PODCAST · science
Flurgespräche - Der Podcast übers Promovieren
by Sebastian Rosenbaum und Tristan Thietz
Der Podcast übers Promovieren. Mit Tristan und Sebastian. Zwei Doktoranden irgendwo zwischen Schreibblockaden, Grübeleien und Geistesblitzen. Jeden zweiten Sonntag schnacken wir drüber, wie es ist zu Promovieren. Eine Anleitung gibt’s nicht – aber ein Gefühl dafür, wie sich Promovieren wirklich anfühlt. Wir - das sind Tristan Thietz Doktorand in der Medienbildung und Sebastian Rosenbaum Doktorand in der Philosophie.
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#20 - Nicht gut genug? Die Impostors tanzen in den Mai
Jetzt kommt die Küchenpsychologie raus: Wieso hat man im Promotionsprozess manchmal das Gefühl, nicht gut genug zu sein?Wir werfen einen Blick auf vergangene Situationen, in denen wir an uns gezweifelt haben, und versuchen Ursachen zu finden. Außerdem: ein Plädoyer von Tristan für weniger Drama und mehr Pragmatismus und Überlegungen von Sebastian, welche Tugenden man beim Promovieren braucht.
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#19 - Promovieren mit Kind(ern): Mehr als ein Sidequest
Sonja Wolf ist nicht nur Doktorandin, wissenschaftlichtliche Referentin in Staatskanzlei des Landes Schleswigholstein und Mutter von zwei Kindern, sondern auch unser erster Interview-Gast in den Flurgesprächen! Wir wollen wissen: Wie geht promovieren mit Kind? Außerdem finden wir heraus, warum das sogar auch unerwartete Vorteile mit sich bringt und andere Überraschungen bereit halten kann. Austauschforum mit Erfahrungen zum Promovieren und wissenschaftliche Karriere mit Kind: https://parenthesis-blog.de/
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#18 - On the road: Zwischen Flensburg und Leipzig
Es gibt nochmal eine Remote-Folge: Die Qualität kommt zwar nicht ganz an das neue Tonstudio ran, in dem wir sonst aufnehmen, aber es ist trotzdem eine spannende und bunte Aufnahme geworden: Sebastian erzählt von einem spannenden Workshop zum journalistischen Essay und gibt Einblicke in seinen wohlverdienten Urlaub, Tristan erzählt von seiner neuen Publikation und... freut sich über gestrichene Seiten in der Diss?Außerdem in der Folge: Wahr gewordene Zukunftsprognosen, Moorhotels, emotional slacking und ein Workshop im September.Flurgespräche wünscht euch frohe Ostern bzw. schöne Feiertage!Hier Tristans Publikation:Thietz, T. (2026). Fluid identity in media adaptations of early twentieth century German films for transatlantic distribution. Atlantic Studies, 1–8. https://doi.org/10.1080/14788810.2026.2647173
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#17 - Fast learning im Promovieren und Vereinsamung durchs geistiges Abtauchen
Die Folge 17 ist eine Premiere! Die erste remote Folge! Tristan ist für Sebastians Befinden noch zu krank - deshalb nehmen wir von unseren Laptops von Zuhause aus auf. ("Ich hab bestimmt 6 Huster rausgeschnitten - wirklich!") Die Studio Qualität erreichen wir nicht. Aber dafür bringen wir inhaltiche Qualität auf Höhenflüge: Wir reflektieren fast learning Techniken aus dem Sprachenlernen in Bezug aufs Promvieren. Außerdem menschelt es: Ein intensiver Schreibprozess erzeugt eine merkwürdige Suche nach Ruhe und Gemeinschaft mit anderen. Eigentlich unvereinbar, oder?
