PODCAST
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
by Thieme Verlagsgruppe
Mit unserem neuen Angebot möchten wir Ihnen unterhaltsameFortbildung, Neuigkeiten und interessante Zusatzinformationen in gewohnter DMWQualität bieten - wann und wo Sie möchten!
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Transfettsäuren – Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
Seit Erfindung der Fetthärtung vor über hundert Jahren hat dieser Prozess eine immense Bedeutung für die Lebensmittel-industrie: Flüssige Pflanzenöle können in streichfähige Fette umgewandelt werden. Allerdings entstehen bei dieser sogenannten partiellen Hydrierung Transfettsäuren, die bei erhöhter Aufnahme das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Doch in den vergangenen Jahren wurde der Gehalt an Transfettsäuren in Lebensmitteln – mit Ausnahme der Milchprodukte – durch umfangreiche Optimierungsprozesse so stark reduziert, dass das Risiko heute als unbedenklich eingestuft werden kann.
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186
Maden und Blutegel: Biologische Wund(er)heiler?
Maden und Blutegel werden in der Medizin schon seit vielen tausend Jahren angewandt. Der Einsatz von Antibiotika hat die Behandlung mit Maden verdrängt, doch in den letzten Jahren wurden diese in der Wundtherapie wiederentdeckt. Und Blutegel werden heute nicht nur in der Komplementärmedizin, sondern auch in der Plastischen Chirurgie eingesetzt. Aber wie sieht es mit der Evidenz der Therapie mit den kleinen ärztlichen Helfern aus?
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185
Behandlungszentren für Patienten mit Ebolavirus-Infektion in Deutschland
Seit März 2014 hält der bislang weltweit größte und derzeit immer noch unkontrollierte Ebola-Ausbruch durch das Zaire-Ebolavirus an und umfasst immer mehr Regionen Westafrikas. Nahezu täglich steigt die Zahl der Erkrankten und Todesfälle. Waren es Anfang August noch 1779 Erkrankungsfälle, so zeigt ein Blick auf die aktuellen Internetseiten der WHO für Ende September eine Erkrankungszahl von über 3600 bestätigten Ebola-Fällen. Nimmt man die „wahrscheinlichen“ Fälle hinzu, so waren es sogar mehr als 6500 Erkrankte und über 3000 Tote.
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184
Gentherapie – Erfolge und viele ungelöste Fragen
Wenn ein Patient ein lebensnotwendiges Protein aufgrund eines Gendefekts nicht selbst produzieren kann, gibt es manchmal die Möglichkeit der lebenslangen medikamentösen Substitution. Wäre es aber nicht einfacher, ihm stattdessen ein neues, „funktionierendes“ Gen zu verabreichen, damit er diese Produktion (wieder) selbst bewerkstelligen kann? Dies ist die einfache wie faszinierende Grundidee der Gentherapie, die sich – trotz interessanter neuer Forschungsergebnisse – zurzeit noch weitestgehend im experimentellen Stadium befindet.
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183
3D-Tomosynthese statt Mammografie?
Die digitale Vollfeld-Mammografie (FFDM) hat sich als Brustkrebs-Screening-Verfahren bewährt. Dabei wird eine dreidimensionale anatomische Struktur zweidimensional abbildet, was zu Überlagerungen führen kann. Diese lassen sich mit der 3D-Technologie der Tomosynthese vermeiden, wodurch die diagnostische Sicherheit steigt und Zusatzuntersuchungen vermieden werden können.
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182
Körperfettwaagen und ihr Einsatz in Sport und Medizin
Körperfettwaagen sind fester Bestandteil zur Analyse der Körperzusammensetzung geworden. In Fitnessstudios und bei Instituten, die Menschen beim Abnehmen unterstützen, ist derzeit ein regelrechter Boom zu beobachten, da die Technik immer ausgefeilter wird und Selbstkontrolle mehr und mehr gewünscht wird. In der Medizin werden Körperfettwaagen hingegen nur begrenzt eingesetzt.
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181
Grippeimpfung – zu niedrige Impfquote bei medizinischem Personal
Impfen lassen oder nicht? Diese Frage stellt sich alljährlich für diejenigen, denen die Ständige Impfkommission (STIKO) die Grippeimpfung empfiehlt – wozu auch medizinisches Personal zählt.
