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Melange à trois

Melange à trois – Der PodcastWenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen:Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden.Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.

  1. 68

    Melange à trois I Folge 65 I Wart, kenn ich, ruf ich an für dich

    Wer der Spinne ins Netz geht, ist selten Komplize – sondern meist ihr Opfer.Im Leben jedoch ist Vernetzung kaum noch wegzudenken.Beziehungen entstehen, Kontakte wachsen:Aus Freunden werden Geschäftspartner – und manchmal auch umgekehrt. Zwischen Unterstützung und Abhängigkeit verläuft dabei oft eine feine Grenze.Doch wie findet man ein Netzwerk, das trägt, statt einzuengen?Und wie vermeidet man Verstrickungen, aus denen man sich nur schwer wieder lösen kann?Ob man selbst ein Netz spinnt oder sich in bestehende Strukturen einfügt, hängt stark von der eigenen Persönlichkeit ab. Richtig genutzt, kann aus solchen Verbindungen Großes entstehen – denn der Mensch ist kein Einzelwesen.Gerade jene, die sich als unabhängig oder als Einzelgänger sehen, laufen jedoch Gefahr, unbewusst in ungünstige Gemeinschaften zu geraten.Am Ende bleibt die Frage:Ist das Netz, in dem wir uns bewegen, ein Halt – oder eine Falle?

  2. 67

    Melange à trois I Folge 64 I Ist es jetzt wirklich so schlimm?

    Wir starten denglisch und äußerst beschwingt in diese Folge – irgendwo zwischen Glück, neuen Wegen und Flexibilität. Wie situationselastisch jede von uns ist, wenn alles anders kommt als geplant, und ob das eher mit Prinzipien oder Anpassungsschwierigkeiten zu tun hat, versuchen wir herauszufinden.Dabei kommen wir drauf, dass das nächste Ereignis mindestens genauso gut – wenn nicht sogar besser – sein sollte als das, was nun nicht mehr stattfindet. Nur weiß man das im Vorfeld meist nicht. Inwieweit hängt es also doch mit der eigenen Sturheit zusammen? Und woher nehmen wir die Motivation, eine – im besten Fall positive – Verschiebung oder Veränderung anzunehmen, ohne zu lange zu granteln oder gefrustet zu sein?Und überhaupt: Wie lange ist es eigentlich zuträglich, enttäuscht zu sein? Schicksal als Chance – gerne auch im feineren Rahmen. Und was passiert, wenn genau dieses Lokal plötzlich wegen Umbauarbeiten geschlossen bleibt?

  3. 66

    Melange à trois I Folge 63 I Die Würde des Menschen ist nicht verhandelbar

    Wir leben in stabilen demokratischen Verhältnissen – noch. Doch weltweit zeigen Studien, dass demokratische Standards unter Druck geraten und autoritäre Tendenzen zunehmen.Auch innerhalb von Demokratien werden Strukturen teils genutzt, um Machtinteressen zu sichern – oft schleichend statt offen.Gleichzeitig verändert sich unsere Kommunikation: Meinungen verbreiten sich schneller, lauter und häufig anonym. Das kann Polarisierung verstärken. Zugleich halten viele ihre Ansichten aus Angst vor Gegenwind zurück – öffentliche Debatten wirken dadurch oft verzerrt.Ob wir den offenen Dialog verlernen, ist unklar. Sicher ist jedoch: Die Art und Weise, wie wir diskutieren, hat sich verändert.Demokratie bleibt darauf angewiesen, dass wir uns einbringen, widersprechen und im Gespräch bleiben.

  4. 65

    Melange à trois I Folge 62 I Ich bin komplett überfordert

    Ein Wort, bei dessen Beschreibung sofort Bilder und Assoziationen entstehen – und das uns Frauen auf eine gewisse Art auch stigmatisiert. Sowohl jene, die so bezeichnet werden, als auch jene, die nicht in dieses Schema passen. Dabei degradieren und erhöhen wir uns – in diesem Fall Frauen – oft selbst.Powerfrau. Eine Macherin. Ein tatkräftiges Flintenweib. Eine Frau, die vor Energie strotzt, Hebel in Bewegung setzt und scheinbar Unmögliches umsetzt oder auf die Beine stellt. Doch bedeutet das im Umkehrschluss, dass das Gegenteil eine faule, erschöpfte, frustrierte, antriebslose „Schlaftablette“ ist?Dabei wissen wir alle: Tage mit 100-prozentiger Leistung sind eher die Ausnahme als die Regel. Wir analysieren diese Bezeichnung, stoßen auf Bewertungen und versuchen, mit Vorurteilen und vorschnellen Urteilen aufzuräumen. Zwischen Haserl und Duracell-Häschen – und jenen Momenten, in denen man vielleicht in der Grube sitzt oder ängstlich von einem Tag zum nächsten hoppelt.Dass dieses Wort nicht nur ein Stereotyp ist und viele Frauen sich gar nicht gerne so bezeichnen lassen, ahnen wohl die wenigsten, die es eigentlich als Kompliment meinen.Genau darüber sprechen wir in dieser Folge.

  5. 64

    Melange à trois I Folge 61 I Fake it till you make it!

    Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß“, lautet ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach. Da Wissen jedoch Macht bedeuten kann und wir nicht über alles Bescheid wissen können, aber zu allem eine Meinung haben möchten, wird es komplex.Wenn man nach bestem Wissen und Gewissen besser schweigt, Unwissenheit zugibt oder nach Sesamstraßen-Manier dumm bleibt, weil man nicht fragt, kann das dazu führen, dass man sich aufs Glatteis führen lässt oder ins Schwitzen gerät. Viele Meinungen – selbst unter Expert:innen – gehen nicht selten auseinander, und am Ende steht man da und ist kaum klüger als zuvor.Was also tun, wenn man nichts weiß und das Gefühl hat, alles glauben zu müssen? Vielleicht geht es weniger darum, sofort Antworten zu haben, sondern darum, Fragen zu stellen, Unsicherheit auszuhalten und sich ein Urteil erst nach und nach zu bilden.Und die innere Stimme? Die gibt es – aber sie ist kein sicherer Kompass. Sie speist sich aus Erfahrung, Gefühl und Prägung. Entscheidend ist, sie nicht blind zu glauben, sondern mit Denken und Hinterfragen zu verbinden.

  6. 63

    Melange à trois I Folge 60 I Wo kommt das eigentlich raus?

    Man spricht nicht darüber – man hat sie einfach.Frau weiß, was passiert, und doch bleibt vieles unausgesprochen. Noch immer ist sie schambehaftet, oft verzerrt dargestellt, irgendwo zwischen Schmerz und dem Gefühl von (Un-)Reinlichkeit – verborgen und überspielt zugleich.Als Mischung aus Neubeginn, Muskelarbeit und feinen Farbnuancen begleitet uns Frauen dieser körperliche „Frühjahrsputz“ – weit mehr als nur auf blutige Weise.Und doch: Hormone sind nicht nur Frauensache.Während sich der weibliche Zyklus über etwa 28 Tage erstreckt, folgt auch der männliche Körper einem eigenen Rhythmus innerhalb von 24 Stunden.Ein leiser Hinweis darauf, dass körperliche Prozesse uns alle betreffen – auch wenn wir unterschiedlich darüber sprechen.

