmenschlichen Erwartungen häufig eine andere Dynamik aufweisen. Es war eine Zeit, in der gemeinschaftliches Verantwortungsgefühl und der Wunsch nach gegenseitiger Unterstützung im Vordergrund standen – fern ab von den gnadenlosen Hierarchien und den Machtspielen, die heute im Berufsleben vorherrschen. Ein zentraler Punkt meiner Argumentation ist, dass neurodivergente Menschen oft in diesen strengen, funktionalen Rahmenbedingungen Schwierigkeiten haben, ihre eigene Identität zu finden und sich wertgeschätzt zu fühlen. Ich untersuche, wie diese gesellschaftlichen Erwartungen uns in einen Zustand der Überanpassung führen und welch tiefgreifende Sinnkrisen daraus entstehen können, wenn die äußeren Hüllen unserer Identität zerfallen. Wir könnten uns fragen: Was bleibt von uns, wenn wir alle Masken ablegen und uns nur noch als das vorstellen, was wir wirklich sind, jenseits der Erwartungen und Rollenkonstrukte? Darüber hinaus beleuchte ich das Konzept des Identitäts-Burnouts, das häufig bei neurodivergenten Menschen auftritt. Dieses Phänomen beschreibt den Zusammenbruch innerer Identitätsstrukturen, wenn äußere Anforderungen nicht mit dem inneren Selbst in Einklang zu bringen sind. Dazu gehört auch, wie wichtig die Rückmeldungen von Mitmenschen für unser Selbstbild sind und wie deren Fehlen uns in einer tiefen Sinnkrise zurücklassen kann. In dieser Episode ermutige ich dazu, kritisch über die eigene Identität nachzudenken, zu erforschen, was uns wirklich ausmacht und welche Werte für uns von Bedeutung sind. Ich lade zur Reflexion ein und hoffe, dass jeder Zuhörer sich auf den manchmal herausfordernden, aber lohnenden Weg begibt, seine eigene Identität zu entdecken und anzunehmen, wie man wirklich ist – ohne Masken, Rollen oder gesellschaftliche Erwartungen.
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Wenn Eltern Deine Probleme als Lüge abtun - Die Psychologie dahinter
In dieser Episode von Evomentes behandle ich ein tiefgreifendes und emotional aufgeladenes Thema, das viele Menschen betrifft: Die Ablehnung, die Kinder oft von ihren Eltern erfahren. Viele erleben, dass ihre Eltern nicht akzeptieren, wer sie wirklich sind, und ihre emotionalen Herausforderungen nicht wahrgenommen werden. Diese Erfahrung führt zu einem Gefühl der Isolation, Wertlosigkeit und der Invalidierung der eigenen Gefühle. Insbesondere in Bezug auf Neurodivergenz und -diversität, wie ADHS und Autismus, zeigt sich dieses Phänomen, das in der Kindheit oft seinen Ursprung hat. Eltern, die in Konflikten gefangen sind, übertragen ihre eigenen Probleme auf ihre Kinder, was die emotionale Not noch verstärkt. Ich erörtere die Dynamik der familiären Beziehungen und die komplexen Gefühle, die Kinder in solchen Konstellationen entwickeln. Kinder sind evolutionär darauf programmiert, die Bindung zu ihren Eltern um jeden Preis aufrechtzuerhalten, was sie oft in einen inneren Konflikt zwingt. Diese Abhängigkeit von Eltern wird durch die Herausforderungen verstärkt, die man in der Familie erlebt. In diesem Kontext wird auch deutlich, wie schwierig es für Kinder ist, aus ihrer Perspektive eine objektive Sicht auf ihre Situation zu entwickeln. Der Verweis auf die elterlichen Erwartungen und den Druck, diesen gerecht zu werden, zeigt die innere Zerrissenheit, die viele Kinder empfinden. Des Weiteren diskutiere ich, warum Eltern oft unfähig sind, die Realität der Probleme ihrer Kinder zu erkennen und zu akzeptieren. Gründe können eigene Schuldgefühle, Hilflosigkeit und den Drang, ein bestimmtes Bild von sich aufrechtzuerhalten, sein. Ich beleuchte die Konsequenzen dieses Verhaltens und hebe hervor, dass es wichtig ist, sich von diesen Verhaltensmustern abzugrenzen. Es ist weder für die Eltern noch für die Kinder fair, die Verantwortung für persönliche Probleme und Versäumnisse auf die nächste Generation abzuwälzen. Der Konflikt zwischen den emotionalen Bedürfnissen der Kinder und den unrealistischen Ansprüchen, die Eltern an sie stellen, führt oft zu tiefen seelischen Wunden. Es ist wichtig, sich darüber bewusst zu werden und einen Raum für Dialog und Verständnis zwischen den Generationen zu schaffen. Ich schlage vor, dass ein Schlüssel zur Heilung im Verzeihen liegt — sowohl sich selbst als auch den Eltern gegenüber. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit und den gemachten Erfahrungen kann zu einer Versöhnung führen. Ich hoffe, diese Episode bietet einen tiefen Einblick in die komplizierten Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, insbesondere im Kontext von Neurodivergenz und kritischen familiären Dynamiken. Es ist wichtig, diese Themen offen zu besprechen und Raum für Heilung und Verständnis zu schaffen.
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Kontextsensitivität bei Neurodivergenten
In dieser Episode von EvoMentes befasse ich mich eingehend mit dem Thema der Kontextsensitivität, einem grundlegenden Konzept, das beschreibt, wie sehr unsere Umgebung und die jeweilige Situation unsere Wahrnehmung und unser Verhalten beeinflussen. Oftmals erleben wir, dass wir bei verschiedenen Aktivitäten und in verschiedenen Umfeldern unterschiedlich reagieren. Dies lässt sich in alltäglichen Szenarien wie dem Einkaufen oder dem Verlassen des Hauses beobachten, wo wir manchmal vergessen, was wir eigentlich beschaffen wollten, weil wir von den Eindrücken des Momentums überwältigt sind. Diese Phänomene sind nicht nur gelegentliche Aussetzer, sondern beleuchten tieferliegende psychologische Mechanismen, die in unserem Alltag wirken. Als Informatiker mit einem Nebenfach in Psychologie analysiere ich die Nuancen der Kontextsensitivität und stelle die Hypothese auf, dass neurodivergente Menschen — darunter fälle wie ADHS und Autismus — in der Regel empfindlicher auf kontextuelle Änderungen reagieren als neurotypische Menschen. Diese Sensitivität kann sowohl zu Vorteilen als auch zu Herausforderungen führen, da sie dazu führt, dass neurodivergente Menschen stark auf ihre unmittelbare Umgebung angewiesen sind, um emotionale Relevanz und Orientierung zu finden. Im Verlauf der Episode erläutere ich die Theorie, dass Neurodivergente durch ihre intensivere Verbindung zum Kontext Schwierigkeiten haben, Kontextwechsel zu bewältigen, die nicht emotional ansprechend sind oder keine direkte Relevanz für ihre momentane Situation haben. Ich veranschauliche dies mit einem Gedankenexperiment über eine Wissenschaftlerin, die niemals Farben gesehen hat; so zeigen wir, dass theoretisches Wissen das eigene, direkte Erleben und Empfinden nicht ersetzen kann. Dieses Erleben bringt eine qualitative Dimension in unsere Wahrnehmung, die wir nicht vollständig rationalisieren können. Des Weiteren betrachte ich die Mechanismen, die in unseren Gehirnen ablaufen, wenn wir uns in verschiedenen Kontexten bewegen, und wie verschiedene Sinneseindrücke aktiviert werden. Es wird deutlich, dass jeder Kontext ein Schlüssel zu bestimmten Gedächtnisinhalten, Routinen und emotionalen Erfahrungen ist. Um die Herausforderungen, die mit der Kontextwechsel einhergehen, zu meistern, ist es entscheidend, sich Strategien zu überlegen, die das Gedächtnis und das Bewusstsein für kontextuelle Hinweise stärken. Letztlich lade ich die Zuhörer ein, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema zu teilen, und rege an, wie wichtig es ist, sich der kontextuellen Einflüsse bewusst zu werden, um im Alltag resilienter und zielgerichteter agieren zu können. Die Erkenntnisse, die wir aus der Reflexion über Kontextsensitivität gewinnen, können nicht nur helfen, unser eigenes Verhalten besser zu verstehen, sondern uns auch der emotionalen Tiefe und Komplexität näherbringen, die unser Leben prägen.
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Hilfe! Meine neurodivergente Familie fällt auseinander!
Hilfe! Meine neurodivergente Familie fällt auseinander!
