PODCAST · education
Lust auf Streit
by IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel
Im Format Oral History beschreiben ehemalige Bildungsreferent*innen des Bildungszentrum Sprockhövel ihre Lebenswege in die IG Metall und von dort in die Bildungsarbeit. Sie erzählen davon, wie die IG Metall sie emanzipiert hat und wie sie durch die Bildungsarbeit Veränderung bei den Kolleg*innen bewirkt haben. Die Aufnahmen sind 2021 im Rahmen eines Oral History Projekts mit der Friedrich-Ebert-Stiftung entstanden. Oral History macht die Interviewten zu Zeitzeugen ihrer eigenen Biografie. Das Format ist deshalb sehr monologisch.
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Lust auf Streit 008: Richard Rohnert
Richard Rohnert reflektiert die prägenden Umstände seiner Kindheit im Saarland der 1960er Jahre. Diese frühen Erlebnisse verdeutlichen, wie stark die Gemeinschafts- und Arbeiterwerte seiner Eltern seine Identität prägten. Richards Erzählung zeichnet ein Bild von einem klassischen Arbeitermilieu der Nachkriegszeit, durchzogen von sozialen Herausforderungen und einem starken Zusammenhalt unter den Menschen. Die Gründung der Grünen und die Friedensbewegung der 1980er Jahre machten ihn zu einem aktivem Bürger, der seine Stimme für Frieden und Gerechtigkeit erhob.
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Lust auf Streit 007: Petra Wolfram
Petra Wolfram spricht über ihren Werdegang und ihre Erfahrungen als Bildungsreferentin im Bildungszentrum Sprockhövel. Der erste Kontakt zu gewerkschaftlichen Themen kam während ihrer Schulzeit, als sie an einem Seminar von „Arbeit und Leben“ teilnahm. Dort lernte sie viel über gesellschaftliche Verhältnisse, insbesondere über die Mechanismen von Ausbeutung und Hierarchie in der Arbeitswelt. Petra thematisiert auch die Notwendigkeit, in der Bildungsarbeit weiterhin neuartige Ansätze zu entwickeln, um mit den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen umzugehen. Petra reflektiert über die Stärke des gewerkschaftlichen Gedankens sowie die Herausforderungen, mit denen Gewerkschaften heute konfrontiert sind, insbesondere in Bezug auf die Spaltung innerhalb der Belegschaften durch rechte Ideen und die Notwendigkeit, Solidarität aktiv zu leben und zu thematisieren.
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Lust auf Streit 006: Werner Neumann
Werner Neumanns Schilderungen seiner Lebensumstände bieten nicht nur einen tiefen Einblick in seinen familiären Hintergrund, sondern beleuchten auch die harten Bedingungen, mit denen viele Familien während des Krieges konfrontiert waren. Werner erzählt unter anderem von seiner Zeit als Aktivist in der 68er-Bewegung in Berlin. Diese Phase seines Lebens hat seine politischen Überzeugungen stark geprägt. Hierbei thematisiert er den Klassenkampf und die Rolle der Gewerkschaften. Werner gibt Einblick in seine persönliche Entwicklung, aber auch in die kollektiven Erfahrungen und Herausforderungen der Arbeiterbewegung seiner Zeit.
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Lust auf Streit 005: Heribert Karch
Heribert Karch wurde im März 1954 geboren. Er beschreibt, wie seine Kindheit im Schatten der Völklinger Hütte stattfand und die Industrieumgebung einen bleibenden Eindruck hinterließ. Sein Vater, der in einer Reparaturdreherei arbeitete, war ein Vorbild, das unermüdlich für ein besseres Leben seiner Familie kämpfte. Diese frühen Erfahrungen, geprägt von einer Mischung aus Arm und Reich durch die Verwandtschaft in Frankreich und Luxemburg, hatten einen bedeutenden Einfluss auf Harrys Lebensweg und seine Sicht auf soziale Ungleichheiten. Im Gespräch schildert Harry die Schwierigkeiten, die er während seiner Schulzeit erlebt. Die soziale Hierarchie und die Machtspielchen, die er dort erlebte, führten dazu, dass er ein tiefes Bewusstsein für Ungerechtigkeiten entwickelte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für sein späteres politisches Engagement. Sein Eintritt in die Gewerkschaft bot ihm nicht nur die Möglichkeit, für die Rechte der Arbeiter zu kämpfen, sondern war auch der Anfang seines politischen Engagements.
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Lust auf Streit 004: Edith Großpietsch
Im Interview erzählt Edith über ihren Werdegang in der Bildungsarbeit der IG Metall. Sie beschreibt ihre Anfänge als Jugendvertreterin und die Bedeutung partizipativer Bildung sowie die Herausforderungen bei neuen didaktischen Konzepten. Kritisch blickt Edith auf den schwindenden Fokus auf soziale Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft und betont die Notwendigkeit, Bildung als Teil der Gewerkschaftsarbeit zu verstehen.
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Lust auf Streit 003: Erika Krauth-Bromm
Im Interview erinnert sich Erika an ihre Flucht während des Zweiten Weltkriegs und ihren beruflichen Werdegang in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Sie thematisiert unter anderem ihren Zugang zu Bildung, ihre Tätigkeit in der IG Metall und IG Chemie sowie ihr politisches Engagement. Weitere Schwerpunkte sind ihre Erfahrungen als Frau in der Gewerkschaftsarbeit, ihre Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen und der Stellenwert von Literatur und historischer Erinnerung.
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Lust auf Streit 002: Adi Ostertag
Das Interview mit Adi Ostertag thematisiert sein Leben, gewerkschaftliches Engagement und soziale Gerechtigkeit. Er reflektiert über familiäre Werte, Bildungsarbeit und internationale Solidarität, und hebt wichtige Lehren für die Zukunft hervor.
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Lust auf Streit 001: Horst Schmitthenner
Horst Schmitthenner spricht über seine Kindheit und Erfahrungen als Gewerkschafter bei der IG Metall, die Herausforderungen der 35-Stunden-Woche und die wichtige Rolle von Bildung für gesellschaftliches Engagement.
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Im Format Oral History beschreiben ehemalige Bildungsreferent*innen des Bildungszentrum Sprockhövel ihre Lebenswege in die IG Metall und von dort in die Bildungsarbeit. Sie erzählen davon, wie die IG Metall sie emanzipiert hat und wie sie durch die Bildungsarbeit Veränderung bei den Kolleg*innen bewirkt haben. Die Aufnahmen sind 2021 im Rahmen eines Oral History Projekts mit der Friedrich-Ebert-Stiftung entstanden. Oral History macht die Interviewten zu Zeitzeugen ihrer eigenen Biografie. Das Format ist deshalb sehr monologisch.
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IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel
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