  7. 62

    Melange à trois I Folge 59 I Das sind ja Trigger

    Der eigene Wille stellt uns alle immer wieder vor Herausforderungen. „Wenn ich nur könnte, wie ich wollte – und vor allem wann ich wollte.“Damit beginnen schon die Kleinsten in unserer Gesellschaft. Früh lernen sie, dass ein gewisses Maß an Anpassung notwendig ist, damit Zusammenleben funktioniert.Und doch zeigt uns die heutige Jugend – oft auf eine Weise, die wir als provokant empfinden – wie viel Freiheit im eigenen Handeln möglich ist. Vielleicht sogar notwendig, um mental gesund zu bleiben.„Das hätten wir uns nie getraut.“ „Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder macht, was er will?“ „Die wissen doch gar nicht mehr, was Arbeit bedeutet.“Solche Sätze hören wir oft. Die Liste der Gegensätze ist lang.Gleichzeitig tragen Jugendliche heute eine ganz andere Verantwortung – und auch eine Last – in Bezug auf ihre eigene Zukunft. Die Frage ist: Haben wir wirklich das Recht, darüber zu urteilen, wenn wir sehen, was wir ihnen hinterlassen?Vielleicht geht es gar nicht darum, Recht zu haben. Sondern darum, hinzuhören.Wo können wir von ihnen lernen? Was wäre für uns alle wünschenswert? Und wie können wir Räume schaffen, in denen ihre Gedanken nicht auf Widerstand stoßen, sondern Teil eines gemeinsamen Dialogs werden?Vielleicht braucht es genau das: Mehr Einbeziehung statt Abwehr. Mehr Verständnis statt Bewertung.Ein spannendes Thema – zwischen Verantwortung, Verpflichtung und Vorausschau.Seid dabei.

  8. 61

    Melange à trois I Folge 58 I Tu ihn nicht body-vögeln

    Heute wird es animalisch und kulinarisch. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen einander auf besondere Weise unsere Zeit und Zuneigung schenken. Des einen Geschmack, des anderen Gewürg führt uns durch verschiedene Länder und Speisen. Dabei suchen wir elegante Wege, die Künste des anderen nicht zu beleidigen, ohne selbst nur am Tellerrand zu kleben. Schließlich zählt der Gedanke und die Idee dahinter, auch wenn nicht immer die richtige Note getroffen wird.

  9. 60

    Melange à trois I Folge 57 I Wer bin ich zu judgen, ob das jetzt geil ist oder nicht

    Einfach einmal so leben, wie man selbst wirklich will. Ein Gedanke, der wohl vielen von uns immer wieder kommt. Gleichzeitig kollidiert dieser Wunsch mit Verantwortung, Verpflichtungen und auf lange Sicht auch mit gesellschaftlichem Druck – und verhindert oft genau diesen persönlichen Alleingang.Der Satz „Du bist für dein eigenes Glück verantwortlich“ wirkt in diesem Zusammenhang beinahe wie eine Verballhornung der komplexen Gefüge, in denen wir leben.Wir vergleichen uns mit anderen und müssen gleichzeitig relativieren, weil wir eben nicht in ihren Schuhen gehen. Und doch versuchen wir, unser eigenes Narrativ zu finden – ein Lebensmodell, das zu uns passt – indem wir manche Wege als erstrebenswert empfinden und andere bewusst auslassen.Zwischen Verurteilung und Inspiration, zwischen all dem Input, den uns das Leben und die Menschen um uns herum schenken, bleibt da manchmal auch eine leise Sehnsucht: nach fast ungeteilten Zeiten, in denen wir einzig und allein selbst bestimmen können.Passend zum Weltfrauentag und der Frage, ob wir diesen überhaupt noch brauchen, zeigt sich dabei auch die große globale Unterschiedlichkeit, aus der wir auf diesen Tag blicken. Denn während wir hier darüber diskutieren können, ob ein solcher Tag noch zeitgemäß ist, ist allein diese Frage für viele Frauen auf der Welt ein gedanklicher Luxus.Ein Luxus, der auch darin besteht, dass wir uns überhaupt Gedanken über einen individuellen Weg als Frau machen können – und dass diese Wege in vielen Fällen tatsächlich umsetzbar sind, während andere Frauen noch immer um grundlegende Rechte kämpfen, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.Darüber wollen wir uns heute ein wenig länger unterhalten.

  10. 59

    Melange à trois I Folge 56 I Ich schäm mich auch ein bissi

    Nicht umsonst gilt Schlafentzug als Foltermethode – er ist ein gefährliches Unterfangen. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für das eigene Umfeld.Mit Kindern wird Schlaf erfahrungsgemäß in manchen Phasen nahezu auf null reduziert. Gleichzeitig bekommt er eine ganz neue Bedeutung, wenn die eigenen Batterien längst im roten Bereich laufen. Wie schnell sich der Körper an einen bestimmten Rhythmus gewöhnt – und wie schwer dieser wieder zu durchbrechen ist – kennen viele nur zu gut.Von Schäfchenzählen über das Lesen möglichst langweiliger Bücher bis hin dazu, die Nacht kurzerhand zum Tag zu machen: Die Ideen sind vielfältig, um irgendwann doch wieder in einen notwendigen und gesunden Tiefschlaf zu finden.Wer von uns wird beheizt, berieselt oder betüddelt? Und warum ist dieses Thema nicht nur nervenaufreibend, sondern scheint in Zeiten nahezu permanenter Müdigkeit fast schon überbewertet?Über Schlafmangel, Gewöhnung, Bettflucht und die Suche nach echter Erholung diskutieren wir in unserer heutigen Folge.

  11. 58

    Melange à trois I Folge 55 I Ich hab mich 100x bedankt, weil ich weiß, was es heißt

    Manchmal fühlen wir uns, als hätten wir ein Mindesthaltbarkeitsdatum.Das Alter spielt eine immer größere Rolle – besonders in Zeiten, in denen kaum ein Beruf noch wirkliche Sicherheit verspricht.Die Frage nach der eigenen Entwicklung und nach der Möglichkeit, beruflich noch einmal einen anderen Weg einzuschlagen, beschäftigt viele von uns. Gleichzeitig spüren wir: „Erfahren“ zu sein, ist nicht immer gefragt – oder hat vielleicht einen Preis, den nicht jede*r bereit ist zu zahlen.Lässt sich eine neue Beschäftigung finden?Wie notwendig – oder leistbar – ist es, sich selbst stets treu zu bleiben und beruflich inhaltlich aktiv und sichtbar zu sein?Und wo entsteht mit dem Älterwerden vielleicht auch eine gewisse Milde – eine Haltung, in der Arbeit einfach Arbeit sein darf und nicht mehr per Definition unsere Persönlichkeit bestimmt?All das – und noch einige weitere Fragen und mögliche Antworten – hört ihr in unserer aktuellen Folge.

  12. 57

    Melange à trois I Folge 54 I Bist du deppad, der Baum war geil!

    Liebe gibt es nicht nur zwischen Verliebten, sondern auch in Freundschaften oder sogar in beruflichen Verbindungen. Oft spürt man sehr schnell – fast energetisch – ob es passt und ob sich daraus etwas Größeres entwickeln kann.Doch dort, wo auch Konkurrenz herrscht, ist es nicht immer leicht, einen ungetrübten und klaren Blick auf einen Menschen zu bewahren. Zwischen gleichen Wünschen und Träumen, zwischen ambivalenten Gefühlen und dem tiefen Empfinden echter Freude – selbst dann, wenn man etwas nicht bekommt, das der oder die andere hat – zeigt sich, was wahrhaftig ist.Und genau darin liegt wahre Freundschaft.

  13. 56

    Melange à trois I Folge 53 I Aber ist das nicht total oag selbstverliebt von uns allen?

    Dezenz ist Schwäche, pflegt so mancher zu sagen.Wer klare Linien lebt, wird vom Prunk und Kitsch visuell erschlagen, sobald eine Jahreszeit mit ihren Festivitäten dekormäßig um sich schlägt.Kaum haben wir uns kollektiv darauf geeinigt, das vergangene Jahr hinter uns zu lassen, winkt es uns noch einmal im Wimpernschlag zu – und erinnert daran, dass zu anderen Zeiten des Jahres und des Lebens weniger mehr sein kann.Zwischen Schenkelklopfen und Schmunzeln, bombastischen Premieren und dem Barfußweg zum Würstelstand.Zwischen festem Auftritt und dem Wunsch zu tanzen, der mangels Platz und Rang nur ein Schielen auf Zehenspitzen bleibt.Wo Tulpen blühen, fast nackte Bilder hängen, wann wir ein bisschen selbstverliebt sind – oder in jemand anderen.Wer, wo und wann dazugehört, dürft ihr jetzt kurz ratenund in der heutigen Folge der Auflösung nachhören.

