PODCAST · science
Klimakolumne
by Peter Fuermetz
Peter Fuermetz’ Klimakolumne.Klima - Umwelt - Natur. In diesem Podcast geht‘s um die Klimakatastrophe und um Initiativen dagegen. Infos, Wissen, Motivation für alle, denen die Zukunft unseres Planeten wichtig ist.Als Newsletter und Website zu finden : www.klimakolumne.de www.klimakolumne.de
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#34 Klima, Kapital und Gerechtigkeit (Teil 3)
In dritten Teil dieser Serie möchte ich den Blick nach vorn richten: Hin zur Wissenschaft und einigen Modellen, die zeigen könnten, dass eine Wirtschaft jenseits des Wachstumszwangs nicht das Ende des Wohlstands bedeutet, sondern den Beginn einer neuen Lebensqualität.Es gibt sehr viele Konzepte, die sich als hilfreiche Alternativen auf diesem Weg anbieten wollen. Einige davon sind mir suspekt, weil sie zu naiv, zu esoterisch oder aus anderen Gründen undiskutabel sind. Ich habe mir stattdessen ein paar Instrumente und Konstrukte ausgesucht, die mir zumindest als schlüssig und auch hilfreich für weiteres Nachdenken erscheinen. Dazu gehören das “Donut-Modell” von Kate Raworth, die Gemeinwohl Ökonomie (GWÖ) und auch noch andere Konzepte.Degrowth- und Postwachstumsideen greifen ein wichtiges Unbehagen auf, sie suchen nach einem Wirtschaftsmodell des “Genug”, nach einem Modell also, das unser Zusammenleben mit dem Rest des Planeten auch auf Dauer möglich und erträglich macht. Es gibt also gute Gründe, sich diese Ideen und Philosophien genau anzuschauen und diese zu überprüfen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#33 Die Entscheidung zur Zuversicht: Wie wir den Mut nicht an die lauten Pole verlieren
Wer Kai Schächtele zuhört, merkt schnell: Da spricht kein trockener Theoretiker. Da spricht jemand, der das Radiohandwerk von der Pike auf gelernt hat, der als Schwabe seinen Dialekt abgelegt hat, um gehört zu werden, und der heute seine Stimme nutzt, um Brücken zu bauen, wo andere nur Gräben sehen. Kai ist Journalist, Buchautor und „Cultural Producer“ – ein Mensch, der den Wandel nicht nur beschreibt, sondern ihn auf die Bühne bringt.Begleitend zum Podcast gibt es auf meiner Klimakolumne noch einen zusammenfassenden und weiterführenden Text, zu dessen Lektüre ich ausdrücklich einlade.Natürlich gibt es auch für einen engagierten Profi wie Kai viele schwierige Momente, in denen das System hakt. In unserem Gespräch erinnert er sich an seine Zeit beim NDR, eine Produktion zum Pariser Klimagipfel 2015, aber auch an viele ermutigende Ereignisse, Menschen und Initiativen.Die Nachrichten aus der Welt der Multikrisen treffen uns täglich. Verzweiflung, Depression, Wut, Resignation, das sind alles nachvollziehbare Reaktionen. Es gilt aber trotzdem die Binsenweisheit, dass es nicht hilft, den Kopf in den Sand zu stecken. Die Haltung, mit der Kai Schächtele durchs Leben geht, auch wenn ihm das natürlich auch längst nicht immer gelingt, ist dazu mindestens eine Art Leitplanke. Eine Entscheidung, zuversichtlich zu sein - wer könnte sie uns verbieten? Das Gefühl der Selbstwirksamkeit ist ein altbekanntes Konzept, um die Dinge in die Hand zu nehmen, um auf die aktive Seite zu kommen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, sehr schwer sogar.In diesem Sinne lade ich alle HörerInnen dazu ein, sich auszutauschen, ich freue mich auch über Feedback und andere Beispiele für den „Mut zur Zuversicht“. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#32 Prima Klima - Ostern 2026
Der Aufstieg der Batteriespeicher, der Abstieg der Batteriepreise, die explosionsartige Verbreitung der Erneuerbaren in China und anderswo, der Abschied vom Kohlestrom in Deutschland, der zumindest juristische Schutzstatus der Weltmeere und der Rückgang der Pro-Kopf-Emissionen - all das sind natürlich „nur“ wenige Entwicklungen im Vergleich zu den exorbitanten Maßnahmen der Gegenseite. Der Seite, die gegen das Leben, gegen die Zukunft der nachfolgenden Generationen und gegen viele unserer Mit-Lebewesen kämpft, allein aus Gier, aus Profit- und Wachstumswahn.Bill McKibben, ein bewundernswerter Aktivist der ersten Stunde, erinnert uns allerdings zu Recht daran, dass wir wählen können und müssen: Wohin richten wir unsere Aufmerksamkeit? Lassen wir uns von der „Nacht“ der Kriege und fossilen Zerstörung lähmen, oder blicken wir auf den „Tag“, der durch Batterien, Windkraft und neues Recht anbricht?* Bill McKibben* Erneuerbare und fossile Stromerzeugung in der EU* Emissionen in China* Richterspruch des Internationalen Gerichtshofs This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#31 Klima, Kapital und Gerechtigkeit (Teil 2 - Wachstum)
