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"Jetzt lass mich doch mal auslesen" - Dein Podcast für alle, die Bücher lieben
by Hamburger Abendblatt
Jetzt lass mich doch mal auslesen – Dein Podcast für alle, die Bücher lieben!Willkommen bei "Jetzt lass mich doch mal auslesen" – dem Podcast für alle, die das geschriebene Wort lieben! Tauche jede Woche mit uns ein in die faszinierende Welt der Literatur. Dr. Antje Flemming, Leiterin des Literaturhauses, und Abendblatt-Kultur-Redakteur Thomas Andre nehmen dich mit auf eine Reise durch spannende Neuerscheinungen, zeitlose Klassiker und echte Geheimtipps. Erlebe ausführliche Buchbesprechungen und exklusive Leseempfehlungen, die dich inspirieren werden.Das erwartet dich in unserem Podcast:-Buchtipps: Finde mühelos dein nächstes Lieblingsbuch.-Autor:innen: Gewinne spannende Einblicke in das Schaffen deiner Lieblingsschriftsteller:innen.-Tiefgang: Wir gehen über die reine Handlung hinaus und beleuchten die Hintergründe und Botschaften der Werke.-Community: Tausche dich mit anderen Bücherfans aus und werde Teil unserer wachsenden Gemeinschaft.Verpasse keine Folge! Abonniere "Jetzt l
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Da fragt die Ukrainerin die Deutsche, welche Sprachen sie so spricht
Iryna Fingerovas grandioser Roman "Zugwind" handelt vom Verlust der Heimat. Und Deutschland. Er ist witzig und traurig.
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Ein hartes, trauriges, schönes Buch: Bipolar, das kann Frankreich und Deutschland sein
Die Elsässerin Pascale Hugues setzt in "So voller Leben" ihrer Mutter ein Denkmal. Es ist die Geschichte eines Scheiterns - und noch vieles mehr.
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Eine Premiere im Bücher-Podcast: Diesmal geht es um Linke - in einem tollen Buch
Die beiden Podcaster wollten endlich mal einen Comic besprechen. Dabei sind sie an Alison Bechdels grandiose Amerikakomödie geraten.
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Ein erstaunlicher Roman aus Frankreich: Der Ex-Präsident säuft sich in die Ohnmacht
An Karine Tuils Roman „Die Liebeshungrigen“ kommt man nicht vorbei. Die Erzählerin seziert Politik, Medien und Kultur im Nachbarland. Ein Pageturner!
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„Alle meine Mütter“: Dieses Buch ist absolut preiswürdig
Lena Gorelik setzt in ihrem neuen Buch allen Müttern ein Denkmal. Ist das aber wirklich ein Roman? Oder ist das eigentlich egal?
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Ein spezielles Top-Buch, bei dessen Lektüre man angefasst ist
Die Debütantin Clara Leinemann erzählt in „Gelbe Monster“ von Charlie, die gegenüber ihrem Partner gewalttätig wird. Uff. Fesselnd und hart.
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Ist das 500-Seiten-Epos „Sanditz“ das beste Buch dieses Frühjahrs?
Lukas Rietzschel legt mit „Sanditz“ ein Opus magnum vor. Fast fünf Jahrzehnte und eine Familie namens Wenzel: Warum das jeder lesen sollte.
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Ein neues Buch, das über alle Maßen verblüfft
Nefeli Kavouras legt ihr Debüt vor - und alle sind begeistert. Dabei handelt der Roman von einem Tabuthema.
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Eine Familiensaga aus den USA: Sofort auf der Bestsellerliste
Der US-Pageturner der Saison kommt von Rachel Khong. Wie gut ist ihr Roman "Real Americans"?
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100 Seiten, um richtig "drin" zu sein? Oder einfach danke, Oranje?
Safae el Khannoussi ist ein Name, den man sich unbedingt merken muss, findet der Podcaster. Und was sagt die Podcasterin zu dem Roman "Oroppa"?
