HELP FM - Der Selbsthilfe-Podcast

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HELP FM - Der Selbsthilfe-Podcast

Mit "HELP FM" startete das Potsdamer Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationszentrum (kurz SEKIZ) e.V. am 10. Januar 2013 ein bundesweites Pilotprojekt: Eine Radioplattform, die ausschließlich dem Selbsthilfegedanken verpflichtet ist. Damit wurde ein Forum geschaffen, auf dem sich Betroffene und Interessierte zielgerichtet informieren können. 7 Jahre lang ging die Selbsthilfe-Sendung HELP FM bei Radio BHeins on air... Oft gibt es aber mehr zu sagen, als in einer kurzen Radiosendung passt und somit produziert nun HELP FM, seit dem 09.01.20, Selbsthilfe-Podcasts. •Intensive Gespräche und spannende Reportagen warten auf die Zuhörenden.Zu den Programmschwerpunkten zählen alle Themen rund um die Selbsthilfe, Aufklärung über verschiedene Erkrankungen sowie Talks mit Experten. Zugleich wird wirkungsvoll über Hilfs- und Therapieangebote berichtet. Die Podcasts erscheinen donnerstags im Zwei-Wochen-Rhythmus.•Kontakt: [email protected] | 0331 62 00 281•PODCAST ABRUFBAR AUF:- https://www.h

  1. 119

    #144 Allein, allein - Daniel Haas über Einsamkeit, Absturz und den Weg zurück ins Leben

    In dieser Folge ist der Journalist und Autor Daniel Haas zu Gast und spricht offen über ein Thema, das viele Menschen betrifft und doch oft im Verborgenen bleibt: Einsamkeit. Basierend auf seinem Buch erzählt er schonungslos ehrlich, wie familiäre Prägungen seinen Weg in die Isolation beeinflussten, warum die rastlose Suche nach Glück ihn von Job zu Job trieb und wie auch Drogenmissbrauch Teil seines Lebens wurde. Daniel Haas berichtet von tiefen Krisen, aber vor allem von seinem Weg hinaus aus der Einsamkeit. Er zeigt, wie Selbsthilfe, innere Veränderung und echte Selbstreflexion ihm geholfen haben, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Eine inspirierende Folge über Schmerz, Hoffnung und die kraftvolle Erkenntnis, dass wahre Veränderung nicht im Außen beginnt – sondern in uns selbst.

  2. 118

    #143 Tag der Amputierten: Was tun, wenn plötzlich etwas fehlt?

    Am 21. April wird in Deutschland erstmals der Tag der Amputierten begangen – ein wichtiger Anlass, um Sichtbarkeit zu schaffen, aufzuklären und Betroffenen eine Stimme zu geben. In dieser Folge sprechen wir mit Sylvia Wehde, der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe Amputierten-Treffpunkt Berlin-Brandenburg. Gemeinsam werfen wir einen differenzierten Blick auf die Lebensrealität von Menschen mit Amputation: Welche Herausforderungen prägen den Alltag? Wo bestehen strukturelle Hürden im Gesundheitssystem und in der Gesellschaft? Und welche Rolle spielt Selbsthilfe für Austausch, Stabilität und neue Perspektiven? Ein besonderer Fokus liegt auf den Aktivitäten rund um den 21. April in Berlin. Wir sprechen darüber, warum dieser Tag ins Leben gerufen wurde, welche Ziele damit verbunden sind und wie Betroffene, Angehörige und Interessierte daran teilhaben können. Eine Folge über Sichtbarkeit, Zusammenhalt und die Bedeutung von Gemeinschaft – informativ, persönlich und relevant.

  3. 117

    #142 Pflegehelden gesucht: Selbsthilfe und ehrenamtliches Engagement in der Pflege

    In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um das „Fest der Pflege“ und den Pflegepreis am 9. Mai 2026 in Potsdam – ein Event, das Engagement, Innovation und Menschlichkeit in der Pflege würdigt. Zu Gast ist Nadine-Claire Geldener, Organisatorin der Veranstaltung und Koordinatorin des Netzwerks „Älter werden in Potsdam“. Sie gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen der Planung, spricht über die Bedeutung von Wertschätzung in der Pflege und erzählt, welche inspirierenden Projekte und Menschen in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam beleuchten wir, warum solche Veranstaltungen wichtiger denn je sind, wie sie zur Stärkung der Pflege beitragen und welche Visionen es für die Zukunft in Potsdam gibt. Eine Folge für alle, die sich für Pflege, gesellschaftlichen Zusammenhalt und lokale Initiativen begeistern – informativ, persönlich und inspirierend.

  4. 116

    #141 Wenn die Seele Narben trägt – Wege aus dem Trauma

    In dieser bewegenden Folge sprechen wir mit unseren Experten Petra Diederichs und Torsten Nassall über das vielschichtige Thema Traumabewältigung. Traumata können auf ganz unterschiedliche Weise entstehen und sich ebenso unterschiedlich zeigen. Man unterscheidet unter anderem zwischen akuten Traumata, die durch ein einzelnes belastendes Ereignis ausgelöst werden (z. B. Unfälle oder Verluste), und komplexen Traumata, die durch wiederholte oder langanhaltende Erfahrungen entstehen – etwa in der Kindheit oder durch emotionale Vernachlässigung. Auch entwicklungstraumatische Erfahrungen prägen oft unbewusst unser Verhalten, unsere Beziehungen und unser Selbstbild. Gemeinsam beleuchten wir, wie sich Trauma im Alltag zeigt, warum viele Reaktionen tief im Nervensystem verankert sind und welche Wege es gibt, um Heilung und innere Stabilität zu fördern. Dabei verbinden wir achtsame Perspektiven mit tiefem Verständnis für Bewusstseinsprozesse und persönliche Entwicklung. Eine Folge für alle, die verstehen möchten, wie Trauma wirkt – und wie Heilung möglich ist.

  5. 115

    #140 Achtsamkeit, Ernährung, Bewusstsein: So gelingt dein Wandel zu einem positiven gesunden Leben!

    In dieser Folge stellen wir euch unsere drei neuen Experten vor, die uns in diesem Jahr mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihren Perspektiven begleiten werden. 🔺 Manu Lemke spricht über das Thema Ernährung und darüber, wie bewusste Ernährung unsere Gesundheit, Energie und Lebensqualität nachhaltig beeinflussen kann. 🔺 Torsten Nassall widmet sich dem Bewusstseinswandel – insbesondere im Zusammenhang mit Suchterkrankungen, innerer Transformation und persönlicher Entwicklung. 🔺 Petra Diederichs zeigt, wie Achtsamkeit unser Leben verändern kann – vom achtsamen Atmen bis hin zu einem bewussteren Umgang mit uns selbst und unserem Alltag. Gemeinsam bilden sie unser Experten-Dreieck und werden in den kommenden Folgen ihre Themen vertiefen, Erfahrungen teilen und praktische Impulse geben. Eine Folge zum Kennenlernen – und der Auftakt für viele inspirierende Gespräche rund um Gesundheit, Bewusstsein und persönliche Entwicklung.

  6. 114

    #139 Zwischen Vaterrolle und Verlangen – Wenn Männer ihre Sexualität unterdrücken

    In dieser Folge sprechen wir mit dem Männercoach Torsten Nassall über ein Thema, das viele betrifft – und über das dennoch kaum gesprochen wird: unterdrückte Sexualität bei Männern, besonders wenn sich die Beziehung nach Schwangerschaft und Geburt eines Kindes neuen Herausforderungen stellen muss . Was passiert, wenn sich Nähe, Intimität und Rollenbilder plötzlich verändern? Wenn Männer zwischen Vaterrolle, Partnerschaft und eigenen Bedürfnissen stehen – und dabei mit Gefühlen wie Unsicherheit, Zurückweisung, Scham oder Überforderung konfrontiert sind? Torsten Nassall beschreibt offen, warum manche Männer in dieser Phase in Ausweichstrategien flüchten – etwa in Pornografie, Drogenkonsum oder Affären – und weshalb das oft weniger mit fehlender Liebe als mit ungelösten inneren Konflikten zu tun hat. Seine zentrale Botschaft: Gefühle dürfen da sein. Auch Angst, Frust, sexuelle Sehnsucht oder Überforderung. Entscheidend ist, sie zuzulassen, ohne sie zu bewerten – und vor allem, in der Partnerschaft einen ehrlichen Dialog zu führen. Eine Folge über Männlichkeit, Verletzlichkeit, Kommunikation und die Chance auf echte Verbindung.

  7. 113

    #138 Zwischen Alltag und Ausnahmezustand – Selbsthilfe für Eltern schwer kranker oder behinderter Kinder

    In dieser Folge von HELP FM sprechen wir mit Viktoria und Aksana aus der Selbsthilfegruppe Die Sputniks aus Potsdam. Beide sind Mütter chronisch kranker bzw. behinderter Kinder – und beide wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd, kräftezehrend und zugleich prägend dieser Alltag sein kann. Im Gespräch stellen Viktoria und Aksana die Arbeit der Sputniks vor und erzählen, warum Selbsthilfe für sie so wichtig geworden ist. Es geht um Hürden und Schwierigkeiten, um fehlende Unterstützung und hohe Erwartungen – aber auch um Gemeinschaft, gegenseitiges Verständnis und kleine wie große Erfolgserlebnisse. Eine ehrliche, berührende Folge über Elternschaft unter besonderen Bedingungen, über das Gefühl, nicht allein zu sein, und darüber, wie Selbsthilfe Halt geben und neue Perspektiven eröffnen kann. 🎧 Eine Einladung zum Zuhören, Mitfühlen und Weiterdenken.

  8. 112

    #137 Depression verstehen: Warum der Körper Teil der Heilung ist

    In dieser Folge von HELP FM sprechen wir mit dem psychologischenen Psychotherapeuten Stefan Ide über einen erweiterten Blick auf Depressionen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, warum Depression nicht nur als psychische, sondern auch als körperliche Erkrankung verstanden werden sollte – und welche Rolle der Körper im Heilungsprozess spielen kann. Stefan Ide berichtet aus seiner langjährigen Praxis und schildert, wie körperorientierte Ansätze dabei helfen können, depressive Symptome besser zu verstehen und nachhaltig zu lindern. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Psyche und Körper, um Wahrnehmung, Bewegung und darum, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Authentisch, möglichst ohne künstliche Stimmungsaufheller. Eine Folge für alle, die neue Perspektiven auf Depression kennenlernen möchten – offen, verständlich und praxisnah.