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180
Unkomplizierte Appendizitis – Ist eine Operation immer notwendig?
Während hierzulande bei einer akuten Appendizitis nahezu immer operiert wird, ist in anderen Ländern eine Antibiotikagabe durchaus als Therapiealternative vorgesehen. In den vergangenen Jahren wurden vermehrt internationale Studien veröffentlicht, die dieses Vorgehen propagieren. Wird sich dadurch die Behandlung auch in Deutschland verändern?
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„Goldener Reis“: Humanitäre Hilfe oder Prestigeobjekt?
„Goldener Reis“ enthält artfremde Gene, die zu einer vermehrten Bildung von Beta-Carotin führen. Damit soll armutsbedingter Vitamin-A-Mangel bekämpft werden, der die Gesundheit von Millionen Menschen auf der Südhalbkugel bedroht. Kritiker bemängeln jedoch, dass wichtige Basisdaten noch immer nicht verfügbar sind. Die Befürworter bezichtigen die Gegner der Blockade aus rein ideologischen Gründen und geben ihnen die Schuld am Tod von unzähligen Kindern. Doch dieser ließe sich womöglich durch andere Maßnahmen besser verhindern.
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178
Können uns die Pocken wieder gefährlich werden?
Vor wenigen Wochen beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO), weiterhin Pockenvirenstämme zu Forschungszwecken in ihren beiden Referenzzentren in Russland und den USA aufzubewahren. Für die Wissenschaft, so die WHO, ist die Arbeit mit den Variola-Viren nach wie vor wichtig. Zwar halten Virologen es für sehr unwahrscheinlich, dass die heute verbreiteten Tierpockenviren für den Menschen einmal ähnlich gefährlich werden könnten wie zuvor Variola. Aber sie können es nicht ausschließen.
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177
Möglichkeiten und Grenzen der Optischen Kohärenztomografie
Dank der extrem hohen Auflösung hat sich die Optische Kohärenztomografie (OCT) zu einer Routinemethode in der Augenheilkunde entwickelt. Auch andere Fachgebiete profitie-ren von den Möglichkeiten dieses Bildgebungsverfahrens.
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Alopezie bei Krebstherapie: traumatisch und stigmatisierend
Viele Patienten mit einer Krebsdiagnose fürchten sich vor einer Chemotherapie. Neben der Angst vor Schmerzen und Übelkeit bereitet den meisten vor allem der Haarverlust große Probleme. Gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall zu verhindern oder einzudämmen? Und wie kann man lernen, mit dem Haarverlust umzugehen?
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175
Antioxidanzien: Mehr Schaden als Nutzen?
Viele Menschen nehmen im Glauben, etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun, Antioxidanzien in Form von Nahrungs-ergänzungsmitteln ein. Eine gute Versorgung mit diesen Vitaminen und Spurenelementen ist zweifellos wichtig, allerdings wohl nicht als Supplemente. Denn wie immer mehr Studien zeigen, kann dadurch mehr Schaden als Nutzen angerichtet werden. Das Risiko für Krebserkrankungen kann steigen. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass endogene Mechanismen zur Abwehr von oxidativem Stress ausgeschaltet werden.
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174
Die intestinale Mikrobiota: Das Faktotum im menschlichen Darm
Die menschlichen Darmbakterien erfüllen wichtige Funktionen im Körper, die weitaus vielfältiger sind als nur der Abbau von Nährstoffen: Die intestinale Mikrobiota bildet ein zentrales Kommunikationsorgan zwischen Stoffwechsel, Immunsystem und der Umwelt. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, steigt das Risiko für verschiedene Erkrankungen. Prä- und Probiotika können dann die Aktivität der Mikrobiota stimulieren – ob sie bei Gesunden präventiv wirken, ist jedoch nicht klar.
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173
Ganz andere Umstände: Schwangerschaft nach oder während einer Krebserkrankung
Krebs und Kinderwunsch schließen einander nicht mehr von vornherein aus. Selbst wenn ein Tumor während der Schwangerschaft diagnostiziert wird, muss diese heute nur noch selten beendet werden. Voraussetzung ist jedoch eine Behandlung in einem Krebszentrum, in dem interdisziplinäre Behandlungskonzepte entwickelt werden können. Bei Patienten mit Kinderwunsch sollte bei einer Tumorerkrankung rechtzeitig an fertilitätssichernde Maßnahmen gedacht werden.
