PODCAST · society
hörinsblau
by schauinsblau
»hörinsblau« ist der Podcast von »schauinsblau«, dem Onlinemagazin der Universität Augsburg für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Es vereint literarische Texte, Essays, Rezensionen zu Literatur, Theater, Film und Musik, führt Gespräche mit namhaften Künstler*innen und Kulturschaffenden, wie beispielsweise mit Friederike Mayröcker, Thomas Köck oder Stefan Kaegi von Rimini Protokoll und produziert Podcasts und Videoformate. Besonders die Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Interesses.
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#45 hörinsblau - Hänsel und Gretel - Familienkonzert mit dem Augsburger Uniorchester
Zusammen mit der Puppenspielerin Cornelia Fritzsche aus Dresden und den Sängerinnen Carolin Jurkat und Aline Quentin präsentiert das Universitätsorchester im Wintersemester eine 'familientaugliche' Fassung von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Dazu wurde die Oper in eine ca. einstündige Fassung gebracht, die trotzdem alle musikalischen 'Highlights' enthält und mithilfe des Puppenspiels die vollständige Handlung der Oper in kindgerechter Länge bietet. An den Vormittagen des 10. und 11. Dezembers wurde die Produktion in vier Schulkonzerten jeweils 450 Augsburger Grundschulkindern ermöglichen, erste Erfahrungen mit Musiktheater zu machen.Hörinsblau war dabei und konnte sich mit Musiker:innen des Uniorchesters, dessen Leiter Christoph Teichner, der Puppenspielerin Cornelia Fritsche sowie einigen der anwesenden jungen Gäste unterhalten.
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#44 hörinsblau – Internationaler Leseabend
Am Mittwoch, 12. November 2025, fand der 3. Internationale Leseabend des Vereins zur Förderung ausländischer Studierender (f.au.st e.V.) und des Forums interkulturelles Leben und Lernen (FiLL e.V.) statt. Ab 19:00 Uhr versammelten sich Literaturbegeisterte im Ev. Forum Annahof (Hollbau, Ernst-Troeltsch-Raum, EG), um gemeinsam in die Welt der internationalen Literatur einzutauchen.Danu P. Wijanarko (Indonesien; THA, International Information Systems) und Dominik Maas (THA) lasen aus Laskar Pelangi / Die Regenbogentruppe von Andrea Hirata. Azaliia Sibgatullina (Russland; UA, Vergleichende Literaturwissenschaft) und Judith Schreiber (UA) präsentierten Прощание с Матёрой / Abschied von Matjora von Valentin G. Rasputin. Aislinn McSharry (Vereinigtes Königreich; UA, Englische Literatur/Deutsch) und Stephan Hollensteiner (UA) brachten Mrs. Dalloway von Virginia Woolf zu Gehör.Hörinsblau führte Interviews mit zahlreichen Personen, die diesen Abend organisierten, und schnitt die Lesungen mit.
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#43 hörinsblau - Mark Schröppel - Brechtfestival
Vom 27. Februar bis 8. März 2026 findet das Brechtfestival in Augsburg statt. Mark Schröppel und Sahar Rahimi bilden die neue Intendanz und leiten gemeinsam das Festival bis in das Jahr 2028. Es steht unter dem Motto "Alle" und stellt damit die Frage, wie sich ein Festival gestalten lässt, zu dem möglichst viele einen Zugang finden. Im Podcast spricht Mark Schröppel über die Herausforderung, Inklusion nicht nur zu fordern, sondern zu leben: Wie lässt sich die Distinguiertheit des Theaters aufbrechen? Wie öffnen sich Räume, in denen Experiment, Vielfalt und Provokation aufeinandertreffen? Und wie kann es gelingen, eine Begegnung für "ALLE" zu ermöglichen?Schauinsblau hatte das Vergnügen, mit dem Regisseur, Performer und Musiker Mark Schröppel ein Gespräch zu führen.
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#42 hörinsblau - Jelena Kuljić - Augsburger Gespräche 2025
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement#Frieden bewahrenDie 1979 im ehemaligen Jugoslawien geborene Jelena Kuljić ist Jazzmusikerin, Schauspielerin und Performerin. Ihr Weg führte über eine Begegnung mit „Summertime“ von Louis Armstrong und Ella Fitzgerald in der Schule zu dem Mühsal des Daseins als Mitglied einer Hotelband zum Studium des Jazzgesangs in Berlin. Nach Engagements am Thalia Theater in Hamburg und dem Burgtheater in Wien ist sie seit 2015 festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Warmherzig-schonungslos verbindet sie Musik, Theater, Politik mit dem Leben selbst – in der Souveränität wahrer Jazzmusik.Persönliche Erfahrung geht über in gesellschaftliche Reflexion – augenzwinkernd, selbstironisch, direkt.Zwischen Jazz, Punk, Improvisation und Performance entwickelt sie eine künstlerische Sprache, die Widerstand, Empathie und Gegenwärtigkeit miteinander verdichtet. Kuljić versteht Jazz als Haltung – als Form des Zuhörens, des Risikos und der Offenheit. Momentan ist sie mit dem kooperativen Projekt Fundamental Interactions auf den großen Bühnen zu sehen und zu hören. Schauinsblau hatte im Rahmen der Augsburger Gespräche 2025 die Gelegenheit, mit der großartigen Jelena Kuljić zu sprechen.Augsburger Gespräche 2025Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas prägten die 1990er Jahre. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen Auseinandersetzungen und schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast vergessen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege drängt sich die Frage auf: Wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgegangen werden?Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges geprägt, welche Formen des Austauschs entstanden, um mit Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht gelungene Integration aus, wo finden sich Assimilationsprozesse, die eigene Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen sie die deutsche Gesellschaft seit Mitte der 1990er Jahre? Welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, wenn Slowenien und Kroatien der EU beigetreten sind, während die Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zunehmen und in Bosnien und Herzegowina der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel steht? Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich daraus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo werden diese Fragen ausgetragen?Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement. Zehn Schriftstellerinnen, Theaterleute, Musikerinnen und Künstler*innen tauschen sich mit Studierenden in geschlossener und offener Runde aus. Diskutiert wird, inwiefern nationale, historische und kulturelle Hintergründe die eigene künstlerische Position prägen, wie Erfahrungen von Migration und Fremdheit Sichtweisen verändern und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates im künstlerischen Schaffen Niederschlag findet.
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#41 hörinsblau - Adnan Softić - Augsburger Gespräche 2025
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement#Frieden bewahrenDer 1975 in Sarajevo geborene Künstler Adnan Softić floh 1992 nach Deutschland. Er studierte in Berlin Philosophie und Politikwissenschaft sowie später in Hamburg Film und ästhetische Theorie. Heute arbeitet er zwischen Film, Installation, Hörspiel und Publikation an einer Praxis, die persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Analyse untrennbar miteinander verschränkt. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet und international gezeigt. Sie öffnen Räume der Übersetzung und ermöglichen eine Begegnung mit der Andersartigkeit des Anderen.Softić konfrontiert seine Zuschauer mit der Brüchigkeit des Friedens, mit Krieg, Flucht und Trauma und macht verdrängte Wirklichkeiten sichtbar. Er zeigt die Architekturen der Macht und den Mythos der Nation – stabilisiert von Ideologie und Gewalt. Er berichtet von der Unfähigkeit Europas im Umgang mit Komplexität und versteht die Balkanisierung als möglichen Begriff für radikale Toleranz. Dabei plädiert Softić dafür, den Konflikt zu umarmen, anstatt ihn zu verblenden – als Haltung, die Widerstand, Heilung und demokratische Auseinandersetzung erst möglich macht. Schauinsblau hatte im Rahmen der Augsburger Gespräche 2025 die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen.Augsburger Gespräche 2025Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas prägten die 1990er Jahre. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen Auseinandersetzungen und schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast vergessen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege drängt sich die Frage auf: Wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgegangen werden?Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges geprägt, welche Formen des Austauschs entstanden, um mit Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht gelungene Integration aus, wo finden sich Assimilationsprozesse, die eigene Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen sie die deutsche Gesellschaft seit Mitte der 1990er Jahre? Welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, wenn Slowenien und Kroatien der EU beigetreten sind, während die Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zunehmen und in Bosnien und Herzegowina der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel steht? Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich daraus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo werden diese Fragen ausgetragen?Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement. Zehn Schriftstellerinnen, Theaterleute, Musikerinnen und Künstler*innen tauschen sich mit Studierenden in geschlossener und offener Runde aus. Diskutiert wird, inwiefern nationale, historische und kulturelle Hintergründe die eigene künstlerische Position prägen, wie Erfahrungen von Migration und Fremdheit Sichtweisen verändern und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates im künstlerischen Schaffen Niederschlag findet.
