#frauenorte-der-podcast

PODCAST · society

#frauenorte-der-podcast

FrauenOrte erzählen Geschichte(n), 52 mal in Sachsen-Anhalt und unter www.frauenorte.net. Der Podcast möchte die markanten FrauenOrte-Tafeln ergänzen, die "Geschichten dahinter" zu Gehör bringen. Akteur*innen vor Ort lassen uns teilhaben an Frauen-Schicksalen, Arbeitswelten und an den historischen Leistungen starker Frauen, die seit dem 10.Jahrhundert in Sachsen-Anhalt gelebt und gewirkt haben. Ergänzt werden diese Geschichten durch Videos auf dem eigenen FrauenOrte YouTube-Kanal.

  1. 38

    Die Frauen am Bauhaus (Dessau, FrauenOrt Nr. 21)

    In dieser Folge dreht sich alles um eine faszinierende Spurensuche zu den Frauen der Bauhaus-Zeit in Dessau. Gemeinsam mit der freiberuflichen Kunsthistorikerin und Vermittlerin Dr. Monika Kaiser beleuchtet FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller, warum Frauen am Bauhaus weit mehr als eine Fußnote sind und sie Design, Kunst und Architektur maßgeblich geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen die zwei neue Dessauer Sonderführungen und was z.B. hiesige Exponate von den Erfolgen, Herausforderungen und Lebensgeschichte(n) der Frauen am Bauhaus erzählen. Was steckt hinter der sogenannten 'Frauenklasse' und welche Spuren haben diese Pionierinnen hinterlassen? Neugierig geworden auf diese Perspektive der weiblichen Bauhaus-Geschichte? Dann reinhören und erfahren, warum es sich lohnt, ihren Wegen heute zu folgen.

  2. 37

    Elisabeth Hauptmann und die Droyßiger Anstalten (Droyßig, FrauenOrt Nr. 2)

    Vorhang auf, Bühne frei! Mit diesem Podcast wird einer ehemaligen Schülerin der Droyßiger Anstalten am authentischen Ort (endlich) gebührende Aufmerksamkeit gezollt. Der Theaterkurs der Klassen 10 – 12 der CJD Christophorusschule Droyßig hat sich mit deren Biografie und Theaterschaffen beschäftigt und kommt hier im doppelten Sinne zu Wort: Mit eindrücklichen Hörbeispielen aus dem 2025 uraufgeführten Theaterprojekt „Im Schatten des Rampenlichts – Elisabeth Hauptmann und Bertolt Brecht“, die wiederum von acht der Mitwirkenden im Gespräch mit der Kursleiterin Ines Schneider und der FrauenOrte-Koordinatorin reflektiert werden.

  3. 36

    Elisabeth von Thüringen und die Neuenburg (Freyburg/ Unstrut, FrauenOrt Nr. 5)

    Wie und wo lebte die Frau, die als vierjährige ungarische Prinzessin nach Mitteldeutschland kam und durch Heirat zur thüringischen Landgräfin in einer der einflussreichsten Adelsfamilien im Europa des 12. Jahrhunderts wurde? Wie kam die früh heiliggesprochene Elisabeth zu ihrem Lebensmotto "Man muss die Menschen froh machen"? Und welche Spuren finden sich noch 800 Jahre später hier im Süden Sachsen-Anhalts? Darüber spricht FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller mit der Journalistin und Autorin Caroline Vongries sowie Museumsdirektor der Neuenburg, Jörg Peukert.

  4. 35

    Die Musen sind weiblich (Start in Weißenfels)

    Dr. Maik Richter, Leiter und Kurator, erzählt der FrauenOrte-Koordinatorin, welche Muse ihn inspiriert hat und warum ab Oktober 2024 Komponistinnen, Dichterinnen und Malerinnen "bei Heinrich Schütz in Weißenfels zu Gast" sind. Außerdem geht es um eine malende Naturforscherin, Impulse für die Musikförderung und die "Sappho von Greifswald". PS: Dankeschön an Ungestalt GmbH Leipzig | Stadt Weißenfels, für das Musen-Coverbild.