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Studie legt Autismus ADHS Gesamtspektrum nahe - DMN/TPN Zusammenspiel
In dieser Episode von Evomentes widmen wir uns den Themen ADHS und Autismus, wobei ich die Sichtweise vertrete, dass es sich hierbei nicht um strikt getrennte Diagnosen handelt, sondern um ein zusammenhängendes Spektrum. Die bisherigen diagnostischen Rahmenbedingungen, die ADHS und Autismus traditionell als Ausschlussdiagnosen betrachtet haben, werden zunehmend hinterfragt. Insbesondere die Einführung der ICD-11 erlaubt es nunmehr, eine Doppeldiagnose zu stellen, was die Realität vieler Betroffener widerspiegelt. Ich bespreche eine aktuelle Studie des Child Mind Institutes, die eine neue Perspektive auf die Beziehung zwischen diesen beiden Diagnosen eröffnet. In dieser Untersuchung, die 166 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren einbezieht, wird die Überlappung der beiden Diagnosen und deren Symptomatiken beleuchtet. Diese Studie bietet fundierte Ergebnisse, die bestätigen, dass die Symptome, und nicht die diagnostischen Kategorien, im Mittelpunkt stehen sollten. Ich erläutere, dass die Konnektivität zwischen verschiedenen Gehirnnetzwerken, insbesondere dem Frontoparietalen Netzwerk und dem Default-Mode-Network, entscheidend für das Verständnis der Symptomatik ist. Zudem analysiere ich, wie neurotypische und neurodivergente Gehirne funktionieren und welche unterschiedlichen Denk- und Wahrnehmungsmuster sich daraus ergeben. Während neurotypische Personen dazu tendieren, in klaren, fokussierten Bahnen zu denken und zu handeln, hingegen neurodivergente Personen eine andere Form der Informationsverarbeitung und Kreativität zeigen. Dies kann sowohl als Vorteil in kreativen Berufen als auch als Nachteil in traditionellen Arbeitsszenarien betrachtet werden. Ich gehen auf die Rolle der Evolution ein und erkläre, wie frühere Lebensbedingungen in kleinen Gruppen die Entwicklung unserer kognitiven Funktionen und Sozialverhaltens beeinflusst haben. Im Zuge dieser Betrachtung wird deutlich, dass die Anpassung an moderne Lebensbedingungen für viele Menschen herausfordernd ist, insbesondere für solche mit ADHS und Autismus. Ich argumentiere, dass ein Umdenken in der Diagnostik notwendig ist, um den vielfältigen und oft wechselhaften Erfahrungen der Betroffenen gerecht zu werden. Die Schlussfolgerung ist, dass ADHS und Autismus nicht als separate Diagnosen behandelt werden sollten, sondern als Teil eines größeren Spektrums von neurodivergenten Erfahrungen. Dieses integrative Verständnis könnte nicht nur die Therapie und Diagnostik verbessern, sondern auch das soziale Miteinander und die Akzeptanz von neurodivergenten Menschen in unserer Gesellschaft fördern. Ich lade die Zuhörer dazu ein, kritisch zu denken und die gewonnenen Erkenntnisse in die Diskussion über Neurodivergenz einzubringen. In Zukunft wird mein Fokus auf dem Thema "Neurix A" liegen, um die gemeinsamen Herausforderungen und Perspektiven von ADHS und Autismus zu beleuchten.
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ADHS + ASS / Autismus = AuDHD?
In dieser Episode von E-Momente widme ich mich dem komplexen Thema der Neurodivergenz und Neurodiversität. Ich erkläre die beiden Begriffe und wie sie sich rechtfertigen lassen, indem ich verdeutliche, dass jedes Gehirn einzigartig ist und es keine einheitliche Norm für Gehirnstrukturen gibt. Der Begriff Neurodiversität hebt hervor, dass es unzählige Unterschiede in neurologischen Konfigurationen gibt, die verschiedene Fähigkeiten und Bedürfnisse erzeugen. Ich beziehe mich außerdem auf die Dominanz von NeuroXM, einer Gruppe, die als eher homogen betrachtet wird, während ich auch darauf eingehe, wie diese Wahrnehmung der "Normalität" die Gesellschaft prägt. Ein wesentlicher Punkt, den ich behandele, ist das Verständnis für den Einfluss der Umwelt auf neurodivergente Menschen. Ich verdeutliche, dass die Probleme, mit denen Menschen konfrontiert sind, oft nicht durch ihre neurologischen Unterschiede bedingt sind, sondern durch eine nicht passende Umgebung, die sie behindert. So verwende ich Beispiele aus dem alltäglichen Leben, um die Herausforderungen zu erläutern, die etwa Menschen mit ADHS oder Autismus in einem sozialen Kontext erleben. Darüber hinaus werde ich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen ADHS und Autismus beleuchten. Ich stelle die These auf, dass es keine scharfe Trennung zwischen diesen Zuständen gibt und dass oft Überschneidungen bestehen. Während ich unterschiedliche Klassifikationssysteme wie DSM-5 und ICD-11 erläutere, zeige ich, wie die derzeitigen Diagnosekriterien oft von veralteten Annahmen geprägt sind, was zu Missverständnissen und Ungerechtigkeiten in der Behandlung führt. Ich bespreche auch, wie exekutive Funktionen bei ADHS und Autismus unterschiedlich ausgeprägt sind und warum dies das Leben für betroffene Personen erschwert. Insbesondere gehe ich darauf ein, wie dringend notwendige emotionale Unterstützung fehlen kann, und erläutere, weshalb viele neurodivergente Menschen oft in einem ständigen Anpassungs- und Überlastungszustand leben. Die Verbindung von Neurodivergenz, Traumata und sozialen Herausforderungen wird ebenfalls eingehend behandelt. Ich ziehe Parallelen zwischen den Erfahrungen von Menschen mit ADHS und Autismus und beleuchte, wie gesellschaftliche Erwartungen und Normen deren Wahrnehmung und Interaktion beeinflussen. Zudem setze ich mich mit dem Thema Geschlechteridentität im Kontext von Neurodivergenz auseinander und hinterfrage die gängigen Vorstellungen über Geschlechterrollen und Normen. Abschließend gebe ich einen Ausblick darauf, wie wichtig es ist, eine unterstützende Gemeinschaft zu finden und das Verständnis für neurodivergente Lebensweisen zu fördern. Ich ermutige die Zuhörer, sich aktiv in die gesellschaftliche Diskussion einzubringen, um ein besseres Verständnis und mehr Akzeptanz für neurologische Vielfalt zu schaffen.
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📌🦄 Valentinstag: Neu gedachte Liebe zu Dir selbst
📌🦄 Valentinstag: Neu gedachte Liebe zu Dir selbst
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Reproduktion vs. Rekonstruktion - Auf das Wie kommt es an
Reproduktion vs. Rekonstruktion - Auf das Wie kommt es an
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🦄 Special: Die Psychologie von Zeitschleifen
🦄 Special: Die Psychologie von Zeitschleifen
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Autisten emulieren soziales Verhalten
Autisten emulieren soziales Verhalten
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Das macht man halt so! - Aus Prinzip, statt mit Sinn.
In dieser Episode von Evomentis beschäftige ich mich mit der Bedeutung von "Warum-Fragen" und deren besonderen Relevanz für neurodivergente Menschen. Diese Gruppe hinterfragt oft tiefergehende Zusammenhänge und hat ein ausgeprägtes Bedürfnis, die Gründe für bestimmte gesellschaftliche Standards und Normen zu verstehen. Im Gegensatz dazu sind neurotypische Menschen häufig besser mit den geltenden Normen zufrieden, da ihr Gehirn auf ein Motivationsniveau eingestellt ist, bei dem tiefere Fragen weniger Bedeutung haben. Die Diskussion beleuchtet, wie unterschiedliche Perspektiven von neurodivergenten und neurotypischen Individuen zu Missverständnissen führen können. Ich erkläre, dass diese Unterschiede in der Wahrnehmung unter Umständen sowohl zu Überforderung als auch zu Unterforderung führen können, besonders in sozialen Interaktionen. Die Gewichtung von Sinn und Wahrheit versus Ordnung und Konsistenz zeigt sich in zahlreichen Aspekten unseres Alltags. Ich nehme die gesellschaftliche Norm von Konformität als Beispiel und veranschauliche sie anhand des Konzepts identischer Reihenhäuser, das symbolisch für den Drang nach Gleichheit in der Gesellschaft steht. Dabei kritisiere ich, dass viele Traditionen und Gepflogenheiten nicht auf rationalen Überlegungen basieren und oft schlichtweg als gegeben hingenommen werden. Das führt dazu, dass wir uns bestimmten Erwartungshaltungen unterwerfen, die weder hinterfragt noch legitimiert werden müssen. Ich analysiere, wie sich dieser Anspruch an Konformität widerspricht, wenn neurodivergente Menschen die Systematik hinterfragen. Oftmals sind es Regeln und Normen, die weder logisch noch sinnvoll erscheinen, jedoch von der Gesellschaft erwartet werden. Ich veranschauliche dies mit Beispielen alltäglicher Gepflogenheiten, wie dem gesellschaftlich verfügten Dresscode oder den zu bestimmten Zeiten festgelegten Mahlzeiten, und zeige auf, dass diese Vorgaben oft nicht auf individuellen Bedürfnissen basieren. Zudem gehe ich darauf ein, wie gesellschaftliche Erwartungen an Pünktlichkeit oder korrektes Verhalten bei Tisch auf unterschiedliche Kulturkreise zurückzuführen sind, und dass solche Normen häufig nicht hinterfragt werden. Es wird deutlich, dass der Druck, diesen gesellschaftlichen Standards zu genügen, für neurodivergente Menschen eine besondere Herausforderung darstellt, da sie häufig auf verschiedene Herausforderungen stoßen, die durch Gruppenzwang oder Konformitätsdruck verstärkt werden. Die Episode endet mit einer Reflexion über die Notwendigkeit, Normen zu hinterfragen und anzupassen, um einen Raum zu schaffen, der sowohl neurotypische als auch neurodivergente Bedürfnisse berücksichtigt. Ich ermutige dazu, mehr Verständnis für individuelle Unterschiede aufzubringen und den Mut zu haben, gesellschaftliche Normen kritisch zu betrachten.
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Warum eigentlich? - Eine wichtige Frage!
