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Im losleben.stories-Podcast bezieht ein:e Expert:in Stellung zu Alltagsfragen aus den Bereichen Körper, Psyche und (finanzielle) Zukunft.losleben.stories ist das neue Online-Magazin der Wiener Städtischen Versicherung, entwickelt und gestaltet von Egger & Lerch, der Corporate-Media-Agentur der Tageszeitung DER STANDARD. Hier dreht sich alles um ein gesundes, selbstbestimmtes und gut abgesichertes Leben.

  1. 32

    3.10 Warum fällt Abschalten nach der Arbeit so schwer?

    Vor allem im Homeoffice fehlen klare Über­gänge. Arbeit und Freizeit finden am selben Ort statt, oft sogar am selben Tisch. Das Gehirn bekommt kein ein­deutiges Signal mehr, wann Schluss ist. Die Folge ist ein dauer­hafter „On-Modus“. Rituale können hier helfen, diese Grenze wieder herzu­stellen. Ein bewusstes Ende des Arbeits­tags, ein kurzer Spazier­gang oder das Aufs­chreiben offener Aufgaben schaffen Abstand. Ebenso wichtig sind Pausen – nicht als Luxus, sondern als Voraus­setzung dafür, lang­fristig leistungs­fähig zu bleiben. → Mehr dazu in Folge 3.10 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  2. 31

    3.9 Prokrastination: Warum hilft es, einfach anzufangen?

    Prokrastination hat weniger mit Faulheit zu tun als mit dem Versuch, unange­nehme Gefühle zu vermeiden. Aufgaben wirken groß, unüber­sichtlich oder anstrengend – also werden sie verschoben. Das Paradoxe: Der Druck steigt dadurch. Ein ein­facher Einstieg kann sein, sich nur fünf Minuten vorzu­nehmen. Das senkt die Hürde so weit, dass ein Anfang möglich wird. Und genau dieser Anfang verändert oft schon alles. Denn Motiva­tion entsteht nicht davor, sondern währenddessen. → Mehr dazu in Folge 3.9 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  3. 30

    3.8 Smartphone-Falle: Warum fällt es so schwer, das Handy wegzulegen?

    Wer den ganzen Tag am Bild­schirm klebt, tut das kaum absichtlich: Social-Media-Platt­formen arbeiten mit Mecha­nismen, die abhängig machen. Vor allem die Mischung aus unvorher­sehbaren Inhalten und emotio­nalen Reizen sorgt dafür, dass wir länger dran­bleiben, als wir eigentlich wollen. Hinzu kommt, dass viele nicht aus Interesse scrollen, sondern aus einem Gefühl heraus – Langeweile, Unsicher­heit oder Stress. Das macht es schwer, einfach aufzuhören. Veränderung beginnt hier nicht mit Verzicht, sondern mit Bewusst­sein. Wer versteht, warum er zum Handy greift, kann gezielt gegen­steuern – etwa durch kleine Hürden oder klare Zeit­grenzen. Ent­scheidend ist, wieder selbst zu bestimmen, statt auto­matisch zu reagieren. Praktische Tipps dazu, wie Digital Detox gelingt, findest du auch in diesem Beitrag. → Mehr dazu in Folge 3.8 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  4. 29

    3.7 Warum sind wir abends oft entscheidungsunfähig?

    Im Laufe eines Tages treffen wir unzählige Ent­scheidungen – oft unbe­wusst. Jede einzelne kostet ein wenig Energie. Am Abend ist diese Ressource schlicht erschöpft. Das zeigt sich dann bei scheinbar banalen Fragen. Was esse ich? Was ziehe ich morgen an? Selbst einfache Ent­scheidungen können plötzlich anstrengend werden. Eine Möglich­keit, damit umzugehen, ist Verein­fachung. Unwichtige Ent­scheidungen bewusst schnell treffen – und dann nicht mehr hinter­fragen. So bleibt mehr mentale Energie für die Dinge, die wirklich relevant sind. → Mehr dazu in Folge 3.7 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  5. 28