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#40 hörinsblau - Marko Dinić - Augsburger Gespräche 2025
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement#Frieden bewahrenDer österreichische Schriftsteller und Essayist Marko Dinić gilt als eine der bedeutendsten und spannendsten Stimmen der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur. Er wurde 1988 in Wien geboren, verbrachte jedoch Kindheit und Jugend in Belgrad – eine Erfahrung, die seiner literarischen Arbeit besondere Tiefe und Vielschichtigkeit verliehen hat. Sein Debütroman „Die guten Tage“ (2019) wurde sowohl von Leser*innen als auch von Kritiker*innen mit großer Anerkennung aufgenommen. Sein neuer Roman „Das Buch der Gesichter“ (2025) zeigt erneut die besondere Perspektive des Schriftstellers auf zentrale Themen wie Identität, Erinnerung und historische Traumata. Das Buch wurde für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 nominiert. Im Rahmen der Augsburger Gespräche hatten wir die Gelegenheit, mit Marko Dinić ein ausführliches Interview zu führen. Darin spricht er offen und tiefgründig über den Entstehungsprozess seines Textes, über die Verantwortung des Schriftstellers sowie über die Rolle der Literatur bei der Vermittlung persönlicher und kollektiver Erinnerung. Seine Antworten sind nicht nur umfassend, sondern auch emotional überzeugend – genau deshalb hat dieses Gespräch einen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich bin überzeugt, dass auch die Hörer*innen diese Aufrichtigkeit und die intellektuelle Kraft spüren werden, die Dinićs Werk so einzigartig machen.Augsburger Gespräche 2025Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas prägten die 1990er Jahre. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen Auseinandersetzungen und schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast vergessen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege drängt sich die Frage auf: Wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgegangen werden?Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges geprägt, welche Formen des Austauschs entstanden, um mit Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht gelungene Integration aus, wo finden sich Assimilationsprozesse, die eigene Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen sie die deutsche Gesellschaft seit Mitte der 1990er Jahre? Welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, wenn Slowenien und Kroatien der EU beigetreten sind, während die Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zunehmen und in Bosnien und Herzegowina der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel steht? Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich daraus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo werden diese Fragen ausgetragen?Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement. Zehn Schriftstellerinnen, Theaterleute, Musikerinnen und Künstler*innen tauschen sich mit Studierenden in geschlossener und offener Runde aus. Diskutiert wird, inwiefern nationale, historische und kulturelle Hintergründe die eigene künstlerische Position prägen, wie Erfahrungen von Migration und Fremdheit Sichtweisen verändern und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates im künstlerischen Schaffen Niederschlag findet.
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#39 hörinsblau - Mateja Meded - Augsburger Gespräche 2025
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement#Frieden bewahrenMateja Meded, geboren in Jugoslawien und seit 1992 in Deutschland ist Schauspielerin, Autorin, Regisseurin und Filmemacherin. Bereits während ihres Studiums an der Filmuniversität Babelsberg war sie Teil des Ensembles im Maxim Gorki Theater Berlin und wirkte dort am vielfach ausgezeichneten Stück "Common Ground" mit.2018 wurde sie als beste Schauspielerin beim Socially Relevant Film Festival in New York nominiert und 2021 wurde eine ihrer Videostallationen auf der Architektur Biennale in Venedig gezeigt. Derzeit arbeitet sie an der Filmtrilogie "Hack the System" und setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Themen wie Flucht, Politik und Migration auseinander.Augsburger Gespräche 2025Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas haben die 1990er Jahre stark geprägt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man im Zuge dessen mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den jeweiligen Künsten wider?30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen kriegerischen Auseinandersetzungen und die damit verbundenen schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast in Vergessenheit geraten zu sein. Gerade vor dem Hintergrund aktueller anderer kriegerischer Auseinandersetzungen, muss daher umso mehr gefragt werden, wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit einer ethnischen und religiösen Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges also geprägt, welche Möglichkeiten und Formen des Austauschs wurden gefunden, um mit den Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht vor diesem Hintergrund eine gelungene Integration aus und wo finden sich aber auch Assimilationsprozesse, die die jeweils eigenen Kulturen in den Hintergrund drängen?Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen diese die deutsche Gesellschaft seit der Mitte der 1990er Jahre? Und schließlich, welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, denn während Slowenien und Kroatien den Weg in die Europäische Union gefunden haben, nehmen die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo wieder zu und auch in Bosnien und Herzegowina steht der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel. Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich dadurch aus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo sind die Orte, an denen diese Dinge ausgetragen werden?Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement zu der insgesamt zehn Schriftsteller*innen, Theaterleute, Musiker*innen und Künstler*innen eingeladen werden, um sich gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden in geschlossener und offener Runde auszutauschen. Diskutiert wird u.a., inwiefern die jeweiligen nationalen, historischen und kulturellen Hintergründe die eigene künstlerische Position mitgeprägt haben, inwiefern Erfahrungen der Migration, der Fremd- und Andersheit zur Veränderung der eigenen künstlerischen Sichtweise geführt haben und schließlich ob und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates ihren Niederschlag im künstlerischen Schaffensprozess findet.
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#38 hörinsblau - Alida Bremer - Augsburger Gespräche 2025
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement#Frieden bewahrenAlida Bremer fiktionalisiert in ihrem Roman Olivas Garten die Geschichte der Frauen ihrer Familie. Dafür schickt sie ihre Erzählerin Alida auf eine Reise in ihr Heimatland Kroatien. Dort wollte diese eigentlich nur die Erbschaft ihrer Großmutter Oliva, einen Olivenhain, anerkennen lassen, begegnet dort aber mehr und mehr den Lebensgeschichten ihrer Mutter, Tanten, Cousinen, Großmutter und Urgroßmutter. Trotz oder vielleicht gerade wegen Krieg, Armut, Verfolgung und Trauma bewahren sie alle sich ihren Mut und ihre Resilienz — alle, außer der Großmutter Oliva, die sich nach Jahren in Gefangenlagern bei ihrer Rückkehr in ihr Heimatdorf aus der Realität zurückzieht.Mit schauinsblau spricht sie darüber, wo und wie aus Fakten und Erinnerungen Fiktion wurde, wie viel von ihr und ihren Verwandten in Olivas Garten steckt, wie wenig wir in Deutschland über Kroatien während des Zweiten Weltkrieges wissen und warum die verstummte Oliva die ungewöhnliche Protagonistin ihres Romans ist.Augsburger Gespräche 2025Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas haben die 1990er Jahre stark geprägt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man im Zuge dessen mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den jeweiligen Künsten wider?30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen kriegerischen Auseinandersetzungen und die damit verbundenen schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast in Vergessenheit geraten zu sein. Gerade vor dem Hintergrund aktueller anderer kriegerischer Auseinandersetzungen, muss daher umso mehr gefragt werden, wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit einer ethnischen und religiösen Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges also geprägt, welche Möglichkeiten und Formen des Austauschs wurden gefunden, um mit den Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht vor diesem Hintergrund eine gelungene Integration aus und wo finden sich aber auch Assimilationsprozesse, die die jeweils eigenen Kulturen in den Hintergrund drängen?Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen diese die deutsche Gesellschaft seit der Mitte der 1990er Jahre? Und schließlich, welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, denn während Slowenien und Kroatien den Weg in die Europäische Union gefunden haben, nehmen die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo wieder zu und auch in Bosnien und Herzegowina steht der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel. Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich dadurch aus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo sind die Orte, an denen diese Dinge ausgetragen werden?Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement zu der insgesamt zehn Schriftsteller*innen, Theaterleute, Musiker*innen und Künstler*innen eingeladen werden, um sich gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden in geschlossener und offener Runde auszutauschen. Diskutiert wird u.a., inwiefern die jeweiligen nationalen, historischen und kulturellen Hintergründe die eigene künstlerische Position mitgeprägt haben, inwiefern Erfahrungen der Migration, der Fremd- und Andersheit zur Veränderung der eigenen künstlerischen Sichtweise geführt haben und schließlich ob und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates ihren Niederschlag im künstlerischen Schaffensprozess findet.