In dieser Episode des Podcasts widmen wir uns dem zentralen Thema der zweiten Staffel: dem homofunktionalen Mensch, einem Konzept, das die Frage aufwirft, warum wir manchmal nicht so funktionieren, wie es von uns erwartet wird. Wir beleuchten, warum Funktionalität in unserer Gesellschaft eine derart große Rolle spielt und welche Auswirkungen dies auf Menschen mit Neurodivergenz hat. Das Gespräch dreht sich nicht nur um die Schwierigkeiten, die mit dem Nicht-Funktionieren einhergehen, sondern auch um die grundlegende Frage, ob wir überhaupt funktionieren müssen und wer den Maßstab festlegt. Wir diskutieren ausführlich die Kehrseite des Themas: Während viele von uns in ihrem Alltag funktionieren müssen, leidet oft die intrinsische Motivation, was insbesondere neurodivergente Personen betrifft. Diese Menschen tendieren dazu, ständig die Frage „Warum?“ zu stellen. Wir vergleichen dieses Verhalten mit dem der Kinder, die häufig durch Fragen lernen und ihre Umwelt begreifen. Doch in der Erwachsenenwelt werden solche Fragen oft als störend oder unangemessen angesehen, was zu einem Stillstand im Lernprozess führen kann. Zudem ergründen wir die Dynamik zwischen Neurotypischen und neurodivergenten Menschen und die Herausforderungen, die aus mismatched Erwartungen resultieren. Während Neurotypische dazu neigen, bestehende Prozesse zu akzeptieren, benötigen neurodivergente Personen ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge, um motiviert arbeiten zu können. Dies führt zu Spannungen, wenn Neurotypische die kontinuierlichen Fragen nach dem „Warum“ als Bedrohung ihrer Autorität empfinden und neurodivergente Menschen frustriert sind, wenn ihre Anfragen nicht beantwortet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt, den wir ansprechen, ist die Bedeutung von vernetzten Informationen für den Lernprozess. Isolierte Fakten sind für alle Menschen schwer zu behalten und anzuwenden, vor allem jedoch für neurodivergente Personen, die auf logische Verknüpfungen angewiesen sind, um Wissen abzuspeichern und zwischen verschiedenen Konzepten zu navigieren. Sofortiger Zugang zu rationale Erklärungen und Kontextinformation ist unerlässlich für die Motivation und Leistungsbereitschaft. Im Laufe des Gesprächs wird deutlich, dass die Frage nach dem „Warum“ eine zentrale Rolle im Lernprozess spielt. Wir diskutieren, wie diese Fragen nicht nur die individuellen Bedürfnisse der Lernenden adressieren, sondern auch die gesellschaftlichen Strukturen hinterfragen können, die oft wenig Raum für inquisitives Denken lassen. Anhand praktischer Beispiele von interpersonellen und arbeitsplatzbezogenen Abstimmungsproblemen verdeutlichen wir die Herausforderungen, die in diesen stark hierarchischen Systemen bestehen. Diese Episode endet mit der Erkenntnis, dass wir unser Denken über Funktionalität und den Umgang mit neurodivergenten Menschen überdenken müssen, um eine motivierendere und inklusivere Umgebung zu schaffen. Wir lassen Raum für weitere Diskussionen zu diesem Thema und kündigen an, in der nächsten Episode wieder tiefer in ein neues Thema einzutauchen.
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🎉 Start Staffel 2 - Ich kriegs nicht hin ...
In dieser Episode von Evomentis, starten wir ins neue Jahr und tauchen ein in das Thema des "homofunktionalen Menschen". Ich teile meine persönlichen Herausforderungen und Erfahrungen, dabei, wie das äußere Schema der Leistungsanforderungen, sei es im Alltag oder in der Podcast-Welt, oft wenig Rücksicht auf unsere individuellen Bedürfnisse nimmt. Mit einem banalen, aber alltagsnahen Beispiel reflektiere ich darüber, wie die Erwartungshaltung, regelmäßige Inhalte zu liefern, oft zu einer inneren Zerreißprobe führt. Ich beschreibe, wie die Digitalisierung und insbesondere die Algorithmen in der Podcast-Welt uns in ein starreres Funktionieren drängen und dabei menschliche Bedürfnisse ignorieren. Diese Abhängigkeit von externen Vorgaben führt dazu, dass wir uns anpassen, obwohl wir dabei oft den Kontakt zu uns selbst verlieren. Ich spreche darüber, wie ich mich bei der Vorbereitung dieser Folge in ein Netz aus Erwartungen verstrickt habe und wie das schließlich zu einer Blockade führte. Doch gerade in diesem Kampf um die eigene Identität im System, fand ich den Anknüpfungspunkt für diese Episode. Ein zentrales Element meiner Reflexion ist die Vorstellung des funktionsfähigen Menschen und wie wir durch gesellschaftliche Normen geformt und gedrillt werden. Ich greife auf die Idee zurück, dass schon die Industrialisierung unser Verständnis von Effizienz und Funktionalität stark geprägt hat und skizziere, wie das heute im Alltag und an Arbeitsplätzen noch immer sichtbar ist. Die zunehmende Erwartung, voll leistungsfähig zu sein, ignoriert oft die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse, wodurch Menschen in stressige Situationen getrieben werden. Ich beleuchte auch die Verbindung zwischen neurodivergenter Wahrnehmung und den Herausforderungen, mit denen viele Betroffene im Alltag konfrontiert sind. Hierbei wird deutlich, dass es nicht fehlende Motivation oder Unwillen ist, sondern oft ein tiefes Ungleichgewicht im Zusammenspiel von Umwelt, Emotion und Leistung ist. Anhand von Beispielen verdeutliche ich, dass viele neurodivergente Menschen viel stärker auf ihre Gefühle reagieren und dass sie sich unter Umgebungsbedingungen oft erheblich anstrengen müssen, um die gleichen Anforderungen zu erfüllen wie neurotypische Menschen. Diese Episode dient nicht nur als Einführung in das Thema, sondern sucht auch nach Wegen, wie wir wieder mehr in Kontakt mit unseren Bedürfnissen kommen können. Ich lade die Hörer ein, darüber nachzudenken, wie wichtig es ist, sich selbst inmitten von Druck und Schema ernst zu nehmen. Letztendlich betone ich, dass wir in der heutigen Gesellschaft oft nicht perfekt funktionieren müssen und dass es wertvoll ist, Pausen zu machen und Prioritäten neu zu setzen. Diese Erkenntnis ist besonders wichtig, um die eigene Leistungsfähigkeit und die Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen wiederherzustellen. Mein Anliegen ist es, die Raum für die menschlichen Aspekte der Funktionsweise in unserer modernen Welt zu schaffen und darauf hinzuweisen, dass es in Ordnung ist, nicht immer perfekt zu funktionieren. Manchmal müssen wir einfach innehalten und uns die Zeit nehmen, die wir brauchen. So trete ich in die zweite Staffel mit dem Bewusstsein ein, dass Fehler, Pausen und das Verfolgen intuitiver Bedürfnisse ganz normal und notwendig sind.
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🎆 Staffel 1 Finale
In dieser letzten Episode des Jahres blicke ich auf die Entwicklung des Podcasts zurück und teile meine Gedanken zur genauen Ausrichtung und den Herausforderungen, die ich während des Jahres erlebt habe. Ich betrachte das Jahr in seiner Gesamtheit, das mit dem Fokus auf Neurodiversität begann und sich durch verschiedene Themen und Formate bewegte. Während ich über die Feiertage reflektierte, wurde mir klar, dass ich zu den zentralen Themen wie ADHS, Autismus und komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen zurückkehren möchte, um diesen wichtigen Diskurs in der neuen Staffel zu vertiefen. Ich habe bemerkt, dass ich, abgesehen von den ursprünglichen Inhalten, eher episodische Experimente und Rückblicke gemacht habe, die nicht den Kern der Hörerschaft ansprächen. Dies hat mir eindeutig gezeigt, dass die Zuschauer eine klare und konzentrierte Herangehensweise an die Themen erwarten. Auch wenn es erfrischend war, verschiedene Formate auszuprobieren, möchte ich im nächsten Jahr die Episoden strukturierter gestalten. Mein Ziel ist es, qualitativ hochwertige und thematisch dichter gefasste Folgen anzubieten, ohne mich zu sehr hetzen zu müssen. Im Rückblick auf die technischen Herausforderungen, die ich mit der Produktion hatte, kann ich festhalten, dass ich durch unerwartete Probleme viel über den Produktionsprozess gelernt habe. Zum Beispiel gab es Missverständnisse bei der Audioqualität und der Bereitstellung von Inhalten, die sehr lehrreich waren. Diese Erfahrungen haben mir auch bewusst gemacht, dass weniger oft mehr ist und dass ich den Podcast authentisch halten möchte, anstatt unter Druck zu stehen, mit übermäßig komplizierten Formaten zu experimentieren. Daher werde ich versuchen, es im kommenden Jahr einfacher zu halten und regelmäßige, kleinere Episoden zu produzieren. Ein zukunftsweisendes Thema, das ich in der neuen Staffel aufgreifen möchte, ist das Konzept des "funktionalen Menschen". Es geht darum, wie Menschen innerhalb der Gesellschaft bewertet werden – nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch im Kontext der Erwartungen, die die Gesellschaft an uns stellt. Diese Perspektive könnte interessante Diskussionen über die Anforderungen an Neurodivergente und die Art und Weise, wie sie in verschiedenen Lebensbereichen wahrgenommen werden, eröffnen. So wie wir uns auf den Jahreswechsel zubewegen, reflektiere ich über die Herausforderungen und Krisen, die wir als Gesellschaft bewältigen, und hoffe, dass die kleinen Fragen und Probleme – wie die Verzögerung einer Podcast-Episode – im Vergleich zu den größeren Herausforderungen der Welt unbedeutend erscheinen. Ich lade die Hörer ein, mit mir in das neue Jahr zu starten und die Entwicklungen des Podcasts in der zweiten Staffel zu verfolgen, die hoffentlich noch konstanter und fokussierter sein wird.
