Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

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Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

Mein Name ist Andreas Lehr und in diesem Podcast interviewe ich wöchentlich wechselnde Unternehmer:innen zu Ihrer Geschichte. Den Newsletter und weitere Infos zum Podcast bekommst du auf der neuen "Happy Bootstrapping" Website: happy-bootstrapping.de. Bootstrapping, Solopreneur und Indie-Hackerin - was heißt das eigentlich?Bei "bootstrapped" Startups spricht man in der Regel von selbst finanzierten und aus den Umsätzen wachsenden Unternehmen ganz ohne Venture-Capital.Bei "Happy Bootstrapping" spreche ich mit Gründer:innen über Höhen und Tiefen des Bootstrapping und die Besonderheiten dieser Form der Unternehmensgründung.Mich begeistern hierbei die inspirierenden Geschichten und die sich ständig wechselnden Herausforderungen, die ein solches Gründerleben bestimmen.Diese Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen und Dich inspirieren, Deine eigenen Ideen umzusetzen.Hast Du selbst eine spannende und interessante "Bootstrapping"-Geschichte zu erzählen?Schreib mir gerne eine E-Mail unter

  1. 173

    5.000 Euro Retainer und ein Gründerprogramm für 1.000 Euro im Monat (#171)

    Julia Derndinger sitzt in Berlin und arbeitet seit zehn Jahren als Sparringspartnerin für Unternehmer:innen – nach über 20 Jahren als selbst gegründete Mehrfachunternehmerin. Im 1:1-Retainer für 5.000 Euro im Monat begleitet sie bis zu fünf Later-Stage-Gründer:innen mit Umsätzen zwischen 5 und 70 Millionen Euro – same day verfügbar, ohne Vertrag, monatlich kündbar. Ihre Kunden bleiben im Schnitt drei Jahre und länger. Parallel läuft TeamJulia – ihr Gründerprogramm für 1.000 Euro im Monat, in dem sie mit Programmleiterin Johanna Küster und externen Expert:innen bis zu 20 Unternehmer:innen pro Jahrgang zwölf Monate remote begleitet. 80 Prozent gebootstrappt, 50 Prozent Frauen, ein Strategietag pro Jahr vor Ort in Berlin. Im Gespräch geht es um Visionäre als Co-Founder, das Spielfeld-Bild für die CEO-Rolle, warum Reflexionsvermögen Unternehmerskill Nummer eins ist und warum die meisten Startups nicht an falschen, sondern an fehlenden Entscheidungen scheitern.

  2. 172

    Mandelbaum.ai: Semantische Suche für Online-Shops aus einer Agentur ausgegründet (#170)

    Carl Hartmann und Tim Raderschad sitzen in Köln und haben am 1. April Mandelbaum als GmbH ausgegründet – eine semantische Suche für Online-Shops, mit der Kundinnen und Kunden in natürlicher Sprache wie mit ChatGPT nach Produkten suchen können. Entstanden ist das Produkt aus der E-Commerce-Agentur Dynabase heraus, deren Gründer heute als Angel-Investoren beteiligt sind. Die Mehrheit liegt bei Carl und Tim. Technisch läuft alles selbst gehostet in Deutschland auf Kubernetes, mit einem eigenen, auf E-Commerce feingetunten Open-Source-Modell und Qdrant als Vector-Datenbank. Der Wechsel weg von OpenAI brachte bessere, schnellere und günstigere Ergebnisse. Integriert wird per Crawler, Shopify-App oder Produkt-Feed – Zero-Configuration zum Start. Beim Pricing geht Mandelbaum bewusst gegen den Markt: bezahlt wird nur bei Conversion, in festen Tiers ohne Surprise-Bills. Die ersten Kunden kamen über das Agenturnetzwerk, dann über Messen und eine zufällige Akquise im Run Club bei Ryzon. Flagship-Kunde Foto Leistenschneider bezeichnet die Suche als Wettbewerbsvorteil, den er keinem Konkurrenten weiterempfehlen würde. Im Gespräch geht es außerdem um Customer vs. Complainer aus The Mom Test und den Anspruch, in Europa eine ernstzunehmende KI-Alternative aufzubauen.

  3. 171

    4.700 Euro MRR ohne Marketing mit PIM System für Online Shops (#169)

    Florian Feilmeier sitzt in Oberösterreich und betreibt mit TRADElube eine Integrationsplattform und PIM-System für E-Commerce – parallel zu einem 12-Stunden-Job als Senior Softwareentwickler. Seine Plattform verbindet drei Warenwirtschaftssysteme mit Shopware, WooCommerce und Shopify. Die größte Nischenstärke: der Fahrradhandel. Aus Zufall reingerutscht, als ein Warenwirtschaftshersteller 2020 mit seiner extern entwickelten Schnittstelle nicht zufrieden war. Heute bedient Florian rund 60 Kunden mit 4.700 Euro MRR – und hatte die letzten fünf Jahre praktisch kein Marketing-Budget. Die Warenwirtschaftshersteller empfehlen TRADElube direkt weiter, ohne Provisionsvertrag, ohne formale Kooperation. Sein USP: ein durchgehendes Tracing-System, das jeden Datentransfer nachvollziehbar macht – entscheidend, weil Schnittstellenhersteller immer als erste verdächtigt werden, wenn etwas nicht passt. Der nächste Schritt: neue Branchen über Kaltakquise per Brief. 20 Werkzeughändler pro Woche, handverlesen. Langfristig will Florian entweder einen Mitgründer finden oder den Umsatz so steigern, dass sich eine Festanstellung rechnet.

