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PODCAST · arts

Kunst am CAS - Center for Advanced Studies der LMU

Art at CAS enriches the premises with new exhibitions each semester designed to complement the CAS research program. The exhibitions are conceived as dialogues between art and science. Artists include: Antoinette von Saurma, Expedition Medora, Matthias Goppel, Klaus von Gaffron, Hubertus Reichert, Melissa MayerGalbraith, Theresia Hefele, Anna Kiiskinen, Peter Vogt, Ekkeland Götze, Georg Küttinger, Heinz Kreutz, Tanja Mohr, Sven Kalb, Ugo Dossi, Petra Levis.

  1. 15

    Henri Matisse - Jazz

    1947 schuf Henri Matisse sein Künstlerbuch Jazz, dessen Darstellungen zu den meistabgebildeten Motiven in der Kunst des 20. Jahrhunderts gehören. Trotz seiner Popularität wurde das Buch selten ausgestellt und bis heute ist es nicht komplett ediert und kaum erforscht. Das Franz Marc Museum besitzt ein von Matisse signiertes Exemplar des Buchs, das im CAS präsentiert wird, verbunden mit der Frage, was der Titel Jazz für Matisse bedeutete. Denn sein stets mit südfranzösischer Lebensfreude konnotiertes Buch entstand während der Okkupation, in einer der dunkelsten Phasen seines Lebens. Jazz wurde 1947 auf Anregung des Verlegers Tériade von Henri Matisse (1869–1954) geschaffen. Bei der gezeigten Fassung handelt es ich um das Album ohne Texte, bestehend aus 20 Bildtafeln. Eine Ausstellung des Franz Marc Museums in Kochel am See (FMM) in Kooperation mit dem CAS.

  2. 14

    Ena Oppenheimer – BLACK HOLES AND WISHING MACHINES

    Das Leben ist eine Aneinanderreihung von Möglichkeiten; permanente Veränderung, ein Schwebezustand und ein ewiges Provisorium. Nach Ena Oppenheimers Auffassung ist es dieses Ungleichgewicht, der Lebenshunger und die Sehnsucht, die alles am Laufen halten. In der Ausstellung zeigt die Künstlerin malerische Arbeiten aus den Zyklen ZOON, DARK MATTER und WISHING MACHINES. | Ena Oppenheimer studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Heinz Edelmann und Niklaus Troxler. Sie lebt und arbeitet in München. | Zur Einführung spricht Dr. Ingmar Saberi auf der Vernissage am 19. Oktober 2023. Ingmar Saberi ist Postdoc am Arnold Sommerfeld Center für theoretische Physik der LMU und im Wintersemester 2023/24 Researcher in Residence am CAS.

  3. 13

    Kryptische Nachrichten. Ein Gespräch zum Verhältnis von Kunst, Theorie und Wissenschaft

    Der Schriftsteller und Künstler Tom McCarthy lebt und arbeitet in London. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Romane Satin Island (2015) und The Making of Incarnation (2021). | Niko Abramidis studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und Berlin, trat mit aufsehenerregenden Ausstellungen hervor und ist aktuell Artist at CAS. | Claudia Olk ist Professorin für Anglistik an der LMU.

  4. 12

    Alexandra Hendrikoff und Thomas Sebening – Die Natur des Lebendigen

    In diesem Semester erschlossen sich zwei Künstler auf ganz unterschiedliche Weise ihr gemeinsames Thema: die Natur des Lebendigen. Während sich Hendrikoff in ihren biomorphen Skulpturen der Natur spielerisch nähert und Strukturen des Lebendigen mimetisch adaptiert, abstrahiert Sebening die Natur im Prozess des Radierens. Bei Sebening werden aus Strukturen Landschaften und geradezu dingliche Körper, die sich als reine Gestik auf einer Fläche entpuppen. Der große Reiz dieser Doppelausstellung bestand genau in diesen quasi gegenläufigen Verfahren der beiden Künstler, das Wesen der Natur und das Wunder des Lebendigen zu erfassen. Zur Einführung sprach Prof. Dr. Gudrun Kadereit (LMU/Direktorin des Botanischen Gartens München-Nymphenburg und der Botanischen Staatssammlung München) auf der Livestream-Vernissage am 28. Oktober 2021.

