Kunst Radar I Der Podcast über den Kunstmarkt

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Kunst Radar I Der Podcast über den Kunstmarkt

Der Podcast über den Kunstmarkt.Meinungen, Geschichten, Hintergründe, Einblicke, Analysen und Wissenswertes über den Kunstmarkt. Kontakt:Dirk Lehr Michaelkirchplatz 4 10179 Berlin [email protected]

  1. 46

    Jeder Mensch ist ein Künstler ?

    Das Zitat von Joseph Beuys "Jeder Mensch ist ein Künstler" wird so häufig gebraucht, wie missverstanden. Was wollte er damit sagen? Welche Botschaft geht von seiner Vorstellung der "sozialen Plastik" aus? Es ist ein Unterschied, Bilder zu machen oder Kunst zu schaffen. Warum nicht jeder Mensch ein bildender Künstler ist und weshalb das Zitat von Beuys nicht taugt, um sich als Künstler zu legitimieren, wird in dieser Ausgabe besprochen.

  2. 45

    Ist Kunst zu teuer?

    Es gibt ihn nicht mehr, den Sammler, also jene Spezies, die über Jahre hinweg einen Künstler durch Ankäufe begleitet und sein Werk in einer Sammlung entsprechend abbildet. Es wachsen keine Sammler nach, jüngere Generationen denken heterogener und wenden sich auch anderen Sammlergebieten zu, wie Uhren, Sneaker oder Handtaschen. So beklagt der Kunstbetrieb über - angeblich - schwindendes Interesse am Kunst sammeln. Geht aber tatsächlich das Interesse an der Kunst verloren oder sind schlichtweg die Preise zu teuer, um als Sammelgebiet noch attraktiv zu sein? Und haben es Künstler und Galerien vielleicht auch verabsäumt, Alternativen anzubieten, um Menschen an Kunstkäufe heranzuführen?

  3. 44

    Gender Pay Gap - Ein Phantombroblem?

    Als Gender Pay Gap wird die geschlechterbedingte Ungleichbehandlung in der Entlohnung für eine vergleichbare Tätigkeit bezeichnet. Auch im Kunstbetrieb werden unter diesem Begriff geschlechterbedingte Umsatz- und Einkommensunterschiede - zu Lasten von Künstlerinnen - beklagt. Lässt sich die Gender Pay Gap Problematik, wie sie aus Angestellten- und Arbeitsverhältnissen bekannt ist, auf den Kunstbetrieb überhaupt übertragen? Wird im Kunstbetrieb tatsächlich gleiches Ungleich behandelt? Oder liegt das Problem nicht vielmehr woanders?

  4. 43

    Künstler: Ihr seid Unternehmer !

    Wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Aspekte sind nicht Teil des Lehrplans einer Kunstakademie. Spätestens dann, wenn Künstler diese verlassen und auf den Kunstmarkt treffen gilt: Künstler sind Teil eines Wirtschaftssystems und müssen unternehmerisch denken. Hieran mangelt es aber nach wie vor. Künstler sind heute mehr Unternehmer denn je. Nach wie vor ist unternehmerisches Denken aber nur rudimentär vorhanden. Fehlendes Unternehmerdenken aber kostet Zeit, Geld und Karriere.

  5. 42

    Auch Kunstwerke haben Gefühle

    Aufhängen, Abhängen, Rahmen und Lagern. Der Umgang mit Kunstwerken verlangt Vorsicht und Feingefühl. Wer den Zustand eines Kunstwerkes bewahren will, sollte einiges beachten. Wie fasse ich Gemälde und Skulpturen an und was sollte tunlichst unterbleiben? Wo und wie hängt man Kunstwerke am besten nicht auf, welche Fehler sollten bei Rahmung und Lagerung vermieden werden? Auch Kunstwerke haben Gefühle und verdienen eine umsichtige Behandlung.