  5. 34

    Dorothea Christiana Erxleben (Quedlinburg, FrauenOrt Nr. 32)

    Im Jahr 1754 promovierte Dorothea Christiana Erxleben geb. Leporin an der medizinischen Fakultät der Friedrichsuniversität Halle. Damit ist sie Deutschlands erste Frau, die einen medizinischen Doktortitel erwarb und die uneingeschränkt eine medizinische Praxis führen durfte. In ihrem Heimatort, der Welterbestadt Quedlinburg, gibt es mehrere Erinnerungsorte. FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller begleitet die Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin i.R. Brigitte Meixner auf einem Hör-Rundgang durch die Erxleben-Ausstellung im Klopstockhaus am Schlossberg 12.

  6. 33

    Waschmittelmuseum Genthin (Frauen und Industriekultur)

    Die Koordinatorin der FrauenOrte Sachsen-Anhalt Anke Triller besucht das Waschmittelmuseum Genthin im historischen Badehaus direkt am Elbe-Havel-Kanal. Seit Jahren bewahren sechs ehemalige Waschmittelwerkerinnen als sogenannte "Genthiner Waschfrauen" ehrenamtlich die Erinnerung an die Entwicklung des Genthiner Henkel-Standortes von 1921 bis zur Schließung 2009. Ob das auch noch nach 2024 möglich sein wird, steht leider keinesfalls fest. Dieser Podcast erzählt, warum es "5 vor 12" ist und welche Exponate -derzeit noch- aus der 88jährigen Industriegeschichte bei einem Rundgang durchs Oktagon zu besichtigen sind.

  7. 32

    Fürstin Louise von Anhalt-Dessau (Wörlitz und Luisium Dessau; FrauenOrt Nr. 47)

    Die FrauenOrte Koordinatorin ist zusammen mit der Dessauer Gleichstellungsbeauftragten ins „Haus der Fürstin“ nach Wörlitz eingeladen. Beim Runddurchgang durch die Dauerausstellung „Das ganze Land ein Garten“ erfährt sie anhand entsprechender Exponate von Corinna Meyer, Kastellanin des Luisium, mehr über die ehemalige Hausherrin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Die als eine von Brandenburg-Schwedt geborene preußische Prinzessin wurde auf Betreiben des preußischen Königs 1762 mit ihrem Cousin Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (bekannter als Fürst Franz) verheiratet. Sie führten eine ungewöhnliche Ehe. In der Tradition zwar befangen, aber bürgerlichen Werten der Aufklärung aufgeschlossen, suchte Fürstin Luise einen eigenen Weg, damit zu leben.

  8. 31

    Frauengeschichte mal anders (FrauenOrte fragen nach)

    Angeregt vom "Leuchten im Schatten"- Programm des Kurt Weill-Festes 2024 fragt FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller bei zwei Akteurinnen genauer nach. Dazu spricht sie mit der Geigerin und Dessauer Artist-in-Residence Liv Migdal sowie der Podcast-Kollegin Bianca Walther über "Frauenkarrieren von damals" z.B. in der Musik oder auch im Berliner Polizeipräsidium.

  9. 30

    Leuchten im Schatten (Dessauer Festival-FrauenOrte)

    Willkommen zu einem Festival, das im Jahr 2024 unter dem Motto "Das Leuchten im Schatten" die Verbindung von Kunst, FRAUENGeschichte und menschlicher Resilienz nicht nur musikalisch zelebrierte! Wie und vor allem welche Frauen "aus dem Schatten auf die Bühnen" geholt werden? Darüber spricht FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller mit Katharina Markworth, Geschäftsführerin der Kurt Weill Fest Dessau GmbH und Constanze Mitter von der künstlerischen Festival-Leitung.

  10. 29

    Gabriele Reuter (Haldensleben, FrauenOrt Nr. 44)

    Anlässlich des 165. Geburtstages von Gabriele Reuter (08.02.1859 – 16.11.1941) spricht Koordinatorin Anke Triller mit Judith Vater. Sie leitet das Museum Haldensleben, auf dessen Initiative seit 2008 in der Ohrestadt wieder an die Schriftstellerin erinnert wird. Diese Tochter "Aus guter Familie" (so der Titel ihres Erfolgsromans von 1895) wurde von Thomas Mann als vielleicht souveränste Frau ihrer Zeit bezeichnet. Dieser Podcast widmet sich Reuters Haldensleben-Bezügen und den in ihrer Literatur aufgegriffenen und z.T. sehr aktuellen emanzipatorischen Themen.