  14. 55

    Melange à trois I Folge 52 I Weil, wennst dich deppad aufführst, dann funktioniert’s halt nicht!

    Wir haben es geschafft, weil wir es wiederum noch immer nicht geschafft haben, im bereits dichten Nebel des Januars zusammenzukommen. Aber dieses Mal haben wir es mit den Ton-Hürden erfolgreich aufgenommen und konnten zumindest auf diese Weise plaudern! Etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn, sind wir der Meinung, so geht’s auch. Ist zwar nicht zu vergleichen mit dem wirklichen Zusammenkommen, aber da, wo’s passt, passt es auf jede Art.Und so steht dies auch sinnbildlich für den Beginn eines neuen Kapitels, das beschrieben werden möchte, Richtiges und Gutes aus dem alten Jahr mitnimmt und anderes einfach mal zurücklässt.Mit großen Schritten galoppieren wir ins neue Jahr und erfahren dabei, wer welche Pläne hat und vielleicht Neues wagt. Ganz wichtig: die klappernden Hufen des chinesischen Krafttieres 2026! Voller Inbrunst, Tatendrang, Leidenschaft und vielleicht auch etwas Ungeduld geht’s feurig in die nächste Runde und ins bärige zweite Jahr mit der Mélange. Oder möglicherweise für eine Weile mit Thé à trois?

  15. 54

    Melange à trois I Folge 51 I Und was singen Sie vor? Das kleine Nilpferd.

    Im Nachhinein ergibt alles Sinn. Dieser Gedanke heilt so manche Wunde, die man gerade erst zu verarbeiten beginnt. Dass das Leben nicht immer linear verläuft, dass Rückschläge – retrospektiv betrachtet – manchmal sogar die bessere Option waren oder dass noch eine offene Rechnung bleibt, liegt teils im Auge der Betroffenen, teils an der inneren Haltung und manches Mal schlicht an der Zeit, die für einen arbeitet. Tiefschläge und Einschnitte lassen sich nicht vermeiden, oft macht auch hier der Ton die Musik. Liegt man am Boden und es wird nachgetreten oder sanft begleitet und bekommt die Situation erklärt. Letzteres lässt einen auch schneller den Fakt selbst überarbeiten, anstatt einen Schmerz über den Schmerz zu bearbeiten.Welche Enttäuschung klebt ein Leben lang an uns wie Bratfett an der Pfanne? Und aus welcher Niederlage ist man erst wie ein Phönix aus der Asche erwacht?Die Stimmung bewegt sich zwischen bittersüß und einfach nur oasch. Zur Untermalung dieser Lebensphasen gibt es in der aktuellen Folge auch ein paar kleine Gesangseinlagen.

  16. 53

    Melange à trois I Folge 50 I Dann stimmt doch etwas gewaltig nicht!

    Der Mensch ist von Natur aus ein wissbegieriges und lernfähiges Wesen. Das zeigt sich bereits bei Kindern: In ihrer Entwicklung – und den damit einhergehenden kleinen und großen Rückschlägen – stehen sie immer wieder auf und machen weiter.Dass wir jedoch in einem System leben, das feste Standards und Regeln vorgibt, macht persönliche Entwicklung manchmal unnötig anstrengend. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Funktionalität: Was wäre, wenn jeder ausschließlich nach seinem eigenen Rhythmus leben würde?Wir stecken in einer Korsage, die bereits im Kindergartenalter beginnt und sich durch die gesamte Schulzeit zieht. Inwieweit bereitet uns dieses System tatsächlich auf das reale Leben vor – oder macht es uns in der heutigen Arbeitswelt eher unflexibel? Zwischen Förderung und Überforderung, Einteilung und Aufteilung, Verantwortung und Anschieben und Ausgepowertsein, noch bevor es eigentlich richtig losgeht. Was müsste sich ändern? Wie realistisch sind die Chancen auf Veränderung? Und wie manövriert man sich am besten durch die bestehenden Vorgaben?Dies und mehr hört ihr jetzt.

  17. 52

    Melange à trois I Folge 49 I Also, das ist ja mal ein schöner Start ins neue Jahr!

    Nach einer Zeit innerer Einkehr, Stille und Gedankenpause kehren wir gesammelt, motiviert und gestärkt zurück – mit einem zufällig gezogenen Thema, das besonders gut passt. Direkt ins neu begonnene 2026, mit Vorhaben, Vorsätzen und Vorlieben.Wie sehr sind wir darauf angewiesen, auf uns aufmerksam zu machen? Wie genau wird man sichtbar? Und was passiert mit denen, die sich mit Selbstvermarktung schwertun – haben sie auf gewissen Arbeitsmärkten gar keine Chance mehr?Wie sehr nähren wir unsere Seele wirklich mit brauchbaren Inhalten? Und was von dem, was wir zeigen und mitteilen, ist wirksam, wirklich authentisch und vor allem persönlich vertretbar? Zeigen wir die fabelhafte Welt und ernten Beifall – und wie sehr tut das wirklich gut?Sind Followerzahlen ein Indikator für Erfolg? Zwischen „Mensch, ärgere dich nicht“, „Tabu“ und Pantomime spielen wir auf unsere Weise die Spiele der sozialen Medienkultur mit oder gehen hier und da erst mal nur auf Besuch. In unserer ersten Folge im neuen Jahr besprechen wir dies und mehr.

  18. 51

    Melange à trois I Folge 48 I Also, scheiß auf den Weihnachtsperfektionismus!

    Bevor wir gemeinsam in die stillste Zeit des Jahres eintauchen, wollen wir heute noch einmal so richtig drauflosreden und mit rasantem Tempo in die Weihnachtszeit starten. Draußen glitzert es schon, es wird kälter – und vielleicht auch ein bisschen hektischer. Und doch sehen wir sie schon: die ruhigen Tage, das Friedenslicht am Ende des Tunnels.Die Wochen vor den Feiertagen sind oft gefüllt mit Terminen, To-do-Listen und Erwartungen. Kekse backen, Geschenke besorgen, Traditionen pflegen, neue Rituale entdecken. Manche von uns finden Ruhe im kleinen Kreis, andere stellen einen zusätzlichen Teller auf den Tisch und lassen die Tür offen für spontane Begegnungen.In dieser Folge wollen wir innehalten und fragen: Was war dieses Jahr wichtig? Was nehmen wir mit – und was dürfen wir loslassen, so wie die Kerzen am Baum langsam herunterbrennen?Schön, dass ihr da seid. Macht es euch gemütlich und lasst uns gemeinsam in diese besondere Zeit starten.

  19. 50

    Melange à trois I Folge 47 I Nein, nein, auf gar keinen Fall. Ich hasse das!

    Ein Adjektiv, das sich überall hineinlegt wie eine Prise Zuckerstaub.Es steht für all das Süßliche, Kuschelige, Glitzer-Pastellige, für Plüsch, der sich an uns schmiegt und uns gleichzeitig ein wenig belächelt. Ein Begriff, mit dem wir uns selbst bestäuben – mal aus Eitelkeit, mal aus Trotz, mal einfach, weil’s schön klebt.Er löst bei der einen wohliges Seufzen aus, bei der anderen leises Würgen. Er passt zu Outfits und Angewohnheiten, zu heimlichen Wünschen, zu beginnender Arthrose und krummen Zehen – und natürlich zu den Gummibärchen, die sich irgendwo dazwischen verstecken.Und immer – wirklich immer – kommt ein Tupfer Mayonnaise dazu. Nur für eine von uns nicht.Welche? Hört selbst.

