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Fokus: Ungarndeutsch - der Podcast der LdU

Monatlicher Podcast der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen über ungarndeutsche Nationalitätenpolitik, Kultur-, Bildungs- und Jugendbelange - nicht nur mit Angehörigen der ungarndeutschen Gemeinschaft.

  1. 14

    Omas im Außendienst

    Was bedeutet es, wenn Großmütter in einem anderen Land für andere Familien sorgen? Welche Spuren hinterlässt diese Form der Migration – im Sprachgebrauch, in Sprachkenntnissen, im Familienleben und in der eigenen Identität? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neueste Folge von “Fokus: Ungarndeutsch”.Moderator Gabor Schulteisz spricht diesmal über ein ebenso persönliches wie gesellschaftlich relevantes Thema: die Pflegemigration ungarndeutscher Frauen in den deutschen Sprachraum. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen zweier betroffener Frauen, Maria Rettich und Katharina Csikós, die von ihrem Alltag „im Außendienst“ erzählen – zwischen Verantwortung, Entbehrung und neuen Perspektiven.Ergänzt wird das Gespräch durch die wissenschaftliche Einordnung von Dr. Gabriella Sós, die die sprachlichen und sozialen Auswirkungen dieser Mobilität beleuchtet. Gemeinsam gehen die Gesprächspartner der Frage nach, wie sich das Leben zwischen zwei Ländern auf die eigene Familie auswirkt, welche Veränderungen im Sprachgebrauch entstehen und wie sich traditionelle Rollenbilder im Zuge dieser Arbeit wandeln.Die Folge verbindet persönliche Lebensgeschichten mit analytischen Perspektiven und zeigt eindrücklich, wie eng individuelle Entscheidungen mit größeren gesellschaftlichen Prozessen verknüpft sind – und welche Rolle ungarndeutsche Frauen dabei heute spielen.

  2. 13

    Auf der Suche nach dem „Ich” – Ungarndeutsche Ahnenforschung

    Woher komme ich? Wer sind meine Vorfahren? Wie wurde ich zu dem, der ich geworden bin? Diese Fragen stellt sich jeder irgendwann mal in seinem Leben. Wer da zur Hilfe eilen kann, sind die Genealogen. In dieser Folge hat Moderator Gabor Schulteisz gleich drei professionelle Ahnenforscher am Gesprächstisch, die sich mit ungarndeutscher Ahnenforschung beschäftigen; sie versuchen gemeinsam auf diese Frage und auf noch viel mehr Fragen eine Antwort zu bekommen. In der Runde sind diesmal dr. Kornél Pencz, Familienforscher, der Obmann von AKuFF, dem Arbeitskreis Ungarndeutscher Familienforscher; Georg Müller, Ingenieur, Familienforscher protestantischer Familien und Florian Mayer, Arzt, Familienforscher und Verfasser des Buches „Ortsfamilienbuch Haschad”.

  3. 12

    Parlamentswahlen 2026

    Die Parlamentswahlen am 12. April sind das wohl wichtigste Ereignis heutzutage im politischen Leben Ungarns. Auch für die deutsche Minderheit spielen diese Wahlen eine wichtige Rolle, denn seit dem Jahr 2014 aber haben Minderheitengemeinschaften die Möglichkeit, die Parlamentswahlen mitzugestalten.Wie werden LdU und der Vertreter der Ungarndeutschen in den nächsten 4 Jahren zusammenarbeiten? Was sind ihre Pläne und Ziele? Im Gespräch mit Judit Klein sind LdU-Vorsitzende Ibolya Hock-Englender und Gregor Gallai, Spitzenkandidat der ungarndeutschen Landesliste

  4. 11

    Mehrsprachige Kindererziehung ist nicht immer einfach, aber… - Teil 2, aus der Sicht der Eltern

    Zsófia Krémer, Csilla Scheiling und Péter Wesz kommen aus verschiedenen Gegenden des Landes, arbeiten und führen ihr Leben komplett unterschiedlich voneinander, aber eines verbindet sie ganz sicher: sie haben ihren Kindern die deutsche Sprache – zum Teil sogar Dialekt - beigebracht, weil es wichtig für sie war, je weitere Perspektiven für die Sprösslinge zu öffnen. Im neusten Podcast der LdU erzählen sie von positiven und selbstverständlich auch negativen Erlebnissen auf diesem spannenden Weg der Erziehung. Dabei ermutigen sie alle ungarndeutsche Eltern dazu, nicht aufzugeben. Viel Spaß beim Zuhören!

  5. 10

    Kleine Besetzung – Große Verantwortung(?)

    In dieser Folge geht es mit drei erfahrenen Musikern um die Verantwortung der ungarndeutschen Klein- oder Tanzkapellen bei der Weitergabe und Gestaltung der ungarndeutschen Musikkultur. Die Gesprächspartner sind Ferenc Mohl von der Kapelle „Klani Hupf“ sowie „Mohl und Dur Musi“, der Schlagzeuger und Gitarrist der “Bergländer Buam”, Martin Schuck, und der Akkordeonlehrer sowie Akkordeonist der “Ungarndeutschen Jungs”, der “Lumpen Tulpen” und der “Sax-Buam”, Norbert Sax. Moderator – und in diesem Fall auch einer der Gesprächspartner – ist Gábor Schulteisz (Akkordeonist von “UnterRock”).