  4. 170

    Jannik Lindner: Vom Affiliate-Imperium zu KI-SaaS mit rawshot.ai und careertrainer.ai (#168)

    Jannik Lindner aus Österreich hat sich vom Affiliate-Marketer zum KI-Produktgründer entwickelt – mit einer ehrlichen Geschichte dazwischen. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Flo und Alex baute er unter der Global Commerce Media GmbH ein Affiliate-Imperium mit sechsstelligen Monatsumsätzen auf. Als der Bereich zu kippen begann, lehnten sie ein Kaufangebot ab und steckten ihr Cashpolster in eine Meeting-Software – die am Ende keine einzige Lizenz verkaufte. rawshot.ai generiert KI-Produktfotos für Fashion-Brands und Online-Shops – konsistente Models, kein Prompten, skalierbar. Ende Januar gestartet, nach weniger als zwei Monaten rund 100 zahlende Kunden bei über 3.000 registrierten Nutzern. Wachstum läuft ausschließlich über SEO und ChatGPT-Sichtbarkeit, kein Paid Marketing. Preise ab 9 Dollar im Monat. careertrainer.ai bietet audiobasierte KI-Rollenspiele für Führungskräfte und Vertrieb. Die Plattform wächst heute vor allem über White-Label-Partner aus der Organisationsentwicklung. Janniks Fazit: Solopreneur wollte er werden – und merkte schnell, dass es ihm nicht liegt.

  5. 169

    Wie Dario Digregorio Apps baut, weil er Bock drauf hat – nicht weil er muss (#167)

    Dario Digregorio aus Rosenheim entwickelt Flutter-Apps in seiner Freizeit – neben einem 80%-Job als Softwareentwickler bei Next Level Coffee, wo er an der nächsten Generation von Kaffeemaschinen arbeitet. Seine erste App ist YAWA – Yet Another Weather App. Was sie von anderen Wetter-Apps unterscheidet: keine Features-Liste, keine Datenpräzisionsversprechen – sondern aufwändige Animationen, die Wetterbedingungen sichtbar machen. Wer sieht, dass es stärker regnet, sieht das auch in der Animation. Seine zweite App Apol (Kurzform für "apolar") ist eine Debattier-App, bei der KI-Personas unterschiedliche Positionen vertreten. Was Dario selbst überrascht hat: Die App wächst organisch, vor allem in Ländern mit aktiver Debattierkultur – China, Russland, Nigeria, Philippinen. 1.000 monatliche Nutzer, ohne bezahltes Marketing.

  6. 168

    Wie Kambria-Gründer Silvano D'Agostino KI in den deutschen Mittelstand bringt (#166)

    Silvano D'Agostino hat Organisationspsychologie studiert – und baut heute KI in den deutschen Mittelstand ein. Als Co-Founder von Kambria begleitet er mittelständische Unternehmen auf dem Weg zur KI-befähigten Organisation. Sein Ausgangspunkt: Transformation ist kein Technologieproblem, sondern ein Menschenproblem. In dieser Folge reden wir über 150.000 Euro Co-Pilot-Lizenzen, die nach drei Monaten keiner nutzt, über Schattennutzung von KI-Tools in fast jeder Organisation, und über einen Ansatz, der nicht mit Rollouts beginnt, sondern mit Pionieren. Silvano erklärt, wie Kambria in sechs aktiven Monaten 30 Projekte gewonnen hat – bootstrapped und inzwischen profitabel. Außerdem: Was hinter dem Namen Kambria steckt, warum die eigene Open-Source-Plattform ohne Nutzerlizenzgebühren auskommt, und warum ein Viertel der KI-Projekte am Ende gar keine KI braucht.

  7. 167

    monee Haushaltsbuch-App mit 250.000 iOS-Downloads – nebenher entwickelt (#165)

    Stephan Lerner entwickelt nebenher die Haushaltsbuch-App monee – manuell, ohne Bankkonto-Sync, bewusst schlank. Was 2022 als persönliches Werkzeug begann, hat heute über 16.000 täglich aktive Nutzer und 250.000 iOS-Downloads. Der Wendepunkt: Als er die App 2023 auf kostenlos umstellte, explodierte das Wachstum von 40 auf 2.700 täglich aktive Nutzer – ganz ohne bezahltes Marketing. Reddit funktioniert seither als organischer Kanal, solange die App kostenlos bleibt. Heute steckt Stephan im klassischen Dilemma: Das kostenlose Modell ist sein Wachstumsmotor, erschwert aber die Monetarisierung. Ein Gespräch mit Fynn Kliemann brachte in vielen Punkten Klarheit. Jetzt setzt er vorerst auf Spenden. – und erzählt, wie er das alles mit zwei Kleinkindern und einem 4-Tage-Job stemmt.

  8. 166

    Kaffeemacher: Von der NGO zur 10-Mio.-Kaffee-Brand (#164)

    Benjamin Hohlmann hat aus einem Freiwilligendienst in Bolivien und einer NGO-Karriere heraus ein außergewöhnliches Kaffeebusiness aufgebaut: Die Kaffeemacher vereinen heute Cafés, Rösterei, Kaffeeschule und Online-Shop mit rund 50 Mitarbeitenden und knapp 10 Millionen Umsatz. Das Rückgrat: ein YouTube-Kanal mit 131.000 Abonnenten, 35 Millionen Aufrufen und acht Minuten Watchtime. Die deutsche Tochter macht allein 4 Millionen € Umsatz, entstanden aus zu viel Nachfrage aus dem deutschen Markt, welche aus der Schweiz logistisch schwierig zu bedienen war. Ben erklärt, warum alle Testmaschinen selbst gekauft werden, wie ein Corona-Home Barista Online Kurs in wenigen Wochen 50.000 Franken einspielte – und was es bedeutet, eine Kaffeeplantage durch staatliche Enteignung zu verlieren. Dazu: Purpose Business ohne Investoren, Employee Ownership und die Frage, wie man als Gründer rechtzeitig loslässt.