  20. 49

    Melange à trois I Folge 46 I Jetzt schenk ich sie mir selbst

    In was wir investieren, ist ähnlich individuell wie die Wahl des Lippenstifts. Geschenke, die man sich schon lange wünscht und letztendlich unter dem Deckmantel, einen anderen zu beglücken, selbst macht; Urlaube sowie kleinere und große Geschenke – und der „schönste Tag des Lebens“.Sind Dinge nur wertvoll, wenn sie viel kosten? Oder ist man gezwungenermaßen dann noch gezwungener, sie auch tatsächlich zu genießen?Von großen Festen, kleinen Träumen und dem allerschönsten Geschenk – nämlich Zeit – und vielen Momenten der Zufriedenheit, wenn sich das Investment auch wirklich ausgezahlt hat, darüber sprechen wir heute.

  21. 48

    Melange à trois I Folge 45 I Meine Fresse, war das unnötig

    Landesgrenzen, Zäune und Mauern lösen bei den meisten gemischte Gefühle aus. Das Wort „Grenze“ trägt einerseits negative Assoziationen in sich – es steht für Distanz, Trennung und Ausgrenzung. Andererseits verbindet man es im Zusammenhang mit persönlicher Freiheit, Privatsphäre oder individuellen Kapazitäten mit Selbstschutz und Respekt.Im Gegensatz zu staatlich festgelegten Grenzen sind persönliche Grenzen ein sehr individuelles Feld. Sie bestimmen nicht nur unsere eigenen Rahmenbedingungen, sondern auch, wie wir mit anderen Menschen umgehen.Doch wie erkennt man eigentlich sein persönliches Limit? Ist es tagesformabhängig? Und wie oft müssen wir nachjustieren, um zwischen innerem Schweinehund, gefühlter Verletzung und einer tatsächlichen roten Linie zu unterscheiden?Manchmal ist es wichtig, an seine Grenzen zu stoßen – und sie anschließend zu erweitern. Das gelingt jedoch nur durch sichere Erfahrungen innerhalb des bereits abgesteckten Bereichs. Woher Grenzen kommen, wann „genug“ wirklich genug ist und ob manche von ihnen vielleicht sogar aufgelöst werden können, besprechen wir in unserer aktuellen Folge.

  22. 47

    Melange à trois I Folge 44 I Live-Podcast: Selbstbewusstsein – ist es das, was wir haben, oder das, was wir sind?

    Wir haben es getan! Zum ersten Mal durften wir unsere kleine Gesprächsrunde erweitern und uns mit einigen von euch in einem gemütlichen Café zusammenfinden.Das Thema dieses Treffens wurde dabei komplett von euch initiiert: Adjektive und Themen wurden gesammelt und von uns in die Runde geworfen.Daraus entstand ein wunderschönes Gespräch über Freundschaft, Selbstwert und Mut – aber auch über Hilflosigkeit, große Schritte, kleine Freuden und unbekannte Begegnungen.Woher wir unseren Selbstwert beziehen, müssen wir ab einem gewissen Alter oft neu definieren und wieder selbst entwickeln. Während manche von uns mit ihren Tätigkeiten prahlen, rühmen sich andere mit der Freiheit des vermeintlichen „Nicht-Erfüllens“.Können wir unseren Selbstwert tatsächlich allein aus uns selbst schöpfen – oder ist es doch unumgänglich, Erfolge auf das Konto unseres Selbstwerts einzuzahlen?Was genau bedeutet eigentlich Selbstbewusstsein? Und unterscheidet es sich zwischen Männern und Frauen?Wie verwandelt man unbekannte Pfade in fruchtbare Wege?Und was macht einen wirklich guten Mädelsabend aus?Dies und mehr hört ihr in unserer ersten Live-Podcast-Folge – mit euch und durch euch.

  23. 46

    Melange à trois I Folge 43 I Ich hätte gerne ein Schweinsbraten-Supplement, bitte

    Der Alltag dehnt sich oft zu einer Landschaft aus Tätigkeiten aus, die mehr Stunden beansprucht, als ein gewöhnlicher Tag herzugeben bereit ist. Zwischen Arbeit, Familie, Haustieren und den unverhandelbaren Grundbedürfnissen entsteht ein Geflecht aus Verantwortlichkeiten, das sich fortwährend ausbreitet. Der Haushalt bildet darin ein eigenes Kapitel, ein flexibles und zugleich hartnäckiges Feld, das sich dem Zeitplan selten fügt. Wenn die Minuten knapp werden, bleibt nichts anderes übrig, als die Krümel am Boden den Katzen zu überlassen und den Anspruch auf Ordnung großzügig neu zu definieren.Gleichzeitig wächst die Vorstellung einer Zukunft, in der all diese Mühen verschwinden könnten. Ein häuslicher Kosmos, der sich selbst trägt. Ein Haus, das sich morgens einschäumt, sorgfältig und sanft, und den zufällig Anwesenden notfalls gleich mitreinigt. Eine Küche, in der das Essen im Kühlschrank entsteht und sich anschließend eigenständig um Abwasch und Einräumen kümmert. Ein Raum, in dem Effizienz nicht mehr angestrebt, sondern inhärent sein wird.Die Konsequenz läge auf der Hand: Zeit in einem Ausmaß, wie man es bislang nur in der Theorie kennt. Doch der Mensch neigt dazu, Freiräume zu füllen, als seien sie ein Vakuum, das es zu verhindern gilt. Neue Aufgaben würden entstehen, neue Optimierungen, neue Routinen, die abermals nach technischen Lösungen verlangen. Im Herzen dieser Entwicklung bliebe ein stiller Gedanke bestehen: Ordnung ist angenehm, doch das kleine, unplanbare Chaos besitzt einen überraschenden Zauber.Gerade die zwischenmenschlichen Begegnungen tragen diesen Zauber. Sie sind selten effizient, oft störend, gelegentlich anstrengend – und doch unverzichtbar. Ohne sie verschwänden jene Momente, in denen uns die Gaumenfreude dem Kellner um den Hals fallen lässt, weil etwas auf unwahrscheinliche Weise vollkommen gelingt. In solchen Augenblicken tritt das Leben aus der Routine heraus und verweist darauf, dass Perfektion nicht der einzige Wert ist.Ein Blick zurück zeigt, wie selbstverständlich vieles geworden ist: die Waschmaschine, die Spülmaschine, der Staubsaugerroboter – all jene Helfer, die einst revolutionär wirkten und heute nur noch Geräusche im Hintergrund erzeugen. Zwischen Waschbrett, Lagerfeuerromantik und der sterilen Präzision moderner Geräte spannt sich ein Bogen, der den Wandel des Alltags markiert. Die Vergangenheit forderte mehr Zeit, schenkte dafür aber oft eine andere Form der Ruhe.Die Zukunft wird weiter optimieren, glätten, vereinfachen. Doch ein kleiner Rest an Unordnung – und an Begegnung – wird bleiben müssen, damit der Mensch nicht gänzlich zum Zuschauer seines perfekt funktionierenden Haushalts wird.Der Wunsch nach dieser Balance bleibt bestehen und beschäftigt zugleich.Vielleicht fangen wir erst mal klein an …Hört selbst.

  24. 45

    Melange à trois I Folge 42 I Wissen Sie, wo die Syphilis ist?

    Wo beginnt Freiheit eigentlich – beim Urteilen, beim Totschweigen oder beim ungefragten Trommeln für das vermeintlich Richtige?Über das Impfen zu sprechen, ist fast so heikel wie Gespräche über Kindererziehung oder Politik. Während die einen lautstark die Impfkeule schwingen, weichen die anderen der spitzen Nadel nur allzu gern aus.Viele Krankheiten, die man längst erfolgreich ausgepiekst hatte, kehren langsam zurück – irgendwo zwischen Impfmüdigkeit, entschiedener Gegnerschaft und medizinischer Notwendigkeit.Als Gesellschaft bewegen wir uns bei diesem Thema mal schonungslos offen, mal hinter vorgehaltener Hand – immer auf der Suche nach dem „richtigen“ Weg. Doch was ist überhaupt richtig? Und woher wissen wir das eigentlich?Drei Frauen, drei Perspektiven, verschiedene Zugänge – und ganz unterschiedliche Erlebnisse mit der Nadel, dem Mythos und der Medizin.Ein Thema, das Freundschaften beenden kann.Wie es bei uns ausgeht?Hört selbst.

