PODCAST · science
Fragen an die Polizeigeschichte
by Fachgebiet "Polizeigeschichte und Politische Bildung", Deutsche Hochschule der Polizei
Polizeiliches Handeln ist seit jeher eng mit politischen Entscheidungsprozessen, gesellschaftlichen Erwartungen und bestehenden Machtverhältnissen verwoben. "Fragen an die Polizeigeschichte" nimmt dieses Verhältnis von Polizei, Politik und Gesellschaft in den Blick und arbeitet dabei wie unter einem Brennglas: Eine Leitfrage und eine einzelne Quelle – ein Bild, ein Objekt oder ein prägnantes Zitat – dienen als Ausgangspunkt, um Schlüsselmomente sichtbar zu machen und aus ihnen heraus eine größere Geschichte zu erzählen."Fragen an die Polizeigeschichte" ist ein Projekt des Fachgebiets "Polizeigeschichte und Politische Bildung" der Deutschen Hochschule der Polizei.Konzept, Redaktion und Texte: Gundula Gahlen, Doris Kock und Pauline van Moll.
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"Nie mehr bei der Polizei beschweren"? Der Fall Siegel 1933
„Nie mehr bei der Polizei beschweren“? Im März 1933 sucht der jüdische Rechtsanwalt Dr. Michael Siegel das Münchener Polizeipräsidium auf, um sich im Namen seines ebenfalls jüdischen Mandanten zu beschweren – und wird stattdessen von Polizeibeamten misshandelt und öffentlich gedemütigt. Die Folge nimmt das berühmte Foto seines „Prangermarschs“ zum Ausgangspunkt und fragt: Was erzählt uns diese Szene über die Gesellschaft in einer Zeit radikaler politischer Umbrüche? Wie ist es möglich, dass eine solche Gewalt öffentlich stattfindet? Und was zeigt der Fall über die Rolle der Polizei zu Beginn des Nationalsozialismus? Deutlich wird: Der Fall Siegel macht sichtbar, wie schnell sich die Grenzen dessen verschieben können, was in einer Gesellschaft als legitim und rechtens gilt – und welchen Einfluss die Polizei darauf haben kann.
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Polizeiliches Handeln ist seit jeher eng mit politischen Entscheidungsprozessen, gesellschaftlichen Erwartungen und bestehenden Machtverhältnissen verwoben. "Fragen an die Polizeigeschichte" nimmt dieses Verhältnis von Polizei, Politik und Gesellschaft in den Blick und arbeitet dabei wie unter einem Brennglas: Eine Leitfrage und eine einzelne Quelle – ein Bild, ein Objekt oder ein prägnantes Zitat – dienen als Ausgangspunkt, um Schlüsselmomente sichtbar zu machen und aus ihnen heraus eine größere Geschichte zu erzählen."Fragen an die Polizeigeschichte" ist ein Projekt des Fachgebiets "Polizeigeschichte und Politische Bildung" der Deutschen Hochschule der Polizei.Konzept, Redaktion und Texte: Gundula Gahlen, Doris Kock und Pauline van Moll.
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Fachgebiet "Polizeigeschichte und Politische Bildung", Deutsche Hochschule der Polizei
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