  5. 11

    Martin Saxer - The Business of Wayfaring

    Mit seinen Arbeiten "The Business of Wayfaring" gibt Martin Saxer Einblicke in das Leben derer, die durch das Hochland Asiens reisen, Waren transportieren, Straßen bauen, von Weide zu Weide ziehen, Lasten tragen oder abenteuerlichen Träumen nachjagen. Seine Fotos zeigen eine Welt, die oft festlich oder auch abweisend wirkt und dennoch voller Bewegung ist. Die Bilder aus Kirgisistan, Tadschikistan, Nepal, Xinjiang, Tibet und Myanmar geben einen Einblick in das gebirgige Herz Asiens, das voller Geschichte und doch immer mitten in der Gegenwart ist. Die fotografischen Arbeiten werden am CAS zum ersten Mal in einer Ausstellung gezeigt und gehen auf neun Jahre Recherche zurück. | Martin Saxer forscht seit 2015 am Institut für Ethnologie der LMU. Dort etablierte er die ERC-Forschungsgruppe "Remoteness and Connectivity: Highland Asia in the World". Er ist Mitglied des CAS und des CAS-Schwerpunktes "Global Dis/Connections". | Manu Theobald studierte Fotografie an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign in München. Sie ist spezialisiert auf Porträt- und Reisefotografie. 2020 erschien ihr Fotoband "Stille ist".

  6. 10

    Friedrich G. Scheuer

    Soll Wissenschaft die Rätsel der Welt und unseres Daseins lösen, während Kunst diese repräsentiert? Beantworten lässt sich diese Frage nur durch die Suche nach einem Einheitssinn, wie sie der Münchner Künstler Friedrich G. Scheuer in seinen Arbeiten unternimmt. Die Ausstellung am CAS zeigt eine Auswahl von Werken Scheuers, in denen er sich mit der wissenschaftlichen Aneignung von Welt auseinandersetzt. Kunst am CAS präsentiert Arbeiten von Münchner Künstlerinnen und Künstlern und wird von der UniGalerie der LMU unterstützt.

  7. 9

    Horst Antes | "Kopffüßler"

    Im Jahr 2020/21 ist das Franz Marc Museum mit einer Ausstellung des Künstlers Horst Antes zu Gast am CAS. Der offizielle Auftakt wird im Oktober 2020 sein. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Antes' berühmte Kopffüßler, die als Werkgruppe eine zentrale Stelle im Bildkosmos des Künstlers einnehmen und zu seinem Erkennungszeichen wurden. Die rumpflosen Kunstfiguren mit überdimensionalen Köpfen und Füßen tauchen meist im Profil und mit wachsamen Augen in seinen Bildern und Skulpturen auf. In vielfältigen Ausführungen – mal allein, mal als Paare, mal als Familien – werden die Kopffüßler, deren körperliches Selbst nicht "richtig" proportioniert, aber klar zu erkennen ist, in den Arbeiten von Horst Antes dargestellt. Eine Ausstellung des Franz Marc Museums Kochel am See in Kooperation mit dem Center for Advanced Studies.

  8. 8

    Beate Passow | Der letzte Schrei

    Stereotype von Weiblichkeit/Bilder von Frauen stehen im Zentrum der Ausstellung von Beate Passow. Dabei dient das scheinbar weibliche Medium der Stickarbeit als Bildträger, etwa in Form von Kreditkartenauszügen, als Fahndungsplakat oder auch als Tapisserie. Die völlige Auflösung weiblicher Rollenbilder ist das Resultat dieser faszinierenden Schau. | Die renommierte GABRIELE MÜNTER PREIS-Preisträgerin Beate Passow lebt und arbeitet in München.

  9. 7

    Petra Levis

    "Die Malerin Petra Levis reflektiert malend, wie Malerei funktioniert: Wie darzustellende Gegenstände sich verhalten, wenn man sie nicht als Gebrauchsobjekte, sondern als Formen und Flächen sieht. In der Spiegelung verlieren Gegenstände nämlich einen Teil ihrer Gegenständlichkeit und werden zu abstrakten Gebilden. Petra Levis' Malerei thematisiert sich selbst. Das Thema ihrer Malerei ist nicht ein Glas, sondern die Malerei anhand eines Glases." (Michael Haussmann) | Petra Levis hat Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Sie lebt und arbeitet in München.

  10. 6

    Ugo Dossi: Stardust / Weltmodelle

    Die Kunst von Ugo Dossi kreist um die Kreativität des Unbewussten, um Sinnliches und Übersinnliches. Sie spielt mit archetypischen und kollektiven Bildern, mit automatischen Zeichnungen, mit mathematischen Modellen, mit paranormalen Phänomenen. Typisch für sein Werk ist der Umgang mit Darstellungsformen des Grenzenlosen, die das Denken in die Wahrnehmung des hinter allem liegenden Unendlichen und Unfassbaren führen.