  25. 44

    Melange à trois I Folge 41 I Heute ist Joker-Tag!

    Heute wird’s gruselig bis makaber. Mit anfänglichen Startschwierigkeiten stolpern wir direkt hinein in fürchterliche Gruselgeschichten – und nehmen dabei auch unsere eigenen Reaktionen in echten oder eingebildeten Stresssituationen unter die Lupe.Während die eine schon die Krallen ausfährt, ergreift die andere panisch die Flucht – und die dritte? Die legt sich möglicherweise einfach zur letzten Ruhe.Was lehrt uns das Fürchten?Wie wollen wir begraben werden?Und was hat das alles mit menschlichem Restmüll zu tun?In dieser Folge klären wir, was Spinnen, Gehirne und Friedhöfe mit uns machen – und haben uns dafür auch optisch ein bisschen ins Blut gelegt.Makaber. Schrill. Und ziemlich lebendig.

  26. 43

    Melange à trois I Folge 40 I Ist das vielleicht Feminismus? Selbstbestimmung!

    Die Geschlechterrollen werden uns quasi in die Wiege gelegt – so zumindest scheint es, wenn man viele kleine Kinder beobachtet. Doch wie viel davon ist tatsächlich angeboren? Wie viel ist anerzogen, patriarchal geprägt oder durch die Gesellschaft weitergetragen? Und wie leicht lässt sich dieses System überhaupt beeinflussen?Nicht erst seit #MeToo beginnen wir konsequenter und entschlossener darauf hinzuweisen, wo in unserer Gesellschaft Unterdrückung geschieht – oder sogar bewusst zementiert wird.Gleichzeitig gibt es Momente, in denen Frauen es durchaus genießen, vom „stärkeren Geschlecht“ umworben zu werden. Diskriminierung auf der einen Seite, Alpha-Männchen auf der anderen – ein scheinbarer Widerspruch, der dennoch in vielen Leben koexistiert.Wir müssen einen Konsens finden: nicht nur über den Gender Pay Gap diskutieren, sondern auch darüber, wie wir Sprache, Macht und alltägliche Abhängigkeiten fair gestalten. Zwischen verkomplizierter Sprachanwendung und sprachlicher Gewalt, zwischen dem realen Nachteil, den viele Frauen erfahren, und der Tatsache, dass wir in manchen Situationen auch auf Männer angewiesen sind – dazwischen bewegen wir uns.Und manchmal, zwischen all den strukturellen Ungleichheiten, dem Menschlichen, dem Politischen, dem „Kacken der Tiere“ fantasievoll in Szene gesetzt, sitzen wir einfach wieder zusammen – bei einem gemütlichen Kaffee und bester Laune.

  27. 42

    Melange à trois I Folge 39 I Man darf bitte auch einmal sudern

    Jahreszeitenbedingte Talfahrten oder der falsche Fuß beim Aufstehen. Seelische Tiefs kennen wir alle. Doch paradoxerweise kann eine depressive Phase eine Art klärende, entschleunigende oder bewusstseinserweiternde Wirkung haben.In solchen Momenten darf sie – trotz der Schwere – als Anlass zur Selbstreflexion, zum Rückzug vom Übermaß des Alltags oder zur Neuausrichtung empfunden werden. Die „Erfrischung“ liegt nicht im Leiden selbst, sondern im Stillstand, der neue Perspektiven ermöglicht. Es ist eine Form des Durchatmens im Dunkeln – eine Pause, in der etwas Altes abbröckelt, bevor Neues entstehen kann. Wir sinnieren über unsere, aber auch allgemeine dunkle Flecken des Lebens und suchen positive Effekte.Trotzdem bleibt eine längere oder schwere Depression eine ernsthafte psychische Erkrankung, die Hilfe braucht. Der Begriff darf daher nie romantisieren, sondern höchstens andeuten, dass selbst in tiefen Phasen manchmal ungewollte Einsichten oder Wandel keimen können – und dadurch frischer Wind in bereits muffige Räume strömen darf.1.    TelefonSeelsorge Österreich📞 142 (kostenlos & anonym, 24 Stunden täglich)🌐 www.telefonseelsorge.at→ Auch Chat- und Mailberatung möglich, völlig anonym.    2.    Rat auf Draht (für Kinder, Jugendliche & Bezugspersonen)📞 147 (kostenlos, 24/7, ohne Vorwahl)🌐 www.rataufdraht.at→ Chatberatung & E-Mailberatung verfügbar.    3.    Psychosoziale Notdienste (je nach Bundesland)– Wien: 01 31330 (24h erreichbar)– Niederösterreich: 0800 20 20 16– Steiermark: 0316 877 22 22– Tirol: 0512 504 800 81– Burgenland: 02682 65306– Kärnten: 050 536 53399– Salzburg: 0662 88 53 00– Oberösterreich: 0732 2177– Vorarlberg: 05522 505 22 22→ Alle sind anonym und rund um die Uhr erreichbar.💬 Online & Chat-Angebote    •    krisenchat.at→ Kostenlos, anonym, rund um die Uhr über Chat erreichbar (auch WhatsApp).→ Besonders für Jugendliche und junge Erwachsene.    •    suizidpraevention.gv.at→ Übersicht über regionale Hilfsangebote & Krisendienste.❤️ Wenn du sofort Hilfe brauchstFalls du dich akut in einer Krise befindest oder das Gefühl hast, nicht mehr weitermachen zu können,bitte rufe sofort 112 (Notruf) oder geh in die nächste Notaufnahme – du bekommst dort sofort Unterstützung.

  28. 41

    Melange à trois I Folge 38 I Da würd ich jetzt ehrlich gesagt nicht sparen

    Wie passen Klimaschutz und Bühne zusammen? Ein Thema, das irgendwie auch schon viele nervt, weil es sich anfühlt wie ein Kampf gegen Windmühlen. Gleichzeitig gibt es diese großartigen Menschen, die mit immer innovativeren Ideen die Macht der Gewohnheit auch in diesem Bereich aufbrechen und uns neue Wege aufzeigen. In Wahrheit führt ja kein Weg daran vorbei, und wir müssen uns damit auseinandersetzen – nicht nur wir im Privaten, sondern vor allem in großen Unternehmen, zu denen eben auch Bühnen zählen.Wir alle sind mehr und mehr gefragt, unseren Beitrag zu leisten und trotzdem das Gefühl zu vermitteln, als müssten wir nicht auf etwas verzichten, sondern im Gegenteil – eine gewinnende Situation für uns alle zu erreichen, im Hinblick auf eine gesunde Zukunft. Wer was bereits umsetzt, wie wir Theater ohne Ressourcenverschwendung umsetzen würden, ob sich damit überhaupt noch Geld verdienen lässt und wer nicht nur ein Kostüm recycelt – oder offen gestanden gefladert – hat, das besprechen wir in der aktuellen Folge.

  29. 40

    Melange à trois I Folge 37 I Ich geh jetzt in Therapie!

    Willkommen zu einer neuen Folge – heute geht’s um ein Thema, das in Therapieräumen gern mal leise mitläuft. Wenn der gute Wille ein bisschen zu viel Schwung bekommt und Interventionen schneller wachsen als das Vertrauen – dann lohnt sich ein genauerer Blick.Dabei ist klar: Es gibt unzählige Formen von Therapie – von tiefenpsychologisch bis körperorientiert, von kreativ bis kognitiv – und jede hat ihre eigene Sprache, ihr eigenes Tempo, ihre eigenen Fallstricke. Doch ganz gleich, wie der Ansatz aussieht: Manchmal ist weniger mehr.Wir sprechen darüber, wo gut gemeint nicht immer gut gemacht ist, warum Tempo nicht gleich Tiefe bedeutet – und wie man in der Therapie den Fuß manchmal auch vom Gas nehmen darf. Wie immer mit einem Schuss Nachdenklichkeit und einem Hauch Selbstironie.

