PODCAST · society
Geschichten aus den Museen
by Euregio-Museumsjahr
"Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen", ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf füreine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und dieMenschen, die dahinterstehen."Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen" ist ein Podcast, der für das Euregio-Museumsjahr 2025 vom Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit „EUREGIO Tirol – Südtirol – Trentino“ in Zusammenarbeit mit Cooperativa Mercurio Impresa sociale produziert wurde. Geschrieben von Chiara Gianola, Giovanni Melchiori e Caterina Weiss. Redaktionelle Betreuung durch Lungomare und Rath&Winkler. Jingle von Alessandro Coppola. Produktion und Schnitt von Giovanni Melchiori.
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Ein Licht in der Dunkelheit des Bergbaus
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge erfahren wir, wie auch die Bergleute eine wichtige Rolle bei den Bauernaufständen von 1525 spielten. Michael Gaismair, Anführer der unteren Schichten, stammte aus einer Familie von Bergbauunternehmern aus Sterzing und kannte diese Welt gut: Aus diesem Grund befasste er sich in seinen Statuten mit dem Bergbau, der damals der einzige Wirtschaftssektor war, in dem Bauern, Bürger und Adlige trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft gleichberechtigt tätig waren. Allerdings wurden die Rechte der Bergleute in den Jahrzehnten vor dem Aufstand von 1525 durch den Druck der großen Handelsgesellschaften der damaligen Zeit stark eingeschränkt. Das erzählte uns Sofia Steger, Projektmanagerin des Landesbergbaumuseums.Weitere Informationen über:www.bergbaumuseum.it/2025.euregio.info
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Wiedergeburt aus dem Wasser
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge erfahren wir anhand der Geschichten und Berichte, die im Laufe der Jahre vom METS, dem Ethnografischen Museum San Michele im Trentino, erzählt wurden, wie sich die Berggemeinden der Euregio seit der „Brentana” von 1966 in Strigno über den Erdrutsch von Zambana Vecchia im Jahr 1955, von der Katastrophe von Stava am 19. Juli 1985 bis zum Sturm Vaia und dem Erdrutsch von Dimaro zwischen dem 29. und 30. November 2018, es immer geschafft haben, sich auch nach schweren Naturkatastrophen und gewaltigen Unglücken wieder aufzurichten und neu zu beginnen. Darüber berichtet Lorenza Corradini, Kuratorin des Projekts „Das Jahr des Hochwassers. Überschwemmungen und Naturkatastrophen im Kontext der bäuerlichen Kultur des Trentino”, das vom METS, dem Ethnografischen Museum von San Michele, realisiert wurde.Weitere Informationen über:www.museosanmichele.it/2025.euregio.info
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Helden oder Banditen?
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.Dienen oder desertieren? Verraten oder schweigen? Gehorchen oder rebellieren? Überleben oder sterben? Bestrafen oder vergeben? Erinnern oder vergessen? Die Geschichte der „Passeirer Partisanen“ wirft viele Fragen auf, die im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Was man sehen will - Passeier und seine Partisanen”, die vom Museum Passeier organisiert wurde und anhand von Fotografien, Zeugenaussagen, Tonaufnahmen und Illustrationen die widersprüchlichen Spuren der Vergangenheit dieser Region Südtirols beleuchtet, in der während des Zweiten Weltkriegs die meisten Desertionen aus der Wehrmacht stattfanden. Darüber berichten Monika Gögele, Vorsitzende der Stiftung Museum Passeier, und Annelies Gufler, Mitarbeiterin des Museums.Weitere Informationen über:museum.passeier.it/2025.euregio.info
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Blick auf Afrika