  9. 165

    Bootstrapped zur Nr. 1: Wie Choosy den DACH-Essensplaner-Markt gewann (#163)

    Vanessa Westphal ist Mitgründerin von Choosy – dem meistgenutzten Essensplaner im DACH-Raum. Die App plant die Woche intelligent: personalisierte Rezeptvorschläge, Vorratsverwaltung, smarte Einkaufsliste. Choosy denkt wie ein Restaurant – welche Zutaten lassen sich mehrfach verwenden, was passt zum Budget? Das Ergebnis: bis zu 1.000 Euro Ersparnis pro Jahr für Premium-Nutzer. Das dreiköpfige Team – remote, zusammengefunden über Y Combinator – startete mit einer halben Million Euro Fremdkapital und VC-Wachstumspfad. Zwei Jahre später lagen sie fast bei null. Ein Tipp von Holger Seim, Gründer und CEO von Blinkist, brachte die Wende: bootstrappen, Premiummodell einführen, Fokus auf das Produkt. Letzten Monat: 250.000 Euro Umsatz. Warum Free-Nutzer den meisten Supportaufwand verursachen, wie Choosy im Play Store Chefkoch überholt hat – und was mit 6,99 Euro Monatsabo und 139-Euro-Lifetime-Deal Richtung USA geplant ist.

  10. 164

    2.500 € MRR seit 10 Jahren: Wie Daniel Schreiber nebenbei zwei SaaS-Produkte betreibt (#162)

    In Folge 162 spreche ich mit Daniel Schreiber, Softwareentwickler aus Offenbach und Indie-Hacker mit zwei aktiven SaaS-Produkten. Sein Cloud Backup for Podio läuft seit über zehn Jahren stabil bei rund 2.500 Euro MRR – entstanden aus eigenem Bedarf bei seinem früheren Startup Wechselfuchs. Mit 40 zahlenden Kunden und minimalem Aufwand ein zuverlässiger Nebenverdienst. Sein neuestes Projekt doloc.io ist ein KI-basiertes Übersetzungstool für App-Entwickler, das Sprachdateien kontextbasiert über eine API übersetzt und sich direkt in den Build-Prozess integrieren lässt. Anders als klassische Translation-Plattformen setzt doloc auf Geschwindigkeit statt Komplexität – doch die größte Herausforderung bleibt die Distribution. Daniel teilt auch offen seine Fails: Vali Pod fand keinen einzigen zahlenden Kunden, Wechselfuchs wurde an Wechselpilot verkauft. Ein ehrliches Gespräch über Nischenprodukte, das Distribution-Problem und seine „Alles kann, nichts muss"-Philosophie als Indie-Hacker.

  11. 163

    Wie Sven Feliks nach 14 Jahren Mercedes das Gastro-SaaS visito.me bootstrappt (#161)

    In Folge 161 spreche ich mit Sven Feliks, der nach 14 Jahren bei Mercedes die Abfindung genommen hat, um sich voll auf sein Startup visito.me zu konzentrieren – eine All-in-One-SaaS-Plattform für die Gastronomie. Zusammen mit drei Studienkollegen hat er visito aufgebaut: digitale Speisekarte, Reservierungssystem, Bestellungen, Stempelkarten und seit kurzem ein AI Voice Agent – alles ab 69 Euro im Monat. Die Gründungsgeschichte ist klassisch Bootstrapping: Ein Freitagabend während Corona, ein Anruf an die Jungs, um 3 Uhr morgens stand der erste Prototyp. Samstagfrüh lief Sven durch Stuttgart von Gastro zu Gastro – mit Preisen wie auf dem Basar. Heute hat visito 154 Gastronomen auf der Plattform, davon 35 zahlende Kunden, und sticht teilweise sogar OpenTable aus. Sven spricht ehrlich über die Herausforderung, als IT-Team Vertrieb und Marketing zu lernen, über seinen selbst organisierten Hackathon mit der Stadt Stuttgart und warum er sich keinen Plan B erlaubt – noch nicht.

  12. 162

    1.800 Kunden: Wie Andreas Wittig mit seinem Bruder vier AWS Marketplace Produkte und mehr betreibt (#160)

    In Folge 160 spreche ich mit Andreas Wittig, der zusammen mit seinem Bruder Michael seit elf Jahren die widdix GmbH betreibt – zu zweit, ohne Angestellte, mit 1.800 Kunden weltweit. Die beiden haben sich auf Produkte rund um AWS spezialisiert und den Sprung vom Consulting zum reinen Produktgeschäft geschafft. Angefangen hat alles bei einem Fintech-Startup in Stuttgart, das scheiterte. Andreas und Michael machten sich mit ihrem frisch aufgebauten AWS-Know-how selbstständig, schrieben zwei Fachbücher und begannen neben dem Consulting nach der 80/20-Regel eigene Produkte zu entwickeln. Ihr Virenscanner für Amazon S3 – Bucket AV – wuchs langsam, aber stetig und ist heute ihr größtes Produkt mit 60–70 Prozent US-Kunden. Andreas spricht offen über die Herausforderung, vier Produkte zu zweit zu betreiben, über Pricing-Experimente, die ISO-27001-Zertifizierung für rund 10.000 Euro pro Jahr und warum er nach elf Jahren Selbstständigkeit mit seinem Bruder noch nie ernsthaft Streit hatte.