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#37 hörinsblau - Das Gespräch - mit Julian Warner
Gespräch mit Julian Warner über das BrechtfestivalVom 21.2. bis zum 2.3.2025 findet das Brechtfestival in Augsburg statt. Julian Warner ist künstlerischer Leiter des Festivals von 2023 bis 2025. Als Kurator prägt er eine Öffnung des Festivals für alle als Kunst der schönen Begegnung. Zwischen Tanz, Gedanke, Musik, Sport und Theater wird das Festival als Bel Composto somit zur Möglichkeit, eine andere Gemeinschaft auszudrücken und schafft so ein Mittel für ein anderes Bewusstsein und eine andere Sensibilität. Schauinsblau hatte das Vergnügen, mit dem Künstler und Ethnologen ein Gespräch zu führen.
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#36 hörinsblau - Das Gespräch - von Olivia Kuderewsk und Julius Hendricks
Gespräch von Olivia Kuderewsk und Julius Hendricks über das Phänomen der SchreibschulenDie Autorin Olivia Kuderewski liest im Leopold Mozart Haus. Im Rahmen der Bayerischen Akademie des Schreibens sind Olivia Kuderewski und Julius Hendricks (DuMont Verlag) an der Universität Augsburg zu Gast. Olivia Kuderewski wird aus ihrem aktuellen Roman "HaHa Heartbreak" lesen und im Anschluss mit Julius Hendricks über das Phänomen der Schreibschulen sprechen. Schauinsblau schnitt das Gespräch mit.Olivia Kuderewski hat vergleichende Literaturwissenschaft in Augsburg und Sevilla und literarisches Schreiben in Hildesheim studiert. Sie lebt in Berlin und arbeitet unter anderem als freie Lektorin. Ihr Debütroman „Lux“ wurde 2021 mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet und erschien im Verlag Voland&Quist, ebenso ihr zweiter Roman "Haha Heartbreak". Julius Hendricks hat Komparatistik und Kunstgeschichte in Bonn studiert und einige Jahre in einer Kölner Buchhandlung gearbeitet. Nach Praktika in München, London und Köln hat er 2018/2019 ein Volontariat im DuMont Buchverlag absolviert und war danach als freier Lektor für verschiedene Verlage tätig. Seit 2021 ist er Lektor im DuMont Buchverlag. Im Thiele Verlag erschienen seine Bücher ›Be a little analog‹ (2016) und ›Slow down a little‹ (2017).
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#35 hörinsblau - Raphaela Bardutzky - Augsburger Gespräche 2024
Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Demographischer Wandel, Würde und Alter, intergenerationale Konflikte, Stadt-Land-Gefälle, Migration, Mehrsprachigkeit, globalisierter Kapitalismus, massenmediale Zerstreuung, Zwänge von Armut und Ausbeutung, der menschengemachte Klimawandel, das Scheitern von Kommunikation. Raphaela Bardutzky verhandelt die großen Themen unserer Zeit, wie sie die Nahwelt ihrer Figuren konkret betreffen. In ihren Stoffen verdichtet sich die Verkomplizierung und Komplexität der globalisierten Gegenwart im kompakt Alltäglichen. Bardutzkys Sprechtheater bezeugt eine ergreifende Realitätskunde. Es steht für eine Ethik der Öffnung, für Empathie und den warmen Blick unbedingter Menschlichkeit. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.
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#34 hörinsblau - Daniel Kahn - Augsburger Gespräche 2024
Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Freedom is a verb. Daniel Kahns Songs hinterfragen unsere gewohnten Denkordnungen – sie sind unbequem. Sie mahnen, sie verfremden, sie entfremden, sie appellieren, sie provozieren. Sie rufen uns auf: zur Wachsamkeit, zur Offenheit, zum Widerstand, zur Rebellion, zum Austausch, zur Solidarität, zur Haltung, zur Hoffnung. Sie fordern uns auf: hinzusehen, zu urteilen, aktiv zu werden, sich nicht blenden zu lassen. Sie sehen zurück, sie sehen nach vorne, sie sehen ins Jetzt. Sie zeigen die brüchigen Landschaften der Moderne, sie zeichnen Bilder der Ausbeutung, der Tragödie. Sie sind Einladung, sie sind Weckruf – sie machen uns zu Verantwortlichen. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.
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#33 hörinsblau - Shida Bazyar - Augsburger Gespräche 2024
Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Provokant empathisch: Shida Bazyars Texte öffnen den Zugang zu Lebenswelten jenseits der weißen Dominanzbrille. Mit Relationalität als höchstem Gebot legt sie erzählerische Machtstrukturen frei, hinterfragt vermeintliche Sicherheiten, lässt Ambivalenzen zu und schafft so fragile Begegnungsräume. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.
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#32 hörinsblau - Joshua Groß - Augsburger Gespräche 2024
Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Joshua Groß ist ein hoch interessanter und radikal gegenwärtiger Autor, der davon erzählt, wie es sich anfühlt, im Jetzt zu leben. Er gilt als experimentierfreudig, was sich nicht nur an seinem Umgang mit Sprache und Sprachtraditionen zeigt, sondern auch dadurch, dass er geschickt die unterschiedlichen Dimensionen der Weltwahrnehmung in Beziehung setzt. Immer wieder erforscht er, in welchen Lebensumständen wir uns bewegen, wo wir herkommen und wohin wir gehen. Dabei vermischen sich nicht selten Fiktionen und Realitäten und es entsteht ein komplexes „Vexierspiel“. Mit schauninsblau spricht er über Widerstand und Begeisterung, kleine Schnipsel und das Geheimnisvolle. Über existenzielle Notwendigkeiten und das Wagnis der Offenheit, das gegenseitige Erkennen – das Schönste. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.
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#31 hörinsblau - Franz Dobler - Augsburger Gespräche 2024
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Identität ist uneindeutig. Franz Dobler verhandelt Identität als etwas Persönliches sowie im Kontext der Gesellschaft, als etwas Authentisches und zugleich in gewissem Maße Fiktionales, im Zusammenhang mit Gefühlen der Fremdheit und des Dazugehörens, mit Multiperspektivität und der Empathie, die der Umgang mit verschiedenen Positionen in einer Gesellschaft erfordert. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.
