PODCAST · society
Ist das schön?!
by Jana Schlosser
Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Lebensmittel und sie ist eine gesellschaftliche Kraft. Sie macht uns wacher, großzügiger und friedlicher. Wir müssen nur den Blick wechseln.In „Ist das schön?!“ spreche ich mit Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen über die Schönheit in ihrer Arbeit. Mit einer Bestatterin über schönes Sterben. Mit einer Fotografin über die Schönheit des Unretuschierten. Mit einem Mathematiker über die Eleganz einer Formel. Die Frage ist immer dieselbe: Was ist das Schöne an dem, was du tust?Dazwischen teile ich meine eigenen Gedanken – als jemand, die seit Jahren im Dialog mit der Schönheit ist.Ein Podcast von Jana Schlosser – Kommunikationsdesignerin aus Berlin und selbsternannte Pressesprecherin der Schönheit.
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KI ist nicht schön. Oder doch?
Manuela Ruppert über KI als Spiegel, Superkräfte als Befreiung und den Menschen als das Wertvollste im Raum … #11 Shownotes KI und Schönheit, das klingt erstmal nach einem schlechten Witz. Oder nach einem Thema, das in zwei verschiedene Podcasts gehört. Aber was, wenn KI genau das ist, was uns zurück zu uns selbst bringt? KI befreit. Das sagt jedenfalls Manuela Ruppert, die selbst nach 30 Jahren die Konzernwelt hinter sich gelassen hat und heute Frauen beizubringt, wie sie mit KI nicht effizienter werden, sondern freier. Aber stimmt das? Oder nivelliert KI am Ende alles, macht uns alle ein bisschen gleich, ein bisschen austauschbar? Ich wollte das wissen. Und ich wollte wissen, ob das, was Manuela tut, wirklich schön sein kann. KI als Spiegel: Warum chaotischer Input chaotischen Output produziert und was das über uns verrät Superkräfte für alle: Wie KI Menschen befähigt, Dinge zu tun, die sie vorher nicht konnten und Träume wahr werden lässt Fokus als Schönheit: Warum tiefe Konzentration, ob beim Tauchen, in der Meditation oder mit KI, dieselbe stille Qualität hat AI Burnout ist real: Was passiert, wenn wir vergessen, dass unser Gehirn nicht skalierbar ist Der Mensch als das Wertvollste im Raum: Warum gerade jetzt, wo Maschinen so viel können, menschliche Präsenz wieder kostbarer wird Intuition und KI: Verlernen wir durch ständige Verfügbarkeit von Antworten das eigene Bauchgefühl? Das Quiz am Ende dieser Episode hat eine Besonderheit: Die Fragen stammen diesmal nicht von mir, sondern von Hilma, meiner KI-Assistenz. Sie hat sie entwickelt und ich habe sie gestellt. Wie immer, durfte auch Manuela nur mit Ja oder Nein antworten. Was dabei herauskam, war ein kleines Spiel mit großen Momenten und auch einer Verwirrung. Über Manuela Ruppert Manuela Ruppert ist Gründerin von Manuela Ruppert Consulting mit dem Signature Programm "KI Maestra". Davor hat sie 30 Jahre in globalen Konzernen gearbeitet, den größten Teil davon als Führungskraft mit internationaler Verantwortung. Heute begleitet sie Frauen, die überall sonst die Besten und die Expertinnen sind und bei KI das erste Mal wieder am Anfang stehen. Dieses Gefühl kennt sie selbst. Sie holt sie da raus und bringt sie dahin zurück, wo sie hingehören: an die Spitze. Ihre Tools sind KI. Aber worum es ihr wirklich geht, ist die Identität als Expertin. Links Website: https://www.manuela-ruppert.de LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelaruppert/ Blog: https://maestra.de
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Verändert sich der Blick oder verändert sich die Welt?