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Ein Agentenroman mit Helikopter und Anspruch: Auf Cocktails hab' ich jetzt keine Lust
Kristof Magnusson und "Die Reise ans Ende der Geschichte": Ein BND-Mann stümpert sich nach der Wende durch den Osten. Wäre er doch in Rom geblieben!
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Roman "Zwei, drei blaue Augen": Dieser Mann ist ein Spektakel
Victor Schefés Debüt handelt von einem jungen Leben hinter der Mauer. Von einem Mann, der das Leben ohne Kompromisse leben will. Ein schnelles Buch
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Leïla Slimani: Die Trilogie der Starautorin geht glänzend zu Ende
Der Roman "Trag das Feuer weiter" beschließt das autobiografisch inspirierte Projekt der Franco-Marokkanerin. Er ist ein Leseerlebnis.
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Ein Roman namens „Hundesohn“: Für alle, die auf Sprache stehen
Ozan Zakariya Keskinkılıç hat eines der sexuell explizitesten Bücher des Jahres geschrieben. Sind wir dafür etwa zu spießig?
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Helga Schubert: Die Frau, die auch Besuch von Angela Merkel bekommt
Als DDR-Autorin erlangte sie Statur, veröffentlichte später 20 Jahre lang nichts – und schreibt ganz tolle Texte, wie sich jetzt wieder zeigt.
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Die besten Bücher des Jahres: Falls jemand noch Geschenke sucht
Karl Ove Knausgård und Helga Schubert, Wolf Haas und Ocean Vuong: Wir stellen die Roman-Hits 2025 vor. Nicht verpassen!
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Linn Ullmann: Liest ein Mann diesen Roman anders als eine Frau?
Linn Ullmann zählt zu den bedeutenden Autorinnen Skandinaviens. Ihr Buch „Mädchen, 1983“ ist autobiografisch, empörend und gut.
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Deutscher Buchpreis für diesen Roman?! Da gibt’s Redebedarf
Dorothee Elmiger hat 2025 eins der prominentesten Bücher veröffentlicht. Für " Die Holländerinnen" gab's den Deutschen Buchpreis. Zu Recht?
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Um diesen sehr jungen Autor herrscht sehr viel Aufregung
Nelio Biedermann und sein Familienepos „Lázár“: Ist der Hype um den 22-Jährigen gerechtfertigt? Und was ist mit dem Sex?
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T.C. Boyle: Wir müssen über diesen neuen Roman reden
Die deutsche Übersetzung erscheint vor dem amerikanischen Original. Hoppla! Wie gut ist"No Way Home"?
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Was’n Buch von Helle Helle: Eine Frau isst sich durch Dänemark
Ein besonderes Buch von einer der arriviertesten skandinavischen Autorinnen. Hört rein in diese Folge von eurem Bücherpodcast. Wir wünschen gutes Hören und Lesen!
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Neues Buch von Leif Randt: Der macht sich doch über seine Figuren lustig, oder?
Niemand schreibt so akkurat über den Zeitgeist wie Leif Randt. Will man das aber lesen? Spoiler: Es herrscht Uneinigkeit bei den Podcastern.
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Dieses Buch bewirbt sich um den besten Romantitel der Saison
Der Österreicherin Anna Maschik gelingt mit ihrem Debüt ein magischer Familienroman, den man so selten liest. Das muss gewürdigt werden!
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Ein Buch, für das die Autorin den Pulitzer-Preis bekam – sehr zu Recht
Liliana Rivera Garza wurde ermordet, sie war 20 Jahre alt. Jahrzehnte später schrieb ihre Schwester ein bewegendes Buch über ihr Leben.
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Diese Autorin schreibt poetisch und fesselnd – muss man lesen!
Den Namen Jegana Dschabbarowa haben die meisten vermutlich noch nicht gehört. Das neue Buch in Russland geborenen Schriftstellerin ist ungewöhnlich schon im Titel.