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172
Neuerungen in der Strahlentherapie: Fortschritte bei Bestrahlung und Bildgebung
Die Strahlentherapie ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich zielgenauer und schonender geworden. Manche Behandlungen dauern nur noch drei Wochen, und auch die tägliche Bestrahlungszeit ist je nach Technik auf bis zu fünf Minuten gesunken. Gleichzeitig stellt die Komplexität der Behandlung hohe Anforderungen an das medizinische Personal.
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171
Junge Ärzte im Krankenhaus: Arbeit und Leben in Einklang bringen
Die sogenannte Generation Y – zwischen 1980 und 2000 Geborene – ist schon seit einiger Zeit im Arbeitsmarkt angekommen. Wichtig ist diesen unter 35-Jährigen vor allem, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Das ist auch bei jungen Ärzten der Fall. Diese Einstellung fordert von Chefärzten und Klinikleitungen neue Organisationswege in der klinischen Routine, sie kann den Arbeitsalltag im Krankenhaus aber auch bereichern.
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170
Bruxismus: Entspannen statt die Zähne zusammenzubeißen
Mit den Zähnen zu knirschen oder diese aufeinanderzupressen kann handfeste gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Doch warum knirscht der eine nachts mit den Zähnen, während der andere selig schläft? Welche Therapien helfen? Und was können Ärzte zur Behandlung beitragen?
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169
Das Belohnungssystem des Gehirns – immer für eine Überraschung gut
Das Belohnungssystem des Gehirns spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Emotionen wie Freude und Euphorie und ist unverzichtbar für Lernvorgänge, Motivation und Antrieb. Seine Schattenseite: Es ist auch in die Entstehung und Aufrechterhaltung von (Sucht-)Krankheiten involviert. Zudem zeigen neuere Untersuchungen, dass es durch Medikamente beeinflussbar ist.
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168
Musik heilt – ganz individuell
Der Einsatz von Musik zu therapeutischen Zwecken hat eine lange Tradition. Musik wird unter anderem bei Patienten mit Depressionen oder chronischen Schmerzen sowie in der neurologischen Rehabilitation als Behandlungsverfahren eingesetzt. Untersuchungen zur Evidenz der Musiktherapie sind jedoch schwierig.
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167
Patienten mit Anorexia nervosa in der Praxis – was tun?
0,3% aller jungen Frauen zwischen 14 und 18 Jahren in Deutschland sind nach Expertenschätzungen anorektisch. Bei älteren Erwachsenen und Männern ist die Anorexia nervosa zwar seltener, aber nicht minder lebensbedrohlich. Die Gefahr einer Chronifizierung ist sehr groß, gleichzeitig nimmt der Behandlungserfolg mit dem Grad der Chronifizierung ab. Deshalb sind eine frühe Diagnose und die rechtzeitige Einleitung einer Psychotherapie von entscheidender Bedeutung.
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166
Epigenetik: Mittler zwischen Genen und Umwelt
Der Streit, ob den Genen oder der Umwelt die größere Bedeutung für den Phänotyp zukommt, ist alt. Die relativ junge Wissenschaft der Epigenetik zeigt, dass die Interaktion zwischen Genen und Umwelt weit dynamischer und komplexer ist als gedacht. Denn epigenetische Modifikationen können die Genexpression und damit den Phänotyp modulieren, ohne dass Mutationen vorliegen.
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165
Elektronische Zigaretten: „Gesunder“ Rauch und Hilfe zur Abstinenz?
Elektronische Zigaretten finden eine immer größere Verbreitung. Manchen Konsumenten gelten sie als „gesunder“ Ersatz für Tabakprodukte, andere hoffen, mit Hilfe der E-Zigarette einen Weg aus der Nikotinsucht zu finden. Doch auch elektronische Zigaretten enthalten Nikotin – manchmal versetzt mit Aromastoffen. Sind sie tatsächlich ungefährlicher als herkömmliche Zigaretten? Und können sie wirklich einen Beitrag zur Raucherentwöhnung leisten?
