Ostwärts: Es geschah überall

PODCAST · education

Ostwärts: Es geschah überall

Ostwärts. Ein Spaziergang durch den Saale-Orla-Kreis – Sonderreihe: Es geschah überall Eine Podcastreihe der Volkshochschule Saale-Orla-Kreis zum Thema NS-Unrecht, Erinnerungskultur und lokale GeschichteMit der Podcast-Sonderreihe „Ostwärts. Es geschah überall“will die Volkshochschule Saale-Orla-Kreis die historisch-politische Bildung und demokratische Werte stärken. Die Beiträge zeigen: Nationalsozialismus war kein fernes oder abstraktes Geschehen – er geschah überall, auch im Saale-Orla-Kreis.Die Folgen beleuchten regionale Ereignisse, Orte und Biografien aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie erzählen vom Aufstieg der Diktatur, von Leid, Verfolgung und Widerstand und stellen lokale Gedenkstätten sowie Formen der Erinnerungskultur vor. Gespräche mit Regionalforschenden, Beiträge sekundärer Zeitzeug:innen und Expert:innen machen dabei deutlich, wie eng nationale Geschichte und lokale Erfahrungen miteinander verbunden sind. Jede Folge lädt dazu ein, Geschichte kritisch zu reflek

  1. 6

    Zwangsarbeit im Orlatal - Der dunkle Schatten des Walpersberges

    Inhaltswarnung**: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörer*innen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren. In dieser weiteren Sonderepisode von Ostwärts, die in Anlehnung an das Projekt „Erinnerungsbrücken – Es geschah überall“ entstanden ist, treffen wir den ehemaligen belgischen Soldaten Patrick Brion, der sich vorwiegend mit der Geschichte des Walpersberges 1944 und 1945 beschäftigt.

  2. 5

    Zwischen Industrie und Stadtgesellschaft - NS-Zwangsarbeit in Pößneck

    Inhaltswarnung**: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörer*innen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren. In dieser Episode sprechen wir mit Beate Sickel über die Entwicklungen in Pößneck und dem nördlichen Saale-Orla-Kreis. Wir versuchen zu beleuchten, welchen Stellenwert Zwangsarbeitende für die Industrie und die Bevölkerung der Stadt und die Umgebung hatte, welche Formen von Zwangsarbeit es gab und welchen schwierigen Arbeitsbedingungen die Menschen vor Ort unterlagen. Zugleich thematisieren wir, warum regionale Erinnerungskultur noch heute von so großer Bedeutung ist.

  3. 4

    Vom Marsch des Lebens 2015 - Erinnerungskultur in Saalburg

    In dieser, weiteren Sonderfolge, die angelehnt ist an das Projekt „Erinnerungsbrücken – Es geschah überall“, treffen wir die beiden Initiatoren des Erinnerungsprojektes „Marsch des Lebens“ und sprechen über diese Form der Gedenkkultur ebenso, wie Reisen nach Israel und Gedenkfahrten in verschiedene KZ Gedenkstätten, die die Beiden gemeinsam mit vielen verschiedenen Menschen, unter anderem auch Überlebenden der Shoa absolviert haben. Wir reden auch über die Wichtigkeit von Vergebung und Versöhnung. Vorab sprach Moderator M.Kruppe mit dem Bürgermeister der Gemeinde Saalburg-Ebersdorf über die Bedeutung von Gedenkkultur und den Marsch des Lebens in der Region.

  4. 3

    Häftlinge, Zeichen, Erinnerung: Das KZ-Außenlager Laura in Lehesten

    Inhaltswarnung**: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörer*innen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren. Bei Bedarf Pause einlegen. Was geschah im KZ-Außenlager Laura in Lehesten? Im Gespräch mit Patrick Metzler von der KZ-Gedenkstätte Laura geht es um das erlittene Unrecht der Häftlinge, die Reaktionen der Bevölkerung und die Bedeutung des Ortes in der Erinnerungskultur der DDR. Außerdem sprechen wir darüber, warum Erinnerungsarbeit bis heute wichtig ist und welche Orte im Landkreis dabei eine Rolle spielen.

