PODCAST · society
Gredig direkt
by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Urs Gredig empfängt in seiner wöchentlichen Talkshow prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Sport und Gesellschaft.
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Thomas Süssli: Wie sicher ist die Schweiz?
Der Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten haben Europa wachgerüttelt. Die Schweiz steht vor sicherheitspolitischen Herausforderungen. Wie gross ist die Bedrohung und wie gut ist das Land vorbereitet? Ex-Armeechef Thomas Süssli im Gespräch bei «Gredig direkt». «Die Welt wird nicht mehr so sein, wie sie einmal war», sagt der ehemalige Armeechef Thomas Süssli. Kriege, Katastrophen, Terror- und Cyberangriffe sowie immer raffiniertere hybride Bedrohungen zeigen: Offene Gesellschaften sind verletzlich. Wie steht es um die europäische Sicherheitsarchitektur und wie gut vorbereitet ist die Schweiz gegenüber Bedrohungen? Der ehemalige Armeechef spricht über die transatlantische Sicherheitsarchitektur und darüber, wie gut die Schweiz auf geopolitische Risiken vorbereitet ist, bei «Gredig direkt».
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Iran: Zwischen Aufstand und Krieg
Die USA haben die Waffenruhe einmal mehr verlängert. Wohin steuern Iran und seine Verbündeten und wie geht es der Zivilbevölkerung? Eine Einordnung bei «Gredig direkt» mit Shahrzad Antenna, Mitglied «Free Iran Switzerland», und Sicherheitsexperte Roland Popp.
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Reinhold Messner: «Sterben ist das Grossartigste, das es gibt»
Er sprengte die Grenzen des Alpinismus, bestieg alle Achttausender ohne Sauerstoff und wurde zur globalen Berg-Ikone. Bei «Gredig direkt» spricht Reinhold Messner über Verluste, Egoismus und den Umgang mit der eigenen Endlichkeit. Der 81-jährige Extrembergsteiger aus dem Südtirol blickt zurück auf dramatische Verluste, familiäre Konflikte und den Preis seines kompromisslosen Lebensstils. Wie lebt es sich als «Legende», wenn Kinder, Partnerinnen und Kritiker den Menschen hinter dem Mythos einfordern? Und was passiert, wenn der Mann, der stets neue Herausforderungen braucht, heute die Grenzen des Alterns spürt? Ein persönliches Gespräch bei «Gredig direkt».
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Digitale Gewalt gegen Frauen: Von der Ohnmacht der Betroffenen
Der Fall von Collien Fernandes hat eine Debatte über digitale sexualisierte Gewalt ausgelöst. Bei «Gredig direkt» diskutieren Moderatorin und Aktivistin Melanie Winiger und Expertin Agota Lavoyer über Fake-Profile, Täter und die Machtlosigkeit der Opfer. Pornografische Fake-Fotos und -Videos im Netz sind für die Betroffenen ein Albtraum, der oft kein Ende nehmen will. Nachdem Schauspielerin Collien Fernandes den vermeintlichen Machtmissbrauch durch ihren Ex-Partner im Netz publik gemacht hat, war das Echo enorm. Bei «Gredig direkt» nehmen Agota Lavoyer, Expertin für sexualisierte Gewalt, und Moderatorin Melanie Winiger den Fall zum Anlass, um über ein neues Phänomen von Machtmissbrauch zu diskutieren: digitale sexuelle Gewalt. Was ist damit gemeint, welche rechtlichen Möglichkeiten haben die Opfer und was hat das Ganze mit toxischer Männlichkeit zu tun?