  6. 41

    Das Galeriegeschäft heute - Eine Wasserrstandsmeldung

    Wirtschaftlich unruhige Zeiten, harter Wettbewerb, dank digitaler Möglichkeiten sich selbst vermarktende Künstler - Was sind die aktuell größten Herausforderungen für Galerien ?Hat das klassische Galeriemodell tatsächlich ausgedient? Braucht es heute Secondary Market und Künstler Nachlässe im Programm? Wie sollten Künstler vorgehen, um auf sich aufmerksam zu machen? Diese andere Fragen stelle ich Carolin Leistenschneider von der Berliner Galerie Haverkampfleistenschneider.

  7. 40

    Warum Kippenbergers Paris Bar nicht zum Präzedenzfall taugt

    Martin Kippenberger hat die Gemälde Paris Bar Variante 1 und 2 nicht selbst gemalt - das hat ein Plakatmaler für ihn erledigt, dem er hierfür Fotos überlassen hatte. Der Plakatmaler hat gerichtlich erwirkt, dass er künftig als Miturheber beider Bilder genannt werden muss. Dieser Fall zeigt ein grundsätzliches Problem im Kunstbetrieb: Viele Künstler beschäftigen Assistenten, Gehilfen oder sonstige Mitarbeiter, die an der Entstehung ihrer Kunstwerke beteiligt sind. Das Urheberrecht sieht unter bestimmten Voraussetzungen vor, dass sie per Gesetzt Miturheber dieser Werke werden. Wann ist das der Fall und was können Künstlerinnen und Künstler tun, um rechtlich alleiniger Herr des Produktionsergebnisses zu sein?

  8. 39

    Gerhard Richter Superstar?

    2025 war (wieder einmal) ein Gerhard Richter Jahr: Im Kunstkompass belegte er erneut Platz 1 als wichtigster Künstler, im Top-100-Ranking des Monopol Magazins landete er zum ersten Mal auf Platz 1 und in der Fondation Louis Vuitton eröffnete eine Richter Ausstellung nie da gewesenen Umfangs. Fällt der Name Richter, ist ein Superlativ nicht weit. Pablo Picasso und Andy Warhol sind es längst: Superstars. Was aber macht einen Superstar aus? Ist der Kunstbetrieb gar hungrig nach einem neuen Superstar? Und hat auch Gerhard Richter das Zeug zum Superstar oder ist es es bereits? 

  9. 38

    Phrasen und Kürzel - Was bedeuten sie wirklich?

    Im Kunstbetrieb begegnen einem die immer gleichen Phrasen und Abkürzungen. Nach Ende einer Messe heißt es seitens von Galerien gerne: "Wir haben sehr interessante Kontakte gemacht." Auf Kunstevents bekommt man die Frage gestellt: "What are you doing for living?" Für was stehen Messe-Kürzel, wie TEFAF oder ARCO und was Bezeichnungen auf Druckgrafiken, wie AP, e.A., H.C. oder TP? Wer die Rhetorik des Kunstbetriebs dechiffrieren möchte, sollte diese Phrasen lesen können und die Bedeutung solcher Kürzel kennen.

  10. 37

    Kunst als Kapitalanlage - Das ewige Thema

    Die Frage, ob sich Kunst als Kapitalanlage eignet, wird immer wieder aufs Neue gestellt. Als nun Maurizio Cattelans Skulptur einer goldene Toilette auf einer Auktion gerade einmal zum aktuellen Goldkurs verkauft wurde, sahen manche darin einen Beweis, dass Kunst nicht als Asset Klasse gesehen werden kann. Doch lässt sich diese Frage anhand eines einzigen Auktionsergebnis überhaupt beantworten? Wie war die Preis- und Marktentwicklung der vergangenen Jahrzehnte generell? Kann man mit Kunst verlässlich Rendite erzielen? Ist da, wo viel Licht ist, auch viel Schatten?

  11. 36

    Wehe wenn der Sammler wieder verkauft ...

