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Die Selbstverbrennung Oskar Brüsewitz und deren Folgen für das Entstehen der Opposition in der DDR
Am 18. August 1976 übergoss sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz auf dem Marktplatz in Zeitz mit Benzin und zündete sich an. Die ursprüngliche Kontroverse, ob der Pfarrer nun ein Märtyrer im Kampf gegen den Kommunismus gewesen ist oder ein Psychopath, wurde nie geklärt. Jetzt, vierzig Jahre später, geht Karsten Krampitz in seiner Promotionsschrift den Gründen dieser radikalen Tat und ihren Folgen nach. Er stellt fest: Nicht der öffentliche Feuersuizid war das die DDR erschütternde Ereignis, sondern die Reaktionen der Bevölkerung auf den Brüsewitz diffamierenden Kommentar im Neuen Deutschland »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden« vom 30. August 1976. Dieser eine Artikel im SED-Zentralorgan (flankiert von einem ähnlichen Kommentar im CDU-Blatt Neue Zeit) löste in der DDR-Gesellschaft eine Welle der Kritik und des Protests aus, die das Verhältnis von Staat und Kirche nachhaltig veränderte. "Der Fall Brüsewitz. Staat und Kirche in der DDR" erscheint im Verbrecherverlag, hat 680 Seiten und kostet 29 €. http://www.verbrecherverlag.de/book/detail/826
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Barcelona en Comú - Erfahrungen aus Barcelona
Seit Mai 2015 regiert die Bürgerplattform Barcelona en Comú die Stadt Barcelona. Die Plattform, mit ihren Wurzeln in spanischen Protestbewegungen, versteht sich als Träger einer Redemokratisierung der lokalen Verwaltung und einer sozialen Erneuerung der Stadt. Migration und Hilfe für Geflüchtete waren seit Beginn der Legislatur ein zentrales Thema für die neue Stadtregierung. Was macht die neue Regierung in Barcelona anders? Und was können wir davon lernen? Wir reden mit Laura Roth. Sie ist Mitglied der internationalen Kommission von Barcelona en Comú
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Berliner Runde: Kuhle Wampe, oder: Wem gehört die Welt?
Vor ein paar Tagen hätte der Regisseur Slatan Dudow Geburtstag gehabt. Sein bekanntester Film ist sicherlich "Kuhle Wampe", für den er zusammen mit Bertold Brecht und Ernst Ottwald das Drehbuch schrieb. Kuhle Wampe wurde noch vor seiner ersten Aufführung 1932 durch die Zensurbehörden der Weimarer Republik zensiert, da man durch den Film die "öffentliche Sicherheit und Ordnung" gefährdet sah. Ein Grund für uns, sich einige Minuten dem Leben von Slatan Dudow zu widmen.
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Berliner Runde: Legida-Drahtzieher
Anders als in Dresden, war der "Gida-Protest" in Leipzig von Anfang noch viel rechter. Das wurde auch offen zur Schau gestellt. Journalisten wurden aus der Demonstration heraus von rechtsradikalen Hooligans angeriffen. Die Polizei unternahm dagegen nichts. Wir schauen deshalb mit chronik.le zusammen, wer diese Drahtzieher in Leipzig sind.
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Berliner Runde: Zunahme rassistischer Übergriffe seit den Pegida-Demonstrationen
Die Übergriffe auf Flüchtlinge haben seit den Pegida-Demonstrationen zugenommen. Das sagen zumindest die Opferberatungsstellen vor Ort. Deshalb fragen wir bei Robert Kusche, Geschäftsführer des Bereichs Opferberatung der RAA Sachsen, was dort in den letzten Wochen passiert. * http://www.raa-sachsen.de/
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Was geht in der Ukraine?
Hier wird in den Medien immer dargestellt, es würde sich bei den Protesten in der Ukraine um einen Kampf zwischen EU-Befürwortern und Russland-Fans drehen. Auf der einen Seite, die, die für die absolute Freiheit kämpfen, auf der anderen Seite die, die für das Böse an und für sich stehen: Homosexuellenfeinde, Diktatoren, Säufer, Oligarchen, Ölmagnaten… Kurz gesagt: Pro Westen = gut, Pro Russland = schlecht. Aber so ist es mitnichten. Wir sprachen mit Olexandra Bienert.