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Endlich wieder ein dickes Ding: In diesem Roman lesen Sie sich fest
„Die Schwestern“ ist der neue, vielgelobte Roman von Jonas Hassen Khemiri. Der in New York lebende Schwede hat das Zeug zum Literaturstar, keine Frage.
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Ein Roman, wie man ihn noch nie gelesen hat
„Gym“ ist der neue Roman Verena Keßlers – er spielt da, wo es um maximale Leibesertüchtigung geht. Originell!
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Ein Psychothriller vom Feinsten? „Ungebetene Gäste“ spaltet die Leserschaft
Ayelet Gundar-Goshen erzählt in "Ungebetene Gäste" ein Geschichte über Schuld und Verdrängen. Ist das ein guter Thriller?
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Top-Debüt: Wenn man plötzlich in einem neuen Leben aufwacht
Antonia leidet unter einem unerfülltem Kinderwunsch. In Anne Sauers Debütroman geht es gleich mit einer Fehlgeburt los. Aber auch darüberhinaus ist die Lebensphase, in der sich die junge Frau befindet, mit viel Schmerz verbunden, emotionalem Dauerstress.
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Neuer Literaturpodcast: Es geht gleich mal um einen US-Starautor
Jede Menge los beim Bücher-Podcast von Literaturhaus Hamburg und Hamburger Abendblatt! Der Ex-Literaturhaus-Chef Rainer Moritz ist jetzt auch Ex-Podcaster bei Next Book Please. Seine Nachfolgerin am Schwanenwik heißt Antje Flemming und sitzt ab sofort gemeinsam mit Abendblatt-Redakteur Thomas Andre gemeinsam am Mikrofon. Was ist noch neu? Der Name. Freut euch künftig auf frische Folgen des Literaturpodcasts Jetzt lass mich doch mal auslesen!
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Top Ten von Rainer Moritz: Die besten Romane aller Zeiten
Ihr wollt wissen, welche Bücher für Podcaster Rainer Moritz die besten aller Zeiten sind? Dann hört diese Folge, die auch aus anderen Gründen eine besondere ist.
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Ein Kracht ist ein Kracht, wenn es literarisch kracht
Next Book Please mag alberne Überschriften. Ihr auch? Die Frage ist überdies, ob Rainer Moritz Christian Krachts neuen Roman „Air“ mag. Er hat für diese Folge genau wie sein Podcastkollege Thomas Andre außerdem Kristine Bilkau und Ásta Sigurðardóttir gelesen. Es ist die letzte reguläre Podcast-Folge mit Rainer Moritz. Nicht verpassen!
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Der Autor, der auf Instagram über seine Liebesaffäre schrieb
Ist ein Buch über einen Ehebruch, in der der Autor autobiografisch schreibt, möglicherweise peinlich? Podcaster Rainer Moritz sieht dies zwiespältig. Thomas Andre hat wie Moritz für diese Ausgabe außerdem Steffen Kopetzky und Katja Petrowskaja gelesen.
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Das Lieblingsbuch von ganz vielen in diesem Jahr
Rainer Moritz prophezeit Tommie Goertz und seinem Roman „Im Schnee“ viele Fans. Thomas Andre erinnert sich angesichts der Lektüre von Helene Brachts „Das Lieben danach“ an die Bücher von Annie Ernaux und Neige Sinno. Beeindruckt sind beide Kritiker von den Kurzgeschichten des Rahlstedter Literaturgiganten Alexander Posch.
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Professor Moritz sagt über Takis Würger: Unerträglicher Kitsch!
Diesmal sprechen die Next-Book-Please-Podcaster über die Nummer eins der Bestsellerliste: Takis Würgers neuen Roman „Für Polina“. Über die Qualität dieses Buchs kann man trefflich streiten.