  9. 111

    #136 "Selbsthilfe wichtiger denn je" - Jahresabschluss im SEKIZ Potsdam

    In der letzten Folge des Jahres melden wir uns von der Weihnachtsfeier der Selbsthilfekontaktstelle SEKIZ Potsdam. In festlicher Atmosphäre sprechen wir mit den Verantwortlichen der Kontaktstelle sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfegruppen. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen der Selbsthilfe, sprechen über das Engagement der Gruppen und machen deutlich, wie unverzichtbar die Arbeit der SEKIZ für Betroffene und Ehrenamtliche ist. Die Kontaktstelle bietet Orientierung, Vernetzung und Unterstützung – und ist damit eine tragende Säule für Selbsthilfe in der Region. Eine besondere Folge zum Jahresausklang, die zeigt, wie wichtig Austausch, Gemeinschaft und verlässliche Anlaufstellen sind. 👉 Hinweis: Diese Podcast-Folge gibt es auch als Video auf YouTube! Moderation: Oliver Geldener

  10. 110

    #135 Clean nur dank Selbsthilfe: Besuch auf dem Adventsmarkt der Guttempler in Berlin

    In dieser Advents-Spezialfolge von HELP FM melden wir uns direkt vom Adventsmarkt der Guttempler in Berlin. Wir sprechen mit der Landesvorsitzenden Silvia Ratzek sowie mit Betroffenen aus der Suchtselbsthilfe, die offen über ihre Erfahrungen berichten. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die vielfältigen Angebote der Guttempler, die Menschen dabei unterstützen, nach einer Therapie dauerhaft drogenfrei zu leben. Wir zeigen, welche zentrale Rolle die Selbsthilfe in der Stabilisierung und Rückkehr in ein suchtfreies Leben spielt – und warum Gemeinschaft, Austausch und gegenseitige Unterstützung dafür so wichtig sind. 👉 Hinweis: Diese Podcast-Folge gibt es auch als Video auf YouTube!

  11. 109

    #134 Kochen für die Seele - Darm gut, alles gut!

    In dieser Folge sprechen wir mit der Darmexpertin Manu Lemke über ein Thema, das uns alle betrifft: Wie beeinflusst unsere Ernährung nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Darmgesundheit und unser psychisches Wohlbefinden? Wir beleuchten, warum der Darm oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird, wie Lebensmittel unsere Stimmung und Energie beeinflussen – und wie eine bewusste, ausgewogene Ernährung zu mehr innerer Balance beitragen kann. Manu Lemke hat die Videoreihe „Kochen für die Seele“ moderiert – eine Initiative im Rahmen der Aktionswoche zur Seelischen Gesundheit im SEKIZ Potsdam für mehr Bewusstsein, Wohlbefinden und Freude am Genuss. Themen dieser Folge u.a.: - Warum der Darm so wichtig für unsere seelische Gesundheit ist - Wie Ernährung unser Wohlbefinden beeinflusst - Praktische Tipps für eine darmfreundliche, ausgewogene Ernährung - Was Achtsamkeit beim Essen bewirken kann

  12. 108

    #133 Jochen, nein, wir sterben nicht!" So habe ich meine Panikattacken überwunden

    „Ich dachte, ich sterbe – dabei war es nur Angst.“ Lexi Largo hat jahrelang unter Panikattacken gelitten. Heute lebt er frei – ohne Medikamente, ohne Klinik. In unserer neuen Podcastfolge erzählt er, wie er sich selbst aus der Angst befreit hat – mit Mut, Ehrlichkeit und ganz viel Selbstvertrauen. Diese Folge macht Hoffnung. Weil Heilung möglich ist. 🎧 Jetzt überall hören, wo’s Podcasts gibt!

  13. 107

    #132 Marina Mantay: So habe ich die Traumata meiner Kindheit selbst überwunden!

    Unser heutiger Gast ist die Autorin Marina Mantay. In dieser Folge teilt sie ihre bewegende Lebensgeschichte: Von einer schwierigen Kindheit in Moskau über viele Herausforderungen und traumatische Rückschläge bis hin zu dem erfüllten und erfolgreichen Leben, das sie heute führt. Wir sprechen darüber, wie sie gelernt hat, mit alten Wunden und Rückschlägen umzugehen, welche Kraftquellen ihr Halt gaben und warum sie ihre Erfahrungen nun in einem Buch verarbeitet hat. Ihr Werk „Cycle Breaker“ ist eine Einladung, das eigene Leben anzunehmen – mit allen Höhen und Tiefen. 👉 Lass dich von Marinas Weg inspirieren und hör unbedingt rein!

  14. 106

    #131 Zivilcourage auf zwei Rädern - Mit der MUT-Tour 2025 in Potsdam

    Die MUT-Tour ist ein bundesweites Aktionsprojekt, das mit Fahrradtouren durch Deutschland auf psychische Erkrankungen aufmerksam macht und für mehr Toleranz wirbt. Luzia und Franziska sind Teilnehmerinnen der MUT-Tour 2025. Mit dem Fahrrad und im Team machen sie Station in vielen deutschen Städten – diesmal in Potsdam. Ihr Ziel: mehr Sichtbarkeit, Offenheit und Toleranz im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Im Gespräch berichten sie über ihre Beweggründe, die Erfahrungen unterwegs und erklären, warum die MUT-Tour für sie mehr ist als nur eine Fahrradtour. Themen dieser Folge: Was die MUT-Tour 2025 erreichen möchte Persönliche Einblicke von Luzia & Franziska Warum psychische Gesundheit uns alle betrifft Wie Begegnungen unterwegs Mut machen können

  15. 105

    #130 Unerfüllter Kinderwunsch: Was tun, wenn es einfach nicht klappt?

    In dieser Folge von HELP FM widmen wir uns einem Thema, das viele Menschen betrifft und doch oft im Stillen getragen wird: dem unerfüllten Kinderwunsch. Zu Gast ist Melanie aus Potsdam. Seit vielen Jahren wünscht sie sich sehnlichst ein eigenes Kind. Zahlreiche Versuche, darunter auch eine künstliche Befruchtung, blieben jedoch ohne Erfolg. Melanie spricht offen über ihre Erfahrungen, über Hoffnung, Enttäuschung und darüber, wie belastend es sein kann, wenn der größte Wunsch nicht in Erfüllung geht. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig es ist, nicht allein zu bleiben. Denn gerade in dieser schwierigen Situation kann der Austausch mit anderen Betroffenen Halt geben. Aus diesem Grund gründet Melanie derzeit eine Selbsthilfegruppe in Potsdam. Dort möchte sie gemeinsam mit Gleichgesinnten Wege finden, mit der Kinderlosigkeit umzugehen, sich gegenseitig zu stärken und Raum für ehrliche Gespräche zu schaffen. Diese Folge ist eine Einladung hinzuschauen, zuzuhören und mehr Verständnis für ein Thema zu entwickeln, das oft im Verborgenen bleibt – und zugleich ein Mutmacher für alle, die gerade ähnliche Erfahrungen machen.

  16. 104

    #129 Neue Männer? Neue Väter braucht das Land!

    In dieser Folge haben wir einen ganz besonderen Gast: Torsten Nassall, Vätercoach und Experte für die Herausforderungen, mit denen Väter – insbesondere alleinerziehende – konfrontiert sind. Im Interview sprechen wir über die oft übersehenen Probleme von Vätern in unserer Gesellschaft: von emotionalem Druck über Rollenbilder bis hin zu fehlender Unterstützung im Alltag. Torsten teilt seine eigenen Erfahrungen sowie die aus der Coachingpraxis, gibt wertvolle Einblicke in die Lebensrealität vieler Väter und zeigt auf, wie wichtig es ist, Väter stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und sozialen Unterstützung zu rücken. Wir beleuchten unter anderem: - Warum Väter mehr Anerkennung und Beratung brauchen - Welche typischen Probleme alleinerziehende Väter bewältigen müssen - Wie Coaching Vätern helfen kann, ihre Rolle zu reflektieren und zu stärken - Welche gesellschaftlichen Veränderungen notwendig sind Ein inspirierendes Gespräch für alle, die sich für moderne Väterrollen, Elternschaft auf Augenhöhe und mehr Sichtbarkeit für Väteranliegen interessieren. 🎧 Jetzt reinhören und mitdiskutieren!

  17. 103

    #128 Neuer Raum für schwere Wege: Erste Potsdamer Hospizwoche

    Anlässlich der 1. Potsdamer Hospizwoche waren wir mit HELP FM unterwegs und haben eine neue Podcast-Folge in den neuen Räumen der Björn-Schulz-Stiftung in Glindow aufgenommen. Wir sprechen mit den engagierten Mitarbeiterinnen der Stiftung über ihre wertvolle Arbeit mit lebensverkürzt erkrankten Kindern und deren Familien, über Trauerbegleitung und über das, was der neue Standort für die Region bedeutet. Hört rein – und lernt einen Ort kennen, an dem Leben, Abschied und Hoffnung zusammengehören. Gäste: Daniela Brunschen, Teamleiterin, Björn-Schulz-Stiftung Jennifer Brodersen, Koordinatorin Kindertrauer- und Geschwisterarbeit, Björn-Schulz-Stiftung Eva-Maria Konow, Ehrenamtliche Familienbegleiterin Moderation: Oliver Geldener

  18. 102

    #127 Der Konflikt mit anderen ist immer auch der Konflikt in uns

    In der aktuellen Folge ist Mary Baßler zu Gast – systemische Beraterin und Initiatorin eines ehrenamtlichen Beratungsangebots im Treffpunkt Freizeit in Potsdam. Jeden Freitag nimmt sie sich dort Zeit für Menschen, die Unterstützung suchen. Die häufigsten Themen, mit denen sie konfrontiert wird, sind Existenzängste, das subjektive Sicherheitsempfinden angesichts steigender Kriminalität sowie zunehmende Vereinsamung. Im Gespräch gibt Mary Baßler Einblicke in ihre Arbeit, die Beweggründe für ihr Engagement und die gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich in ihrer Beratungspraxis zeigen. Und wie sie anderen hilft, sich selbst zu helfen.