Ich kenne die Anziehungskraft von Wachstumscharts. Ein nach rechts oben zeigender Graph war für mich in meiner Marketingwelt oft ein Zeichen für Erfolg, für Vitalität, für eine funktionierende Strategie. Doch wenn ich heute die Kurven der globalen Erwärmung gegen die Kurven des Bruttoinlandsprodukts (BIP) lege, bringt mich diese Einschätzung ganz gewaltig ins Grübeln.Im ersten Teil dieser kleinen Serie ging es um Ungleichheit. Dabei war zu sehen wie der Luxus-Overshoot einer winzigen Elite den Planeten verheizt und warum Klimagerechtigkeit kein Neid-Projekt, sondern eine Überlebensfrage ist. Doch wer glaubt, wir müssten nur die Superreichen zur Kasse bitten und könnten ansonsten das „Betriebssystem“ unserer Wirtschaft unverändert lassen, der erliegt einer gefährlichen Illusion. Wir müssen über Wachstum reden. Über den sogenannten Wachstumszwang, und auch über grünes Wachstum und die Grenzen des Wachstums oder über Postwachstum.Links:#30 Klima, Kapital und Gerechtigkeit - Teil 1Martin Oetting (YouTube): “Am Ende des Wirdschaftswachstums … wird’s besser”Adam Tooze: Die “grüne Wende” ist eine IllusionMatthias Schmelzer: Für Degrowth muss sich die Wirtschaft radikal und sozial transformieren This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#30 Klima, Kapital & Gerechtigkeit - Teil 1
Wenn man sich mit den Fragen der Klimakrise auseinandersetzt, mit den Ursachen, mit den Auswirkungen, mit den Grundlagen, und auch mit den Beteiligten, dann landet man schließlich bei den Verursachern und den Leidtragenden. Dann landet man bei Fragen der Ungleichheit, der Gerechtigkeit, und auch der Zukunftsperspektive. Ich fürchte nun, dass wir diesen mindestens unbequemen Weg werden gehen müssen und dass wir uns damit beschäftigen müssen, wo eigentlich die tieferen Ursachen liegen, wie die systemischen Zusammenhänge zu verstehen sind, und am Ende natürlich auch, wie wir damit umgehen sollten oder müssen.Wir müssen vermutlich die Illusion aufgeben, dass wir die Klimakrise lösen können, indem wir ein bisschen effizienter werden, während die systemische Ungleichheit weiter wächst. Echter Klimaschutz verlangt offenbar nach einer neuen ökonomischen Architektur. Und zwar auch wenn wir uns vor diesen Gedanken fürchten, wenn wir uns sie sogar kaum vorstellen und ausmalen können. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#29 Klartext 2026 - ein Kompass gegen die Nebelkerzen der Fossilfreunde
Diese Podcast-Episode gibt es auch als geschriebenen Text.Das Thema Klima ist in den letzten Monaten völlig zu Unrecht in den Hintergrund gerutscht. Während wir uns mit den zweifellos drängenden Sorgen des Alltags beschäftigen, findet im Windschatten dieser Ablenkung ein massiver globaler Backlash statt. Es ist kein Zufall, dass der Widerstand gegen den Klimaschutz oft Hand in Hand mit einem allgemeinen gesellschaftlichen Rechtsruck geht. Überall auf der Welt – von Washington bis in unsere europäischen Parlamente – versuchen Kräfte, die wissenschaftliche Realität zu delegitimieren, um den Status quo der fossilen Ära mit aller Gewalt zu zementieren.Wissen ist in dieser Situation ein hilfreiches Schutzschild und absolut notwendig, um nicht auf die „Architekten des Zweifels“ hereinzufallen. Aber Wissen allein reicht nicht mehr aus; es kann uns sogar lähmen, wenn es nur konsumiert wird. Die wahre Medizin gegen die grassierende Klimaangst ist das Handeln. Nur durch aktives Tun gewinnen wir das Gefühl der Selbstwirksamkeit zurück. Wenn wir anfangen, die Hebel in unserem eigenen Umfeld umzulegen, verwandelt sich die Ohnmacht in konstruktive Energie. Es geht darum, nicht nur die Fakten zu kennen, sondern selbst zum Fakten-Schaffer zu werden – durch Engagement in Energiegenossenschaften, politische Teilhabe oder die konsequente Neuausrichtung unseres Lebensstils. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#28 Prima Klima Februar 2026
