PODCAST · technology
imagine all the agents
by Klaas Bollhoefer
Next in AI? Our Imagination!(Selbst-)Gespräche, Fragmente, Gedanken zu AI Zukünften, zur Imagination Economy und der Frage, wie menschliche Vorstellungskraft mit Hilfe von KI in Unternehmen und Gesellschaft manifestiert und besser genutzt werden kann.
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imagine all the agents - mit sven dörrenbächer
In bin froh, stolz und im Nachhinein unfassbar begeistert, dass Sven Dörrenbächer bei mir zu Gast war und wir uns gemeinsam ein wenig die Zukunft von und mit KI zurechtlegen konnten. Sven hat mehr als 25 Jahre Leadership- und Digital-Erfahrung (u.a. Mercedes, Jung von Matt, antoni) und ist nicht zuletzt Autor des wunderbaren Werks "EMBRAICE - Der KI-Ratgeber für Führungskräfte", unschwer zu erkennen an der flauschigen "Hang Loose" Geste auf dem Cover. Sven postuliert: "Zeit, den Wandel zu umarmen", eins der vielen Themen auch in unserem Gespräch. Wie schaffen wir es, als Führungskraft, aber vor allem als Mensch im Arbeitsleben, KI Zeit und Raum zu geben? Wie bewegen wir uns in diesem riesigen Spielzeugladen, verlassen aber gleichzeitig mit aller "Ernsthaftigkeit" die Social Tech Bubbles und schaffen Werte und Potenziale aus der Mitte heraus? Aus der Mitte der Unternehmen. Aus einem im Ideallfall vielleicht sogar entstehenden neuen Mittelstand. "Hang Loose" trifft auf all die möglichen und (teils nur für Monate in dieser hyperagilen Zeit) unmöglichen neuen Ideen, Konzepte, Produkte und Geschäftsmodelle. Nie war eine Zeit so spannend, so wegweisend, so diffus, "radikal und irre", wie aktuell. "Zeit, den Wandel zu umarmen", Zeit, den Wandel aktiv mit zu gestalten, Zeit, den Vorstellungen gemeinsamer positiver Zukünfte Raum, Richtung und Substanz zu geben. Zeit, in all der Verwirrung, nicht durchzudrehen. Hang Loose. Ernsthaftigkeit. Vorstellungskraft. Wie Sven abschließend sagt: "Eine Frage der Einstellung, Neugier und ein wenig Zeit mitbringen"
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imagine all the agents - mit renato soldenhoff und jonas petermann
In der neuen Folge treffe ich Renato und Jonas von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Gemeinsam blicken wir in die Maschinenräume ihres Programms „Crafting Futures“ und fragen uns: Wie navigiert man eigentlich durch eine Welt, in der die Zukunft oft nur noch als hochglanzpoliertes, KI-generiertes Standbild in Corporate-Blau erscheint? Wir diskutieren, warum wir Zukünfte nicht nur sehen, sondern auch riechen müssen, um sie emotional zu begreifen. Und wir sprechen über die Gefahr, die der Künstler Roman Lipski (Artificial Muse) beschreibt: Wer zu früh mit KI-Tools „abkürzt“, beraubt sich der Chance, seine eigene schöpferische Handschrift überhaupt erst zu entwickeln. Renato und Jonas plädieren für die Rückkehr zum Analogen, zum haptischen Prototyping und zur bewussten Entschleunigung. Wir müssen wieder lernen, zu improvisieren, und nicht bewegungslos auf "KI-Autopilot" zu schalten. Fast beiläufig geht es um „Mundane Futures“, die Bedeutung von „Warm Data“ (nach Nora Bateson) oder Hartmut Rosas Resonanztheorie. Ein Gespräch über die Angst vor der Ersetzbarkeit, die Macht körperlicher Erfahrung und die Suche nach einem neuen Fortschrittsnarrativ jenseits von ewigem Wachstum und technologischem Determinismus, in Angesicht dessen wir alle wieder Anfänger sind, die erst lernen müssen, den „Imaginations-Muskel“ wieder richtig zu trainieren.