  19. 101

    #126 "Der Selbsthilfe verdanke ich alles": Rhobbin über Selbsthilfe, Musik und seinen neuen Song „Vorher Nachher Bild“

    In der aktuellen Folge von HELP FM haben wir einen ganz besonderen Gast: Rhobbin, Musiker, Mutmacher und Stimme aus der Selbsthilfe-Community. Offen, ehrlich und mit viel Herz spricht Rhobbin über seinen Weg aus der Sucht, die Kraft von Selbsthilfegruppen – und natürlich über Musik als Ventil und Lebensretter. 🎧 Highlight der Folge: Die Premiere seines neuen Songs „Vorher Nachher Bild“ – ein bewegendes Stück über Veränderung, Rückhalt und Hoffnung. Entstanden ist der Song gemeinsam mit shvgazer und Martin Richter im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe 2025. ➡️ Hör rein, wenn du wissen willst: Wie Rhobbin durch Selbsthilfe neue Perspektiven gefunden hat Warum Musik für ihn mehr ist als Unterhaltung Was hinter dem Song „Vorher Nachher Bild“ steckt 📌 Jetzt überall, wo es Podcasts gibt

  20. 100

    #125 Leben mit Multiple Sklerose (MS)

    In dieser bewegenden und inspirierenden Folge sprechen wir über Multiple Sklerose (MS) – eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Leben der Betroffenen auf vielen Ebenen beeinflusst. Unsere Gäste Malina und Britta wissen genau, wovon sie sprechen: Beide leben mit MS und engagieren sich aktiv in der Selbsthilfe in Potsdam und Oranienburg. 🔹 Malina nutzt ihre Stimme auf YouTube, um offen über ihren Alltag mit MS zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und anderen Mut zu machen. Sie zeigt, dass Sichtbarkeit und Ehrlichkeit ein wichtiger Teil der Aufklärung und Gemeinschaft sind. 🔹 Britta leitet eine kreative Handarbeitsgruppe, in der sich Menschen mit MS austauschen und gleichzeitig durch kreative Tätigkeiten wie Häkeln oder Stricken ihre Feinmotorik und ihr Wohlbefinden stärken – ganz im Sinne der Ergotherapie. Wir sprechen mit den beiden über ihren Weg zur Diagnose, über Herausforderungen im Alltag, über ihre persönlichen Kraftquellen – und darüber, warum Selbsthilfegruppen für viele ein sicherer Anker sind. Diese Folge ist ein ehrlicher, hoffnungsvoller Einblick in das Leben mit MS – voll Mut, Engagement und Gemeinschaft.

  21. 99

    #124 Mit 28 sollte ich sterben: Leben mit der seltenen Erbkrankheit FAP

    Robert Sandmann wollte eigentlich Profi-Fußballer werden. Der junge Mann mit dem großen Talent stand mit 18 Jahren mitten im Leben – bis ihn eine schockierende Diagnose aus der Bahn warf: FAP, eine seltene Erbkrankheit, die fast immer zu Krebs führt. In dieser bewegenden Folge erzählt Robert, wie er nicht nur seinen Traum vom Profisport aufgeben musste, sondern auch lernen musste, mit Angst, Schmerz und medizinischen Eingriffen zu leben. Doch statt zu resignieren, kämpft er – für sich, für seine Familie und für mehr Sichtbarkeit seltener Erkrankungen. Mit Offenheit, Humor und beeindruckender Stärke nimmt er uns mit in seine Welt – eine Geschichte, die unter die Haut geht und Mut macht. Gast: Robert Sandmann Moderation: Oliver Geldener

  22. 98

    #123 Raus aus der Komfortzone. Ab in die Wüste!

    Mit 14 Jahren verheiratet, vierfache Mutter und in einer Kultur aufgewachsen, die ihr kaum Raum für Selbstbestimmung ließ – Nawals Leben war von Traditionen und innerer Einsamkeit geprägt. Gefangen in gesellschaftlichen Erwartungen einer arabischen Familie, verlor sie den Zugang zu sich selbst, bis ihr Körper durch Krankheit die Warnsignale setzte. Doch anstatt zu zerbrechen, entschied sie sich für einen mutigen Weg: Mit 35 Jahren holte sie ihren Schulabschluss nach, arbeitete als Putzfrau, um ihre Kinder zu unterstützen, und begann schließlich eine Reise zu sich selbst. Durch Krankheit, Depressionen und Krisen fand sie den Schlüssel zur Heilung – Selbstliebe, radikale Akzeptanz und das Vertrauen ins Leben. Heute ist Nawal nicht nur eine starke, selbstbestimmte Frau, sondern auch Yoga-Lehrerin, Coach und Mentorin für Frauen, die ihren eigenen Weg zu sich selbst finden möchten. Mit ihren Selbstfindungsreisen in die Wüste schafft sie besondere Räume, in denen Frauen fernab vom Alltag zu innerer Klarheit und neuer Stärke finden können. In dieser Folge sprechen wir über ihren beeindruckenden Weg aus der Dunkelheit, die Kraft der Veränderung und warum es nie zu spät ist, sich selbst zu finden. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Nawal Boussi über ihren beeindruckenden Weg zu sich selbst, ihre heutige Arbeit und warum der Trip in die Wüste auch für andere Frauen heilsam sein kann Gast: Nawal Boussi, Yoga-Lehrerin und Coach Moderation: Oliver Geldener

  23. 97

    #122 Reisen? Baden? Auto fahren? Darauf muss ich mit Epilepsie achten!

    Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, bei der es zu plötzlichen, unkontrollierten Entladungen im Gehirn kommt. Diese führen zu epileptischen Anfällen, die sich auf unterschiedliche Weise äußern können – von kurzen Bewusstseinspausen bis hin zu heftigen Krampfanfällen. Doch was genau passiert dabei im Gehirn? Welche Ursachen gibt es, wie kann man mit Epilepsie gut leben und was kann Selbsthilfe leisten? In dieser Folge sprechen wir darüber: ✅ Welche Symptome auf eine Epilepsie hindeuten können ✅ Welche verschiedenen Anfallsarten es gibt ✅ Was Angehörige und Ersthelfer bei einem Anfall tun sollten – und was nicht ✅ Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt ✅ Wie Menschen mit Epilepsie ihren Alltag sicher gestalten können Ob du selbst betroffen bist, Angehörige hast oder dich einfach informieren möchtest – diese Folge liefert dir wertvolle Einblicke in ein wichtiges, aber oft unterschätztes Thema. 🎧 Jetzt reinhören und mehr erfahren! In dieser Podcast-Folge sprechen wir darüber, was Betroffene und Angehörige bei epileptischen Anfällen tun können und stellen Selbsthilfe-Angebote in Berlin und Brandenburg vor. Gast: Barbara David, Landesverband Epilepsie Berlin-Brandenburg Moderation: Oliver Geldener

  24. 96

    #121 Dein Kind ist aggressiv? Dann musst Du zum Elterncoaching!

    Druck in der Schule, Mobbing, Trennung der Eltern – Kinder sind heute vielen Stressmomenten ausgesetzt. Und reagieren häufig aggressiv. Und dann? Nicht das Kind muss zum Therapeuten, sondern die Eltern, sagt unser heutiger Studiogast Chris Kandetzki. Ursprünglich Erzieherin, arbeitet sie mittlerweile als Face-Readerin im Coaching-Bereich – und kehrt mit dem Elterncoaching gewissermaßen wieder zu ihrem beruflichen Ursprung zurück. Elterncoaching ist wichtig, weil es Mütter und Väter dabei unterstützt, bewusster, entspannter und selbstsicherer in ihrer Erziehungsrolle zu agieren. Hier sind einige zentrale Gründe: 1. Individuelle Unterstützung – Jede Familie ist einzigartig. Elterncoaching hilft, maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Herausforderungen zu finden. 2. Verbesserte Kommunikation – Durch gezielte Methoden lernen Eltern, mit ihren Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren, Konflikte zu entschärfen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. 3. Stärkung der Elternkompetenz – Coaching gibt Eltern Werkzeuge an die Hand, um Herausforderungen im Familienalltag souverän zu meistern, z. B. in Bezug auf Regeln, Grenzen oder emotionale Begleitung. 4. Stressreduktion – Viele Eltern fühlen sich überfordert oder unsicher. Coaching bietet Strategien zur Stressbewältigung und hilft, den Alltag gelassener zu gestalten. 5. Langfristig harmonisches Familienleben – Eine bewusste und reflektierte Erziehung fördert nicht nur das Wohlbefinden der Kinder, sondern auch das gesamte Familienklima. In dieser Podcast-Folge sprechen wir über die wachsende Bedeutung von Elterncoaching und wie es Mütter und Väter dabei unterstützen kann, gelassener und selbstbewusster in ihrer Erziehungsrolle zu werden. Gast: Chris Kandetzki, Elterncoach Moderation: Oliver Geldener

  25. 95

    #120 Nimm die Welle: Auf dem Surfbrett zu mehr Balance im Leben

    Beim Surfen denkt man zuerst natürlich an Sonne, Strand und Meer. Und an braungebrannte Sportskanonen, die in Kalifornien, am Atlantik oder sonstwo elegant und locker auf den Wogen davonreiten. Herrlich – wer will das nicht auch? Surfen hat über den Freizeitspaß hinaus aber auch noch einen anderen, Selbsthilfe-Aspekt. Eine Surftherapie nutzt das Surfen als therapeutisches Mittel, um mentale, emotionale oder physische Gesundheit zu fördern. Sie kombiniert Elemente aus Sport, Achtsamkeit und Gruppentherapie, um Selbstvertrauen zu stärken, Stress abzubauen und die mentale Widerstandskraft zu verbessern. Surftherapie wird daher oft für Menschen mit PTBS, Depressionen, Angststörungen, ADHS, Autismus oder Suchterkrankungen eingesetzt. Sie ist auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen (Adaptives Surfen) geeignet. Die Selbsthilfekontaktstelle Potsdam-Mittelmark bietet im August 2025 das Projekt „Surf & Heal“ für 18 bis 40-Jährige auf Sylt an. Die Teilnehmer können dort das Surfen und seine positiven Wirkungen kennenlernen. Kein Urlaub, sondern eine Reise ins Innere. Wie man sich bewerben kann und was noch in dieser Woche geplant ist - darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit Veranstalterin Anke Polkowski in dieser Folge. Gast: Anke Polkowski, Leiterin Selbsthilfekontaktstelle Potsdam-Mittelmark Moderation: Oliver Geldener

  26. 94

    #119 Gehen auch wenn nichts mehr geht: Leben mit Fibromyalgie

    Fibromyalgie ist eine tückische chronische Erkrankung, die durch weit verbreitete Muskel- und Gelenkschmerzen sowie eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit gekennzeichnet ist. Begleitend treten oft Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmungen auf. Betroffene können häufig kaum aufstehen bzw. leiden am ganzen Körper unter zum Teil heftigen Schmerzen. Die genaue Ursache ist unklar, vermutlich liegt eine Störung der Schmerzverarbeitung vor. Bewegung, Medikamente, Entspannungstechniken und Verhaltenstherapie können die Symptome lindern. Obwohl Fibromyalgie nicht heilbar ist, lässt sich die Lebensqualität durch geeignete Maßnahmen häufig verbessern. Dazu zählen regelmäßige Bewegung – auch und gerade bei Schmerzen. Stressvermeidung, Ernährung und gesunder Schlaf sind ebenso wichtig. Und die Selbsthilfe. Warum der Austausch mit Betroffenen nicht nur wichtig sondern geradezu Schmerz lindernd wirkt – darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit Selbsthilfe-Aktiven aus Brandenburg in dieser Folge. Gäste: Karin Klemme, Landesverband Fibromyalgie Berlin-Brandenburg e.V. Andrea und Angelika Thiede, SHG Potsdam Moderation: Oliver Geldener

  27. 93

    #118 Nicht vergessen: Rechtzeitig Demenz vorbeugen!

