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Normen für Alle! Der DIN-Verbraucherrat-Podcast
by DIN-Verbraucherrat
Verbraucherschutz in der Normung – In dieser Podcastreihe stellen wir Euch spannende Themen aus der Arbeit des DIN-Verbraucherrats vor. Von A wie „Automatische Identifikation“ bis Z wie „Zahnpflegeartikel“ – Hier ist für jede/jeden Verbraucher*in ein spannendes Normungsthema dabei!
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Schwimmlernhilfen und Schwimmsitze: Was ist sicher?
Schwimmflügel und Schwimmsitze sind beides Auftriebsmittel, haben aber einen ganz unterschiedlichen Zweck. Schwimmlernhilfen wie Schwimmflügel unterstützen das Erlernen von Schwimmbewegungen. Kopf und Atemwege über Wasser zu halten, ist dabei die Leistung der Lernenden. Schwimmsitze hingegen dienen der Wassergewöhnung, dabei bleibt das Kind passiv. Vor Ertrinken schützen kann keines dieser Geräte. In dieser Folge spricht Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle mit Günther Cornelissen, Experte für persönliche Auftriebsmittel, über Normen, die diese Geräte gebrauchstauglich und sicher machen.Im Gespräch geht es um die Norm DIN EN 13138, die Anforderungen an Gebrauchstauglichkeit, Sicherheit und Verbraucherinformation enthält, sowie um Prüfverfahren mit Testpuppen. In der Vergangenheit sind insbesondere Schwimmsitze (DIN EN 13138-3) durch Unfälle aufgefallen. Wie kann Normung hier zur Risikominimierung beitragen? Dabei gilt: Wer sicher schwimmen kann, hat einen deutlich höheren Selbstschutz.Relevante Normen/Gesetze und LinksStatistik Ertrinken: https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/DIN EN 13138-1 – Schwimmhilfen zum Erlernen der Schwimmbewegungen – Teil 1: Auftriebshilfen zum Anlegen (z. B. Schwimmflügel, Westen, Gürtel)DIN EN ISO 12402 Persönliche Auftriebsmittel (Rettungswesten)DIN EN 716‑1 Möbel - Kinderbetten und Reisekinderbetten für den Wohnbereich - Teil 1: Sicherheitstechnische AnforderungenDIN EN 747‑1 Möbel - Etagenbetten und Hochbetten - Teil 1: Anforderungen an die Sicherheit, Festigkeit und DauerhaltbarkeitVERORDNUNG (EU) 2016/425 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstungen und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG des Rates
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Cybersicherheit: Wie sicher ist mein digitales Produkt?
Cybersicherheit ist mehr als Technik – sie entscheidet, ob wir digitale Produkte im Alltag unbedenklich nutzen können. In dieser Folge sprechen Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle und Kristina Unverricht Referatsleiterin beim Digitalen Verbraucherschutz im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) darüber, wie Cybersicherheit, Normung und Benutzerfreundlichkeit zusammenhängen. Denn nur was sicher, leicht bedienbar und für alle Verbraucher*innengruppen zugänglich ist, wird im Alltag auch wirklich verwendet – Stichwort „Usable Security“.Kristina Unverricht ist Mitglied im Beirat des DIN-Verbraucherrats und zusätzlich ehrenamtliche Expertin. Aus dieser Doppelperspektive kann sie Einblicke geben, wie Anforderungen aus Verbrauchersicht in Normen einfließen und wie sich diese wiederum in der Praxis – etwa bei biometrischen Systemen wie Gesichtserkennung oder Fingerabdruckscannern – widerspiegeln.Relevante Normen/Gesetze und LinksLieblingsnorm: ISO IEC 24714 Informationstechnik - Rechtssystemübergreifende und gesellschaftliche Aspekte bei biometrischen Anwendungen - Allgemeiner LeitfadenBSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Home/home_node.htmlIT-Sicherheitskennzeichen: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/IT-Sicherheitskennzeichen/it-sicherheitskennzeichen_node.htmlStudien: https://www.din.de/de/ueber-normen-und-standards/nutzen-fuer-den-verbraucher/verbraucherrat/presse/veroeffentlichungen/studien--71862
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Solarstrom vom Balkon: Was macht ihn sicher?