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#30 hörinsblau - Barbara Yelin - Augsburger Gespräche 2024
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Barbara Yelin, Comiczeichnerin und Autorin zahlreicher Graphic Novels, wurde 1977 geboren. Ihr Schaffen zeichnet sich durch den Fokus auf dokumentarische, historische und biografische Stoffe aus. 2022 veröffentlichte sie die Anthologie "Aber ich lebe – Vier Kinder überleben den Holocaust". 2023 die Memoiren der Holocaustüberlebenden "Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung". 2024 erhielt sie den Spezialpreis der Jury des Comicsalons Erlangen. 2025 wird sie Stipendiatin der Villa Massimo. Mit schauinsblau spricht sie über Glück, die Vielstimmigkeit des Bildes, über Farbe. Darüber, die Komplexität des Menschen sichtbar zu machen und über die Zeichen des Fragens. Über das Entgegenkommen von Geschichten und die Form der Kunst. Und sie spricht von der Perspektive der Überlebenden, über das Vergessen und Erinnern. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.
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#29 hörinsblau - Das Gespräch - von Tanja Raich und Matthias Jügler
Gespräch von Tanja Raich und Matthias Jügler zum Thema: Von Literatur leben? Im Anschluss an die Lesung im vollbesetzten Augsburger Brechthaus von Tanja Raich und Matthias Jügler geht es im gemeinsamen Gespräch um die Frage, wie und ob man vom Schreiben leben kann. Die 1986 in Meran geborene Tanja Raich ist Autorin der Romane "Jesolo" und "Schwerer als das Licht". Matthias Jügler ist 1984 bei Halle geboren. Er ist unter anderem Autor der Romane "Raubfischen", "Die Verlassenen" und jüngst "Maifliegenzeit". schauinsblau.de
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#28 hörinsblau - Das Gespräch - mit Jan Philipp Reemtsma
Gespräch mit Jan Philipp Reemtsma über Arno Schmidt Im staatlichen Textil- und Industriemuseum TIM findet vom 22. März bis zum 13. Oktober 2024 die Sonderausstellung „Kleider. Geschichten. Der textile Nachlass von Arno und Alice Schmidt“ statt. Schauinsblau hatte die Gelegenheit, mit dem 1952 geborenen Literatur- und Sozialwissenschaftler, Publizisten, Mäzen und Schmidt-Experten Jan Philipp Reemtsma ein Interview zu führen. schauinsblau.de
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#27 hörinsblau - Ayeda Alavie - Augsburger Gespräche 2023
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Kreativität. Kunst schafft Frieden? Gespräch mit Ayeda Alavie Die im Iran geborene Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin Ayeda Alavie ist Autorin des Kurzgeschichtenbands „Ein Bild von mir“ und des Kinderbuchs „Meine Heimat, Katze. Eine Geschichte vom Krieg“. Mit schauinsblau spricht sie von ihren politischen Erfahrungen, von Bildung und dem Versuch, zu verstehen. Von Ungerechtigkeit und Verschlimmerung. Von der Dringlichkeit und Unbedingtheit des Schreibens, von der Pflicht. Und vom Heilenden für Kinder zu schreiben, von der unentdeckten Welt. Augsburger Gespräche 2023 Unser Zusammenleben steht weltweit vor großen Herausforderungen: Krieg in Europa und der Welt, Umweltkatastrophen durch Klimawandel, Flucht und Vertreibung, soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus und andere Diskriminierungsformen und die weltweite Schwächung der Demokratien lassen sich nicht mit einfachen Antworten und Lösungen verstehen oder klären. Denkmuster der westlichen Wissensgesellschaften sind allerdings häufig immer noch auf eindeutige Kategorien, wie richtig oder falsch, gut oder schlecht ausgerichtet und können dementsprechend nicht auf komplexe Zusammenhänge adäquat reagieren. Resultat sind nicht selten Angst, Verunsicherung und Überforderung, weil alte Norm- und Wertmaßstäbe keine Orientierung mehr zu bieten scheinen. Der Umgang mit aktuellen Herausforderungen und Problemlagen verlangt daher nach Kulturtechniken, die diese Prozesse begleiten, reflektieren und allererst kenntlich machen. Hier gilt es, Kreativität als wesentliche Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu stärken. Wesentliches Strukturmerkmal der Kreativität ist es, auf Ambiguitäten der Realität zu reagieren und sie als Formelement in die eigenen künstlerischen Prozesse zu integrieren. Dabei spielen nicht nur inhaltliche Bezugnahmen auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse eine Rolle, sondern gerade in den unterschiedlichen (Ausdrucks)Formen von Kunst wird der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit erprobt, das Denken von Alternativen eingeübt, bestehende Norm- und Wertmaßstäbe hinterfragt oder unkonventionelle Zusammenhänge hergestellt. Schließlich können auf diese Weise Utopien entwickelt und Haltungen gegenüber der Kunst und gegenüber der Welt herausgefordert werden. schauinsblau.de
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#26 hörinsblau - Lisa Krusche - Augsburger Gespräche 2023
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Kreativität. Kunst schafft Frieden? Gespräch mit Lisa Krusche Die 1990 in Hildesheim geborene Schriftstellerin Lisa Krusche ist Autorin des Kinderbuchs „Das Universum ist verdammt groß und supermystisch“ (2021) und des Romans „Unsere anarchistischen Herzen“ (2021). Mit schauinsblau spricht sie über das Wegducken vor der eigenen Verantwortung und die Wirkung der Literatur, über Selbstzweifel und die Unkontrollierbarkeit des Schreibens, über das anhaltende Gespräch der Freundschaft und das Leuchten der Freude. Augsburger Gespräche 2023 Unser Zusammenleben steht weltweit vor großen Herausforderungen: Krieg in Europa und der Welt, Umweltkatastrophen durch Klimawandel, Flucht und Vertreibung, soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus und andere Diskriminierungsformen und die weltweite Schwächung der Demokratien lassen sich nicht mit einfachen Antworten und Lösungen verstehen oder klären. Denkmuster der westlichen Wissensgesellschaften sind allerdings häufig immer noch auf eindeutige Kategorien, wie richtig oder falsch, gut oder schlecht ausgerichtet und können dementsprechend nicht auf komplexe Zusammenhänge adäquat reagieren. Resultat sind nicht selten Angst, Verunsicherung und Überforderung, weil alte Norm- und Wertmaßstäbe keine Orientierung mehr zu bieten scheinen. Der Umgang mit aktuellen Herausforderungen und Problemlagen verlangt daher nach Kulturtechniken, die diese Prozesse begleiten, reflektieren und allererst kenntlich machen. Hier gilt es, Kreativität als wesentliche Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu stärken. Wesentliches Strukturmerkmal der Kreativität ist es, auf Ambiguitäten der Realität zu reagieren und sie als Formelement in die eigenen künstlerischen Prozesse zu integrieren. Dabei spielen nicht nur inhaltliche Bezugnahmen auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse eine Rolle, sondern gerade in den unterschiedlichen (Ausdrucks)Formen von Kunst wird der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit erprobt, das Denken von Alternativen eingeübt, bestehende Norm- und Wertmaßstäbe hinterfragt oder unkonventionelle Zusammenhänge hergestellt. Schließlich können auf diese Weise Utopien entwickelt und Haltungen gegenüber der Kunst und gegenüber der Welt herausgefordert werden. schauinsblau.de
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#25 hörinsblau - Lisa Frühbeis - Augsburger Gespräche 2023
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Kreativität. Kunst schafft Frieden? Gespräch mit Lisa Frühbeis Die 1987 geborene Comickünstlerin Lisa Frühbeis gestaltet gesellschaftspolitische Comics. 2020 erschien ihre Sammlung feministischer Comicstrips „Busengewunder“ und 2023 die Graphic Novels „Der Zeitraum“. Mit schauinsblau spricht sie über den Regelbruch als Initiation in die Kreativität, über die mediale Verfasstheit des Comics und die erstarkende Relevanz der Bilder. Über Konzentration, Fragilität und Empathie. Augsburger Gespräche 2023 Unser Zusammenleben steht weltweit vor großen Herausforderungen: Krieg in Europa und der Welt, Umweltkatastrophen durch Klimawandel, Flucht und Vertreibung, soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus und andere Diskriminierungsformen und die weltweite Schwächung der Demokratien lassen sich nicht mit einfachen Antworten und Lösungen verstehen oder klären. Denkmuster der westlichen Wissensgesellschaften sind allerdings häufig immer noch auf eindeutige Kategorien, wie richtig oder falsch, gut oder schlecht ausgerichtet und können dementsprechend nicht auf komplexe Zusammenhänge adäquat reagieren. Resultat sind nicht selten Angst, Verunsicherung und Überforderung, weil alte Norm- und Wertmaßstäbe keine Orientierung mehr zu bieten scheinen. Der Umgang mit aktuellen Herausforderungen und Problemlagen verlangt daher nach Kulturtechniken, die diese Prozesse begleiten, reflektieren und allererst kenntlich machen. Hier gilt es, Kreativität als wesentliche Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu stärken. Wesentliches Strukturmerkmal der Kreativität ist es, auf Ambiguitäten der Realität zu reagieren und sie als Formelement in die eigenen künstlerischen Prozesse zu integrieren. Dabei spielen nicht nur inhaltliche Bezugnahmen auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse eine Rolle, sondern gerade in den unterschiedlichen (Ausdrucks)Formen von Kunst wird der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit erprobt, das Denken von Alternativen eingeübt, bestehende Norm- und Wertmaßstäbe hinterfragt oder unkonventionelle Zusammenhänge hergestellt. Schließlich können auf diese Weise Utopien entwickelt und Haltungen gegenüber der Kunst und gegenüber der Welt herausgefordert werden. schauinsblau.de