    In dieser Folge geht es um das Spannungsverhältnis Künstler/Galerie zu den Aktivitäten von Sammlern als Wiederverkäufer. Wenn Werke in Auktionen auftauchen, sind Künstler und deren Galerien oft wenig begeistert. Da wird das eigene Werk zur Konkurrenz und wenn es zu niedrig oder gar nicht verkauft wird - was heißt das für seinen Markt und seine Reputation? Die Reaktionen von Künstler reichen von Enttäuschung bis Empörung. Ihr Fokus liegt auf dem Eigeninteresse und den Risiken. Aber übersehen sie nicht auch Chancen, die der Zweitmarkt für die bietet?

  12. 35

    Leben nach dem Tod - Damien Hirsts Idee vom ewigen Künstler

    Mit dem Tod eines Künstlers endet auch sein künstlerisches Wirken. Erben bringen zwar hier und da posthume Grafiken oder Objekte auf den Markt, sie sind aber mehr Merchandising Produkt, denn originäres Schaffen. Gibt es eine Möglichkeit für Künstler, auch nach ihrem Tod genuinen Output zu liefern und so aktiv am Kunstbetrieb teilzunehmen? Der Künstler Damien Hirst hat hierzu nun eine Idee und will zu Lebzeiten ein "Leben nach dem Tod" Produktionsmodell initiieren, das ihn 200 Jahre nach seinem Tod als praktizierender Künstler im Gespräch bleiben lassen soll.

  13. 34

    Aktien auf Kunstwerke - Was soll das?

    Immer mal wieder drängen Anbieter auf den Kunstmarkt, die Fondsbeteiligungen oder Aktienanteile an Kunstwerken anbieten. Doch was ist von solchen Geschäftskonzepten zu halten? Tragen sie wirklich zur Demokratisierung des Kunstmarktes bei - so deren Eigenwerbung - oder sind sie schlichtweg mehr Fantasie denn tragfähiges Geschäftsmodell?

  14. 33

    KI Gutachter - Besser als menschlicher Sachverstand?

    Mit Hilfe von KI Programmen sollen Fälschungen erkannt und Fehlzuschreibungen entlarvt werden. Doch was taugen solche KI Programme? Wie entsteht ihre Intelligenz und worauf basiert ihre Wissen ? Sind sie objektiver und besser als menschliche Gutachter?

  15. 32

    Mailand - Neuer Kunst Hot Spot in Europa?

    Hat Mailand das Zeug dazu, neuer Kunst Hot Spot in Europa zu werden? Nachdem Italien die Umsatzsteuer auf Kunst gesenkt hat und die Galerie Ropac dort gerade eine Niederlassung eröffnet hat, lohnt es sich die italienische Metropole einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Allora, andiamo a Milano.

  16. 31

    Ist das Kunst oder kann das weg? Vol. 2

    Weil Kunstwerke nicht als Kunst erkannt werden, sondern für Abfall oder Schmierereien gehalten werden, landen immer wieder welche im Müll oder werden anderweitig entsorgt. In Teil 2 dieser Serie geht es unter anderem um das ewige Thema Graffiti, das teuerste ungemachte Bett der Kunstgeschichte, übereifrige Reinigungskräfte und die Mutter aller "Ist das Kunst oder kann das Weg" Fälle von Jospeh Beuys.

  17. 30

    Cancel Culture - Angriff auf die Kunst- und Meinungsfreiheit

    Mit Verweis auf Sexismus oder kulturelle Aneignung, werden Bilder aus Ausstellungen verbannt, Skulpturen aus Foyers entfernt und sogar die Zerstörung von Kunstwerken gefordert. Solche Forderungen kommen nicht nur von außen, auch innerhalb des Kunstbetriebes selbst schreitet die Intoleranz voran. Derartige Aktionen stellen am Ende nichts anderes dar, als Angriffe auf die Kunst- und Meinungsfreiheit.

  18. 29

    Die Galerie - Luftschloss oder Geschäftsmodell?

