Erzähl mir von Wien

PODCAST · society

Erzähl mir von Wien

Fritzi Kraus und Edith Michaeler lieben Geschichten, Geschichte und vor allem Wien, die Stadt, in der sie leben. Darum geht es auch in ihrem Podcast "Erzähl mir von Wien". Die beiden spazieren durch Wien und unterhalten sich über bekannte und unbekannte Orte, prägende Persönlichkeiten und die vielen kuriosen Geschichten, die es an allen Ecken, in allen Grätzeln und Bezirken Wien zu entdecken gibt. Spazieren Sie mit unswww.erzaehlmirvon.wienAuf allen relevanten Podcast-Plattformen > Erzähl mir von WienAuf Facebook, Instagram unter: @erzaehlmirvonwien#erzaehlmirvonwien #zeigmirwien

  1. 249

    Der Minoritenplatz

    Gastmoderatorin: Daniela Kraus Der Minoritenplatz ist einer der schönsten und stillsten Plätze in Wien. Beherrscht wird er von der Minoritenkirche, die von alten Palais umgeben ist. Früher wurde der Platz vom Minoritenkloster, das Ende des 19.JH endgültig abgerissen wurde, und vom Hofspital geprägt. Der Minoritenfriedhof wurde schon im 18. JH stillgelegt.

  2. 248

    Der Wiener Kongress - Teil 2

    Gastmoderatorin: Daniela Kraus Auch im zweiten Teil berichten wir, wie und welchen Vergnügungen sich die Besucher hingegeben haben, aber auch, wie sich Metternich über alle Verhandlungen informierte. Die Flucht Napoleons von der Insel Elba brachte große Unruhe in das Geschehen, am 18. Juni 1815 wurde Napoleon bei Waterloo endgültig besiegt und in der Folge auf die Insel St. Helena verbannt. Noch vorher, am 9.Juni, wurden die Schlussakte durch die Vertreter Großbritanniens, Preußens, Österreichs, Russlands, Frankreichs, Spaniens, Portugals und Schwedens unterzeichnet. Diese Schlussakte werden im Österreichischen Staatsarchiv aufbewahrt und wurden 1997 in das Weltdokumentenerbe der Unesco aufgenommen. Literatur: Hilde Spiel, Der Wiener Kongress in Augenzeugenberichten, DTV 1978

  3. 247

    Der Wiener Kongress - Teil 1

    Auch die neue Folge wird von Daniela Kraus moderiert. Nach Napoleons Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und dem daraus resultierenden Frieden von Paris vom Mai 1814 beschlossen die Siegermächte, zu einem Kongress in Wien zusammenzutreffen, um über die weiteren Schritte, besonders im Hinblick auf die von Napoleon durcheinander gewirbelten Gebietsverteilungen in Europa zu beraten. Ab September begannen die Delegierten, darunter Zar Alexander I. von Russland, die Könige von Preußen, Württemberg, Bayern und Dänemark sowie Fürsten der unzähligen deutschen Kleinstaaten, und Gesandte aus Ländern ganz Europas einzutreffen. Es wurden Verhandlungen geführt, aber auch ausgiebig gefeiert, was den Fürsten Charles de Ligne zu dem berühmten Ausspruch: "le congres danse mais il ne marche pas" veranlasste. Literaturhinweis: Karin Schneider, Eva Maria Werner, Europa in Wien - Who is who beim Wiener Kongress 1814/15, Böhlau 2015

  4. 246

    Napoleon in Wien - Teil 2

    00000159 00000159 000072EC 000072EC 00066249 00066249 00006262 00006262 000FBF53 000FBF53 Gastmoderatorin: Daniela Kraus Nach 1805 besetzte Napoleon Wien 1809 ein zweites Mal. Obwohl er in der Schlacht bei Aspern von Erzherzog Karl geschlagen wurde und damit sein Nimbus der Unbesiegbarkeit dahin war, war er in der Entscheidungsschlacht bei Wagram siegreich. Sein Aufenthalt in Schönbrunn war dieses Mal länger, er gab sich dort auch seinen Amouren hin. Bevor sie abzogen, zerstörten seine Truppen einen Teil der Bastionen, was letztendlich zur Anlage von Volks- und Burggarten sowie des Heldenplatzes führte.