  30. 39

    Melange à trois I Folge 36 I Wie will man denn Kunst bewerten

    Wie funktioniert Kreativität und wann kann sie sich entfalten? Ist uns allen Kreativität angeboren, oder braucht es einen gewissen Nährboden, Raum und mitunter auch Langeweile? Manche Menschen funktionieren sehr kreativ unter Leid, Druck und Schmerz und finden hier ein kreatives Ventil. Andere blühen auf einem vertrauensvollen und sicheren Boden erst richtig auf. Wie lässt sich Kunst bewerten? Braucht Kunst zwangsläufig ein Publikum und wie viele Menschen sind viel schöpferischer, als sie es selbst für möglich halten? Wenn Kreativität ein Hobby ist, dient es nicht selten der Entspannung. Bekommt sie viel positive Resonanz, entscheiden manche Menschen, daraus einen Beruf zu machen – und verlieren wiederum ihr Hobby. Wie wichtig ist es dann, wieder ein neues Feld der Gestaltung und Schöpferkraft zu finden? Brauchen wir alle mehr Mut zu mehr Fantasie? Entstehen nicht dadurch erst die größten Erfindungen?Wer und was inspiriert uns? Und wie viel Einfluss – im positiven wie im negativen – haben hier soziale Medien, Hobby-Journalisten und selbsternannte Experten, die einem mit einem Wimpernschlag die Freude an der eigenen Kreativität kaputt machen können, weil wir uns entscheiden oder entschieden haben, uns einer äußeren Wertung auszuliefern, anstatt die Erfüllung des Moments nach unserem Geschmack lustvoll und originell im Stillen zu genießen.Was gefällt und berührt – darüber lässt sich weitestgehend streiten, auch wenn manche Trends uns den Geschmack vorgeben, uns durch die Welle der Gruppendynamik mitreißen und den Zugang zur individuellen, persönlichen Vorliebe manches Mal trüben oder verändern. Vielleicht ist es an der Zeit, Kreativität nicht mehr messen, bewerten oder rechtfertigen zu wollen – sondern sie einfach geschehen zu lassen.

  31. 38

    Melange à trois I Folge 35 I Fuck, Fuck, Fuck

    Leistungsdruck beginnt bereits bei den Kleinsten. Auch als Erwachsener fühlt es sich meistens besser an, zu sagen, was man alles geleistet hat, wie viel auf der Agenda steht, anstatt die vielen Lücken im Kalender zu betonen oder wie oft man geruht hat. Wer sich ausruht, muss es sich verdient haben. Gleichzeitig blicken wir neidvoll auf jene, die es sich augenscheinlich nicht nur finanziell, sondern auch vom Mindset leisten können, einen Gang zurückzuschalten und Auszeiten in ihren Alltag als Fixpunkt zu integrieren, anstatt sich bis zur völligen Erschöpfung von Urlaub zu Urlaub zu hangeln.Auszeit ist für jeden etwas anderes. Eine kleine Auszeit ist selten ein Mangel an Zeit, als vielmehr die Tatsache, es verlernt zu haben, sich diesen wichtigen kurzen Moment auch ohne vorige Anstrengung zu schenken. Wo genau liegt der Punkt, an dem aus gesunder Hingabe eine Abwärtsbewegung in Richtung Erschöpfung entsteht? Warum ist es für manche von uns so unglaublich schwer, sich guten Gewissens etwas zu gönnen und sich selbst, anstatt vielen anderen, die eigene Zeit und Muße zu schenken?In einer Gesellschaft, in der Leistung und Haben mehr zählen als Sein, fällt es vielen von uns zunehmend schwerer, eine gesunde Balance zu finden und neben exzessivem Arbeiten nicht auch exzessives Abschalten zu betreiben – um schlussendlich wieder ausreichend leisten zu können. Die Antwort liegt vermutlich wieder einmal in der goldenen Mitte. Nur wer innerlich gefüllt und aufgeladen ist, meistert auch holprige Wege und mühselige Aufstiege, die das Leben für uns bereithält. So viel ist wohl sicher.

  32. 37

    Melange à trois I Folge 34 I Je bunter eine Gesellschaft ist, desto schöner ist sie

    Wir 3, aber auch die Menschen in unserem Umfeld, sind sich einig: Alle, die Not erleiden – wie Hunger, Krieg, Katastrophen – müssen die Chance auf ein besseres Leben haben. Der Klimawandel, politische Unruhen sowie fatale Folgen von Machtmissbrauch in hohen Ämtern führen dazu, dass immer mehr Menschen die Last der Flucht auf sich nehmen müssen – in der Hoffnung, das zu bekommen, was wir uns alle wünschen und vor allem möglichst lange erhalten möchten: Frieden, Gesundheit und Sicherheit. Wie schnell diese Grundbedürfnisse ins wirkliche Wanken geraten, können wir – bislang glücklicherweise – den Medien tagtäglich entnehmen und wie einen Film betrachten, während es für so viele Menschen brutale Realität ist. Doch was passiert, wenn aus einst großen europäischen Gesten plötzlich kleinliche Alltagsaversionen bis hin zu pauschalen Vorurteilen, Ängsten und fremdenfeindlichen Haltungen in der eigenen Gesellschaft entstehen? Wie können wir anderen begegnen, ohne uns selbst unfrei zu fühlen? Schaffen wir den Spagat und finden wieder Anhaltspunkte, um das, was uns alle eint, anstatt jenes, was uns religiös und kulturell trennt und unterscheidet, lebendig, bereichernd und gemeinschaftlich umsetzbar zu machen? Oder ist es naiv, sich ein multikulturelles Miteinander auf Augenhöhe, Respekt und Faszination untereinander zu wünschen, damit aus Fremden Freunde werden? Dies und mehr in Folge 34.

  33. 36

    Melange à trois I Folge 33 I Karma is a bitch

    Verzeihen will gelernt sein. Um Verzeihung zu bitten allerdings auch. „Entschuldigung, aber …“ ist keine Entschuldigung, sondern Manipulation. So zumindest ist man sich unter Kommunikationsexperten einig. Dass man sich genau genommen nicht selbst entschuldigen kann, sondern erst das Gegenüber darüber entscheidet, ob entschuldigt wird, was vorausgegangen ist, birgt ein weiteres Hindernis, wenn es um die Versöhnung geht. Was der Unterschied zwischen versöhnlich, aber nicht vergessend, und nachtragend, ohne Gram zu verspüren, ist, entscheidet man im Kern individuell, oder? Sich selbst zu verzeihen, auch wenn es vermutlich herausfordernd ist, bildet die Basis, um Verletzungen zu verarbeiten. Sollten wir bisher jemanden mit Aussagen verletzt haben … es tut uns von Herzen leid. Angenommen?

  34. 35

    Melange à trois I Folge 32 I Hallo, ich habe gedacht, du bist schon tot!

    Der Sommer geht zur Neige. Und zeigt uns, dass alles vergeht. Selbst die unmöglichsten Sätze aus unserem Mund oder dem eines anderen wiegen heißer als die Jahre, die sich darüber legen. Von Fremdscham, Altersunterschieden und Wohlstandsbäuchlein bis hin zu Vorahnungen und Rausrutschern. Ja, der Sommer geht zur Neige. Der Inhalt unserer Gläser dank traubiger Lese des Winzers Wurth jedoch nicht.Am Ende haben wir dann doch drüber gelacht, wenngleich es im Moment selbst einen inneren Notstand der Peinlichkeit auslöste. Hört selbst.

