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LostOst - LostOst ist die erste Talkshow für, mit und über die größte Migra-Gruppe in Deutschland

Es leben 4,5 Mio. Menschen aus den Ländern der ehemaligen UdSSR in Deutschland - die größte Community und vielleicht die spannendste. Sie sind russlanddeutsch, jüdisch, russisch, ukrainisch oder tschetschenisch. Sie kamen als Spätaussiedler, jüdische Kontingentflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge, Studenten oder Ehepartner. Es gibt viele Themen und viele Tabus, viele Klischees und viele Konflikte, viele (falsche) Freunde und viele Fronten: „Gute Russen“ gegen „schlechte Russen“, Kriegsflüchtlinge gegen Putin-Flüchtlinge, Kontis (Kontingentflüchtlinge) gegen Spätis (Spätaussiedler), erste Generation gegen die zweite. Allen gemeinsam ist eine frühere Prägung in der Sowjetunion und eine Integrationsgeschichte in Deutschland.Journalistin Katja Garmasch, Kulturvermittler Edwin Warkentin, Kreativkopf Max Gede, Communityexperte Yuriy Krotov laden Menschen ein, um endlich darüber zu reden: miteinander und mit dem Rest von Deutschland, Hart aber herzlich, politisch und unterhaltsam.Wir wollen Pers

  1. 8

    Episode 3: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Teil 2

    Wer sind „wir“, wenn von russischsprachigen Communities in Deutschland die Rede ist? In der Ausgabe „Woher kommen wir, wohin gehen wir?“ geht es um Herkunft, Selbstbezeichnungen, politische Zuschreibungen und die tiefen Brüche, die seit 2014 – und vor allem seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine – sichtbar geworden sind. Die meisten Bewohner Deutschlands wissen immer noch nicht, wer diese „Russen“ sind, die hier „neben uns“ leben? Was ist ihr Hintergrund und warum kommen sie nach Deutschland? Wie leben sie hier miteinander und den Menschen die nach Februar 2022 nach Deutschland kommen? Wie hilft man den Neuen und sich selbst? Zu Gast sind Natalia Franz (DoVira Help Foundation), die ukrainische Geflüchtete unterstützt, Yuriy Nikitin (Freies Russland NRW), der sich für russische Geflüchtete und eine demokratische Zukunft Russlands engagiert, sowie Dr. Dimitri Stratiewski, Historiker, Politologe und Osteuropa-Experte. Wie bezeichnen sich Menschen mit postsowjetischem Hintergrund selbst bezeichnen, warum verschleiern Begriffe wie „Russen“, „Russlanddeutsche“ oder „Deutschrussen“ mehr als erklären? Es geht auch um öffentliche Debatten über Autokorsos, russische Fahnen und politische Loyalitäten werden kritisch eingeordnet. Dann reden wir auch Spaltung innerhalb der Communities: politische Brüche, zerstrittene Familien, unterschiedliche Haltungen zum Krieg sowie die Herausforderungen der Unterstützung neu angekommener ukrainischer und russischer Geflüchteter. Dabei geht es auch um Fragen von Verantwortung und Solidarität Aber auch: Wie kann ein Zusammenleben in Deutschland gelingen? Was unterscheidet lang Ansässige von Neuankömmlingen, was verbindet sie? Welche Rolle spielen Sprache, gemeinsame Sozialisation und ambivalente Gefühle gegenüber Russland – zwischen Herkunft und politischer Distanzierung?

  2. 7

    Episode 3: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Teil 1

    Wer sind „wir“, wenn von russischsprachigen Communities in Deutschland die Rede ist? In der Ausgabe „Woher kommen wir, wohin gehen wir?“ geht es um Herkunft, Selbstbezeichnungen, politische Zuschreibungen und die tiefen Brüche, die seit 2014 – und vor allem seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine – sichtbar geworden sind. Die meisten Bewohner Deutschlands wissen immer noch nicht, wer diese „Russen“ sind, die hier „neben uns“ leben? Was ist ihr Hintergrund und warum kommen sie nach Deutschland? Wie leben sie hier miteinander und den Menschen die nach Februar 2022 nach Deutschland kommen? Wie hilft man den Neuen und sich selbst? Zu Gast sind Natalia Franz (DoVira Help Foundation), die ukrainische Geflüchtete unterstützt, Yuriy Nikitin (Freies Russland NRW), der sich für russische Geflüchtete und eine demokratische Zukunft Russlands engagiert, sowie Dr. Dimitri Stratiewski, Historiker, Politologe und Osteuropa-Experte. Wie bezeichnen sich Menschen mit postsowjetischem Hintergrund selbst bezeichnen, warum verschleiern Begriffe wie „Russen“, „Russlanddeutsche“ oder „Deutschrussen“ mehr als erklären? Es geht auch um öffentliche Debatten über Autokorsos, russische Fahnen und politische Loyalitäten werden kritisch eingeordnet. Dann reden wir auch Spaltung innerhalb der Communities: politische Brüche, zerstrittene Familien, unterschiedliche Haltungen zum Krieg sowie die Herausforderungen der Unterstützung neu angekommener ukrainischer und russischer Geflüchteter. Dabei geht es auch um Fragen von Verantwortung und Solidarität Aber auch: Wie kann ein Zusammenleben in Deutschland gelingen? Was unterscheidet lang Ansässige von Neuankömmlingen, was verbindet sie? Welche Rolle spielen Sprache, gemeinsame Sozialisation und ambivalente Gefühle gegenüber Russland – zwischen Herkunft und politischer Distanzierung?

