Future Horizons - Alexander Tutsek-Stiftung

PODCAST · arts

Future Horizons - Alexander Tutsek-Stiftung

Seit Jahren sammelt, bewahrt und erforscht die Alexander Tutsek-Stiftung das Material Glas im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Was im Dezember 2000 als Vision begann - das Vernachlässigte, Übersehene oder auch Besondere und Spezielle in Kunst und Wissenschaft nachhaltig zu stärken - ist heute unter anderem eine der bedeutendsten Sammlungen von zeitgenössischem Glas in der Kunst weltweit geworden. In der Jubiläumsausstellung "Future Horizons. Glas in der zeitgenössischen Kunst" versammeln sich Skulpturen und Installationen von rund 50 internationalen Künstler*innen. Die 3. Staffel des Podcasts der Alexander Tutsek-Stiftung nimmt Sie mit auf eine Reise durch diese Kunstsammlung und die faszinierende Welt des Arbeitens mit Glas. In jeder Folge kommen Künstler*innen aus der Ausstellung oder Expert*innen zu Wort, die sich mit dem Material Glas in der zeitgenössischen Kunst beschäftigen. Die sechs Folgen können als Begleitung zur Ausstellung und zur Publikation "About Glass" oder unabhän

  1. 15

    #3 Ann Wolff und "Andante"

    Die Skulptur "Andante" der deutsch-schwedischen Künstlerin Ann Wolff zeigt zwei Frauenfiguren aus bernsteinfarbenem Glas – die eine tritt hinein, die andere heraus. Dazwischen eine Leerstelle - das sind die Erfahrungsräume die Ann Wolff faszinieren. In dieser Folge geht es um das Leben und die Arbeit einer der bedeutendsten Künstler*innen, die mit Glas arbeiten. Seit mehr als vierzig Jahren schafft Ann Wolff Werke über Identität, über das Selbst und das Andere, über die großen Fragen des Menschseins. Von ihren Anfängen bis heute – Ann Wolffs künstlerischer Weg ist geprägt von ständiger Neuerfindung.

  2. 14

    #2 Erwin Eisch und "Der Bruch ist die Sünde"

    "Der Bruch ist die Sünde" – das steht in goldener Schrift auf einem blauen Glaskopf, der den Künstler Erwin Eisch selbst zeigt. Mit seinem Riss, dem Bruch am Ohr, stellt dieses Werk alles infrage, was man von perfektem Glas erwartet. Erwin Eisch war der Mann, der die internationale Studioglasbewegung nach Deutschland brachte. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte einer legendären Begegnung im August 1962: Als Harvey Littleton, der "Vater der Studioglasbewegung", im Bayerischen Wald auf Erwin Eisch trifft, ist das der Beginn einer künstlerischen Revolution. Aus Glas wird Kunst statt Handwerk, die Funktion wird absichtlich sabotiert.

  3. 13

    #1 Dale Chihuly und der "Jerusalem Cylinder" - Future Horizons

    In der ersten Folge geht es um Dale Chihuly, sein Werk "Jerusalem Cylinder" und die von ihm mitbegründete Pilchuck Glass School in den USA. Es ist eine Geschichte über die Anfänge des Arbeitens mit Glas in der Kunst und in der Studioglasbewegung - und darüber, wie aus Sand und Feuer Kunstwerke entstehen. Mit Dale Chihuly, Michael Endo und Reino Liefkes

  4. 12

    #4 Desire, Maybe - Love, Maybe

    In einer Welt, die lange von heteronormativen Vorstellungen geprägt war, eröffnet das Konzept queeren Begehrens einen Raum für alternative Perspektiven: Es hinterfragt etablierte Vorstellungen von Geschlecht, Partnerschaft und Familie. Es fordert heraus, macht verletzlich und zeigt neue Räume jenseits gesellschaftlicher Normen auf. Begehren kann nicht nur ein individuelles Verlangen sein, sondern auch ein politischer Moment. Genau dieses Begehren greift der Künstler Matthieu Croizier in seinen Werken auf. In dieser Folge sprechen wir mit ihm über verschiedene Darstellungen von Begehren und über gesellschaftlichen Normen, die vorschreiben, wie Menschen leben und lieben sollen.  Ausstellung “Love, Maybe”: https://atstiftung.de/love-maybe/

  5. 11

    #3 Care, Maybe - Love, Maybe

    Fürsorge ist mehr als eine Handlung – sie ist eine Haltung, eine soziale Praxis, oft unsichtbar und ungleich verteilt. Diese Folge beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen von Care-Arbeit, die oft als selbstverständlich gilt – besonders wenn sie von Frauen, Angehörigen oder marginalisierten Gruppen geleistet wird. Zum Beispiel in der Mutterschaft. Mit Künstlerin Gabby Laurent sprechen wir über Mutterschaft als körperliche wie emotionale Herausforderung – und als Inspiration für ihre Kunst.