Diese guten Nachrichten zum Klimawandel vom Februar 2026 sind keine Einladung zum Wegsehen oder zum ruhigen Weiterdösen. Die Klimakrise bleibt die größte Herausforderung unserer Spezies. Sich einlullen mit dem Kopf im Sand - wäre falsch, genauso wie Resignation. Resignation ist eine Form der Arroganz – sie behauptet zu wissen, dass alles verloren ist, während Millionen von Menschen weltweit gerade das Gegenteil beweisen.Wenn die Sonne die billigste Energiequelle ist, wenn Europa die Kohle hinter sich lässt und wenn die Weltmeere endlich eine Stimme bekommen, dann sind das keine Zufälle. Es sind die Früchte von Jahrzehnten harter Arbeit.Parallel zum Podcast gibt es den entsprechenden Text in meiner Klimakolumne, dort auch noch mit erläuternden Grafiken.Die wichtigsten links aus dieser Episode:* Erneuerbare* Nordsee Windkraft* Kohle und Erneuerbare* Hochseeabkommen This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#27 Nie wieder nicht richtig hinsehen
Vom Musiker zum Vollzeit-AktivistenRoland Vossebrecker hat sein Leben als Klavierlehrer gegen das Engagement für Demokratie und Klima eingetauscht, als Komponist und Pianist ist er nach wie vor immer wieder auf Konzertreisen. Seinen Weg hin zum Aktivismus beschreibt er als eine Art Flucht aus der eigenen Bequemlichkeit, hin zu einer INITIATIVE KLIMAGERECHT LEBENWir haben über Verantwortung gesprochen, über Klimagerechtigkeit und über Suffizienzwirtschaft. Das ist ein Lebensstil des “Genug”, der aus verschiedensten Gründen mindestens diskussionswürdig ist.„Die Auseinandersetzung mit den Tätern des Holocaust hat mir drastisch vor Augen geführt, wie virtuos wir unsere eigene Schuld und Verantwortung reflexhaft verdrängen und rechtfertigen können. Wir wollen vielfach einfach nicht anerkennen, was unser Lebensstil in dieser Welt anrichtet – die Ausbeutung, die Kinderarbeit und die Klimazerstörung. Mein ganz persönliches ‚Nie wieder‘ lautet deshalb: Nie wieder nicht richtig hinsehen.“Begleitend zu diesem Interview habe ich einen Artikel geschrieben, der unsere Diskussion zusammenfasst, aber auch durch wichtige Perspektiven noch erweitert und ergänzt. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#26 Landwirtschaft, Ernährung und Klima
Kein Mensch will bei jedem Bissen des Mittagessens ans Klima denken, an die Auswirkungen, die unsere Ernährung und die Art, wie sie produziert wird, auf die weltweite Erwärmung der Atmosphäre haben. So mancher Bissen würde uns womöglich in der Kehle stecken bleiben. Wie weit unsere Lebensmittel und die Landwirtschaft an den Treibhausgasemissionen beteiligt sind, welche Rolle sie im Konzert der ökologischen Veränderungen spielen, wie sehr die anderen Glieder in der Wertschöpfungskette beteiligt sind (Verarbeitung, Handel, KonsumentInnen), darüber habe ich mit Jürg Vollmer gesprochen.Er ist ein Schweizer Landwirtschaftsjournalist und betreibt mit „Food Revolution“ einen Newsletter zur Ernährungswende.Ergänzend zu diesem Interview gibt es im dazugehörenden Artikel noch weiterführende Infos, Quellen und Positionen, die ich gerne empfehlen möchte. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#25 Climate Fiction (2)
Literatur wirkt selten direkt. Sie verändert keine Emissionen. Aber sie kann Wahrnehmungen verschieben, Gespräche ermöglichen, innere Prozesse anstoßen. Vielleicht ist das nicht wenig – in einer Zeit, in der viele sich innerlich bereits zurückgezogen haben.Kathrin Lange hat gemeinsam mit der Mikrobiologin Susanne Thiele den Wissenschaftsthriller „Toxin“ geschrieben – einen Roman über tauenden Permafrost, freigesetztes CO₂ und Kipppunkte, die lange abstrakt wirkten und inzwischen erschreckend konkret geworden sind. Ich habe dieses Buch bereits in einem früheren Text zum Thema Climate Fiction zitiert.Wir haben im Podcast unter anderem über folgende Fragen diskutiert:* Wie erzählt man von der Klimakrise, ohne belehrend zu werden?* Wie viel Wissen verträgt eine Geschichte?* Kann Literatur überhaupt etwas „bewirken“ – oder überfordern wir sie mit dieser Erwartung?Ergänzende und erweiternde Perspektiven zum Thema gibt es im Begleit-Artikel. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#24 Kinder und Klima
