Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

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Lesedusche. Klassiker erfrischend anders

Ob aus Literatur, Kunst oder Philosophie: auf lesedusche.de verschaffen wir klassischen Texten Gehör! In unserem Podcast widmen wir (Ulrike und Dirk) uns mit Hilfe spannender Momentaufnahmen ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und teilen mit euch Originaltexte, die wir als besonders anregend empfinden.💛▶ Du möchtest uns unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen👍▶ Alle registrierten Lesedusche-Hörerrinnen und Hörer erhalten einmal monatlich KOSTENLOSE HÖRBÜCHER 👂 zu den neuesten Podcast-Episoden und Überraschungsgedichte per E-Mail zugeschickt – völlig kostenlos. Melde dich gleich hier dafür an: https://lesedusche.de/fe/registrieren oder folge uns hier: https://whatsapp.com/channel/0029VaDLPgmHFxP8Wo1t692E 

  1. 218

    Madame de Tencin erobert heimlich die Macht in Paris

    "Daher das rege, geistige Leben, das Ideen- und Wortgefecht im Salon, dem diese Frau ihre Seele einhauchte [...]", so begeistert schrieben die Brüder Goncourt über Claudine Alexandrine Guérin, Marquise de Tencin (1682-1749), die intelligente Herrscherin der "Hauptstätte des Geistes" in den Jahren vor 1750. Hier konnte man Montesquieu, Fontenelle und Marivaux begegnen, aber auch der jungen Jeanne-Antoinette Poisson (der späteren Madame de Pompadour). Diese Laufbahn hätte sie sich selbst wohl kaum erträumt, als sie 1698 in Montfleury bei Grenoble das Ordensgelübte ablegte. Wie konnte sie 20 Jahre später in die höchsten Kreise Frankreichs aufsteigen? Und welche Rolle spielte sie bei der Entwicklung der europäischen Salonkultur? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=opMB5MP4ZWU&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  2. 217

    Der Geisterseher: Friedrich Schillers ungeliebter Bestseller

    "Dem verfluchten Geisterseher kann ich bis diese Stunde kein Interesse abgewinnen; welcher Dämon hat mir ihn eingegeben!" beklagt sich Friedrich Schiller (1759-1805) Anfang März 1788 gegenüber seinem Freund Christian Gottfried Körner (1756-1831). Dabei waren Rezensenten und Publikum ganz begeistert von diesem (einzigen) Romanversuch des Dichters, den er im Sommer 1786 in Dresden zu schreiben begann. Offenbar hatte Schiller das große öffentliche Interesse an okkulten Praktiken in den gehobenen Kreisen genau getroffen, obwohl er persönlich überhaupt nichts davon hielt. Wer oder was inspirierte ihn dazu? Und welche Auswirkungen hatte dieses Projekt auf ihn selbst, einem bei seiner Ankunft in Leipzig im April 1785 krisengeschüttelten, "blonden, blauäugigen schüchternen jungen Mann, dem die Thränen in den Augen standen und der kaum wagte uns anzureden" (Erinnerung von Minna Körner). Darüber sprechen wir in dieser Episode! 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=8STMnZxqKLc&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  3. 216

    Abaelard & Heloise: Echte Liebesgeschichte oder Legende?

    "Was Dich zu mir getrieben, es war wohl mehr Leidenschaft als Freundschaft", beklagte sich Heloisa (1095-1163) bei ihrem einstigen Geliebten und Ehemann, Petrus Abaelard (1079-1142). Beide, inzwischen als Äbtissin und Abt für verschiedene Klöster zuständig, reflektierten in acht später berühmt gewordenen Briefen sehr intensiv über ihre rund 15 Jahre zurückliegende, intensive Liebesbeziehung. Diese endete dramatisch: Abaelard, der berühmteste Gelehrte seiner Zeit, wurde wie ein gemeiner Verbrecher verstümmelt. Wir beleuchten in dieser Episode nicht nur die Phasen und Hintergründe dieser ungewöhnlichen Beziehung, sondern auch die unkonventionellen Motivationen beider, die sich aus den schriftlichen Aufzeichnungen herauskristallisieren. Nach Abschluss ihres Lebens wurden beide in einer gemeinsamen Grabstätte wiedervereint: "Einst durch die Studien, die Begabung, die Liebe, und - nach unheilvoller Heirat - die Reue, jetzt durch ewige Glückseligkeit - so hoffen wir - verbunden". 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=fY1Rx-MOYIo&list=PL1_Um4fvUj6rNa71qUaiq_9L2UPDqBnww