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🎁🎵 MONSTRAMOR - Ein psychologisches Winteroratorium - Die Reise zum inneren Kind
🎁🎵 MONSTRAMOR - Ein psychologisches Winteroratorium - Die Reise zum inneren Kind
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🎄🎙️4.Advent – Die große Weihnachtsshow (für Neurodivergente)
In dieser Episode von Evomentis feiere ich den vierten Advent mit einer besonderen Weihnachtsshow, die voller Musikalität und unperfekter Freude steckt. Ich zünde ein Feuer an und lade dich ein, diese festliche Atmosphäre zu genießen, während wir uns auf das bevorstehende Weihnachten einstimmen. Diese Episode ist anders als gewohnt – sie ist länger und bietet eine Vielzahl an unterhaltsamen Geschichten, Weihnachtssongs und amüsanten Betrachtungen rund um die Feiertage. Wir lassen den strengen Weihnachtsdruck hinter uns und zelebrieren stattdessen die humorvolle und entspannte Seite der Festtage. Begleitet von weihnachtlicher Musik – sowohl klassischer als auch origineller Melodien – führen wir ein wenig durch die Weihnachtsgeschichte und beleuchten einige skurrile Fakten über Weihnachten, die viele von uns vielleicht nicht kennen. Ich habe auch einen Blick auf alternative, unkonventionelle Weihnachtsmusik geworfen und teile eine Spotify-Playlist mit, damit du die neuesten musikalischen Entdeckungen auch direkt hören kannst. Ein zentraler Teil der Episode widmet sich der Weihnachtsgeschichte um Maria und Josef. Ich stelle die traditionellen Erzählungen in Frage und bringe eine moderne Perspektive ein, die sich mit den historischen und theoretischen Aspekten der Geburtsgeschichte von Jesus auseinandersetzt. Dabei beleuchte ich auch interessante Theorien über die Beziehung zwischen den Hauptfiguren und hinterfrage die gesellschaftlichen Normen, die oft ungeprüft als gegeben hingenommen werden. Zusätzlich erfährst du von den Bräuchen rund um Weihnachten aus verschiedenen Kulturen, von der Weihnachtsgurke, die in den USA populär ist, bis hin zu den feierlichen Traditionen in Katalonien. Ich teile amüsante Anekdoten, die das Fest aus einem anderen Blickwinkel beleuchten und lade dich dazu ein, dir Gedanken über deine eigenen Weihnachtsrituale zu machen. Wir werfen auch einen kritischen Blick auf die Figur des Weihnachtsmannes und die damit verbundenen Mythen. Ist der Weihnachtsmann wirklich nur ein dicker, weißer Mann mit einer roten Mütze? Ich stelle die gängigen Stereotypen in Frage und erkunde, welche anderen Darstellungen von Weihnachten erdenklich wären. Die Episode bietet einen bunten Mix aus Humor, skurrilen Geschichten und tiefgründigen Überlegungen, die dich letztlich in eine nachdenkliche und frohe Weihnachtszeit entlassen wollen. Mit einem Feuerchen im Hintergrund, fröhlicher Musik und vielen kleinen Geschichten lade ich dich ein, dich zurückzulehnen, die letzte Vorbereitungen für die Feiertage zu genießen und vielleicht in die eigene Kindheit und die Freuden von Weihnachten einzutauchen – ganz unperfekt und voller Freude.
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🎄3.Advent – Magisches Denken, agentisches Denken und Animismus
🎄3.Advent – Magisches Denken, agentisches Denken und Animismus
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🎄2.Advent - Weihnachtsfilme & -specials etwas anderer Art
🎄2.Advent - Weihnachtsfilme & -specials etwas anderer Art
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🎄1.Advent - Was ist Weihnachten soziologisch, psychologisch, philosophisch?
🎄1.Advent - Was ist Weihnachten soziologisch, psychologisch, philosophisch?
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🦄 Special: Flugzeugkatastrophen und toxische Muster
🦄 Special: Flugzeugkatastrophen und toxische Muster
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📌[shortpicks] Alltagspsychologie
📌[shortpicks] Alltagspsychologie
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🦄 Special: Werwölfe
🦄 Special: Werwölfe
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KI - technisch, psychologisch, gesellschaftlich
KI - technisch, psychologisch, gesellschaftlich
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🦄 Special: Halloween
🦄 Special: Halloween
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🦄 Special: Herbstdepression
🦄 Special: Herbstdepression
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📌[shortpicks] Masken und Narben, Wölfe und Bären
📌[shortpicks] Masken und Narben, Wölfe und Bären
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📌[shortpicks] Podcast Ping Pong
📌[shortpicks] Podcast Ping Pong
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📌[shortpicks] Neurodivergente Filmcharaktere
📌[shortpicks] Neurodivergente Filmcharaktere
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📌[shortpicks] Kathryn Rohweder - ADHS Perspektiven
In dieser Episode von Evomentis konzentrieren wir uns auf den Podcast "ADHS-Perspektiven" von Kathryn Rohweder. Katrin ist nicht nur ADHS-Coach, sondern auch Stimmtrainerin und bringt damit eine besondere Art der Ansprache in ihren Podcast. Mit bereits 70 Episoden seit 2021 hat sie sich zu einer festen Größe im Bereich ADHS-Management entwickelt und bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Strategien rund um ADHS. Wir beleuchten, wie Katrin ihren Podcast strukturiert und neue Themen findet. Oft ist es nicht einfach, frische Ideen für die nächste Episode zu entwickeln, doch sie hat einen cleveren Ansatz gefunden: Sie nutzt das Alphabet als Ausgangspunkt und widmet jeder Episode einem Begriff, der mit einem bestimmten Buchstaben beginnt. Dieser kreative Weg kann zwar zu unterschiedlichen Themen führen, sorgt aber für eine gewisse Abwechslung, die es den Zuhörern erleichtert, sich auf das jeweilige Thema einzulassen. Ihre Episoden sind dabei zwischen 20 und 75 Minuten lang, was sie angenehm kurzweilig gestaltet und es den Zuhörern ermöglicht, verschiedene Themen in einem überschaubaren Zeitrahmen zu erkunden. Katrin behandelt nicht nur Selbstregulation und die verschiedenen Komorbiditäten von ADHS, sondern teilt auch effektive Strategien und Tools, die Betroffenen helfen können. Ihr Stil ist erfrischend nahbar, was sich durch die Akustik und die persönliche Art ihrer Ansprache zeigt. Das macht ihren Podcast zu einer wertvollen Ressource, die das Gefühl vermittelt, einen persönlichen Austausch zu erleben, anstatt nur informative Inhalte konsumieren zu müssen. Darüber hinaus hat Katrin einen bedeutenden Impact mit ihren Fachartikeln geschaffen, darunter auch „12 wichtige Basics über ADHS“, die weiterführende Themen anreißen, die für ADHS-Betroffene von Bedeutung sind. Es wird deutlich, dass Katrin Verantwortung für ihr Publikum übernimmt und stets bestrebt ist, nützliche Unterstützung und Informationen zu bieten. Die Reflexion über die eigene berufliche Entwicklung, einschließlich der Überlegung, einen Podcast zu starten, ist ebenfalls ein interessanter Aspekt, der die Kreativität hinter dem Podcast verdeutlicht. Insgesamt ist "ADHS-Perspektiven" eine wertvolle Quelle für alle, die mehr über ADHS erfahren oder sich mit der Thematik auseinandersetzen möchten. Egal, ob man selbst betroffen ist, Angehörige hat oder professionell im Bereich ADHS tätig ist, diese episodische Reise durch die Vielfalt des Lebens mit ADHS bietet viele Anknüpfungspunkte und Einsichten, die weit über die Grundinformation hinausgehen.
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📌[shortpicks] Podcast: ADHS - keine Panik
📌[shortpicks] Podcast: ADHS - keine Panik
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📌[shortpicks] Podcast Bunny Brains
In dieser Episode von Evomentis bespreche ich die aktuellen Zwischenfolgen und gebe einen Einblick in die kreative Welt der Menschen mit Neurodivergenz, insbesondere in Bezug auf ADHS und Autismus. Ich habe beobachtet, dass viele dieser kreativen Individuen oft in verschiedenen Kunstbereichen tätig sind, sei es in der Literatur, der Comedy oder anderen kreativen Ausdrucksformen. Das Thema der kreativen Schaffensprozesse und der Herausforderungen, denen sich Menschen mit ADHS gegenübersehen, ist facettenreich und inspirierend. Besonders empfehle ich den Podcast "Bunny Brains", der sich an der Schnittstelle von ADHS und dem Schreiben von Büchern bewegt. Die Gastgeberinnen Anne Solveig und Irina Wissing, auch bekannt unter dem Pseudonym EveSkillane, bringen ihre persönlichen Erfahrungen ein, die sie in ihrem früheren Podcast "Zeilenschlinger" gesammelt haben. In "Bunny Brains" geht es nicht nur um Schreibmethoden – von der Entwicklung von Charakteren über Plot-Strukturen bis hin zu Recherchetechniken –, sondern auch um die Herausforderungen, die mit ADHS verbunden sind: Fokusverlust, Hyperfokus und Zeitmanagement. Zusätzlich werden Themen wie Selbstfürsorge und Burnout-Prävention behandelt, was für viele Hörerinnen und Hörer von Bedeutung ist. Der Podcast enthält auch Buchbesprechungen und literarische Diskussionen, die ein breites Spektrum an Themen abdecken, wodurch er die Verbindung zwischen Schreiben, Lesen und dem Leben mit ADHS herstellt. Anne und Irina teilen zudem persönliche Anekdoten, die das Ganze lebendiger gestalten – von Reisereportagen bis zu Alltagsgeschichten und kreativen Herausforderungen. Ich wollte auch darauf hinweisen, dass "Bunny Brains" ein aktiver Podcast ist, der wöchentlich neue Episoden veröffentlicht. Diese Regelmäßigkeit und der Inhalt bieten eine wertvolle Ressource für alle, die sich mit den Themen Schreiben, Kreativität und Neurodivergenz auseinandersetzen möchten. Wenn du dich für das Schreiben und die damit verbundenen Herausforderungen interessierst, kann dieser Podcast eine großartige Inspirationsquelle sein. Wird es in einer zukünftigen Episode auch wieder thematisch tiefer gehen? Das bleibt abzuwarten, aber bis dahin lohnt sich das Reinhören in "Bunny Brains".