  5. 245

    Napoleon in Wien - Teil 1

    Gastmoderatorin: Daniela Kraus Im Jahr 1805 besetzte die französische Armee das erste Mal Wien, das sich kampflos ergab. Kaiser Napoleon bezog Quartier in Schönbrunn, wo er sowohl einige Tage im November und nach seinem Sieg bei Austerlitz knappe zwei Wochen im Dezember verbrachte. Es sollte nicht sein letzter Aufenthalt sein, vier Jahre später stand er wieder vor den Toren Wiens.

  6. 244

    Maria am Gestade und Passauer Platz

    An die Geschichte der Erzdiözese Wiens anschließend erkunden wir die Gegend um die Kirche Maria am Gestade, die bis um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine Enklave des Erzbistums Passau blieb. Wir durchstreifen sowohl die Kirche selbst als auch die umliegenden Straßen, Plätze und Stiegen und kommen dabei alten Gemäuern, Brunnen und Sagen auf die Spur. Wieder ist Daniela als Gastmoderatorin dabei.

  7. 243

    Bischöfe und Erzbischöfe in Wien

    Die Weihe des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl, gibt uns den Anlass zu einem historischen Überblick der kirchenrechtlichen Entwicklung Wiens als Teil der Diözese Passau zum Bistum 1469 und zum Erzbistum im Jahr 1722. Heute mit Gastmoderatorin Daniela Kraus

  8. 242

    Schatzkammer: Fälschungen und Nachgemachtes

    In dieser glitzernden letzten Folge des Jahres 2025 tauchen Edith und Fritzi in die faszinierende Welt der Fälschungen ein – und zwar jener, die sich einst in der Wiener Schatzkammer fanden: darunter gefälschte Reliquien, glitzernde Juwelen und spektakuläre Betrugsfälle rund um das Dornenreliquiar und das berühmte Ludwigskreuz. Doch wie so oft in Wien, führen auch diese Geschichten wieder zusammen, was zusammengehört: verlorene Kunstwerke, verschlungene Lebenswege und die Liebe zum Detail in Geschichte und Handwerk. Edith und Fritzi beschließen damit ein schillerndes Podcastjahr, das mit einem Augenzwinkern daran erinnert, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt – aber manches Glänzende dann doch echt bleibt.

  9. 241

    Schatzkammer: Die verschwundenen Juwelen der Habsburger

    Im November 2025 wurde bekannt, dass ein Teil der Juwelen aus der Wiener Schatzkammer in Kanada wieder aufgetaucht sind. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es dazu kam, dass Kaiser Karl und Kaiserin Zita 1918 Juwelen aus der Schatzkammer entnehmen konnten - ihre Abreise aus Österreich im Jahr 1919 sowie die rechtlichen und finanziellen Herausforderungen, die die Habsburger im Zusammenhang mit diesen Juwelen erlebten. Wir sprechen über jene Schmuckstücke, die einst in der Schatzkammer untergebracht waren und nun in Kanada verweilen. Der Fokus liegt auf dem legendären 137-Karat-Diamanten namens Florentiner, der zusammen mit anderen prunkvollen Uhren und Ketten von der letzten Kaiserin Österreichs, Zita von Bourbon-Parma, nach Kanada gebracht wurde. Wir betrachten die historischen Ereignisse, die zu diesem Verlust führten, und die Konflikte über die Eigentumsrechte an diesen wertvollen Juwelen.

  10. 240

    Juwelen, Reichsinsignien und Kronen in der Schatzkammer

    Im November 2025 wurde bekannt, dass ein Teil der Juwelen des österreichischen Kaiserhauses in Kanada wieder aufgetaucht sind. Anlassbezogen beschäftigen wir uns daher in dieser Folge mit der Geschichte der Schatzkammer in der Wiener Hofburg, mit den Stücken, die darin aufbewahrt und zu sehen sind: darunter ein Erzherzoghut und die Reichinsignien des Kaisers des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und die Rudolfskrone, die 1804 österreichische Kaiserkrone wurde.