  13. 161

    229.000 YouTube Abonnenten: Wie Alex Schäfer CarRanger zum Vollzeitjob machte (#159)

    In Folge 159 spreche ich mit Alex Schäfer, der mit seinem YouTube-Kanal CarRanger 229.000 Abonnenten erreicht hat und seit Herbst 2025 Vollzeit davon lebt. Der 35-Jährige testet alles, was vier Räder hat – vom 2.000-Euro-Gebrauchten bis zum 200.000-Euro-Neuwagen. Dafür hat er seinen sicheren Konzern-Job nach 16 Jahren aufgegeben. Alex erzählt offen, wie er neun Monate für die ersten 100 Abonnenten brauchte und warum er sich bewusst gegen Hersteller-Bezahlung entschieden hat – mit Konsequenzen: Von BMW über Mercedes bis Porsche wurde er noch nie zu einem Presseevent eingeladen. Sein Geschäftsmodell basiert auf YouTube-Werbeeinnahmen und ausgewählten Werbepartnern im Verhältnis knapp 50:50. Spannend sind auch seine Einblicke in die Produktionsrealität: ein Arbeitstag pro Video, zwei bis drei Longform-Videos plus tägliche Shorts, alles als One-Take und zu 99 % alleine produziert. Alex erklärt, warum er bewusst auf Skalierung verzichtet und sein Hobby als „bezahlte Selbstverwirklichung" bezeichnet.

  14. 160

    1000 Anrufe, 50 Termine, 5 Kunden: Die Pentacode-Story (#158)

    In Folge 158 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Lorenz Strasser, der Pentacode aufgebaut hat – eine HR Workforce Management Software für den Mittelstand. Mit 22 Mitarbeitern verwalten sie 60.000 aktive Mitarbeiter und haben über 15 Millionen Schichten geplant. Die Firma ist kostendeckend, cash-positiv und komplett bootstrapped ohne Investoren. Lorenz startete 2012, verfestigte die Idee 2017 und benannte später in Pentacode um. Nach zwei Unternehmensgründungen, darunter 13 Gastronomie-Standorte mit 500+ Mitarbeitern, fehlte ihm die passende Software für KMUs. Seine Kaltakquise-Bilanz am Anfang: 1000 Anrufe, 50 Termine, 5 Kunden. Seine klare Haltung: "Wer zahlt, bestimmt die Musik" – deshalb nie externes Kapital. Lorenz teilt seine drei Erfolgsfaktoren: Zuversicht über einen langen Zeitraum, Resilienz und Frusttoleranz. Sich selbst in Frage stellen, ob die Organisation noch funktioniert, sei entscheidend. Außerdem spricht er über Sport jeden Tag, Cello spielen, 25 Jahre Ehe und dass er heute keine Kaltakquise mehr machen muss.

  15. 159

    Weinwunder bootstrapped: Weine, die es in Deutschland nicht gibt (#157)

    In Folge 157 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Andreas Krause, der Ende 2021 weinwunder gegründet hat – einen Online-Weinshop mit Weinen, die in Deutschland nicht erhältlich sind. Der Eventmanager betreibt das Ganze als Family Business mit seiner Lebensgefährtin nebenberuflich und macht aktuell bis zu 50.000 Euro Umsatz im Jahr bei 60 Artikeln im Portfolio. Die Gründung begann in der Pandemie, als Andreas' Eventbranche komplett brach lag. Mit seiner Passion für Wein und der Erkenntnis, dass er nur mit Alleinstellungsmerkmal im Haifischbecken eine Chance hat, startete er mit drei Weinen. Heute hat er Weine aus Spanien, Italien, Deutschland und arbeitet an Frankreich – alles bootstrapped aus Eigenmitteln. Andreas teilt offen, warum er nach drei Jahren über externe Finanzierung nachdenkt. Sein Ziel: 2026 ausweiten, 2027 profitabel werden. Außerdem spricht er über seine vier Säulen-Strategie und dass Leidenschaft wichtiger ist als schneller Profit.

  16. 158

    Kommunikation für Aldi bis Quantum Computing: Jannis Johannmeier von The Trailblazers (#156)

    In Folge 156 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Jannis Johannmeier (JJ) aus Bielefeld, der The Trailblazers aufgebaut hat – eine Kommunikationsagentur für Pioniere und Vordenker. Mit 15 Mitarbeitern (oder „15 plus 5 mit KI“) betreut er 25-30 Partner, darunter Quantum Computing, Drohnen, tradierte Mittelstandsunternehmen & Familienunternehmen oder internationale Konzerne. JJ startete bei der Bild-Zeitung mit Anfang 20 während der Online-First-Umstellung. Nach zwei Jahren intensivem „Schwanzvergleich“ wurde er aussortiert, aber das Thema Storytelling hatte sich bei ihm eingebrannt. Über die Founders Foundation kam er zum Unternehmertum und gründete 2020 mit Kristof und Jule The Trailblazers. Seine klare Regel war dabei: Niemals eine Einzelgründung und niemals eine Firma, die nach ihm selbst heißt. JJ kritisiert das „Retten“-Narrativ in Politik und Gesellschaft scharf. „Retten ist das schwächste kommunikative Konzept“, sagt er – Deutschland brauche stattdessen ein positives Narrativ. Seine „Tag eins“-Mentalität fordert die Frage: Was würdest du weiterhin machen, wenn heute Tag eins wäre? Seine Antwort: Hör auf mit allem anderen und mach nur Sachen, auf die du Bock hast. Kommunikation ist für ihn die Basis für jeden Wandel, und dank Technologiesprüngen sei die Welt gerade wie „Kolumbus landet in Amerika“

  17. 157

    1.400$ MRR mit Wetter-App: Die Sonuby-Story (#155)