  6. 10

    #2 Gaze, Maybe - Love, Maybe

    Der Blick ist nie neutral – er formt Machtverhältnisse, prägt Stereotype und wird durch Kultur, Gesellschaft und Technologie beeinflusst. Wer sieht, wer wird gesehen - und wie beeinflussen KI und digitale Avatare unsere Wahrnehmung? Diese Folge thematisiert patriarchale und rassistisch geprägte Blickregime. Die Künstlerin Eli Cortiñas dekonstruiert mit Video- und Audiomaterial visuelle Stereotype von Liebe. Mit ihr sprechen wir über Bild- und Körperpolitik in der Kunst – und darüber, wie Kunst helfen kann, Sehgewohnheiten zu durchbrechen.

  7. 9

    #1 Intimacy, Maybe - Love, Maybe

    Was bedeutet es, sich nahe zu kommen? Ob in romantischen Beziehungen, Freundschaften oder durch das Kameraobjektiv – Intimität ist gelebte Sensibilität, aber auch eine Frage der Darstellung. Künstler Oliver Chanarin und Autorin Emilia Roig sprechen über Intimität jenseits idealisierter Körperbilder. In einer digitalen Welt, die uns permanent zur Selbstoptimierung drängt, versuchen sich die Künstler:innen von Perfektion abzuwenden - Und damit neue Perspektiven auf Intimität zu schaffen, die traditionelle Rollenvorstellungen herausfordern.

  8. 8

    #6 Me, Myselfie and I - The World in My Hand

    Für viele ist Selbstdarstellung im digitalen Raum heute weit mehr als eine Möglichkeit, Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erlangen - das Smartphone und Social Media wird identitätsstiftend. Aber wo verläuft die Grenze zwischen online und offline? Gibt es überhaupt noch einen Unterschied zwischen dem analogen und dem digitalen Ich? Wer wir sind, in Zeiten des Smartphones - um diese Frage geht es in dieser Folge.

  9. 7

    #5 Circle of Life - The World in My Hand

    Womit beginnt eigentlich das Leben eines Smartphones? Und was passiert, wenn wir es nicht mehr verwenden In dieser Folge schauen wir in die Atacama Wüste zu Lithiumbecken und zu den Minen im Kongo um herauszufinden welche Rohstoffe im Smartphone stecken und man diese recyclen kann.

  10. 6

    #4 It's A Match! - The World in My Hand

    Das Smartphone hat unsere Vorstellungen von Beziehungen, Romantik und Liebe komplett transformiert - dank Facetime, Social Media, WhatsApp und co. können wir rund um die Uhr mit Menschen aus aller Welt kommunizieren - über Ländergrenzen und ganze Kontinente hinweg. Wie wir in Zeiten von Social Media und Dating Apps Beziehungen führen und durch Emojis eine neue Sprache entwickeln, darum geht es in dieser Folge.

  11. 5

    #3 Black Mirror - The World in My Hand

    Hinter der glänzenden, schwarzen Oberfläche des Touchscreens liegt eine andere Welt, eine digitale Landschaft aus Bildern, Texten, Videos und Apps. Mit Zoomen und Swipen navigieren wir durch diese Welt. Wie der Touchscreen unsere Beziehung zum Smartphone bestimmt und welche Spuren wir darauf hinterlassen, darum geht es in dieser Folge.

  12. 4

    #2 If Rembrandt had a Phone - The World in My Hand

    Mit dem Smartphone tragen die meisten Menschen die Möglichkeit in der Tasche Kunst zu schaffen. Im richtigen Augenblick braucht es nur einen einfachen Klick. Aber wie beeinflusst das die Kunst? Wie viel Kunst im Smartphone steckt und wie Künstler:innen es als Werkzeug verwenden, beschäftigt uns in dieser Folge.

  13. 3

    #1 The Big Swipe - The World in My Hand

    In kürzester Zeit hat sich das Smartphone zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres täglichen Lebens entwickelt. Doch wie genau wurde das Smartphone eigentlich zu dem globalen Phänomen, das es heute ist? In dieser Folge reisen wir zurück zu den Anfängen des Smartphones: in das Jahr 2007, als das Smartphone, wie wir es kennen, das erste Mal der Welt vorgestellt wurde.

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