    3.6 Warum ist Neinsagen so schwierig?

    Ein Nein fühlt sich selten neutral an. Es bedeutet, jemandem nicht zu ent­sprechen – und genau das kann Stress auslösen. Viele ent­scheiden sich deshalb für ein Ja, obwohl es eigentlich nicht passt. Lang­fristig führt das aller­dings dazu, die eigenen Grenzen zu über­schreiten. Klarer wird es, wenn man Neinsagen nicht als Charakter­frage sieht, sondern als Fähigkeit. Ent­scheidend ist dabei weniger die perfekte Formu­lierung als die Klar­heit. Wer sich nicht recht­fertigt, sondern ruhig und freund­lich bleibt, kann seine Psyche stärken und signalisiert eine Grenze, ohne den Konflikt unnötig zu verschärfen. → Mehr dazu in Folge 3.6 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  6. 27

    3.5 Angst: Warum vermeiden wir Dinge, die uns eigentlich helfen würden?

    Ob ungeöffnete Rechnungen oder ignorierte Konto-Apps: Gerade bei Geld zeigt sich ein typisches Muster. Was Angst macht, wird vermieden – und genau dadurch langfristig größer. Psycho­logisch ist das nachvoll­ziehbar. Geld steht für Sicher­heit und Kontrolle. Wenn dieses Gefühl ins Wanken gerät, entsteht Stress – und Ver­meidung wird zur kurzfristigen Ent­lastung. Der Weg hinaus beginnt selten mit großen Schritten. Oft reicht es, überhaupt wieder hinzusehen. Ein geöffneter Brief, ein kurzer Blick aufs Konto – kleine Hand­lungen, die das Gefühl von Kontrolle langsam zurückbringen. → Mehr dazu in Folge 3.5 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  7. 26

    3.4 Warum eskalieren Konflikte so schnell?

    Viele Konflikte beginnen harmlos – und kippen dann über­raschend schnell. Aus einem konkreten Anlass wird eine persön­liche Bewertung. Hinter einem Satz wie „Du hast den Müll nicht rausgebracht“ steckt plötzlich die Botschaft: „Du nimmst mich nicht ernst.“ Sobald das passiert, geht es nicht mehr um das ursprüng­liche Thema, sondern um die Beziehung. Und genau dort entsteht Eskalation. Ein Ausweg liegt weniger in der perfekten Argu­mentation als in der Reihen­folge: Zuerst sich selbst beruhigen, dann die Emotion des Gegen­übers wahrnehmen – und erst danach wieder zur Sache zurück­kehren. Wenn das nicht gelingt, ist Abstand oft sinnvoller als ein weiterer Versuch, den Konflikt sofort zu lösen. → Mehr dazu in Folge 3.4 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  8. 25

    3.3 Grübeln: Warum erscheinen Probleme nachts plötzlich so groß?

    Viele kennen das: Tagsüber wirkt ein Thema lösbar, nachts um drei wird es zur Katastrophe. Der Grund liegt nicht im Problem selbst, sondern in der Art, wie das Gehirn nachts arbeitet. Der Bereich für rationales Denken ist weniger aktiv, während emotionale Reaktionen stärker in den Vorder­grund treten. Gedanken werden dadurch dramatischer bewertet, als sie eigentlich sind. Anstatt gegen das Grübeln anzukämpfen, hilft es, den Körper zu beruhigen. Lang­same Atmung, gezielte Ent­spannung oder einfache mentale Techniken können das Nerven­system regulieren. Oft reicht schon das, um wieder Abstand zu gewinnen – oder überhaupt erst wieder ein­schlafen zu können. → Mehr dazu in Folge 3.3 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  9. 24

    3.2 Imposter-Syndrom: Warum zweifeln wir an uns selbst, obwohl wir kompetent sind?

    Das sogenannte Imposter-Syndrom zeigt sich oft genau dort, wo Menschen eigentlich leistungs­fähig sind. Erfolge werden als Zufall erklärt, während Fehler als Beweis für eigenes Unver­mögen gelten. So entsteht eine dauer­hafte Diskre­panz zwischen Selbst­bild und Realität. Im Alltag wird das besonders in Druck­situationen sichtbar – etwa in Meetings. Ein Black­out fühlt sich dann schnell wie ein Beweis an, „nicht gut genug“ zu sein. Dabei passiert genau das auch sehr erfahrenen Menschen. Was hilft, ist über­raschend unspektakulär: sich Zeit nehmen. Ein Satz wie „Das ist eine gute Frage, ich denke kurz nach“ kann den ent­scheidenden Moment überbrücken. Denn oft fehlt nicht das Wissen, sondern nur der Zugriff darauf unter Stress. → Mehr dazu in Folge 3.2 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  10. 23