  11. 28

    Ernestine Reiske (Kemberg, FrauenOrt Nr. 50)

    Diese Folge führt FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller an den Rand der Dübener Heide. Hier in Kemberg wurde 1735 Ernestine Christine Reiske, geb. Müller geboren. Die hiesige Ganztagsschule hat sie zur Namenspatronin erkoren. Ganze Jahrgänge begeben sich seitdem auf Spurensuche nach Leben und Wirken dieser hochgeachteteten Altphilologin, Autorin, Verlegerin und Agrarunternehmerin. Heike Beck, amtierende Schulleiterin und Carina Engelhardt, Deutsch- und Kunstlehrerin erzählen, wie das schulische Gedenken fächerübergreifend gelingt und welche Werte darüber vermittelt werden können.

  12. 27

    Alte Elementarschule (Gernrode, FrauenOrt Nr. 35)

    Gernrode - ein hübsches Städtchen im Harz mit Fachwerk- und Bäderarchitektur- enthüllt erst auf den zweiten Blick seine Frauenbildungs-Vita mit Reichsstift und Höheren Töchterschulen. Ein traditioneller Lernort, die Alte Elementarschule, hat überlebt und zeigt heute zum einen museal diese erstaunliche Entwicklung und ist zugleich Ort reger Bildungs- und Vereinsarbeit. Davon berichten Sabine Schönbeck, tatkräftige ehrenamtliche Geschichtsforscherin sowie Kulturvereins-Vorsitzende Regina Simon im Gespräch mit FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller.

  13. 26

    Ottonische Herrscherinnen (Magdeburg, FrauenOrt Nr. 40)

    Die FrauenOrte-Koordinatorin fragt nach dem Leben und der Rolle der Frauen um Otto, den Großen. Sie spricht mit Autorin und Journalistin Caroline Vongries und Dr. Claus-Peter Hasse, stellv. Direktor der Magdeburger Mueeen und Kurator der "Otto, I.-Sonderausstellung" über Ottos zwei Ehefrauen, Königin Editha und Kaiserin Adelheid sowie seine Schwiegertochter, Kaiserin Theophanu.

  14. 25

    Katharina von Bora (Lutherstadt Wittenberg, FrauenOrt Nr. 22)

    Ostern 1523 floh eine Gruppe von Nonnen aus dem Zisterzienserinnen-Kloster Nimbschen. Eine sollte zur wohl bekanntesten Frau des 16. Jahrhunderts werden - die Adlige Katharina von Bora und spätere Lutherin. Über Klosterleben und -flucht, Brüche und Leistungen im Leben von Katharina spricht FrauenOrte-Koordinatorin mit Katja Köhler ( Katharina-Gästeführerin und Leiterin kulturelle Bildung der Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt) sowie - kurz vor seinem Ruhestand - deren langjährigem Direktor und Vorstand Dr. Stefan Rhein. Ein Plädoyer zweier Expert*innen für die Eheleute Katharina und Martin sowie definitiv auch für diesen seit 20.12.2000 ausgewiesenen Wittenberger FrauenOrt!

  15. 24

    Brigitte Reimann (Burg, FrauenOrt Nr. 51)

    Brigitte Reimann wurde 1933 in Burg bei Magdeburg geboren. Über Erinnerungsorte und die ab sofort mögliche literarisch-biografische Spurensuche in ihrer Geburtsstadt spricht die FrauenOrte-Koordinatorin mit Tourismus-Sachgebietsleiterin Stefanie Deckert und Gästeführer Udo Vogt. Im Bonusteil gibt es Hinweise zum weiteren Programm des Brigitte-Reimann-Kulturjahres 2023 in Burg.

