Kopfzerbrechen - Psychologie Inspiration für Praxis und Alltag

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Kopfzerbrechen - Psychologie Inspiration für Praxis und Alltag

Zwei Studien, zwei Perspektiven, viele Überlegungen! Oder einfach gesagt: Psychologie zum WeiterdenkenWas gibt es Neues in der Welt der Psychologie und vor allem, welche Bedeutung hat es für unseren Alltag und die Arbeit im Coaching und der Psychotherapie? Das besprechen Coachin Ursula Neubauer und Psychotherapeut Alexander Jäger-Waldau in diesem Podcast.Für jede Folge machen sie sich auf die Suche nach spannenden Studienergebnissen und diskutieren, wie wir sie für uns nutzen können – praxisnah und relevant für die Arbeit mit Klient*innen und als Privatperson. Kopfzerbrechen ist ein Podcast für alle, die Psychologie nicht nur konsumieren, sondern wirklich begreifen und anwenden wollen. Hier kommen psychotherapeutisches Denken, Coaching-Praxis und aktuelle Forschung zusammen.Er richtet sich an Therapeut:innen, Coaches, angehende Praktiker:innen sowie an alle Menschen, die Lust auf evidenzbasierte Inspiration und neue Denkimpulse für persönliche Entwicklung haben.Die Hosts:Ursula

  1. 12

    Was ein gutes Leben ausmacht

    Was macht ein gutes Leben wirklich aus? Die Antwort klingt auf den ersten Blick fast zu einfach — und widerspricht dabei so mancher Überzeugung, mit der wir täglich durchs Leben gehen. In dieser Folge besprechen wir eine der bekanntesten und längsten Langzeitstudien über das menschliche Leben — und die Ergebnisse sind eindeutiger, als man vielleicht erwarten würde. Wir sprechen darüber, was wirklich zählt, welche Irrtümer die Forschung aufdeckt und was das für unsere Arbeit mit Klientinnen und Klienten bedeutet — aber auch ganz konkret für den eigenen Alltag. Eine Folge, die nachdenklich macht. Und vielleicht ein paar Prioritäten verschiebt.

  2. 11

    Probleme in der Partnerschaft teilen - hilft das?

    Wir alle kennen den Impuls: Der Tag war anstrengend, und am Abend wollen wir der Partnerin/dem Partner einfach erzählen, was uns beschäftigt hat. Aber hilft das wirklich — oder zieht es den anderen nur mit runter? Ein MRT zeigt Verschleiß, Bandscheibenprobleme, Skoliose — Kein Wunder, dass der Rücken schmerzt. Aber was, wenn das Bild gar nicht erklärt, warum es wehtut? Brinjikji et al. (2015) Systematic Literature Review of Imaging Features of Spinal Degeneration in Asymptomatic Populations American Journal of Neuroradiology, 36(4), 811–816. DOI: 10.3174/ajnr.A4173

  3. 10

    Ich, ich, ich — und was das über uns verrät

    In dieser Folge dreht sich alles um Sprache und Selbstwahrnehmung. Zuerst tauchen wir ein in die Forschung von James Pennebaker: Was verraten die kleinen, unbewusst gewählten Wörter unserer Sprache über unseren psychischen Zustand — und wie lässt sich das im therapeutischen Alltag nutzen? Im zweiten Teil widmen wir uns einer aktuellen Längsschnittstudie, die eine überraschende Frage stellt: Was, wenn Stress nicht nur Belastung ist — sondern unter den richtigen Bedingungen sogar stärkt? Pennebaker, J. W. (2017). Die Macht der Pronomen. Wie Wörter unser Innerstes enthüllen. Weinheim: Beltz Verlag. Park, J., Bluth, K., Lathren, C., Leary, M., & Hoyle, R. (2024). The synergy between stress and self-compassion in building resilience: A 4-year longitudinal study. Social and Personality Psychology Compass, e12978.

  4. 9

    Über den/die Ex hinwegkommen — und warum Selbstmitgefühl keine Schwäche ist

    Wie lange dauert es wirklich, über jemanden hinwegzukommen? Was hilft dabei — was nicht? In der ersten Hälfte dieser Folge schauen wir uns an, was eine aktuelle Studie über emotionale Loslösung nach Trennungen herausgefunden hat. Mit ein paar Ergebnissen, die viele überraschen werden. In der zweiten Hälfte widmen wir uns einem Begriff, der oft missverstanden wird: Selbstmitgefühl. Was es wirklich bedeutet, warum es keine Schwäche ist — und was 20 Jahre Forschung von Kristin Neff dazu sagen. Inklusive einer simplen Übung für schwierige Momente, die jede und jeder sofort anwenden kann. Eine Folge über die Beziehung, die wir manchmal am meisten vernachlässigen — die zu uns selbst. Chong, J. Y. & Fraley, R. C. (2025/2026). The Long-Term Stability of Affective Bonds After Romantic Separation: Do Attachments Simply Fade Away? Social Psychological and Personality Science Neff, K. D. (2023). Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention. Annual Review of Psychology, 74, 193–218