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164
Fruktoseunverträglichkeit: Vorsicht vor zu viel Fruchtzucker!
Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Dies liegt nicht nur an besseren Diagnosemöglichkeiten, sondern ist auch auf Veränderungen im Ernährungsverhalten zurückzuführen. So kann eine gesundheitsbewusste Ernährung mit viel Obst und Gemüse auch unangenehme Folgen haben: Nicht jeder Mensch verträgt große Mengen an Fruktose.
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163
Migräne: Akutbehandlung und Prophylaxe
Mit einer Einjahresprävalenz von 11% gehört die Migräne zu den Volkskrankheiten. Auch wenn die Pathogenese noch nicht vollständig geklärt ist: Eine psychosomatische Erkrankung ist die Migräne nicht. Und noch immer wird sie von manchen Ärzten nicht als ernstzunehmende Krankheit betrachtet. Zahlreiche Patienten erhalten daher keine adäquate Behandlung.
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162
Feinstaub: Nicht nur für Lungenerkrankungen verantwortlich
Alle Jahre wieder, wenn es im Winter zu einer Inversionswetterlage kommt, gewinnt Feinstaub an Bedeutung und gelangt in die Schlagzeilen. Früher wurden die Emissionen vor allem für Atemwegsprobleme verantwortlich gemacht, doch nun werden sie auch mit Diabetes mellitus und anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht.
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161
Führt Aluminium in Deos zu Brustkrebs?
In den Drogeriemärkten ist das Deo-Sortiment kaum überschaubar. Produkte, die zur Schweißbekämpfung Aluminiumsalze enthalten, stehen seit einiger Zeit unter Verdacht, die Brustkrebsentstehung zu fördern. Denn bei jahrzehntelanger Anwendung gelangen nicht unerhebliche Aluminium-Mengen über die Haut in den Körper. Doch gibt es für diese Theorie genügend wissenschaftliche Beweise?
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160
Gentechnisch veränderte Mücken gegen Viruserkrankungen
Viele gefährliche Erkrankungen werden von Mücken übertragen: Malaria, Leishmaniose, Denguefieber... Um die Krankheitsüberträger zu bekämpfen, könnten auch genetisch veränderte Insekten eingesetzt werden. Feldversuche gab es bereits, bisher nur außerhalb von Europa. Nun sollen genetisch veränderte Mücken erstmals in Spanien freigesetzt werden.
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159
Bakteriophagen: Eine Alternative zu Antibiotika?
In Zeiten zunehmender Antibiotika-Resistenzen bei Bakterien könnte eine alte Therapieform wieder eingesetzt werden, die in der westlichen Medizin lange in Vergessenheit geraten war: die Behandlung mit Phagen. Befürworter der Therapie weisen auf zahlreiche Vorteile und nur wenig Nachteile hin. In Deutschland wird sie allerdings selten angewendet. Warum?
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158
Cannabis: Nicht nur Suchtmittel, sondern auch Medikament
Seit 2007 erlaubt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Ausnahmefällen, Cannabis für medizinische Zwecke zu verwenden. Seit 2011 ist es für einzelne Indikationen zugelassen. Welche Wirkungen hat Cannabis, welche Nebenwirkungen können auftreten – und besteht auch bei medizinischem Einsatz Suchtgefahr?
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157
Biosimilars – Potenziale, Risiken und offene Fragen
Bereits seit 2006 gibt es in der EU Biosimilars – Nachahmer-Präparate von biotechnologisch erzeugten Arzneimitteln. Nun hat der erste biosimilare monoklonale Antikörper die Zulassung erhalten, der aber erst mit Ablauf des Patents des biomedizinischen Originals 2015 auf den Markt kommen wird.
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156
Suizidprävention: Reden ist Gold
Über Suizid spricht man nicht. Dabei kann ein offener Umgang mit diesem Thema Suizidgefährdeten helfen, einen konstruktiven Ausweg aus ihren Problemen zu finden. Ärzte, vor allem Hausärzte, spielen als Ansprechpartner eine wichtige Rolle. Doch wer ist überhaupt suizidgefährdet, und wie erkennt man dies?
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155
Wie lassen sich die Antibiotika-Verschreibungsraten senken?