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🦄 Special: Achtsam Kritisieren
In dieser Episode widme ich mich einem ganz besonderen Thema, und zwar der Romanreihe „Achtsam Morden“, geschrieben von Carsten Dusse. Während ich hier sitze und die Sommerhitze ertrage, wird mir klar, dass es nicht nur um die Bücher selbst geht, sondern auch um die tiefenpsychologischen Aspekte, die Dusse in seine Geschichten einfließen lässt. Der Diskurs über das Klima und die Herausforderungen von Hitze werden zum Aufhänger für eine differenzierte Betrachtung dessen, was in der Reihe präsentiert wird. Ich spreche über die Herausforderungen der Hörbuch-Version, der Wechsel der Sprecher und meine persönlichen Schwierigkeiten, mich an verschiedene Erzählstile anzupassen. Im ersten Buch beginnt die Geschichte mit einem Achtsamkeitstraining der Hauptfigur, was schon allein in seiner Ausführung viel Humor birgt. Die Kombination von Komödie und Krimi verleiht der Erzählung eine besondere Note, die Ernsthaftigkeit mit einer gewissen Leichtigkeit verknüpft. Diese Elemente machen die Bücher sehr ansprechend, vor allem für Leser, die anstrengende Themen humorvoll verpackt bevorzugen. Allerdings gehe ich auch auf die problematischen Aspekte der Bücher ein. „Achtsam Morden“ spielt zwar mit der Idee des Kriminalromans, absichtlich jedoch nicht nach den klassischen Mustern, die Leser normalerweise erwarten. Die Hauptfigur ist kein klassischer Held, sondern ein Strafverteidiger, der sich in immer kompliziertere und gefährlichere Situationen verstrickt. Hier wird deutlich, dass Dusse eine Parodie der Krimis schafft, die es den Lesern ermöglicht, sowohl zu lachen als auch über die dargestellten Themen nachzudenken. Dabei wird der Grat zwischen Witz und Gewalt oft schmal und herausfordernd. Durch die Geschichten zieht sich die Strömung der Achtsamkeit, und gleichzeitig thematisiere ich, wie Dusse oft mit Klischees spielt und diese überzeichnet. Die zentrale Figur reflektiert nicht nur über ihre eigenen Probleme, sondern auch über die Missstände in der Gesellschaft. Hier kritisiere ich die Haltung des Autors zur Umwelt- und Klimadebatte, die ich als verharmlosend empfinde. Dusse nutzt komische und satirische Elemente, um ernsthafte Themen abzuwiegeln, was in meinen Augen wenig zur tatsächlich notwendigen Auseinandersetzung beiträgt. Der Autor thematisiert zudem psychologische Aspekte wie Kindesverdrängung und Traumata, sieht sie jedoch oft durch die Linse von Oberflächlichkeit und Humor. Mein Unmut über den Umgang mit diesen sensiblen Themen wird in der Episode deutlich, als ich aufzeige, wie Dusse mit seinen Charakteren umgeht und welche Haltung er zur Gesellschaft einnimmt. Dies hat mich dazu gebracht, meine eigene Lesart der Bücher zu hinterfragen, und ich teile meine Überlegungen, wie solche Werke bedeutungsvoll betrachtet werden können. Um die Auseinandersetzung mit den kritischen Aspekten abzuschließen, reflektiere ich, dass Stärke in der differenzierten Diskussion von Bedeutung ist. Anstatt einfach über das Schriftliche zu urteilen, ermuntere ich die Zuhörer, die tiefere Botschaft hinter den Witzen und der Plotentwicklung zu erkennen. Es ist mir wichtig, dass auch die Zuhörer ihre eigenen Gedanken und Perspektiven einbringen. So schaffe ich eine Atmosphäre, in der andere Meinungen und Kritiken Platz haben. Diese Episode soll dazu anregen, den Kontakt zu Literatur nicht nur als bloße Unterhaltung zu sehen, sondern als Chance für persönliche Reflexionen und eine kritischere Betrachtung des gesellschaftlichen Diskurses.
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📌 [shortpicks] Podcast: ADHS ja krass
📌 [shortpicks] Podcast: ADHS ja krass
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📌 [shortpicks] Misc Comedy
In dieser Episode von Evomentes stelle ich einige interessante kreative Stimmen vor, die sich in verschiedenen Bereichen des digitalen Contents betätigen und möglicherweise mit Aspekten der Neurodivergenz resonieren. Ich habe bereits zuvor über Katrin Fricke, bekannt als Cold Mirror, und Marc-Uwe Kling gesprochen. Heute erweitere ich die Liste und präsentiere euch kreative Köpfe, die auf unterhaltsame Weise Themen ansprechen, die von Neurodivergenz geprägt sind. Ich beginne mit Silvia und ihrem Kanal "I love at my own jokes". Ihr einzigartiger Humor und die Fähigkeit, italienische Akzente zu imitieren, verleihen ihren Inhalten einen besonderen Charme. Silvia, die ursprünglich aus Südtirol kommt und nun in Berlin lebt, kombiniert verschiedene sprachliche Elemente und bringt ihre Zuschauer zum Lachen – nicht nur durch ihre Witze, sondern auch durch die Parodien, die sie zusammen mit ihrer Partnerin Vicky Boss erstellt. Ein weiterer interessanter Account ist der von Tom Böttcher, der sich in seinen Instagram- und YouTube-Shorts mit Themen beschäftigt, die ebenfalls Anzeichen von Neurodivergenz aufweisen. Obwohl er seine Diagnose nicht explizit erwähnt, lässt sich in seinen skurrilen Darstellungen und Charakteren oft ein Bezug zu ADHS erkennen. Tom spielt verschiedene Rollen und bietet einen humorvollen Blick auf alltägliche Situationen, die für viele Zuschauer nachvollziehbar sind. Ich präsentiere zusätzlich Fresh Torge, einen kreativen Kopf, der durch seine übertriebenen Charakterdarstellungen und Miniserien unterhält. Mit seinen verschiedenen Darstellern – von einer Familienkonstellation bis zu allerlei skurrilen Figuren – zieht er das Publikum in seinen Bann. Seine Inhalte sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch gewitzt und regen zum Nachdenken an. Ein weiterer Highlight in meiner Liste ist Plankton, ein Kanal, der mit einfachen Zeichnungen arbeitet, um humorvolle Kommentare zu aktuellen Themen zu geben. Manchmal grenzwertig, aber immer mit einem Augenzwinkern, bietet Plankton eine frische Perspektive auf die Welt der sozialen Medien. Abgerundet wird meine Liste mit dem Account "Ein Holzkopf", welcher sich insbesondere im Gaming-Bereich tummelt. Seine Auseinandersetzung mit Themen wie der Führerscheinprüfung zeigt auf künstlerische Weise, ähnlich wie bei den anderen vorgestellten Kanälen, Verhaltensweisen, die für viele Menschen im Kontext von Neurodivergenz nachvollziehbar sind. Ich lade euch ein, diese kreativen Künstler zu entdecken. Sie verkörpern einen besonderen Humor und eine einzigartige Sichtweise der Welt, die vielen Menschen, insbesondere jenen im Bereich der Neurodivergenz, eine Stimme geben. Bleibt gespannt auf weitere spannende Tipps und Diskussionen in den nächsten Episoden!
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📌 [shortpicks] Wer ist Marc-Uwe Kling?
In dieser Episode der Evomentis Shortbacks fokussiere ich mich auf den talentierten Künstler Marc-Uwe Kling, bekannt aus seinen Hörspielen und Büchern. Nachdem wir neulich über Katrin Fricke gesprochen haben, wechsle ich den Blickwinkel und erkunde die verschiedenen Facetten von Klings Schaffen. Wer ist Marc-Uwe Kling und warum ist er in der deutschen Comedyszene so einflussreich? Kling wurde ursprünglich durch seine Comedy-Serie „Neues vom Känguru“ populär, die ich aus nostalgischen Gründen gerne erwähne. Diese Serie über ein sprechendes Känguru, das in die Nachbarschaft des Erzählers einzieht, hat eine ganz besondere Art von humorvoller und reflektierender Erzählweise, die bis heute viele Zuhörer fesselt. Die ursprünglichen Podcasts wurden de facto abgerufen und dann kommerzialisiert, was eine interessante Diskussion über die Verbindung zwischen Kunst und Kommerz eröffnet. Es gab einen Trend zur Zusammenfassung von Inhalten auf Plattformen wie YouTube, was nicht alle Fans glücklich macht, da die tiefergehenden Dialoge und Übergänge manchmal verloren gehen. Dennoch bleibt die Essenz von Klings Humor und Witz, der sowohl absurd als auch tiefgründig ist, in neuen Formaten erhalten. Besonders faszinierend ist die Ambivalenz im Charakter des Kängurus; es offenbart sowohl schmarotzerische als auch tiefgründige Werte. Ich beleuchte auch Klings andere Werke, wie seine Buchreihe „QualityLand“, die auf satirische Weise unsere gegenwärtige und zukünftige Gesellschaft reflektiert. Die Verquickung von Kommerzialisierung und persönlichen Werten zieht sich durch seine Erzählungen und schafft eine komplexe, aber unterhaltsame Narrative. Die Gestaltung seiner Bücher als Comic ist eine neue Dimension, die ich spannend finde und die Klings Vielseitigkeit als Künstler zeigt. Im Podcast betone ich die Notwendigkeit, sich Klings Werke intensiv anzuhören oder zu lesen, besonders wenn er selbst die Hörbücher einliest. Seine Fähigkeit, verschiedene Charaktere und Stimmungen zu verkörpern, ist ein Schlüsselkriterium für das einzigartige Erlebnis, das seine Geschichten bieten. Zusätzlich erwähne ich seine Innovation, zwei Versionen eines Buches mit alternativen Werbeanzeigen zu veröffentlichen, um verschiedene Perspektiven aufzuzeigen. Dieses Spiel mit der Wahrnehmung und den Möglichkeiten der Erzählung ist ein klarer Beweis für Klings kreative Denkweise. Insgesamt ziehe ich Parallelen zwischen Marc-Uwe Kling und anderen Künstlern wie Katrin Fricke, wobei ich anerkenne, dass jeder seinen eigenen, einzigartigen Stil hat. Ich lade die Zuhörer ein, sich auf eine Reise durch Klings Werke zu begeben und die tieferliegenden Themen und den unverwechselbaren Humor zu entdecken, der ihn so einzigartig macht. Bereitet euch vor, wenn Staffel 2 von Evomentis startet, denn ihr solltet bis dahin mehr über Marc-Uwe Kling gesammelt haben!