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#24 hörinsblau - Max Czollek - Augsburger Gespräche 2023
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Kreativität. Kunst schafft Frieden? Gespräch mit Max Czollek Der 1987 in Ost-Berlin geborene Schriftsteller Max Czollek verfasste die Essays „Desintegriert Euch!“ (2018), „Gegenwartsbewältigung“ (2020) und „Versöhnungstheater“ (2023). Er schreibt Lyrik und ist als Herausgeber tätig. Mit schauinsblau spricht er über das Phantasma des abgeschlossenen Subjekts, über die immense Erschütterung des deutschen Selbstbildes durch das Erstarken der AfD, über regulierte Sichtbarkeiten, über Selbstbetrug. Und davon, dass die Kunst eine Möglichkeit darstellt, die Fieberkurve der Gesellschaft abzulesen. Augsburger Gespräche 2023 Unser Zusammenleben steht weltweit vor großen Herausforderungen: Krieg in Europa und der Welt, Umweltkatastrophen durch Klimawandel, Flucht und Vertreibung, soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus und andere Diskriminierungsformen und die weltweite Schwächung der Demokratien lassen sich nicht mit einfachen Antworten und Lösungen verstehen oder klären. Denkmuster der westlichen Wissensgesellschaften sind allerdings häufig immer noch auf eindeutige Kategorien, wie richtig oder falsch, gut oder schlecht ausgerichtet und können dementsprechend nicht auf komplexe Zusammenhänge adäquat reagieren. Resultat sind nicht selten Angst, Verunsicherung und Überforderung, weil alte Norm- und Wertmaßstäbe keine Orientierung mehr zu bieten scheinen. Der Umgang mit aktuellen Herausforderungen und Problemlagen verlangt daher nach Kulturtechniken, die diese Prozesse begleiten, reflektieren und allererst kenntlich machen. Hier gilt es, Kreativität als wesentliche Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu stärken. Wesentliches Strukturmerkmal der Kreativität ist es, auf Ambiguitäten der Realität zu reagieren und sie als Formelement in die eigenen künstlerischen Prozesse zu integrieren. Dabei spielen nicht nur inhaltliche Bezugnahmen auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse eine Rolle, sondern gerade in den unterschiedlichen (Ausdrucks)Formen von Kunst wird der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit erprobt, das Denken von Alternativen eingeübt, bestehende Norm- und Wertmaßstäbe hinterfragt oder unkonventionelle Zusammenhänge hergestellt. Schließlich können auf diese Weise Utopien entwickelt und Haltungen gegenüber der Kunst und gegenüber der Welt herausgefordert werden. schauinsblau.de
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#23 hörinsblau - Olivia Kuderewski - Augsburger Gespräche 2023
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Kreativität. Kunst schafft Frieden? Gespräch mit Olivia Kuderewski Die 1989 geborene Schriftstellerin Olivia Kuderewski ist Autorin der Romane Lux (2021) und Haha Heartbreak (2022). Mit schauinsblau spricht sie über Linoleumfußböden in Augsburg und „Literarisches Schreiben“ in Hildesheim. Über die Bedeutung von Kreativität für ihre schriftstellerische Praxis. Über Romantik, Beziehungen und den Druck, etwas zu sein, was man nicht ist. Und davon, dass für Freiheit Reden hilft. Augsburger Gespräche 2023 Unser Zusammenleben steht weltweit vor großen Herausforderungen: Krieg in Europa und der Welt, Umweltkatastrophen durch Klimawandel, Flucht und Vertreibung, soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus und andere Diskriminierungsformen und die weltweite Schwächung der Demokratien lassen sich nicht mit einfachen Antworten und Lösungen verstehen oder klären. Denkmuster der westlichen Wissensgesellschaften sind allerdings häufig immer noch auf eindeutige Kategorien, wie richtig oder falsch, gut oder schlecht ausgerichtet und können dementsprechend nicht auf komplexe Zusammenhänge adäquat reagieren. Resultat sind nicht selten Angst, Verunsicherung und Überforderung, weil alte Norm- und Wertmaßstäbe keine Orientierung mehr zu bieten scheinen. Der Umgang mit aktuellen Herausforderungen und Problemlagen verlangt daher nach Kulturtechniken, die diese Prozesse begleiten, reflektieren und allererst kenntlich machen. Hier gilt es, Kreativität als wesentliche Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu stärken. Wesentliches Strukturmerkmal der Kreativität ist es, auf Ambiguitäten der Realität zu reagieren und sie als Formelement in die eigenen künstlerischen Prozesse zu integrieren. Dabei spielen nicht nur inhaltliche Bezugnahmen auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse eine Rolle, sondern gerade in den unterschiedlichen (Ausdrucks)Formen von Kunst wird der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit erprobt, das Denken von Alternativen eingeübt, bestehende Norm- und Wertmaßstäbe hinterfragt oder unkonventionelle Zusammenhänge hergestellt. Schließlich können auf diese Weise Utopien entwickelt und Haltungen gegenüber der Kunst und gegenüber der Welt herausgefordert werden. schauinsblau.de
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#22 hörinsblau - Wolfram Lotz - Augsburger Gespräche 2023
Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Kreativität. Kunst schafft Frieden? Gespräch mit Wolfram Lotz Der 1981 geborene Autor verfasst Theatertexte, Hörspiele, Lyrik und Prosa. War als Drehbuchautor tätig, hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und die Süddeutsche Zeitung kürte ihn zum „besten Dramatiker der Theater Gegenwart“. Die Frage, ob Kunst Frieden schaffen könne, welche die Augsburger Gespräche 2023 initiierte, beantwortete Lotz in seinem Statement zu den Gesprächen folgend: „Jedes literarische Schreiben (oder vielleicht: das ich als solches ansehe?) ist doch immer und zuletzt und ganz besonders ein Schreiben gegen den Krieg (im abstrakten und konkreten Sinn).“ Augsburger Gespräche 2023 Unser Zusammenleben steht weltweit vor großen Herausforderungen: Krieg in Europa und der Welt, Umweltkatastrophen durch Klimawandel, Flucht und Vertreibung, soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus und andere Diskriminierungsformen und die weltweite Schwächung der Demokratien lassen sich nicht mit einfachen Antworten und Lösungen verstehen oder klären. Denkmuster der westlichen Wissensgesellschaften sind allerdings häufig immer noch auf eindeutige Kategorien, wie richtig oder falsch, gut oder schlecht ausgerichtet und können dementsprechend nicht auf komplexe Zusammenhänge adäquat reagieren. Resultat sind nicht selten Angst, Verunsicherung und Überforderung, weil alte Norm- und Wertmaßstäbe keine Orientierung mehr zu bieten scheinen. Der Umgang mit aktuellen Herausforderungen und Problemlagen verlangt daher nach Kulturtechniken, die diese Prozesse begleiten, reflektieren und allererst kenntlich machen. Hier gilt es, Kreativität als wesentliche Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sichtbar zu machen, anzuerkennen und zu stärken. Wesentliches Strukturmerkmal der Kreativität ist es, auf Ambiguitäten der Realität zu reagieren und sie als Formelement in die eigenen künstlerischen Prozesse zu integrieren. Dabei spielen nicht nur inhaltliche Bezugnahmen auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse eine Rolle, sondern gerade in den unterschiedlichen (Ausdrucks)Formen von Kunst wird der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit erprobt, das Denken von Alternativen eingeübt, bestehende Norm- und Wertmaßstäbe hinterfragt oder unkonventionelle Zusammenhänge hergestellt. Schließlich können auf diese Weise Utopien entwickelt und Haltungen gegenüber der Kunst und gegenüber der Welt herausgefordert werden. schauinsblau.de
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#21 hörinsblau - Das Gespräch - mit Durs Grünbein
Durs Grünbein zählt zu den profiliertesten deutschen Lyrikern. Außerdem ist er für sein umfangreiches essayistisches Werk sowie für seine Übersetzungen und Opernlibretti bekannt. 2022 erschien sein jüngster Gedichtband Äquidistanz. Im Vorfeld des Interviews und einer öffentlichen Lesung fand ein Workshop mit Studierenden statt. Das Seminar des Masterstudiengangs Ethik der Textkulturen der Universität Augsburg lief unter dem Titel „Literarisches Gewissen und Gedächtnis – mit und über Durs Grünbein.