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Michelle Gisin: «Ich hätte querschnittsgelähmt sein können»
Gebrochene Halswirbel, Kreuzbandriss, verletzte Hand – Skirennfahrerin Michelle Gisin erlebte in St. Moritz einen schweren Sturz. Bei «Gredig direkt» spricht die Athletin über Krisen, Fortschritte und ihre Rückkehr auf die Ski. Rund drei Monate sind vergangen, seit die Engelbergerin Michelle Gisin im Abschlusstraining in St. Moritz einen schwerwiegenden Sturz erlitt. In einer der schnellsten Passagen mit über 110 Stundenkilometern geht Gisin auf der Corviglia-Piste zu Boden und prallt ungebremst in die Fangnetze. Besonders gravierend sind für die Sportlerin die Verletzungen an der Halswirbelsäule. «Die Ärzte hatten mir erklärt, dass es wahnsinnig knapp war. Ich hätte querschnittsgelähmt sein können. Mit dieser Vorstellung habe ich sehr gekämpft», berichtet die zweifache Olympiasiegerin. Bei «Gredig direkt» berichtet die 32-jährige Athletin von ihrer Reha, wie sie mit möglichen Ängsten umgeht und welche Gedanken sie sich zu ihrer Zukunft im Spitzensport macht.
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Ignazio Cassis: Muss sich die Schweiz neu erfinden?
Globale Krisen, Druck auf die Schweizer Neutralität und ein umstrittenes EU-Vertragspaket: Bundesrat Ignazio Cassis steht im Zentrum einer Welt im Umbruch. Bei «Gredig direkt» spricht er über Machtverschiebungen, Neutralität und Umgang mit Kritik. Krieg im Nahen Osten, die Rolle der Schweiz als Schutzmacht und die Debatten rund um die Schweizer Neutralität und das EU-Vertragspaket: Bundesrat Ignazio Cassis bewegt sich in einem komplexen Umfeld. Als Aussenminister ist er gefordert, internationale Spannungen einzuordnen und gleichzeitig innenpolitische Erwartungen zu erfüllen. Auch die Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen der OSZE bleibt schwierig. Wie navigiert er durch diese weltpolitischen Spannungsfelder, welche Rolle bleibt der Schweiz in einer polarisierten Welt und wie geht er mit persönlicher Kritik um? Darüber spricht Ignazio Cassis offen bei «Gredig direkt».
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Maria Furtwängler: «Trumps toxische Männlichkeit ist lähmend»
Als «Tatort»-Kommissarin Charlotte Lindholm zieht sie Millionen Zuschauer in ihren Bann. Bei «Gredig direkt» erklärt Schauspielerin Maria Furtwängler, warum ihr Frauenrechte ein besonderes Anliegen sind und wie sie in schwierigen Zeiten den Blick fürs Wesentliche nicht verliert. Die Medizinerin Maria Furtwängler ist nicht nur im «Tatort» als populäre Ermittlerin Charlotte Lindholm eine Grösse. Die Schauspielerin nutzt ihre Bekanntheit auch, um sich als Aktivistin Gehör zu verschaffen. Gleichstellung und feministische Anliegen sind neben Naturschutz und Kindergesundheit Herzensangelegenheiten der philanthropischen Münchnerin. Zudem unterstützt sie mit der Stiftung «Malisa» Missbrauchsopfer auf den Philippinen. Bei «Gredig direkt» berichtet die zweifache Mutter, warum ihr die wachsende Gleichgültigkeit für Gleichstellung Sorge bereitet, wie sie mit der Unsicherheit vor der Kamera umging und wie sie in politisch stürmischen Zeiten den Fokus nicht verliert.
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Helene Fischer: «Seit ich Mama bin, ist alles anders!»