  11. 239

    Heilige in und aus Österreich

    In dieser Folge von "Erzähl mir von Wien" werfen wir einen Blick auf Heilige und Selige in und aus Österreich. Außerdem besuchen wir Kirchen und Kapellen, die "allen Heiligen" gewidmet sind, wie die Allerheiligenkirche, und entdecken in diesem Zusammenhang sogar eine koptischen Kapelle in Währigen. Wir sprechen über den Heiligen Florian, den den quasi ersten österreichischen Heiligen, einen römischen Beamten. Er ist Patronfigur nicht nur für Feuerwehrleute, sondern auch Landespatron von Oberösterreich. Wir wiederholen kurz die Geschichte des heiligen Leopold III. ein, dem Landespatron von Wien und Niederösterreich und sprechen über den Stadtpatron von Wien, den Klemens Maria Hofbauer. Im weiteren Verlauf besprechen wir auch andere Heilige, wie den heiligen Martin, dem Landespatron des Burgenlands, und den heiligen Koloman, dessen mysteriöse nicht-offizielle Heiligsprechung durchaus ist und auch Bezüge zu Salzburg hat . Weibliche Heilige mit Österreichbezug gibt es wenige: Die heilige Erentrudis aus Salzburg und die Heilige Hemma von Gurk sind zu nennen. Selige Frauen aus dem heutigen Österreich sind etwa Hildegard Burjan oder Schwester Resituta.

  12. 238

    Allerheiligen und Allerseelen

    In dieser Episode von "Erzähl mir von Wien" widmen wir uns den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen, die Ende Oktober und Anfang November gefeiert werden. Wir erkunden die historischen und kulturellen Ursprünge dieser Feiertage und sprechen über ihre Relevanz im heutigen Leben. Wir erläutern, wie der Allerheiligentag entstanden ist und warum er schließlich auf den 1. November fiel. Außerdem sprechen wir über traditionelle Bräuche, Rituale und kulturelle Unterschiede. Was notwendig ist, um heilig oder selig gesprochen zu werden, beleuchten wir ebenso wie Unterschiede zwischen katholischen und evangelischen Traditionen, die mit diesen Feiertagen verbunden sind,

  13. 237

    Stiegen in Mariahilf

    Wie steil es zwischen Mariahilfer Straße und dem Wienfluss ist, merkt man besonders am Anfang der Straße, rund um die Windmühlgasse, wo viele Stiegen den Auf- und Abstieg erleichtern: etwa die Filgrader Stiege oder die Rahlstiege. In dieser letzten Folge über Mariahilf sprechen wir erkunden wir den Raimundhof und entdecken eine Kirche, St. Joseph ob der Laimgrube, die gleich zweimal gebaut wurde und etwas besonders Wienerisches: die Wiener Wand. Unseren Rundgang durch Wiens zweitkleinsten Bezirk beenden wir in der Nähe des Getreidemarkts, beim Semperdepot.

  14. 236

    Mariahilf: In der Barnabitengass´n

    Rund um die namensgebende Kirche "Mariahilf" bewegen wir uns in dieser Episode. Vom Apollokino aus besuchen wir das Cafe Ritter und das ehemalige Hotel Kummer, fahren mit dem Taxi kurz zum Prater und mit dem Autobus durch die Kärnterstraße zurück und überlegen, wie Autofreiheit und offene Verkaufssonntage und die Kutschenfahrten des Kaisers die Mariahilfer Straße bewegen.

  15. 235

    Mariahilf: Berühmte Söhne und vergessene Gebäude rund um den Esterhazypark

    Anhand berühmter Bewohner des Sechsten Bezirks wie Oskar Werner oder Joseph Haydn erkunden wir die "Mitte des Sechsten" rund um den Esterhazypark das Haus des Meeres und entdecken dort verschwundene Schulen, Schlösser und Friedhöfe in Mariahilf.

  16. 234

    Mariahilfer Alltag

    Ausgehend von einem der frühen Wiener Filmateliers sprechen wir über Kino und Film, über Modenschauen und Männermodels, einen der besten Fleischhacker Wiens, nämlich die Fleischerei Ringl, Drogisten und Kunst am Bau.

