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PODCAST · society

#unravel

In #unravel spreche ich mit Männern über Männlichkeit. Warum? Weil ich überzeugt bin, dass wir, wenn wir über Ungleichheit sprechen, nicht nur über Frauen sprechen können. Männlichkeit und ihre gesellschaftlichen Bilder verändern sich – aber wie genau? Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Und welche Rolle spielen Männer selbst in diesem Wandel?

  1. 11

    #Millerntor-Gallery-Special: Erika & Marie, wie viel Alpha braucht die Liebe noch?

    Millerntor-Gallery-Spezial: Ein Walk-in-Interview Marie und Erika sind spontan in mein Podcaststudio auf der Millerntor Gallery in Hamburg gekommen – zwei Frauen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf Männlichkeit, Dating und Beziehung. Diese Folge ist ein ehrliches und intuitives Gespräch über gesellschaftliche Prägung, verletzliche Stärke und die Frage, ob man Männer noch „educaten“ sollte – oder wann es Zeit ist, zu gehen.Ihr werdet hören:Marie spricht über ein Männlichkeitsbild, das in ihren Augen ausgedient hat – und warum sie in ihrer Beziehung erlebt, dass Intersektionalität echtes gegenseitiges Lernen ermöglicht.Erika erzählt vom Dating-Alltag zwischen performativer Wokeness, den Folgen der scheinbar unendlichen Alternativen in Dating Apps und dem Wunsch nach Empathie und Sicherheit.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum emotionale Bildung schon bei Jungen anfangen sollte, wie Männer lernen können, Gefühle zu zeigen – und warum Humor manchmal der ehrlichste Weg zur Heilung ist.Ein Gespräch über Männlichkeit, Verletzlichkeit und die Kunst, sich als Mensch zu begegnen.💡 Mehr als ein MännerbildMännlichkeit darf vielfältig sein – Stärke, Fürsorge, Sanftheit dürfen nebeneinander existieren.💜 Empathie statt EgoBleiben sollte das Menschliche – Beziehungen auf Augenhöhe, jenseits von Rollen.📱 Dating & MaskenViele Männer performen „Wokeness“, aber echte Reflexion zeigt sich erst im Handeln.😢 Gefühle zeigen lernenEmotionale Bildung muss früh beginnen – durch Vorbilder in Büchern, Musik und Kunst.⚖️ Investieren mit GrenzenEs lohnt sich nur, wenn beide bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und zu wachsen.00:00 Walk-in Session auf der Millerntor Gallery01:00 Was Männlichkeit bleiben darf – und was gehen kann03:30 Datingerfahrungen & performative Wokeness06:30 Warum Jungen Gefühle lernen müssen08:30 Intersektionalität in Beziehungen10:45 Humor als Form von Heilung13:00 Wann lohnt es sich, Männer zu „educaten“?18:00 Toxische Beziehungen & Selbstschutz21:00 Neues Miteinander: Vielfalt & EmpathieIhr werdet hören: ehrliche Stimmen, laute Musik, echtes Denken.💜 Abonniert & bewertet #unravel, um mehr solcher Gespräche zu hören – über Gleichberechtigung, Empathie und neue Bilder von Männlichkeit.Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.xoxo,Vanessa

  2. 10

    #8 Lukas, wann wird Vereinbarkeit endlich kein Frauenthema mehr?