  4. 215

    Franziska zu Reventlow, der Monte Verità und die Vegetarier

    "[...] aber ich war wenigstens beruhigt, daß es kein Vegetarier mit langen Locken war, davon gibt es hier böse Exemplare.", stellte Franziska Gräfin zu Reventlow (1871-1918) Anfang 1911 fest. Kurz zuvor in Ascona angekommen, hatte sie bewusst darauf verzichtet, sich den Reformern auf dem Monte Verità anzuschließen - obwohl sie gegenüber der freigeistigen, anarchistischen Aufbruchstimmung der Jahre um 1900 durchaus aufgeschlossen war. Was hielt sie vom Mitmachen ab? Hatten sie die anstrengenden Jahre in der Schwabinger Bohème desillusioniert? Hierüber sprechen wir in dieser Episode unter Hinzunahme der interessanten Beobachtungen von Erich Mühsam (1878-1934), der selbst einige Zeit in der Gemeinschaft auf dem Monte Verità verbrachte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=t05BHw8eb8s&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  5. 214

    Aphra Behn und John Wilmot feiern die individuelle Freiheit

    Heute reisen wir ins London der 1670er Jahre. Die Stadt hat schwere Jahre hinter sich: 1665 raffte die Pest ein Viertel der Bevölkerung hin, 1666 folgte der große Stadtbrand und 1667 der Angriff der Niederländer. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen steht diese Zeit ganz im Zeichen eines unbändigen individuellen Freiheitsdrangs, vom "Merry King" Karl II. (1660-1685) durchaus gern gesehen. In der aufblühenden Theaterszene treffen zwei Ausnahmetalente aufeinander: Aphra Behn (1640-1689) und John Wilmot, 2. Earl von Rochester (1647-1680). Wir betrachten das Schaffen dieser beiden Provokateure, die in ihren unzeitgemäßen Werken die althergebrachte Ordnung aufs Korn nahmen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=PPfFUNSC2Q8&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  6. 213

    Stress in Versailles: Liselotte, der Bankier und das liebe Geld

    "Ich bin so müde von nichts als Millionen und Actionen zu hören" klagte Liselotte von der Pfalz Ende November 1719 in einem ihrer Briefe. Keine fünf Jahre nach dem Tod des "Sonnenkönigs" Ludwig XIV. (1638-1715) geschieht etwas Ungeheuerliches in seinem Reich: ein ungeahnter, vom Finanzgenie John Law (1671-1729) und Liselottes Sohn Philippe d'Orléans (1674-1723) initiierter Börsenhype nimmt seinen Lauf. Alle, die es sich irgendwie leisten können, wollen dabei sein, als die Aktienkurse immer weiter steigen... Was Liselotte von diesem Spektakel hielt, welche Beobachtungen sie machen konnte und wie die Sache ausging, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=T_HZbROhlk4&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  7. 212

    Margarete von Navarra schreibt das Heptameron

    "Ich kann mir auch gar nicht erklären, woher das Mädchen die Kühnheit herbezogen hat", wunderte sich Margarete von Navarra (1492-1549) in einem Brief an ihren Bruder, König Franz I., über die strikte Weigerung ihrer eigenen 12jährigen Tochter Johanna (1528-1572), eine für sie arrangierte, rein politisch motivierte Ehe einzugehen. Aber war sie wirklich so entrüstet über diesen Skandal im Sommer 1540, oder stimmte sie Johanna insgeheim sogar zu? Schließlich reifte in den kommenden Jahren der verwegene Plan in ihr, Boccaccios "Decamerone" eine auf eigenen Erfahrungen fußende Novellensammlung gegenüberzustellen, in der es vor allem um eines ging: den Traum vom ungezwungenen Umgang von Mann und Frau, losgelöst von den starren Maßregeln und mit einer Prise derbem Humor gewürzt. Begleitet mit uns Margarete auf ihrem Weg von der angepassten Schwester des Königs zur selbstbewussten Autorin des "Heptameron". 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=Wibw8D0xfEk&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  8. 211