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#16 - Monolog im Doppel_Gelingender Alltag im Promovieren
"Die für uns wichtigsten Aspekte der Dinge sind durch ihre Einfachheit und Alltäglichkeit verborgen." So heißt es bei Wittgenstein (Quelle s.u.)Wir werfen ein Blick darauf! Also auf Alltag selbst. Und Bedingungen gelingenden Alltags im Promovieren. Außerdem hat Tristan einiges aus Teneriffa mitgebracht. insbesonder Husten. Deshalb sprechen wir diesmal nacheinander im Monolog (ist das überhaupt anders als sonst? :D) Quellen:Erstes Nietzsche Zitat: Friedrich Nietzsche. Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister. Zweiter Band. Leipzig: Verlag von E. W. Fritzsch 1886, http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/WS-5Zweites Nietzsche Zitat: Friedrich Wilhelm Nietzsche: Nachgelassene Fragmente. 1874 37[4-8]Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen.Herausgegeben von G. E. M. Anscombe, R. Rhees, G. H. Von Wright. Ludwig Wittgenstein Werkausgabe, Band 1. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1999, S.231–485., hier: 84.
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#15 - Wir werden professionell! Und: Ein big reveal...
Hört ihr den Unterschied? Wir haben uns professionalisiert! Oder zumindest das Setting: In der ersten Folge aus einem richtigen Tonstudio fühlt sich gleich alles ein bisschen wichtiger und offizieller an. Modus Radiomoderator ON!Sebastian und Tristan sprechen über Feedback zum Exposé, moralische Rüge, Nudging, die böse Verlockung des Themenwechsels und Zigaretten.Und dann kommt Tristan noch mit einem reveal um die Ecke...
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#14 - Zum Punkt kommen in der Dissertation - Sind wir zu idealistisch?
Wie viel von einem selbst steckt von einem selbst in der Doktorarbeit? Wie die Neugier bremsen, noch und noch mehr in die Dissertation reinzunehmen? Hat Nietzsche dazu nicht schonmal was gesagt? Jedenfalls starten wir eine neue Rubrik: "Das Nietzsche Zitat der Woche". Mit Musik von Friedrich Nietzsche selbst (ja, er hat auch komponiert).Gedicht 1: Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, "Meinem Leser", Gedicht Nr. 54 aus dem Kapitel "Scherz, List und Rache", S. 365, Kritische Studienausgabe, herausgegeben von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, de Gruyter, München 1999.
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#13 - Den Überblick behalten: Ein Kampf gegen die Hydra (aber bitte short and simple)
Es wird ernst! (Aber wir haben trotzdem was zu lachen.) Während Sebastian und Tristan mit ihren Promotionsprojekten voranschreiten, wird eine gute Selbstorganisation immer wichtiger. Wie exzerpiert man richtig? Wie verwaltet man seine Literatur? Sind digitale Tools eher Helfer oder Verkomplizierer? Tristan stellt fest, dass das Schreiben zum Kampf mit der Hydra wird, und Sebastian fragt sich, ob man wirklich jeden Vortrag mitnehmen sollte, den man kriegen kann.Bahn frei, hier kommen wir! Wenn Promovieren eine Reise ist, dann sind Sebastian und Tristan jetzt in den Jeep gestiegen, haben das Forschungstagebuch auf die Rückbank geschmissen und drücken auf die Tube!
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#12-Lebensentwurf Dissertation_Ist das noch freier Wille?
Wir kommen ins neue Jahr und stellen uns gleich einmal die großen Lebensfragen: Für wie viel Geld würde man die eigene Dissertation aufgeben? Außerdem: Was macht ein gelungenes Leben aus und wer braucht schon freien Willen?Quellen: Martha C. Nussbaum, "Der Aristotelische Sozialdemokratismus", In Herline Pauer-Studer (Hg.), Übersetzt von Ilse Utz, Frankfurt am Main: Suhrkamp.