    Lukas Hurrle ist Vater von drei Kindern – und jemand, der Vereinbarkeit nicht nur fordert, sondern lebt.Bei Beiersdorf in Hamburg arbeitet er in einer verantwortungsvollen Position und hat gemeinsam mit Kolleg:innen das Väternetzwerk dad.icated gegründet – eine Initiative von Vätern für Väter, die zeigt, wie gelebte Gleichberechtigung im Unternehmen aussehen kann.Diese Folge ist in den schönen Räumen von Beiersdorf entstanden – in ruhiger Atmosphäre, aber mit viel Energie. Und vielleicht ist sie genau deshalb so besonders: weil sie leise, aber eindringlich zeigt, was passiert, wenn Männer anfangen, Verantwortung anders zu denken.Ihr werdet hören:Lukas und ich sprechen darüber, warum Teilzeit kein Karriereknick ist, sondern ein Kulturbeitrag, wie Jobsharing in Führungspositionen funktioniert – und was es bedeutet, wenn Väter ihre Rolle nicht nur „unterstützend“, sondern wirklich partnerschaftlich verstehen.Wir reden über Strukturen, Privilegien und Mut – und über #300kmehr, eine Kampagne, die sichtbar macht, wie viel gesellschaftliches Potenzial freigesetzt würde, wenn Mütter mehr und Väter weniger arbeiten könnten.Ein Gespräch über Vereinbarkeit, Haltung – und die Idee, dass Care Work auch Kulturarbeit ist.Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Lukas:⚡ Teilzeit ≠ weniger Leistung.Wer 60 oder 80 Prozent arbeitet, bringt oft 100 Prozent Fokus. Leistung misst sich nicht an Präsenz, sondern an Wirksamkeit.🤝 Jobsharing ist Führung – nur smarter.Zwei Menschen, eine Rolle, geteilte Verantwortung: ein Modell, das mehr Perspektiven, mehr Stabilität und mehr Innovation ermöglicht.🍼 Care Work = Share Work.Aktive Vaterschaft stärkt Bindung – und entlastet Mütter. Vereinbarkeit ist kein Frauenthema, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.🌱 Netzwerke verändern Kultur.Mit dad.icated hat Beiersdorf ein Väternetzwerk geschaffen, das Austausch, Sichtbarkeit und echtes Umdenken ermöglicht – von innen heraus.📈 #300kmehr: Wenn Arbeit gerechter verteilt wäre.Würden alle Mütter so viel arbeiten, wie sie möchten, und alle Väter so wenig, wie sie möchten, entstünden rechnerisch 300.000 zusätzliche Vollzeitstellen – und unzählige Zufriedenheitsmomente.Chapters00:00 Einstieg & „kleine Erfolge“01:09 Wer ist Lukas – und warum sprechen wir über Vereinbarkeit?03:41 Jobsharing in Führung: gelebte Flexibilität05:15 Warum 40 Stunden kein Produktivitätsmaßstab sind13:52 Wenn Strukturen mitwachsen müssen19:19 Kultur bei Beiersdorf & Entstehung von dad.icated26:47 Aktive Vaterschaft & Teilzeit als Vorbild30:25 Von „Familie oder“ zu „Familie und“ Karriere46:17 Warum ein Väternetzwerk mehr bewirkt als ein Familiennetzwerk52:12 Vereinbarkeitsurlaub & neue Sichtbarkeit53:18 #300kmehr – Kampagne und Wirkung55:28 Mut machen durch Vorbilder59:19 Aktive Vaterschaft als Zukunftsfrage1:00:05 Outro & Dank⸻Ihr werdet sehen:Lukas und mich in einem schönen Konferenzraum bei Beiersdorf– in einem Gespräch, das ruhig beginnt und mit Nachhall endet. Und ihr werdet merken: Wenn wir anfangen, Vereinbarkeit laut zu denken, bewegt sich mehr, als jede Policy es könnte.💜 Seid so lieb und abonniert / bewertet #Unravel – das hilft, neue Stimmen, andere Perspektiven und echte Vorbilder sichtbar zu machen.Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.xoxo, Vanessa

  3. 9

    #Millerntor-Gallery-Special: Jan, wie bist du dir selbst begegnet?