  17. 233

    Mariahilf: Gumpendorf - Raimund Theater

    Den westlichsten Bezirksteil des sechsten Bezirks"Gumpendorf" besuchen wir in der zweiten Folge dieser Staffel über Mariahilf. Wir erfahren, dass der Gumpendorfergürtel erst in den 1960ern zu diesem wurde, erfahren mehr über die Geschichte zweier wichtiger Einrichtungen: das Haus der Suchthilfe Wien bzw. der Aids Hilfe Wien. Wir schauen uns außerdem das Raimund Theaters näher an, in dem heute vor allem Musicals inszeniert werden.

  18. 232

    Mariahilf: Überblick

    Unser erster Spaziergang durch 1060 Mariahilf, den sechsten Bezirk, bringt uns an dessen Grenzen - und erinnert auch frühere Erzähl mir von Wien-Folgen: Entlang der linken Wienzeile und des Wien-Flusses kommen wir über den Naschmarkt zum Getreidemarkt. Entlang der Mariahilfer Straße spazieren wir zurück bis zum Gürtel und den Stadtbahnbögen.

  19. 231

    Spittelberg: Neubau

    Lokale, die Vergnügen und “Dates” erleichtern findet man seit Jahrhunderten am Spittelberg. Wer sich in dem Grätzel aufhielt und was hier (nicht) passierte, davon sprechen wir in dieser Folge. Achtung: Ein paar schlüpfrige Gedichte aus alten Zeiten werden auch verlesen.

  20. 230

    Burggasse: Neubau

    Zahlreiche Wege und Durchgänge führen von "Neubau" hinab zur Burggasse, wo einst nicht nur die bekannteste Glocke Österreichs, die Pummerin, gegossen wurde, sondern auch Fechtwaffen für den preußischen (!) König. Wir drehen eine Runde rund um den Ulrichsplatz und erkunden die Bäche, die hier noch unterirdisch fließen. Außerdem singen wir "dem lieben Augustin" nach, der hier aus der Pestgrube gestiegen ist.

  21. 229

    Antonio SALIERI - das Werk

    Salieris Werk war zu seinen Lebzeiten äußerst populär, seine Opern wurden in ganz Europa aufgeführt. Seine angebliche Rivalität mit Wolfgang A. Mozart ist eine Erfindung. Neben seiner Arbeit als Komponist und Direktor der Hofkapelle war Salieri auch als Lehrer und Musikpädagoge bedeutend. Das Institut für Gesang und Stimmforschung in der Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) ist nach ihrem Mitbegründer Salieri benannt. Salieri war auch maßgeblich an der Gründung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 1812 beteiligt - deren Konzerthaus, der "Musikverein", ist in der Welt der Klassik weltberühmt.

  22. 228

    Antonio SALIERI - das Leben

    Antonio Salieri wurde vom Musikdirektor des Wiener Hofes, Florian Gassmann, als Jugendlicher in Venedig entdeckt und mit nach Wien genommen - wo er bis zu seinem Tod 1825 lebte. Nach dem Tod seines Mentors wurde Salieri dessen Nachfolger und hatte somit eine der einflussreichsten Positionen in der Wiener Musikwelt dieser Zeit inne. Die Spuren seines Lebens sind an vielen Orten der Inneren Stadt zu finden.

  23. 227

    Neubau: Neubau (1070)

    In den namensgebenden Bezirksteil "Neubau" geht es in der dritten Folge dieser Staffel über den 7.Bezirk. Wir schauen in besondere Geschäfte, die es nur noch hier zu geben scheint, staunen über das einstige Postamt in der Mondscheingasse und lernen, was das 1. feministische Theater Wiens, das Kosmos Theater, aus eigentlich zwei ehemaligen Kinos zu tun hat.

  24. 226

    Schottenfeld : Neubau (1070)

    Den Bezirksteil "Schottenfeld" besuchen wir in der zweiten Folge dieser Staffel über Neubau. Wir besuchen die erste Manufakturen der Stadt, reden über Seidenfabrikanten und erfahren, wo sich Fritzis Eltern kennengelernt haben.

  25. 225

    Einstieg in den 7.Bezirk & Altlerchenfeld

    Endlich erkunden wir den siebten Bezirk, Neubau. In der ersten Folge dieser neuen Staffel, bekommen wir einen Überblick über diesen Bezirk, seine Topographie und wesentliche Merkmale. Außerdem schauen wir uns den kleinsten Bezirksteil, Altlerchenfeld mit seiner markanten Kirche näher an.