    Friedrich Hölderlin trifft auf Susette Gontard alias Diotima

    "Es giebt ein Wesen auf der Welt, woran mein Geist Jahrtausende verweilen kann", jubiliert Friedrich Hölderlin (1770-1843) im Juli 1796 an einen Freund. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits in Susette Gontard (1769-1802) verliebt, deren Sohn Henry er seit einem halben Jahr als Hofmeister unterrichtete. Beide erlebten kurz darauf den schönsten Sommer ihres Lebens, und Hölderlin ließ die frischen Sinneseindrücke in sein Hauptwerk "Hyperion" einfließen. In dieser Episode sprechen wir über das Schicksal dieses letztendlich unglücklichen Liebespaars und das Zusammenspiel von persönlicher Freiheit, Poesie und Philosophie in den wilden Jahren der frühen Romantik. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=cHAJd7cIQfg&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  9. 210

    Marie-Antoinettes Kammerfrau Mme. Campan erinnert sich

    "Die alte Schwätzerin Madame Campan erzählt in ihren bald honigsüßen, bald tränennassen Memoiren (...)" polterte Stefan Zweig, um dann aber doch gern auf die dort auffindbaren Informationen zurückzugreifen. Und Goethe las sie ebenfalls mit großem Interesse: die im Todesjahr von Henriette Campan (1752-1822) veröffentlichten Erinnerungen an ihre Zeit als Kammerfrau Marie-Antoinettes (1755-1793). Sie enthalten eine Fülle von Details sowohl zum täglichen Hofleben als auch zu den großen, zunehmend brutalen Umwälzungen ab 1789. Neben dem Weg einer jungen, bürgerlichen Frau in eine so verantwortungsvolle Stellung interessierte uns vor allem die Entstehung ihrer Memoiren. War das überhaupt möglich: nach mehr als 30 Jahren so detaillierte Erinnerungen zu Papier zu bringen? Oder half ein Ghostwriter nach, der einen sehr guten Überblick über die Quellenlage zur Revolution hatte? Deine Meinung interessiert uns! 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=DHoPOKU2Rl4&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  10. 209

    Wilhelm Hauff und seine Märchen als Kinderbücher in DDR und BRD

    "Wie ein Wunderthier haben sie mich aufgesucht, angestaunt, bewundert." schrieb ein sichtlich stolzer Wilhelm Hauff (1802-1827) im Jahr 1826. Heute aber werden "Hauffs Märchen" fast immer an zweiter Stelle genannt nach der großen Sammlung der Brüder Grimm. Und was gehört überhaupt dazu? Ach ja ... "Das Kalte Herz". Und: "Der kleine Muck". Und der "Zwerg Nase". Aber "Das Wirtshaus im Spessart" doch auch, oder? Uns interessierte, wie diese bunte Mischung zustande kam. Wie konnte Hauff in seiner kurzen Lebenszeit so viel schreiben, und warum verblasste im 20. Jahrhundert die Erinnerung an ihn? Um diesen Fragen nachzugehen, verglichen Ulrike und ich die beiden Buchausgaben unserer Kindheit (BRD / DDR) und stießen dabei auf interessante Unterschiede ... 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=DTW2ASZAHwM&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  11. 208

    So tafelte Kaiser Franz Joseph I. an Weihnachten 1913

    Weihnachten 1913 in der Donaumonarchie. Überall gärt es, doch am Hof in Wien scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der inzwischen 83jährige Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916) versucht mit gewohnt strenger Arbeitsdisziplin, den vielfältigen Herausforderungen in seinem Riesenreich gerecht zu werden. Feste wie Weihnachten waren da eher lästige Pflichtveranstaltungen - oder? Wie lief das Weihnachtsfest konkret ab, wer wurde eingeladen und was gab es zu essen? Wir versuchen, unter Zuhilfenahme des legendären "Schönbrunner Menübuchs" ein wenig hinter die Kulissen zu schauen und die Stimmung so kurz vor der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" einzufangen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Buchtipp 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=5WhidzpSIMA&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  12. 207

    Jane Austen läuft sich warm für "Stolz und Vorurteil" (in ihren Jugendwerken)