    Millerntor-Gallery-Spezial: Ein Walk-in-Interview Jan ist selbstständig, Vater – und jemand, der Männlichkeit als sein größtes Geschenk an sich selbst beschreibt. Über Coaching, Community und Sport hat er gelernt, Scham zu demaskieren, innere Stabilität aufzubauen und seine Rolle in Familie und Beruf neu zu gestalten.Diese Folge ist bei der Millerntor Gallery in diesem Jahr in Hamburg entstanden – mitten im Trubel, mit Musik im Hintergrund und der offenen Tür meines Studios. Jan hat die Einladung spontan angenommen: Walk-in, Drink in der Hand, ehrliches Gespräch.Ihr werdet hören:Jan und ich sprechen darüber, wie er über Coaching & Communityarbeit seine eigenen Muster hinterfragt hat. Wir diskutieren, welche Rolle Scham in seinem Leben spielte, warum körperliche Präsenz (Krafttraining, Eisbaden, Rennradfahren) ein Gamechanger für seine mentale Stabilität wurde und wie sich seine Beziehungen zu seinen Kindern dadurch verändert haben.Es geht um Führung – im Familienalltag wie im Beruf – und darum, warum Männer genauso lernen müssen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, Pausen zuzulassen und sich selbst im Körper zu spüren.Ein Gespräch über Männlichkeit, Präsenz und die Kraft, sich selbst neu kennenzulernen.Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Jan:💡 Männlichkeit als GeschenkReflexion und Coaching haben für Jan neue Türen geöffnet – weg von alten Idealen, hin zu einem lebensdienlichen Selbstbild.🙈 Scham demaskierenDie größte Angst wurde sichtbar – und dadurch transformierbar. Erkenntnis: Befreiung entsteht durch Benennen.💪 Körper als RessourceKrafttraining, Eisbaden, Ausdauer: Körperliche Präsenz stärkt Klarheit und mentale Stabilität.👨‍👧 Neue FamilienrollenSeine Kinder reagieren auf die gewonnene Stabilität – und fordern auch mal aktiv „Papa-Ansagen“ ein.🌊 Pausen sind kein LuxusWie im Leistungssport: Regeneration ist Voraussetzung für Performance – im Beruf und im Leben.Chapters00:00 Walk-in Session auf der Millerntor Gallery01:00 Coaching & Community: Der Einstieg ins Thema Männlichkeit04:30 Scham als demaskierte Angst07:45 Veränderungen in der Partnerschaft & zu den Kindern09:30 Männliche Führung und Selbstständigkeit11:00 Körperarbeit, Sport & Eisbaden12:30 Bedürfnisse wahrnehmen statt FOMO14:20 Weibliche Anteile zulassen15:30 Rat an den kleinen JanIhr werdet sehen:Jan und mich – mitten im Gallery-Trubel, zwischen Musik, Stimmen und ehrlichen Worten.Und ihr werdet spüren: Manchmal reicht eine offene Tür, um ein Gespräch zu beginnen, das alles verändern kann.💜 Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – das hilft, neue Stimmen, andere Perspektiven und echte Vorbilder sichtbar zu machen.Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.xoxo, Vanessa

  4. 8

    #7 Hans, hat dich das Vatersein noch mehr politisiert?

    Hans Rusinek ist Arbeitsforscher, Autor und Berater – und bezeichnet sich selbst als „Pracademic“, weil er Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis baut. Seine Themen: Purpose, Care-Arbeit und die Frage, wie Arbeit in Zeiten von Krisen Sinn behalten kann.Diese Folge ist wieder mal im Vintage Park Studio in Hamburg entstanden. Das werdet ihr hören:Hans und ich sprechen darüber, warum Arbeit kein notwendiges Übel ist, sondern ein menschliches Biotop, das wir retten müssen. Wir diskutieren Care-Arbeit als Fundament unserer Gesellschaft, die Vereinbarkeitskrise, die an Strukturen scheitert, und warum Elternschaft politisiert.Hans reflektiert, was eine progressive Vaterrolle ausmachen könnte, warum es dringend neue Vorbilder für Männer braucht – und wie wir mit der „16. Sekunde“ im Alltag patriarchale Muster durchbrechen können.Ein Gespräch über Arbeit, Care und Gleichstellung – und über die Kraft, im Kleinen anzufangen.Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Hans:🌱 Arbeit retten statt abschaffenArbeit stiftet Sinn, Gemeinschaft und Anerkennung – wir brauchen sie als gesellschaftliches Biotop, nicht als reines Output-System.🍼 Care-Arbeit ist ökonomisch und politisch zentralFrigga Haugs 4-in-1-Modell zeigt: Ohne Care-, politische und Selbstarbeit bricht auch Lohnarbeit zusammen.⚖️ Vereinbarkeit ist ein StrukturthemaNicht die Eltern „müssen sich anpassen“, sondern Organisationen, Politik und Gesellschaft. Teilzeit-Beförderungen, faire Elternzeitmodelle und Kita-Infrastruktur sind entscheidend.👨‍👧 Neue Männlichkeit braucht neue VaterbilderHans denkt über progressive Vaterrollen nach: weniger Kontrolle, mehr Mut, Empathie und Hinwendung zur Gesellschaft.⏱️ Die „16. Sekunde“Zukunft passiert in Mikropraktiken. Muster erkennen – und im nächsten Moment bewusst eingreifen, statt sie weiterzuschreiben.Chapters00:00 Willkommen im Studio04:10 Vom Berater zum „Pracademic“09:15 Arbeit retten, statt sie abzuschaffen17:00 Care-Arbeit und das 4-in-1-Modell24:30 Elternschaft als politische Erfahrung34:20 Neue Männlichkeit & progressive Vaterrolle47:30 Warum es neue, männliche Vorbilder braucht57:50 Die „16. Sekunde“ – Veränderung im Alltag1:10:00 Hoffnungsvoll in die ZukunftIhr werdet sehen:Hans und mich – Face-to-Face im Studio, zwischen Gelächter, sprudelndem Wasser und dichten Gedankengängen.💜 Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – das hilft, neue Stimmen, andere Perspektiven und echte Vorbilder sichtbar zu machen.Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.xoxo, Vanessa