Über den alten Mann mit der Zahnlücke, Heisenbergs Erkenntnistheorie und die Frage, was Schönheit mit dem Beobachten zu tun hat. Ein alter Mann in der Straßenbahn. Mantel zu groß, Haare ungepflegt, Plastiktüte zwischen den Füßen. Ich habe ihn in Sekundenschnelle eingeordnet und dann hat er mich angesehen. Zahnlücke, Lachfältchen, schiefes warmes Grinsen. Und plötzlich saß da jemand ganz anderes vor mir. Was war passiert? Er hatte sich nicht verändert. Ich hatte anders geschaut. Diese Episode dreht sich um eine Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Liegt Schönheit in den Dingen oder entsteht sie erst im Moment, in dem wir hinschauen? Werner Heisenberg hat für die Quantenphysik entdeckt, dass Teilchen keinen eindeutigen Zustand zeigen, solange niemand misst. Erst die Beobachtung entscheidet, was da ist. Vielleicht gilt das auch für Schönheit. Vielleicht liegt sie nicht fertig in der Welt herum und wartet darauf, gefunden zu werden. Vielleicht wird sie durch uns erst sichtbar. Warum ein lächelnder alter Mann mit Zahnlücke mein Bild von Schönheit durcheinandergebracht hat Was Werner Heisenberg und die Quantenphysik mit dem Hinschauen zu tun haben Über Elma Esrigs Satz vom „Mehr" und warum er mich noch Tage später beschäftigt [→ Episode 8] Ob sich der Blick verändert. Oder die Welt. Oder beides. Vielleicht lächelt ja jemand zurück.
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Der Trick ist, keinen Trick zu haben … #9
Elma Esrig über Präsenz als Lebenshaltung, Schönheit als das Hier und Jetzt und warum Casanova das alles ganz prima konnte. Es gibt Menschen, die betreten einen Raum und alle merken es. Nicht weil sie laut sind. Sondern weil sie da sind. Elma Esrig nennt das Präsenz und genau darüber spreche ich mit ihr. Sie kommt aus dem Theater, hat Philosophie studiert, ist als Kind durch zehn Schulen gezogen und steht heute vor Führungskräften, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, die plötzlich sichtbar sein müssen. Sie nennt das, was sie tut, Präsenztraining. Ich nenne es Schönheit. Was besprachen wir: Warum der Körper zum Verräter wird, sobald uns jemand zuschaut und wie man ihn zurückgewinnt Was Körper, Sprache und Geist miteinander zu tun haben (Elmas Trinität der Präsenz) Der Unterschied zwischen Wirkungswillen und echtem Dasein Wie 10 verschiedene Schulen in einer Kindheit einen Menschen formen Was Pferde ehrlicher machen als die meisten Menschen im Raum Und warum Schönheit uns immer ins Jetzt holt und nie woanders hin Über Elma Esrig Elma Esrig arbeitete nach ihrem Studium der Philosophie und der Ausbildung zur Theaterregie als Schauspieldozentin, Präsenztrainerin für Schauspieler und ist heute Beraterin und Trainerin für Auftreten, Vortragen und Präsentieren bei „wissen macht wirkung“. Ihr Ansatz ist die dreifache Präsenz (körperlich, geistig, sprachlich), die sie in ihren Trainings methodisch mit ihren Klienten umsetzt. Weil sie davon überzeugt ist: Wirkung ist kein Zufall. Präsenz ist kein Talent. Beides ist erlernbar. Website: http://www.wissen-macht-wirkung.com LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/elma-esrig-training/ E-Mail: [email protected]
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Schönheit wartet. Man muss nur hingehen
Über das Momentum als Wert, Brahms auf Rügen und die Kunst, wirklich anzukommen Schönheit ist da. Eigentlich immer. Aber wie oft bist du wirklich da? Diese Episode entstand auf Rügen. Am Osterfeuer, im Buchenwald, in der Küche mit frischem Bärlauch. Und aus einer Frage, die ich mir nicht zum ersten Mal stelle: Was ist eigentlich der Wert der Schönheit? Und warum wartet sie? Vielleicht, weil sie es kann. Brahms hat sie gehört. Caspar David Friedrich hat sie gesehen. Und beide mussten erst innehalten, bevor irgendetwas hängen blieb. Warum Johannes Brahms auf Rügen eine Sinfonie verloren hat Was Momentum mit Schönheit zu tun hat – und warum „einfach hingehen" nicht reicht Über Momente, in denen Schönheit da war. Aber ich nicht. Warum auch die Pressesprecherin der Schönheit jeden Tag neu üben muss Schönheit wartet. Du musst nur ankommen. -- Wenn du einen schönen Gedanken mit mir teilen willst oder auch Schönes aus dieser Folge mitgenommen hast und mir davon erzählen möchtest, dann mach das gern: [email protected] -- Dir gefällt der Podcast? Dann lass mir gern Feedback oder/und eine Bewertung da. So können auch andere Menschen davon erfahren. Und vernetz dich gerne mit mir: Jana auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jana-schlosser-grafik/ Jana im Netz: https://janaschlosser.de/
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Das Herz ist kein Organ mit fester Größe.
