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Luft nach oben - der Beatmungspodcast

Von Prof. Dr. Georg Mols, D.E.A.A., MBA & Romina HohenhausKlinik für Anästhesiologie & Operative IntensivmedizinOrtenau-Klinikum Lahr, SchwarzwaldIm Podcast besprechen wir die physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen des pulmonalen Gasaustauschs und des respiratorischen Systems, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten respiratorischer Störungen. U.a. sprechen wir über die Einstellung der Beatmung oder assistierten Spontanatmung, HighFlow und NIV, die Bauchlage und viele andere Maßnahmen. Der Podcast richtet sich sowohl an Einsteiger in die Anästhesie und Intensivmedizin als auch Kolleginnen und Kollegen, die schon viel anästhesiologische und intensivmedizinische Erfahrung haben und sich mit den physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen auseinandersetzen wollen. Rechtliche HinweiseFür unseren Podcast auf dieser Website nutzen wir den Podcast-Hosting-Dienst LetsCast.fm der Produktgenuss GmbH, Vereinsstraße 51, 20357 Hamburg.Die Produktgenuss GmbH ist ein deutsches

  1. 18

    Folge 14: Die Intubation auf der Intensivstation

    Die Intubation auf der Intensivstation hat ganz andere Herausforderungen als die Intubation im OP. Der Gasaustausch ist oft eingeschränkt, der Patient ist in der Regel nicht nüchtern bzw. hat eine gestörte Magenentleerung, der Kopf des Patienten ist oft schlechter zugänglich als im OP, das Equipment ist oft schlechter als in der Anästhesie etc. Die Intubation kommt zwar auf der Intensivstation häufig vor. Dennoch ist die Routine aller Beteiligten in der Anästhesie in aller Regel größer. Wir besprechen, wie man diese Fallstricke beherrscht und den Intubationsvorgang so sicher wie irgend möglich macht.

  2. 17

    Folge 13: Indikationen zur Intubation auf der Intensivstation

    In der heutigen Folge sprechen wir über die Indikation zur Intubation auf der Intensivstation. Wesentlich sind hier ein Versagen der oder Kontraindikationen für die NIV bzw. der konventionellen Sauerstofftherapie, ein Schädel-Hirn-Trauma, Vigilanzminderungen anderer Ursache, mangelnde Sekretdrainage, manifeste, nicht sofort bzw. anders behebbare Hypoxien und nicht behebbare Erschöpfung. Wir diskutieren auch, ob nur zu „Bürozeiten“ extubiert werden sollte, wenn die Intensivstation nicht rund um die Uhr mit einem Facharzt besetzt ist.

  3. 16

    Folge 12: Nicht-Invasive Ventilation (NIV)

    Nicht-Invasive Ventilation (NIV) gewinnt immer mehr Popularität. Wir besprechen in dieser Folge, was NIV eigentlich ist, wie diese Technik funktioniert und welche Möglichkeiten man beim Interface hat. Ebenso, wann NIV eingesetzt werden sollte, was gute und was weniger gute Indikationen sind. Besprochen werden auch die Nachteile und Kontraindikationen. Besonders wichtig: NIV sollte nicht überreizt werden. Eine notwendige Intubation sollte nicht durch NIV verzögert werden.

  4. 15

    Folge 11: Sauerstoff und HighFlow

    Sauerstoff gehört zu unseren wichtigsten Medikamenten. In der heutigen Folge besprechen wir Indikationen und Applikationsformen von Sauerstoff (verschiedene Masken, Sauerstoff-Brille etc.). Anschließend wird die HighFlow-Therapie und ihre Vorteile gegenüber der konventionellen Sauerstoff-Therapie und ihre möglichen Vorteile gegenüber der Nicht-Invasiven Beatmung (NIV, nächste Folge) diskutiert.

  5. 14

    Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse

    In der heutigen Folge geht es um die Blutgasanalyse. Diskutiert werden zunächst die möglichen Abnahmeorte (venös, gemischt-venös, kapillär und arteriell) und Probleme in der Präanalytik. Anschließend besprechen wir ein mögliches Schema zur strukturierten Interpretation der Blutgasanalyse. Hierbei steht die Oxygenierung am Anfang, wobei zwischen der Frage nach Hypoxie und Oxygenierungsstörung differenziert werden muss. Dann folgt die Interpretation des Säure-Basen-Status und des PCO2, um zwischen Azidose und Alkalose und ihrer jeweiligen Ätiologie (respiratorisch bzw. metabolisch) unterscheiden zu können. Abschließend geht es um den „Beifang“ der Blutgasanalyse, also Hb, Elektrolyte usw.

  6. 13

    Folge 9: Diagnostik: Sonographie

    In der heutigen Folge befassen wir uns mit der Sonographie. Schon seit langer Zeit wird sie zur Detektion und Quantifizierung von Pleuraergüssen eingesetzt. Relativ neu (im Vergleich zu anderen Einsatzgebieten der Sonographie) wird sie zur Erkennung eines Pneumothorax, eines Lungenödems oder eine Pneumonie eingesetzt. Hauptvorteile der Sonographie im Vergleich zu CT und Röntgen-Thorax sind die schnelle Verfügbarkeit, die fehlende Strahlenbelastung und die geringen Kosten. Nachteilig sind Untersucherabhängigkeit mit deutlicher Lernkurve und der hohe Zeitaufwand für die Beurteilung des Lungenparenchyms. In vielen, aber nicht allen Fällen kann die Sonographie die Röntgen-Aufnahme des Thorax ersetzen oder zumindest ergänzen. Die Methode sollte jedenfalls wegen o.g. Vorteile noch weiter als bisher verbreitet werden.