    Wenn ihr heute noch wisst, was ihr gestern getan habt oder wo ihr euren Autoschlüssel hingelegt habt, dann müsst ihr euch noch keine Sorgen machen. Dennoch ist es wichtig, die eigene Konzentrations- und Merkfähigkeit immer wieder zu testen, denn die Volkskrankheit Demenz ist leider längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache, Orientierung und letztlich das gesamte Verhalten einer Person beeinträchtigt. Als Volkskrankheit gilt Demenz, weil sie weit verbreitet ist und erhebliche gesellschaftliche, gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen hat. In Deutschland sind etwa 1,8 Millionen Menschen an einer Form von Demenz erkrankt. Prognosen zufolge wird diese Zahl bis 2050 auf rund 2,8 Millionen ansteigen. Weltweit wird die Zahl der Betroffenen auf über 50 Millionen geschätzt. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit, gefolgt von vaskulärer Demenz sowie Varianten davon. Die Ursache der Gehirnerkrankung ist noch immer nicht erforscht. Sie kann also jeden von uns treffen. Doch man kann selbst – rechtzeitig! – viele Dinge tun, um zumindest das Risiko zu mindern. Um einer Demenz vorzubeugen, empfiehlt es sich, das Gehirn geistig aktiv zu halten, beispielsweise durch Denkspiele oder das Erlernen neuer Fähigkeiten wie Fremdsprachen oder ein Musikinstrument zu spielen. Auch das Lesen ist sehr wichtig. Körperliche Bewegung wie Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen verbessert die Durchblutung des Gehirns und stärkt allgemein die Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung, insbesondere die mediterrane Kost, kann ebenfalls das Risiko reduzieren. Auch soziale Kontakte, ausreichender Schlaf und das Vermeiden von Stress sind wichtig. Zudem sollten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen minimiert werden. Was uns noch hilft und vor allem auch, was zu tun ist, wenn die Krankheit in Familie oder Partnerschaft ausbricht – darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit Antje Baselau von der Brandenburger Alzheimer-Gesellschaft in dieser Folge. Gast: Antje Baselau, Geschäftsführerin Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Moderation: Oliver Geldener

  28. 92

    #117 Gelassen und weise durchs Jahr

    Alle Jahre wieder kommen sie zum Jahreswechsel: Die guten Vorsätze und Vorhaben für das neue Jahr. Und meistens überleben sie schon den nächsten Monatswechsel nicht. Dabei wissen wir doch im Grunde alle, was ein gutes Leben ausmacht und was wir tun müssten, um es zu erreichen. Die philosophischen Weisheiten sind heute in den Sozialen Medien 24/7 permanent abrufbar. Es ist weder schwer noch kostenintensiv, weise zu leben. Es erfordert nur … genau! Und daran fehlt es, denn unser größter Feind sind immer noch wir selbst. Doch es gibt auch Möglichkeiten, den ewigen Kreislauf aus guten Vorsätzen und schlechten Ergebnissen zu durchbrechen. Dafür wollen unsere heutigen Gäste, der Philosoph Albert Kitzler und der Kommunikationsexperte Jan Liepold, sorgen. In ihrem Podcast „Der Puder und der Kern“ bereiten sie zum Teil Jahrtausende alte philosophische Lehren praxisnah auf, damit es auch endlich klappt mit dem guten erfüllten Leben. Vor kurzem ist dazu auch ihr gleichnamiges Buch erschienen. Warum uns Gelassenheit gut durchs Jahr bringen kann, warum wir Liebe für unsere Selbstwirksamkeit brauchen und was noch, um den inneren Schweinehund zu überwinden – darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit beiden in dieser Folge. Gäste: Dr. Albert Kitzler, Philosoph und Medienanwalt Jan Liepold, Kommunikationsexperte Moderation: Oliver Geldener

  29. 91

    #116 Und plötzlich blind: Malik Thomas startet trotz MS und LHON in Studium und Beruf durch

    Das Leben meinte es nicht gut mit Malik. Der 27-jährige erkrankt innerhalb von knapp drei Jahren an drei schweren, unheilbaren Krankheiten: Bereits im Alter von 20 Jahren muss er mehrere schwere Operationen aufgrund einer Hauterkrankung durchstehen. Kaum hat er sich von den Strapazen erholt, erhält der gebürtige Berliner die Diagnose Multiple Sklerose. Und als ob das nicht schon genug wäre, wird wenige Monate später die seltene Augenerkrankung LHON diagnostiziert, durch die er innerhalb kurzer Zeit 95 Prozent seines Sehvermögens verliert. Was andere Menschen zum Aufgeben zwingt, ist für Malik der Beginn eines neuen Lebens. Seines Lebens. Wohlbehütet in Berlin aufgewachsen, hatte er sich nach der Schule zunächst für ein duales Studium bei einem großen Food-Franchisekonzern entschieden, das er dann jedoch krankheitsbedingt abbrechen musste. Trotz seiner starken Sehbehinderung beginnt er ein BWL-Studium, das er erfolgreich abschließt. Ursprünglich träumte Malik von einem Managerleben in der freien Wirtschaft, nun führen ihn seine persönlichen Erfahrungen in die Gesundheitsbranche, wo er sich für die Zusammenarbeit mit Patienten, Organisationen und Unternehmen einsetzt, um Innovationen voranzutreiben und das Gesundheitssysteme zu verbessern. Wie Malik trotz seiner Sehbehinderung ein erfolgreiches eigenständiges Leben führt, was ihn stärkt und welche Erkenntnisse sein Leidensweg ihm geschenkt hat – darüber spricht Oliver Geldener mit ihm in dieser Folge. Gast: Malik Thomas, Durchstarter trotz Sehbehinderung Moderation: Oliver Geldener

  30. 90

    #115 Aktiv gegen Krebs! Auch während der Chemotherapie: Mach Sport und beweg dich!

    Bei der Diagnose Krebs glauben viele, jetzt ist alles vorbei. Sie ändern abrupt ihr gewohntes Leben, verlassen kaum noch das Haus und bewegen sich somit kaum noch. Früher haben Ärzte Krebspatienten durchaus zu Ruhe und Schonung geraten. Doch neue wissenschaftliche Studien belegen nun alte Selbsthilfe-Weisheiten: Neben der Ernährung ist auch eine regelmäßige Bewegung wichtig und hat einen positiven Effekt – sowohl auf die Therapie als auch auf die Vorbeugung, auch und gerade bei Krebs. „Bewegung gegen Krebs“ heißt daher ein Projekt, das die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund auf die Fitnessmatte gebracht hat. Es soll Krebspatienten ermuntern und ermutigen, moderat Sport zu treiben, und zwar in geschützten Räumen unter fachlicher Anleitung. Denn natürlich sind dabei verschiedene Dinge zu beachten. Die in das Projekt eingebundenen Sporttherapeuten erhalten daher zunächst eine spezielle Weiterbildung. Je nach Gesundheitszustand und Stand der Medikamention bzw. Chemotherapie wird dann ein individuell zugeschnittener Trainingsplan erstellt. Weder zu viel noch zu wenig Sport ist gefragt – nur die richtige Dosis Bewegung kann die Therapie positiv begleiten. Doch welcher Sport ist für Krebspatienten besonders ratsam bzw. was muss beim Joggen oder auf der Yogamatte beachtet werden? Und wie kann ich mit Bewegung Krebs vorbeugen? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von HELP FM. Gast: Esther Rokosch, Sporttherapeutin Moderation: Oliver Geldener

  31. 89

    #114 Depression und Niedergeschlagenheit überwinden: Ja zum Gefühl mit Nora Fieling

    Gerade in der dunklen Jahreszeit holen uns häufig negative Gefühle ein. Auch depressive Schübe können dann verstärkt auftreten. Unser heutiger Gast kennt das alles und ist zugleich ein positives Beispiel, wie es gelingen kann, sich selbst aus verzweifelten Situationen herauszuholen. Das ist auch wichtig, denn Depression ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die durch anhaltende Traurigkeit, Verlust des Interesses an Aktivitäten, die einst Freude bereitet haben, und eine Reihe weiterer emotionaler und körperlicher Symptome gekennzeichnet ist. Aufgewachsen in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt, litt Nora Fieling schon als Kind unter depressiven Schüben, Selbstverletzungen und Angstattacken bis hin zu suizidalen Gedanken. Erst mit 18 gelang es ihr allmählich, sich mit therapeutischer Hilfe aus dem fatalen Kreislauf zu befreien. Neben Reha-Aufenthalten und Medikamenten stabilisieren sie ihre Partnerschaft – und die Selbsthilfe. Zunächst war sie skeptisch, doch mittlerweile zählt Nora Fieling zu den Aktivisten in der Berliner Selbsthilfe, die aktiv berät und Gruppenneugründungen unterstützt. Ihre Erfahrungen gibt sie auch in den Sozialen Medien, in ihrem Blog und in Büchern weiter, um anderen zu helfen, ihr Leben besser in den Griff zu kriegen. Wie Nora Fieling es trotz Depression geschafft hat, ihr Leben erfolgreich zu meistern und was ihr heute gut tut – darüber und mehr sprechen wir mit ihr unserer heutigen Folge! Gast: Nora Fieling, Selbsthilfe-Aktive und Autorin Moderation: Oliver Geldener