  16. 23

    Johanne und Marie Nathusius (Neinstedt, FrauenOrte Nr. 30+31)

    Neinstedt im Harz blickt auf über 170 Jahre inklusive Tradition zurück, dem sich die Evangelische Stiftung Neinstedt bis heute verpflichtet fühlt. Welchen Anteil hatten Johanne von Nathusius und ihre Schwägerin Marie daran? Was bedeutet es heute, ein sozialdiakonischer Dienstleister zu sein? Darüber spricht in dieser, gleich zwei FrauenOrten gewidmeten "Doppelfolge" Koordinatorin Anke Triller mit Natalie Gaitzsch, Diakonin und Älteste der Diakonischen Gemeinschaft, dem Stiftungs-Pressereferenten Andreas Damm sowie mit der erfolgreichen Triathletin Sophia Eichmann, die ebenfalls in Neinstedt lebt und arbeitet.

  17. 22

    Grete Minde (Tangermünde; FrauenOrt Nr. 16)

    Hören Sie von zwei ortskundigen Frauen im Gespräch mit FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller, welche Zeitzeugnisse in der Kaiser- und Hansestadt präsentiert werden - im Stadtmuseum im Historischen Rathaus und bei einem Stadtrundgang auf den Spuren Theodor Fontanes. Warum musste -anders als in seiner Novelle- Grete Minde 1619 qualvoll auf dem Scheiterhaufen sterben?

  18. 21

    Women in Jazz – Festival

    Im Jahre 2006 gestartet, ist das Festival „WOMEN IN JAZZ“ nicht nur am Geburtsort in Halle (Saale), sondern auch über Deutschland und Europa hinaus etabliert. Wie nachhaltig es seitdem die Jazz-Szene „aufmischt“ sowie für selbstbewussten weiblichen Nachwuchs sorgt, erzählt Mitbegründer und Festivalleiter Ulf Herden im Gespräch mit der bekennenden Jazz-Konzertbesucherin Anke Triller. Diese ernennt dabei Sachsen-Anhalt dank dieses alljährlichen Festivalbeitrages zur Professionalisierung von Musikerinnen in der Jazz-Welt zum „temporären FrauenOrt des Frauenjazz".

  19. 20

    Freilichtmuseum Diesdorf (Diesdorf; FrauenOrt Nr. 28)

    Bereits 1911 wurde in Diesdorf, im Nordwesten der Altmark, das einzige volkskundliche Freilichtmuseum im heutigen Sachsen-Anhalt gegründet. An diesem FrauenOrt werden Einblicke in das arbeitsreiche Leben der traditions- und selbstbewussten Altmärker Bäuerin vom 18. bis ins 20.Jahrhundert möglich. Was den Hansjochen-Winkel und Tante Frieda verbindet? Und was deren Nichte Waltraut anders in ihrem Leben machen konnte? Das u.v.a.m. wird bei einem Ausstellungsrundgang erklärt.

  20. 19

    Schloss Zerben (Zerben; FrauenOrt Nr. 33)

    Im Jerichower Land steht hinterm Elb-Deich eine Schaukel im Schlosspark, wo Else Baronin von Ardenne geb. Edle und Freiin von Plotho-Zerben ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Eine kleine Ausstellung im sanierten Westflügel zeigt, was die Baronin und „eine Geschichte nach dem Leben“ von Theodor Fontane verbindet. Margred Baumert, eine ehrenamtliche Museumsführerin aus Zerben, erzählt vom temperamentvollen Elseken und ihrem Schicksal, das Fontane nachweislich als Vorbild für seine „Effi Briest“ diente.

  21. 18

    Die NEUBERIN Teil 2 (Zerbst FrauenOrt Nr. 12 und andere)

    Am 8. März 2022 begingen wir den 325.Geburtstag von Caroline Friederike Neuber geb. Weißenborn. Ihrem außergewöhnlichen "Wander-Theater-Leben" ist eine besondere Podcast-Form gewidmet. Begeben Sie sich auf eine Hör-Reise zu biographischen Stationen ihres Lebens! In Teil 2 werden die Leipziger Schaffensjahre und -orte von 1727-1750 vorgestellt sowie als letzte Etappe Zerbst. Hier musste sie als Prinzipalin aus wirtschaftlichen Gründen schlussendlich aufgeben. Doch ihr Erbe wirkt weiter, wie das aktuelle Neuberin-Theaterangebot des Theatrum Hohenerxleben am Ende dieser Hör-Reise beweist!