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#20 hörinsblau - Das Gespräch - mit Julian Warner
Julian Warner ist Künstler und Kurator und seit 2023 Leiter des Brechtfestivals Augsburg. schauinsblau konfrontiert ihn mit Statements zu Brecht von Studierenden der Universität Augsburg und spricht mit ihm über "Brechts People".
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#19 hörinsblau - Das Gespräch - mit Tina Lurz
Tina Lurz ist Expertin für Social Media und Content mit Fokus auf den Literaturbetrieb. 2018 gründete sie selbst die Kommunikationsagentur ehrlich & anders mit, wo sie Social-Media-Konzepte und Kampagnen entwickelte und umsetzte, Autor*innen coachte und Literaturevents moderierte. Seit Januar 2022 arbeitet sie in diesen Bereichen als Freelancerin mit Autor*innen, Verlagen und Agenturen zusammen. Schauinsblau spricht mit ihr über ihren Job, die Bedeutung von Social Media, Bookstagram und Booktok.
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#18 hörinsblau - Salome Dastmalchi - Augsburger Gespräche 2022
Augsburger Gespräche 2022 zu Literatur und Engagement #Zusammenhalt Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Salome Dastmalchi hat von 2002 bis 2006 Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern studiert. 2010 debütierte sie als Autorin und Regisseurin mit dem Stück Mein Herz ist voller Hass und das liebe ich. 2012 folgte ihre zweite Inszenierung Run Brother Run. Weitere Projekte waren Stückentwicklungen namens Shizo! und die Inszenierung Run. Neben ihrer Tätigkeit als Sprecherin gibt sie seit 2012 immer wieder Theaterworkshops. schauinsblau hat mit ihr unter anderem über die Strukturen und Hierarchien im Theater gesprochen.
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#17 hörinsblau - Nora Bossong - Augsburger Gespräche 2022
Augsburger Gespräche 2022 zu Literatur und Engagement #Zusammenhalt Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Nora Bossong studierte Literatur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Kulturwissenschaft, Philosophie und Komparatistik in Berlin, Potsdam und Rom. Sie gründete das Bündnis unteilbar, das für eine freie und offene Gesellschaft einsteht und mit Forderungen an die Politik geht. Außerdem ist sie Mitbegründerin des PEN Berlin, eine NGO, die sich für Aufklärung, Meinungsvielfalt, Toleranz und Solidarität einsetzt. Für ihr Wirken als Autorin erhielt sie unter anderem den Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste Berlin und den Thomas Mann-Preis. Schauinsblau hat mit ihr über ihren Essayband Auch morgen gesprochen und Fragen zu Generationenkonflikten, gesellschaftlicher Spaltung und der Klimakrise gestellt.
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#16 hörinsblau - Katja Petrowskaja - Augsburger Gespräche 2022
Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Katja Petrowskaja ist spätestens seit dem Ingeborg Bachmann-Preis, den sie 2013 für Vielleicht Esther erhalten hat, eines der bekanntesten zeitgenössischen Gesichter der russisch- und deutschsprachigen Literaturszene. Dabei ist das Schreiben auf Deutsch für sie alles andere als eine Selbstverständlichkeit. 1970 in Kiew geboren zog sie 1999 nach Deutschland, nachdem sie zuvor Literaturwissenschaft und Slavistik an der Universität Tartu in Estland studiert hatte und 1998 an der Universität Moskau promoviert hatte. Erst mit 27 Jahren erlernte sie so, nach eigenen Angaben, erst das Deutsche. Zu ihren Veröffentlichungen zählen neben Vielleicht Esther auch der Essay Tausendundein Buch und ihre Kolumne Die Westöstliche Diva sowie ihre Fotokolumne im Sammelband Das Foto schaute mich an. schauinsblau hat mit ihr über Zusammenhalt, Familien und Identität gesprochen.
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#15 hörinsblau - Thomas Köck - Augsburger Gespräche 2022
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement 2022 Ein Gespräch mit Thomas Köck über #Zusammenhalt Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Thomas Köck wurde 1986 in Steyr Oberösterreich geboren und wurde laut der Ankündigung auf den Seiten des Suhrkamp-Verlags „durch Musik sozialisiert“. Seine Texte thematisieren Lücken und Verbindungen zwischen Pop und Politik, zwischen Gegenwart und Zukunft. Für sein dramatisches Werk wurde Köck mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt, 2022, inszenierte er das Theaterstück vendetta, vendetta. Sein Stück eure paläste sind leer, das an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt wurde, erscheint außerdem als Buch im Oktober im Suhrkamp Verlag. Aktuell lebt er auf Einladung der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.
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#14 hörinsblau - Das Gespräch - mit Jakob Zapf
von Clara Eisenreich Jakob Zapf arbeitet als Drehbuchautor, Produzent und Regisseur. Sein Debütfilm Eine Handvoll Wasser feierte 2021 Premiere und beschäftigt sich mit der Geflüchtetenkrise, Generationskonflikten und dem Klimawandel. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen der Neopol Film möchte er den Fokus auf die (Ab-)Normalitäten und Zerbrechlichkeiten der Gesellschaft legen und Filme schaffen, die das Publikum zeitgleich zum weinen und lachen bringen. Schauinsblau hat mit ihm über die Produktion und Interpretation von Eine Handvoll Wasser gesprochen.