    In Folge 155 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Julian Meier aus Berlin, der die Wetter-App Sonuby entwickelt hat. Der Indie-Entwickler macht 1.400 Dollar MRR und arbeitet parallel als Freelancer, um seine Lebenskosten zu decken. Sein Ziel: 20.000 Dollar pro Monat statt pro Jahr. Julians Weg begann mit 16 Jahren auf einer Klassenfahrt, als er einem Mitschüler beim Programmieren zusah. Er bestellte zwei Bücher über HTML und PHP und baute die Website für seinen Vater. Mit 20 startete er bei Meteoblue als dualer Student und entwickelte deren iOS-App. 2019 kündigte er und startete Sonuby mit Fokus auf Nischenzielgruppen wie Fotografen und Surfer. Julian teilt seine App-Store-Optimization-Strategie: Keine neue App mehr ohne ASO-Research. Er nutzt Tools wie Astro, prüft Keywords weltweit und testet mit Search Ads. Seine sechs geplanten Apps werden alle ASO-first entwickelt. Außerdem spricht er über 60-80 Stunden-Wochen und warum Marketing 80% der Arbeit sein müsste.

  18. 156

    Agentur-Exit, 63k MRR und über 1.100 Kunden mit alfima.io in 7 Monaten (#154)

    In Folge 154 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Alexander Bünk aus Hamburg, der seit Mai 2025 alfima.io aufbaut – ein All-in-One-Tool für Creator und Coaches. In sieben Monaten haben er und seine Co-Founder 1.138 zahlende Kunden gewonnen und machen 63.000 Euro MRR mit einem Team von neun Leuten. Alex' Geschichte beginnt direkt nach dem Abi, als er 2017 mit Finn und Marco die Agentur AFM Media gründete – die größte Agentur im deutschsprachigen Raum für Creator und Coaches mit 42 Mitarbeitern. 2024 machten sie einen "Naketano-Move" und beendeten die Agentur einfach, statt sie zu verkaufen. Der Name alfima.io entstand aus ihren drei Vornamen: Alex-Finn-Marco. Alex erzählt, warum er sein Deutsch-Abi nach zwei Stunden mit drei Punkten abgab, wie sie durch "arschgünstig und arschviel arbeiten" wuchsen, und warum er hunderte Onboarding-Calls selbst führt. Seine Philosophie: Leader stehen in der vordersten Reihe, nicht hinten am Schreibtisch.

  19. 155

    Von Kinderbetten zu eigenem Buch und B2B SaaS: Jannis von kcalculator.de (#153)

    In Folge 153 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Jannis Kuhrt aus Bayreuth, der kcalculator aufgebaut hat – eine B2B SaaS-Lösung für Ernährungsfachkräfte. Der 36-jährige gründet nebenberuflich und hat bereits drei Businesses hochgezogen: Kinderbetten, Low-Carb-Müsli "Lüsli" und jetzt kcalculator. Seine Reise begann mit Kinderbetten – erst für die Tochter gebaut, dann sieben Jahre verkauft mit Schauspielerin Nina Bott als Testimonial. Als die Margen unter anderem durch den Versand aufgefressen wurden, kam kcalculator Müsli. Mit seiner Ernährungsberater-Ausbildung erkannte er die Lücke für digitale Tools. So entstand KiloCalculator mit Vue.js, Firebase und Hetzner. Jannis teilt seine Vision "Service as a Software statt SaaS", spricht über 30-40% Suchvolumen-Einbruch durch Google AI, und wie er mit zwei Töchtern, Corporate-Job und Side-Projects jongliert. Seine Erfahrungen aus drei Gründungen hat er in einem Buch über nebenberufliches Gründen zusammengefasst.

  20. 154

    Marswalk Media: Von 80 TikTok-Followern zu 5 Millionen Euro Umsatz (#152)

    In Folge 152 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Victor Vécsei aus Wien, der 2020 mit 20 Jahren Marswalk gegründet hat – eine Gen Z Agentur, die Unternehmen und Konzernen hilft, junge Zielgruppen auf Social Media zu erreichen. Heute beschäftigt das Unternehmen 45 Mitarbeiter, macht 5 Millionen Euro Jahresumsatz und hat Büros in Wien und Berlin. Victors Weg begann mit 14 Jahren, als er YouTube-Videos drehte und nur 80 Follower hatte. 2018 startete er mit TikTok Horror-Sketches und wurde mit 80.000 Followern zum größten Horror-Channel in Österreich. Parallel schloss er sein Wirtschaftsstudium ab und bot mit seinem Co-Founder Unternehmen TikTok-Content an – erst fast gratis, dann kamen die Empfehlungen und der erste Umsatz. Victor teilt offen seine härteste Phase, als eine der ersten Mitarbeiterinnen nach vier Monaten kündigte und er komplett zweifelte. Außerdem erzählt er, warum sie bewusst 16-22-Jährige einstellen, um am Puls der Zeit zu bleiben, und warum er KI als Chance statt Bedrohung sieht.