  7. 12

    Folge 8: Diagnostik: Röntgen-Thorax und CT

    Die Röntgen-Aufnahme des Thorax ist die klassische radiologische Untersuchungsmethode auf der Intensivstation. Diese wird wegen des größeren Informationsgehaltes immer mehr durch die Computertomographie abgelöst. In dieser Folge werden die Vor- und Nachteile beider Methoden und ihre jeweiligen Indikationen aus intensivmedizinischer Sicht diskutiert. Dabei wird auch angesprochen, dass das „Mitfahren des Thorax“ in der CT, weil man z.B. das Abdomen untersucht, keine besonders gute Idee ist.

  8. 11

    Folge 7: Diagnostik: Klinische Untersuchung

    Die klinische Untersuchung gerät immer in den Hintergrund gegenüber apparativen diagnostischen Verfahren – zu Unrecht. Schließlich ist die klinische Untersuchung bestens geeignet, apparative Untersuchungen, die Zeit, Geld und/oder Strahlung kosten, sinnvoll zu planen. Außerdem ist sie oft das schnellste Verfahren in kritischen Situationen, in denen man manchmal nicht warten kann, bis das Sono-Gerät vorgeglüht ist oder eine Röntgen-Aufnahme angefertigt wurde.

  9. 10

    Folge 6: Therapeutische Strategien bei Hyperkapnie

    Heute geht es um die pathophysiologisch orientierte Therapie bei Störungen der Atempumpe, die meist mit einer Hyperkapnie einher gehen. Zunächst sollte man versuchen, kausal zu therapieren, also die Störung der jeweiligen Einzelkomponente der Pumpe direkt zu adressieren. Parallel dazu bzw. wenn das nicht geht, können wir die Einstellungen des Beatmungsgerätes verändern. Atemfrequenz und Tidalvolumen sind die entscheidenden Parameter.

  10. 9

    Folge 5: Therapeutische Strategien bei Hypoxie

    Störungen des Lungenparenchyms durch Alveolarkollaps (Atelektasen) oder Eiter und Zellschrott in den Alveolen führen in erster Linie zur Hypoxie. Wenn wir die so verursachte Hypoxie behandeln wollen, müssen wir die Alveolen also eröffnen und Sekret befreien. Dazu stehen uns prinzipiell 3 Ansätze zur Verfügung: 1. Die Einstellung der Beatmung, insbesondere des PEEP. 2. Die (ggf. assistierte) Spontanatmung. 3. Die Lagerung. Alle drei Ansätze werden mit Blick auf die Pathophysiologie besprochen.

  11. 8

    Folge 4: Klinische Symptomatik von Hypoxie und Hyperkapnie

    Auch in Bezug auf die klinische Symptomatik müssen O2 und CO2 getrennt betrachtet werden. Eine Hypoxie verursacht oft Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit und Verwirrtheit. Eine Zyanose kann, aber muss nicht auftreten. Hingegen geht eine Hyperkapnie – sofern das Atemzentrum nicht gestört ist – mit Luftnot und Unruhe einher. Schließlich ist Hyperkapnie der primäre Atemantrieb. Erst bei Hypoxie tritt ein hypoxischer Atemantrieb zu Tage. Die Atemregulation erfolgt primär aus zwei Gründen über das CO2: 1. Alarmfunktion. 2. Robustheit gegenüber (höhenbedingter) Änderung des Barometerdrucks.

  12. 7

    Folge 3: Störungen des Kreislaufs im Zusammenhang mit dem Respiratorischen System

    Störungen des Kreislaufs wie etwa bei einer Lungenembolie können den pulmonalen Gasaustausch fast ungestört lassen oder ihn schwerwiegend beeinträchtigen. Ursächlich dafür ist nicht die Lunge, sondern u.a. der mögliche Abfall des Herzzeitvolumens. Dieser ist jedoch von Patient zu Patient sehr unterschiedlich, da er von einer kardialen Vorschädigung, von Anämie und Volumenstatus beeinflusst wird. Dies erklärt, warum die klinische Symptomatik in Bezug auf den Gasaustausch schwer vorhersagbar ist und nur bedingt mit der Größe der Lungenembolie korreliert.

  13. 6

    Folge 2: Das Respiratorische System

    In dieser Folge wird der funktionelle Aufbau des respiratorischen Systems besprochen. Hierbei wird zwischen dem Gasaustauscher, also der Lunge, und der Atempumpe unterschieden. Der Kreislauf gehört nicht zum respiratorischen System, muss aber mit betrachtet werden (nächste Folge). Störungen im Subsystem Lunge beeinträchtigen in allererster Linie die Oxygenierung. Störungen der Atempumpe vorranging die CO2-Elimination.

  14. 5

    Folge 1: O2 und CO2

    O2 und CO2 müssen getrennt betrachtet werden. O2 muss von außen in den Körper transportiert werden. CO2 muss aus dem Körper rausgebracht werden. Das allein verursacht wesentliche Unterschiede im Verhalten der beiden Gase. Hinzu kommen Unterschiede der physikalischen Eigenschaften. In der Folge wird die alveoläre Gasgleichung hergeleitet, die AaDO2 und der PaO2/FiO2-Quotient (Horowitz-Quotient) besprochen.

  15. 4

    Folge 0: Luft nach oben - der Beatmungspodcast

    Wir - Romina Hohenhaus & Georg Mols - stellen uns vor, erzählen, warum wir den Podcast machen und wen wir erreichen wollen.

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