    Gerade haben wieder zwei renommierte Galerien ihr Ende verkündet. Mit schonungsloser Offenheit rechnen sie mit dem System und dem Geschäftsmodell ab: Mehr Ausstellungen, mehr Messen, mehr Künstler - höher, schneller, weiter - es funktioniert am Ende nicht, die Kosten sind zu hoch. Hoffnung als Treibstoff alleine reicht eben nicht aus. Was sagt das über das Geschäftsmodell Galerie aus? Was können andere davon lernen?

  19. 28

    Leipziger Schule, Karriere, Gender Pay Gap

    Mit der Malerin Miriam Vlaming spreche ich über die Neue Leipziger Schule - ist Teil dieser Bewegung zu sein Fluch oder Segen?, über Karriereplanung bis hin zur viel diskutierten Gender Pay Gap im Kunstbetrieb.

  20. 27

    $ 410 Millionen für immaterielle Schäden an Kunstwerken?

    In den USA verklagt ein Sammler Versicherungen auf Schadenersatz, weil Werke aufgrund eines Feuers in seinem Haus immaterielle Schäden erlitten hätten. Obwohl physisch keine Schäden sichtbar, verlangt er $ 410 Millionen, weil durch das Ereignis der "oomph" Faktor der Bilder abhanden gekommen sei. Doch die Frage ist: Gibt es überhaupt immaterielle Schäden an Kunstwerken und wie wären diese zu beziffern?

  21. 26

    Kunst x Mode - Was bringt's ?

    Ob Louis Vuitton, Hermes oder Dior - Kooperationen zwischen Kunst und Mode sind schon lange en Vogue. Jetzt ist das Auktionshaus Sotheby's eine Kollaboration mit dem Modelabel Frame eingegangen. Zu sehen ist auf den Kleidungsstücken aber nicht einmal mehrt Kunst, sondern nur der Unternehmensname Sotheby's. Was bringen solche Projekte ? Und trifft hier wirklich Kunst auf Mode oder geht es nur um Lizenzen und Marketing?

  22. 25

    Preise & Prozente - Die Stunde der Käufer ?

    Allerorts spricht die Kunstwelt zur Zeit davon, dass der Markt aktuell ein Käufermarkt sei. Der Branche schwächelt, Umsätze sinken und Preise seien zu hoch. Was aber genau bedeutet Käufermarkt ? Woran macht sich das fest ? Was heißt das für Galerien und Künstler - wie können sie reagieren ? Um solche und andere Fragen geht es in dieser Folge von Kunst Radar.

  23. 24

    Verträge erleichtern das Leben !

    In kaum einer anderen Geschäftspartnerschaft wird so oft auf schriftliche Verträge verzichtet, wie zwischen Künstlern und Galerien. Unangenehme Auseinandersetzungen sind damit vorprogrammiert, die Verunsicherung dann oft groß. Warum das nicht sein muss und weshalb Verträge gerade kein Ausdruck von Misstrauen, sondern von gegenseitigem Respekt sind, warum sie das Leben erleichtern und welche Punkte vor einer Zusammenarbeit unbedingt geregelt werden sollten - um solche und andere Fragen geht es in in dieser Folge von Kunst Radar.

  24. 23

    Junge Kunst - Risiken schneller Erfolge auf dem secondary market

    Die New Yorker Frühjahrsauktionen haben gezeigt, dass sich der Markt für junge Kunst spürbar abgekühlt hat. Während in den vergangenen Jahren ultra contemporary art auf dem Auktionsmarkt sehr präsent war, hat sich der Fokus auf "late career artist" verlagert. Warum darin für junge Künstler auch eine Chance liegen kann und weshalb schnelle Präsenz auf dem secondary market für eine Karriere sogar schädlich sein kann, wird in dieser Folge besprochen.

  25. 22

    Die Biografie eines Kunstwerks - wichtiger wertbildender Faktor

    Die Biografie eines Kunstwerks ist wichtiger denn je. Dazu gehören Eigentumsverhältnisse und die Vita eines Werks. Eine lückenlose Besitzkette vermittelt Sicherheit und schützt alle Marktteilnehmer. Präsenz in Museumsausstellungen, namhaften Privatsammlungen und Publikationen unterstreichen die Relevanz eines Werks, was vom Markt als wertbildender Faktor quittiert wird.