Antibiotika werden nicht selten unkritisch eingesetzt und verschrieben, ohne dass dies eigentlich nötig wäre. Die Folgen sind bekannt: Resistente Stämme nehmen kontinuierlich zu. Doch wie steht es eigentlich um das Verschreibungsverhalten deutscher Ärzte, und was lässt sich tun, um bei einer zu hohen Verordnungsrate gegenzusteuern?
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154
Ein Schutzschild gegen Arzneimittelfälschungen
In der letzten Ausgabe der DMW ging es darum, welche Vorschriften es für die Benennung und Verpackung von Medikamenten gibt. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht eine Initiative aus Deutschland, die – basierend auf der europäischen Richtlinie gegen Arzneimittelfälschungen – das Ziel verfolgt, verschreibungspflichtige Arzneimittel fälschungssicher zu machen.
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153
Kein „Schall und Rauch“: Klare Vorschriften für Arzneimittel-Namen
Welche Vorschriften gibt es für die Benennung und Verpackung von Arzneimitteln? Und welche Anstrengungen werden derzeit unternommen, um Medikamente fälschungssicher zu machen? Die Antworten darauf finden Sie in dieser und der nächsten Ausgabe der DMW.
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152
Laser- und Linsenoperationen: Nicht für jede Form der Fehlsichtigkeit geeignet
Seit den 1980er Jahren kann die refraktive Chirurgie Fehlsichtigkeiten per Laser korrigieren, seit Ende der 90er auch mit Hilfe von Linsenimplantationen. Heute lassen nach Informationen der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) etwa 50 000 Patienten jährlich ihre Augen mit einem Laser behandeln. Auch die Zahl der Linsenimplantationen steigt ständig. Doch der Eingriff birgt wie jede OP Risiken.
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151
Assistancemedizin: Kompetente Hilfe bei Erkrankungen im Ausland
Viele Deutsche zieht es in ferne Länder, und das nicht nur in der Urlaubszeit, sondern auch im Rahmen von längeren berufsbedingten Auslandsaufenthalten. Doch was ist, wenn man plötzlich krank wird, womöglich ernsthaft?
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150
Präsentismus: Arbeiten trotz Krankheit
Krankheitsbedingte Fehlzeiten haben in den vergangenen Jahren in Deutschland Rekord-Tiefstände erreicht. Sind die Arbeitnehmer also gesünder als früher? Wahrscheinlich nicht, wie Analysen zeigen. Vielmehr schleppen sich viele Beschäftigte krank zur Arbeit – eine zunehmende und noch wenig erforschte Verhaltensweise, die als Präsentismus bezeichnet wird.
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149
Effektive Sturzprävention durch körperliche Aktivität
Stürze im Alter haben für die Patienten oft fatale Folgen. Häufig resultiert daraus eine dauerhafte Immobilität, die die Lebensqualität erheblich einschränkt. Nicht zuletzt die hohen sozioökonomischen Kosten werfen die Frage auf, wie solchen Sturzereignissen effektiv vorgebeugt werden kann.
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Medizinische Notfälle in Verkehrsflugzeugen: „Ist ein Arzt an Bord?“
„Ist ein Arzt an Bord?“ Eine positive Antwort auf diese Frage kann an Bord von Verkehrsflugzeugen Menschenleben retten. Die demografische Entwicklung bedingt, dass auch Reisende immer älter werden und dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein Mitreisender während eines Fluges medizinische Versorgung benötigt. Wer ärztliche Notfallhilfe leistet, sollte jedoch über die rechtliche Situation Bescheid wissen.
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147
Die AWMF: Mehr als nur Koordination von Leitlinien
Aktuelle und korrekte Leitlinien zu besitzen, ist heute das Ziel jeder medizinischen Fachgesellschaft. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) hilft ihnen bei der Erstellung und Koordination von Leitlinien. Doch dies ist nur eine von vielen Aufgaben der AWMF.
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146
Suchtmedizin: Mehr Ärzte für die Substitutionsbehandlung benötigt
Die Substitutionsbehandlung drogenabhängiger Patienten hat immer noch ein schlechtes Image. Dabei ist gerade diese Therapieform nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin sehr erfolgreich. Eine Initiative von Suchtmedizinern möchte nun über die Substitutionsbehandlung informieren, um ein positiveres Bild zu zeichnen. Und mehr Ärzte für diese Aufgabe gewinnen.