  5. 7

    #6 Detlef, Karriere gemacht. Krise gehabt. Und nun?

    Detlef Arnold war über 30 Jahre Geschäftsführer in großen Kommunikationsagenturen – und ist heute Gründer von G50 Unleashed, einer Initiative, die sich für ein neues, vielfältigeres Bild von Menschen ab 50 einsetzt.Diese Folge ist bei der Millerntor Gallery in Hamburg entstanden – ihr hört im Hintergrund das bunte Treiben, Türenklappen, Stimmengewirr und manchmal auch ein beherztes Lachen direkt vorm Studio.Ihr werdet hören:Detlef und ich sprechen über die Krise, die ihn an seinem 59. Geburtstag ereilte – und darüber, wie sie ihn dazu brachte, seine Vorstellungen von Männlichkeit, Führung und Erfolg grundlegend zu hinterfragen.Wir diskutieren, wie es ist, als Mann im Alter plötzlich in eine Schublade gesteckt zu werden („alter weißer Mann“), was emotionale Führung in der Praxis bedeutet – und warum so viele Männer nie gelernt haben, über ihre Gefühle zu sprechen.Ein Gespräch über Kontrollverlust, Verletzlichkeit – und die Kraft, sich selbst nochmal neu zu erfinden.💥 Krisen sind nicht das Ende – sie können der Anfang sein.Detlef beschreibt, wie ihn die Nachricht, dass er Opa wird, völlig aus der Bahn geworfen hat – und warum genau das der Startschuss für G50 Unleashed wurde.🧠 Emotionale Führung ist ein politisches Statement.Tränen im Meeting? Für Detlef kein Tabu. Er plädiert dafür, Gefühle auch im beruflichen Kontext zu zeigen – und sieht darin keine Schwäche, sondern eine Führungsqualität.🪞 Viele Männer sind emotional nicht angebunden – und merken es nicht.Wir sprechen darüber, warum Emotionen oft verdrängt oder nicht benannt werden – und welche Folgen das auf individueller wie gesellschaftlicher Ebene hat.🧱 Der Begriff „alter weißer Mann“ macht mehr kaputt als sichtbar.Detlef kritisiert die pauschale Abwertung älterer Männer – und setzt sich für differenzierte, positive Altersbilder ein.⚖️ Männliche Privilegien erkennen – und partnerschaftlich gestalten.Detlef erzählt, wie er mit seiner Frau Vereinbarkeit gelebt hat, lange bevor es Elternzeitmodelle gab – und warum Care-Arbeit nicht „mitgedacht“, sondern mitgetragen werden muss.Chapters00:00 Willkommen im Studio03:33 Krise mit 59: „Herzlichen Glückwunsch, Opa“07:55 Warum wir ein neues Altersbild brauchen14:25 Männer, Emotionen und Sprachlosigkeit20:11 Wie Führung aussieht, wenn man fühlt29:24 Tränen im Management – geht das?35:05 Innere Klarheit vs. äußere Bewertung40:36 Männliche Allianzen & emotionale Sicherheit48:40 „Alter weißer Mann“ – Zuschreibung mit Wirkung57:59 Die besten Jahre kommen noch1:08:03 Männliche Privilegien im Alltag1:14:03 Was Detlef seinem jüngeren Ich raten würdeIhr werdet sehen:Detlef und mich – in meinem zuckersüßen, improvisierten Podcast-Studio bei der Millerntor Gallery, zwischen Neon-Tape und Blumenvase.Und ihr werdet merken: Es braucht mehr Gespräche wie dieses, damit sich Männlichkeit verändern darf.💜 Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – das hilft, neue Stimmen, andere Perspektiven und echte Vorbilder sichtbar zu machen.Danke fürs Zuhören – und fürs Weiterdenken.xoxo, VanessaDie 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Detlef:Chapters