  35. 34

    Melange à trois I Folge 31 I Ich fahre viel besser Auto als der Lukas

    Diese Folge widmen wir den Männern. Unseren und allen anderen. Technik ist nichts für Frauen. Von Baggern, drauflos hämmern und Einparken versteht Frau sehr viel. Während wir auf die Ästhetik und die Sinnlichkeit eines Objekts achten, klöppern die Jungs in unserem Leben die Dinge zu Kleinholz und erforschen das Innenleben. Technische Vorlieben unterscheiden uns Menschen klischeehaft. Welche neuen Errungenschaften der Technologie eine gute Alternative zur Fernreise bieten, welche möglichen Krankheiten wir durch weitere Ergebnisse der Wissenschaft frühzeitig erkennen oder falsch diagnostiziert bekommen, wie Angst als Motor funktioniert oder ob wir am Ende des Tages wieder zum Ursprung zurückkehren und unsere Nachkommen mit Stöcken, Stein und Papier bevorzugt Feuer machen, wird die Zukunft weisen. Die wichtigste Frage der Folge: Was würden wir tun, wenn wir 24 Stunden ein Mann wären? Und welcher Mann wären wir … hört rein.

  36. 33

    Melange à trois I Folge 30 I Mit 90 „Cats“ im Altersheim aufführen

    „Wenn ich mal groß bin, möchte ich …“ Träume, aus denen Ziele werden, setzt man bereits in sehr jungen Jahren für sich fest. Die meisten Vorhaben verändern sich im Laufe des Lebens. Einige bleiben viele Jahre ein Fixpunkt in der eigenen Agenda, der uns wie ein Polarstern den Weg weist. Welche Ziele erreicht, verändert oder angepasst wurden, ob wir unsere Vorsätze zum Jahresbeginn oder Tagesanbruch festlegen und was uns bis heute wie ein kleiner Antreiber ins Ohr flüstert, dass wir das eine oder andere unbedingt noch erreicht oder erledigt wissen wollen, besprechen wir in der aktuellen Folge.

  37. 32

    Melange à trois I Folge 29 I Das find ich wirklich schiach jetzt

    Mode macht Menschen. Manchen Menschen verleiht Mode auch Macht.Solange wir nicht selbst entscheiden konnten, was wir anziehen, und warum manche Entscheidung der lieben Mama eine Einladung fürs Gehänseltwerden wurde – ebenso wie dicke Strumpfhosen und absolute Modekatastrophen – sind Themen der heutigen Folge.Pali-Tücher, Prolli-Look und Buffalos sind reine Geschmackssache. Warum der Weg in die Zoohandlung Dauerwellen verhindert, warum eine von uns dem brennenden Schädel für die trendige Welle trotzt und es manchmal einen Kahlschlag braucht, erfahrt ihr ebenfalls.Stark ist, wer trägt, was ihm gefällt.Dass Kleidung auch nur Fetzen sind, die alle Jahre wieder „in“ werden, wer Shoppen so schrecklich findet, dass sie eine andere von uns als Einkäuferin beauftragen will, und warum es schön ist, sich fürs Theater schön zu leiden, weil man damit wieder einer anderen von uns eine persönliche Freude macht – all das erfahrt ihr heute.

  38. 31

    Melange à trois I Folge 28 I Laki, Leki, Liki

    Blöd ist, wenn keiner lacht. Oder bis einer weint.Humor ist sexy. Witze sind es manchmal so überhaupt nicht.Während manche einen nach dem anderen aus der Tasche zaubern, stolpern andere bereits über die ersten Worte – und nehmen die Pointe versehentlich vorweg.Was wir besonders witzig oder geschmacklos finden, wer in seiner Ehe nicht über denselben Witz verfügt und trotzdem viel zu lachen hat, was Serkan Kaya viel besser beherrscht als Stermann & Grissemann, wer am lautesten lacht – und zwar am liebsten über seine eigenen Witze oder sie als Anmachspruch verwendet – und woher sie eigentlich ursprünglich stammen, erörtern wir heute.

  39. 30

    Melange à trois I Folge 27 I Ich will nie wieder in der Pubertät sein

    Gefühle stehen Kopf – und weder die Eltern noch man selbst versteht sich so recht.Durch die Augen der Pubertät erscheint einem der Nachbarsbub auf einmal wie Keanu Reeves – und lässt das Herz, aber manchmal auch die Telefonrechnung höher schlagen. Sommercamps, der erste Liebeskummer und wie wir aus diesem wieder herauskamen, machen nur einen Teil der wohl anstrengendsten Phase unseres Lebens aus.Aus heutiger Sicht die Jugendsünden zu betrachten, ist manchmal sehr amüsant, manchmal bitter – bis scherzhaft schmerzhaft. Frisur-Eskalationen und nicht ausgelebte Schnapsideen, die gerade noch rechtzeitig von liebenden, vorausschauenden, aber vor allem sehr geduldigen Eltern ausgeredet wurden, kommen manches Mal wieder aufs Tableau, wenn wir die zweite Pubertät des Lebens erreichen.Wer sich unbedingt nicht tätowieren lassen will – und mühselig versucht, das Arschgeweih zu übertünchen … hört rein.

  40. 29

    Melange à trois I Folge 26 I Das ist mein entromantisiert euch

    Im Sommer ist es heiß. Und das Thema unserer aktuellen Folge ist es ebenso.Doch – über Sex spricht man nicht, den hat man. Oder eben auch nicht. Vielleicht aber auch anders als gedacht oder je zuvor.Der gesellschaftliche Druck, die unterschiedlichen Maßstäbe dafür, wie oft in einer Beziehung „normal“ sei, mit wem und wann sich Lust und Frust in die Quere kommen – all das besprechen wir, mitunter freizügig, etwas beschämt, aber auch sehr enthusiastisch, während sich der Schweiß auf die Stirn legt.Wie sich Erotik und sexuelle Kraft im Laufe der Jahre verändern, welche Umgebung und Umstände es dafür braucht, ob man hin und wieder den inneren Schweinehund überwinden muss – oder aus welchem Grund (oder besser gesagt: aus welchem der 237 erforschten Gründe) Menschen eigentlich kopulieren – und warum es wichtig ist, sich alle paar Zeiten Gedanken über mögliche veränderte Vorlieben zu machen, um die eigene Un- oder Lust neu zu verstehen, wird hitzig in Folge #26 diskutiert.

  41. 28

    Melange à trois I Folge 25 I Das kann ich niemals erreichen

    Wie anziehend die Welt der Schönen und Reichen auf uns Menschen wirkt, sehen wir an den Verkaufszahlen gewisser Magazine und den Einschaltquoten diverser großer TV-Formate.Das Unerreichbare, die perfekte Welt und die Glückseligkeit bis ins letzte Eck üben eine starke Faszination auf uns aus. Gleichzeitig erinnern sie uns an unsere Begrenzungen – oder animieren uns zu größerem Denken und Wünschen.Wie viel Disziplin, Durchsetzungsvermögen und Ehrgeiz man in dieser Welt braucht – und ob der Schein nicht sehr schnell verpufft, wenn man sich einmal in den Licht-Schatten gesellen durfte – sowie die individuelle Definition von Glamour, erörtern wir in dieser Folge.

  42. 27

    Melange à trois I Folge 24 I Ich weiß jetzt schon, wen ich zu meinem 90. sicher nicht einladen werde

    Man soll die Feste feiern, wie sie fallen.Aber es gibt auch feste Tage, an denen uns das Feiern regelrecht vorgeschrieben wird. Manche feiern diese Feste ganz feste, während andere von uns es feiern würden, wenn sie manche Feiertage auslassen könnten.Wer von euch nun neugierig geworden ist, wer von uns an Feiertagen blau macht oder es besonders krachen lässt, wie wir Lindas Geburtstag gefeiert haben und warum wir fest daran glauben, dass aus ihr noch eine Feiertagsbäckerin werden könnte, der höre bitte unsere aktuelle Folge.

  43. 26

    Melange à trois I Folge 23 I ...dann nimmst du einfach einen gscheiten Lippenstift

    Der Wunsch, zu helfen, steckt in vielen von uns.Gleichzeitig tun wir uns schwer damit, angebotene Unterstützung anzunehmen – geschweige denn, um Hilfe zu bitten. Hierfür braucht es hin und wieder die Sensibilität eines Gegenübers, um zu erkennen, wann jemand Entlastung oder Unterstützung gebrauchen könnte. Doch manchmal liegen wir mit dieser Einschätzung auch falsch – und so kann aus einem Angebot leicht eine Bedrängnis werden.Wie oft man Unterstützung zum Ausdruck bringt, wie der andere es auffasst und was man empfindet, wenn dieses Angebot tatsächlich in Anspruch genommen wird, besprechen wir in der aktuellen Folge.