  32. 88

    #113 An Krisen wachsen: Die Macht der Emotionen und wie wir unsere Gefühle wieder in Balance bringen

    Die lieben Gefühle. Sie bringen uns zu Fall oder nach oben, beeinflussen unsere Entscheidungen und unsere Gesundheit. Doch wie können wir unsere Emotionen besser verstehen und nutzen – und auch mit den Eigenarten unserer Mitmenschen besser umgehen? Diese Fragen beantwortet uns ein waschechtes Emotionsbündel: Die Autorin und Journalistin Tabitha Bühne aus Leipzig. Sie lief schon 100 Kilometer durch die Nacht, um ihre Ängste zu besiegen, lebte drei Jahre in einem Land, wo sie nie hinwollte und probiert jeden Monat mindestens eine neue Sache aus. Sie ist überzeugt davon: Gefühle sind ansteckend – im Guten wie im Schlechten, sie können der stärkste Motor aber auch eine gewaltige Bremse sein. Doch warum brauchen wir alle unsere Emotionen und wie gelingt es, manche Schmerzen und Enttäuschungen in Freude und Überraschungen umzuwandeln? Darüber und mehr sprechen wir in dieser Folge mit Tabitha Bühne. Die abenteuerlustige Ultra-Marathonläuferin hat einige Jahre als Model, Schauspielerin und Fitnessexpertin gearbeitet. Sie probiert jeden Monat etwas Neues, liebt Herausforderungen, gute alte Bücher und die Wunder in der Natur. Und sie hat schon etliche rasante Fahrten auf der eigenen Gefühlsachterbahn hinter sich. Was ihr hilft, das Leben mit all seinen Tücken besser zu meistern – das und mehr erfahrt ihr hier! Gast: Tabitha Bühne, Autorin und Podcasterin Moderation: Oliver Geldener

  33. 87

    #112: Wenn der Pinsel zum Therapeuten wird: Das AWO Living Museum hilft Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

    Klaus kommt einmal die Woche ins AWO Living Museum in der Nähe der Potsdamer Innenstadt. Mindestens. Anne ist erst seit kurzem da und will den Ort auf keinen Fall mehr missen. So wie ihnen geht es momentan 40 Besuchern, die regelmäßig das Angebot in den romantischen Atelierräumen einer ehemaligen Druckerei nutzen, um allein oder gemeinsam Kunst zu produzieren. Hier entstehen zum Teil wunderschöne Gemälde auf Leinwand oder Papier, aber auch Videoarbeiten oder Skulpturen. Nach Anmeldung und Probetermin ist jeder im AWO Living Museum willkommen, der sich künstlerisch mit oder ohne Anleitung verwirklichen will. Die Idee basiert auf dem Konzept des Living Museums in New York. Beeinflusst von der europäischen Art-brut-Szene gründeten dort der ungarische Künstler und Psychologe Dr. Janos Marton und der polnische Künstler Bolek Greczynski 1983 das erste Living Museum. Frei nach Joseph Beuys: „Jeder ist ein Künstler!“ sollen hier Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen über die künstlerische Betätigung den Weg zu Ruhe, Achtsamkeit und Selbstverwirklichung finden. Aber auch alle anderen sind willkommen. In stressfreier positiver Atmosphäre über die kreative Handarbeit zur Heilung der Seele. Das Konzept gilt mittlerweile als vierte große Revolution in der Geschichte der Psychiatrie und nimmt einen wichtigen Platz in der Vorsorge und Therapiebegleitung und damit in der Selbsthilfe ein. Mit dem AWO Living Museum hat nun auch Potsdam eine solche kreative Oase der Kunst und Heilung. Was das dortige Konzept von einer Kunsttherapie unterscheidet, wie der Alltag im Atelier abläuft und was mit den dort entstehenden Kunstwerken geschieht – darüber haben wir uns in dieser Folge mit den Organisatoren und Künstlern unterhalten. Gäste: Karolin Wurlitzer, Projektmitarbeiterin AWO Living Museum Cara, Künstlerin und Pädagogin Klaus und Anne, Künstler Moderation: Oliver Geldener Web: https://awo-potsdam.de/de/projekt/awo-living-museum-potsdam/

  34. 86

    #111: Cheat Day? Mach doch, aber mit Freude und Genuss! Und ansonsten gesund

    Auf Social Media kann man ihnen gar nicht mehr entkommen: Promis, Influencern und selbsternannten Coaches, die uns laut und bunt die Vorteile einer gesunden Ernährung nahe bringen wollen und zugleich auch noch unglaublich schlank und gut aussehen. Vieles davon ist natürlich nur Show und Geschäft. Aber mal ehrlich: gesund sein, uns gut fühlen und gut aussehen wollen wir doch alle! Und der Schlüssel dazu ist die gesunde Ernährung. Sie ist neben regelmäßiger Bewegung der wichtigste Baustein für Vorsorge und Therapie. Wir haben für diese Folge unser Studio verlassen und bei 123 Küchen in Potsdam-Babelsberg die Aufzeichnung der YouTube-Kochsendung #IssDichGesund – Fit mit Frank und Carmen für SEKIZ TV live erlebt und in einer Drehpause mit den beiden Protagonisten gesprochen. Koch und Caterer Frank Kutzscher ist nicht nur ein Profi am Herd, sondern auch ein ausgewiesener Gesundheitsexperte. Moderatorin Carmen Franke kann zwar nur schwer an einer Tüte Chips vorbeigehen, weiß aber genau, was sie im Gegenzug ihrem Körper geben muss, damit sie weiter fit und in der Balance bleibt. Mit ihrer Show wollen sie die Zuschauer animieren, über ihre Essensgewohnheiten nachzudenken und sich bewusst zu ernähren. Aber mit Spaß und guter Laune und auch mal mit einem Stück Schokolade! Beide vertreten nämlich die Ansicht, dass Abnehmen und Ernährungsumstellung nicht mit Stress und Zwang verbunden sein sollten. Auch von Diäten halten sie nicht viel. Deshalb sind sie auch ein großer Verfechter des so genannten Cheat Days – also des in Abständen über die Strenge Schlagens – so lange es nicht zur Gewohnheit wird! Wie man sich also trotz kleiner Sünden fit und gesund essen kann – darüber sprechen wir mit beiden in dieser Folge. Gäste: Carmen Franke & Frank Kutzscher, Moderatoren #IssDichGesund Moderation: Oliver Geldener Links: Webseite #IssDichGesund - Fit mit Frank & Carmen: https://www.sekiz.de/selbsthilfe/issdichgesund/ YouTube-Playlist #IssDichGesund - Fit mit Frank & Carmen: https://www.youtube.com/playlist?list=PL3U6iA3EzOEXd2DCyjwxlTGJ2OfbTyRfX Webseite Catering aus Leidenschaft Frank Kutzscher: https://www.catering-aus-leidenschaft.de/ Webseite Moderatorin Carmen Franke: https://www.carmen-franke.de/

  35. 85

    #110: Keine Angst! Warum Verantwortung übernehmen in Wahrheit Heilung und Freiheit bedeutet

    Ein großes Wort, vor dem viele schon mal automatisch zurückschrecken: Verantwortung. Es klingt schon so nach Pflicht, Arbeit, Stress. Und möglicherweise negativen Konsequenzen, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden können. Verantwortung zu übernehmen bedeutet, für die eigenen Handlungen einzustehen, inklusive aller möglichen Konsequenzen. Sie hilft uns, unsere Ziele zu erreichen und die Bedürfnisse anderer zu respektieren. Ohne sie ist ein gesundes soziales Umfeld nicht herzustellen. Und auch kein erfolgreiches Leben. Verantwortung übernehmen heißt auch, selbstbestimmt zu leben. Für unseren heutigen Gast Bernd Kiesewetter spielt Verantwortung eine zentrale Rolle. Sie hat ihn von seiner Drogensucht befreit und ihm geholfen, clean zu bleiben. Er befindet sich seitdem auf seiner wie er es nennt „Mission Verantwortung“ und hilft anderen, ihre Scheu davor zu überwinden. Wann Verantwortung frei macht und warum wir alle mehr davon übernehmen sollten, das erklärt uns Erfolgs-Coach Bernd Kiesewetter in dieser Folge. Gast: Bernd Kiesewetter, Coach Moderation: Oliver Geldener Web: https://www.berndkiesewetter.com

  36. 84

    #109: LIEBE ist Alles: Warum du dich selbst lieben musst, um eine glückliche erfüllte Partnerschaft zu führen

    Ja, die Liebe… wir alle suchen sie und sehnen uns nach ihr, denn was gibt es Schöneres als verliebt zu sein? Im Idealfall ist die Liebe ALLES für uns, aber wenn der Traum zerplatzt, dann… ist der Schmerz mindestens genauso groß wie vorher die Glücksgefühle. Wer kennt es nicht, dieses ewige Drama, das mit der Pubertät einsetzt und unser Leben begleitet und häufig auch bestimmt. Doch das muss nicht sein! Viele stolpern immer wieder kopflos in eine neue Beziehung und erwarten vom Partner die Lösung all ihrer Probleme und das Paradies auf Erden. Mindestens. Das kann nicht gut gehen und führt manchmal zu einer suchthaften Suche nach der Liebe. Denn irgendwo da draußen MUSS er doch sein, der oder die Richtige. Dabei ist der Partner immer nur der Spiegel unseres jeweiligen Selbst, also unseres Entwicklungsstandes. Alles, was wir uns vom anderen wünschen, zeigt nur unseren Mangel an, alles, was wir momentan nicht haben. Für eine wirklich glückliche respektvolle Beziehung müssen wir zunächst selbst ein glückliches Leben führen und unseren eigenen Bedürfnissen mit Respekt begegnen. Bevor uns der Traumpartner bedingungslos lieben kann, müssen wir uns selbst bedingungslos lieben. Also – erst einmal in uns selbst aufräumen, dann die Lippen nachziehen und raus auf die Piste! Was wir selbst tun können um ein wertvoller Partner in einer liebevollen Beziehung zu werden, warum die Liebe auch unser Immunsystem positiv beeinflusst und was wir tun können, um uns bei Ängsten oder Stress selbst wieder in Liebesschwingungen zu bringen, das erklärt uns in dieser Folge Beziehungsmanagerin und Buchautorin Nadine Kretz. Gast: Nadine Kretz, Beziehungsmanagerin Moderation: Oliver Geldener Web: https://www.nadine-kretz.de