    3.1 Was passiert bei einer Panik­attacke – und was hilft wirklich?

    Wenn plötzlich das Herz rast, einem schwinde­lig wird und sich alles bedroh­lich anfühlt, wirkt eine Panik­attacke wie ein medizi­nischer Notfall. Tat­sächlich handelt es sich aber um einen Fehl­alarm des Körpers. Das Gehirn meldet Gefahr, obwohl objektiv keine besteht – und setzt eine Stress­reaktion in Gang, die eigentlich für echte Bedroh­ungen gedacht ist. Genau das macht die Situation so intensiv. Der Körper reagiert real, auch wenn der Aus­löser es nicht ist. Ent­scheidend ist deshalb die Erkenntnis: Eine Panik­attacke ist nicht gefährlich – und sie geht vorbei. Hilfreich ist alles, was wieder ins Hier und Jetzt bringt. Manche spüren bewusst den Boden unter den Füßen, andere kon­zentrieren sich auf ihre Umgebung oder nutzen Techniken wie die 5-4-3-2-1-Methode. Es geht weniger darum, die Angst „wegzu­machen“, sondern darum, den Kreislauf zu unterbrechen. Anzeichen und praktische Tipps, was du bei einer Panikattacke tun kannst, findest du auch in diesem Beitrag. → Mehr dazu in Folge 3.1 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

  11. 22

    Trailer "Psyche stärken: 10 Tipps, die helfen"

    Die Psychologin Denise Rama zeigt im losleben.stories-Podcast, wie man problematische Denk- und Verhaltens­muster erkennt – und Schritt für Schritt verändert. Ab 13.5.2026 auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

  12. 21

    2.10 Bonding mit dem Baby – was passiert in den ersten Momenten?

    Die erste Stunde nach der Geburt nennt man „Golden Hour“. Haut-zu-Haut-Kontakt stabilisiert Atmung und Temperatur des Babys und fördert bei der Mutter die Oxytocin-Ausschüttung. Die Erst­unter­suchung (U1) und der APGAR-Test erfolgen direkt nach der Geburt – ohne das Baby von der Mutter zu trennen. Stillen beginnt mit dem Kolostrum, der nährstoff­reichen Vormilch. Geduld ist gefragt: Stillen ist ein gemeinsamer Lern­prozess. Wichtigster Rat der Hebamme: Vergiss deine eigenen Bedürfnisse nicht! Ich wünsche mir für jede Frau, dass sie liebevoll umsorgt wird. Dass sie in dieser Zeit Ruhe hat, anzu­kommen, zu heilen und sich in ihrer neuen Rolle zu finden. → Mehr dazu in Folge 2.10

  13. 20

    2.9 Welche Rolle spielen Partner:innen?

    Begleit­personen sind bei einer Geburt Halt­geber:innen, Schutz­schild und Kommunikator:innen. In manchen Ländern und Kulturen ist es üblich, dass nicht die:der Partner:in, sondern die Mutter oder Schwieger­mutter der Gebärenden die Geburt begleiten. In Österreich sind oft die Väter dabei. Mögliche Unterstützungsmaßnahmen: - Vorab besprochene Wünsche an das Geburtsteam weitergeben - ungefragt Wasser reichen - Ruhe bewahren - Notizen machen – um sich später an den Ablauf zu erinnern Direkt nach der Geburt, während des Wochen­betts übernehmen Väter, Partner:innen oder andere Angehörige eine zentrale Rolle: kochen, einkaufen, Besuch fern­halten. Warum ist das Wochen­bett so wichtig? Mutter und Kind sollen in Ruhe zueinander finden. Und: Frauen, die sich in den ersten Wochen nicht schonen, leiden später oft unter un­frei­willigem Harn­abgang (Inkontinenz). → Mehr dazu in Folge 2.9

  14. 19

    2.8 Austreibungs­phase: Pressen oder schieben?

    Ist der Mutter­mund vollständig geöffnet, beginnt die aktive Phase. Hebamme Erika spricht lieber von „mitschieben“ als von „pressen“. Das Druck­gefühl wird intensiver – vergleichbar mit starkem Stuhl­drang. Geschoben wird nur während einer Wehe. Viele Frauen erleben diese Phase trotz Intensität als kraftvoll – weil sie aktiv mitarbeiten können und den Fort­schritt spüren. → Mehr dazu in Folge 2.8