  6. 6

    #5 Hansjörg, was passiert, wenn man einfach immer weitermacht?

    Hansjörg Zimmermann ist Autor, langjähriger Manager, Professor – und jemand, der ganz offen über Burn-on, Scheitern und die Veränderung von Männlichkeitsbildern spricht.Diese Folge ist auf der Millerntor Gallery in Hamburg entstanden – ihr könnt im Hintergrund das Wuseln und Getöse hören, gelegentlich schaut jemand in's improvisierte Podcast Studio rein. Ihr werdet hören: In diesem Gespräch reflektieren Hansjörg Zimmermann und ich über Emotionen, Verletzlichkeit und den Mut, offen über persönliche Krisen zu sprechen. Wir diskutieren die Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf Männer und Frauen, die Rolle von Care-Arbeit und warum Führungsetagen dringend neue Vorbilder brauchen. Hansjörg erzählt von seinem Burn-on, zwei Klinikaufenthalten, und wie das Schreiben über sein eigenes Scheitern zum Wendepunkt wurde. Außerdem geht es um die Herausforderungen und Veränderungen von Männlichkeit, die Wichtigkeit von Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie und darum, warum „Pause machen“ oft die mutigste Entscheidung ist.Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Hansjörg:1. Burn-on ist tückisch, weil es von außen nicht sichtbar ist.Hansjörg beschreibt, wie er permanent auf Hochtouren lief, ohne die klassischen Burn-out-Symptome zu haben – bis sein Körper abrupt stoppte. Außen wirkte er erholt und erfolgreich, innen sah es ganz anders aus.2. Scheitern gehört ins Rampenlicht – gerade bei Männern.Er erzählt offen von beruflichen und privaten Rückschlägen und davon, wie wichtig es ist, diese nicht zu verstecken, sondern daraus zu lernen und anderen damit Mut zu machen.3. Gefühle zeigen ist ein Lernprozess.Nähe zulassen – körperlich wie emotional – war für ihn lange ungewohnt. Erst in den letzten Jahren konnte er Berührungs- und Verbindungsängste abbauen, was sein Leben bereichert hat.4. Führung braucht Vereinbarkeit – und die fängt bei Männern an.Männer in Führungspositionen müssen Care-Arbeit und private Verantwortung sichtbar leben, auch wenn das im Management immer noch anecken kann.5. Offenheit kann Brücken bauen.Indem er öffentlich über Burn-on, Rollenbilder und Scheitern spricht, will Hansjörg anderen Männern den Zugang zu Hilfe erleichtern – und Vorbilder schaffen, die Erfolg neu definieren.Chapters00:00 Emotionen und Verletzlichkeit zeigen03:05 Ungewöhnliche Rollen als Mann leben06:03 Patriarchale Strukturen und ihre Prägung09:14 Burn-on: Immer brennen, nie ausbrennen – bis zum Zusammenbruch14:45 Therapie, Offenheit und gesellschaftliche Tabus20:28 Die Bedeutung von Scheitern27:39 Männlichkeit im Wandel der Zeit33:57 Vereinbarkeit von Beruf und Familie41:15 Führungskultur und neue Vorbilder47:30 Die Rolle als Brückenbauer für Männer in Führung53:11 Vision für eine gleichberechtigte ArbeitsweltIhr werdet sehen:Hansjörg Zimmermann und mich face-to-face in meinem nachgestellten Podcast Studio auf der Millerntor Gallery.Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – ich freue mich riesig über eure Unterstützung! 🫶🏼xoxo, Vanessa

  7. 5

    #4 Micha, wann hast du das letzte Mal geweint?