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#13 hörinsblau - Olga Grjasnowa - Augsburger Gespräche 2022
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement 2022 Ein Gespräch mit Olga Grjasnowa über #Zusammenhalt Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Olga Grjasnowa ist 1984 in Baku, Aserbaidschan, geboren und im Kaukasus aufgewachsen. Heute lebt sie in Berlin. Sie ist Absolventin des deutschen Literaturinstituts Leipzig und hat bis heute vier Romane veröffentlicht. Für ihr Debüt Der Russe ist einer der Birken liebt wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Die Literaturverfilmung dieses Werks startet im November 2022. 2021 erschien ihr Sachbuch Die Macht der Mehrsprachigkeit. Sie behandelt darin den Wert der Mehrsprachigkeit unserer Gesellschaft und macht die Forderung einer größeren Wertschätzung für Multilingualität zum Thema. Über ihr essayistisches Werk und ihrem Blick auf dieses Thema hat schauinsblau mit ihr gesprochen.
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#12 hörinsblau - Markus Ostermair - Augsburger Gespräche 2022
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement 2022 Ein Gespräch mit Markus Ostermair über #Zusammenhalt Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Der Autor Markus Ostermair absolvierte zunächst eine Kaufmännische Ausbildung. Er absolvierte seinen Zivildienst bei der Bahnhofsmission München, bei der er sich auch später noch ehrenamtlich engagierte. Er ist Mitgründer des PEN Berlins, einer Schriftstellervereinigung Deutschlands. Heute ist er freiberuflicher Schriftsteller, Lehrer in der Erwachsenenbildung, als Texter und Übersetzer tätig und arbeitet bei der Akademie des Schreibens. Gerade arbeitet er an einer Didaktischen Handreichung zum Thema Obdachlosigkeit, damit dieses Thema leichter an Schulen bearbeitet werden kann.
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#11 hörinsblau - Theresia Walser - Augsburger Gespräche 2022
Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement 2022 Ein Gespräch mit Theresia Walser über #Zusammenhalt Zusammenhalt bedeutet Konfliktfähigkeit und das konstruktive Ringen um die beste gemeinsame Zukunft. Er kann weder ‚von oben‘ verordnet, noch von Institutionen vorgeschrieben werden. Doch wer definiert also den Zusammenhalt und auf welcher Grundlage? Und muss die Vielfalt der Meinungen tatsächlich über alles gestellt werden? Müssen nicht auch „unverhandelbare Grenzen markiert werden, damit nicht diejenigen allein gelassen werden, die an die Demokratie glauben und die ihren Schutz brauchen?“ (Carolin Emcke) Gerade vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland stellt sich diese Frage einmal mehr. Theresia Walser wurde 1967 in Friedrichshafen geboren. Von 1990 bis 1994 absolvierte sie eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Bern und war anschließend für zwei Jahre Ensemblemitglied am Jungen Theater in Göttingen. Ihr Debüt als Dramatikerin hatte sie 1996 mit Das Restpaar. 1997 folgte dann die Uraufführung ihres Stücks Kleine Zweifel. 2011 und 2012 nahm sie eine Poetikdozentur an der Universität Koblenz-Landau auf. Nach ihrer Tätigkeit als Hausautorin am Theater in Mannheim lebt sie nun als freie Schriftstellerin bei Freiburg in Breisgau. In ihrem Interview mit schauinsblau spricht sie unter anderem über die Bedeutung und Einflussnahme von Sprache.
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#10 hörinsblau - Lügende Dichter - Verschwörung und kein Ende Die Protokolle der Weisen von Zion
von Jana Gebhard, Marius Heise, Simon Rein, Bernhard Weber, Miriam Weigand Dem Verdacht, dass Dichter lügen, ist die Literatur bekanntermaßen bereits seit Platons Politeia ausgesetzt. Dementsprechend wurde für sie mit der fiktionalen Sphäre ein eigener Geltungsbereich im System gesellschaftlicher Kommunikation bestimmt, der eigene Regeln aufstellen darf, im Gegenzug dafür aber „für das, was zählt, nicht in Betracht gezogen wird“ (Sigrid Weigel). Diese konventionalisierte Grenzziehung und die auf ihr beruhenden epistemologischen, ontologischen und nicht zuletzt ethischen Leitdifferenzen werden von Autor:innen insbesondere seit der Postmoderne medienübergreifend immer wieder herausgefordert und aus den unterschiedlichsten Gründen irritiert. Die Podcasts nehmen in einer transgenerischen Perspektivierung mediale Artefakte in den Blick, die solche Grenzüberschreitungen begehen und aufgrund verschiedenartiger Geltungsansprüche als ‚Fiktion‘, ‚Fake‘ oder gar ‚Fälschung‘ gehandelt werden und spüren den kulturell ausgehandelten Kriterien nach, die über eine entsprechende Klassifikation entscheiden.
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#9 - hörinsblau - Alles Hitler oder was? Konrad Kujau und die Tagebücher
von David Bialluch, Manuel Schmaußer, Camille Zenses Dem Verdacht, dass Dichter lügen, ist die Literatur bekanntermaßen bereits seit Platons Politeia ausgesetzt. Dementsprechend wurde für sie mit der fiktionalen Sphäre ein eigener Geltungsbereich im System gesellschaftlicher Kommunikation bestimmt, der eigene Regeln aufstellen darf, im Gegenzug dafür aber „für das, was zählt, nicht in Betracht gezogen wird“ (Sigrid Weigel). Diese konventionalisierte Grenzziehung und die auf ihr beruhenden epistemologischen, ontologischen und nicht zuletzt ethischen Leitdifferenzen werden von Autor:innen insbesondere seit der Postmoderne medienübergreifend immer wieder herausgefordert und aus den unterschiedlichsten Gründen irritiert. Die Podcasts nehmen in einer transgenerischen Perspektivierung mediale Artefakte in den Blick, die solche Grenzüberschreitungen begehen und aufgrund verschiedenartiger Geltungsansprüche als ‚Fiktion‘, ‚Fake‘ oder gar ‚Fälschung‘ gehandelt werden und spüren den kulturell ausgehandelten Kriterien nach, die über eine entsprechende Klassifikation entscheiden.
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#8 hörinsblau — Das Gespräch - mit der Schriftstellerin Kazu Ko
von Clara Eisenreich Kazu Ko schreibt schon ihr ganzes Leben lang — und das meistens in Fantasy, weil sie dort dem Alltag entfliehen kann. 2021 ist ihr Debüt, Schwarzaugen: Mein dritter Schatten, im Wreaders Verlag erschienen. In dem Roman begegnet die Protagonistin Lela einer Gruppe von Gestaltenwandler*innen. In ihrem Überlebenskampf unter Beobachtung zweier Fremder lernt sie mehr über die Grenzen zwischen Mensch und Tier und schließt gleichzeitig neue Freund*innenschaften. schauinsblau spricht mit ihr über das Schreiben, die Suche nach einem Verlag und die erste Veröffentlichung.
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#7 hörinsblau — Lügende Dichter? - ‚Faketionales‘ Erzählen im Film – Von Hoaxes und Mockumentaries
von Max Farr und Annalena Humberg Dem Verdacht, dass Dichter lügen, ist die Literatur bekanntermaßen bereits seit Platons Politeia ausgesetzt. Dementsprechend wurde für sie mit der fiktionalen Sphäre ein eigener Geltungsbereich im System gesellschaftlicher Kommunikation bestimmt, der eigene Regeln aufstellen darf, im Gegenzug dafür aber „für das, was zählt, nicht in Betracht gezogen wird“ (Sigrid Weigel). Diese konventionalisierte Grenzziehung und die auf ihr beruhenden epistemologischen, ontologischen und nicht zuletzt ethischen Leitdifferenzen werden von Autor:innen insbesondere seit der Postmoderne medienübergreifend immer wieder herausgefordert und aus den unterschiedlichsten Gründen irritiert. Die Podcasts nehmen in einer transgenerischen Perspektivierung mediale Artefakte in den Blick, die solche Grenzüberschreitungen begehen und aufgrund verschiedenartiger Geltungsansprüche als ‚Fiktion‘, ‚Fake‘ oder gar ‚Fälschung‘ gehandelt werden und spüren den kulturell ausgehandelten Kriterien nach, die über eine entsprechende Klassifikation entscheiden.