  21. 153

    Zenbox: Doomscrolling gestoppt mit physischem Digital Detox Device (#151)

    In Folge 151 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Konstantin Singer aus Stuttgart, der seit 12 Monaten Zenbox als Side-Project neben seinem Mercedes-Job aufbaut – ein physisches "Digital Detox Device" zum App-Blocken. Der 36-jährige hat im ersten Jahr über 10.000 Euro Umsatz erreicht und seinen ersten B2B-Kunden mit mehreren hundert Devices gewonnen. Die Idee entstand aus persönlichem Problem: Seine Tochter schlief schlecht, er wachte nachts auf und endete beim Doomscrolling. Konstantin wollte ein physisches Device, das härter triggert als Software-Lösungen. Dank KI-Tools wie Cursor schaffte er in drei Stunden den ersten Prototyp. Das Device kostet 49,90 Euro, funktioniert ohne Abo, offline und ohne Account. Konstantin teilt seine Lowphase im Sommer, warum intrinsische Motivation entscheidend ist, und sein ambitioniertes Ziel von 100.000 Euro Umsatz für nächstes Jahr. Außerdem: Wie er nachts bis 3-4 Uhr programmierte und warum er Apple einen Brief als Hardware-Besitzer schreiben musste.

  22. 152

    Finally Freelancing - Mehr verdienen, weniger arbeiten als Freelancer? (#150)

    In Folge 150 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Maruan Faraj aus Hamburg, der 2020 "Finally Freelancing" gegründet hat – die größte Beratung für Freelancer im deutschsprachigen Raum. Mit über 1.200 betreuten Kunden, einem Newsletter mit 50.000+ Abonnenten und Millionen Social-Media-Impressions pro Monat hat er eine starke Marke aufgebaut. Maruan kam mit sechs Jahren aus dem Irak nach Deutschland, studierte Kommunikationsdesign und arbeitete als Frontend-Designer. 2014 machte er sich selbstständig – nachdem seine Firma liquidiert wurde und eine Jimdo-Bewerbung unbeantwortet blieb. Rückblickend das Beste, was ihm passieren konnte. Besonders spannend: Sein Team schrumpfte von 17 auf 7 Leute bei gleichbleibendem Umsatz, unter anderem durch Prozess- und KI-Optimierung. Maruan teilt seine Content-Strategie, warum er um 5 Uhr morgens aufsteht, und wie er Deep-Work-Blocks für maximalen Output nutzt.

  23. 151

    Vom Silicon Valley nach Heilbronn: Oliver Hanisch und die Campus Founders (#149)

    In Folge 149 von Happy Bootstrapping spreche ich gemeinsam mit Matthias Schwarz vom Rocketing Healthcare Podcast mit Oliver Hanisch, dem CEO der Campus Founders in Heilbronn. Oliver hat selbst einen Startup-Hintergrund, mehrfach gegründet und 15 Jahre in Silicon Valley gelebt – bevor er sich bewusst für Heilbronn entschied. Die Campus Founders sind die Veranstalter der Heilbronn Slush'd und bauen eine Plattform für Startups in einer der dynamischsten Startup-Regionen Deutschlands. Oliver erzählt, warum er vom Silicon Valley nach Heilbronn zog, wie das Ökosystem mit Mittelstand und Forschung zusammenspielt, und was die Campus Founders Community ausmacht. Wir sprechen auch über das Gründen nebenher aus dem Vollzeitjob heraus, das neue Gravity-Gebäude, der Community Day am 4. Dezember und was 2026 geplant ist.

  24. 150

    500.000€+ MRR mit Zeit- und Projekterfassung: Die Clockodo-Story (#148)

    In Folge 148 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Moritz Hofmann, der vor 13 Jahren mit seinem Schulfreund Thomas Clockodo gegründet hat – eine Projekt- und Arbeitszeiterfassung. Moritz und sein Team von 35 Leuten machen heute über 6 Millionen Euro ARR (500.000+ MRR), komplett gebootstrapped.

  25. 149

    Von der Grillzange zum 8-stelligen Umsatz: 10 Jahre Silberthal (#147)

    In Folge 147 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Matthias Schnitzler aus Stuttgart, der vor 10 Jahren Silberthal gegründet hat – eine D2C-Brand für Küchen- und Genussprodukte. Der 34-jährige BWL-Absolvent macht heute mit seinem Team von 15 Leuten einen niedrig 8-stelligen Umsatz, komplett gebootstrapped.

  26. 148

    85% Adventskalender-Verkauf vor November: Die Duschbrocken-Story live von der Slush'd (#146)

    In Folge 146 von Happy Bootstrapping spreche ich zum zweiten Mal mit Johannes Lutz von Duschbrocken aus Stuttgart – nach Folge 6 Anfang 2023 ist er zurück im Podcast. Vor 7,5 Jahren hat er mit seinem Mitgründer Christoph Duschbrocken gestartet, eine D2C-Brand für plastikfreie Pflegeroutine.

  27. 147

    Siebenstelliger Umsatz mit AI-Musikvideos: Neural Frames komplett gebootstrapped (#145)

    In Folge 145 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Nicolai Klemke aus Berlin, der mit Neural Frames eine AI-Plattform für Musikvideos aufgebaut hat. Der promovierte Physiker und passionierte Musiker macht heute siebenstelligen Jahresumsatz und ist komplett gebootstrapped und profitabel.

  28. 146

    7.000 auf der Warteliste: Das mechanische Walking Pad "Office Walker" (#144)

    In Folge 144 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Johannes Kettmann aus Berlin, der nach drei kaputten elektrischen Laufbändern nun sein eigenes mechanisches Walking Pad entwickelt: Den Office Walker.Der studierte Physiker und Softwareentwickler hat bereits über 30.000 Euro in Prototypen investiert und heute startet seine Kickstarter Kampagne.

  29. 145

    Von 5.000 auf 30.000 Dollar MRR - Sebastian von HabitKit zurück nach 2 Jahren (#143)

    In Folge 143 von Happy Bootstrapping ist Sebastian von HabitKit nach zwei Jahren zurück – mit beeindruckender Entwicklung: Von 5.000 MRR auf über 30.000 Dollar Monatsumsatz in Spitzenzeiten. Der 32-Jährige hat den Sprung zurück in die Vollselbstständigkeit gewagt und lebt heute von seiner Habit-Tracking-App.