Über dieses Thema habe ich mit Kristina Weber geredet. Sie ist Mama von drei Jungs, und sie ist Redakteurin und Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk. Dort hat sie eine Sendereihe ins Leben gerufen und leitet diese auch, die unter dem Titel „Eltern ohne Filter“ Themen des Familienlebens, der Erziehung und auch sonstige Generationenfragen kritisch und schonungslos anspricht. Ich wollte von ihr wissen, wie sie in ihrer Familie mit den Bedrohungen umgeht, die der Klimawandel auf das Wohlergehen der Kinder haben kann. Was wird von wem thematisiert und wie offen ausdiskutiert? Wann und wie kann man Gefühle der Selbstwirksamkeit unterstützen, die ja eine ganz wichtige Ressource sind?Ergänzend zu diesem Interview gibt es im Artikel dazu weitere Gedanken. Am besten abonnierst du meinen Newsletter, dann verpasst du keinen neuen Artikel auf meiner Klimakolumne. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#23 Prima Klima - November 2025
Man traut sich das ja schon fast nicht mehr zu sagen oder zu denken, aber es scheint an einigen Ecken durchaus so, als ob ein Wandel unterwegs wäre, als ob es auch Kipppunkte in die richtige Richtung geben könnte. So als ob Menschen, Städte, Unternehmen, ja ganze Staaten anfangen, das Spiel umzudrehen – nicht laut, nicht perfekt, aber beharrlich und bemerkbar.Ein Fonds hier, eine Wahl dort, ein Preis, ein Stadtprojekt, eine industrielle Verschiebung. Nichts davon löst die Krise allein, aber zusammengenommen ergeben sie so etwas wie ein Muster. Das Bild einer Welt, die sich – allen Rückschlägen zum Trotz – scheinbar in Bewegung gesetzt hat.Hier die wichtigsten Links zum Thema:* Zu den aktuellen Wahlen in den USA* Tropenwaldfonds TFFF: Tropical Forest Forever Facility* Adam Tooze im Podcast der Heinrich Böll Stiftung: Kritik am TFFF* Jochen Flasbarth im Podcast der ZEIT* Text in der New York Times, u.a. zur Entwicklung der Elektroautos.* Die Städteallianz C40* Der Earth Shot Prize 2025Zur geschriebenen Version dieses Beitrags geht es hIer: This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#22 Project 2025 und das Klima
Das ominöse „project 2025“ geht jetzt schon einige Zeit durch die Presse, es ist leider mehr als angebracht, diesen obskuren und sehr umfangreichen Plan unter die Lupe zu nehmen. Ich habe mir das Dokument heruntergeladen und nach Klima-Themen durchsucht. Davon gibt es jede Menge, und zwar in einer Tonalität, in einem Ausmaß und in einer Konsequenz, dass man sich fürchten kann.Das ominöse „project 2025“ geht jetzt schon einige Zeit durch die Presse, es ist leider mehr als angebracht, diesen obskuren und sehr umfangreichen Plan unter die Lupe zu nehmen. Ich habe mir das Dokument heruntergeladen und nach Klima-Themen durchsucht. Davon gibt es jede Menge, und zwar in einer Tonalität, in einem Ausmaß und in einer Konsequenz, dass man sich fürchten kann. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#21 Climate Fiction
Einer der großen Klimaforscher hat einmal verzweifelt angemerkt, die Wissenschaft könne nicht noch lauter Alarm schlagen, ihre Warnungen seien längst formuliert. Vielleicht sei es nun an der Kunst, die Herzen zu erreichen, wo der Verstand schon längst Bescheid weiß. Musik, Malerei, Ästhetik, oder eben auch die Literatur.Damit sind wir bei einem relativ neuen literarischen Genre: Climate Fiction – oder kurz CliFi. Romane, die Klimakrisen fühlbar machen. Geschichten, in denen Wissenschaft, Emotion und Fantasie verschmelzen.4 Romane werden beispielhaft vorgestellt:* Das Ministerium für die Zukunft (Kim Stanley Robinson)* Die Geschichte der Bienen (Maja Lunde)* Blue Skies (T.C.Boyle)* Toxin (Kathrin Lange und Susanne Thiele)Wenn ich an meine Enkelkinder denke, wünsche ich mir, dass sie nicht nur von Katastrophen lesen, sondern auch von Möglichkeiten, diese zu verhindern. Dass sie in Geschichten Bilder finden, die Mut machen.Climate Fiction kann uns zeigen, dass die Zukunft nicht feststeht. Sie ist erzählbar – und damit veränderbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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# 20 Klimaangst- Wegschauen oder handeln?