  22. 17

    Die NEUBERIN (Weißenfels, FrauenOrt Nr. 10 und andere)

    Am 8. März 2022 begingen wir den 325.Geburtstag von Caroline Friederike Neuber geb. Weißenborn. Ihrem außergewöhnlichen "Wander-Theater-Leben" ist eine besondere Podcast-Form gewidmet. Begeben Sie sich auf eine Hör-Reise zu biographischen Stationen ihres Lebens! Im ersten Teil der Reise werden Reichenbach im Vogtland, Weißenfels (Saale) und Blankenburg im Harz vorgestellt. Drei Frauen berichten von örtlichen Bezügen zur Neuberin, die bis in die Gegenwart reichen.

  23. 16

    FrauenOrt goes Schule (Halle, FrauenOrt Nr. 11 und andere)

    Schulen mit Frauen als Namenspatinnnen sind immer noch selten anzutreffen. Dass und wie es gelingen kann die Richtige zu finden, verrät Romina Altenburg, Schulleiterin der "Marguerite Friedlaender Gesamtschule" in Halle (Saale) im Gespräch mit FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller. >In Form bringen< spielt dabei eine tragende Rolle, ohne dass es ums Fitnesstraining, wohl aber um Teamspiel und Ausdauer geht.

  24. 15

    NS-Gedenkstätten (Bernburg und Prettin FrauenOrte Nr. 14 und 17)

    Im Rahmen des Heimatstipendium #2- Programmes der Gegenwartskunst der Kunststiftung Sachsen-Anhalt waren 10 Künstler*innen 12 Monate in 10 Museen und Gedenkstätten zu Gast. Besonderer Dank gilt Mareen Alburg Duncker und Petra Reichenbach aus Halle, die die beiden NS-Gedenkstätten in Bernburg und Prettin mit ihrer künstlerischen Annäherung an dieses Thema bereichern! Hier erzählen beide etwas zum Entstehungsprozess ihrer Kunstprojekte, deren Ergebnisse ab sofort im Rahmen der regulären Öffnungszeiten vor Ort zu sehen sind.

  25. 14

    Sammlung Käthe Kruse (Bad Kösen; FrauenOrt Nr. 09)

    Die FrauenOrte Koordinatorin besucht Käthes "Puppenstube" in Bad Kösen und erfährt von Museumsmitarbeiterin und Ausstellungskuratorin Kristin Gerth Erstaunliches über die Puppenunternehmerin Käthe Kruse. Deren ungewöhnliche Biographie -von der Theaterschauspielerin und heimischen Puppenschöpferin zur Arbeitergeberin und Marketingfachfrau - steht im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung im Erdgeschoss der Kunsthalle im Museum Romanisches Haus.

  26. 13

    Diakonissen-Mutterhaus (Halle; FrauenOrt Nr. 41)

    Die FrauenOrte-Koordinatorin traf sich mit Oberin Sr. Elisabeth Koch im Diakonissen-Mutterhaus in Halle. Während eines Rückblicks auf deren wechselvolle 85 Lebensjahre erfuhr sie, warum die Tochter aus nichtkirchlichem Haus Diakonisse und später Führungskraft im Krankenhaus wurde und als Oberin bis an ihr Lebensende im Dienst für ihre Schwestern stand.

  27. 12

    Burg Giebichenstein Kunst(hoch)schule (Halle; FrauenOrt Nr. 11)

    Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und ehemaligen Pressesprecherin Dr. Renate Luckner-Bien sowie Annika Sominka, Frieda Nasthold und Marie Witte vom FemPower-Team des sehr lebendigen FrauenOrtes "Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle" schlägt die FrauenOrte-Koordinatorin einen Bogen von der hiesigen Professionalisierung der Frauen in Kunst und Design zu Beginn des 20. bis ins aktuelle 21.Jahrhundert.

  28. 11

    Kongregation der Schwestern von der heiligen Elisabeth (Halle; FrauenOrt Nr. 52)

    Gemeinsam mit Sr. M. Dominika von der Kongregation der Schwestern von der heiligen Elisabeth schaut FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller auf deren Wirken von 1891 bis 2021 in Halle (Saale) zurück, aber auch nach vorn. Ein offenherziges Gespräch -nicht nur- über Gott und die (Frauen) Welt), von Grundeinkommen bis Babynest und vom Dienst für die Kranken.