    "Jane ist versponnen und affektiert", so beschreibt eine Verwandte die 12-jährige Jane Austen (1775-1817). Mag sein, aber zu diesem Zeitpunkt schrieb der auch noch als "durchaus nicht hübsch" bezeichnete Teenager bereits außergewöhnliche Texte, die an den gemeinsamen Leseabenden ihrer Familie vorgetragen wurden. Die drei Notizbücher, die sie bis 1793 füllte und die bis ins 20. Jahrhundert unter Verschluss blieben, machten uns neugierig: Unter welchen Bedingungen schrieb die junge Jane Austen? Wofür interessierte sie sich? Und waren hier schon Ansätze ihrer großen Romane wie "Stolz und Vorurteil" zu erkennen? Darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Bonus 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=QIYoITS4DPk&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  13. 206

    Mary Wortley Montagu: Eine abenteuerliche Reise in Briefen

    Großbritannien, Anfang 1716. König Georg I., selbst noch nicht lange auf dem Thron, entsendet einen neuen Botschafter nach Konstantinopel: Edward Wortley Montagu. Mit dabei: seine Ehefrau Lady Mary Wortley Montagu (1689-1762) und deren kleiner Sohn. Sie saugt alle Eindrücke förmlich auf, lernt sehr viel (z.B. über eine frühe Form der Pockenimpfung) und berichtet in ihren ausführlichen "Briefen aus dem Orient" sowohl über die Reise quer durch Europa als auch über das Leben im Zentrum des osmanischen Reichs. In unserer Episode sprechen wir über ihre oft völlig neuartigen Beobachtungen und die Wirkung, die sie damit in ihrer Heimat erzielen wollte. P.S.: Das im Video integrierte Gemälde "Das türkische Bad" von Dominique Ingres beruht übrigens auf einer der ganz besonderen Begegnungen Lady Marys, über die wir natürlich auch sprechen. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Querverweisen zu ähnlichen Themen 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=NXix1bJ9Y9M&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  14. 205

    Lou Andreas-Salomé studiert bei Sigmund Freud ... Psychoanalyse

    "Freud sagte nicht viel zum Schlußwort und vergab allen ihre Langeweile." notierte Lou Andreas-Salomé (1861-1937) am 6. November 1912 in ihrem Tagebuch, das sie während ihres mehrmonatigen Studienaufenthalts in Wien führte. Hier wollte sie bei niemand Geringerem als Sigmund Freud (1856-1939) alles über das noch ganz neue Fach der Psychoanalyse lernen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es bei den Veranstaltungen konkret zuging, ob sich die Schülerin mit ihrem Lehrer vertrug und was Rainer Maria Rilke mit dem Thema zu tun hatte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Buchtipp 😍auf https://www.youtube.com/@Lesedusche https://www.youtube.com/watch?v=0kgPk5RPuLw&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  15. 204

    Christine de Pizan entwirft die Stadt der Frauen

    "Mit großem Gefallen, äußerst wohlwollend und gnädig, sah man sich meine Bücher an und nahm sie freudig in Empfang [...] als etwas völlig Neues, da sie von einer Frau verfasst waren." Man spürt den Stolz, den Christine de Pizan (ca.1364-ca.1430) beim Verfassen dieser Zeilen empfunden haben muss. Wir befinden uns im Jahre 1405, mitten in einer düsteren Zeit voller Katastrophen: die Pest, ständige Kriege und Missernten treiben die Menschen entweder in den Tod oder in die Verzweiflung. Zugleich ergeben sich neue Chancen, darunter auch für Frauen wie Christine. Begebt euch mit uns auf die Spuren dieser mutigen Frau, die für ihre Familie kämpfte und als eine der ersten vom Schreiben leben konnte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Buchtipps zu Christine de Pizan 😍 https://www.youtube.com/watch?v=BbogNk0Pidw&list=PL1_Um4fvUj6rNa71qUaiq_9L2UPDqBnww