  15. 18

    2.7 Was passiert in der Eröffnungs­phase?

    In dieser Phase öffnet sich der Mutter­mund auf 10 Zentimeter. Richtwert: etwa ein Zentimeter pro Stunde. Bewegung ist jetzt zentral. Aufrechte und vornübergebeugte Positionen helfen dem Baby, sich optimal ins Becken zu drehen und tiefer­zu­treten. Die Hebamme kontrolliert regel­mäßig Mutter­mund und Herz­töne des Babys. → Mehr dazu in Folge 2.7

  16. 17

    2.6 Wie halte ich die Geburtsschmerzen aus?

    Schmerz ist individuell. Unter­stützend wirken: Bewegung, Wärme und Wasser, Atmung, Massagen, Schmerz­mittel oder PDA Eine PDA ist kein Zeichen von Schwäche. Geburt ist kein Wettkampf. Entscheidend ist, was du in diesem Moment brauchst. → Mehr dazu in Folge 2.6

  17. 16

    2.5 Wie merke ich, dass es losgeht?

    Sichere Zeichen sind: - regel­mäßige Wehen (alle 5 Minuten, eine Minute lang, über mindestens eine Stunde) - oder ein Blasen­sprung Unsichere Zeichen, wie der Abgang des Schleim­pfropfs, sind kein Start­signal. Und: Blasen­sprung ist kein Not­fall wie im Film. Entspann dich, du hast Zeit. Gerade erste Geburten dauern meist länger, als die Mütter glauben. → Mehr dazu in Folge 2.5

  18. 15

    2.4 Was passiert in den letzten Wochen der Schwanger­schaft?

    Körper und Psyche bereiten sich vor: Senk­wehen, steigender Druck auf den Becken­boden, Nestbautrieb. Jetzt ist Zeit für: - Kliniktasche packen - Dokumente vorbereiten - Geburts­ablauf mit Begleit­person (zum Beispiel dem Vater) besprechen - Unter­stützung fürs Wochen­bett organisieren Wichtigster Tipp der Hebamme: Plane das Wochen­bett genauso bewusst wie die Geburt. Gönn dir die Erholung. Dein späteres Ich wird es dir danken. → Mehr dazu in Folge 2.4

  19. 14

    2.3 Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Welche Möglichkeiten gibt es?

    Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Beides sind Geburten. Der Begriff „natürliche Geburt“ wertet unnötig. Ein Kaiser­schnitt (oder wertfrei ausgedrückt: „Bauch­geburt“) kann geplant, gewünscht oder medizinisch notwendig sein. Echte Not­kaiser­schnitte sind selten. Die vaginale Geburt bringt meist eine schnellere körper­liche Erholung. Aber: Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“. Entscheidend ist, womit du dich gut fühlst. → Mehr dazu in Folge 2.3

  20. 13

    2.2 Wo und wie kommt mein Kind zur Welt?

    Geburtsumgebung, Hebamme und Co.: Die Wahl hängt von deiner Schwangerschaft ab – und davon, wo du dich sicher fühlst. Hausgeburten kommen bei komplikationslosen Schwangerschaften infrage. Im Krankenhaus gibt es unterschiedliche Settings, inklusive hebammengeleiteter Geburt. Eine Wahlhebamme bietet kontinuierliche 1:1-Betreuung – man kennt sich und vertraut sich – das schafft Sicherheit. Wichtig: Geburt ist Teamarbeit. Als werdende Mutter bist du die aktive Person im Prozess. → Mehr dazu in Folge 2.2

  21. 12

    2.1 Was ist planbar – und was nicht?

    Planbar ist dein Setting: Wo möchtest du gebären? Im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause? Mit Wahlhebamme oder mit der Hebamme im Dienst? Nicht planbar ist der genaue Verlauf. Geburt bedeutet loslassen. Je detaillierter die Erwartung, desto größer die mögliche Enttäuschung. Wichtig ist Vertrauen – ins Team und in deinen Körper. → Mehr dazu in Folge 2.1

  22. 11
  23. 10

    1.9 Wie erreiche ich meine Sparziele?

    Damit gute Vorsätze nicht verpuffen, unterteile große Ziele mit der SMART-Methode in konkrete, kleine Schritte. Definiere, was „Reichtum“ für dich bedeutet. Der wichtigste erste Schritt für alle: Bau dir einen Notgroschen auf und richte einen Dauerauftrag ein, der gleich zu Monatsbeginn einen Fixbetrag auf dein Sparkonto überweist. So wächst dein Polster automatisch – bevor du das Geld ausgeben kannst.