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#11 - Back to the roots oder alles abholzen? Die Jahreslosung der Flurgespräche
Ein Experiment, ein Experiment! Sebastian und Tristan haben diese Folge noch am 16. Dezember aufgenommen und besprechen: Was erwarten wir von diesem Weihnachten? Womit rechnen wir, worauf hoffen wir? Wenn diese letzte Folge des Jahres 2025 zwischen den Feiertagen bei euch eintrudelt, sind wir schon schlauer. Haben sich unsere Erwartungen erfüllt?Und dann gibt noch eine Frage, die uns ins neue Jahr begleiten wird: Was ist unsere Jahreslosung für 2026? Sebastian und Tristan wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr!Das Buch zum wissenschaftlichen Schreiben, das Tristan erwähnt: Martin Kornmeier (2012/2024): Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertationen. 10. aktual. u. erg. Aufl. Stuttgart: utb Verlag. DOI: 10.36198/9783838562070
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#10 - Weihnachtsfolge und Jahresrückblick! oder: Lieber Macher als Experten?
Hohoho! Zur letzten Folge vor Weihnachten kommen Sebastian und Tristan mit einem kleinen Geschenk auf dem Schlitten: Ein Fragespiel, das uns überraschende Einsichten über das zurückliegende Jahr entlockt. Was die beiden mittlerweile ganz anders machen würden und welche Ereignisse sie dieses Jahr geprägt haben, erfahrt ihr in dieser Folge.Außerdem: Tristan stellt ein paar Überlegungen über Weihnachten als mediales Ereignis an und Sebastian fragt sich, wie sehr man beim Recherchieren in die Tiefe gehen muss, um auch wirklich ALLES am Promotionsthema verstanden zu haben.Genannte Literatur: Krämer, F. (2013). Normativität im Neosentimentalismus. In F. Brosow (Hrsg.), Moderne Theorien praktischer Normativität (S. 124–140). mentis Verlag.Müller-Salo, J. (2023). Climate Ethics and the Everyday Lifeworld. Zeitschrift Für Ethik Und Moralphilosophie, 6(2), 325–345. https://doi.org/10.1007/s42048-023-00157-y
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#9 - Uncut Folge! Gecuttet wird nur in der Themeneingrenzung für die Dissertation
Die erste Uncut-Episode! Ohne lunettes und doppelten Boden. Wir wagen es.Noch ein first timer: Sebastian stellte sein Thema im Kolloquium vor. Ist das Thema zu komplex oder muss man einfach nur weiter versuchen es einfacher zu machen? Tristan erfährt ganz neue Gefühle auf einer Konferenz zu Zizek. Im Podcast erwähnt: Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams: Ein witziges Buch mit philosophischen Tiefen.
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#8 - Uneinigkeitstoleranz_Können sich Tristan und Sebastian noch hören?
Ist die moralische Rüge outdated? oder overrated? Es läuft bei uns! Aber Zuhören ist so ne Sache. ..Außerdem: Uneinigkeitstoleranz. Eine soganennate Zukunftskompetenz, die man im Promovieren lernt. Hier geht's zur "Sternstunde Philosophie" übers Zuhören: https://www.youtube.com/watch?v=culY_vxQ5i4Hier der Artikel der nun mit Sebastian veröffentlicht wurde: Koop-Meyer, Lea, Henk Jasper Van Gils-Schmidt, Sebastian Rosenbaum, und Sabine Wöhlke. „Deconstructing the Concept of Participation in Participatory Health Research: Its Limitations and Opportunities“. Social Sciences & Humanities Open 12 (2025): 102169. https://doi.org/10.1016/j.ssaho.2025.102169.
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#7 - Trockene Datenanalyse oder saftiger Kuchen? Überlegungen über Alternativen zur Wissenschaft
Sebastian und Tristan waren in der Stimmung für eine etwas gemütlichere Folge. Ausgestattet mit Tee, aber in einer Kaffee- und Kuchen-Laune, vertiefen die beiden ihre Ideen, welche Alternativen es zur Wissenschaft gibt. Stadtphilosoph*innen kommen vor, der Dauerbrenner KI, und sogar der gute alte Brief kommt zur Sprache. Was wird der neue Hype? Wie bleibt man dem Zeitgeist einen Schritt voraus? Und was kommt zuerst: Betreuung oder Thema? Das und mehr gibt es in der neuen Folge "Flurgespräche".