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"Mythos Partizan"
"Mythos Partizan - (Dis-)Kontinuitäten der jugoslawischen Linken: Geschichte, Erinnerungen und Perspektiven" heißt das Buch, dass sich der Geschichte der jugoslawischen Linken annimmt. Wir reden mit Roland Zschächner, einem der Herausgeber. http://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/mythos-partizan-detail
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jüdische Sportgeschichte
Im interview wird die Funktion des Sports für die Assimilation und für den Zionismus im 18. und 19 Jahrhundert im damaligen deutschen Reich, in der Weimarer Republik sowie zum Anfang des Nazionalsozialismus besprochen. Der Referent hielt im Rahmen der Woche gegen Antisemitismus der Antonio Amadiuo Stiftung den Vortrag "Assimilation durch Muskelkraft." Ebenfalls im Studio der Vorsitzende vom Roten Stern Berlin
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Interview mit Ayre Sharuz Shalicar zum Buch "Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude"
"Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude", so hieß es in Babol einer Kleinstatdt im Iran, in welcher die Familie des Autor des gleichnamigen Buches aufgewachsen ist. Die Biographie erzählt die Geschichte eines Jungen dessen jüdischesein bis zu dem Zeitpunkt keine Rolle spielt bis seine Freunde seine Religionszugehörigkeit erfahren. Aufgewachsen im sozialen Brennpunkt Berlin Wedding zwischen Bandenkriminalität, Hip Hop und Graffiti erfährt der Autor in seinen Jugendjahren was es heißt wenn vermeintliche Freunde zu Feinde werden. Der Ausweg aus antisemtischen Bedrohungen besteht zunächst darin möglichst brutal zu zuschlagen und möglchst dreist Graffiti Tags an jede freie Wand zu sprühen. Also Aron1 wird Berlin Crime Akteur der ersten Stunde Ayre Sharuz Shalicare zur einer Grafiti Straßen Legende. Die Diskriminierung bleibt. Für die Deutschen ist er der Iraner ein potenzieller Terrorist und für die Migranten bleibt er der dreckige Jude, die nur darauf aus sind die Brunnen palästinensischer Dörfer zu vergiften. Auf der Suche nach Identität begreift der Autor, dass nur Israel in der Lage ist ihm ein zu Hause zu geben, in dem er zu sich selbst kommen kann. Nach seiner Migration nach Israel studiert er und wird Pressesprecher der israel defence force, dessen Aufgabe die Verteidigung des von antisemitischen Anfeidnungen bedrohten Landes ist. Ayre Sharuz Shalicar wird in der heutigen Sendung im Telefongespräch über sein Buch und seine Erlebnisse in Berlin Wedding berichten. Ayre Sharuz Shalicar "Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude- Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde" erschienen 2010 im DTV Verlag, München
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spoken words by Fungi&Denis
Spoken words by Fungi&Denis. Beide sind regelmäßig zu sehen in der Bar ohne Namen in der Oppelener Straße in xberg Berlin
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Radia Obskura ganze sendung ohne musik
Radia Obskura vom 13. Juni 2012. Diesmal mit einem Interview mit Jonathan Weckerle vom Bündnis "stop the bomb" zum iranischen Muisker und Oppositionellen Shahin Najafi und spoken word artists Fungi und Denis. Beide sind regelmäßig zu sehen bei Ink Deep in der Bar ohne Namen oppelner Straße in xberg berlin
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Interview mit Jonathan Weckerle zum iranischen Musiker und Oppositionellen Shahin Najafi
Jonathan Wekerle vom Bündnis "Stop the bomb" informiert über den Iranischen Musiker und Oppositionellen Shahin Najafi. Das freiheitsfeindliche iranische Regime ruft seine AnhängerInnen in einer sogennanten Fatwa dazu auf Shahin Najfi zu ermorden. Anlass ist der Song Imam Naghi des iranischen Musikers hier der youtube link zum song: http://www.youtube.com/watch?v=4rDXhjIN030
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Muhammed Ali Leben und Kämpfe des berüchtigten Boxers
Im Studiogespräch mit dem Sportjournalisten Martin Krauss werden der politische Werdegang und der "Rumble in the Jungle" -Der Kampf gegen Fraizer im damaligen Zaire (heure rep. kongo)- geschildert.
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Berliner Piraten nach Amtsantritt - wo stehen sie und wo wollen sie hin?
Zwar nicht 100 Tage nach Amtsantritt, sondern ganz unrunde 59 Tage nach ihrem Überraschungserfolg bei den Berliner Wahlen fragen wir nach: Wie siehts mit den Piraten in Berlin aus? Und was zum Teufel suchen die im Parlament?
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Chancen und Probleme der Occupy Bewegung -. Gespräch mit einem Aktivisten aus Toronto
Einen Tag nach Räumung des New Yorker Occupy Camps fragen wir nach Sinn und Unsinn der Bewegung, nach der politischen Ausrichtung und verkürzter Kapitalismuskritik und sprechen über Effektivität und Verpuffungsgefahr. Dafür haben wir Ingar Solty aus Toronto eingeflogen, der bei den Protesten in New Yorl und Toronto mitgemischt hat und mitmischt. Ingar Solty ist Politikwissenschaftler an der York University Toronto, außerdem Redakteur der Zeitschrift "Das Argument" und Mitgründer des "North-Atlantic Left Dialogue" und beschäftigt sich unter anderem mit internationaler politischer Ökonomie.
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