Eva Scheller über das offene Herz als Weltbeitrag, Stille als Fülle und die Frage, ob man auch einen Laster lieben kann. Kann man sein Herz verwurzeln — tief genug, um es offenzuhalten? Eva Scheller glaubt nicht nur daran, sie übt es täglich. In dieser Episode sprechen wir über das, was Eva Herzwurzeln nennt: eine Verankerung in sich selbst, die stark genug ist, das Herz offenzuhalten. Auch für das, was uns Angst macht. Auch für Menschen, deren Haltungen wir ablehnen. Eine große Idee, die klein anfängt: mit dem Wunsch, sich selbst Gutes zu wollen. Das besprechen wir Warum innere Stimmen meist unbequem sind — und warum man ihnen trotzdem folgen sollte Was Herzwurzeln sind und warum wir sie gerade jetzt brauchen Die Metta-Meditation: Möge ich glücklich sein. Möge ich gesund sein. Möge ich in Frieden leben. Warum Selbstfreundlichkeit kein Egoismus ist, sondern Voraussetzung Schmerz anerkennen und Freude kultivieren — zwei Seiten einer Medaille Was ein stinkender Laster im verschneiten Hamburg mit Schönheit zu tun hat Stille als Fülle — und warum das kein Widerspruch ist Evas 15-Tage-Programm „Herzwurzeln wachsen lassen" Über Eva Scheller Eva Scheller ist Gründerin der Inner Education Academy, Autorin, Freude- und Stilleaktivistin und sie unterstützt als Mentorin Frauen in Veränderungs- und Umbruchprozessen. Eva ist überzeugt davon, dass der Weg zur Veränderung zuerst nach Innen führt, denn ohne ein heiles Innen kann es kein heiles Außen geben. Wenn wir uns daran erinnern, was unser ganz eigener und besonderer Beitrag zum Leben in diesen Zeiten ist, sind wir alle Mosaiksteine der Veränderung. Links Akademie-Webseite: inner-education-academy.de Webseite mit Texten und Bildern: eva-scheller.de Herzwurzeln-Kurs: inner-education-academy.de/herzwurzeln/ LinkedIn: www.linkedin.com/in/dr-eva-scheller-b7867211b Buch: “Spaziergang zum Hochzeitsbaum und 33 weitere Anstiftungen zur Freude” https://shop.tredition.com/search/RXZhIFNjaGVsbGVy
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Schön ist unkaputtbar
Über ein Wort, das alles aushält, sich gegen sich selbst verwenden lässt und aufhört, ein Adjektiv zu sein. „Schön" sei das meistmissbrauchte Wort der deutschen Sprache, behauptet die Schönheit. Ich widerspreche ihr und kontere: Schön ist unkaputtbar. In dieser Episode verteidige ich dieses kleine Wort und stelle fest, dass es sich dabei kaum helfen lassen muss. Themen in dieser Episode Es beschreibt eine Melodie und einen Sonnenuntergang und eine gut gemachte Tabelle, alles gleichwertig und ohne sich zu widersprechen. Es verpackt Bitterkeit, ohne eine Lüge aufzutischen. Es lässt sich gegen sich selbst verwenden und überlebt das erstaunlich gut. Praktisch ohne Kratzer. Es drückt eine Haltung aus, für die wir eigentlich viel mehr Worte bräuchten und trotzdem reicht dieses eine. Und manchmal kommt es kurz und knapp und in ganz stiller Form daher: Schön. Ein Wort als ein ganzer Satz. Kein Adjektiv mehr. Eher ein Atemzug. Achte heute mal drauf – und frag dich: Was ist wirklich gemeint?
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Ist Englisch schöner als Deutsch?