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📌 [shortpicks] Wer ist Kathrin Fricke
In dieser Episode tauchen wir in die faszinierende Welt von Katrin Fricke, besser bekannt als Coldmirror, ein. Katrin ist durch ihren Podcast „5 Minuten Harry Podcast“ bekannt geworden, in dem sie akribisch fünf Minuten aus den Harry Potter-Filmen analysiert und diskutiert. Während wir die Hintergründe ihrer umfangreichen Recherche und Produktionsmethoden beleuchten, wird deutlich, dass jede Episode bedeutend mehr Zeit in Anspruch nimmt, als man erwarten würde. Katrin hat es geschafft, einen kreativen Raum zu schaffen, der nicht nur ihre Leidenschaft für Harry Potter widerspiegelt, sondern auch die Herausforderung, die sie in ihrem persönlichen Leben bewältigen musste. Wir erforschen, wie Katrin ihre künstlerische Identität durch das Medium Podcast entfaltet hat und auf welche Weise die Harry Potter-Geschichte ihr nicht nur eine Zuflucht geboten hat, sondern auch ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Zwecks vermittelt hat. Ihre Erfahrungen mit Depressionen und die damit verbundenen Kämpfe geben einen tiefen Einblick in die Motivation hinter ihrer kreativen Arbeit. Harry Potter wurde für sie zu einem Anker, der ihr half, durch herausfordernde Zeiten zu navigieren, und es zeigt sich, dass ihr Engagement weit über das hinausgeht, was man für einen typischen Podcast erwarten würde. Ein weiterer Fokus dieser Episode liegt auf den Herausforderungen, mit denen Katrin konfrontiert war, wie rechtliche Probleme während ihrer frühen Karriere, als sie mit Harry Potter-Synchronisationen experimentierte. Während wir die Schwierigkeiten ihrer kreativen Reise diskutieren, wird auch deutlich, wie wichtig Unabhängigkeit für Katrin ist. Sie hat bewusst darauf geachtet, Sponsoring und Werbung in ihren Projekten zu vermeiden, um ihre Freiheit zu wahren. Katrins Zusammenarbeit mit Selina Gaiser bei Funk ist ein weiterer interessanter Punkt, den wir ansprechen. Gemeinsam haben sie neue Formate entwickelt, um Zuschauerfragen einfließen zu lassen und Diskussionen zu führen, was dazu beiträgt, dass Katrin sich nicht von der kreativen Arbeit zurückzieht, die sie liebt. Dabei zeigt sich, dass beide Frauen auf ihre Weise einen Raum schaffen, in dem neurodivergente Perspektiven und kreative Prozesse aufeinanderprallen und ein produktives Zusammenspiel erzeugen. Abschließend werfen wir einen Ausblick auf Katrins neuen Podcast „Telekaddi“, der mit Teletubbies beginnt und durch andere Popkultur-Phänomene führt, die ihre Jugend geprägt haben. Es wird deutlich, dass Katrin nicht nur eine leidenschaftliche Podcasterin ist, sondern auch ein kulturelles Phänomen, das die Vielfalt und Komplexität neurodivergenter Kreativität repräsentiert. Diese Episode bietet einen tiefen Einblick in ihre Welt und die Elemente, die ihre kreative Arbeit prägen.
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📌 [shortpicks] Oversharing and more - Neue ADHS Podcasts
In dieser Episode von Evo Mentes widme ich mich zeitnah wichtigen Themen und Tipps, die sowohl für Selbstständige als auch für Angestellte von Bedeutung sind. Ich beginne mit dem Hinweis auf die anstehende Frist für die Einkommensteuererklärung, die in Deutschland bis Ende Juli fällig ist. Ich betone, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig um diese Verpflichtungen zu kümmern und ermutige meine Zuhörer, sich bei Bedarf rechtzeitig Unterstützung durch einen Steuerberater zu suchen, besonders wenn sie selbstständig sind. Dabei stelle ich die Herausforderungen des Berufsstands eines Steuerberaters und dessen Stress vor, was zur Wertschätzung ihrer Arbeit führt. Weiterhin gebe ich einige nützliche Vergessens-Tipps für den Alltag, wie das Überprüfen von Geschirrspüler und Waschmaschine oder das Hinweisen, ob man genug Flüssigkeit zu sich genommen hat. Diese kleinen Erinnerungen sollen helfen, den Tag etwas strukturiert und weniger chaotisch zu gestalten, bevor ich zu einem faszinierenden Thema übergebe: den neueren ADHS-Podcasts, die in der Podcast-Welt erscheinen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Podcast „Oversharing“, moderiert von Johannes und Hanna, der kürzlich gestartet ist. Ich beschreibe seine authentische Herangehensweise und die interessante Kombinationsdynamik der beiden Hosts sowie deren unterschiedliche Hintergründe in der Rechtsprechung und Therapie. Ich zeige mein Bedauern über die mangelnde Regelmäßigkeit bei der Veröffentlichung neuer Episoden des Podcasts und ermutige die Hörer, diesen zu unterstützen, um ihre Sorgen über seine potenzielle Zukunft zu zerstreuen. Im Verlauf der Episode erwähne ich zahlreiche andere neue Podcasts, die sich mit Neurodivergenz und ADHS befassen, dabei beleuchte ich sowohl deren Inhalte als auch die Herausforderungen, vor denen diese neuen Formate stehen. Dazu zählt der Podcast „Still und Stark“ von Svenja Stoll, der sich mit Autismus und Selbstständigkeit auseinandersetzt, und „Neurodino“, der bereits erfolgreich mehrere Episoden veröffentlicht hat. Ich rege zum Hören dieser Formate an und hebe einige ihrer innovativen Perspektiven hervor. Zusätzlich spreche ich über die Höhen und Tiefen des Podcast-Machens und wie zahlreiche Projekte seit ihrer Gründung Schwierigkeiten hatten, regelmäßig frische Inhalte zu liefern, was die Unsicherheit über die Lebensfähigkeit dieser Formate verstärkt. Ich teile meine Erfahrungen und Gedanken zu verschiedenen Fällen und wie sie in der dynamischen Podcast-Landschaft navigieren könnten. Zum Schluss fasse ich zusammen, dass trotz der Herausforderungen, die die neueren Podcasts erleben, viele kreative und spannende Ideen entstehen, und ich lade die Zuhörer ein, selbst in die Welt dieser neuen Stimmen einzutauchen und zu entscheiden, welche Formate für sie von Interesse sind.
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📌[shortpicks] Neurodiverdings hört auf
In dieser Episode sprechen wir über den Podcast „Neurodividings“, der von Lisa Vogel und Charlotte Suhr moderiert wurde und sich über die letzten drei Jahre hinweg intensiv mit den Themen ADHS und Neurodivergenz beschäftigt hat. Leider haben die beiden Hosts bekannt gegeben, dass sie den Podcast einstellen werden, was eine traurige Nachricht für ihre treue Zuhörerschaft darstellt. Die Entscheidung fiel, da es keine kommerzielle Grundlage für „Neurodividings“ gab und die beiden aufgrund anderer Verpflichtungen nicht länger die Zeit aufbringen konnten, um den Podcast fortzuführen. Lisa Vogel bringt ihre persönliche Erfahrung als Frau mit ADHS in die Diskussion ein. Sie erläutert, wie ihre Diagnose ihr Leben geprägt hat und teilt wertvolle Einblicke aus ihrer Arbeit als Coach und Beraterin. Ihr Buch „Hirngespinste“ empfiehlt sie besonders als Einstieg für Frauen, die sich mit dem Thema ADHS auseinandersetzen möchten. Charlotte Suhr, die ebenfalls neurologische Diversität erlebt, bezieht in ihre Betrachtungen die Aspekte des Autismus mit ein und hat darüber hinaus ein Buch mit dem Titel „Nicht falsch, nur neurodivergent“ veröffentlicht. Die Kombination der beiden Perspektiven bietet den Zuhörern einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Freuden, die mit Neurodivergenz einhergehen. Der Podcast hat insgesamt über 111 Episoden hervorgebracht, die jeweils zwischen einer Stunde und anderthalb Stunden lang sind. Die anfänglichen Episoden sind besonders gut geeignet für Hörer, die neu im Thema sind oder gerade eine Diagnose erhalten haben. Mit einem angenehmen Plauderton schaffen die Hosts eine einladende Atmosphäre, während sie das Thema verständlich und tiefgehend behandeln. Im Laufe der Zeit wird der Podcast thematisch komplexer, da sie Experten zu verschiedenen Fachgebieten einladen und tiefer in spezifische Themen eintauchen. Die letzte Phase des Podcasts neigte sich eher in eine lockere Plauderrunde, was einen gewissen Verlust an thematischer Striktheit zur Folge hatte. Dennoch zeigten Lisa und Charlotte, dass sie die Entscheidung, den Podcast zu beenden, gut durchdacht haben. Es ist bedauerlich, dass ein solch geschätzter Podcast endet, da er viele Menschen ermutigt hat und wichtige Diskussionen angestoßen hat. In dieser Episode ermutige ich die Zuhörer, „Neurodividings“ zu genießen, solange er noch online ist. Abschließend versichere ich, dass es viele weitere Tipps und interessante Inhalte in kommenden kurzen Episoden geben wird. Seid gespannt auf mehr!