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge erfahren wir, wie das MITAG, das Museo Storico Italiano della Guerra in Rovereto, durch ein bedeutendes Kartierungs- und Resemantisierungsprojekt die Sichtweise auf Materialien zur italienischen Kolonialerfahrung in Äthiopien, Somalien , Eritrea und Libyen, die in den Sammlungen der Museen in Tirol, Südtirol und Trentino aufbewahrt werden, verändert und dabei kulturelle, sprachliche und geschlechtsspezifische Kategorien überwunden hat. Ein anspruchsvoller Weg, der es ermöglicht hat, die oft brutalen und gewalttätigen Geschichten aus dieser Zeit hervorzuheben und die Herangehensweise an diese Güter zu ändern mit der Absicht,sie zu dekolonisieren ,wie uns Francesco Frizzera, Direktor des MITAG, erzählt hat. Weitere Informationen über: museomitag.it/2025.euregio.info
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Die kämpfende Natur
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge blicken wir zurück auf die schwierigen Tage des Sturms Vaia, der im Herbst 2018 die Euregio mit voller Wucht traf und insbesondere in den Wäldern des Fleimstals zahlreiche Schäden verursachte. Hier setzt das Projekt des Palazzo della Magnifica Comunità di Fiemme an, das darauf abzielt, die Bürger für die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Überlegungen zu sensibilisieren, die die Klimakrise in diesem Gebiet ausgelöst hat, das zu über 60 % mit Wald bedeckt ist und von einer Gemeinschaft verwaltet wird, die einen Großteil ihres Wohlstands aus dieser Ressource bezieht. Alice Zottele und Tommaso Dossi, Kuratoren des Projekts „Wälder und Pflanzen in der aktuellen Klimakrise: der Fall der Euregio”, berichten darüber.Weitere Informationen über:palazzomagnifica.eu/2025.euregio.info
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Hände, die im Reichtum graben
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge erfahren wir etwas über die Geschichte der Villa Freischütz in Meran. Die elegante Residenz wurde 1921 von dem Kunstsammler Franz Fromm gekauft, der durch den Handel mit chilenischem Salpeter reich wurde, einem kostbaren Rohstoff, der im 19. Jahrhundert zur Herstellung von Sprengstoff und als landwirtschaftliches Düngemittel verwendet und von größtenteils einheimischen Bergarbeitern abgebaut wurde, die unter sklavenähnlichen Bedingungen lebten und arbeiteten. Heute ist die Villa Freischütz auf Betreiben von Fromms Enkelin Rosamaria Navarini (1926-2013) ein Museum, das die Kunstsammlung des Salpeter-Magnaten der Öffentlichkeit zugänglich macht und bis zum 31.07.2026 die Ausstellung „Die andere Seite“ zeigt, die eine Verbindung zwischen den beiden Seiten der Geschichte herstellt und von Dr. Ariane Karbe, dem Gast dieser Folge, mitkuratiert wird.Weitere Informationen über:villafreischuetz.org2025.euregio.info
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Gegenstände der Gerechtigkeit und des Wandels
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Begriff ,,Gerechtigkeit”, zwischen Macht, sozialer Verantwortung und Ethik, aber vor allem mit der Fähigkeit, sich seines Handelns bewusst zu werden und sich zu diesem Bewusstsein zu äußern. Anhand von historischen Gebrauchsgegenständen aus den reichen Sammlungen verschiedener Museen in Tirol, Südtirol und dem Trentino, die in der Ausstellung "geRECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten” im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck, lernen wir gemeinsam mit Lisa Noggler-Gürtler und Jutta Profanter, Kuratorinnen der Ausstellung mit Christine Weirather und Sandra Marsoun-Kaindl, Geschichten über soziale Ungerechtigkeit, Krisenbewältigung und gesellschaftlichen Wandel kennen.Weitere Informationen über: www.tiroler-landesmuseen.at/ausstellung/gerecht/ 2025.euregio.info
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Der verratene Aufstand