  6. 9

    Wie steht es um die ungarndeutsche Intelligenz?

    Wie steht es um die eigene gebildete Schicht der Ungarndeutschen im Jahr 2025, ein Jahr nach den Kommunal- und Nationalitätenwahlen und vor den Parlamentswahlen 2026? Wie bildete sich diese Schicht heraus und welche Rolle spielt sie im Leben der Ungarndeutschen?Im Gespräch mit dem Historiker Dr. Zsolt Vitári sowie mit Agnes Schamberger, Schuldirektorin und Mitglied des Bildungsausschusses der LdU aus Tatabánya, ist Moderatorin Dr. Judit Klein.

  7. 8

    Mehrsprachige Kindererziehung ist nicht immer einfach, aber…

    In der jüngsten Folge der Podcast-Serie der LdU ermutigen Experten die ungarndeutschen Pädagogen und Eltern dazu, die deutsche Sprache weiterzugeben: nicht ausschließlich im Unterricht, sondern auch in der Familie und in Alltagssituationen. Denn Kleinkinder sind sehr empfänglich, was das schnelle und fast problemlose Erlernen angeht. Später können sie dann zu Vorteilen kommen, die man sich jetzt vielleicht noch gar nicht vorstellen kann. Im Gespräch mit Moderatorin Tekla Matoricz werden nicht nur wissenschaftliche Aspekte und Theorien erklärt, man nennt auch nachahmenswerte Beispiele. Die eingeladenen Gäste versuchen dazu zu motivieren, keine Angst zu haben, wenn es darauf ankommt, der jüngsten Generation die Sprache unserer Vorfahren beizubringen. Im Studio mit Moderatorin Tekla Matoricz waren Dr. Susanna Gerner, Sprachwissenschaftlerin und Dozentin an der Universität zu Fünfkirchen; Theresia Szauter, Beauftragte der Trägerstiftung am Ungarndeutschen Bildungszentrum und Vorsitzende des Bildungsausschusses der LdU; und Adrienn Szigriszt, Lehrerin am Valeria Koch Bildungszentrum.

  8. 7

    2025: Wie steht es um die Ungarndeutschen?

    Wie steht es um die Ungarndeutschen im Jahr 2025? Einige Jahre nach der Volkszählung, ein Jahr nach den Kommunal- und Nationalitätenwahlen und vor den Parlamentswahlen 2026: In welchen Strukturen haben sie sich organisiert, wann sind diese Strukturen entstanden und wie könnten sie möglicherweise verbessert werden? Im Gespräch darüber: die Historikerin und Juristin Dóra Frey, die stellvertretende Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Olivia Schubert und Moderatorin Judit Klein.

  9. 6

    „Blasmusik hält uns jung…“ – Anregungen zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der ungarndeutschen Blasmusik

    In sechster Ausgabe von „Fokus: Ungarndeutsch“, des Podcasts der LdU versuchen wir die Geschichte und Gegenwart der ungarndeutschen Blasmusik unter die Lupe zu nehmen, möglichst viele Aspekte und Fragen zum Thema zu beleuchten, und auch über aktuelle Probleme, Herausforderungen zu sprechen. Ziel des Gesprächs ist es, auch die Zielsetzungen für den Erhalt und Weitergabe der Blasmusikkultur der Ungarndeutschen zu definieren.In diesem Teil unterhielt sich der Moderator, Gábor Schulteisz mit Georg Ahmann, Musikpädagoge, Komponist, langjähriger Kapellmeister der Bawazer Blaskapelle; mit Sándor Kaszás, Musikpädagoge, Leiter mehrerer Blaskapellen, Vorsitzender der Blasmusiksektion des Landesrates Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen und mit Andreas Zwick, Musiker, Blaskapellenleiter. Im Fokus des Gesprächs standen die ungarndeutsche Blasmusik, die Blasmusikbewegung und die Nachwuchsförderung in den Vereinen/Musikschulen vor Ort und landesweit.

  10. 5

    Nachwuchsförderung als Schlüssel zum Erfolg – Jugendvereine der Ungarndeutschen im Fokus

    Wie begeistert man Jugendliche der Alfa-Generation nachhaltig für die ungarndeutsche Kultur? Soll Traditionserhaltung von innen kommen oder sind Freizeitangebote und Events wichtiger, um junge Menschen langfristig zu gewinnen? Wie entsteht eine ungarndeutsche Identität, wenn sie nicht mehr selbstverständlich von den Eltern weitergegeben wird? Können digitale Angebote persönliche Begegnungen ersetzen oder ergänzen sie diese lediglich?Moderatorin Tekla Matoricz spricht mit Sára Egri (Tanzlehrerin der Leinwarer Tanzgruppe, Mitglied der örtlichen deutschen Nationalitätenselbstverwaltung), Gábor Werner (Vizepräsident und Geschäftsführer des Vereins für Ungarndeutsche Kinder, LdU-Mitglied) und Martin Surman-Majeczki (Vizepräsident der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher, LdU-Mitglied), die ihre Erfahrungen aus den ungarndeutschen Jugendvereinen teilen und zukunftsorientierte Strategien zur Jugendförderung diskutieren.