  26. 21

    Online Auktionen - wie sie funktionieren, warum sie sich lohnen

    Online Kunstauktionen sind heute eine Selbstverständlichkeit. Was macht sie so attraktiv, was sind die Vorteile und wie funktionieren sie? Was müssen Käufer und Verkäufer wissen? Diese und andere Fragen beantwortet Katrin Stangenberg vom Kölner Auktionshaus van Ham.

  27. 20

    Art Basel: Jede Galerie will rein, eine steigt jetzt aus

    Die Art Basel ist die wichtigste Kunstmesse der Welt. Jede Galerie will Teil von ihr sein, alle wollen rein. Was aber, wenn eine Galerie nicht rein, sondern raus will ? Die Galerie Air de Paris hat ihre Teilnahme an der diesjährigen Art Basel in Basel zurückgezogen - aus Unmut über ihren Standplatz. Was, wenn das Schule macht? Warum ist diese Meldung so spannend für das Messegeschäft und den Kunstmarkt ? Diese und andere Fragen werden in dieser Folge besprochen.

  28. 19

    Zur Lage und Entwicklung des internationalen Kunstmarktes

    Der jährliche Art Basel und UBS Art Market Report liefert Zahlen und Fakten über den aktuellen Zustand des Kunstmarkts. In dieser Folge werden die wichtigsten Punkte besprochen und kommentiert. Wo sind die größten Kunstmärkte und in welchen Preissegmenten werden die meisten Umsätze generiert ? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer ? Gibt es Überraschungen und wie sind die Aussichten ?

  29. 18

    Figurative Malerei - Eine Bestandsaufnahme

    Malerei wurde nicht nur ein Mal totgesagt. Gerade figurative Malerei steht oft in der Kritik, zu flach zu sein. Trotzdem überlebt sie Jahrhunderte und jeden Trend. Mit dem britischen Maler Christopher Winter spreche ich über Kritik an ihr und darüber, warum sie nie wirklich out und beim Publikum besonders beliebt ist und Sammler bereit sind, Rekordsummen dafür zu bezahlen.

  30. 17

    Gestische Abstraktion - gestrig oder brandaktuell ?

    Gestische Abstraktion hatte ihren Urknall nach dem zweiten Weltkrieg: In den USA mit dem abstrakten Expressionismus und in Deutschland mit der Informell. Alles schon sehr lange her. Ist diese Form der abstrakten Malerei daher nicht längstes auserzählt und passé ? Darüber, ob und warum sie stets aktuell ist und in was sich zeitgenössische Abstraktion zu vergangener unterscheidet, spreche ich mit dem Düsseldorfer Maler Jan Holthoff.

  31. 16

    KI Kunst - Unlautere Konkurenz für menschliche Kunst ?

    Mehrere tausend Künstler forderten jüngst das Auktionshaus Christie's auf, eine Auktion abzusagen, in der ausschließlich KI generierte Kunst angeboten wird. KI Kunst beute menschliche Künstler aus, da die benutzte KI ungefragt mit ihren Werken trainiert werde, lautet der Vorwurf. Ist diese Aufregung gerechtfertigt? Ist das menschlich gewachsene Gedächtnis anders zu bewerten, als der künstlich erzeugte Brainpool einer KI ? Oder ist die Sachlage am Ende nicht sogar die gleiche ? Und wie ist die Rechtslage ? Diesen und anderen Aspekten geht die heutige Folge nach.

  32. 15

    Künstler Estates - Mächtige Institutionen mit Tücken

    Künstler Estates sind für den Kunstbetrieb wichtig. Sie pflegen und Fördern den künstlerischen Nachlass und bewahren so dessen Erbe. Sie entscheiden aber auch darüber, ob ein Werk echt ist oder nicht. Damit beeinflussen sie unmittelbar den wirtschaftlichen Wert eines Werkes und dessen Handelbarkeit. Wie sich das in der Praxis auswirken kann, ob und wann Zweifel angebracht sein können und wo sich die Schwachstellen von Estates befinden - solche und andere Aspekte werden in dieser Folge besprochen.