    Micha Fritz ist einer der Co-Gründer von Viva con Agua und du kannst ganz easy Teil der Community werden und Viva con Agua und die Vision „Wasser für alle, alle für Wasser“ unterstützen. Wie? Keep the water flowing direkt spenden für das Menschenrecht auf Wasser und das Projekt Johns Rig unterstützen oder hör rein in den sozialen Podcast „Viva la Social“ von und für Viva con Agua: Hier anhörenFalls du noch auf der Suche nach einem Geschenk bist, verschenk doch eine individualisierte Spende an deine Lieben.Ihr werdet hören: In diesem Gespräch reflektiere Michael Fritz, dem Co-Founder vom Viva con Aqua, und ich über Emotionen, Verletzlichkeit und die Herausforderungen des Vaterseins. Wir diskutieren die Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf die Gesellschaft und die persönliche Entwicklung, sowie die Rolle von Frauen und Feminismus in der heutigen Zeit. Micha erzählt über seine Erfahrungen mit Viva Con Agua und die Bedeutung von Leadership und Diversität in der Gesellschaft. Außerdem geht es um die Herausforderungen und Veränderungen von Männlichkeit, die Rolle von Vorbildern in der Musik und die Notwendigkeit neuer Narrative für Männer in unserer Gesellschaft. Wir beleuchten die Schwierigkeiten, die Männer im Umgang mit Emotionen und Beziehungen haben, und betonen die Wichtigkeit von Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie. Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Micha:1. Männer müssen lernen, ihre Emotionen zuzulassen.Gefühle zu zeigen ist kein Makel, sondern eine Stärke – besonders in Führung. Wer nicht über seine Emotionen sprechen kann, bleibt in Beziehungen und im Business begrenzt.2. Care-Arbeit ist keine Heldentat – sondern Teil des Jobs.Gleichberechtigung beginnt zu Hause. Wer Verantwortung ernst nimmt, teilt nicht nur mit, sondern rechnet, reflektiert und handelt. Applaus braucht es dafür nicht, nur Ehrlichkeit.3. Patriarchale Strukturen schaden auch Männern.Das alte Rollenbild setzt Männer unter enormen Druck: stark sein, funktionieren, bloß keine Schwäche zeigen. Diese Erwartungshaltung macht einsam – und beziehungsunfähig.4. New Work braucht innere Arbeit.Wer Vielfalt und moderne Führung ernst meint, muss bei sich selbst anfangen: mit Reflexion, Selbstwahrnehmung und der Bereitschaft, alte Muster zu hinterfragen.5. Beziehungen sind kein Selbstläufer – sondern das wichtigste Projekt.Wer privat stabil sein will, muss Beziehungsarbeit ernst nehmen: planen, kommunizieren, Verantwortung teilen. Ein gemeinsames Leben verdient die gleiche Aufmerksamkeit wie jedes berufliche Projekt.Chapters00:00 Emotionen und Verletzlichkeit zeigen03:05 Die Herausforderungen des Vaterseins06:03 Patriarchale Strukturen und deren Auswirkungen08:59 Privilegien und persönliche Entwicklung11:54 Die Rolle der Frauen in der Gesellschaft14:56 Feminismus und Care-Arbeit18:03 Die Bedeutung von Leadership und Diversität20:28 Die Bedeutung von Vorbildern in der Musik24:04 Männlichkeit im Wandel der Zeit27:39 Die Herausforderungen der modernen Männlichkeit30:05 Neue Narrative für Männer in der Gesellschaft33:57 Vereinbarkeit von Beruf und Familie38:59 Lernen und persönliche EntwicklungIhr werdet sehen:Michael Fritz und mich im digitalen Setup.Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – ich freue mich riesig über eure Unterstützung! 🫶🏼xoxo, Vanessa

  8. 4

    #3 Daniel & Jacomo, brauchen wir Allyship für Männer?