Balkonkraftwerke boomen – doch mit dem Einstecken allein ist es nicht getan. Stecker-Solar-Geräte versprechen einfachen Solarstrom für Mieter*innen und Eigentümer*innen, bringen aber auch Fragen zu Sicherheit, Haftung und Technik mit sich. In dieser Folge sprechen Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle und Jörg Sutter, Diplom-Physiker und Experte der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS), erklärtr, was moderne Normen für Stecker-Solar-Geräte regeln – und wie Verbraucherinnen davon profitieren.In dieser Folge geht es um Sicherheitsrisiken von harmlos bis gefährlich, die neue Produktnorm für Steckersolargeräte, Leistungsgrenzen für Wechselrichter und Module, die Verwendung des Haushaltssteckers und praktische Kriterien, an denen man sichere Balkonkraftwerke erkennt.Relevante Normen/Gesetze und LinksRatgeber Photovoltaik - Solarstrom und Batteriespeicher für mein Haus: https://shop.verbraucherzentrale.de/rubriken/alle-titel-von-a-z/ratgeber-photovoltaik/9783863364274Fragen und Antworten (FAQ) zu Steckersolar https://www.dgs.de/beratung-und-kompetenz/themenseite-steckersolargeraete/faq/Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)Webinar zu Balkonkraftwerken: https://www.din.de/de/ueber-normen-und-standards/nutzen-fuer-den-verbraucher/verbraucherrat/presse/mediathekDIN VDE V 0126-95 Steckersolargeräte für Netzparallelbetrieb - Teil 95: Sicherheitsanforderungen und Prüfungen
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Mittendrin statt nur dabei: Verbraucherschutz in der Normung
Normen begegnen uns täglich – doch wer sorgt eigentlich dafür, dass sie auch im Sinne der Verbraucher*innen entstehen? In der ersten Folge der sechsteiligen Podcast-Serie „Normen für alle“ spricht Michaela Hildebrandt aus der DIN-Verbraucherrat-Geschäftsstelle mit Prof. Dr. Werner Daum, dem Vorsitzenden des Beirats des DIN-Verbraucherrats. Werner Daum zeigt, wie ein dauerhaftes Interesse an Normung ein ganzes Leben begleiten kann und welche Motivation hinter diesem Engagement steckt.In dieser Folge geht es um Aufbau und Rolle des DIN-Verbraucherrats – und darum, wie Verbrauchersicht, Sicherheit und Alltagstauglichkeit in Normen einfließen. Dabei spielt auch der gesellschaftliche Nutzen eine zentrale Rolle. Außerdem wird erklärt, wie der DIN-Verbraucherrat auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene eingebunden ist.Diese Auftaktfolge macht die Menschen und Strukturen sichtbar, die dafür sorgen, dass „Normen für alle" mehr als nur ein Titel sind.Relevante Normen/Gesetze und LinksDIN EN 13068-1 „Zerstörungsfreie Prüfung - Radioskopische Prüfung - Teil 1: Quantitative Messung der bildgebenden Eigenschaften“DIN EN 60335 „Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 1: Allgemeine Anforderungen“
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Zwischen Licht und Schatten - Tethered Caps und die Perspektive der Verbraucher*innen
Seit dem 3. Juli 2024 dürfen Einweggetränkebehälter bis 3 Liter nur noch mit fest verbundenen Deckeln verkauft werden, unter anderem um Plastikmüll zu reduzieren. Was das für Verbraucher*innen im Alltag bedeutet, beleuchten wir in dieser Podcastfolge.
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Verbraucherschutz in der Normung – In dieser Podcastreihe stellen wir Euch spannende Themen aus der Arbeit des DIN-Verbraucherrats vor. Von A wie „Automatische Identifikation“ bis Z wie „Zahnpflegeartikel“ – Hier ist für jede/jeden Verbraucher*in ein spannendes Normungsthema dabei!
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