  26. 224

    True Crime: verbrannt, gehängt, erschossen in Wien

    Zur Abschreckung und aus "feuertechnischen" Gründen wurden Menschen seit der Neuzeit auch vor den Stadtmauern exekutiert: Verbrannt wurden Menschen vor allem aus religiösen Gründen auf der "Gänseweide" im heutigen 3.Bezirk beim Donaukanal. Zwei Hinrichtungsstätten gab es am Wienerberg: bei der "Spinnerin am Kreuz" und beim "Räderkreuz", eine, den "Rabenstein" am Alsergrund und eine am "Simmeringer Hard". Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Hinrichtungen nicht mehr öffentlich durchgeführt, sondern im "Galgenhof" am Landesgericht.

  27. 223

    True Crime: Hinrichtungen in der Innenstadt

    Seit langem werden wir immer wieder gefragt, ob wir über gruselige Orte und Gerichtsplätze sprechen können. Also werden wir in dieser Spezialstaffel zum "True Crime-Podcast" und sprechen über "Richtstätten" in Wien. Achtung: Die Inhalte sind grausig und grausam und Gewalt wird thematisiert. Todesstrafe Erst 1968 wurde die Todesstrafe in Österreich endgültig abgeschafft. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie und wofür Menschen seit dem Mittelalter in Wien bestraft, gequält und hingerichtet wurden. Wir sprechen über Henker, Schergen und ihre Wohn- und "Arbeitsorte". Achtung: Die Inhalte sind grausig und grausam und Gewalt wird thematisiert. (Veröffentlichung am 26.01.2025) Richtstätten innerhalb der Stadt Innerhalb der Stadtmauern gab es seit dem Mittelalter Richtplätze, an denen Verbrecher (und manchmal auch Verbrecherinnen) physisch bestraft und/oder hingerichtet wurden: am Hohen Markt, am "Schweinemarkt" (heute Lobkowitzplatz bei der Albertina) und Am Hof. Hinrichtungen waren große Ereignisse uns zogen sehr viele "Schaulustige" an. Begraben wurden die Delinquenten in "ungeweihter Erde", am "Arme Sünder Gottesacker" nahe der heutigen Karlskirche.

  28. 222

    True Crime: Todesstrafe in Wien

    Erst 1968 wurde die Todesstrafe in Österreich endgültig abgeschafft. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie und wofür Menschen seit dem Mittelalter in Wien bestraft, gequält und hingerichtet wurden. Wir sprechen über Henker, Schergen und ihre Wohn- und "Arbeitsorte". Achtung: Die Inhalte sind grausig und grausam und Gewalt wird thematisiert.

  29. 221

    Berggasse & Servitenviertel (Alsergrund)

    Das französische Flair dieses Grätzels ist besonders charmant, das gleichnamige Kloster hat die Reformen im 18. Jahrhundert überlebt. Und hier wurde nicht nur die Psychoanalyse entwickelt, sondern auch der erste Hybridmotor.

  30. 220

    Strudelhofstiege & Porzellangasse (Alsergrund)

    Über die berühmte Strudelhofstiege schlendern wir durch den Park des Palais Liechtenstein. Wir erkunden, was es mit dem Porzellan in der gleichnamigen Gasse auf sich hat und entdecken den ältesten jüdischen Friedhof Wien im Pensionistenheim in der Seegasse.

  31. 219

    Währingerstraße (Alsergrund)

    International, diplomatisch geprägt war und ist das Grätzel zwischen Altem AKH und Strudelhofstiege. Natürlich sind US Botschaft und Priesterseminar in der Boltzmanngasse. Die Barawitzkagasse hat sich da hineingeschmuggelt und wir ersuchen um Nachsicht für dieses Versehen.

  32. 218

    An der Nussdorferstraße (Alsergrund)

    Der musikalischste Bewohner des Alsergrunds war Franz Schubert, der an der Nußdorfer Straße geboren und gelebt hat und in der Lichtentaler Kirche getauft wurde. Am Himmelpfortgrund steht der 4.höchste Kirchturm. Und über ein gläubiges Wunder, an das die Prälatensäule erinnert.