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imagine all the agents - mit gerald hensel
In der neuen Folge treffe ich meinen alten Weggefährten Gerald Hensel (superspring, HateAid). Wir blicken zurück auf 25 Jahre Agenturwelt, der Zeit, als „Digitales“ noch als schräges Freak-Thema galt, bis zum heutigen Asteroideneinschlag namens KI. Sind wir wieder die Freaks? Bzw. wie wird man wieder Freak, wenn alle als Teil der Bubble auf einmal zu Freaks (aka KI Experten) geworden sind? Züchten wir uns gerade eine riesige Lücke im Nachwuchs, weil KI die klassischen Junior-Jobs frisst? Was bedeutet es für uns als Menschen, wenn wir wie degradierte „Click-Monkeys“ im Viertelstundentakt nur noch den Output von Maschinen validieren? Und alle Kanäle automatisiert mit beliebigem Content fluten? Ist das die schöne neue Arbeitswelt? Die schöne neue Welt per se? KI kann zwar eine chemische Analyse von Kaffee runterbeten, aber niemals das Gefühl eines heißen Bechers an einem kalten Bahnsteig um 5:30 Uhr morgens nachempfinden. Ist Taste und die Fähigkeit zur Reibung am Ende das Einzige, was uns vor der totalen Beliebigkeit rettet? Es braucht definitiv mehr "Querstruppigkeit" auf allen Ebenen (Danke für diesen Begriff, Gerald!). Und nicht zuletzt geht es um die Seele des Menschen, das Un-Ausdrückbare, Un-Fassbare, damit Un-Generierbare, was uns zu dem macht, was wir sind und was uns letztendlich ausmacht. Fast schon traurig naiv und ungemein beruhigend, dass wir diese derzeit nur als .md-File in unseren AI-Systemen simulieren, als billigste Kopie... ...ein Thema, was insgesamt das Gespräch wie ein roter Faden durchzieht.
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imagine all the agents - mit anna volquardsen
In der neuen Folge spreche ich mit Anna, Mitgründerin von DEARWORK und Co-Autorin des wunderbaren Werks „Company Culture Design“, über die Zukunft unserer Arbeitswelten im Zeitalter der KI-Agenten. Bisher versuchen wir meist krampfhaft, KI in unsere alten Prozesse zu quetschen. Aber was passiert eigentlich, wenn KI-Agenten auf einmal zu echten, eigenständigen "Co-Workern" in unseren Teams werden? Und viel spannender: Was passiert, wenn nicht? Brauchen wir neue Führungskompetenzen für die vor uns liegenden Transformationen oder ist das alles nur alter Wein in neuen Schläuchen? Es geht um nichts Geringeres als Identität, Menschsein in all seinen Facetten, mit all den unfassbaren Kräften und in all unserer Vielfalt. Um Zusammenarbeit, Beziehungen, soziale Systeme. Wenn uns KI bald das gesamte Handwerk abnimmt, worüber definieren wir uns dann überhaupt noch? Was sind unsere Referenzpunkte? Was wird neben Vorstellungskraft zur wichtigen Ressource der Zukunft? Und wie bauen wir in Unternehmen die Räume auf, die es braucht, in denen wir das hybride Zusammenarbeiten zwischen Mensch und Maschine angstfrei üben können? Ein tiefgründiges Gespräch über Kulturwandel, das Loslassen alter Gewohnheiten und den Mut, Arbeit radikal neu zu denken.
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imagine all the agents - mit ben seibel
In der neuen Folge spreche ich mit Ben Seibel, dem Direktor des CityLAB Berlin, über die sich radikal wandelnde Rolle von Innovationslaboren. Bisher waren Labs die wendigen "Schnellboote", die vor den trägen "Tankern" der öffentlichen Verwaltung herfuhren. Aber was passiert eigentlich, wenn dank "Vibecoding" und KI plötzlich jeder in wenigen Minuten einen funktionsfähigen Prototypen zusammenbauen kann? Braucht es Labs dann überhaupt noch? Natürlich nehmen wir auch viele wundervolle Abzweige ins Dickicht von agentischer KI und öffentlicher Verwaltung. Wird KI zur langersehnten "Bürokratie-Überwindungsmaschine", die uns endlich lästige Anträge abnimmt? Oder züchten wir uns gerade eine gigantische "Bürokratie-Aufbaumaschine", weil bald zehntausende KI-Agenten im Sekundentakt vollautomatische, rechtssichere Einsprüche generieren? Wie sieht ein Staat aus, in dem im Backend plötzlich Agenten mit Agenten verhandeln? Und was macht diese neue Hochgeschwindigkeit eigentlich mit uns? Rotieren wir uns im hyperaktiven Viertelstundentakt ins Burnout? Wer räumt in unseren "Monday Futures", unseren banalen Alltagszukünften, eigentlich auf? Und was hat das alles mit meinem neuen Projekt "Agentic Band" zu tun? Ein intensives Gespräch über hybride Realitäten von morgen und darüber, warum KI nie wieder so schlecht sein wird wie heute. Fazit: "KI - Mitmachen lohnt sich!"