  3. 6

    Bonusepisode: Всё русское токсично? (Ist alles Russische toxisch?)

    Wie geht man damit um, dass das, was man für sein kulturelles Erbe und seine geistige Heimat hielt, nun für Krieg, Zerstörung und Tod steht? Gibt es russische Künstler und Autoren, die man noch hören, sehen und lesen darf? Wie tief sitzt das Russische in uns und wofür brauchen wir es hier und heute? In der Folge diskutieren wir auf Russisch mit Geflüchteten aus Ukraine, Russland und anderen Nachfolgestaaten der UdSSR darüber, wie kulturelle Narrative zur Machttechnik wurden, wie die russische Kultur erfunden und instrumentalisiert wurde, wie die sowjetische Kultur ihre Fortsetzung im Putin-System findet: Imperiale Denkmuster, der Mythos von der kulturellen Überlegenheit und warum diese bis heute wirksam sind. Im Fokus steht auch die deutsche Perspektive: Wie konnte russische Kultur hierzulande lange unkritisch bewundert werden? Welche blinden Flecken hat das erzeugt – und warum ist es heute notwendig, das Verhältnis zu russischer Kultur neu zu denken? Unser Gast ist Nikolai Klimeniouk - Journalist und Publizist mit Schwerpunkt Osteuropa, Erinnerungspolitik und Medienkritik. Er steht für eine kompromisslose Analyse autoritärer Narrative, die Entzauberung imperialer Mythen und einen reflektierten Umgang mit Kultur als politischem Instrument. 6. September 2025 in Dresden (auf Russisch), im Rahmen vom Projekt „Im Plural“.

  4. 5

    Episode 2: Postsowjetische Erziehung. Teil 2

    Vielen von uns wurde bewusst, wie migrantisch wir sind, erst als wir Eltern wurden. In unserer Vorstellung von der soliden Erziehung oder unserer Elternrolle unterscheiden wir uns oft von den Eltern, die hier aufgewachsen sind. Wir ringen mit der deutschen Mutterrolle und den perfekten Bildern auf Instagram. Wir zerreißen uns zwischen den Erwartungen der deutschen Gesellschaft, unseren Bedürfnissen und den Erinnerungen an unsere eigene Kindheit. Wir fragen uns, gibt es Unterschiede zwischen russlanddeutschen, jüdischen, belarussischen und anderen post-sowjetischen Erziehungen, welche Rolle spielt Familie und welche Gesellschaft? Wie wirken unterschiedliche Erziehungstraditionen in uns nach – deutsche, sowjetische und post-sowjetische? Sind unsere Erziehungskonzepte autoritär-migrantisch oder einfach veraltet? Welche Traumata verpassen wir täglich unseren Kindern und welche haben wir uns unseren Eltern geerbt? Gäste: Schriftstellerin Elina Penner schreibt in ihrem Blog und ihrem Buch „Migrantenmutti“ über die vermeintlichen Normen der Kindererziehung in der deutschen Gesellschaft und Klassenunterschieden in der Kindererziehung Journalistin und Mama-Bloggerin Olga Kapustina zeigt in auf ihrem YouTube-Kanal „Germamka“ und ihrem Podcast „Muttermund“ wie eine belarussische Mutter durch ihre Kinder hier integriert wird und Deutschland mit anderen Augen sieht. 19. September 2025 in Wohngemeinschaft, Köln