Sie ist die unangefochtene Schlagerkönigin und Interpretin zahlreicher Ohrwürmer. Bei «Gredig direkt» spricht Helene Fischer nach längerer Pause über neue Tourpläne, ihre Motivation als Künstlerin – und wie es sich anfühlt, als zweifache Mama Bühnenprojekte zu stemmen. 2026 ist ein besonderes Jahr für Entertainerin Helene Fischer: Sie feiert ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und startet aus diesem Anlass eine Stadiontournee im Juni. Nach längerer Absenz in der Öffentlichkeit, in welcher sich die Künstlerin fast ausschliesslich ihrer wachsenden Familie widmete, zieht es sie nun wieder auf grosse Bühnen. Mit einer 360-Grad-Bühnenshow möchte Fischer nun ihr Publikum an ihrem Können teilhaben lassen und kündigt für die Tour auch neue eigene Songs an. Bei «Gredig direkt» blickt die zweifache Mutter zurück auf ihren Werdegang, spricht über ihr künstlerisches Selbstverständnis und warum sie ihr privates Glück schützen will.
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Manuel Akanji: «Als Spieler muss man egoistisch sein»
Er ist Champions-League-Sieger, Vize-Captain der Nati und Kopf einer goldenen Generation. Bei «Gredig direkt» spricht Manuel Akanji über den späten Wechsel zu Inter Mailand, über Druck, Kritik im Spitzenfussball – und was er der Nati an der Fussball-WM zutraut. Manuel Akanji gehört zur europäischen Fussball-Elite. Doch ein Last-Minute-Transfer zwingt ihn zu einem Neuanfang. Innerhalb 24 Stunden verlässt er England und zieht mit seiner Familie nach Mailand, wo er leihweise bei Inter spielt. Ein Schritt ins Ungewisse – getragen von seinem Instinkt und unerschütterlichen Glauben an sich selbst. Bei «Gredig direkt» blickt der 30-Jährige zurück auf seinen Weg vom FC Wiesendangen auf die grosse Fussballbühne. Er spricht über Erwartungsdruck im Spitzenfussball und verrät die Bedeutung seines Tattoos «Prove them wrong», das ihn seit Jahren antreibt.
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Sebastian Ramspeck: Wohin führt die neue Welt(Un)Ordnung?
Instabilität, verschobene Machtverhältnisse, wachsender Protektionismus und anhaltende Konflikte prägen die weltweiten Schlagzeilen. Wie ernst ist die Lage der Welt? Darüber spricht der internationale Korrespondent Sebastian Ramspeck bei «Gredig direkt». Die globale Ordnung steht unter Druck: Krieg im Nahen Osten, die Spannungen zwischen China und Taiwan, Handelskonflikte und der fortdauernde Krieg in der Ukraine erschüttern internationale Beziehungen. Allianzen werden hinterfragt, die regelbasierte Weltordnung gerät ins Wanken. Die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenwirken der Grossmächte ist geschwunden. Stattdessen ringen die USA, Russland und China unverhohlen um Macht und Einfluss – begleitet von atomaren Drohkulissen. Europa und die Schweiz stehen dabei vor erheblichen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Wie ist die geopolitische Lage einzuschätzen? Sebastian Ramspeck analysiert die aktuellen Spannungen und ihre möglichen Folgen bei «Gredig direkt».
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Stephan Eicher: «Unsicherheit, Angst, Beschränktheit – das ist mein Business»
Seit über 40 Jahren ist Stephan Eicher eine fixe Grösse im Schweizer Musikbusiness und erfindet sich immer wieder neu. Ein Gespräch über sein neues Album «Poussière d’Or», Freundschaften und das Misstrauen gegenüber seinem eigenen Erfolg bei «Gredig direkt». «Poussière d’Or» versammelt Lieder zwischen Melancholie und Klarheit, geprägt von jener leisen Intensität, die Eichers Werk seit Jahrzehnten auszeichnet. Die Texte stammen von seinen langjährigen Freunden Philippe Djian und Martin Suter. Diese Beziehungen bezeichnet Eicher als kreative Partnerschaften und als eine Form von Liebe. «Ohne sie würde ich heute nicht dastehen», sagt er. Angst als Motor Offen erzählt der Chansonnier von seiner Bühnenangst und der Sorge, das Publikum zu enttäuschen. Diese Angst treibe ihn an, besser zu werden – in einer Branche im Wandel durch digitale Umbrüche. Mit 65 blickt Eicher heute gelassen aufs Älterwerden. «Ich habe das beste Leben hier», sagt er bei «Gredig direkt».