  5. 8

    Das besondere Knistern auf Hängebrücken

    Kann eine einzige Frage darüber entscheiden, wie zufrieden wir mit unserem Leben sind? Und was hat eine wacklige Hängebrücke damit zu tun, dass sich Menschen plötzlich verlieben – ohne zu wissen warum? In dieser Episode sprechen wir über zwei spannende Phänomene aus der psychologischen Forschung, die mehr miteinander zu tun haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde – und die zeigen, wie wenig wir unserem eigenen Erleben manchmal trauen sollten. Wir unterhalten uns darüber wie wir diese Phänomene in unserer therapeutischen Praxis anwenden und was es für Hörerinnen und Hörern im Alltag bedeuten kann. Mitchell C, Reese E, Salmon K, Jose P. Narrative coherence, psychopathology, and wellbeing: Concurrent and longitudinal findings in a mid-adolescent sample. J Adolesc. 2020 Feb;79:16-25. doi: 10.1016/j.adolescence.2019.12.003. Epub 2019 Dec 23. PMID: 31877482. Dutton & Aron (1974) „Some Evidence for Heightened Sexual Attraction Under Conditions of High Anxiety" Journal of Personality and Social Psychology, 30(4), 510–517

  6. 7

    Kann man Wut einfach wegwerfen – und wie macht man sich jünger in nur einer Woche?

    Wut aufschreiben kennt man. Aber was passiert, wenn man den Zettel danach wegwirft? Eine aktuelle japanische Studie liefert eine verblüffend klare Antwort. Und müssen wir den Alterungsprozess überdenken? Ein spannendes Experiment deutet an, dass wir mehr Einfluss auf unser Alter haben, als wir denken. Ellen Langer, Counterclockwise: Mindful Health and the Power of Possibility (2009) Kanaya, Y., Kawai, N. Anger is eliminated with the disposal of a paper written because of provocation. Sci Rep 14, 7490 (2024). https://doi.org/10.1038/s41598-024-57916-z

  7. 6

    Wie unsere Stimmung die Vergangenheit ändert

    Was, wenn ausgerechnet Menschen mit einer pessimistischen Grundhaltung besonders gut auf therapeutische Interventionen ansprechen? Und was hat meine Stimmung von heute damit zu tun, wie ich an gestern denke?

  8. 5

    Wer sind wir? Die Hosts stellen sich vor

    In dieser Spezialfolge möchten wir uns vorstellen. Wir sprechen über unseren Werdegang, was wir tun und was wir mit unserem Podcast vermitteln möchten.

  9. 4

    Kleiner Kommentar - große Wirkung. Mikroaggressionen in der Therapie

    In dieser Folge tauchen wir ein in die faszinierende Welt der inneren Bilder: Wir diskutieren, wie Musik nicht nur Emotionen lenkt, sondern auch unsere sozialen Vorstellungen und das Gefühl von Verbundenheit prägt. Basierend auf einer aktuellen Studie zeigen wir, warum Melodien unabhängig vom Songtext soziale Szenen in unseren Köpfen lebendiger machen – und wie wir dieses Wissen im Coaching und Alltag gezielt nutzen können. Außerdem beschäftigen wir uns mit Mikroaggressionen in der Therapie: Wir sprechen darüber, wie schon ein kleiner Satz das Vertrauen erschüttern kann – aber auch, wie das bewusste Ansprechen solcher Momente Beziehungen sogar stärken kann. Freut euch auf eine Episode voller praxisnaher Impulse, ehrlicher Einblicke und überraschender Erkenntnisse rund um Musik, Beziehung und das richtige Wort im richtigen Moment.

  10. 3

    Wieso die zehn Minuten vor der Therapiestunde entscheiden

    In dieser Folge diskutieren wir, wie die zehn Minuten vor einer Coaching- oder Therapiestunde alles verändern können – und warum der bewusste Fokus auf Ressourcen und Stärken nicht nur die Beziehung, sondern auch die Ergebnisse verbessert. Wir teilen, wie kleine innere Haltungswechsel große Wirkung entfalten und wie du diese Impulse in deinen Alltag übertragen kannst, auch wenn die Zeit knapp ist. Außerdem nehmen wir die Rolle von Hoffnung im Vergleich zur Achtsamkeit unter die Lupe: Wie wirkt Hoffnung als Motivator, wo hilft Achtsamkeit als Ruhepol? Wir erzählen, wie sich beides im Umgang mit Herausforderungen bewährt – beruflich wie privat – und geben praktische Anregungen, wie du mehr Leichtigkeit, Motivation und Freude in deine Gespräche bringst. Lass dich inspirieren, deine Haltung zu überprüfen und Hoffnung als neuen Wirkfaktor zu entdecken.

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HOSTED BY

Ursula Neubauer, Alexander Jäger-Waldau

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