Einerseits sagen Studien, dass Menschen besser mit der Bedrohung durch die Klimakrise umgehen können, wenn sie informiert sind. Wissen schützt vor dem Gefühl der Ohnmacht.Andererseits: Je tiefer wir eintauchen, desto klarer wird auch, wie gewaltig die Gefahren sind. Und das kann Ängste, Wut oder Resignation verstärken. Zwischen diesen Polen – zwischen notwendiger Aufklärung und der Gefahr, daran zu verzweifeln – müssen wir unseren eigenen Weg finden.Es gibt natürlich wieder mal kein Rezept, keine allgemeingültige Lösung. Aber es gibt Erfahrungen, die immer wieder auftauchen: dass es hilfreich sein kann, die Informationsflut bewusst zu dosieren; dass Selbstwirksamkeit – also das Gefühl, selbst etwas beitragen zu können – psychisch stabilisierend wirkt; und dass der konkrete Kontakt zur Natur oft mehr Trost und Orientierung schenkt als jede Statistik. Ein Spaziergang im Wald, die Arbeit im Garten oder das Beobachten von Vögeln kann zur kleinen, fast unscheinbaren Gegenmedizin werden.Dieses Spannungsfeld – zwischen Wissen und Überforderung, zwischen globalen Katastrophenmeldungen und der „kleinen“ Kraftquelle Natur – gilt es, klug zu gestalten und damit ganz individuell umzugehenWas kann ich selber tun?Eine kleine Checkliste für Selbstwirksamkeit und seelische Stabilität gibt es hier zum Download: This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#19 Klimagerechtigkeit
Wenn wir auch nur annähernd die völkerrechtlich verbindlichen Klimaziele einhalten wollen, müssen wir den Ausstoß an Treibhausgasen budgetieren, das heißt begrenzen. Jetzt verursachen aber die einen ganz viel von diesen Treibhausgasen, die anderen müssen die Suppe auslöffeln, also stimmt da was ganz gewaltig nicht, oder?Merkpunkte für Diskussionen* Ungleichheit im Zentrum: Wohlhabende und reiche Länder tragen die größte Verantwortung, arme Menschen und Länder leiden am stärksten.* Schwellenwerte sichern: Grundbedürfnisse wie Wasser, Gesundheit und Sicherheit dürfen für niemanden unterschritten werden.* Suffizienz statt „immer mehr“: Technik allein reicht nicht – wir müssen fragen: Wie viel ist genug?* Freiheit hat Grenzen: Niemand darf Freiheit so ausleben, dass andere (oder kommende Generationen) darunter leiden.* Politische Aufgabe: Suffizienz ist kein privates Hobby, sondern erfordert klare Regeln, faire Verteilung und Rahmenbedingungen.* Neue Wohlstandsdefinition: Wohlfahrt sollte sich nicht nur am BIP messen, sondern an Gesundheit, Beziehungen, intakter Umwelt.Wichtige links:Ethikrat: Stellungnahme zur KlimagerechtigkeitSRU: Suffizienz als Strategie des “Genug”OXFAM: Die tödlichen Folgen der Klimakrise This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#18 Prima Klima September 2025
Ich habe mich wieder auf die Suche gemacht nach Geschichten, Berichten und Menschen, die beispielhaft und hoffnungsvoll, also aktiv vorangehen und der Welt zeigen, dass „es geht“. Und diese Suche ist mir - wieder einmal - überhaupt nicht schwer gefallen, im Gegenteil. Schwer fiel es mir, zu priorisieren und Meldungen und Beispiele wegzulassen.Ein paar Infos und Quellen, die dir dabei helfen, deine Zuversicht zu üben:* Podcast: Wie bleiben wir hoffnungsvoll und engagiert, Maja Göpel?* atmo. Das Umweltmagazin für die Zukunft. (Ausgabe September 2025)* Kartoffelkombinat München* viele andere konkrete große und kleine positive Beispiele* Solarboom in Afrika* Rückgang der Treibhausgas - Emissionen in China* Buchtipp: „The Bright Side. Eine optimistische Geschichte der Menschheit“ This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#17 Big, Beautiful – und brandgefährlich
Der “One Big Beautiful Bill Act” und das Gutachten des US Energieministeriums “Critical Review of Impacts of GHG Emissions on the US Climate“ sind wie zwei Hände, die am selben Ast sägen – dem Ast, auf dem wir alle sitzen.Die eine Hand hackt ihn mit Gesetzen an, die andere schwächt das Vertrauen in die Wissenschaft, das nötig wäre, um neue Gesetze zu erlassen.Und während in Washington der Applaus der Öl- und Gaslobby hallt, spüren wir alle die Erschütterung. Mich macht all das vor allem - sehr wütend. Natürlich öffnet sich gleich eine ganze Palette von Gefühlen, von Hilflosigkeit über Trauer bis hin zu einem immer stärker werdenden Zorn. Einem Zorn auf die Akteure, auf alle, die solche Menschen gewähren lassen oder sogar wählen und verteidigen.Denn Klimaschutz lebt nicht nur von Gesetzen, sondern auch von Glaubwürdigkeit. Beides steht jetzt heftig unter Beschuss – „big“, „beautiful“ und brandgefährlich. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#16 Historischer Richterspruch des Internationalen Gerichtshofs