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Quo Vadis Evomentis
In dieser Episode beende ich die erste Staffel von Evomentis mit der speziellen Episode 30, die den Titel „Quo Vadis Evomentis“ trägt. Ich reflektiere über die Reise, die wir gemeinsam unternommen haben, und blicke zurück auf die Themen, die wir behandelt haben – von Neurodiversität über Anthropologie und Evolutionäre Psychologie bis hin zu Epigenetik und Philosophie. Es sind insgesamt 30 Episoden entstanden, die mehr als 24 Stunden informativen Austausch bieten. Dabei hat sich nicht nur der Podcast weiterentwickelt, sondern auch ich als Moderator habe mich verändert und bin gewachsen. Ein zentrales Anliegen in dieser Episode ist es, einen Ausblick auf die Zukunft von Evomentis zu geben. Ich möchte sicherstellen, dass wir auch in der nächsten Staffel eine regelmäßige Veröffentlichung von Episoden beibehalten, denn es ist bekannt, dass viele Podcasts an mangelnder Kontinuität scheitern. Ich plane, zwischen den Staffeln kleine, unregelmäßige Episoden einzuführen, in denen ich Empfehlungen zu anderen Podcasts oder Büchern ausspreche – eine Art Bonusinhalt, um die Zeit bis zur nächsten Staffel zu überbrücken. Diese Snacks könnten kurz und prägnant sein und werden dazu beitragen, dass ihr auch weiterhin inspiriert bleibt. Des Weiteren lade ich euch ein, aktiv an dem kommenden Inhalt mitzuwirken. Ich möchte wissen, was ihr euch für künftige Episoden wünscht. Soll ich konkreter auf Neurodiversität eingehen, oder sind euch allgemeinere Themen aus der Psychologie oder der Gesellschaft wichtiger? Ich bin offen für eure Vorschläge und Anliegen, um sicherzustellen, dass Evomentis auch in Zukunft relevant und interessant bleibt. Die Möglichkeit, direktes Feedback zu geben, ist für mich entscheidend, da ich die Inhalte auf eure Bedürfnisse zuschneiden möchte. Ein weiterer spannender Punkt, den ich anspricht, ist die Nutzung von KI im Podcasting. Ich experimentiere mit KI-gestützter Audioqualität und besprochenen Inhalten, um die Produktion zu verbessern. In dieser Episode teile ich auch meine Gedanken zu technischen Aspekten und den Herausforderungen, denen ich bei der Aufnahme und Bearbeitung der Episoden begegnet bin. Dabei geht es mir nicht nur um die Audioqualität, sondern auch um die Präsentation, die möglicherweise optimiert werden sollte. Ich ermutige euch, mir Rückmeldungen zu geben, damit ich meine Technik im Laufe der nächsten Staffel verfeinern kann. Abschließend möchte ich mein Dankeschön an alle Hörer aussprechen und euch ermutigen, mir zu schreiben. Seid es zur Kontaktaufnahme über die Website oder einfach um Gedanken zu teilen – ich freue mich auf jede Rückmeldung. Dieses Ende der ersten Staffel ist nur der Anfang für das, was noch kommt. Bleibt dran und abonniert den Podcast, um über die nächsten Schritte informiert zu bleiben.
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Deutungshoheit und Poppsychologie
In dieser Episode von Evo Mentis geht es um ein tiefgreifendes und durchaus kontroverses Thema: Deutungshoheit und Poppsychologie. In einem lebhaften Dialog hinterfragen wir, wer das Recht hat, Inhalte zu deuten und welche Verantwortung wir in den verschiedenen kommunikativen Kontexten tragen. Ich stelle die provokante Frage, ob ich überhaupt die Berechtigung habe, diesen Podcast zu machen und meine Meinungen und Ansichten zu teilen. Schließlich kann jeder etwas sagen – die Frage ist, wem wir Gehör schenken und warum. Wir untersuchen die Dynamiken der Meinungsfreiheit und der persönlichen Überzeugungen. Es wird deutlich, dass es nicht nur darum geht, was ich sage, sondern auch darum, wie meine Aussagen bewertet werden. Dabei wird das Konzept der Deutungshoheit erläutert: Wer glaubt, in einem bestimmten Bereich die Wahrheit für sich gepachtet zu haben? Diese Frage bringt uns zu der Überlegung, wie Wissen in der Gesellschaft verbreitet wird und wie wir entscheiden, welchen Stimmen wir vertrauen. Wissenschaftliche Fakten und persönliche Meinungen sind oft stark miteinander verwoben und werden von den Zuhörern unterschiedlich gewichtet. Ein zentraler Punkt in dieser Diskussion ist die Frage der Eigenverantwortlichkeit. Ich appelliere an das Publikum, kritisch zu hinterfragen, was gesagt wird, anstatt blind zu glauben. Wir sind gefordert, uns mit Informationen auseinanderzusetzen und unser eigenes Urteil zu bilden. Besonders in Zeiten von Social Media, wo vermeintliche Experten und Meinungen oft ohne fundierte Beweise geteilt werden, ist dies wichtiger denn je. Zudem beleuchten wir die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Poppsychologie. Wo liegen die Grenzen zwischen gutem, wissenschaftlichem Ansatz und populären, simplifizierenden Erklärungen, die oft schneller konsumierbar sind? Ich gehe auf die Rolle von Studien ein und dass, auch wenn sie als Beweis gelten, oft eine kritischere Betrachtung nötig ist. Wie oft kommt es vor, dass alte Studien weiterhin zitiert werden, während neuere Erkenntnisse längst da sind? Dies führt zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen, die schädlich sein können. Im zweiten Teil der Episode widmen wir uns der Poppsychologie, die im Internet und sozialen Medien boomt. Die vorherrschende Kritik an solchen Medien wird behandelt, insbesondere die Gefahr, dass dort Informationen verbreitet werden, die im Widerspruch zu anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Hier wird gefragt, wie wir unser Vertrauen in Informationen und deren Quellen definieren. Welche Rolle spielen gesellschaftliche Normen und Statussymbole in unserer Wahrnehmung von Experten? Ich beziehe mich auch auf die Psychologie des Vertrauens und wie Menschen dazu neigen, populären Figuren oder vermeintlichen Experten Glauben zu schenken, weil deren Meinungen konform mit der eigenen sozialen Realität sind. Das Thema normativen Drucks und Gruppenzwang wird angesprochen und wie sie unser Urteilsvermögen beeinflussen. Schließlich diskutiere ich die Herausforderungen, die mit der Selbstdefinition von Expertise verbunden sind, und dass es oft nicht nur um akademische Abschlüsse geht, sondern auch um persönliche Erfahrungen und weitere Qualifikationen. Diese Episode schließt mit einem Aufruf zur Reflexion: Wie tragen wir selbst zur Schaffung und Aufrechterhaltung von Deutungshoheit bei, sei es in der Wissenschaft, in der Populärkultur oder im eigenen Freundeskreis? Indem wir lernen, kritischer und differenzierter zu denken, können wir Verantwortung für unsere eigenen Meinungen und die Meinungen anderer übernehmen.
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Anker, Chunks und Referenzen
In dieser Episode von Evomentis, Staffel 1, Episode 28, thematisiere ich die komplexe Beziehung zwischen Ankern, Erinnerungen und dem Konzept von Chunking. Zu Beginn der Episode bringe ich meine Gedanken ins Rollen und entdecke, dass ich einige Erinnerungen und Ideen „hochziehe“, ähnlich wie beim Anker werfen, auch wenn ich eigentlich kein Anker werfen wollte. Es wird schnell klar, dass Erinnerungen oft chaotisch und durcheinander sind, was den Zuhörern zeigt, wie wichtig es ist, Strukturen in unseren Gedanken zu schaffen. Ich benutze die Metapher einer Universitätsbibliothek, um zu veranschaulichen, wie unser Gedächtnis funktioniert. Solange wir keinen Zugang zu unseren gespeicherten Informationen haben, bleibt viel Wissen ungenutzt. Ich ziehe Parallelen zu meiner Erfahrung beim Zivildienst in einer Forschungseinrichtung, wo ich gelernt habe, wie wichtig es ist, Referenzen zu organisieren, um das nötige Material effizient zu finden. Der Mangel an Struktur in dieser Bibliothek illustriert die Chaos in unserem Gedächtnis und zeigt, wie Anker und Referenzen uns helfen, unsere Gedanken besser zu organisieren. Ich erläutere, dass unser Gedächtnis wie ein Großrechner funktioniert, der über Gedankenstrukturen und Verknüpfungen verfügt, die uns helfen, Informationen abzurufen. Nur wenn wir die richtigen Anker und Zugriffsregister haben, können wir auf die Erinnerungen zugreifen, die wir im Laufe der Zeit gespeichert haben. Chunking, das Bilden von Informationen in handhabbare Einheiten, wird als Methode vorgestellt, um sowohl im Gedächtnis als auch in der Informatik effektiv zu arbeiten. Darüber hinaus berühren wir die Rolle von Dramaturgie in Erzählungen und wie das Setzen von Ankerpunkten eine wichtige Funktion erfüllt, um den Zuhörern dabei zu helfen, die Handlung und die Charaktere nachzuvollziehen. Hier wird deutlich, dass Anker nicht nur in der Erinnerungsarbeit, sondern auch in der Kommunikation und dem Geschichtenerzählen eine zentrale Rolle spielen. Die Episode dreht sich auch um neurodivergente Perspektiven, insbesondere jene, die in der Lage sind, Muster und Verknüpfungen viel schneller zu erkennen als andere. Dies betrifft insbesondere den Umgang mit Erzählstrukturen in Filmen und Geschichten, wo dramaturgische Elemente gezielt platziert werden, um bestimmte Vorahnungen und Rückschlüsse zu ermöglichen. Es wird klar, dass die Fähigkeit, Muster zu erkennen, nicht nur eine Fähigkeit ist, die im Film oder in der Literatur von Bedeutung ist, sondern auch in der nochmaligen Aufarbeitung und dem Verständnis unserer eigenen Erinnerungen. Ich schließe die Episode mit dem Gedanken ab, dass wir durch die Zuweisung von Begriffen und die Schaffung von Symboliken in unserem Gedächtnis, не nur Inhalte speichern, sondern diese auch verstärkt abrufen können. Die Erstellung von visuellen Ankerpunkten und strukturellen Zusammenhängen ist entscheidend, um unser Gedächtnis zu organisieren und zu verfeinern. Indem wir uns den Bezug zu unseren eigenen Erfahrungen und Erinnerungen im Gedächtnis herstellen, können wir die unterliegenden Muster und Strukturen besser verstehen und verwenden.
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28
Schatz lass mich das machen!