„Ich habe eine englische Stimme." — Sania Jardine über Sprache als Liebesgeschichte, Fremdheit als Superpower und die Frage, was KI beim Sprachenlernen nicht kann. Kann man sich in eine Sprache verlieben? Sania Jardine sagt: ja. Und sie meint das nicht als Metapher. Sania ist Englisch-Coach und arbeitet mit Menschen, die Englisch können, es aber nicht benutzen. In diesem Gespräch reden wir über Wörter, die man sich merkt wie Gesichter, über den Moment, wo eine Fremdsprache einem gehört und darüber, was eine KI dabei nicht ersetzen kann. Themen in dieser Episode Bumblebee, Serendipity, Abundance — warum man sich in Wörter verknallen kann Sprache lernen als Beziehungsarbeit: Flirts, Krisen und die große Liebe Wer bist du auf Englisch und bist du dieselbe Person wie auf Deutsch? Was KI beim Sprachenlernen kann. Und was nicht. Dialekt, Akzent, Nicht-Verstehen und warum akzentfrei gar nicht geht Das Quiz: Ist Schweigen schöner als Reden? Sind Schweine schön? Über Sania Dr. Sania Jardine ist "The Language Pig". Mit ihrer Kombination aus Englisch-Expertise und Coaching hilft sie Menschen, ihr Fachwissen und ihre Persönlichkeit auf Englisch zu kommunizieren. Ihr Motto: "Mach das Beste aus deinem Englisch. Heute. Morgen. Und für immer." Links Dr. Sania Jardine: thelanguagepig.com Sanias Podcasts: “How I met my English” und “Ready but Stuck: English on the go” LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sania-jardine/
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Heute. Für die Schwarze Kunst.
Diese Episode erscheint im Rahmen des Podcasthon 2026 — einer weltweiten Charity-Aktion, bei der Podcasts gemeinsam auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam machen. Mein Beitrag gehört dem Verein für die Schwarze Kunst. Warum? Weil die Schönheit des Handwerks es wert ist, gehört zu werden. Und weil mein eigener Weg — vom Kind, das in Lexika verschwand, zur Schriftsetzerin, zur Buchgestalterin — ohne die Schwarze Kunst nicht existieren würde. Am 15. März ist Tag der Druckkunst. Museen und Werkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffnen ihre Türen: Buchdruckereien, Bleisatzwerkstätten, Papiermühlen. Orte, an denen die Schwarze Kunst nicht hinter Glas steht — sondern läuft, riecht, klingt. Fahr hin! -.-.-.-.- Ich habe in der Episode die Arbeitsgeräusche einer Tiegeldruckpresse (Baujahr 1964) von Uwe Bald, Letterpress, aus Höxter, eingebaut. In seiner Druckerei gilt: #FühlDasHandwerk. -.-.-.-.- Websites: 🔗 Verein für die Schwarze Kunst: verein-fuer-die-schwarze-kunst.de 🔗 Tag der Druckkunst (mit Karte aller Veranstaltungsorte): tag-der-druckkunst.de 🔗 Podcasthon 2026: podcasthon.org/de
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Morgen. Aber nicht heute.
Von Anton bis ZylinderEin fremdes Kinderzimmer, ein Lexikon von A bis Z und eine Liebe, die riecht, die man anfassen kann und die im Hintergrund ganz schön Lärm macht. Podcasthon ist die größte Podcast-Wohltätigkeitsinitiative, die Podcaster:innen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um das Bewusstsein für gemeinnützige Zwecke zu stärken. Eine Woche, in der Podcasts für charitative Organisationen und Vereine eintreten, die sie für wichtig halten. Und ich bin dabei. Was ich für wichtig halte? Sei neugierig! 👉 Mehr zum Podcasthon: https://podcasthon.org/de -.-.-.-.-
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Stille gibt es nicht. Und das ist schön.