  5. 4

    Episode 2: Postsowjetische Erziehung. Teil 1

    Vielen von uns wurde bewusst, wie migrantisch wir sind, erst als wir Eltern wurden. In unserer Vorstellung von der soliden Erziehung oder unserer Elternrolle unterscheiden wir uns oft von den Eltern, die hier aufgewachsen sind. Wir ringen mit der deutschen Mutterrolle und den perfekten Bildern auf Instagram. Wir zerreißen uns zwischen den Erwartungen der deutschen Gesellschaft, unseren Bedürfnissen und den Erinnerungen an unsere eigene Kindheit. Wir fragen uns, gibt es Unterschiede zwischen russlanddeutschen, jüdischen, belarussischen und anderen post-sowjetischen Erziehungen, welche Rolle spielt Familie und welche Gesellschaft? Wie wirken unterschiedliche Erziehungstraditionen in uns nach – deutsche, sowjetische und post-sowjetische? Sind unsere Erziehungskonzepte autoritär-migrantisch oder einfach veraltet? Welche Traumata verpassen wir täglich unseren Kindern und welche haben wir uns unseren Eltern geerbt? Gäste: Schriftstellerin Elina Penner schreibt in ihrem Blog und ihrem Buch „Migrantenmutti“ über die vermeintlichen Normen der Kindererziehung in der deutschen Gesellschaft und Klassenunterschieden in der Kindererziehung Journalistin und Mama-Bloggerin Olga Kapustina zeigt in auf ihrem YouTube-Kanal „Germamka“ und ihrem Podcast „Muttermund“ wie eine belarussische Mutter durch ihre Kinder hier integriert wird und Deutschland mit anderen Augen sieht. 19. September 2025 in Wohngemeinschaft, Köln

  6. 3

    Episode 1: Ist alles russische toxisch? Teil 2

    Gast: Musiker, DJ und Autor: Yuriy Gurzhy (Rotfront), aus Berlin, aufgewachsen in Charkiw, Ukraine Was bedeutet das sowjetische Erbe heute – und warum ist es für viele so widersprüchlich, belastend oder sogar toxisch? In der zweiten Folge der Talkshow LostOst diskutieren wir den Umgang mit historischen Deutungen, Erinnerungspolitik und Kultur, die bis heute unser Selbstverständnis prägt. Ausgangspunkt ist der 8. und 9. Mai: Für die einen Tag der Befreiung, für andere Tag des Sieges – zwei unterschiedliche historische Erfahrungen, politische Narrative und moralisches Selbstverständnis. Wie sind Narrative einer überlegenen russischen bzw. sowjetischen Kultur entstanden? Wie wird Kultur instrumentalisiert? Wem gehören unsere Erinnerungen und Kindheitshelden? Und warum ist die Sprache wichtig? Zu Gast ist Yuriy Gurzhy, Berliner Musiker, DJ und Autor, geboren und aufgewachsen in Charkiw (Ukraine). Bekannt wurde er als einer der Köpfe von Russendisko und Sänger und mastermind der Band „Rotfront“, jetzt schreibt er Kolumnen, u.A. für den Tagesspiegel und Bücher und macht Musik u.a. mit dem ukrainischen Musiker Sehij Zhadan, betreibt Musik- und Theaterprojekte in der Ukraine. Wir sprechen über sowjetische Prägungen, Popkultur, Migration und die Frage, wie man sich von einem Erbe distanzieren kann, ohne die eigene Biografie zu verleugnen.

  7. 2

    Episode 1: Ist alles russische toxisch? Teil 1

    Gast: Musiker, DJ und Autor: Yuriy Gurzhy (Rotfront), aus Berlin, aufgewachsen in Charkiw, Ukraine Was bedeutet das sowjetische Erbe heute – und warum ist es für viele so widersprüchlich, belastend oder sogar toxisch? In der zweiten Folge der Talkshow LostOst diskutieren wir den Umgang mit historischen Deutungen, Erinnerungspolitik und Kultur, die bis heute unser Selbstverständnis prägt. Ausgangspunkt ist der 8. und 9. Mai: Für die einen Tag der Befreiung, für andere Tag des Sieges – zwei unterschiedliche historische Erfahrungen, politische Narrative und moralisches Selbstverständnis. Wie sind Narrative einer überlegenen russischen bzw. sowjetischen Kultur entstanden? Wie wird Kultur instrumentalisiert? Wem gehören unsere Erinnerungen und Kindheitshelden? Und warum ist die Sprache wichtig? Zu Gast ist Yuriy Gurzhy, Berliner Musiker, DJ und Autor, geboren und aufgewachsen in Charkiw (Ukraine). Bekannt wurde er als einer der Köpfe von Russendisko und Sänger und mastermind der Band „Rotfront“, jetzt schreibt er Kolumnen, u.A. für den Tagesspiegel und Bücher und macht Musik u.a. mit dem ukrainischen Musiker Sehij Zhadan, betreibt Musik- und Theaterprojekte in der Ukraine. Wir sprechen über sowjetische Prägungen, Popkultur, Migration und die Frage, wie man sich von einem Erbe distanzieren kann, ohne die eigene Biografie zu verleugnen.

  8. 1

    Episode 0: Wer sind wir und wie viele?

    Wir stellen uns vor und stellen uns die Frage: Warum noch ein Podcast und wer soll das überhaupt hören?

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Katja Garmasch, Edwin Warkentin, Max Gede, Yuri Krotov

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