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#6 hörinsblau — Lügende Dichter? - (K)ein neues Phänomen? Die Geschichte des „faketionalen Erzählens“
Dem Verdacht, dass Dichter lügen, ist die Literatur bekanntermaßen bereits seit Platons Politeia ausgesetzt. Dementsprechend wurde für sie mit der fiktionalen Sphäre ein eigener Geltungsbereich im System gesellschaftlicher Kommunikation bestimmt, der eigene Regeln aufstellen darf, im Gegenzug dafür aber „für das, was zählt, nicht in Betracht gezogen wird“ (Sigrid Weigel). Diese konventionalisierte Grenzziehung und die auf ihr beruhenden epistemologischen, ontologischen und nicht zuletzt ethischen Leitdifferenzen werden von Autor:innen insbesondere seit der Postmoderne medienübergreifend immer wieder herausgefordert und aus den unterschiedlichsten Gründen irritiert. Die Podcasts nehmen in einer transgenerischen Perspektivierung mediale Artefakte in den Blick, die solche Grenzüberschreitungen begehen und aufgrund verschiedenartiger Geltungsansprüche als ‚Fiktion‘, ‚Fake‘ oder gar ‚Fälschung‘ gehandelt werden und spüren den kulturell ausgehandelten Kriterien nach, die über eine entsprechende Klassifikation entscheiden.
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#5 hörinsblau — Lügende Dichter? - Ethische Grenzen der Fiktion? Der Fall Wilkomirski
von Friederike Knevelkamp, Julia Maschke und Sanja Petkovic Dem Verdacht, dass Dichter lügen, ist die Literatur bekanntermaßen bereits seit Platons Politeia ausgesetzt. Dementsprechend wurde für sie mit der fiktionalen Sphäre ein eigener Geltungsbereich im System gesellschaftlicher Kommunikation bestimmt, der eigene Regeln aufstellen darf, im Gegenzug dafür aber „für das, was zählt, nicht in Betracht gezogen wird“ (Sigrid Weigel). Diese konventionalisierte Grenzziehung und die auf ihr beruhenden epistemologischen, ontologischen und nicht zuletzt ethischen Leitdifferenzen werden von Autor:innen insbesondere seit der Postmoderne medienübergreifend immer wieder herausgefordert und aus den unterschiedlichsten Gründen irritiert. Die Podcasts nehmen in einer transgenerischen Perspektivierung mediale Artefakte in den Blick, die solche Grenzüberschreitungen begehen und aufgrund verschiedenartiger Geltungsansprüche als ‚Fiktion‘, ‚Fake‘ oder gar ‚Fälschung‘ gehandelt werden und spüren den kulturell ausgehandelten Kriterien nach, die über eine entsprechende Klassifikation entscheiden.
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#4 hörinsblau - Das Gespräch - mit der Theaterregisseurin Gianna Formicone
von Clara Eisenreich Gianna Formicone arbeitet unter performic als unabhängige Theaterregisseurin und holt ihre Inspiration dafür aus der ganzen Welt. Geboren in Italien, lebt sie nun seit 2012 in Augsburg und möchte mit ihren Inszenierungen unterschiedliche Menschen ansprechen und zusammenbringen. schauinsblau hat mit ihr über ihr Projekt zum §218 gesprochen.
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#3 hörinsblau - Das Gespräch - mit der Band San Antonio Kid
von Kristina Becker “Stellen Sie sich die fünf Musikanten von San Antonio Kid in einer doppelstöckigen Formation auf den Olympischen Kanu- und Wildwassereinrichtungen Augsburgs vor. Drei unten, zwei oben, natürlich mit umgehängten Instrumenten. „Surfgitarre reitet auf Psychfolkwelle“ steht dann auf der vergilbten Postkarte am Kiosk. Ebenda reihen sich Bartkämme, Chilisemmel und Überraschungstüten. Daneben lesen sich die Schlagzeilen der Kuriere wie Oden an Weltenbummler. Die Internationale Organisation für 60s und Getränke empfiehlt Sound mit „Duftnoten von Vanille, rotem Apfel und Salzkaramell mit elegant marmeladigem Korpus und langem würzigen Abgang.“ Experten weisen dringlich darauf hin, Winter zu meiden und im Gehörradius von Wassermusik zu bleiben. Vorwetten werden angenommen, just entfliegt der Schein zum großen Glück einer Hand und landet in der Strömung.” So beschreiben sich San Antonio Kid! Kristina Becker traf die Augsburger Band für schauinsblau und sprach mit ihnen über das Musikmachen in Zeiten von Corona. Viel Spaß beim Hören!
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#2 hörinsblau - Das Gespräch - mit der Schriftstellerin Olivia Kuderewski
von Stephanie Siegl und Johannes Kormann Die Schriftstellerin Olivia Kuderewski hat Vergleichende Literaturwissenschaft in Augsburg studiert und lebt mittlerweile in Berlin. Im Frühjahr 2021 erschien ihr Debütroman Lux. Obwohl die titelgebende Protagonistin Lux unscheinbar anmutet, verläuft ihr Roadtrip quer durch die USA alles andere als ereignislos. Denn statt eines Urlaubs handelt es sich dabei vielmehr um eine Flucht vor unliebsamen Erinnerungen und zugleich ist es eine Suche nach ihrem wahren Ich. Aufgrund der Freundschaft mit Vagabundin Kat, entwickelt sich diese Selbstfindung jedoch zu einer toxischen Reise, die zwischen zwei Extremen schwankt. In ihrem Roman schildert Autorin Kuderewski ihre Faszination für die Thematik des Roadtrips und bricht zugleich mit der idealisierten Projektion des amerikanischen Freiheitsgefühls.
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#1 hörinsblau - Das Gespräch - mit dem Schriftsteller Thomas Lehr
Seit 2018 werden einmal im Jahr Autor*innen, Kulturschaffende und Studierende nach Augsburg eingeladen, um über Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe zu diskutieren. Das Ganze läuft unter dem Label Augsburger Gespräche zu Literatur und Engagement und ist eine Kooperation des Friedenbüros Augsburg, des Sensemble Theaters und der Universität Augsburg. Unter einem jährlich wechselnden, aktuellen Motto wird in geschlossener Runde und im öffentlichen Gespräch darüber diskutiert, wie sich soziale Wirklichkeiten verändern und wie sich Literatur und Theater dazu stellen kann. Unter dem Eindruck der Corona-Krise mussten sich 2020 auch die Augsburger Gespräche neue Kanäle suchen. So ist eine Vielzahl kleinerer und größerer Formate entstanden, wie zum Beispiel auch dieses Interview. Prof. Dr. Stephanie Waldow sprach aus der Ferne via Zoom mit dem Schriftsteller Thomas Lehr über sein Werk, Manipulation und Aufklärung und seine persönliche Auffassung von literarischem Engagement. Dieses interessante Gespräch wollen wir Euch nicht vorenthalten und stellen es Euch hier als Podcast zur Verfügung. Viel Spaß!
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ABOUT THIS SHOW
»hörinsblau« ist der Podcast von »schauinsblau«, dem Onlinemagazin der Universität Augsburg für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Es vereint literarische Texte, Essays, Rezensionen zu Literatur, Theater, Film und Musik, führt Gespräche mit namhaften Künstler*innen und Kulturschaffenden, wie beispielsweise mit Friederike Mayröcker, Thomas Köck oder Stefan Kaegi von Rimini Protokoll und produziert Podcasts und Videoformate. Besonders die Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Interesses.
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schauinsblau
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