Ein schöner Gedanke – Über die Frage, wie Schönheit eigentlich klingt.In dieser Solo-Episode spreche ich über Stille als Illusion, Klang als Bad und Heimat als Herzschlag und warum die Antwort auf eine simple Frage viel tiefer führt als erwartet. Themen in dieser Episode Warum echte Stille eine Illusion ist und warum uns das befreien sollte Stadtbaden, Waldbaden und das, was uns wirklich erholt Wie der Jingle dieses Podcasts entstanden ist und was ein Herzschlag damit zu tun hat Warum Spatzen und Kinder überall auf der Welt gleich klingen Schönheit im Gewöhnlichsten, was es gibt Einmal bewusst hinhören – und fragen: Ist das schön? Links 📩 Schreib mir: [email protected]
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Schönheit ist keine, die mit Pauken und Trompeten durchs Dorf zieht
Über Schönheit als Bedürfnis, Resonanz und Sparringspartnerin Vor drei Jahren sagte Anne Seubert, Schönheit sei ihre Komplizin. Jetzt, drei Jahre später, frage ich sie: Seid ihr euch treu geblieben? Die Antwort ist komplizierter geworden. Und schöner. Anne ist Künstlerin, Lyrikerin und Wortschöpfende, war Poetin in Residenz und hat eine angenehme Portion Frechheit. Wir reden über Schönheit in ihrer ganzen Breite – und kommen dabei an Orten an, die ich nicht erwartet hatte. Themen in dieser Episode Kann man Schönheit kaufen – und wem gehört die Deutungshoheit? Warum Hübschheit zweidimensional ist und Schönheit mindestens fünf Ebenen braucht Schönheit als Resonanz: Was Hartmut Rosa damit zu tun hat und warum Gänsehaut kein Zufall ist Zahlen, die ohne Aufgabe schön sind – Anne tritt dem einen oder anderen auf den Fuß Stille und Fülle: Wann kippt das Schöne ins Zu-viel? Schönheit konservieren: Warum Kunst ein Übersetzungsversuch ist – und zum Scheitern verurteilt Das Quiz: Ist ein Druckfehler schön? Gibt es objektiv schöne Dinge? Links 🔗 Anne Seubert: Website, “Die Zahl als stille Muse …”, auf LinkedIn und Instagram 🔗 Hartmut Rosa, Buch “Resonanz – eine Soziologie der Weltbeziehung” 📩 Schreib mir: [email protected]
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Ich fand sie nicht schön – bis ich es plötzlich tat
Alles begann mit einem graubraunen Umschlag und einer kleinen Tonfigur: der Venus von Willendorf. Jahrzehntelang fand ich sie nicht schön – bis ich in einem Erzählsalon plötzlich merkte, dass sich mein Blick auf sie komplett gedreht hatte. In dieser ersten Solo-Episode erzähle ich, wie mich diese Begegnung zur Pressesprecherin der Schönheit gemacht hat, was Schönheit mit Frieden zu tun hat und warum sie viel mehr ist als hübsch. Themen in dieser Episode Die Venus von Willendorf und was sie mit meiner Geschichte zu tun hat Vom Schriftsetzer zur Kommunikationsdesignerin: Schönheit als Berufsgrundlage Die Broken-Window-Theorie und warum Schönheit Wirkung hat Warum ich Pressesprecherin bin – und keine Botschafterin Schönheit ist Frieden. Schönheit ist ein Lebensmittel. Links Venus von Willendorf: https://de.wikipedia.org/wiki/VenusvonWillendorf schreib mir: [email protected] Nächste Woche: Mein erstes Interview. Hör rein.
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Trailer – Ist das schön?!
Wir müssen über Schönheit reden! Nicht über Beauty. Auch nicht über Filter und Oberfläche. Sondern über die Kraft, die in der Schönheit liegt, die uns inspiriert, motiviert und in Frieden bringt. Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Lebensmittel und sie ist eine unterschätzte gesellschaftliche Kraft. In diesem Podcast stelle ich immer wieder diese eine Frage: Was ist das Schöne in dem, was du tust? -- Ich freue mich über Austausch, deine Fragen oder Anregungen.
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ABOUT THIS SHOW
Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Lebensmittel und sie ist eine gesellschaftliche Kraft. Sie macht uns wacher, großzügiger und friedlicher. Wir müssen nur den Blick wechseln.In „Ist das schön?!“ spreche ich mit Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen über die Schönheit in ihrer Arbeit. Mit einer Bestatterin über schönes Sterben. Mit einer Fotografin über die Schönheit des Unretuschierten. Mit einem Mathematiker über die Eleganz einer Formel. Die Frage ist immer dieselbe: Was ist das Schöne an dem, was du tust?Dazwischen teile ich meine eigenen Gedanken – als jemand, die seit Jahren im Dialog mit der Schönheit ist.Ein Podcast von Jana Schlosser – Kommunikationsdesignerin aus Berlin und selbsternannte Pressesprecherin der Schönheit.
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