  33. 217

    Spittelau (Alsergrund)

    Das markanteste Gebäude des Alsergrunds ist wohl das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Fernwärmekraftwerks Spittelau. Auch die weißen Gebäude der ehemaligen WU und des Biozentrums der Universität Wien, die die Gleise der einstigen Franz-Josefs-Bahn Richtung Westböhmen überdecken, sind charakteristisch für die Bezirksteile Spittelau bzw. Althangrund. Und wer war nicht schon mal am Sonntag im überfüllten Billa am Franz-Josefs-Bahnhof?

  34. 216

    Rossau (Alsergrund)

    Vom Militär geprägt ist der Bezirkstteil Rossau, der sich entlang des Rings von der Votivkirche bis zum Donaukanal erstreckt. Das einstige Glacis diente quasi als "Testgebiet" für die Stadterweiterung entlang der Ringstraße. Einige Bauwerke wie die Votivkirche und die Rossauer Kaserne sind heute noch zu sehen, andere wie das "Schmerling-Theater", der provisorische Sitz des Abgeordnetenhauses des Parlaments, die Hinrichtungsstätte am Rabenstein und der orientalisierte Tandelmarkt sind Geschichte.

  35. 215

    Alsergrund - Intro in den 9.Bezirk

    Die sieben Bezirksteile des Alsergrunds und ihre markantesten Gebäude erkunden wir in der Introfolge. Außerdem erkunden wir, die Höhen und Tiefen des Bezirks von der Schottenpoint ünd den Pettenbäuhel bis zu den Tiefen der Lände am Donaukanal. Auf antiken Wegen, dem Limes, wandern wir ebenso wie auf der Insel der Karlsstadt.

  36. 214
  37. 213

    Donaustadt: Breitenlee

    Wir machen uns auf nach Breitenlee, wo ein besonderes Klima herrscht und Superlative zu finden sind: Wo sich einst die größte Sanddüne Binneneuropas befand, findet man heute einen nachhaltigen "Lost Place": das einst als größter Verschubbahnhof des Habsburgermonarchie geplante Gelände ist jetzt riesiges Naturschutzgebiet, in dem etliche streng geschütze Pflanzen- und Tierarten beheimatet sind.

  38. 212

    Donaustadt: Hirschstetten

    Blumig wird es in dieser Folge über Hirschstetten. Denn in diesem Bezirksteil der Donaustadt befinden sich die Reservegärten, in denen die Blumen und Pflanzen für die Stadt Wien gezogen werden. Sie waren Teil des Hirschstettner Schlosses, in dem unter anderem die Familie Pirquet lebte. Die Söhne des Hauses waren Pioniere - Clemens als Mediziner in der Allergie- un Tuberkulose-Forschung Guido in der Raketenforschung und astronomischen Berechnungen. Zudem sprechen wir über Abfall, Recycling, das Rinterzelt und die Mülldeponien am Rautenweg, die sich ebenfalls in Hirschstetten befinden.

  39. 211

    Donaustadt: Stadlau & Kagran

    Durch Stadlau und Kagran geht´s in der dritten Folge über die Donaustadt. Transportwege machten Stadlau zu einem wichtigen Knotenpunkt - eine Furt führte über die Donau, die Ostbahn ermöglichte den Transport der vielen, in den dort angesiedelten Gewerbe- und Industrieanlagen hergestellten Waren. Rund um den "Linsenanger" hat sich der Kern von Kagran entwickelt.

  40. 210

    Donaustadt: Kaisermühlen

    Nach Kaisermühlen, in den wohl berühmtesten Bezirksteil der Donaustadt, führt diese Folge. Wir sprechen über die namensgebenden Schiffmühlen, das Gänsehäufel, die Donauregulierung, den Niedergang des Bezirks, seinen Wiederaufstieg und die vielen Freizeitangebote. Wir entdecken auch ein riesige Mülldeponie, die UNO-City und das Austria-Center, die Donauplatte und das höchste Gebäude, den DC-Tower, sowie weitere Hochhäuser, den Donaupark und das höchste Bauwerk Wiens, den Donauturm.