  29. 10

    Jenny-Marx-Haus (Salzwedel; FrauenOrt Nr. 8)

    Pandemiebedingt ist Koordinatorin Anke Triller online zum Gespräch verabredet: mit Gabriele Henschke, Regionalbüroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Sachsen-Anhalt, Ulrich Kalmbach, Museumsleiter des Johann-Friedrich-Danneil-Museums (und Jenny-Marx-Haus) sowie Karl-Heinz Reck, Lehrer i.R. und bis heute aktiv im Salzwedeler Jenny-Marx-Forum. Es ist u.a. zu hören, wie Salzwedel die bekannte Tochter der Stadt ehrt und was die Dauerausstellung vorherrschenden Klischee-Bildern entgegensetzt. Die vielfältigen Facetten der FRAU NEBEN (nicht nur VON Karl) und welches „Kapital“ sie in die Ehe einbrachte, wird zum Teil sehr divers angesprochen.

  30. 9

    Von Jenaisches Freiweltliches Adeliges Fräuleinstift (Halle; FrauenOrt Nr.49)

    FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller besucht die Evangelisch-Reformierte Domgemeinde zu Halle, die als Erbin den Nachlass des Damenstiftes verwaltet. Deren Archivarin Gisela Hintzsche hat sich intensiv mit diesem Erbe beschäftigt und weiß lehrreich und amüsant davon zu berichten. Der Gründer Gottfried von Jena, selber kinderlos geblieben, stiftete 1703 seine Immobilie und den Hausrat in der heutigen Rathausstraße 15/16 sowie eine große Geldsumme, um wenig betuchten reformierten Familiennachfahrinnen des selben Glaubens eine standesgemäße Unterbringung zu gewähren. In Rechtsdingen bewandert, verfasste er ein Statut, dass (fast) alle Angelegenheiten vorausschauend regelte, wie in dieser Episode u.a. zu hören ist.

  31. 8

    Frauenwahlrecht (Dessau, Halberstadt, Merseburg; FrauenOrte Nr.6+23+43)

    Die Umsetzung des 1918 in Deutschland beschlossenen Frauenwahlrechts erfolgte auch auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts in mehreren Etappen. Vom langen steinigen Weg dorthin und den ersten "weiblichen Herren Abgeordneten" in Dessau, Halberstadt, Merseburg u.a. berichten zwei Historikerinnen im Gespräch mit der FrauenOrte-Koordinatorin. Dank der von ihnen erforschten Archivbestände zu den authentischen parlamentarischen Orten in Dessau, Halberstadt und Merseburg kommen sowohl einzelne Frauen-Biografien, aber auch (leider noch immer) megaaktuelle Dauerthemen wie Frauenquote und § 218 zu Gehör.

  32. 7

    Mechthild von Magdeburg (Magdeburg; FrauenOrt Nr.25)

    Erstmals wegen der Pandemie online aufgezeichnet, spricht die FrauenOrte-Koordinatorin in dieser Folge mit Journalistin und Autorin Caroline Vongries über Mechthilds unkonventionellen Lebensweg als Begine und deren schriftstellerische Leistung. Heike Ponitka, Magdeburgs Amtsleiterin für Gleichstellungsfragen, informiert, warum und wie moderne Erinnerungskultur an diese bemerkenswerte Frau in Magdeburg stattfindet und gelingen kann.

  33. 6

    Droyßiger Anstalten (Droyßig; FrauenOrt Nr. 2)

    Fürst Otto Victor von Schönburg-Waldenburg stiftete 1847 Preußen ein Seminar für die Ausbildung von evangelischen Lehrerinnen. Im Zuge der preußischen Reform der Mädchenschulbildung 1908 erfolgte eine Umstrukturierung der "Königlichen Erziehungs- und Bildungs-Anstalten“. 1913 konnten hier erstmals in Preußen Kindergärtnerinnen ein staatlich anerkanntes Abschlusszeugnis erwerben. Dass heute mehr als 900 Schüler*innen in dem nur etwa 2.000 Menschen zählenden Ort anzutreffen sind, verdankt die Gemeinde der fürstlichen Stiftung. Anlässlich des 20 Jährigen Bestehens dieses FrauenOrtes im Juni 2020 besucht die FrauenOrte-Koordinatorin die Schulausstellung im Heimatmuseum und spricht mit dem Heimatvereins-Vorsitzenden Artur Wellnitz über Vergangenheit und Gegenwart von >> Droyßig als Schulort mit langer Tradition