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#6- Stringenz in der Dissertation oder Bodensatz lesen_außerdem: Berufliche Aussichten im Tal der Wissenschaft
Wie vielen Menschenjahren entspricht ein akademisches Jahr? Die meistgefragte Frage nach "Was ist dein Thema?" und "Wie viele Seiten hast du?" ist: "Was ist dein Plan B?" In dieser Folge gibt's Antwort auf all diese Fragen und noch viel mehr Antworten auf sehr viele ungefragte Fragen übers Promovieren und darüber hinaus. horror vacui = Die Angst vor dem leeren Blatt
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#5 - Wir schrauben uns ins Thema rein - Eingrenzung, Abgrenzung oder Entgrenzung in der Themendefinition
Tristan kommt von einem Vortrag zurück und Sebastian hat sein Dissertationsthema endgültig definiert - oder etwa doch nicht?Wie hängen Werte und Emotionen zusammen? Warum regen wir uns als Gesellschaft nicht mehr über den Klimawandel auf? Und was hat das mit Fake News und der Subjektivierung der Wahrheit zu tun? Darf es ein bisschen mehr Marx sein oder doch Diogenes? Das und vieles mehr besprechen die beiden Doktoranden "ohne Wut und Eifer" in der neuen Folge Flurgespräche.In der Folge wurde gesprochen über folgende philosophische Werke:Wiggins, David. "A Sensible Subjectivism?" In Ders. : Needs, Values, Truth: Essays in the Philosophy of Value. 3. ed., Amended. Clarendon Press, 2002 [1987]Slaby, Jan. „Habits of Affluence: Unfeeling, Enactivism and the Ecological Crisis of Capitalism“. Mind & Society 24, Nr. 1 (2025): 165–86. https://doi.org/10.1007/s11299-024-00309-6.
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#4-Gärungsprozesse der Dissertation_im Lento und Presto
Wie fühlt es sich an das erste mal auf eine Konferenz zu kommen? Außerdem: Die Sehnsucht nach mehr Langsamkeit. Trotz oder gerade wegen großen Freiheiten im Promotionsprozess? Quelle zum Nietzsche Zitat [hier ausführlicher]: "– Zuletzt aber: wozu müßten wir das, was wir sind, was wir wollen und nicht wollen, so laut und mit solchem Eifer sagen? Sehen wir es kälter, ferner, klüger, höher an, sagen wir es, wie es unter uns gesagt werden darf, so heimlich, daß alle Welt es überhört, daß alle Welt uns überhört! Vor allem sagen wir es langsam... Diese Vorrede kommt spät, aber nicht zu spät, was liegt im Grunde an fünf, sechs Jahren? Ein solches Buch, ein solches Problem hat keine Eile; überdies sind wir beide Freunde des lento, ich ebensowohl als mein Buch.Man ist nicht umsonst Philologe gewesen, man ist es vielleicht noch, das will sagen, ein Lehrer des langsamen Lesens: – endlich schreibt man auch langsam. Jetzt gehört es nicht nur zu meinen Gewohnheiten, sondern auch zu meinem Geschmacke – einem boshaften Geschmacke vielleicht? –, nichts mehr zu schreiben, womit nicht jede Art Mensch, die »Eile hat«, zur Verzweiflung gebracht wird. Philologie nämlich ist jene ehrwürdige Kunst, welche von ihrem Verehrer vor allem eins heischt, beiseite gehn, sich Zeit lassen, still werden, langsam werden –, als eine Goldschmiedekunst und -kennerschaft des Wortes, die lauter feine vorsichtige Arbeit abzutun hat und nichts erreicht, wenn sie es nicht lento erreicht. Gerade damit aber ist sie heute nötiger als je, gerade dadurch zieht sie und bezaubert sie uns am stärksten, mitten in einem Zeitalter der »Arbeit«, will sagen: der Hast, der unanständigen und schwitzenden Eilfertigkeit, das mit allem gleich »fertig werden« will, auch mit jedem alten und neuen Buche: – sie selbst wird nicht so leicht irgend womit fertig, sie lehrt gut lesen, das heißt langsam, tief, rück- und vorsichtig, mit Hintergedanken mit offengelassenen Türen, mit zarten Fingern und Augen lesen... Meine geduldigen Freunde, dies Buch wünscht sich nur vollkommne Leser und Philologen: lernt mich gut lesen! –"Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 1, S. 1015, http://www.zeno.org/nid/20009244018
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#3 - Promovieren mit KI oder ohne?