  33. 14

    Druckgrafik - unterschätztes Medium

    Die Druckgrafik ist Jahrhunderte alt. Dennoch wird sie als künstlerisches Medium nach wie vor unterschätzt. Warum Druckgrafik künstlerisch höchst anspruchs- und qualitätsvoll und für den Kunstmarkt relevant ist, spreche ich mit Nora Vogel, Mitbegründerin der Galerie Friday Bird, die sich der Druckgrafik verschrieben hat.

  34. 13

    Kuratoren - Welche Rolle übernehmen sie im Kunstbetrieb ?

    Im Kunstbetrieb ist der Begriff des Kurators omnipräsent. Doch was machen Kuratoren überhaupt ? Wie arbeiten sie, wie gehen sie vor und was sind ihre Herausforderungen ? Über diese und andere Fragen spreche ich mit der Kuratorin, Schreiberin und Galeristin für Druckgrafik Nicola Petek.

  35. 12

    Fälschung gekauft - was tun ?

    Wenn man über den Kunstmarkt spricht, kommt man früher oder später um ein Thema nicht herum: Fälschungen. Doch was kann man tun, wenn man eine Fälschung gekauft hat und wie kann man das Risiko minimieren, einer solchen aufzusitzen?

  36. 11

    Alte Kunst für junge Sammler ?

    Kunsthändler und Auktionshäuser nehmen junge Sammler für alte Kunst ins Visier, weil sie in ihnen eine neue Zielgruppe ausgemacht haben. Mit der Schauspielerin Julia Obst ("Die Fallers") spreche ich über ihr Faible für alte Kunst, was sie an der zeitgenössischen Kunst stört und weshalb Instagram eine ideale Plattform ist, junge Menschen mit alter Kunst zusammenbringen.

  37. 10

    KI - Gutachterin der Zukunft ?

    Ende November kamen in einem Schweizer Auktionshaus drei Arbeiten zum Aufruf, deren Authentizität mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ermittelt wurde. Ist KI die Gutachterin der Zukunft ? Was unterscheidet sie von menschlichen Gutachten, worin liegen die Vor- und Nachteile von beiden? Diesen und anderen Fragen wird in dieser Folge von Kunst Radar nachgegangen.

  38. 9

    Fotokunst. Eine Bestandsaufnahme.

    Im Gespräch mit dem Düsseldorfer Fotokünstler Andreas Gefeller gehe ich der Frage nach, wo die zeitgenössische Fotokunst innerhalb des Kunstmarktes heute steht. Worin liegt der Unterschied zwischen Fotografie und Fotokunst, was hat sich seit dem Foto-Boom der 00-Jahre verändert, wann ist bei sogenannter Auflagenkunst ein Abzug noch ein Original - diese und andere Fragen stehen zur Diskussion.

  39. 8

    Sammlungs- und Provenienzforschung: Nutzen und Notwendigkeit

    Die Sammlungs- und Provenienzforscherein Jana Noritsch erläutert, was ihre Arbeit ausmacht, wo sich Grenzen auftun und weshalb sie nicht nur Museen und Institutionen betrifft, sondern gerade auch für den Kunsthandel wichtiger, denn je ist. Außerdem blickt sie in die Zukunft und beschreibt, wie KI die Forschungsarbeit bereichern könnte.

  40. 7

    Panoramafreiheit von Kunstwerken. Was ist erlaubt und was nicht?

    Der Bundesgerichtshof hat jüngst entschieden, dass Drohnenaufnahmnen von Kunstwerken, die sich im öffentlichen Raum befinden, nicht der Panoramafreiheit unterfallen. Demnach sei deren freie kommerzielle Nutzung auch nicht gestattet. Doch was bedeutet Panoramafreiheit von Kunstwerken überhaupt? Wann dürfen (Foto-/Film-) Aufnahmen von ihnen ohne Zustimmung des Urhebers verwertet werden und wann nicht?