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145
Betriebliches Gesundheitsmanagement – Kranke Angestellte kosten Geld
Die Gesundheit der Mitarbeiter – eine Aufgabe für Manager und Geschäftsleitung? Jahrelang waren solche Gedanken für Unternehmen fremd. Doch in Zeiten drohenden oder bereits vorhandenen Fachkräftemangels sind immer mehr Betriebe auf ihre Mitarbeiter angewiesen – und auf deren Gesundheit. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf Betriebliches Gesundheitsmanagement.
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144
Neues Konzept zur Reduktion von Bluttransfusionen – nutzt Patienten und spart Kosten
Aus Spenderblut hergestellte Produkte sind, wie andere Arzneimittel auch, mit Nebenwirkungen verbunden. Das neuentwickelte Konzept des „Patient Blood Management“ (PBM) zielt darauf ab, eine Anämie und Bluttransfusionen zu vermeiden und dabei auch noch Kosten zu sparen.
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143
Heilsame Krämpfe: Was leistet die Elektrokonvulsionstherapie?
Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) gibt es bereits seit 75 Jahren; weltweit werden heute jährlich rund eine Million Behandlungen durchgeführt. Obwohl sie zu den sichersten medizinischen Behandlungen in Kurzzeitnarkose zählt und irreversible Schäden oder Nebenwirkungen kaum beobachtet werden, gibt es immer noch Vorbehalte gegen diese Therapieform. Patienten, denen eine EKT angeboten wird, lehnen sie nach entsprechender Aufklärung jedoch nur sehr selten ab.
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142
„Pro Quote Medizin“ – mehr Frauen in Führungspositionen
Über 60% der Medizinstudenten sind weiblich – aber nur 10% der Chefärzte. Diese Diskrepanz will seit Anfang März die Initiative „ProQuote Medizin“ ändern – mit ihrer Forderung nach einer verbindlichen Frauenquote von 40% in Führungs-positionen der Medizin. Liegt es wirklich an der unzureichenden Kinderbetreuung, dass weniger Frauen in Führungspositionen kommen? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.
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141
Katastrophenmanagement: Herausforderung auf allen Ebenen
Die Bevölkerung vor den Folgen einer Katastrophe zu schützen oder im Schadensfall rasch und kompetent zu versorgen gehört zu den zentralen Aufgaben der modernen Katastrophenhilfe. Erfahrungen aus bisherigen Ereignissen und großangelegten Übungsaktionen liefern Erkenntnisse, die im Ernstfall von besonderer Bedeutung sind.
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Katastrophenmedizin: Wie werden Ärzte mit den Belastungen fertig?
Wie gehen Ärzte mit Katastrophen um, die plötzlich und unvorhergesehen über sie hereinbrechen, etwa einem Massenanfall an Verletzten? Kann man lernen, solche Situationen zu meistern? Und wie kann man hinterher die teils grausamen Bilder bewältigen, ohne daran zu verzweifeln? Vor dem Hintergrund der Bombenanschläge beim Boston Marathon erscheinen diese Fragen wieder sehr aktuell.
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Das Schmerzgedächtnis – Vergessen unmöglich?
In Deutschland leiden rund 12 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Bei ihnen hat der Schmerz seine physiologische Warnfunktion verloren und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Ist es möglich, diesen Prozess umzukehren und den Patienten zu einem weitgehend schmerzfreien Leben zu verhelfen?
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Anerkennung ausländischer Ärzte in Deutschland: Von Bundesland zu Bundesland verschieden
Immer mehr deutsche Kliniken werben um ausländische Ärzte, um dem Ärztemangel zu begegnen. Und immer mehr ausländische Ärzte nutzen die Gelegenheit, den miserablen Arbeitsbedingungen in ihren Heimatländern zu entkommen. Doch wie schwer ist es für sie hier, eine Approbation oder eine Berufserlaubnis zu erhalten? Welche Sprachkenntnisse müssen sie mitbringen? Und wie verhindert man, dass schwarze Schafe wie kürzlich der niederländische „Skandalarzt“ Ernst J.S. hier praktizieren, obwohl im Ausland Verfahren gegen sie laufen?
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