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser Folge entdecken wir den Bauernaufstand, der 1525 das Fürstentum Trient erschütterte und die Macht des Bischofs ernsthaft bedrohte, anhand der Ausstellung „Die armen Teufel”,die im Museo Diocesano von Trient gezeigt wird. Die Ausstellung, die verschiedene Arten von Werken - Waffen und Rüstungen, Drucke, historische Dokumente, Gemälde und Kultgegenstände - umfasst, ermöglicht eine genaue Rekonstruktion der Ereignisse: von den historisch-kulturell-religiösen Auslösern bis hin zu den Reaktionen der verschiedenen beteiligten Gesellschaftsschichten, von der „medialen“ Verarbeitung der Nachrichten durch die herrschende Klasse in Trient und die Aufständischen bis hin zu den Ergebnissen der grausamen Repression durch die Behörden. Marta Villa, Dozentin für Kulturanthropologie der Gemeingüter an der Fakultät für Soziologie und Sozialforschung der Universität Trient und Mitkuratorin der Ausstellung, hat mit uns darüber gesprochen. Weitere Informationen über:museodiocesanotridentino.it2025.euregio.info
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Die Frau des Aufstandes
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser Folge untersuchen wir anhand der Figur Magdalena Gaismair, der Ehefrau von Michael, die ebenfalls eine wichtige Rolle in den Tiroler Bauernaufständen von 1525 spielte, die Grenzen zwischen passiver Unzufriedenheit und Aktivismus in einer Zeit, in der die Probleme des Alltags die Menschen dazu veranlassen, sich zu beklagen, ohne jedoch aktiv zu werden. Dies ist die Überlegung, die dem Projekt des Stadt-und Multschermuseums in Zusammenarbeit mit den Vereinen von Sterzing zugrunde liegt, das den Bürgern durch partizipative Veranstaltungen und Workshops, Theater, Konzerte, eine Ausstellung und eine Filmreihe die Möglichkeit bietet, sich mit Fragen der Gerechtigkeit und Partizipation auseinanderzusetzen. Darüber berichteten uns Michaela Stolte, Mitarbeiterin des Stadt- und Multschermuseums in Sterzing und Verantwortliche für das Projekt „Mitmischen! Ma come?“, und Michaela Senn, Regisseurin des im Rahmen desselben Projekts realisierten Theaterstücks.Weitere Informationen über: www.vipiteno.eu/it/Museo_Civico_e_Museo_Multscher2025.euregio.info
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Stärker als der Teufel
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser Folge erforschen wir die Entwicklung des Bauernstandes im Laufe der Geschichte anhand seiner kulturellen Errungenschaften und betrachten sie anhand der grundlegenden und nachhaltigen Einflüsse, die die Bauern auf die Landschaft, die Bauweise und die Lebensweise ausgeübt haben. Dieses Thema steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Bauern Power“, die noch bis zum 9. November 2025 im Landesmuseum für Kultur-und Landesgeschichte im Schloss Tirol zu sehen ist und die uns von Museumsdirektor Leo Andergassen vorgestellt wird.Weitere Informationen über schlosstirol.it/2025.euregio.info
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Zittern für ein Zuhause
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge gehen wir auf die schwierige Frage der Wohnungssuche ein, eines der am meisten diskutierten Themen in der heutigen Zivilgesellschaft und Politik, aber keineswegs ein neues Phänomen, wie die Ausstellung „Suche Wohnung! Von der Baracke zum Leerstand“, die bis zum 9. Januar 2026 im Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck zu sehen ist, bezeugt. Sie widmet sich 120 Jahren unzureichender Wohnverhältnisse und prekären Unterkünften in der österreichischen Stadt. Von den Baracken, die in verschiedenen Vierteln seit dem Ersten Weltkrieg gebaut wurden, über die Wohnhäuser der 60er und 70er Jahre bis hin zur heutigen Überhitzung des Immobilienmarktes, die auch den Wohnraum stark einschränkt, den sich der durchschnittliche Mensch leisten kann. Darüber hat uns Joachim Bürgschwenter, Mitkurator der Ausstellung, erzählt. Weitere Informationen über innsbruck.gv.at/freizeit/kultur/museen-stadtarchiv/stadtmuseum2025.euregio.info
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Den Mut “Nein” zu sagen