  44. 25

    Melange à trois I Folge 22 I Ich sehe etwas und ich muss es haben

    Nachdem sich die erschütternden Ereignisse in Graz wie ein Teppich unter unsere Füße legt, versuchen wir alle, behutsam in die Normalität zurückzukehren.Mit schlechtem Gewissen, wiederkehrenden Gedanken, Hoffnung auf Veränderung und dem Alltäglichen leben wir Tag ein, Tag aus.Was uns begleitet, sind die Kampagnen, die uns oft ganz unbewusst in ihren Bann ziehen. Die Schnelllebigkeit, der Wunsch nach Ablenkung – im Sinne von „haben wollen“ – und Abgrenzung reizen und prägen unser Unterbewusstsein weit mehr, als uns bewusst ist.Wie wirken sich Werbung und Medien auf unseren Lebens- und Gedankenstil aus?Wer ist anfälliger für die neuesten Trends, und warum wird Werbung nicht verantwortungsbewusster umgesetzt? Verharmlost oder protegiert Werbung potenzielle Gefahren? Sind wir als Gesellschaft überhaupt noch in der Lage, freie Entscheidungen zu treffen – oder bemerken wir die Manipulation, der wir ausgesetzt sind, tatsächlich nicht? Was ist Ausrede, und was schon längst Manifest? Schaffen wir es, trotz der vielen Reize, den Sinn für das Wesentliche im Blick zu behalten und umzusetzen?All diese Fragen besprechen wir in Folge 22.

  45. 24

    Melange à trois I Folge 21 I Harmonische Herzensprojekte

    Solidarität, Sichtbarkeit und Mitmenschlichkeit dürfen nicht erst in Momenten einer akuten Krise entstehen.Passiert etwas Furchtbares, haben wir Menschen sehr oft bewiesen, wie schnell wir aktiv oder operativ Hilfe anbieten und umsetzen können. Viel wichtiger wäre es, gewisse Situationen gar nicht erst eskalieren zu lassen. Wo beginnt der Stein zu rollen? Betrifft es nicht jeden von uns, eine Wertigkeit, einen Wirkungsbereich und eine Handlungsfähigkeit besitzen zu wollen?Jeder ist wichtig – nicht nur jene, denen geholfen wird, sondern auch diejenigen, die helfen. Jeder Einzelne möchte gesehen, gehört und gehalten werden, wenn es notwendig ist. Wenn dieser Reichtum im Herzen unser Ziel wird, wird es vermutlich weniger monetäre Zuwendung brauchen, weil weniger Menschen psychisch sowie physisch leidvolle Erfahrungen erleben müssen.Harmonie beinhaltet Ruhe, Wärme und das Im-Einklang-Sein – wir alle spielen unsere eigene Musik, in unserem eigenen Tempo und in der eigenen Tonart. Wenn wir es schaffen, ein großes, buntes Orchester zu bilden, in dem jeder Einzelne von uns seinen Platz finden darf, haben Herzensprojekte ihre Wirkung erreicht. Dann dürfen wir vielleicht wieder hoffnungsvoller und geeinter auf unsere Gesellschaft schauen – nicht nur in Krisen, sondern im Alltag.Es geht schon längst nicht mehr darum, zusammenzustehen, sondern zusammen zu verändern.

  46. 23

    Melange à trois I Folge 20 I Manchmal will man in seinem Schmerz einfach nur gehalten werden!

    Liebe ist das Schönste und gleichzeitig das Verletzlichste, das uns durch unser Leben begleitet.Wenn der Kummer aus dem Hochgefühl eine tiefe Kluft macht, Paare sich stumm oder hasserfüllt gegenüberstehen, eine Außenbeziehung den maroden Boden erschüttert – und das nicht das Ende bedeutet – und Freunde involviert sind, zeigt das nur einen Bruchteil dessen auf, wie Liebe als Motor unseres Lebens fungiert. Scham, Angst, Eifersucht und Wut zerstören nicht nur eine Beziehung, sondern uns selbst.Wenn wir aus der Be- und Verurteilung kommen und zunächst einmal in die Annahme gehen, was ist, war und sein kann, lernen wir, harmonischer mit Liebesdingen und Kummer umzugehen – in erster Linie aus Liebe und Verständnis zu uns selbst und dann zum Gegenüber.Wie geht es euch damit, und wie freundschaftlich seid ihr bei Liebeskummer?

  47. 22

    Melange à trois I Folge 19 I Freude ist, wenn man auf jeden Fall miteinander tanzt und lächelnd schwingt!

    Kalendersprüche und Redewendungen begleiten uns weit mehr durch unser Leben, als uns bewusst ist.Was oftmals wie eine Floskel daherkommt, trifft meistens den Kern einer Situation oder Gegebenheit. Was der tiefere Sinn eines Sprichwortes ist, ob wir selbst eines kreieren können und inwieweit diese der Realität entsprechen, besprechen wir in der heutigen Folge. Wie viele davon kennt ihr, haben euch begleitet, haben euer Blut gefrieren oder euch Glück im Unglück haben lassen?Ist man wirklich seines eigenen Glückes Schmied, und habt ihr schon mal die Katze im Sack gekauft…? Lasst uns daran teilhaben und postet eure Lieblingszitate.

  48. 21

    Melange à trois I Folge 18 I Fair enough – aber sie sind alle aus einer Frau rausgekommen!

    Eine gute Ausrede oder ausgeliefert sein – das ist die Frage.Wie tolerant sind wir mit uns selbst, mit den Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte, und was lässt sich auf hormonelle Stimmung schieben? Kann man mit Hormonen verhandeln, oder machen sie uns regelmäßig einen Strich durch die Rechnung und dominieren unser Leben? Bei allem, was wir inzwischen über die Pubertät wissen, stochern wir im Dunkeln, wenn es um den noch immer weit gefürchteten Wechsel geht. Und ab wann wechseln wir eigentlich?Eines scheint sicher – Frauen gelten immer wieder als kompliziert oder schwierig an den sogenannten Tagen. Wer mit Wassereinlagerungen, schmerzenden Körperregionen sowie Schlafstörungen kämpft, hofft zumindest auf Toleranz im Gegenüber. Dafür müssen wir uns erst einmal selbst tolerieren. Und schließlich können wir ja nichts dafür. Oder? Und Punkt.

  49. 20

    Melange à trois I Folge 17 I Wir haben kein(en) Keks gegessen!

    Größer, weiter, höher.Das gesellschaftliche Streben nach „mehr“ ist weit verbreitet – gleichzeitig gibt es starke Bewegungen, die für Reduktion einstehen.Wie viel braucht man tatsächlich? Überfordern Größe und Weite? Ist weniger tatsächlich mehr?Und wohin mit all dem Zeug, wenn man droht, darin zu ersticken?Was für wen ausreichend ist – und wie man verdreckte Sofas sauber bekommt, anstatt wieder ein neues zu kaufen – all das und noch viel mehr in Folge 17.

  50. 19

    Melange à trois I Folge 16 I Starke Adjektive für das weibliche Geschlecht – und go!

    Typisch Mann, typisch Frau.Längst überholte und noch immer wieder diskutierte Attribute, die wir dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuschreiben. Wenngleich wir uns im Wandel befinden, ist es nach wie vor ernüchternd, in welche Schubladen wir einander stecken – oder aus denen wir versuchen auszubrechen. Was ist genetisch, sozialisiert oder antrainiert? Was liegt in der Natur? Und was macht eine „richtige“ Frau und einen „echten“ Mann aus?Wo Frauen überwiegend Bier trinken und Gendern noch keine innere Haltung verändert, darüber sprechen wir in Folge 16.

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Melange à trois – Der PodcastWenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen:Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden.Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.

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