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Es gab eine Zeit, in der sich Frauen nicht scheiden lassen durften
Alan Murrin erzählt in „Coast Road“ vom Irland der Neunzigerjahre. Es war eine Zeit, in der Frauen in Ehen unglücklich sein mussten. Die Dichterin Colette Crowley brach aus ihrem Familienleben aus und bezahlt dafür einen hohen Preis. Vom Ausbruch aus der Ehe handelt auch Julia Schochs autofiktionales Buch „Wild nach einem wilden Traum“. Hätte ein Mann dieses so schreiben können? Darüber sprechen die Podcaster. Der dritte Titel dieser Ausgabe ist Sara Gmuers rasanter Berlin-Roman „18. Stock“. Auch dort will eine Frau ausbrechen: aus dem Plattenbau im Ostteil der Hauptstadt.
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Haas, Glattauer, Harvey – sind das alles zu Recht Bestseller?
Zwei Österreicher dominieren gerade die Bestsellerliste. Wolf Haas versucht sich mit seinem neuen Roman „Wackelkontakt“ an einem intertextuellen Hyperspiel. Einen Todesfall gibt es auch. Daniel Glattauer legt mit seinem Dialog-Werk „In einem Zug“ einen Antiliebesroman vor. Zentrale Frage: Gibt es sie, die exklusive romantische Liebe? Samantha Harveys extraterrestrischer, mit dem Booker Prize ausgezeichneter Roman „Umlaufbahnen“ berichtet von Raumfahrern und ihrem Blick auf die Idee – ein außergewöhnliches Setting, Tatsache.
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Das müssen Sie lesen: Die besten Bücher des Jahres 2024
Zum Jahres-Kehraus gibt’s die jeweilige Kritiker-Top-Ten mit jeder Menge Geschenketipps, bald wartet ja wieder der Baum. Spoiler: Überschneidungen ließen sich nicht vermeiden. Und: Dabei sind unter anderem Clemens Meyer, Daniela Krien, Sally Rooney und André Kubiczek.
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Wenn Männer richtig schlecht über Frauen sprechen
Charles Lewinsky, der mächtig unerschrockene Schweizer Autor, legt mit „Täuschend echt“ einen raffinierten Roman über von Künstlicher Intelligenz geschriebene Texte vor. Im Mittelpunkt der Frau steht ein armer Tropf, der von seiner tatsächlich unsympathischen Gefährtin verlassen wurde. Was ihn zu einigen gemeinen, auch KI-generierten Sätzen veranlasst. Ein Buch im Buch, kann das gut gehen? Außerdem sprechen die Podcaster über Amor Towles‘ historischen Hollywood-Roman „Eve“ und Maria Messinas wiederentdecktes Kleinod „Das Haus in der Gasse“.
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Heinz Strunk ist der neue Thomas Mann, oder was?
Das neue Buch des Bestsellerautors heißt „Zauberberg 2“. Und hat wie viel genau jetzt mit Thomas Manns Epos zu tun? Dies erörtern die beiden Podcaster. Außerdem besprechen sie Lucy Frickes schnittigen „O mein Gott, ich werde 50“-Roman „Das Fest“ und Anne Tylers ebenso schnittigen Eheroman „Drei Tage im Juni“, in dem es der Autorin gelingt, eine Katze so in die Handlung zu installieren, dass man gar nicht Reißaus nehmen möchte.
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Ja, sind denn alle jetzt ganz verrückt geworden?
Die Podcaster sprechen über Doris Wirths Roman „Findet mich“, der von Erwin handelt, einem Mann, der innerlich und äußerlich vor seinem Leben davonläuft. Auch in Anna Katharina Hahns neuem Roman „Der Chor“ geht es am Rande um psychische Gesundheit, vor allem aber um spezielle Frauen und ihre Geschichten. Wobei, ist nicht jeder Mensch auf seine Weise speziell? Jane Campbell veröffentlicht mit über 80 Jahren ihren ersten Roman „Bei aller Liebe“. Dort geht es zu wie in einem griechischen Drama. Oder bei Sigmund Freud in der Theorie-Kladde.
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Sally Rooney: Ist ihr Stern eigentlich schon am Verglühen?