Sebastian kommt frisch aus dem KI-Workshop und Tristan hat Fragen an ihn und an die KI. Außerdem: Was ist Kreativität und was hat Frankenstein damit zu tun?Und wir haben eine erste Revidierung aus der Fan-Community bekommen, müssen eine Darstellung aus der letzten Folge richtigstellen und hüten uns vor weiteren Unwahrheiten. Kommt jetzt der erste Shitstorm oder werden wir schon gecancelt? Sind wir zu nah an der Sonne geflogen? Zwischen Ikarus und Prometheus in der neuen Folge Flurgespräche...Podcaster: Tristan Thietz und Sebastian RosenbaumDie erwähnten KI-Programme fürs Promovieren: - LMArena (Vergleich verschiedener LLMs)- storm.genie.stanford- consensus- connected papers- inciteful- research rabbit (Zeitverlauf und Zitationsnetzwerk)- Scispace- notebookLM (arbeitet nur mit dem Material, was hochgeladen wurde)- AnaraUnd dann wird in der Folge ja zitiert. Hier die Quellennachweise:- Mary Shelley, Frankenstein; or, The Modern Prometheus [überarbeitete Ausgabe], London 1818/1831, S. IX: "Invention, it must be humbly admitted, does not consist in creating out of void, but out of chaos"- Friedrich Nietzsche (1883): Also Sprach Zarathustra [Bd. 1]. Chemnitz 1883, S. 15: "Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können."
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#2 - Notizen aus dem Delirium
Da ist sie: Die erste Krankheitsepisode! Ein guter Moment um darüber zu reflektieren, wie man eigentlich seine Gedanken zur Promotion festhält, die man ja nicht immer nur vor dem Laptop aufploppen. Außerdem: Was ist die Ästhetik des Promovierens? Auf welche Weisen ist Promovieren Rock'n'Roll? Hier das Zitat von Nietzsche (auf jeden Fall ein Beispiel für etwas, das Rock'nRoll ist) - das in der Episode "freihändig" und nicht ganz richtig erinnert wurde: "Nacht ist es: nun reden lauter alle springendenBrunnen. Und auch meine Seele ist ein springenderBrunnen." - Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra. Bd. 2. Chemnitz, 1883, S. 35. In: Deutsches Textarchiv , abgerufen am 23.08.2025.In der Folge wurde außerdem mehrmals auf das Mitternachtsgedicht von Nietzsche angespielt. Hier ist es: Oh Mensch! Gieb Acht!Was spricht die tiefe Mitternacht?„Ich schlief, ich schlief —,„Aus tiefem Traum bin ich erwacht: —„Die Welt ist tief,„Und tiefer als der Tag gedacht.„Tief ist ihr Weh —,„Lust — tiefer noch als Herzeleid:„Weh spricht: Vergeh!„Doch alle Lust will Ewigkeit —,„— will tiefe, tiefe Ewigkeit!“Quelle: Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra. Bd. 4. Leipzig, 1891, S. 129. In: Deutsches Textarchiv , abgerufen am 23.08.2025.Podcaster der Flurgespräche: Tristan Thietz und Sebastian Rosenbaum
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# 1 - Rettet uns Instagram vor regrets im Promovieren?
Unsere Starter-Episode der 2. Staffel. Von nun an sind Flurgespräche ein Dialog zwischen Tristan Thietz und Sebastian Rosenbaum.