  5. 2

    Vom Aufstieg der Täter oder: Ein Leben im Gleichschritt

    Inhaltswarnung**: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörer*innen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren. Bei Bedarf Pause einlegen. Die Interviews spiegeln die persönlichen Einschätzungen unserer Regionalhistoriker:innen wider. Sie erklären historische Entwicklungen (z. B. den Aufstieg der NSDAP in der Region) aus ihrer fachlichen Perspektive und können von der Position der Förderstelle für politische Bildung, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen. Wie erlebte die Bevölkerung Pößnecks und des Saale-Orla-Kreises den Übergang zur NS-Diktatur? In dieser Episode spricht der Regionalforscher Karl Ernst über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor 1933, die alltäglichen Erfahrungen der Menschen während der Machtübernahme und Formen von Unrecht in Stadt und Region. Außerdem diskutieren wir, warum regionale Erinnerungskultur heute wichtiger denn je ist.

  6. 1

    Als die Demokratie zerbrach - Das Jahr 1933 in der Orla-Region

    Inhaltswarnung**: NS-Unrecht, Gewalt, Diskriminierung, Täterperspektiven. Für sensible Hörer*innen ggf. belastend. Empfohlen ab 14 Jahren. Bei Bedarf Pause einlegen. Die Interviews spiegeln dabei die persönlichen Einschätzungen unserer Regionalhistoriker:innen wider. Sie erklären historische Entwicklungen (z. B. den Aufstieg der NSDAP in der Region) aus ihrer fachlichen Perspektive und können von der Position der Förderstelle für politische Bildung, dem aktuellen Forschungsstand und der Linie dieses Podcasts abweichen. In dieser Sonderfolge der Reihe Ostwärts spricht M. Kruppe mit dem Regionalhistoriker und Kreisheimatpfleger Jürgen Klimpke aus Schleiz. Im Mittelpunkt steht sein Buch „124 Tage 1933 – Und plötzlich war Deutschland ein anderes“, in dem Klimpke die Machtübernahme der Nationalsozialisten in der Region detailliert untersucht. Als ehemaliger Bürgermeister von Schleiz und Autor zahlreicher Heimathefte beantwortet er unsere Fragen auf Basis seiner gründlichen Recherchen. Er wirft damit auch Kontroversen auf. Welche Argumente fandest du überzeugend, welche nicht – und warum? Was hat Dir gefehlt? Sende uns ein Feedback! Die Reihe „Ostwärts. Es geschah überall“ der Volkshochschule Saale-Orla-Kreis will historisch-politische Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Werte stärken – und zeigt auf, dass NS-Unrecht direkt vor unserer Haustür geschah.

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Ostwärts. Ein Spaziergang durch den Saale-Orla-Kreis – Sonderreihe: Es geschah überall Eine Podcastreihe der Volkshochschule Saale-Orla-Kreis zum Thema NS-Unrecht, Erinnerungskultur und lokale GeschichteMit der Podcast-Sonderreihe „Ostwärts. Es geschah überall“will die Volkshochschule Saale-Orla-Kreis die historisch-politische Bildung und demokratische Werte stärken. Die Beiträge zeigen: Nationalsozialismus war kein fernes oder abstraktes Geschehen – er geschah überall, auch im Saale-Orla-Kreis.Die Folgen beleuchten regionale Ereignisse, Orte und Biografien aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie erzählen vom Aufstieg der Diktatur, von Leid, Verfolgung und Widerstand und stellen lokale Gedenkstätten sowie Formen der Erinnerungskultur vor. Gespräche mit Regionalforschenden, Beiträge sekundärer Zeitzeug:innen und Expert:innen machen dabei deutlich, wie eng nationale Geschichte und lokale Erfahrungen miteinander verbunden sind. Jede Folge lädt dazu ein, Geschichte kritisch zu reflek

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