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge möchten wir die Geschichten von denen wieder aufgreifen, die, motiviert durch ihre Überzeugungen, oft mit religiösem Hintergrund, dem nationalsozialistischen Regime Widerstand leisteten – nicht durch spektakuläre Gesten, sondern einfach durch ihr alltägliches Handeln, das zwar einfach, aber voller Mut war. Geschichten, die im Zentrum des Projekts „Gesichter der Angst – Geschichten der Hoffnung“ des mobilen Museums Rablhaus in Weerberg stehen, einer Ausstellung, die das universelle Wesen des zivilen Mutes in Krisenzeiten beleuchtet. Sie schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, um zu bekräftigen, dass entschlossenes Handeln auch heute noch notwendig und möglich ist, wie uns Andrea Aschauer, die Museumsleiterin, erzählt.Weitere Informationen über rablhaus.at/2025.euregio.info
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Zeugen einer Welt in Wandel
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge, die der Festung Franzensfeste gewidmet ist, erfahren wir, wie menschliche Eingriffe immer schon die Landschaft beeinflusst haben. Die Ausstellung „Brücken durch die Zeit- Architektur des Unsichtbaren“, die bis zum 9. November 2025 in der Festung stattfindet, konzentriert sich auf zwei große Projekte: den Bau der Festung Franzensfeste in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den Bau des Brenner-Basistunnels fast 200 Jahre später. Die Fotografien des Tiroler Fotografen Gregor Sailer zeigen die von Menschen und Maschinen veränderte Landschaft, und die neue Architektur lenkt die Aufmerksamkeit auf die wirtschaftlichen, politischen, sozialen und nicht zuletzt ökologischen Aspekte, die solche Eingriffe in die Natur mit sich bringen, wie uns Patrick Moser, Teil des kuratorischen Teams, erklärt hat. Weitere Informationen über franzensfeste.info2025.euregio.info
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Der Tag des Angriffs auf den Himmel
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser Folge, die dem Museum Kloster Neustift gewidmet ist, kehren wir zu jenem Mai 1525 zurück, in dem Tausende von Tiroler Bauern und Bürgern gegen die von den kirchlichen Grundherren auferlegten hohen Steuern und andere Unannehmlichkeiten protestierten, bis hin zur Plünderung des Klosters. Michael Gaismair, gewählter Anführer der Bauern in Neustift, legte einen ersten Forderungskatalog zur Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Verhältnisse vor. Die Ausstellung in der Engelsburg in Neustift erzählt die Geschichte der Ereignisse von 1525 anhand von Schautafeln, Installationen und Videostationen. Eine zusätzliche Abteilung im Museum Kloster Neustift ist den Herausforderungen gewidmet, vor denen die landwirtschaftlichen Betriebe, einschließlich des Kloster Neustifts selbst, heute stehen, wie Hanns Paul Ties, Kurator des Museums, erklärt. Weitere Informationen über kloster-neustift.it2025.euregio.info
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Jenseits der Berge der Freiheit
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser dem LUMEN-Museum für Bergfotografie in Bruneck und dem Museum Burg Heinfels gewidmeten Folge entdecken wir, dass die Berge schon immer einen Fluchtweg darstellten. In der Vergangenheit suchten die Menschen bei Gefahr Zuflucht in den Bergen oder flüchteten über Bergpfade in sicherere Regionen, wie es Michael Gaismair und seinem Heer 1525/26 passierte. Die Berge wurden so zu einem „natürlichen Exilland“. Doch auch in den letzten 500 Jahren und bis in unser digitales Zeitalter hat sich daran nichts geändert. Genau dieser Weg der bäuerlichen Rebellen vor fünf Jahrhunderten steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Die Fluchtwege des Michael G.“ der beiden Museen. Neben ihm werden auch andere, neuere Fluchtwege präsentiert, die sich auf das 20. Jahrhundert und unser Jahrhundert beziehen, wie die Ausstellungskuratoren Martin Kofler und Richard Piock erklären.Weitere Informationen über lumenmuseum.itburg-heinfels.com2025.euregio.info
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Die lange Reise des Käses