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#16-Nix los außer Haarausfall
Die kürzeste Episode soweit. Ist die Luft schon raus? In der Promotion und im Podcast? Zeit für neue Frisur und ein neues Podcastformat! Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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# 15 - Fomo in der Themeneingrenzung: Gespräch mit einem Doktoranden-Leidensgenossen
Mit meinen Doktoranden-Leidensgenossen Tristan - zwar nicht im Flur aber doch im Gespräch. Immer der Nase nach Recherchieren, solange bis es aufs Blatt muss. So weit so gut. Aber wie zum Henker grenze ich mein Thema ein und warum wird das trotzdem wieder groß? Weil man sonst Fomo (Fear of missing out) bekommt? Ansonsten geht es über überraschende Herausforderungen und unageahnte Freuden in der Promotion. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Im Podcast erwähnte Literaturempfelung findet ihr hier: Pauliks, K. (2024). Meme Marketing in Social Media: Ein medienpraxeografischer Vergleich von Memes und Werbung. Büchner-Verlag, Wissenschaft und Kultur.Die Quelle ist online frei verfügbar: https://www.buechner-verlag.de/buch/meme-marketing-in-social-media/Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende (Im Dialog): Tristan Thietz
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#14 -Die erste große Krise - wie komme ich da wieder raus?
Das erste Betreuungsgesprächhabe ich nun eine Woche sacken lassen. Von Promotionssommer und sonniger Aufbruchsstimmung kann nicht gerade die Rede sein. Die Wetterlage ist eher neblig und nieselig. Wie stimmt man eigentlich eine Betreuungsperson auf die eigenen Ideen ein? Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#13-Literaturrecherche: ich starte wieder bei null.
Nach dem ersten Gespräch mit der Betreuerin ist klar: Es braucht eine Grundlagen-Recherche, Begriffsklärung.. und möglicherweise sogar ein anderes Thema? Außerdem: Klebe ich zu sehr an empirischen Studien? Warum das für eine philosophische Arbeit gefährlich werden kann...Alles in allem: Ich habe noch das Gefühl: Es gibt einen Plan. Insbesondere über den Sommer. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#12 - Warten auf Feedback - muss alles in die Tonne?
Nervosität macht sich breit: Das erste Treffen mit der Betreuerin steht an. Danach wird alles anders. Vielleicht. Außerdem: Was macht ein Philosophie-Doktorand im Sommer?Und: Der unermessliche Wert von Feedback und Konferenzen. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#11 - Macht Promovieren dick? Ich glaube: Ja.
Inwiefern formt die Promotion nicht nur den Geist sondern auch die Körperform? Kann man Snacks als Neuro-Enhancer bezeichnen, die die Geisteskraft steigern? Noch so ein wichtiges Ding für Denken im Schreiben (Schreibdenken): Formalisieren. Warum sich eigentlich überhaupt diese Mühe machen und nicht einfach den Fließtext fließen lassen? Und was heißt das überhaupt: Formalisieren?Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#10 - Spezialepisödle: Ein Schwabe auf Abwegen
Denkt man anders auf Schwäbisch als auf Hochdeutsch? Wie viel Ländle isch no in mir? Wie viel Ländle isch in meinem Promotionsthema? Außerdem: Wo es die beschde Brezeln in Flensburg gibt. Oft wird man gefragt. was man eigentlich mit Philosophie mal machen will. Viel eher sollte die Frage lauten: Wo will man eigentlich mal leben? Antwort: Überall wo einen die Kultur richtig brezelt. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#9 - Mein Laptop macht schlapp! - hab ich alles gesichert?
Was haben Betreuer*innen gern? Unterüberschriften! (hoffe ich). Wem will ich meine Arbeit widmen? Und wer will überhaupt meine Arbeit gewidmet bekommen, wenn es keine summa cum laude wird? Und was wird die Arbeitswelt dazu sagen? Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#8 - Das Erbe ist weg - Brauche ich jetzt ein zweites Standbein?
Der weiße cis Mann aus Schwaben (ich) hat keine Diskriminierungsmerkmale. Es steht schlecht um die Chancen in der Wissenschaft. Es wird überhaupt schwer mit Philosophie Geld zu verdienen. Was nun? Auf der Suche nach Unbefristung, Mäzenen und dem Lebensglück. Und das ab Semester eins. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#7 - Zeitmanagement: Ich arbeite nur 1 h am Tag?!