In dieser Episode diskutieren wir das komplexe Thema der Ordnung versus Unordnung in Beziehungen, angeregt durch den Titel „Schatz, lass mich das machen“. Wir beleuchten die Dynamiken, die in Partnerschaften entstehen, wenn unterschiedliche Ansichten zu Ordnung und Sauberkeit aufeinanderprallen. Via Dialog analysieren wir, wie die Ansprüche und Glaubenssätze jeder Person über ihre Bedürfnisse und Erwartungen an Ordnung und Haushalt in langen Diskussionen zu Konflikten führen können. Ein zentraler Aspekt dieser Episode ist die Differenz zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. Ich reflektiere darüber, wie oft Menschen sich in ihren Beziehungen manipuliert fühlen, weil sie für andere etwas tun, um deren Erwartungen zu erfüllen, selbst wenn ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigt werden. Die Idee von „Ich mache das für dich, weil du es nicht kannst“ wird kritisch hinterfragt. Hierbei geht es auch um den teils unbewussten Druck, dass man dem Partner „helfen“ muss, was sowohl zu Hilflosigkeit als auch zu Abhängigkeit führen kann. Während ich über meine eigenen Erfahrungen spreche, stelle ich fest, wie wichtig es ist, die individuellen Bedürfnisse zu erkennen und eine offene Kommunikation über die eigene Unzufriedenheit zu führen. Ich bespreche, wie Glaubenssätze, die in der Kindheit geformt wurden, das Verhalten im Erwachsenenalter beeinflussen können, und wie diese gemischten Gefühle sowohl bei der Aufteilung von Haushaltsaufgaben als auch bei der Erstellung von Ordnung eine Rolle spielen. Des Weiteren untersuchen wir die Rolle von Glaubenssätzen, die oft über Generationen hinweg weitergegeben werden. Ich betone, wie diese sozialen Normen Einfluss darauf haben, wie wir uns selbst und andere in Bezug auf Ordnung wahrnehmen. Die Dynamik zwischen Ordungsliebenden und dem unordentlichen Partner wird lebhaft beleuchtet. Wir diskutieren, wie eine solche Beziehung in Erniedrigung oder narzisstische Verhaltensmuster abrutschen kann, wenn die Partner nicht in der Lage sind, ihre Vorstellungen in Einklang zu bringen und Kompromisse zu finden. Ich teile auch persönliche Erkenntnisse über die eigene Prioritätensetzung und wie Kreativität und die Dringlichkeit eigener Projekte oft über das Bedürfnis nach Ordnung dominieren. Daher konstatieren wir, dass der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben darin liegt, die Bedürfnisse des Partners zu erkennen, transparent zu kommunizieren und dabei individuell zu wachsen. Die Episode endet mit einem Aufruf zur reflexiven Auseinandersetzung mit diesen Themen und dem Mut, Herausforderungen im Alltag als Chance zur Verbesserung der Beziehung zu sehen.
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27
Erinnerungsstücke
In dieser Episode von Evomentis, Staffel 1, Episode 26, tauchen wir tief in das Thema Erinnerungsstücke und dessen Zusammenhang mit unserem täglichen Leben und der Verwaltung unseres Haushalts ein. Ich setze die Diskussion über das "Clutter" fort, das oft durch Hobbies, Aktivitäten oder trotz guter Absichten entsteht, aber schließlich zu einem chaotischen Umfeld führt. Dabei verknüpfe ich die Idee von "Clutter in Motion" mit der alltäglichen Realität, wie wir durch unsere verschiedenen Aufgaben und Projekte dazu tendieren, Dinge nahezu permanent unterwegs zu haben, was letztlich eine immense Anhäufung und Unordnung fördern kann. Ich erkläre, wie das Erinnern und Loslassen von Gegenständen miteinander verwoben sind. Oft hängen unsere emotionalen Bindungen an Objekten so fest, dass wir uns nicht trauen, uns von ihnen zu trennen. Diese Bindungen resultieren häufig aus tiefgründigen Erfahrungen, Verlusten oder Erinnerungen, die an physische Objekte gebunden sind. Daher diskutieren wir auch, wie es zum Beispiel in unseren Wohnräumen oder Gemeinschaftsbereichen zu Konflikten kommen kann, wenn unterschiedliche Menschen unterschiedliche Auffassungen von Ordnung haben. Es zeigt sich, dass Ordnung nicht nur eine physische, sondern auch eine psychologische Dimension hat, die unterschiedlich interpretiert wird. Des Weiteren wird das Konzept der "Kontextbibliotheken" eingeführt, das beschreibt, wie wir Informationen und Erfahrungen speichern und später darauf zugreifen. Ich führe an, dass unser Gedächtnis oft wie eine große Bibliothek ist, in der wir nur schwer Zugriff auf bestimmte Erinnerungen erhalten, wenn die Verknüpfungen schwach sind. Dadurch wird die Notwendigkeit von „Erinnerungsankern“ evident, seien es Souvenirs oder andere Objekte, die uns helfen, in Kontakt mit bestimmten Erinnerungen zu treten. In dieser Episode beleuchte ich auch, wie äußere Umstände oder gesellschaftliche Erwartungen uns dazu bringen können, bestimmten Ordnungsidealen zu folgen, während wir vielleicht eigene Vorstellungen und Bedürfnisse haben. Ich nehme die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise, in der ich zeige, dass es entscheidend ist, unsere eigene Beziehung zu unseren Besitztümern zu verstehen und einen Weg zu finden, wie wir mit diesen Dingen und den damit verbundenen Emotionen umgehen können. Abschließend leite ich das Thema der nächsten Episode ein, in der ich mich mit der Frage befasse, wie wir unsere Erinnerungssysteme optimieren können, um sowohl im Alltag als auch in unseren Beziehungen besser funktionieren zu können. Ich lade euch ein, daran teilzuhaben, und bin gespannt darauf, die Diskussion über das Vergangene in eine produktive Zukunft zu lenken.
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26
Haushaltstribbles und ADHS-Haushalte
In dieser Episode von Evomentis widmen wir uns den Herausforderungen des Haushaltsmanagements, insbesondere im Kontext von ADHS und komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen. Der Fokus liegt auf dem Phänomen des Hoardings – dem unkontrollierten Sammeln von Gegenständen – und den damit verbundenen psychologischen Aspekten. Ich erläutere, wie sich Haushalte gestalten können: Von überfüllten Räumen, die mit ungenutzten Dingen überquellen, bis hin zu minimalistischen Umgebungen, in denen nahezu nichts mehr vorhanden ist. Ich greife das Bild von sogenannten „Haushaltstribbles“ auf, inspiriert von der bekannten Star Trek-Episode mit den plüschigen Wesen, deren Vermehrung unaufhaltsam zu sein scheint. Diese Metapher verdeutlicht, wie sich auch in unseren Wohnungen Dinge ansammeln können, ohne dass wir es wirklich wahrnehmen. Wir betrachten die Schwierigkeiten, die bei der Ordnung und dem Aufräumen entstehen und wie stark sie von der Anzahl der aufbewahrten Gegenstände abhängen. Ein einfacher Tipp für Menschen mit ADHS lautet: „Don't put it down, put it away“ – was bedeutet, dass es besser ist, Dinge gleich zu verstauen, anstatt sie nur abzulegen. Doch um dies zu tun, müssen wir auch wissen, wo jeder einzelne Gegenstand seinen Platz hat. Des Weiteren wird das Konzept des „Roomba-Cleanings“ eingeführt, welches eine Metapher für das unstrukturierte und zufällige Aufräumen darstellt, das beim Versuch, Ordnung zu schaffen, entsteht. Ich skizziere, dass viele Menschen mit ADHS Schwierigkeiten haben, Aufgaben zu sequenzialisieren und sich leicht ablenken lassen, was zur Frustration führt. Dieses ständige Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Aufgaben ist ineffizient und kann zu einem Gefühl der Überforderung führen. Ein zentraler Punkt ist, dass das Abarbeiten eines Haushalts oft eine Überwältigung an Entscheidungen und Elementen erfordert. Das Aufräumen wird über die Zeit zu einer kompletten mentalen Herausforderung, bei der es wichtig ist, von der Gesamtaufgabe in kleinere, handhabbare Teile zu zerlegen. Ich ermutige dazu, sich Zeit zu nehmen, um aufzuschreiben, was zu tun ist und einen klaren Plan zu erstellen, um die Herausforderungen strukturiert anzugehen. Zudem beleuchte ich, wie ADHS das Gedächtnis beeinflusst und wie sich das auf die Herausforderungen im Haushalt auswirkt. Oft erinnern sich Menschen mit ADHS an alte Erinnerungen besser als an aktuelle und neigen dazu, bestimmte Dinge im Chaos zu verlieren, während sie gleichzeitig eine ausgeprägte Assoziationsfähigkeit besitzen. Diese Diskrepanz zwischen gedächtnisstützenden Aspekten und dem Chaos im Alltag wird thematisiert. Abschließend wiege ich verschiedene Ansätze zur Kategorisierung und Organisation von Gegenständen ab und stelle die Vorstellung eines individuellen, anpassbaren Systems vor, das möglicherweise auch durch moderne Technik wie KI unterstützt werden kann. Durch geeignete Tools könnte es einfacher werden, Ordnung zu schaffen und aufrechtzuerhalten, wodurch sowohl das Ansammeln als auch das Verwalten von Dingen effizienter und stressfreier gestaltet werden könnte.
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Zusammenhängen von ADHS, Autismus, Trauma, Traumafolgen, Neurodivergenz, Neurodiversität, Evolutionärer Psychologie, Gesellschaft, Philosophie, mentaler Entwicklung, sowie K-PTBS, Glück, Flow, Motivation, Anpassung, Emotionen, Kognition, Freiem Willen, persönlicher Entwicklung, Konformitätsdruck, Antropologie und vielem mehr.---------------------------------------Homepage: https://www.evomentis.de/Episodenplan: https://www.evomentis.de/episoden/Feeds&Plattformen: https://www.evomentis.de/feeds/Kontakt: https://www.evomentis.de/kontakt/
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