Die 100. Folge des Literaturpodcasts widmet sich dem neuen Roman der Zeitgeist-Autorin Sally Rooney. In „Intermezzo“ geht es um ein ungleiches Brüderpaar. Neige Sinno versucht in „Trauriger Tiger“, sich mit ihrem eigenen sexuellen Missbrauch in der Kindheit auseinanderzusetzen. Und Katja Lange-Müller widmet sich in ihrem Roman „Unser Ole“ auf gnadenlose Weise Frauen und ihren Kindern.
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Live auf St. Pauli: Der Podcast mit "Punk" und Zeiner
Beim Reeperbahnfestival 2024 treffen sich Abendblatt-Kulturredakteur Thomas Andre und Literaturhaus-Leiter Rainer Moritz live auf St. Pauli, um drei aufregende Neuerscheinungen zu besprechen. Eckhard Nickels 'Punk' ehrt die Popmusik und ihre Fans auf eindrucksvolle Weise. Monika Zeiners 'Villa Sternbald' präsentiert ein gewagtes Familienepos, das in der Tradition von Thomas Mann das Thema Schuld und deutsches Verhängnis behandelt. Und Carys Davies führt uns in 'Ein klarer Tag' auf eine abgelegene schottische Insel, wo nur ein einzelner Mann zurückgeblieben ist. Erleben Sie spannende Einblicke in diese literarischen Highlights! Thomas Andre und Rainer Moritz freuen sich auf Ihr Feedback unter [email protected]. Abonnieren Sie unseren Podcast und verpassen Sie keine Folge. #NextBookPlease #Reeperbahnfestival2024 #LiteraturLive #Buchbesprechung #LiterarischeNeuerscheinungen #BücherPodcast #Lesetipps #Buchkritik
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Ein erstaunlicher Roman über eine katastrophale Frau, die ihren Vater begehrt
Reinhard Kaiser-Mühlecker schreibt mit „Brennende Felder“ seine Österreich-Saga fort. Die Romanheldin ist eine erstaunlich dysfunktionale Figur und in der Wahl ihrer Liebespartner wenig zimperlich: Sie lebt mit ihrem Stiefvater zusammen. Wie gelungen ist der dritte Band dieser krachenden Familiengeschichte? Darüber diskutieren beide Podcaster in dieser Folge. Außerdem sprechen sie über Daniela Kriens Trauerbuch „Mein drittes Leben“ sowie Jackie Thomaes Roman „Glück“, der sich Frauen widmet, denen die Biologie im Nacken sitzt.
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Ich will diese Frau, ach nein, doch lieber die andere
Colm Tóibín hat mit „Long Island” die Fortsetzung von „Brooklyn“ vorgelegt. Ein neuer Roman über Liebesunordnung zwischen Amerika und Irland, der es besonders einem der beiden Podcaster stark angetan hat. Hari Kunzru berichtet in „Blue Ruin“ von ähnlichem und außerdem der Kunstszene, vornehmlich der der Neunzigerjahre. Manche Vorkommnisse sind tragikomisch, insgesamt aber doch eher dramatisch. Der Kunzru-Sound ist unübersehbar, der Kubiczek-Sound auch: In „Nostalgia“ erzählt André Kubiczek, der Meister im Beschreiben von Teenagerwelten, wieder vom Jungsein und der DDR. Vor allem jedoch von seiner aus Laos stammenden Mutter, die er früh verlor.
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Darf man mit diesem Mann eigentlich Mitleid haben?
Richard Russo ist zurück in der amerikanischen Provinz. Zurück bei seinen Heldinnen und Helden in North Bath, die wir bereits aus „Ein grundzufriedener Mann“ und „Ein Mann der Tat“ kennen. „Von guten Eltern“ ist der Abschluss der „Fools“-Trilogie, mit der der US-amerikanische Autor drei Jahrzehnte lang beschäftigt war. Es sind die kleinen Leute und ihre Lebensumstände, die wie gehabt im Mittelpunkt stehen. Außerdem geht es um einen Kriminalfall. Ein dickes Buch, das sich die beiden Podcaster vorgenommen haben. Die anderen beiden in dieser Folge sind schmal. Da ist zum einen die Novelle „Die seligen Jahre der Züchtigung“, eine Wieder- und Neuentdeckung für die deutsche Leserschaft. Die auf Italienisch schreibende Schweizerin Fleur Jaeggy wird derzeit von Suhrkamp neu aufgelegt, eine lohnenswerte Angelegenheit. Die Irin Claire Keegan legt nun auf Deutsch auch eine Novelle vor: „Reichlich spät“ erzählt von einer geplatzten Hochzeit. Muss man mit dem Mann, der sich da so gnadenlos blamiert, eigentlich Mitleid haben?