  24. 9

    1.8 Money Talk in der Beziehung – muss das sein?

    Klingt nicht romantisch. Aber: Offene Gespräche über Geld schaffen Vertrauen und machen gemeinsame Zukunftspläne erst möglich. Gut bewährt hat sich das „Drei-Konten-Modell“: zwei eigene Konten für persönliche Freiheit plus ein gemeinsames für den Haushalt. Fairness heißt dabei nicht automatisch 50/50, schließlich trägt z.B. auch unbezahlte Care-Arbeit zum gemeinsamen Haushalt bei.

  25. 8

    1.7 Warum sind Finanzen Frauensache?

    Finanzielle Unabhängigkeit hilft Frauen, die Lohn- und Gehaltslücke („Gender Pay Gap“) und spätere Pensionslücke auszugleichen. Wer sich nicht auf den Partner verlässt, sondern Vorsorge und Karriere aktiv gestaltet, kennt den eigenen Marktwert – und hat auch bei Gehaltsverhandlungen deutlich bessere Karten.

  26. 7

    1.6 Wie kaufe ich online sicher ein?

    Phishing und Fake-Shops werden immer professioneller. Schütze dich, indem du Absenderadressen von E-Mails, Gütesiegel und das Impressum von Online-Shops genau prüfst. Tools wie die „Watchlist Internet “ helfen dir, aktuelle Betrugsmaschen zu erkennen und deine Daten bzw. dein Geld zu schützen.

  27. 6

    1.5 Impulskäufe: Soll ich oder soll ich nicht?

    Das Belohnungszentrum unseres Gehirns lockt uns oft in teure Fallen. Um dem spontanen Kaufdrang zu entgehen, unterscheide zwischen „Brauchen“ und „Wollen“. Bei gefüllten Online-Warenkörben hilft eine bewusste Wartezeit von 24 Stunden („Screenshot-Taktik“). Am besten, du stellst dir große Sparziele konkret vor, und wägst dann ab: Sind diese attraktiver oder die kurzfristigen Kicks?

  28. 5

    1.4 Wie plane ich mein Budget?

    Mit der 50-30-20-Regel (50 Prozent Fixkosten, 30 Prozent Wünsche, 20 Prozent Sparen) strukturierst du deine Finanzen. Eine Analyse per Haushaltsbuch oder App hilft dir, unnötige Kostenfresser zu entlarven und die Kontrolle zu behalten. So schaffst du dir Handlungsspielräume – oder anders ausgedrückt: Freiheit!

  29. 4

    1.3 Versicherungen: Was brauche ich wirklich?

    Risiken solltest du realistisch einschätzen, statt sie zu ver­drängen. Sichere dich früh­zeitig gegen existenzielle Gefahren ab, und profitiere von günstigeren Prämien. Tipp vom Profi: Prüfe bestehende Verträge alle zwei bis drei Jahre, um sicher­zu­gehen, dass sie noch zu deiner aktuellen Lebens­situation passen. So bist du nie über- oder unter­versichert.

  30. 3

    1.2 Wann lohnen sich Schulden?

    Nicht jeder Kredit ist schlecht, aber gerade bei Konsum­gütern ist Vorsicht geboten. Lass dich nicht von niedrigen monatlichen Raten blenden, sondern prüfe den effektiven Jahres­zins und das Klein­ge­druckte. Besondere Vorsicht gilt bei „Buy Now, Pay Later“-Angeboten: Ein Zahlungs­verzug führt hier schnell zu negativen KSV-Einträgen und schadet deiner Bonität.

  31. 2

    1.1 Überziehungsrahmen – Freund oder Feind?

    Der Überziehungs­rahmen wirkt oft wie ein praktischer Puffer, ist aber in Wahr­heit eine Kosten­falle, die dich dazu verleiten kann, dauerhaft über deine Verhältnisse zu leben. Der Experte rät: Analysiere dein Ausgabe­verhalten. Wenn du ständig im Minus bist, kann es helfen, den Rahmen von der Bank deaktivieren zu lassen.

  32. 1

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