Man klammert sich ja inzwischen schon fast an jeden Strohhalm. Irgendein Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag schaffte es sogar an die erste Stelle in den ARD Nachrichten (in einer Halbzeitpause). Ein Donnerschlag für den Klimaschutz, oder so ähnlich war die Aussage. Tatsächlich handelt es sich nicht um ein Urteil, sondern um ein Gutachten, nichtsdestotrotz hat dieses Gutachten enorme Bedeutung und ist es wert, sich damit ausführlicher zu beschäftigen.Das Gutachten setzt einen verbindlichen Rechtsstandard, der als Orientierungs- oder Warnungsfunktion dient und von nationalen Gerichten herangezogen werden wird. Für laufende Klimaklagen ist dies eine Steilvorlage. Der Donnerschlag aus Den Haag wird den politischen und öffentlichen Druck erhöhen, ambitioniertere Klimaziele zu setzen und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen voranzutreiben. Natürlich ist dabei mit erbitterten Kämpfen, Widrigkeiten und auch Niederlagen zu rechnen (s.o.) Das Gutachten schränkt politische Freiräume ein und macht es schwieriger, sich der Verantwortung zu entziehen.Allerspätestens bei der Frage “wer zahlt?” wird es auch hier wieder erst so richtig spannend. Das Gutachten präzisiert nämlich, dass der Status eines "entwickelten" oder "sich entwickelnden" Staates nicht statisch ist, sondern von den aktuellen Umständen abhängt. Dies sollte schließlich zu einer gerechteren und dynamischeren Lastenverteilung im Kampf gegen die Klimakrise führen. Es ist ein Aufruf zu mehr globaler Solidarität und Zusammenarbeit. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#15 Was ist teurer: Klimaschutz oder kein Klimaschutz?
Auch allein die bezifferbaren, kalkulierbaren Kosten und Risiken sind so eindeutig, dass jede Entscheidung GEGEN wirksamen Klimaschutz absolut verantwortungslos ist. Oder rechnet da jemand klammheimlich damit, dass die schlimmsten Kosten nur die anderen treffen? Und dass sie von der Allgemeinheit beglichen werden? Dass man selber schon wieder auf der Sonnenseite landen wird? Dass es weit weg und irgendwann passiert?Hey - aufwachen! Diese Zeit ist vorbei, das geht nur noch, wenn man den Kopf in einen wirklich ganz großen Sandhaufen steckt.Fazit:* Klimaschutz ist teuer.* Kein Klimaschutz ist noch viel teurer.* Die größten und schmerzhaftesten Kosten tauchen in keiner Statistik auf.* Es ist höchste Zeit. Und zwar JETZT! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#14 Dunkelflaute und Hellbrise
* Wir haben aktuell in Deutschland genügend Reservekapazitäten, ein Blackout durch die Erneuerbaren droht NICHT.* Wenn wir bei Engpässen und auch bei anderen Gelegenheiten Strom importieren, hat das vor allem Preis-Gründe.* Der Ausbau von Speichern, Netzen, flexiblen und dynamischen Regelungen bei Verbrauch und Erzeugung ist extrem wichtig.* Wir brauchen bis auf weiteres Gaskraftwerke, evtl. auch noch andere Erzeugungskapazitäten, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.* Die Notwendigkeit dieses Umbaus ist allerdings inzwischen mehr als hinlänglich geklärt. Unsere Klimaziele können wir nur erreichen, wenn wir die Energiewirtschaft entschlossen transformieren.* Der Alarmismus der Gegner der Energiewende ist weder angebracht noch hilfreich.* Wenn wir die Energiewende gut auf die Reihe kriegen, werden wir günstigen und sicheren Strom haben. Und wir werden viel unabhängiger von Lieferanten und Lieferketten werden. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#13 Es kann auch BESSER werden
Wie kann das gut gehen, wie soll ein Umschwung zu einer klimafreundlichen Leben- und Wirtschaftsweise gelingen - bei der täglichen Flut von negativen Wasserstandsmeldungen?Diese Flut ist so dominant, dass wir oft nicht anders können als in Zynismus, Resignation und Pessimismus zu verfallen.Im Folgenden werde ich ein paar Ressourcen auflisten, die mir in solchen Momenten geholfen haben oder helfen. Quellen von guten Nachrichten, Menschen, die Mut machen, Botschaften aus einer Welt, in der es wirklich besser werden kann. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#12 Architekten des Zweifels
Eigentlich hatte ich mir schon öfter vorgenommen, mich mit den sogenannten “Klimawandelleugnern” nicht mehr zu beschäftigen. Die Erfahrungen damit waren oft ermüdend, enttäuschend, empörend und also frustrierend.Um es gleich vorweg zu nehmen: Immer, wirklich bisher immer habe ich entweder heraus gefunden, dass das alles wissenschaftlich klingender Quatsch war und ist, dass die AutorInnen mit mindestens einem Fuß in der fossilen Öl-Tonne stehen, oder dass sie sich nach ihrer Emeritierung nochmal sehr gerne sehr wichtig machen wollen.Trotzdem werde ich mich immer wieder mal mit den Thesen, Hypothesen und anderen Äußerungen aus dem Lager der Klimaschutzgegner auseinandersetzen.Und ich will aber auch nicht zuletzt immer “den Verdacht aufrechterhalten, der andere könnte Recht haben” (frei nach Kurt Tucholsky) This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#11 Klimaschutz ist nicht alles