  34. 5

    Kloster Sankt Marien (Helfta; FrauenOrt Nr. 7)

    Koordinatorin Anke Triller trifft sich am Stadtrand von Luthers Geburts- und Sterbeort Eisleben mit Frauen, die sich seit 20 Jahren für ihren FrauenOrt einsetzen. Die stellvertretende Priorin des Zisterzienserinnen-Klosters Schwester Klara Maria sowie kommunale Gleichstellungsbeauftragte sprechen über vergangenes und heutiges Frauenleben an diesem spirituellen Ort.

  35. 4

    Industrie-und Filmmuseum (Wolfen; FrauenOrt Nr. 4)

    Koordinatorin Anke Triller trifft sich mit der Museums-Kustodin des ifm und zwei Zeitzeuginnen in der ehemaligen ORWO-Filmfabrik im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. Hören Sie, warum und unter welchen harten Bedingungen bereits seit 1910 Frauen in dieser Chemiefabrik arbeiten durften. Und warum sie dann wiederum im 20.Jahrhundert dreimal als erste wieder entlassen wurden. Beide Zeitzeuginnen schildern sehr persönlich und offen ihre Arbeit „in der Film“ zu DDR-Zeiten. Dabei ist auch zu erfahren, was sich hinter Begriffen wie Be-Gießerei, Muttibus und „063“ verbirgt. Etwa 10 Minuten Bonusmaterial vom Museums-Rundgang runden diese Episode zu Industriegeschichte und Frauenerwerbsarbeit im 20.Jahrhundert ab.

  36. 3

    KiTa Rotkäppchen (Zörbig; FrauenOrt Nr.1)

    Es war einmal… und ist noch heute - das „Rotkäppchen“, genauer gesagt die Kindertagesstätte selbigen Namens in Zörbig! Als ältester, am historischen Ort durchgehend als Kindereinrichtung genutzter und heute noch existierender Kindergarten Deutschlands wurde er als bundesweit allererster FrauenOrt mit einer Tafel aus-gezeichnet. Über den Kindergarten-Alltag gestern und heute unterhalten sich in dieser Folge die jetzige KiTa-Leiterin, die Zörbiger Ortsbürgermeisterin und der hiesige Museumsleiter mit der FrauenOrte-Koordinatorin.

  37. 2

    Gräfin Anna zu Stolberg-Wernigerode (Wernigerode; FrauenOrt Nr.3)

    In dieser Episode lädt Gräfin Anna von Stolberg-Wernigerode (1837-1907) alias Katrin Dziekan, Kustodin der Schloß Wernigerode GmbH, zur Spurensuche durchs "Märchen"-Schloß" hoch über den Dächern Wernigerodes ein.

  38. 1

    Hedwig Courths-Mahler (Nebra; FrauenOrt Nr. 36)

    Diese Pilot-Episode erzählt davon, wie sich Hedwig Courths-Mahler (HCM) ihren Ruhm als auflagenstärkste und Deutschlands erfolgreichste Autorin Anfang des 20. Jahrhunderts erarbeitete. Was in ihrer Geburtsstadt über diese starke Frau und ihr wechselvolles Leben zu erfahren ist, erfrage ich im HCM-Archiv in Nebra (Unstrut).

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

FrauenOrte erzählen Geschichte(n), 52 mal in Sachsen-Anhalt und unter www.frauenorte.net. Der Podcast möchte die markanten FrauenOrte-Tafeln ergänzen, die "Geschichten dahinter" zu Gehör bringen. Akteur*innen vor Ort lassen uns teilhaben an Frauen-Schicksalen, Arbeitswelten und an den historischen Leistungen starker Frauen, die seit dem 10.Jahrhundert in Sachsen-Anhalt gelebt und gewirkt haben. Ergänzt werden diese Geschichten durch Videos auf dem eigenen FrauenOrte YouTube-Kanal.

HOSTED BY

Anke Triller

URL copied to clipboard!