  41. 209

    Donaustadt - Transdanubien

    Über die Donau und ihre Seitenarme, die vielfältige Natur der Auenlandschaft und das (Nackt)Baden in Wien sprechen wir in der ersten Donaustadt-Folge von Erzähl mir von Wien ebenso wie über das komplexe Werden des Bezirks und Transdanubiens. Wir geben einen Überblick über das Wesen des 22.Bezirks und seiner acht Bezirksteile Kaisermühlen, Kagran, Stadlau, Hirschstetten, Aspern, der Lobau, Breitenlee, Essling, Süßenbrunn.

  42. 208

    Architektur der Zwischenkriegszeit: Kirchen & Denkmäler

    Über religiöse und symbolische Architektur der Zwischenkriegszeit, nämlich über Kirchen und Denkmäler sprechen wir in dieser Folge. Wir erörtern auch das prägende politische System in Österreich in den 1930er Jahren - den "Ständestaat".

  43. 207

    Architektur der Zwischenkriegszeit: Infrastruktur

    In dieser Folge wird es buchstäblich spannend. Wir sprechen über Infrastruktur der Zwischenkriegszeit - über Umspannwerke, die Reichsbrücke und den Sitz der Einheitspartei des Ständestaats Am Hof.

  44. 206

    Architektur der Zwischenkriegszeit: Soziales

    In der "Zwischenkriegszeit", also zwischen 1918 und 1938 wurden in Wien zahlreiche Gebäude neu errichtet. Viele davon wurden initiiert durch das "Rote Wien" - darunter die Wohngebäude und Siedlungen, aber auch andere öffentliche Gebäude wie Ämter, Kommunale Einrichtungen, wie die Feuerhalle in Simmering. So wie privat finanzierte Häuser und Kirchen zeichnet die meisten Gebäude dieser Zeit ein klarer und "sachlicher" Stil aus.

  45. 205

    Architektur der Zwischenkriegszeit: Wohnen

    In der "Zwischenkriegszeit", also zwischen 1918 und 1938 wurden in Wien zahlreiche Gebäude neu errichtet. Viele davon initiiert durch das "Rote Wien" - darunter die Wohngebäude und Siedlungen, aber auch andere öffentliche Gebäude wie Ämter, Kommunale Einrichtungen, wie die Feuerhalle in Simmering. So wie privat finanzierte Häuser und Kirchen zeichnet die meisten Gebäude dieser Zeit ein klarer und "sachlicher" Stil aus. In diesen Folgen stellen wir einige dieser Bauwerke vor.

  46. 204

    Werkbundsiedlung

    Die Werkbundsiedlung in Hietzing, eine Gruppe eine architektonische Besonderheit in der Wiener Wohnungspolitik der 1920er Jahre, besuchen wir in dieser Folge.

  47. 203

    Der Werkbund & die Siedlung

    Mit der Werkbundsiedlung besuchen wir eine architektonische Besonderheit. In dieser Folge sprechen wir über den Werkbund, und die Geschichte des sozialen Wohnbaus im Wien der Zwischenkriegszeit.

  48. 202

    Klosterneuburg: Das Stift

    Die Geschichte Wiens ist mit dem Stift Klosterneuburg seit dem Mittelalter eng verwoben. Von der Geschichte des Ortes, der Architektur und der Organisation, erzählt unser Gast, Historiker Martin Haltrich, in dieser Spezialfolge.

  49. 201

    Klosterneuburg, die Babenberger und Wien - Spezialfolge mit Martin Haltrich

    Mit Klosterneuburg ist die Geschichte Wiens seit dem Mittelalter eng verwoben. Wie es zu dieser Verbindung kam, was diese Geschichten mit dem Reichtum und dem Aufschwung der Babenberger und der Habsburg zu tun haben und wo Klosterneuburg noch heute in Wien zu finden ist, erzählt unser Gast, Historiker Martin Haltrich, in dieser Spezialfolge.

  50. 200

    Wienerwald: Schwarzenbergpark & Mauerbach

    Nach Vorstellungen idealen, bukolischen Landschaft im Schwarzenbergpark und auf demHameau besuchen wir die Kartause Mauerbach, die - obwohl sie in Niederösterreich liegt - eine jahrhundertelange Verbindung mit Wien, dem einstigen Kaiserhaus und der Republik hat.

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Edith Michaeler und Fritzi Kraus

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