Schockschwerenot:Es sind nicht mal 10h pro Woche im Schnitt, die ich tatsächlich an der Promotion arbeite! Wie kann das sein?! Zeit für ganz grundlegende Fragen: Wie sieht mein Wochenplan konkret aus?! Wie strukturiere ich meine Arbeit? WelcheFragen will ich eigentlich beantworten in der Doktorarbeit? Und was ist verflixt nochmal eigentlich die Bezeichnung für mein methodisches Vorgehen? Außerdem irre empirische Ergebnisse über moralisches Urteilen und Desinfektionsmittel und eine zündende Idee. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#6 - Rosenduft und Zigaretten oder: Ab jetzt 15 Seiten jeden Tag
Läuft! Ab jetzt jede Woche 15 Seiten! Außerdem: Was haben Gerüche im Garten mit Klimaethik zu tun? Die Philosophie des Gartens erklärt's. Und auch warum Zigaretterauchen im Rosengarten lebensverändernd sein kann. Aber nicht so wie man denkt. Zur Philosophie des Gärtnerns und der Gerüche: Ott, Konrad, und Veronika Surau-Ott. „Philosophy of Gardening and a Sense for Scents. An Environmental Ethics Perspective“. Studies in the History of Gardens & Designed Landscapes 44, Nr. 2–3 (2. Juli 2024): 178–96. https://doi.org/10.1080/14601176.2024.2367930.Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#5- Ich will mich zuhause fühlen am Institut
Warum das Philosophie Institut der Ort ist, an dem ich mich vielleicht am meisten zuhause fühlen kann. Außerdem geht es um schlechtes Mensa essen und mögliche Einflüsse auf die Urteilskraft. Quelle zu dem Artikel zur verkörperten Kognition und moralische Urteile, aus dem ich in der Episode erzähle:Brendan Strejcek and Chen-Bo Zhong, "Morality in the body", In: Shapiro, Lawrence A., und Shannon Spaulding, Hrsg. The Routledge Handbook of Embodied Cognition. Second edition. Routledge Handbooks in Philosophy. London New York: Routledge, 2024, https://doi.org/10.4324/9781003322511, 406-416 Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#4 - Empirische Forschung? - Nicht doch!
Eine Forschungsarbeit, die nicht empirisch ist? Ich erzähle, wie das geht. Es gibt außerdem im Laberstil Tiefenbohrungen in die verkörperte Kognition im Rahmen der Klimaethik. Und eine Begegnung der unangenehmen Art. Die Philosophie lebt! Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#3 - Mir geht's mau
Ist das schon der erste Durchhänger? Es geht um technische Schwierigkeiten mit dem "Werkzeug" fürs Promovieren. Und die Technik für den Podcast lässt mich auch noch im Stich - nächstes Mal hoffentlich wieder mit besserer Audioquali. Es ist mau. Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#2 - Plädoyer für das Vergessen
In der 2. Woche habe ich Rückenwind bekommen. Das Lesen über philosophische Metaphern macht Laune. Außerdem: Ich denke laut über das "Scoop the Poop Problem" nach und welche Vorteile es hat, ein sehr schlechtes Gedächtnis zu haben - fürs Philosophieren aber auch für die Freundschaft. Wie geht es euch zu Beginn der Promotion? Oder wie war es bei euch? Schreibt es in den Kommentaren.Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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#1 - Stotternder Start
Ich bin in die erste Woche gestartet. Mehr schlecht oder mehr als recht? Die Suche nach dem Rhythmus beginnt. Wie geht es euch zu Beginn der Promotion? Oder wie war es bei euch? Schreibt es in den Kommentaren.Auch Fragen oder Anregungen zur Folge lese ich gerne in den Kommentaren. Gibt es Fragen die größer oder tiefergehend sind - vielleicht sogar philosophischer Natur? Dann schreibt mir gerne einen Brief: Sebastian Rosenbaum, Postfach 1407 in 24939 Flensburg. Mitwirkende: Meine Frau F. Rosenbaum arbeitet verdeckt im Hintergrund als Gegenüber für die Gespräch/ Monologführung.
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