Das Klima hat bei mir so eine Priorität, weil es eine Art “Metathema” ist.Kriege, Despoten, Pandemien und ähnliche Desaster sind dann doch immer noch irgendwann wieder vergangen, die Folgen der Klimakrisen werden ziemlich lange Zeit nicht mehr vergehen. Deshalb diese meine Priorisierung.…Fokus KlimaIch habe für mich entschieden: Ich bleibe beim Klima. Auch wenn es nicht das einzige Problem ist – es ist das zentrale Problem.Warum?Weil ein destabilisiertes Klima alle anderen Herausforderungen verschärft.Weil sich Kipppunkte nicht zurückverhandeln lassen.Weil wir hier ein sich schließendes Zeitfenster haben.Dabei meine ich mit „Klima“ mehr als CO₂-Bilanzen: Es geht auch um Gerechtigkeit, um internationale Verantwortung, um Wirtschaftssysteme und Machtfragen. Klimaschutz ist ein Türöffner für viele andere Transformationen – wenn man ihn richtig versteht. Und trotz dieser Fokussierung bleibt mir immer noch die Möglichkeit, eine Petition gegen das Aufkommen des Faschismus zu unterschreiben. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#10 Herrschaften - es reicht!
Ihr habt das immer gewusst. Es war von euren eigenen Leuten glasklar erforscht worden. Ihr habt gewusst: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird die Welt unserer Kinder und Enkelkinder ziemlich anders ausschauen, ziemlich schlecht sogar…“Das ist es, was ich nicht verstehen kann, beim besten Willen nicht. Einige von euch haben doch auch Kinder und Enkelkinder, und ihr liebt sie vermutlich auch, wenn ihr das noch könnt. Und trotzdem? Da wird mir schlecht, ehrlich…Das geht nicht in meinen Kopf, meine Herren. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#09 Energiegenossenschaften
In dieser Episode habe ich einen Interview-Gast: Michl Koch ist Ingenieur und er ist Mitglied der BERR (Bürgerenergie für die Region Regensburg). Eigentlich ist er sogar ein ganz besonderes Mitglied, er ist nämlich im Aufsichtsrat und hat dort auch den Vorsitz. Die BERR ist eine Genossenschaft, ich habe an anderer Stelle schon darüber berichtet, warum ich dort ebenfalls Mitglied bin.Mit Michl Koch konnte ich ein Interview führen, in welchem er einige Details aus der Geschichte unserer gemeinsamen Genossenschaft erzählt, aber auch zu sonstigen Themen rund um das Genossenschaftswesen und auch die „Energiewende vor Ort“ etwas zu sagen hat. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#08 Prima Klima
Ist es naiv, sich über gute Nachrichten, oft auch nur kleine gute Nachrichten zum Thema Klimawandel zu freuen? Wäre es nicht viel angemessener, laut und deutlich Alarm zu schlagen, immer und immer wieder, kompromisslos?Oder ist es eben doch richtig und gut, sich immer wieder genau anzuschauen, wo was läuft, wo was klappt, und wie die entsprechenden ProtagonistInnen das hinbekommen.In diesem Sinne gibt’s hier ein paar der ermutigenden Botschaften zu hören… This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#07 Retten Richter das Klima?
Die Anzahl an sogenannten „Klimaklagen“ steigt rasant, das eine oder andere Urteil fällt auch so aus, dass man Hoffnung schöpfen möchte, doch nach wie vor verlassen die Bösewichte zu oft ungeschoren den Gerichtssaal.Wie sind diese Klagen einzuordnen? Was dürfen wir uns von ihnen erwarten, und welche Rolle können und müssen die Gerichte im Kampf gegen die Klimakatastrophe spielen? This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#06 Krieg und Klima
Der Krieg hat bereits jetzt riesige Gebiete hinterlassen, die mit Landminen und anderen explosiven Gegenständen kontaminiert sind. Das bedeutet eine signifikante Bedrohung für alles Leben und auch für eine sichere Nahrungsmittelversorgung. Unsere Beobachtungen zeigen, dass explosive Waffensysteme direkt die Böden zerstören, dass sie Flächenbrände verursachen, und dass sie unkontrolliert kontaminierte Materialien freisetzen und hinterlassen.In diesem Podcast geht’s um einige der klimaschädlichen Auswirkungen von Armeen und Kriegen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#05 Gutes Klima - März 2025
Man muss sich das mal so richtig gründlich durch den Kopf gehen lassen. Mehr als die Hälfte unseres Strombedarfs decken wir mit erneuerbaren Energiequellen, für die wir keine Rohstoffe einkaufen müssen, also keine Kohle, kein Öl, kein Gas. Und natürlich auch kein Uran mehr. Von keinem Despoten der Welt muss dieser Anteil an der Stromproduktion über weite Strecken angeliefert werden. Weder per Pipeline, noch per Frachtschiff. (Übrigens : ungefähr vierzig Prozent der Frachtschiff-Ladungen weltweit sind - fossile Brennstoffe… verrückt, oder?) This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#04 Postwachstum, grünes Wachstum, grünes Schrumpfen - wo geht die Reise hin?