  41. 6

    Louvre&Co. auf Filial-Kurs - Und in Deutschland schaut man tatenlos zu

    In dieser Folge spricht der Autor darüber, dass Deutschland nicht nur droht im Wirtschaftswettbewerb abgehängt zu werden, sondern auch als Kulturnation. Denn hierzulande schaut man tatenlos zu, wie sich internationale Museen lukrative Kooperationen sichern und den globalen Filialmarkt unter sich aufteilen. Dabei geht den hiesigen Ausstellungshäusern nicht nur viel Geld und Gestaltungsmöglichkeiten verloren. Es wird auch übersehen, welche Bedeutung solche Kooperationen für die Pflege internationaler und wirtschaftlicher Beziehungen hat. Dabei hätten hierzulande Museen allemal das Zeug dazu, mit Louvre, Centre Pompidou und Guggenheim mitzuhalten.

  42. 5

    Alles Banane?

    Der Künstler Maurizio Cattelan hat eine Banane und ein Stück Klebeband zum Kunstwerk erklärt. Es trägt den Titel "Comedian". Auf der Kunstmesse Art Basel Miami Beach wurde es 2019 für $ 120.000,- verkauft. Als dort ein Besucher vor aller Augen die mittels Klebeband an einer Wand befestigte Banane abnahm und aufaß, berichteten die Medien lautstark darüber. Am 20. November kommt ein "Comedian" in einer Auktion bei Sotheby's in New York zum Aufruf: Schätzpreis $ 1 - 1,5 Millionen. Was ist davon zu halten? Ein Kommentar des Autors auf das aktuelle Medienecho.

  43. 4

    Ist das Kunst oder kann das weg?

    Es kommt immer wieder vor, dass Kunst nicht als Kunst erkannt wird, deshalb auf dem Müll landet oder sogar vernichtet wird. Alleine dieses Jahr hat es schon drei Kunstwerke getroffen. Der Autor hat sich daraufhin an die Recherche gemacht und war erstaunt, wie viele Werke in den vergangenen Jahrzehnten daran glauben mussten - derart viele, dass es für mehrere Folgen von Kunst Radar reicht. In dieser Ausgabe geht es unter anderem um Bierdosen, ein gelöstes Kreuzworträtsel, einen Wachmann, der selbst Künstler werden wollte und zwei Kirchen als Tatort. Außerdem erzählt der Autor, wie er selbst einmal in die Falle tappte.

  44. 3

    Von Beruf Künstler. Was heißt das eigentlich?

    Im Gespräch mit der Düsseldorfer Künstlerin Birgit Jensen geht der Autor der Frage nach, was es eigentlich heißt, von Beruf Künstler zu sein. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Künstlers aus? Wie plant man seine Karriere? Inwieweit muss man auch Unternehmer sein und wie beeinflusst die Digitalisierung die künstlerische Arbeit? Diese und andere Fragen warten in der heutigen Folge auf Antworten.

  45. 2

    Ran an die Kunst. Keine Angst vor Schwellenangst.

    Kunst Radar. Der Podcast über den Kunstmarkt. In dieser Folge geht es darum, dass und warum es keinen Grund für Schwellenangst gegenüber dem Kunstmarkt gibt. Der Autor erzählt aus eigener Erfahrung, wie er zur Kunst gekommen ist, dass und wie jeder am Kunstmarkt teilnehmen kann, der sich bislang nicht getraut hat und warum man vor einem Galeriebesuch keine Scheu zu haben braucht.

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Der Podcast über den Kunstmarkt.Meinungen, Geschichten, Hintergründe, Einblicke, Analysen und Wissenswertes über den Kunstmarkt. Kontakt:Dirk Lehr Michaelkirchplatz 4 10179 Berlin [email protected]

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