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imagine all the agents - mit johannes kleske
In der neuen Folge spreche ich mit einem langjährigen Wegbegleiter, Johannes Kleske, über Future Imaginaries, die Schwerpunkte seiner Profession Zukunftsforschung, über Imagination und die Imagination Economy. Startend mit Konzepten wie Cultural Lag und Cultural Lead nehmen wir wundervolle Abzweige und Wege ins Dickicht, in denen wir über Fahrstühle, Wallace & Gromit, 3D-Drucker und Hyper-Agilität philosophieren, ehe wir bei der Frage und dem Gefühl landen: "Was ist über Weihnachten und in den letzten Wochen passiert, dass wir alle spüren, es passiert grad etwas revolutionär Neues?" Eigentlich hat sich doch KI einfach nur weiterentwickelt, oder? Oder ist OpenClaw daran Schuld, dass wir aktuelle (wieder mal) durchdrehen? Brennen wir nun alle aus im Zeitalter hyperagiler Entwicklungsarbeit und Backlogs, die im Minutentakt schrumpfen? Wie sorgen wir für "Ordnung", für Koordination in kollaborativen Prozessen? Welche neuen Systeme, Denkweisen, Räume ergeben Sinn? Fahrstühle? Schienen (s. Wallace)? Und welchen Wert hat Wissen und Erfahrung in Zukunft, wenn wir dieses mit KI noch einmal ganz neu nutzen und vernetzen können? Ein wunderbares Gespräch über das, was ab heute möglicherweise Zukünfte sind. Zumindest für die nächsten 6 Wochen... Randnotiz: Hier und da knistert und raschelt es ein wenig. Ich sage nur: Lockere Winterpullover und kippelige Ansteck-Mikros...Is, wie es is!
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imagine all the agents - soloalbum I
In meiner ersten „Soloalbum“-Folge sortiere ich meine Gedanken der letzten Wochen und spiele ein paar „Tracks“ ab, die mich aktuell beschäftigen. Zuerst geht es um meinem ersten Trip nach Dubai, der mir drastisch vor Augen geführt hat, was passiert, wenn man das scheinbar Unmögliche einfach macht. Wie können wir diese Energie nutzen, um unsere eigenen „Mikro-Utopien“ zu bauen und Imagination in Sekundenschnelle Realität werden zu lassen? Als zweites, wie könnte es anders sein, hat auch mich OpenClaw inspiriert. Was passiert, wenn das Interface fast unsichtbar wird und WhatsApp zur Kommandozentrale für autonome Agenten wird? Wenn dieser Art Systeme wirklich mehr und mehr autonom werden? Wie gehen wir damit um, dass das was Bubble und Spekulation war, auf einmal "funktioniert"? Track 3, stark assoziiert mit den anderen: „The Jagged Frontier". Wo verläuft die Grenze von möglich zu unmöglich, von vorstellbar zu unvorstellbar und wie können wir gemeinsam diese Grenzen ausloten und ein Stück verschieben? Zuletzt: Wie sieht eine hybride (Wissens-)Organisation der Zukunft aus, in der sich mein „Personal Agent“ im Hintergrund mit den Personal Agents von Kolleg*innen austauscht, mich proaktiv unterstützt, während ich wieder mal an einer KI-Strategie sitze? Alles nicht abschließend, alles als Inspiration für euch gedacht, ein Zwischenbericht auf der Reise zum Jupiter.