  11. 4

    Ungarndeutsche Selbstverwaltungen und Vereine: Hand in Hand oder auf getrennten Wegen?

    Wer vertritt die Interessen und geht auf die Bedürfnisse der Ungarndeutschen besser ein: die Minderheitenselbstverwaltungen oder die Vereine? Muss Lokalpolitik den Selbstverwaltungen überlassen werden und sollen sich die Ungarndeutschen nur auf ihre Kultur konzentrieren und sich somit über Vereine organisieren? Muss überhaupt gewählt werden oder sollen am besten diese Organe friedlich nebeneinander existieren? Im Gespräch diskutiert Moderatorin Dr. Judit Klein mit Anikó Kramm, Andrea Bakonyi-Knoll und Erik Richolm – alle drei erfahren in der Arbeit lokaler ungarndeutscher Selbstverwaltungen und Vereine.

  12. 3

    Zum Tanzen, da geht ein Mädel… – und zwei Burschen gehen mit

    Anregungen zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des ungarndeutschen Volkstanzes In dieser Ausgabe von “Fokus: Ungarndeutsch – des Podcasts der LdU” versuchen wir die Geschichte und Gegenwart des ungarndeutschen Volkstanzes unter die Lupe zu nehmen, möglichst viele Aspekte und Fragen zum Thema zu beleuchten, und auch über aktuelle Probleme, Herausforderungen zu sprechen. Ziel des Gesprächs ist es auch, die Zielsetzungen für den Erhalt und Weitergabe der Volkstanzkultur der Ungarndeutschen zu definieren.Gesprächspartner: Peter Schweininger, langjähriger Leiter der Saarer Tanzgruppe mit mehreren Generationen Julianna Szabó, Tanzpädagoge, Vorsitzende der Tanzsektion des Landesrates Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen Helmut Heil, Tanzpädagoge, Choreograph, Herausgeber verschiedener Volkstanzsammlungen, Organisator von Tanzweiterbildungen für Pädagogen, langjähriger Leiter der Fünfkirchen-Leőwey-Tanzgruppe Moderator: Gábor Schulteisz

  13. 2

    Ungarndeutsche Bildung in Bewegung: Moderne Wege des Lehrens und Lernens

    Zwar ist es eine Floskel, dennoch wahr: der Mensch lernt sein Leben lang. Allerdings ist es überhaupt nicht egal, in welcher Form und von welchen Meistern. Ein passendes Zitat stammt von Wilhelm von Humboldt, den wir unter anderen als Bildungsreformer kennen: „Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.” Auch ungarndeutsche Pädagogen können es sich keineswegs leisten, die modernsten Methoden der Weiterbildung nicht zu verfolgen und anzuwenden, denn Vertreter der Z- bzw. Alfa-Generation kann man nicht unbedingt auf die „alte Weise“ faszinieren. Auch diese Konklusion zogen die eingeladenen Gäste der neuesten Folge des Podcasts, den die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) 2025 startete. Außerdem sprachen die teilnehmenden Experten über die Rolle der Familie und der Institutionen bei Weitergabe der deutschen Sprache, der Traditionen und daneben bei der Identitätsbildung junger Minderheitenangehörigen. Auch der Kampf gegen den Lehrkräftemangel wurde diskutiert. Im Studio mit Moderatorin Tekla Matoricz waren Katalin Győri-Meiszter, ehemalige Lehrerin der Bohler Grundschule und Vorsitzende der örtlichen deutschen Selbstverwaltung, des Trägers der Bildungseinrichtung; Josef Weigert, Leiter des Ungarndeutschen Pädagogischen und Methodischen Zentrums (UMZ), früher Deutsch-Biologielehrer am Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen; und Alfred Manz, Deutschlehrer am Ungarndeutschen Bildungszentrum Baje, Mitglied des Bildungsausschusses der LdU.

  14. 1

    Die Bedeutung politischer Strukturen der deutschen Nationalität in Ungarn

    "Fokus: Ungarndeutsch", die neue Podcastserie der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ist am Start: In der ersten Episode sprechen wir über die Bedeutung politischer Strukturen der Minderheit. Diese Folge geht auf die historische Entwicklung sowie die aktuellen Herausforderungen der Ungarndeutschen ein und zeigt auf, warum es wichtig ist, sich mit der politischen Situation auseinanderzusetzen. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über diese spannende und relevante Thematik! Moderatorin: Dr. Judit Klein (Journalistin und Kulturexpertin, Abteilungsleiterin des Goethe-Instituts Budapest)  Ihre Gesprächspartner:  - Dr. Jenő Kaltenbach (ehemaliger Ombudsman für Minderheitenrechte) - Ibolya Hock-Englender (Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen), Dr. Erzsébet Szalay-Sándor (stellvertretende Ombudsfrau für Nationalitäten)

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