  30. 144

    Hardware-Bootstrapping: Phil baut mit Zyke Band die Whoop-Alternative ohne Abo (#142)

    In Folge 142 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Phil von zykeband.com, der mit 28 Jahren ein Hardware-Startup ohne Investoren aufbaut. Seine Mission: Ein Fitness-Tracker ohne Abo-Modell, bei dem alle Daten lokal bleiben.

  31. 143

    Von 0 auf 8.500 Dollar MRR – Martin Höllers Weg zum Vollzeit-Indie-Developer (#141)

    In Folge 141 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Martin Höller von inyourface.app, der nach fünf Jahren nebenberuflicher App-Entwicklung den Sprung in die Vollselbstständigkeit gewagt hat. Was als spontane Idee für einen unpünktlichen Kollegen begann, bringt heute monatlich wiederkehrende Umsätze im vierstelligen Bereich.

  32. 142

    maro.coffee: 430 Komponenten, 400 verkaufte Maschinen, null Investoren (#140)

    In Folge 140 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Max Grimm von maro.coffee, der mit 24 Jahren ein revolutionäres Hardware-Startup aufgebaut hat. Was 2020 als Bastelprojekt im Kinderzimmer begann, ist heute ein siebenstelliges Unternehmen mit besonderen Espressomaschinen.

  33. 141

    Umsatz verdoppelt auf 20.000 Euro MRR – Lukas Hermann über Stage Timer's Wachstum (#139)

    In Folge 139 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Lukas Hermann von[stagetimer.io, der 2 Jahre nach Folge 25 erneut zu Gast ist und von der Verdopplung seines monatlichen Umsatzes auf 20.000 Euro berichtet. Was 2019 als Reddit-Experiment begann, ist heute eine etablierte Event-Software mit 2000 zahlenden Kunden und Referenzen wie SpaceX.

  34. 140

    Das ganze Jahr Weihnachten: Ein Startup zwischen Lebkuchen im Sommer und Server-Crash im TV (#138)

    In Folge 138 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Lea von Adventsome, die seit 2018 nachhaltige und vegane Adventskalender mit Startup-Produkten und Spenden verkauft. Was als DIY-Weihnachtsgeschenk für ihren Partner begann, ist heute ein erfolgreiches Saisongeschäft mit mehreren tausend Kalendern pro Jahr.

  35. 139

    10 Verkäufe vor dem ersten Produkt: Wie Fonio.ai mit KI-Telefonie in 10 Monaten auf 3 Mio ARR wuchs (#137)

    In Folge 137 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Daniel Keinrath von Fonio , einem KI-Telefonassistenten. Was als Idee in San Francisco begann, ist heute ein rasant wachsendes Bootstrapped-Startup aus Wien: Nach nur 10 Monaten haben sie über 1.700 Kunden überzeugt – bei 500 Neukunden allein im Juli.

  36. 138

    Pecorino statt Hochzeitsplanung: Ein Bootstrapping-Paar zwischen Job und Online-Shop (#136)

    In Folge 136 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Paola und Patrick von Sapori Sardi, die sardische Feinkost online verkaufen. Was als Sehnsucht nach den Produkten aus Paolas Heimat begann, ist heute ein E-Commerce-Shop mit fast 200 Produkten und 47.000 Euro Umsatz im ersten halben Jahr – alles neben dem Vollzeitjob.

  37. 137

    Praxissoftware: Wie appointmed.com ohne Investoren 2.500 Therapeuten gewann (#135)

    In Folge 135 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Patrik Inzinger von appointmed.com, der mit seinem Team eine Praxisverwaltungssoftware für über 2.500 Therapeuten entwickelt hat.

  38. 136

    8 SaaS-Produkte als Solo-Founder: Zwischen AppSumo-Erfolg und Support-Wahnsinn (#134)

    Andreas ist seit 2020 selbstständig ist und betreibt aktuell acht SaaS-Produkte parallel. Mit einem Mix aus One-Time-Payments über AppSumo und monatlichen Subscriptions macht er zwischen 4.000 und 5.000 Dollar Umsatz pro Monat – hauptsächlich mit seinem Formularbuilder Deftform.

  39. 135

    "Service as a Software": Wie Boring.tax das Steuerberater-Problem mit KI löst (#133)

    In Folge 133 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Juan Garcia-Berdoy Carvajal von Boring.tax, was er 2023 zusammen mit Thomas Flassbeck gründete. Heute betreuen sie mit einem kleinen Team bereits 100 Mandanten und revolutionieren mit KI die verstaubte Welt der Steuerberatung und Buchhaltung.

  40. 134

    Der Sidekick für Gründer:innen: Wie AndRobin in 6-18 Monaten Wachstumsstrukturen aufbaut (#132)

    In Folge 132 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Farina Schurzfeld von AndRobin, die sie 2021 gründete. welches sie 2021 gründete. Heute führt sie die Boutique-Beratung mit 5 festen Mitarbeitern plus 15 Experten im Freelancer-Pool, die 2-3 Projekte parallel betreut und Unternehmen beim Aufbau nachhaltiger Wachstumsstrukturen unterstützt.

  41. 133

    Von der Nussmus-Maschine zu 25.000€ Monatsumsatz: Die Gain Kitchen Story (#131)

    In Folge 131 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Medea Lorenzen von Gain Kitchen welches sie 2023 gründete. Heute führt sie die Food-Brand für proteinreiche Erdnussaufstriche mit monatlichen Umsätzen von 25.000 Euro und über 40 Stammkunden in ihrer WhatsApp-Community und über 8.000 Followern in ihrer Instagram Community.