„Die Grenzen des Wachstums“ wurden 1972 von Donella und Denis Meadows veröffentlicht. Spätestens, allerspätestens seit diesem Bericht des Club of Rome ist der Gedanke unterwegs, dass ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum in einer begrenzten Welt nicht möglich ist.Andererseits hat menschliche Kreativität schon so viele Grenzen überschritten und so starke Ketten gesprengt, dass viele daran glauben, dass „alles“ möglich sei.Irgendwo in dieser Gemengelage wabert die öffentliche Diskussion darüber, ob wir mit grünen Technologien einfach weiter wachsen können, nur eben ohne schädliche Emissionen. Oder ob wir unseren Konsum und damit auch die Produktion erheblich zurückfahren müssen, weil jede Produktion Emissionen nach sich zieht. Und ganz ehrlich, ich bin auch ab und zu hin und her gerissen und finde immer wieder andere Perspektiven auf diesem Spektrum. Schauen wir uns also die pointiertesten Positionen an. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#03 Warum Dein Engagement zählt
Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt noch etwas bringt, sich anzustrengen. Während Konzerne ungebremst Profite über Nachhaltigkeit stellen und politische Gipfel oft mehr heiße Luft als echte Veränderungen produzieren, fühlt es sich absurd an, im Supermarkt die Gurke ohne Plastikverpackung zu wählen oder auf den nächsten Flug zu verzichten. Doch genau das ist der Punkt: Würden alle so denken, bliebe wirklich alles beim Alten. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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# 02 Wenn alle bei sich selber anfangen würden
Erwischt! Wer sich in Diskussionen für irgendeine Form von Klimaschutz einsetzt, wird ganz sicher bald gefragt: „Und wie machst Du das persönlich mit…?“ Dann geht es ums Fliegen, Fleisch essen, Müll trennen etc. Beim Müll geht die Sache für die meisten noch einigermaßen gut aus. Fast alle trennen inzwischen in irgendeiner Form. Ansonsten haben wir doch mehr oder weniger Dreck am Stecken. Wir essen womöglich noch ab und zu Fleisch, wir fahren noch unseren Verbrenner, der Wasserverbrauch ist auch viel zu - ja, wie hoch eigentlich? Ökostrom, ja doch, und ein paar Online-Petitionen haben wir auch schon unterschrieben.Und ab und zu gibt es in solchen Diskussionen ganz Tapfere bzw. Widerspenstige, die trotzig darauf bestehen, dass ihr persönlicher Fussabdruck überhaupt keine Rolle spiele. Weil doch die Chinesen oder die Überbevölkerung schuld sind, oder eh alles zu spät ist. Und weil das individuelle Handeln nicht relevant ist, sondern die Politik und der Staat im großen Stil umsteuern müssten, wenn das Ganze überhaupt Aussicht auf Erfolg haben soll.Da haben wir sie wieder, die falsche Dichotomie: Ist individuelles Verhalten der Anfang und damit der Schlüssel für die notwendige Veränderung oder ist diese nur durch systematische, gesamtgesellschaftliche Organisation zu erhoffen?Persönlich oder politisch, das ist die Frage. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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#01 Trailer
Ich publiziere also ab jetzt diesen Podcast, um damit einen kleinen Beitrag gegen die Klimakatastrophe zu leisten. In diesem Geist verstehe ich meine Arbeit hier, ich will meinen Beitrag leisten, ich will Unentschlossene ermuntern, Unsichere informieren und motivieren, ich will gemeinsames Lernen und Handeln initiieren, und ich will nicht zuletzt beim Schreiben und Reden meine eigenen Gedanken strukturieren. Und ich suche den Austausch mit allen, die sich angesprochen fühlen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.klimakolumne.de
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ABOUT THIS SHOW
Peter Fuermetz’ Klimakolumne.Klima - Umwelt - Natur. In diesem Podcast geht‘s um die Klimakatastrophe und um Initiativen dagegen. Infos, Wissen, Motivation für alle, denen die Zukunft unseres Planeten wichtig ist.Als Newsletter und Website zu finden : www.klimakolumne.de www.klimakolumne.de
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Peter Fuermetz
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