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Amrum, Rügen und auch sonst viel Literatur-Wasser – passt so!
Hark Bohm legt mit Mitte 80 seinen Debütroman vor. Ein gemeinsames Werk mit Philipp Winkler, übrigens. Der Co-Autor steht freilich nicht auf dem Cover, nun denn. Gelungen ist der 1945 spielende, autobiografisch inspirierte Entwicklungsroman aber dennoch. Lust auf die Insel macht er übrigens auch. Das gilt ebenso für Caroline Wahls „22 Bahnen“-Nachfolger „Windstärke 17“. Nach Tilda steht nun die jüngere Schwester Ida im Mittelpunkt der Handlung. Sie strandet im Leben, sie strandet auf Rügen. Kein Kitschroman, das kann man sagen, kann er aber das Niveau des Vorgängers halten? Und wie ist Elizabeths Strouts Roman „Am Meer“, das vierte Werk inzwischen mit der Hauptfigur Lucy Barton? Das kann man hier nachhören – in einer sommerlich gestimmten Folge von Next Book Please.
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Neues von Saša Stanišić – und Toxische Pommes
Ein neues Buch des Hamburger Autors Saša Stanišić? Tolle Sache! Aber ist das eigentlich ein handelsüblicher Erzählungsband? Darüber diskutieren die Podcaster. Außerdem Thema dieser Folge: Das Debüt einer Wiener Autorin, die tatsächlich den Namen Toxische Pommes trägt. Ihre Herkunft ähnelt der des auch aus Ex-Jugoslawien stammenden Stanišić, und von dieser Herkunft, vor allem aber vom Ankommen in der neuen Heimat Österreich erzählt der tragikomische Roman „Ein schönes Ausländerkind“. Drittes Buch in dieser Folge „Tag der Befreiung“ von George Saunders. Saunders gilt als King der Shortstory. Dem Trademark und seiner Legitimation geht Next Book Please in dieser Folge nach.
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Alle mal hinlegen: Wir Frauen haben keinen Bock mehr
Mareike Fallwickl legt mit „Und alle so still“ einen feministischen Roman vor, der bemerkenswert unsubtil ist. Die Frauen erleiden in diesem Buch einen kollektiven Burnout und entscheiden sich, nicht länger im Patriarchat mitzuspielen. Ein Buch mit vielen Botschaften. Kann es ästhetisch überzeugen? Die beiden anderen in dieser Freestyle-Folge besprochenen Titel sind Elmore Leonards lupenreiner Western „Letztes Gefecht am Saber River“ und Rocko Schamonis Underground-Hymne „Pudels Kern“, in der die Hamburger Szene besungen wird und der Autor seinem eigenen, komplizierten Werden nachspürt.
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Darf sich eine Mutter von ihrem Kind trennen?
Constanze Debrés autobiografischer Roman „Love Me Tender“ schlug hohe Wellen in Frankreich. Eine Mutter, die nach ihrem Coming-out ihren Sohn verlässt, den Anwaltsberuf an den Nagel hängt, um nur noch für Sex und Schreiben zu leben: Wird das Buch auch hierzulande polarisieren? Außerdem widmet sich diese Ausgabe Dana von Suffrins grandiosem Familienroman „Nochmal von vorne“ und Michael Lentz‘ Vater-Sohn-Geschichte „Heimwärts“, in der sich der Autor zum wiederholten Male seiner Herkunft zuwendet.
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