    Ihr werdet hören:Ein ganz besonderes Gespräch mit Daniel und Jacomo, den beiden Autoren von New Work Men. Es geht um Männlichkeit – klar! Aber eben nicht nur: Wir sprechen über innere Arbeit, emotionale Selbstanbindung, Patriarchatskritik, Veränderung in Organisationen, toxische Rollenmuster, Sehnsüchte und die große Frage, wie Männer in eine neue Version von sich selbst hineinwachsen können.Und ja, es wird tief, ehrlich – und auch mal unbequem.Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Daniel und Jacomo:1. Männlichkeit im Wandel braucht Räume – nicht nur Forderungen.Viele Männer fühlen sich vom Diskurs um Gleichberechtigung eher angeklagt als eingeladen. Daniel und Jacomo zeigen, dass Veränderung nicht durch Druck gelingt, sondern durch sichere Räume für Reflexion und Dialog. Nicht „Du musst dich ändern“ ist der Anfang – sondern: „Schau mal, was sich für dich lohnen könnte.“2. Männer sind auch Opfer des Patriarchats.Ja, sie profitieren von struktureller Macht. Aber: Das Patriarchat amputiert ihnen auch den Zugang zu Gefühlen, Selbstkontakt und Beziehungsfähigkeit. Die erste Gewalt, so zitieren sie Bell Hooks, „geschieht am Mann selbst“. Dieses Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Mitgefühl durchzieht das ganze Gespräch.3. Emotionale Unterdrückung ist kein individuelles, sondern ein kollektives Problem.Jungen werden früh weniger getröstet, weniger gespiegelt, weniger emotional begleitet. Die Folge: Erwachsene Männer haben oft keinen differenzierten Zugang zu ihren Emotionen – und kompensieren mit Leistung, Kontrolle oder Rückzug. Der Preis dafür: Einsamkeit und Konflikte in Beziehungen.4. Organisationen und New Work brauchen neue Männlichkeiten.Empathie, Kooperation, Selbstführung – alles Schlüsselkompetenzen moderner Arbeitswelten. Männer, die diese nicht entwickeln dürfen oder können, laufen Gefahr, in einer sich wandelnden Arbeitswelt den Anschluss zu verlieren. New Work braucht nicht nur neue Strukturen, sondern auch neue Selbstbilder.5. Transformation geht nur gemeinsam.Was es jetzt braucht, ist ein neuer Dialog: Zwischen Männern. Zwischen Frauen und Männern. Und innerhalb von Organisationen. Daniel und Giacomo fordern: weniger Scham, mehr Resonanz. Weniger Polarisierung, mehr Prozess. Ihr Buch, ihr Projekt und dieses Gespräch laden genau dazu ein.Das Gespräch war interessanter und guter Impuls, ein echtes Miteinander auf Augenhöhe.Und ja – es zeigt: Es ist höchste Zeit, dass wir über neue Männlichkeiten sprechen. Und dass wir es gemeinsam tun.Ihr werdet sehen:Daniel, Jacomo und mich im digitalen Setup.Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt – ich freue mich riesig über eure Unterstützung! 🫶🏼xoxo, VanessaHier geht’s zu Daniel und Jacomos Website https://newworkmen.de/.

  9. 3

    #2 Björn, warum fühlen Männer so wenig?