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imagine all the agents - mit manuel urbanke
In der neuen Folge spreche ich mit Manu über neue Denk- und Arbeitsweisen in kreativen Jobs in Zeiten von AI. Wie müssen die Werkzeuge geartet sein, damit wir kollaborativ kreativ sein können, mit Unterstützung von KI, im Beisein von KI, in der Zusammenarbeit mit KI. Wir streifen die Frage, warum es eigentlich die Junioren sind, die derzeit von den Unternehmen "aus der Gleichung" genommen werden, wo doch KI eigentlich, Stand Technik heute, auf die Mitte "zielt". Und natürlich geht es auch um die Artificial Muse von Roman Lipski, die Manu maßgeblich mit entwickelt hat vor über 10 Jahren und die wir bei Birds on Mars, Iteration für Iteration, KI Generation für KI Generation weiterspinnen durften. Was bedeutet heute noch Agentur? Wie groß bzw. klein können wir Agentur denken? Was ist zutiefst menschlich und braucht weiterhin Raum, um Neues aufzuspüren und zu entwickeln? Wir sprechen natürlich über Imagination, die Vorstellungskraft, die uns als Menschen auszeichnet. Zudem über "Taste", den es mehr denn je braucht und den auch nur wir als Mensch, mit individueller Herkunft, Identität und vielfältigsten Erfahrungswerten entwickeln und pflegen können. Ein wunderbares Gespräch voller Begeisterung für das, was vor uns liegt...
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imagine all the agents - mit niels anhalt
In der dritten Folge spreche ich mit Niels über die Notwendigkeit von Raum, Zeit und Richtung, um die Vorstellungen von uns Menschen mit Hilfe von KI in neue Realitäten und/oder Zukünfte zu "übersetzen". Zudem loten wir das Spektrum potentieller Modi der Zusammenarbeit von Mensch und KI innerhalb und außerhalb von Unternehmen aus. Und identifizieren dabei das, was derzeit allen schwer fällt, sich vorzustellen, zu denken, zu planen und zu nutzen, gleichzeitig mehr und mehr zum Möglichkeitsraum von KI wird: Das kollaborative Arbeiten an komplexen Aufgaben. Wo haben Niels und ich unsere Reise in die Zukunft begonnen? Was fasziniert uns und treibt uns an, in Zeiten von KI, aber auch weit, weit davor? Wie inspirieren wir uns seit 30 Jahren gegenseitig? Und warum sind wir beide fest davon überzeugt, dass die Zukunft von KI (wieder einmal) durch, in und mit uns Menschen entschieden wird? Ein offenes Gespräch unter Freunden, die mal wieder begeistert sind...
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imagine all the agents - mit sebastian küpers
Vom Motor in der Kutsche zur Imagination Economy In dieser ersten regulären Folge schnappt sich Klaas seinen langjährigen Weggefährten Sebastian (Serviceplan Gruppe, Masumi/Sokosumi) für einen Deep Dive in die Zukunft. Gemeinsam stellen sie fest: Wir sind technologisch längst an dem Punkt, an dem wir alles sofort bauen können – aber wissen wir überhaupt, was wir bauen wollen? Hier kommt die Imagination ins Spiel: Klaas und Sebastian diskutieren, warum unsere bloße Vorstellungskraft zu einer neuen Ressource und Währung wird, wenn KI das Handwerk übernimmt. Sebastian bringt es treffend auf den Punkt: Wir haben zwar gerade den "Motor in die Kutsche eingebaut", fahren aber gedanklich noch im alten Modus. Hör rein für einen inspirierenden Talk über das Loslassen alter Skills, die Power von "Mikro-Utopien" und warum wir jetzt den Mut brauchen, uns eine völlig neue Zukunft nicht nur vorzustellen, sondern sie zu bauen und damit zu manifestieren. (Danke, erneut, Gemini)
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imagine all the agents - behind the scenes
Die Macht der Imagination im Zeitalter der KI In dieser Pilotfolge gewährt Klaas (Rabbits on Jupiter, Birds on Mars) einen Blick hinter die Kulissen von "Imagine all the Agents". Er stellt die entscheidende Frage: Was kommt, wenn KI technischer Standard ist? Seine These: Die menschliche Vorstellungskraft wird zur wichtigsten Ressource und zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. (Danke, Gemini)
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Klaas Bollhoefer
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