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Karin Keller-Sutter und Alain Berset: «Wohin steuert die Schweiz 2026?»
Trumps Drohgebärden, angedrohte Zölle und neue Allianzen: Die Ausgangslage am WEF ist turbulent. Bei «Gredig direkt» sprechen Bundesrätin Karin Keller-Sutter und alt Bundesrat Alain Berset über die neue Weltordnung und Schweizer Herausforderungen. Donald Trumps Drohungen dominieren die Diskussionen am Weltwirtschaftsforum in Davos. Die USA wollen sich Grönland einverleiben. Jenen, die sich widersetzten, drohen neue Zölle. Die transatlantischen Beziehungen sind über die Massen angespannt. Wie kann die Schweizer Regierung den neuen Realitäten begegnen? Welche geopolitischen Allianzen bieten sich künftig an und inwiefern tragen innenpolitische Themen wie die Bankenregulierung und die Spardebatte zu einer weiteren Verunsicherung bei? Urs Gredig spricht darüber am WEF mit Finanzministerin Karin Keller-Sutter und alt Bundesrat Alain Berset, der als Generalsekretär des Europarates fungiert.
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Cabaret Divertimento: Wann und warum ist fertig lustig?
Seit über 25 Jahren stehen Manu Burkart und Jonny Fischer gemeinsam auf der Bühne – nun wagen sie den Sprung ins Kino. Bei «Gredig direkt» sprechen sie über ihr Filmprojekt, Krisen, Freundschaft und den Druck, sich ständig neu erfinden zu müssen. Von der Bühne zur Kinoleinwand Kaum ein Duo hat das Schweizer Publikum so lange begleitet wie Cabaret Divertimento: Über 1900 Auftritte, sechs Programme und unzählige Figuren, die Teil der Popkultur wurden. Mitten ihrer Abschiedstour «Bucket List» schlagen die beiden ein neues Kapitel auf. Ihr erster Kinofilm, der dieses Jahr gedreht wird, verbindet Realität und Fiktion und erzählt von zwei Komikern, deren Gegensätze zugleich Antrieb und Herausforderung sind. Freundschaft, Krisen und der Blick nach vorn Seit über 25 Jahren teilen Manu Burkart und Jonny Fischer Höhen und Tiefen. Bei «Gredig direkt» sprechen sie offen über Überforderung, Eifersucht, Nähe und Distanz – und über ihre Freundschaft, die bis heute trägt.
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Philipp Bosshard: «Ich habe überlebt, also gehe ich weiter»
88 Prozent verbrannte Haut und eine Überlebenschance von eins zu zehn. Philipp Bosshard hat überlebt und seinem Schicksal eine Richtung gegeben. Bei «Gredig direkt» spricht er über Leid, Rückschläge und seinen langen Weg zurück ins Leben. Der Weg zurück Die Tragödie von Crans-Montana VS lenkt den Blick auf eine Realität, die selten sichtbar ist. Vor zwölf Jahren veränderte ein Brandunfall Philipp Bosshards Leben radikal. Wochen im Koma, dutzende Operationen und immer neue Rückschläge prägten seinen Alltag. Heute erzählt er offen von Schmerzen, dunklen Gedanken und von den psychischen Narben, die bleiben, wenn der Körper überlebt. Sinn statt Stillstand Was als medizinische Notwendigkeit begann, wurde zum Lebensanker. Trotz massiver Einschränkungen wurde Philipp Bosshard Triathlet und ist heute als Gesundheitsbotschafter unterwegs. Bei «Gredig direkt» erzählt der 39-Jährige, wie viel Kraft es brauchte, nicht aufzugeben, und wie er mit seiner Geschichte anderen Mut machen will.
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