    Ihr werdet hören:Ein super spannendes Gespräch mit dem Autoren, Psychologen und Männerberater Björn Süfke über Männlichkeit (überrascht euch nicht, oder?) und Gefühle - haben, nicht haben, zeigen, kanalisieren und abspalten. Die 5 wichtigsten Punkte aus dem Gespräch mit Björn Süfke 1. Männlichkeit und GefühlsverboteMänner werden oft früh dazu sozialisiert, ihre Gefühle nicht zuzulassen – mit Ausnahme von Wut. Diese emotionale Unterdrückung führt dazu, dass sie sich im Laufe ihres Lebens zunehmend von ihren Gefühlen distanzieren. Dadurch fehlt ihnen oft der Zugang zu sich selbst, was langfristig Probleme in Beziehungen und im eigenen Wohlbefinden verursachen kann.2. Männliche Gefühlsabwehr und ihre FolgenUm nicht mit ihren Emotionen konfrontiert zu werden, nutzen Männer häufig Abwehrmechanismen wie Rationalisierung, übermäßige Leistungsorientierung oder Ablenkung durch Sport, Zocken oder Humor. In manchen Fällen kann dies auch in Gewalt umschlagen. Viele Männer kommen erst in Krisensituationen dazu, ihre Gefühle zu hinterfragen.3. Die gesellschaftliche Veränderung und der BacklashWährend junge Frauen zunehmend feministische und gleichberechtigte Perspektiven vertreten, gibt es unter jungen Männern eine gegenläufige Entwicklung. Viele sind verunsichert, weil traditionelle Männlichkeitsbilder infrage gestellt werden, und suchen Halt in antifeministischen Strömungen. Diese Verunsicherung wird häufig nicht ausreichend aufgefangen, weshalb Männer sich in toxischen Online-Communities radikalisieren.4. Niedrigschwellige Wege für Männer, ihre Gefühle zu erkundenBjörn empfiehlt, bewusst emotionale Filme oder Musik zu konsumieren und zu beobachten, welche Szenen oder Texte einen berühren. Dies kann ein erster Schritt sein, sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen, bevor man sich aktiv in Gespräche begibt oder professionelle Hilfe sucht.5. Männlichkeit als gesellschaftliches Thema und die Bedeutung von VorbildernDie Veränderung von Männlichkeit kann nur als gesellschaftlicher Prozess geschehen. Männer, die sich reflektieren und neue Wege gehen, brauchen unterstützende Räume – sei es in Beratungsstellen, Unternehmen oder im privaten Umfeld. Gleichzeitig ist es wichtig, positive männliche Vorbilder sichtbar zu machen, die alternative Männlichkeitsbilder verkörpern und zeigen, dass emotionale Kompetenz und Verletzlichkeit eine Stärke sind.Das Gespräch hat viele tiefgehende und wichtige Impulse gegeben – und zeigt, dass wir neue Narrative für Männlichkeit brauchen, die Männern und der Gesellschaft insgesamt gut tun.Ihr werdet sehen: Leider nichts, denn die Folge haben wir ohne Video aufgenommen. Mehr Fokus auf's Gesagte! 😇Seid so lieb und abonniert / bewertet #unravel direkt, darüber würde ich mich unglaublich freuen! 🫶🏼xoxo, VanessaHier geht es zu Björns Instagramkanal.

  10. 2

    #1 Darling, let’s talk about Männlichkeit 🔥❤️

    Ihr werdet hören: ​Ein Gespräch mit meinem Mann in der ersten Folge #Unravel​Ehrliche Antworten auf schwierige Fragen zum Thema Männlichkeit​Ehrliche Fragen zu Themen wie „was ist eigentlich noch ok? Und was war es nie?“​Einen feinen Einstieg in die Frage, die mich in #unravel umtreibt: wo sind die Männer, wenn es um das Auflösen von ungleichen Chancen- und Machtverhältnissen in unserer Gesellschaft geht? Hier ist einer! Ihr werdet sehen: ​Das wunderschöne Vintagepark Studio von Kai Lindner, der diese Episode auch produziert hat 🩷🙏 hier geht’s zum Instagram Kanal vom Studio! Seid doch so lieb und abonniert #unravel direkt, das bedeutet mir ganz viel! xoxo,Vanessa

  11. 1

    #0 Trailer für #unravel

    Unravel – Ein Podcast über Männlichkeit, die sich ändern darf.Männlichkeit – was heißt das eigentlich? Wer definiert das? Und warum reden wir so viel darüber, was Frauen tun müssen, um gleichberechtigt zu sein, aber kaum darüber, was Männer tun können – oder vielleicht auch lassen sollten?InUnravel spreche ich mit Männern über genau das: über Erwartungen, Prägungen, blinde Flecken und darüber, wie sie mit dem Wandel umgehen. Zwischen Vatersein, Karriere, Care-Arbeit und der Frage, wie viel emotionale Last ein Mann eigentlich tragen muss, bevor er darüber spricht.🎙Unravel – Ein Podcast für alle, die nicht stehen bleiben wollen.

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In #unravel spreche ich mit Männern über Männlichkeit. Warum? Weil ich überzeugt bin, dass wir, wenn wir über Ungleichheit sprechen, nicht nur über Frauen sprechen können. Männlichkeit und ihre gesellschaftlichen Bilder verändern sich – aber wie genau? Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Und welche Rolle spielen Männer selbst in diesem Wandel?

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Vanessa Jobst-Jürgens

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