  42. 132

    Von 0 auf 3 Millionen Euro: Wie Everhome mit einem 99€-Gerät den Smart-Home-Markt erobert (#130)

    In Folge 130 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Sebastian Terhorst von der EverHome GmbH, die er 2015 zusammen mit seinem Bruder und Vater gründete. Was als Hobbyprojekt im Dachgeschoss des Elternhauses begann, entwickelte sich zu einem erfolgreichen Smart-Home-Unternehmen mit beeindruckenden Wachstumszahlen.

  43. 131

    60.000€ Werbebudget pro Monat: Der Weg zur 2-Millionen-Euro LinkedIn-Agentur (#129)

    In Folge 129 von Happy Bootstrapping spreche ich Robert Heinecke von Leaders Media, die er vor neun Jahren gründete. Heute führt er eine LinkedIn-Marketing-Agentur mit acht Mitarbeitern, 1,5-2 Millionen Euro Jahresumsatz und betreut zwischen 30-50 Kunden in der 1-zu-1-Beratung sowie über 150 Kunden in der Social Leads Academy.

  44. 130

    300.000 Kunden, 5 Millionen Umsatz: HOLZRICHTER Berlin wird zur besten E-Commerce Start-Up-Marke 2024 (#128)

    Alexander Korduan erzählt die beeindruckende Erfolgsgeschichte von Holzrichter Berlin, die er vor fast zehn Jahren als Student aus seinem WG-Zimmer heraus startete. Heute führt er eine Premium-Lederwarenmarke mit acht Mitarbeitern, die einen Jahresumsatz von rund 5 Millionen Euro erwirtschaftet und bereits fast 300.000 Kunden in der DACH-Region beliefert hat.

  45. 129

    Von 0 auf 2,5 Millionen Euro in 19 Jahren: Wie Hannes Zwetschke seine Agentur ohne Startkapital aufbaute (#127)

    In Folge 127 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Hannes Zwetschke von der Werbe- und Digitalagentur Zwetschke aus Augsburg, die er 2006 gründete und heute zu einem 2,5-Millionen-Euro-Unternehmen mit 22 Mitarbeitern aufgebaut hat.

  46. 128

    nghty berlin - vom Earlybird VC zur Dessous-Gründerin: 850.000 Views ohne Werbebudget (#126)

    In Folge 126 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Paulina Lutz vom Dessous-Label "nghty berlin", die nach vier Jahren bei Earlybird Venture Capital ihr eigenes Unternehmen gründete. Mit ihrer vom Berliner Nachtleben inspirierten Kollektion setzt sie auf "Bold Lingerie" als Alternative zu romantischen Dessous.

  47. 127

    ilert: Mit Bootstrapping und Kaltakquise zum Enterprise-SaaS mit Kunden wie IKEA & Rewe (#125)

    In Folge 125 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Birol Yildiz, Co-Founder und CEO von ilert.com. Birol erzählt die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte von ilert, die ursprünglich auf seiner Masterarbeit basierte und 2011 als Side-Project begann.

  48. 126

    Bootstrapped KI-Chatbot Vennie automatisiert E-Commerce-Support (#124)

    In Folge 124 von Happy Bootstrapping habe ich mit Leon Jungfleisch von vennie.tech gesprochen. Leon verkaufte sein erfolgreiches Vintage-E-Commerce-Unternehmen "Peeces" und gründete anschließend gemeinsam mit Co-Founder Janis Vennie - einen KI-gestützten Chatbot speziell für E-Commerce-Unternehmen

  49. 125

    Vom Sparkassen-Berater zum Startup-Daten-König: 500.000€ ARR gebootstrapped (#123)

    In Folge 123 von Happy Bootstrapping habe ich mit Arnas Bräutigam von AddedVal.io und startupdetector gesprochen. Arnas hat nach zehn Jahren bei der Berliner Sparkasse den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und mit seinem Jugendfreund Felix ein Unternehmen mit 2 Marken aufgebaut.

  50. 124

    Bootstrapping zweimal anders: Wie Alex Peiniger nach 13 Jahren Quintly nun Walletguide aufbaut (#122)

    In Folge 122 von "Happy Bootstrapping" habe ich mit Alexander Peiniger von walletguide.com gesprochen. Alex teilt im Gespräch seine unternehmerische Reise - vom Aufbau und erfolgreichen Exit des Social-Media-Analytics-Unternehmens Quintly zur Neugründung seines Personal-Finance-Startups Walletguide.

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ABOUT THIS SHOW

Mein Name ist Andreas Lehr und in diesem Podcast interviewe ich wöchentlich wechselnde Unternehmer:innen zu Ihrer Geschichte. Den Newsletter und weitere Infos zum Podcast bekommst du auf der neuen "Happy Bootstrapping" Website: happy-bootstrapping.de. Bootstrapping, Solopreneur und Indie-Hackerin - was heißt das eigentlich?Bei "bootstrapped" Startups spricht man in der Regel von selbst finanzierten und aus den Umsätzen wachsenden Unternehmen ganz ohne Venture-Capital.Bei "Happy Bootstrapping" spreche ich mit Gründer:innen über Höhen und Tiefen des Bootstrapping und die Besonderheiten dieser Form der Unternehmensgründung.Mich begeistern hierbei die inspirierenden Geschichten und die sich ständig wechselnden Herausforderungen, die ein solches Gründerleben bestimmen.Diese Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen und Dich inspirieren, Deine eigenen Ideen umzusetzen.Hast Du selbst eine spannende und interessante "Bootstrapping"-Geschichte zu erzählen?Schreib mir gerne eine E-Mail unter

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