  16. 203

    Giacomo Casanova verzaubert die Marquise d'Urfé

    Er war fast 1,90 Meter groß, mit braunem Teint und schönen Augen, stets exquisit gekleidet und von vorzüglichen Manieren: Giacomo Casanova (1725-1798). Seinem Charme konnte sich 1757 auch Jeanne Marquise d'Urfé (1705-1775), eine der reichsten und wohl auch exzentrischsten Frauen Frankreichs, nicht entziehen. Aber es war keines der zahllosen Liebesabenteuer, die beide zusammenführte, sondern das gemeinsame Interesse an Magie und Zahlenmystik. Betrachten wir also diese eher unbekannte Seite des Mannes, dessen Name später zum Synonym für "Frauenheld" wurde, und die abenteuerliche Überlieferungsgeschichte seiner Memoiren. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Fürst von Lignes Bericht über Casanovas Lebensabend in Böhmen) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=b2e3z3o5MJo&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  17. 202

    Hans Christian Andersens aufregender Besuch bei Charles Dickens

    „Wir leiden sehr unter Andersen“, gestand Charles Dickens (1812-1870) am 10. Juli 1857 einer Bekannten. Der berühmte, wenn auch leicht exzentrische Besucher Hans Christian Andersen (1805-1875) hingegen schwärmte nach seiner Rückkehr von diesem „Höhepunkt in meinem Leben“. Was bei seinem fünfwöchigen England-Trip konkret geschah, und warum die beiden Bestsellerautoren trotz einiger Gemeinsamkeiten nicht zueinander fanden und danach nie wieder miteinander sprachen, darüber unterhalten wir uns in dieser Folge. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Andersens Bericht über seinen Besuch bei Dickens) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=xVQkmzVQsB4&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  18. 201

    Maria Theresia, ihre Kinder und die Macht der Briefe

    "Zähle auf meinen Beistand und meine ganze Zärtlichkeit, die nur mit meinem Leben enden kann." So beendete Maria Theresia von Österreich (1717-1780) im August 1767 ein langes Schreiben an ihre damals 15jährige Tochter Marie Caroline. Mit Instruktionen dieser Art versuchte Maria Theresia, alle ihre Kinder bestmöglich auf ihr späteres Leben vorzubereiten, also: im Sinne ihres dynastischen Selbstverständnisses. Warum es dabei oft sehr rau zur Sache ging, bei welchen Regelverstößen die Matriarchin überhaupt keinen Spaß verstand und wie die Kinder später darauf reagierten, darüber sprechen wir in dieser Folge. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Geheime Notizen von Maria Theresias Sohn Leopold über seine Familie) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=MW-0D2hh2Yo&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  19. 200

    Rilke, Marie von Thurn und Taxis und die Duineser Elegien

    "Das alte ... Schloß hat eine ganz starke Schale, aber innen verhältnismäßig viel Fruchtfleisch, in dem es sich ziemlich saftig wohnt", so beschreibt Rainer Maria Rilke (1875-1926) im Dezember 1911 seinen neuen Rückzugsort in Duino an der nördlichen Adria. Er kam hierher auf Einladung der Fürstin Marie von Thurn und Taxis (1855-1934), einer gut vernetzten Mäzenin, die er 1909 kennengelernt hatte. Ob ihm das Leben im winterlich einsamen Schloss Duino den erhofften Kreativitätsschub brachte, welche Rolle die Fürstin dabei spielte und was das Besondere an den "Duineser Elegien" ist, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=21gBN2s7RF8&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  20. 199

    Napoleons Briefe an seine große Liebe Joséphine (de Beauharnais)

    "Wenn ich Deine Liebe, Dein Herz, Deine anbetungswürdige Person verliere, verliere ich alles, was das Leben lieb und teuer macht!" Solche Gefühlsausbrüche hatten wir Napoleon Bonaparte (1769-1821) gar nicht zugetraut, bevor wir dessen Liebesbriefe an seine Joséphine genannte, erste Ehefrau und frühere de Beauharnais (1763-1814), lasen. Geradezu besessen von ihr, bombardierte der junge General sie abwechselnd mit sehnsüchtigen Liebesbeteuerungen oder Wutausbrüchen. Was sie in Paris im Jahr nach Ende der Schreckensherrschaft zusammenführte, und wie sich die zweifellos explosive Beziehung weiterentwickelte, darüber sprechen wir in dieser Episode unter Verwendung zeitgenössischer Memoiren. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Hörbuch aus Napoleons *Liebesbriefen*) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=rZ8UPADR9mQ&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  21. 198