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser Folge, die dem Alpinarium Galtür und der Kloster Marienberg gewidmet ist, erfahren wir, wie die Bauern von Galtür den Zehnten an die Grundherren entrichten mussten – auch in Form von Käse, der an das Kloster Marienberg abzugeben war. Eine Geschichte, die in der Ausstellung in Galtür erzählt wird, geöffnet bis zum 18. Oktober 2026, und im Kloster Marienberg, wo sie bis zum 31. Oktober 2025 zu sehen ist. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt mit dem Titel „Zwischen gestern und morgen“, das sich mit der Gegenwart auseinandersetzt und zugleich einen Blick in die Zukunft wirft, auch durch eine Zeitkapsel am Ausgang beider Ausstellungen, die Besucherinnen und Besucher einlädt, ihre persönliche Prognose zur Zukunft der Menschheit hineinzulegen. Welche Abhängigkeitsverhältnisse haben sich bis heute erhalten? Wer profitiert von wem? Gibt es eine neue Aristokratie, die von bestimmten Abgaben profitiert? Und wie geht es den Bäuerinnen und Bauern in Galtür heute? Darüber haben wir mit Sarah Fliri von der Benediktinerabtei Marienberg und Helmut Pöll vom Alpinarium Galtür gesprochen.Weitere Informationen über alpinarium.at/marienberg.it/de/home2025.euregio.info
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Widerstehen, heute wie gestern
Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen, ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge, die dem Museum im Ballhaus in Imst gewidmet ist, werden wir die Gründe für den Volksaufstand von 1525 verstehen, den Michael Gaismair gegen die Ungerechtigkeiten der adeligen Macht und der kirchlichen Obrigkeit anführte. Wir werden den zeitlosen Wert dieses Aufstands erkennen, der Bauern, Bürger und Bergleute unter einer einzigen Fahne vereinte, wie in Viktor Mateijkas Buch (Wien, 1984) bezeugt wird. Von diesem Buch hat sich die Ausstellung „Widerstand ist alles“ inspirieren lassen, die noch bis zum 30. August 2025 im Museum zu sehen ist. Davon hat uns die Kuratorin Sylvia Mader erzählt.Weitere Informationen überimst.tirol.gv.at/kultur 2025.euregio.info
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Das Wirtshaus: Ein Spiegelbild der Gesellschaft
"Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen", ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge, die dem Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim gewidmet ist, entdecken wir, dass im turbulenten Zeitalter der Bauernkriege im 16. Jahrhundert nicht nur das Schlachtfeld eine Schlüsselrolle spielte, sondern auch das Wirtshaus – als Treffpunkt verschiedener sozialer Schichten und als Schmelztiegel für Gerüchte und Meinungen. Dies ist das Thema der Ausstellung mit dem Titel „Gewisper – gerüchte – geschreӱ. Wirtshaus und Bauernkrieg 1525“, die noch bis zum 9. November im Museum zu sehen ist. Die Ausstellung wird zudem in sieben Fachbeiträgen beleuchtet, die in einem begleitenden Sammelband erschienen sind. Darüber gesprochen haben mit uns Evi Weissteiner vom Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim und Andreas Oberhofer, Stadtarchivar von Bruneck.Weitere Informationen übervolkskundemuseum.it2025.euregio.info
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Grenzen, die vereinen
"Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen", ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt.Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen. In dieser Folge, die dem MAG – Museo Alto Garda gewidmet ist, suchen wir nach einer neuen Perspektive auf die Grenzen zwischen den Staaten. Wir richten den Blick auf das Spannungsfeld zwischen Verzweiflung und Hoffnung jener Völker dieser Welt, die aufgrund von Grenzziehungen, Besitzansprüchen, Armut oder dem Mangel an grundlegenden Rechten mit Krieg konfrontiert sind. Die Euregio zeigt exemplarisch, wie selbst durch natürliche Grenzen getrennte Gebiete eine gemeinsame Zukunft gestalten können - jenseits starrer Identitätsmuster, durch die Vermischung von Erfahrungen, Ideen und Sprachen. Um diese Themen zu beleuchten, setzt das MAG im Jahr der Euregio-Museen auf vielfältige Ausdrucksformen (von Fotoausstellungen über Begegnungen, Führungen und Videovorführungen bis hin zu künstlerischen Darbietungen ) wie Direktor Matteo Rapanà erklärt.Weitere Informationen über museoaltogarda.it fondazionemcr.it2025.euregio.info