  37. 83

    #108: Den meisten Stress machst du dir selbst! Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit und Ruhe

    Mal ehrlich: Unser modernes Leben ist schon ganz schön stressig: Arbeit, Haushalt, Kinder, Freunde, Hobbies, perfekt aussehen …. ständig müssen wir irgendwas, sonst … Ja was eigentlich? Was passiert denn, wenn wir nicht immer gleich funktionieren? Und wer macht uns denn überhaupt den Druck? Häufig wir selbst! Es gibt äußere Faktoren, die können wir nicht beeinflussen. Die gilt es als solche zu erkennen und zu akzeptieren. Und es gibt die inneren Faktoren, die wir sofort abstellen können, denn das ist der Stress, den wir uns selbst machen. Es sind im Grunde in die Zukunft projizierte Ängste, mit denen wir uns die Gegenwart vermiesen. Eine Studie der TK vom April 2024 hat ergeben, dass zwei Drittel der Jugendlichen in Deutschland sich gestresst fühlen – und zwar nicht etwa durch Schule oder Elternhaus, sondern durch globale Krisen und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Beide Ängste und somit Stressfaktoren werden durch die Medien erzeugt. Hier ist es wichtig, die Stressursachen klar als solche zu erkennen, realistisch einzuschätzen und wieder in Kontakt zu sich selbst zu kommen. In die eigene Mitte und Stärke. Achtsamkeit ist die wirksamste Technik, um dorthin zu gelangen. Sie ist eine lebensverändernde Praxis, die es uns ermöglicht, bewusst im gegenwärtigen Moment zu leben. Sie bedeutet, unsere Aufmerksamkeit absichtlich auf das Hier und Jetzt zu lenken, ohne Urteile zu fällen. In einer Welt, die oft von Hektik und Ablenkungen geprägt ist, kann Achtsamkeit dazu beitragen, innere Ruhe, Klarheit und ein tieferes Verständnis für uns selbst und unsere Umgebung zu entwickeln. Der erste Schritt zur Achtsamkeit ist oft die bewusste Wahrnehmung unseres Atems, unserer eigenen Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen. Nur über die Achtsamkeit können wir auch unsere Resilienz - also unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, Krisen oder unberechtigten Forderungen anderer stärken. Also – einfach mal bewusst ein- und vor allem ausatmen! Wie wir das am besten machen und wie wir mit Achtsamkeit dem Stress die rote Karte zeigen, das erklärt uns unser heutiger Gast Petra Diederichs, Achtsamkeitscoach aus Berlin. Gast: Petra Diederichs Moderation: Oliver Geldener Links: - https://diederichs-coaching.de - https://mindfulness.berlin/

  38. 82

    #107: Ich nicht: Der andere ist doch süchtig! So toxisch kann Co-Abhängigkeit für dich selbst sein

    Kinder, die in suchtkranken Familien oder Strukturen groß werden, entwickeln häufig ein co-abhängiges Verhalten. Sie kümmern sich weniger um ihre eigenen Bedürfnisse und sind schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb stets darum bemüht, dass es vor allem Ihren Eltern gut geht. In der Regel resultieren daraus Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung, die zu Depressionen, aber auch eigenem Drogenmissbrauch führen können. Auch sind häufig die Ausprägung geringer Selbstwertgefühle sowie narzisstischer Verhaltensweisen zu beobachten. Ein Teufelskreis, der Suchterkrankungen nicht selten über Generationen weiterträgt. Jana hat in Potsdam genau das erlebt: Die Alkoholsucht ihres Vaters, dysfunktionale Beziehungsstrukturen im Elternhaus sowie später eigene toxische Beziehungen und schließlich Drogenmissbrauch. Die Schwangerschaft mit ihrer Tochter wurde dann aber zum Schlüsselerlebnis ihrer Lebensrettung. Mit der Überwindung ihrer eigenen Alkoholsucht begann zugleich die Erkenntnis und Aufarbeitung ihrer jahrzehntelangen Co-Abhängigkeit. Heute führt Jana ein selbstbestimmtes Leben und hilft anderen, toxische co-abhängige Verhaltensweisen aufzudecken und zu überwinden. In Potsdam hat sie dafür die Selbsthilfegruppe CoDA gegründet. Ihre Lebensgeschichte – jetzt in unserer heutigen Folge. Gast: Jana, SHG CoDA – Für Menschen mit co-abhängigem Verhalten Moderation: Oliver Geldener Selbsthilfegruppe Potsdam: Co-Abhängigkeit, Co-Dependents Anonymous (CoDA) Für Menschen mit co-abhängigem Verhalten nach dem 12-Schritte Programm jeden Freitag | 18:00 – 19:30 Uhr | im SEKIZ, Hermann-Elflein-Straße 11 Kontakt und Anmeldung: 0157 35 80 07 75 (Jana) Web: https://coda-deutschland.de

  39. 81

    #105: Trocken Rocken – Fit Feiern ohne Alkohol. Das geht!

    Live-Musik, Feiern, Tanzen – und alles ohne Alkohol? Geht das überhaupt? Ja, das geht. Und wie! Trocken Rocken, also Konzerte oder Partys ohne Drogen zu genießen, ist mittlerweile schon mehr in unserer Gesellschaft angekommen als noch vor einigen Jahren. Und mit der Nachfrage steigen auch die Angebote. Sie sind eine Alternative für alle, die keinen Alkohol konsumieren möchten oder die sich einfach für einen gesünderen Lebensstil entschieden haben. Und das ist ja momentan schwer im Trend. Der Vorteil: Die Musik, die Bands bzw. die Veranstaltung wird viel bewusster und nachhaltiger wahrgenommen. Der Genuss ist intensiver, der Lebensstil bleibt gesund. Und am nächsten Morgen erwacht man fit ohne Kater. In Potsdam wird am 12. Juni 2024 erstmals die beliebte Party-Location Waschhaus trocken gerockt. Eine Veranstaltung des SEKIZ Potsdam in Kooperation mit verschiedenen Partnern und Organisationen. Dabei wird nicht nur getanzt und gefeiert, sondern es gibt auch eine Kunstausstellung, Videoaufführungen und Live-Konzerte. Alle sind herzlich eingeladen, nur der Alkohol bleibt diesmal außen vor! Gäste: Annett Lange, Leiterin Selbsthilfe SEKIZ Potsdam Daniel Zeis, Leiter Suchtberatung AWO Potsdam Carolina & Karo, AWO Living Museum Raphael, Leiter SHG Cleanways, Mitglied Havelpunks Moderation: Oliver Geldener Links: https://www.sekiz.de https://awo-potsdam.de https://awo-potsdam.de/de/projekt/awo-living-museum-potsdam/ Havelpunx: Facebook: https://www.facebook.com/p/Havelpunx-100063792235001/?locale=de_DE Instagram: https://www.instagram.com/havelpunx/ Selbsthilfegruppe Cleanways U30: Alkohol und illegale Drogen jeden Montag | 18:00 Uhr Neuendorfer Straße 39A (AWO Bezirksverband) Kontakt: Tel.: 0331 73 04 07 40 Facebook: https://www.facebook.com/groups/427297815388794/ Weitere Sucht-Selbsthilfegruppen in Potsdam unter: https://www.sekiz.de/selbsthilfe/selbsthilfegruppen-finden/

  40. 80

    #104: Reden hilft! Der Podcast MmB Community setzt sich für Menschen mit Behinderung ein

    Auf einer Weiterbildung haben sich Paul aus Potsdam und Mano aus Kassel kennengelernt und spontan beschlossen: Lass uns doch gemeinsam einen Podcast machen! Seit einem Jahr sprechen die Medienjunkies regelmäßig in ihrem Format MmB Community über ihre Probleme, ihre Anliegen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Eben über den Alltag von MmB – Menschen mit Behinderung. Und zwar durchaus witzig und unterhaltsam. Mano leidet unter einer starken Sehbehinderung, Paul sitzt zeit seines Lebens im Rollstuhl. Menschen mit Behinderungen in Deutschland stehen nach wie vor vor verschiedenen Herausforderungen und Problemen, die ihre Teilhabe an der Gesellschaft erschweren. So ist die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden noch längst nicht überall erreicht. Auch nicht hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Des weiteren verdienen Menschen mit Behinderungen häufig weniger und haben nicht die gleichen Karrierechancen. Teilweise sehen sie sich noch immer gesellschaftlicher Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt. Paul und Mano sagen daher: Häufig sind Inklusion und Teilhabe nur leere Worthülsen in Politik und Gesellschaft. Lasst uns lieber Taten sehen! In ihrem Podcast sprechen sie die Probleme offen an, ohne anzuklagen – dafür konstruktiv und auch mal mit einem Augen zwinkern. In unserer heutigen Folge reden wir mit ihnen über ihre Leidenschaft als Podcaster und wie echte Teilhabe eines Tages gelingen kann. Gäste: Paul und Mano, Podcaster Moderation: Oliver Geldener Podcast MmB Community auf Spotify und weiteren Plattformen! Spotify: https://open.spotify.com/show/0wfesNkOhcJNlCwCbPbekd Amazon Music: https://music.amazon.com/es-us/podcasts/64cfee77-741a-4ade-aa1d-c981d31d93e4/mmb-community Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/ro/podcast/mmb-community/id1715259909 Podcast.de: https://www.podcast.de/podcast/3378110/mmb-community