  11. 5

    Wissenschaft Macht Kunst

    100 Jahre nach Beginn der Revolution in München zeigt das Franz Marc Museum am Center for Advanced Studies LMU Werke der Zwischenkriegszeit, die aus seiner reichen Sammlung stammen. Zu den ausgestellten Künstlern zählen so bekannte Namen wie Max Beckmann, Lovis Corinth, Walter Gramatté, George Grosz, Erich Heckel, Georges Kars, Max Kaus, Paul Klee und Max Pechstein. Analog zum Konzept der CAS-Vortragsreihe setzt sich die Ausstellung mit der Frage auseinander, inwiefern sich Künstler mit wissenschaftlichen Konzepten ihrer Zeit beschäftigten und diese in ihre Arbeiten einfließen ließen. Ausgewählt wurden Studien, die als Beiträge zu einer "Anthropologie des Krieges", "Analyse des Selbst" oder "Soziologie des Alltags" verstanden werden können. Eine Ausstellung des Franz Marc Museums Kochel am See in Kooperation mit dem Center for Advanced Studies.

  12. 4

    Antoinette von Saurma: Destruction of Landscape

    Die Arbeit "Landscape" hatte die Künstlerin Antoinette von Saurma direkt auf eine Wand im Center for Advanced Studies gezeichnet. Teil der Arbeit war immer die Idee, dass dieses Werk vergänglich ist, dass es irgendwann zerstört werden würde.

  13. 3

    Petra Amerell

    Petra Amerells abstrakte Malerei entsteht ganz aus der Farbe heraus. Die Farbe spielt eindeutig die Hauptrolle - sie ist Ausdrucksträger der oft großformatigen Bilder. Es geht der Künstlerin um die Frage, wie Farben im Bild miteinander kommunizieren und wie sie sich gegenseitig steigern und reizen und Klänge bilden. Das Ziel ist, dass am Ende Farben und Formen ein aufregendes und vibrierendes Ganzes ergeben.

  14. 2

    Antoinette von Saurma

    In der Ausstellung werden verschiedene Zyklen aus dem Werk von Antoinette von Saurma gezeigt: Moon, Ropes and Stones, Crate City, Sendai, Archive of Shadows, How to Fall Gracefully into the Sea. Gemeinsam ist diesen Arbeiten nicht nur eine äußerst diffizile Technik, die das Gezeigte mit feinen Strichen auf zartes Papier aufbringt und die Plastizität aus einem Spiel mit Licht und Schatten entstehen lässt. Alle Arbeiten offenbaren überdies einen sezierenden Blick auf die (Um-)Welt, indem durch die Art der Darstellung die Fragilität von scheinbar Unverbrüchlichem betont wird.

  15. 1

    Weimars Buchkunst. Walter Trier, Erich Ohser und Isabel Kreitz

    Mit dem Cover zu „Emil und die Detektive“ hat Walter Trier eine Ikone der Buchkunst geschaffen. Dennoch ist seine Rolle für die Kunst der Weimarer Republik bislang kaum gewürdigt worden. Mit der Ausstellung, die aus einem Forschungsprojekt zur Medienkultur in der Weimarer Republik am CAS hervorgeht, soll am Beispiel der berühmten Illustratoren und ihrer Nachfolger ein neuer Blick auf die Kunst der Zwischenkriegszeit eröffnet werden.

  16. 0

    Kunst am CAS

    Unter dem Titel "Kunst am CAS" finden seit 2008 in den Räumlichkeiten des Center for Advanced Studies der LMU in Kooperation mit der UniGalerieLMU wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler statt, mit Klaus von Gaffron aktuell die zehnte. Anlässlich dieses kleinen Jubiläums lassen Markus Sattler und Kameramann Peter Tyroller in der zwölften Folge von "Dossier" die im CAS gezeigten künstlerischen Positionen nochmals Revue passieren. Dabei stellen die Romanistin Barbara Vinken, der Theaterwissenschaftler Christopher Balme, der Stoffwechselbiochemiker Christian Haass sowie Lena Bouman und Annette Meyer vom CAS nicht nur die einzelnen Künstler und ihre Werke vor; auch das Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft, die Bedeutung des kulturellen Lebens für die universitäre Gemeinschaft oder den Umgang mit den eigenen Kunstbeständen der LMU thematisiert Sattler mit seinen Gesprächspartnern.

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Produced by Ludwig-Maximilians-Universität München

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