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Die Orchidee, die alle Grenzen sprengt
"Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen", ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge, die der Stiftung Stadtmuseum Rovereto gewidmet ist, erfahren wir, wie die aktuelle Klimakrise in den Alpen tiefgreifende Veränderungen der Flora und der Landschaft in weiten Teilen der Europaregion mit sich bringt und welche Folgen diese Entwicklungen, verstärkt durch das Zusammenspiel menschlicher Einflüsse, auf wildwachsende, einheimische und eingebürgerte höhere Pflanzen haben. Genau diesem Thema widmet sich eine Studie der Forschenden des Museums, deren Ergebnisse einem breiten Publikum, nicht nur Fachleuten, zugänglich gemacht werden sollen. Geplant sind unter anderem ein eigens produzierter Kurzfilm, eine thematische Filmreihe mit Gästen und Expert:innen in Rovereto, Bozen und den Dolomiten, eine Vortragsreihe in Innsbruck sowie Workshops und Veranstaltungen für Schulen.Darüber spricht in dieser Folge der Botaniker und Vizedirektor der Stiftung Stadtmuseum Rovereto, Alessio Bertolli.Weitere Informationen über:fondazionemcr.it2025.euregio.info
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Die Hutterer: eine Geschichte von Migration
"Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen", ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt. Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen.In dieser Folge, die dem Stadtmuseum Klausen gewidmet ist, erfahren wir mehr über die fast 500-jährige Geschichte der Hutterer, jener Gemeinschaft, die im 16. Jahrhundert von Jakob Hutter, einem gebürtigen Südtiroler aus der Nähe von St. Lorenzen, organisiert wurde. Als Anführer der Tiroler Täufer gab er ihrer Glaubensgemeinschaft eine klare Struktur. Wegen ihres Glaubens verfolgt und ausgegrenzt, flohen die Hutterer ins tolerante Mähren. Nach einer Phase des Aufblühens mussten sie im 17. Jahrhundert erneut fliehen – eine lange Reise, die sie schließlich bis nach Nordamerika führte. Trotz zahlreicher Krisen gelang es ihnen, ihre Glaubenstradition und das gemeinschaftliche Leben bis heute aufrechtzuerhalten.Ihre Geschichte erzählt die Ausstellung „Die Hutterer. Eine Spurensuche in Klausen“, die noch bis zum 31. Mai 2025 im Stadtmuseum Klausen zu sehen ist. Darüber spricht in dieser Folge Christoph Gasser, Direktor des Museums.Mehr Infos unter:www.museumklausenchiusa.it2025.euregio.info
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Sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen
"Storie dai Musei, Geschichten aus den Museen", ist ein Podcast zum Euregio-Museumsjahr 2025, der dich auf Entdeckungsreise zu Geschichten über Macht, Widerstand und den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft mitnimmt.Erfahre mehr über die Museumsprojekte und die Menschen, die dahinter stehen!In dieser Folge, die den Ötztaler Museen gewidmet ist, entdecken wir eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Widerstands gegen den Nationalsozialismus im Ötztal. Ihre Geschichte – zusammen mit weiteren Episoden, Denkanstößen und Reflexionen – wird in Ausstellungen erzählt, die an verschiedenen Orten im Tal gezeigt werden: „WER WIDERSTAND. Deserteure der Wehrmacht und wer ihnen half“ (im Turmmuseum Ötz vom 28.03.2025 bis 03.2026), „AUS UNSERER MITTER. Die Ötztaler Opfer des nationalsozialistischen Krankenmordes“ (Maria Schnee, Umhausen ab dem 26.04.2025), „NS-ZEIT IM ÖTZTAL“ (Ötztaler Heimatmuseum Längenfeld vom 03.06.2025 bis 26.10.2025) und „DENKMAL SCHÜTZEN“ (Alter Schießstand am Granbichl, Sölden, ab dem 28.06.2025). Die vier durch eine Audioguide verbundene Ausstellungen sollen im gesamten Tal eine Auseinandersetzung der Bevölkerung mit der NS-Vergangenheit anregen.Darüber spricht in dieser Folge Edith Hessenberger, Direktorin der Ötztaler Museen.Weitere Informationen überoetztalermuseen.at2025.euregio.info
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