  41. 79

    #103: Sündenmädchen: Wie ich mich aus Missbrauch und Depression befreite

    Heute bei uns zu Gast ist die Autorin Jette Jansen. Mittlerweile hat sie sich eine bürgerliche Existenz in einer mitteldeutschen Kleinstadt aufgebaut. Nach Krisen und Rückschlägen hat sie Drogen und sexuellen Missbrauch hinter sich gelassen. Doch noch vor zwei Jahren sah ihr Leben in ihren eigenen Worten so aus: Trennung vom Partner in einer Nacht und Nebel-Aktion, Flucht mit meinen Kindern in ein Frauenhaus. Doch allen Übeln trotzend wurde die Flucht zu einem Neubeginn mit Reflexion auf zurückliegende Lebensjahre. Aus den Erinnerungen heraus entstanden formulierte Gedanken, die bis in meine Kindheit und Jugend zurückreichten. Nicht von ungefähr wurde ich in der Schule als Schlampe beschimpft. Ich wusste damals noch nicht, das sexuelle Lust und Missbrauch nahe beieinander liegen, was durchaus wörtlich genommen werden darf. Ich benutze das Wort Schlampe bewusst, um es zu entkräften. Ein vernichtendes Schimpfwort, um jemanden zu entwürdigen oder gar zu vernichten. Es wurde Zeit, alles zu erzählen und beim Schreiben aufzuarbeiten. Das Resultat ist der erschreckend schonungslos unanständige autobiografische Roman: Sündenmädchen Chroniken einer Schlampe. Schon die Kindheit der Autorin war geprägt von familiären Schicksalsschlägen und instabilen Bezugspersonen. Von Kindesbeinen an erfand sie Geschichten und zog sich mental dorthin zurück. Ihr Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben, erwachte schon früh, rückte jedoch im Laufe der Zeit in den Hintergrund. Es vergingen viele Jahre, bis Jette sich ernsthaft der Schriftstellerei hingab. Im Alter von 23 Jahren erkrankte sie das erste Mal an Depressionen. Jahrelange Kämpfe mit sich selbst, Kontaktabbrüche zu Familienangehörigen, sowie ambulante und stationären Therapien verhalfen der Autorin zu mehr Stabilität und Lebensfreude. Depressive Episoden treten mittlerweile nur noch selten auf. Sie engagiert sich sozial und richtet in ihrer Arbeit ihr Augenmerk vor allem auf häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch. So schonungslos, wie sie in ihrem Buch ihr Leben beschreibt, so schonungslos spricht sie auch in unserer neuen Folge. Jetzt reinhören! Gast: Jette Jansen Moderation: Oliver Geldener Links: - https://www.jette-schreibt.de - https://www.amazon.de/stores/Jette-Jansen/author/B0CTRY8FBK?ref=ap_rdr&isDramIntegrated=true&shoppingPortalEnabled=true

  42. 78

    #102: Gehen oder Bleiben? Was Angehörige von Alkoholkranken Menschen wirklich tun können

    Wenn das Trinken zur Sucht wird und der Rausch zur Gewohnheit, spätestens dann stellt sich jeder Partner eines/einer Alkoholkranken diese Frage: Soll ich gehen oder bleiben? Gibt es noch Hoffnung auf Besserung? Eine generelle und vor allem einfache Antwort auf diese Frage kann es nicht geben. Die Antwort der Selbsthilfe lautet: Schau dich selbst an und sieh, was du selbst tun kannst, um die Situation zu verändern. Wenn sich dann auch dein Partner verändert, habt ihr eine Chance, gemeinsam den Weg aus der Sucht zu finden. Wenn nicht, wirst du automatisch eines Tages dein eigenes neues Leben beginnen. Vor dreißig Jahren stand Sabine in Potsdam vor der gleichen Frage. Sie besuchte eine Selbsthilfegruppe für Angehörige und erhielt dieselbe für sie zunächst unbefriedigende Antwort. Doch dann geschah etwas Unerwartetes: Auch ihr Mann begann plötzlich, sich Hilfe in der Selbsthilfe zu holen. Gemeinsam leben sie nun trocken glücklich zusammen. Die deutlich jüngere Vera hat sich dagegen gerade von ihrem alkoholkranken Partner getrennt. Beide Frauen besuchen die Al-Anon Selbsthilfegruppe für Angehörige. Die basiert auf dem in den USA entwickelten 12-Schritte-Programm. Wie ihnen das geholfen hat, eigene Verhaltensmuster zu durchbrechen und toxische Verhältnisse zu überwinden, darüber sprechen beide als Gäste in unserer heutigen Folge. Gäste: Vera und Sabine, SHG Al-Anon Potsdam Moderation: Oliver Geldener Selbsthilfegruppe Al Anon, Angehörige und Freunde von Alkoholikern jeden Montag | 18:30 – 20:00 Uhr | im SEKIZ, Hermann-Elflein-Straße 11 (auch an Feiertagen) Web: https://al-anon.de/

  43. 77

    #101 Voyeur am Bildschirm: Wie Pornosucht soziale Beziehungen zerstört und was man dagegen tun kann

    Irgendwann in der Pubertät kam Paul wie jeder Heranwachsende mit pornographischen Inhalten in Berührung. Was früher schamhaft in der Videothek hinter schwarzen Vorhängen versteckt wurde, ist heute problemlos im Internet abrufbar: Jederzeit für alle ohne Altersbegrenzung zugänglich. Bei Paul wurde aus dem normalen Kennenlernen und Ausprobieren schnell ein zwanghaftes Verhalten, eine Sucht. Und obwohl er sie heimlich auslebte, zerstörte sie doch immer wieder zuverlässig seine Beziehungen und führte zu sozialer Isolation. Das ist auch völlig normal: Pornosucht bezieht sich auf eine zwanghafte und übermäßige Nutzung von pornografischem Material, die negative Auswirkungen auf das persönliche Leben, die Beziehungen und die psychische Gesundheit haben kann. Es handelt sich um eine Form der Sucht, bei der Betroffene einen starken Drang verspüren, immer mehr Pornografie zu konsumieren, um Befriedigung zu erlangen. Die Toleranzgrenze verschiebt sich dabei wie bei jeder Sucht immer mehr. Paul hat vor Jahren seine Sucht als solche erkannt und sich professionelle Hilfe geholt. Mittlerweile hat er verschiedene Selbsthilfetechniken entwickelt, um davon befreit zu bleiben. Mehr noch: Er hat in Potsdam eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, um anderen zu helfen, „clean“ zu werden bzw. zu bleiben. In unserer heutigen Folge sprechen wir mit Paul über seine Geschichte und wie ihm die Selbsthilfe bis heute hilft, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gast: Paul, SHG Porno-, Sex- und Liebessucht Moderation: Oliver Geldener Selbsthilfegruppe: Porno-, Sex- und Liebessucht montags | 17:00 – 18:30 Uhr | SEKIZ, Hermann-Elflein-Straße 11 Anmeldung: [email protected] Tel. +49 176 41779432

  44. 76

    #100: Ich bin dick. Na und?! Mehr Gewicht gegen die Gewichtsdiskriminierung in der Gesellschaft

    „Der Körper gehört mir!“ hieß es vor 50 Jahren in der Frauenbewegung, als es um das Recht auf Abtreibung ging. „My body, my choice“ heißt es heute, wenn es darum geht, sich gegen ein gesellschaftlich vorgegebenes Schlankheitsideal zur Wehr zu setzen. Übergewichtige passen da einfach nicht in die Normen von Fitness, Body-Mass-Index und vermeintlicher idealer gesunder Ernährung. Sie fallen schon rein äußerlich auf und sind vielfach bereits in der Kindheit direkter oder subtil indirekter Diskriminierung ausgesetzt. Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Gewichts, auch als "Fatshaming" oder "Gewichtsdiskriminierung" bekannt, ist ein ernsthaftes soziales Problem. Dick zu sein oder Übergewicht zu haben, sollte nicht als Grund für Vorurteile, Mobbing oder soziale Ausgrenzung dienen. Ganz im Gegenteil: Jeder Mensch hat unabhängig von seiner Körperform oder -größe Respekt und Empathie verdient. Kampagnen zur Förderung von Körperakzeptanz und Selbstliebe sowie Gesundheitsförderungsprogramme, die auf Aufklärung und Unterstützung anstatt auf Stigmatisierung und Scham basieren, können dazu beitragen, die Diskriminierung aufgrund von Gewicht zu bekämpfen. Natalie Rosenke hat es sich als Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung zur Aufgabe gemacht, mit Selbstbewusstsein, Humor und Vehemenz für die Interessen übergewichtiger Menschen einzutreten. Ihr Ziel: Die Anerkennung von Körpergewicht als Diskriminierungsmerkmal in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. In unserer heutigen Folge sprechen wir mit Natalie Rosenke über ihren Einsatz, aber auch ihre ganz persönliche Erfahrungen als Übergewichtige. Sie hat mittlerweile kein Problem damit zu sagen: „ Ich bin dick. Und das ist auch gut so!“ Gast: Natalie Rosenke, Vorsitzende der Gesellschaf gegen Gewichtsdiskriminierung Moderation: Oliver Geldener Web: https://gewichtsdiskriminierung.de/

  45. 75

    #99: Drogen, Missbrauch, Depression: Dank Selbsthilfe in ein selbstbestimmtes Leben!

    Die Frau, die sich Donna Confusa nennt, hat es wahrlich nicht leicht gehabt im Leben: Hineingeboren in eine Trinkerfamilie war sie als Kind schon vielfach Gewalterfahrungen ausgesetzt. So schlimm, dass sie freiwillig lieber ins Kinderheim ging. Doch kaum erwachsen, glitt sie selbst ab in die Sucht, konsumierte ungehemmt Alkohol und jede Droge, die ihr in die Finger kam. Hauptsache, Rausbeamen aus dem unerträglichen Alltag, Hauptsache es dröhnt. Und natürlich waren auch ihre Partnerschaften zunächst von toxischer Gewalt gekennzeichnet. Doch die Geburt ihrer Tochter wurde für die sympathische Berlinerin zum Game Changer: Nach Rückfällen und Klinikaufenthalten schaffte sie es, dank der Selbsthilfe clean zu bleiben und ein selbstbestimmtes Leben als berufstätige Alleinerziehende zu führen. Donna Confusa besucht seit Jahren die Narcotics Anonymous (NA) in Berlin und Potsdam. Hier treffen sich Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft, die zuvor auf verschiedenen Wegen Erfahrungen mit Suchtmitteln wie Alkohol, Cannabis, Kokain, Crystal Meth oder Ecstasy gemacht haben. Sie alle vereint der Wille, nach Entzug und Entgiftung ein drogenfreies erfülltes Leben zu haben. Die Sucht-Selbsthilfe gehört zu den ältesten Formen der Selbsthilfe. Narcotics Anonymous unterscheiden sich insofern, da ihre Arbeit auf festen Regeln, Traditionen und Konzepten beruht, die in den USA entwickelt wurden und mittlerweile weltweit erfolgreich Anwendung finden. Im Zentrum stehen dabei die 12 Schritte hin zu einem besseren drogenfreien Leben. In unserer heutigen Folge sprechen wir mit Donna Confusa über ihr Leben, ihre dramatischen Wendepunkte und wie ihr die Selbsthilfe bis heute hilft, drogenfrei zu leben. Gast: Donna Confusa Moderation: Oliver Geldener Web: https://narcotics-anonymous.de

  46. 74

    #98: Ich sage Ja! und meine Nein! Endlich Grenzen setzen durch Achtsamkeit

    Stress entsteht in unserem Leben häufig dadurch, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und rechtzeitig auch mal nein zu sagen. Sei es gegenüber unserem Partner, dem Chef, unseren Kindern oder fordernden „Freunden“. Hinter unserem Verhalten stecken in der Regel Ängste sowie erlernte Muster und Rollenmodelle. Doch wenn uns unser eigenes Verhalten nicht gut — dann ist es höchste Zeit, es bewusst anzuschauen und zu hinterfragen. Der Schlüssel zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung liegt in der Achtsamkeit. Achtsamkeit ist eine lebensverändernde Praxis, die es uns ermöglicht, bewusst im gegenwärtigen Moment zu leben. Sie bedeutet, unsere Aufmerksamkeit absichtlich auf das Hier und Jetzt zu lenken, ohne Urteile zu fällen. In einer Welt, die oft von Hektik und Ablenkungen geprägt ist, kann Achtsamkeit dazu beitragen, innere Ruhe, Klarheit und ein tieferes Verständnis für uns selbst und unsere Umgebung zu entwickeln. Der erste Schritt zur Achtsamkeit ist oft die bewusste Wahrnehmung unseres Atems, unserer eigenen Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen. Indem wir lernen, diese ohne Urteil zu beobachten, können wir einen Raum der Akzeptanz für uns selbst schaffen. Anstatt uns von negativen Gedanken oder Gefühlen überwältigen zu lassen, können wir sie stattdessen mit Mitgefühl betrachten und loslassen. Nur über die Achtsamkeit können wir auch unsere Resilienz - also unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, Krisen oder unberechtigten Forderungen anderer stärken. Die aber brauchen wir dringend, um Grenzen zu setzen und auch mal „Nein!“ zu sagen. Wie wir endlich achtsamer und resilienter leben können, das verrät uns unser heutiger Gast Petra Diederichs, Achtsamkeitscoach aus Berlin. Also — bewusst durchatmen und reinhören! Gast: Petra Diederichs Moderation: Oliver Geldener Links: https://diederichs-coaching.de https://mindfulness.berlin/

  47. 73

    #97: Du bist das Problem! Ändere dein Denken und ändere so dein Leben

    Krisen, Krankheiten, Misserfolg: Wir alle finden uns schnell in einer Negativspirale wieder. Körperliche Beschwerden sind da häufig nur äußere Anzeichen innerer Probleme. Doch wie da heraus kommen? Wie können wir erreichen, was wir im Grunde alle wollen: Ein glückliches erfülltes Leben? Kathrin Anders kennt beide Seiten des Lebens, die hellen wir die dunklen. Als Krankenschwester hat sie 33 Jahre lang an der Uni-Klinik in Greifswald gearbeitet und sich dabei zu viel zugemutet. Zwei Hörstürze und ein Burn-out waren die Quittung. Die körperliche Krise war der Beginn ihres zweiten, erfolgreichen Lebens. Sie begann sich zu hinterfragen und erkannte alte falsche Glaubenssätze und negative Überzeugungen, die sie in die Krankheit geführt hatten. Aber zugleich erkannte sie, dass sie selbst nicht nur ihr Problem, sondern auch ihre Lösung ist. Ihr wurde bewusst, welche Macht ihre Gedanken haben und was sie tun muss, um ein gesundes glückliches Leben zu führen. Heute gibt Kathrin Anders ihr Wissen an andere weiter, um auch ihnen zu helfen, sich selbst zu helfen. Wie sie ihre Krise überwunden hat und mit welchen Techniken sie jetzt arbeitet, darüber sprechen wir mit ihr in unserer aktuellen Folge. Gast: Kathrin Anders, Energetischer Coach Moderation: Oliver Geldener Web: https://kathrin-anders.com/

  48. 72

    #96: Neujahrsvorsätze endlich umsetzen: So wird 2024 dein bestes Jahr!

    Wer kennt es nicht: In der Silvesternacht trifft fast jeder von uns den Entschluss, sein Leben im neuen Jahr endlich zu ändern. Mehr Sport, nie mehr rauchen, gesünder essen und so weiter. Meistens wird das Projekt dann stillschweigend schon Ende Januar wieder beerdigt. - Die bequeme Routine siegt. Doch warum ist das so und vor allem: Muss das wirklich so sein? Neujahrsvorsätze sind eine großartige Möglichkeit, um das Jahr positiv zu beginnen und Veränderungen anzustoßen. Sie können uns helfen, unsere Ziele und Wünsche zu definieren und uns auf den Weg zur Erfüllung dieser Träume zu bringen. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, was wir erreichen wollen, sondern auch wie wir dorthin gelangen möchten. Es ist wichtig, realistische Ziele zu setzen und einen Plan zu erstellen, der uns dabei hilft, diese Ziele Schritt für Schritt umzusetzen. Doch warum ist das so wichtig? Indem wir uns bewusst mit unseren Zielen auseinandersetzen und uns auf ihre Umsetzung konzentrieren, können wir unser Leben aktiv gestalten und selbstbestimmt handeln. Wir werden motivierter und haben eine klare Vorstellung davon, wo wir hinwollen - und wie wir dort hinkommen können. Mit diesem Fokus kann das neue Jahr voller Möglichkeiten sein! Und wie wir 2024 zu einem glücklichen und erfolgreichen Jahr machen können, das verrät uns unser heutiger Gast Mandy Danaijelle Pohl. Schließlich weiß sie als Mentorin und Coach genau, wie wir Ziele setzen, aber auch erreichen können! Gast: Mandy Danaijelle Pohl Moderation: Oliver Geldener Web: https://pluspohl.com

  49. 71

    #95:Selbsthilfe ist Demokratie! Warum es so wichtig ist, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen

    - 10 Jahre HELP FM - Selbsthilfe? Sind das nicht die Betroffenen, die im Kreis sitzen und ständig über ihre Probleme reden? So kennt man das zumindest aus vielen Filmen und ehrlich gesagt, hält sich das Klischee nach wie vor hartnäckig. Dass Selbsthilfe dabei im Grunde so alt ist wie die Menschheit und viele Facetten umfasst, wird dabei gerne vergessen. Übrigens zum Teil auch von Politik und Verwaltung. So hat das Rathaus Potsdam im Sommer zunächst die kommunale Förderung für das Selbsthilfezentrum SEKIZ komplett streichen wollen, obwohl es Anlaufstelle für mehr als 50 Selbsthilfegruppen ist und zudem die städtische Ehrenamtsagentur betreibt. Die Idee ist mittlerweile vom Tisch und die Arbeit des SEKIZ kann auch künftig weitergehen. Aber die Entscheidung zeigte, wie gefährdet die Selbsthilfestrukturen in Deutschland gerade in Zeiten knapper Kassen sind. Dabei ist die Selbsthilfe wichtiger denn je, davon ist unser heutiger Gast und Experte Detlef Fronhöfer überzeugt. Jahrzehnte lang hat er als Zuständiger der AOK Nordost die Selbsthilfe in Berlin und Brandenburg gefördert - unter anderem auch seit 2013 diesen Podcast. Doch er ist nicht nur ein Freund der Selbsthilfe, sondern auch ein kritischer Begleiter, der genau weiß, wo welche neuen Wege beschritten werden müssen um neue Chancen zu ergreifen. Zum Beispiel in Politik und Gesellschaft. Selbsthilfe neu denken. Darüber und mehr sprechen wir in unserer neuen Folge mit ihm. Gast: Detlef Fronhöfer Moderation: Oliver Geldener www.sekiz.de

  50. 70

    #94: Heiler auf vier Pfoten: Der Hund, dein bester Freund und (Selbst)-Helfer

    Nicht nur als Blinden-, auch als Therapiehunde haben die flauschigen Begleiter des Menschen längst ihren Platz in unserer Gesellschaft erobert. Gerade bei psychischen Erkrankungen ist ihre positive Wirkung auf die Betroffenen längst nachgewiesen. Auch Traumapatienten, die mit Menschen negative Erfahrungen machen mussten, können ihre selbstgewählte Isolation durch den Umgang mit den Tieren allmählich überwinden und wieder Vertrauen lernen. Über das Fell wieder ins Fühlen kommen: Diese Erfahrung hat auch Axel Ullrich gemacht. Nach einem Burn-out bekam er irgendwann den Tipp, sich einen Hund anzuschaffen. Aus dem ursprünglichen Begleiter für die Spaziergänge wurde schnell ungewollt ein Therapiehund, der ihm half, nicht nur seine Erkrankung zu überwinden, sondern auch das eigentliche Problem dahinter zu erkennen. Schließlich beschloss Axel Ullrich, auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, was ihm selbst geholfen hat. Über seinen Verein in Brandenburg an der Havel besucht er mit seiner italienischen Wasserhündin Krankenhäuser, Hospize oder Heime. Und überall verbreiten die beiden Glück und Freude. Der Hund als unser Freund und Helfer auf vier Pfoten: Wie die Tiere uns helfen können, in die Selbsthilfe zu kommen und wie ein Hund zum Therapiehund wird - darüber sprechen wir mit Axel Ullrich in unserer aktuellen Folge. Gast: Axel Ullrich, Therapiehunde Brandenburg e.V. Moderation: Oliver Geldener Web: https://www.therapiehundeverein-brandenburg.de/

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ABOUT THIS SHOW

Mit "HELP FM" startete das Potsdamer Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationszentrum (kurz SEKIZ) e.V. am 10. Januar 2013 ein bundesweites Pilotprojekt: Eine Radioplattform, die ausschließlich dem Selbsthilfegedanken verpflichtet ist. Damit wurde ein Forum geschaffen, auf dem sich Betroffene und Interessierte zielgerichtet informieren können. 7 Jahre lang ging die Selbsthilfe-Sendung HELP FM bei Radio BHeins on air... Oft gibt es aber mehr zu sagen, als in einer kurzen Radiosendung passt und somit produziert nun HELP FM, seit dem 09.01.20, Selbsthilfe-Podcasts. •Intensive Gespräche und spannende Reportagen warten auf die Zuhörenden.Zu den Programmschwerpunkten zählen alle Themen rund um die Selbsthilfe, Aufklärung über verschiedene Erkrankungen sowie Talks mit Experten. Zugleich wird wirkungsvoll über Hilfs- und Therapieangebote berichtet. Die Podcasts erscheinen donnerstags im Zwei-Wochen-Rhythmus.•Kontakt: [email protected] | 0331 62 00 281•PODCAST ABRUFBAR AUF:- https://www.h

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