    Nietzsche macht Urlaub bei Malwida von Meysenbug

    "Eine natürliche Würde ging von ihr aus, flößte den Leichtfertigsten, den höchsten Standesgenossen Achtung ein." erinnerte sich der Literaturnobelpreisträger Romain Rolland (1866-1944) an Malwida von Meysenbug (1816-1903). Heute eher unbekannt, wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts mit ihren "Memoiren einer Idealistin" zum leuchtenden Vorbild – nicht nur für Frauen. Warum? Und wie konnte sie selbst schwierige Geister wie Nietzsche an sich binden und ihnen Freiräume für deren kreatives Schaffen ermöglichen? Darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Hörbuch zu Malwidas *Memoiren einer Idealistin*) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=YEVb8DBZD70&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  22. 197

    Händel in London: Barockes Kraftpaket vs. Opern-Stars

    "Aber wer hätte gedacht, [...] daß es zwei singenden Damen einfallen könnte, einander die Frisuren zu zerstören," wunderte sich der Autor eines im Juli 1727 veröffentlichten Pamphlets zur Londoner Opernszene. Die tumultartigen Szenen während einer Aufführung in Anwesenheit der Kronprinzessin warfen ein schlechtes Licht auf die von Georg Friedrich Händel (1685-1759) geleitete Royal Academie of Music und verärgerten sogar König Georg I. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie es in der Welt der Barock-Oper zuging und ob der "tyrannische" Händel schlussendlich die sehr selbstbewussten Opern-Diven bändigen konnte. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Auf https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen findest du verschiedene Möglichkeiten 😍 ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus (Hörbuch aus Romain Rollands *Bildnis Händels*) 😍 https://www.youtube.com/watch?v=mm4hHmD4BKU&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  23. 196

    Michel de Montaigne trifft Marie de Gournay

    "Sie wohnt in meiner Zurückgezogenheit und Einsamkeit, wie ein besserer Theil meiner selbst." Im Jahr 1588, auf dem Höhepunkt der Hugenottenkriege, lernen sich Michel de Montaigne (1533-1592) und Marie de Gournay (1565-1645) in Paris kennen. Sie will den berühmten Verfasser der "Essais" unbedingt daten, und er ist nach dem Treffen so begeistert, dass er sie zur "Tochter im Geiste" erhebt und an seinen "Essais" mitarbeiten lässt. Dass daraus einige Verwirrung für die Nachwelt entsteht, können sie nicht ahnen ... Begebt euch mit uns auf die Spur dieser beiden ungewöhnlichen Literaten und ihrer geistigen Spaziergänge. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Auf https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen findest du verschiedene Möglichkeiten 😍 ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=2TrbiWL6OtM&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  24. 195

    Seneca sucht nach der Seelenruhe

    Ein ungeheures Verbrechen ereignete sich im Frühjahr 59: Kaiser Nero (37-68) ließ seine Mutter Agrippina (die Jüngere) ermorden! Ein Schock auch für Neros Berater Seneca (1-65): sein Plan, den Prinzen zum idealen Herrscher zu erziehen, war offensichtlich gescheitert. Höchste Zeit für Rückzugsgedanken und die Suche nach innerem Frieden. Warum uns sein berühmter Dialog "Von der Seelenruhe" noch heute zu mehr Gelassenheit verhelfen kann, darüber sprechen wir in dieser Episode. 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Auf https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen findest du verschiedene Möglichkeiten 😍 ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=kkGEOA5h3Zw&list=PL1_Um4fvUj6rNa71qUaiq_9L2UPDqBnww

  25. 194

    Wilhelmine von Bayreuth packt aus (in ihren Memoiren)

    "Die Kronprinzessin gebar am 3. Juli 1709 eine Prinzessin, die sehr ungnädig empfangen wurde, da alles leidenschaftlich einen Prinzen wünschte." So trat die spätere Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth (1709-1758) laut eigener Aussage ins Leben und erlebte eine rauhe Kindheit unter dem Regiment ihrer Eltern: Friedrich Wilhelm I. von Preußen und Sophie Dorothea. Die ungeschönte Darstellung des Hoflebens in ihren 1810 veröffentlichten Memoiren löste einen Skandal aus. Warum das so war und wie Wilhelmine dennoch zu einer selbstbewussten Fürstin werden konnte, darüber sprechen wir in dieser Episode. ▶ VIDEO mit Zusatzinfos: https://www.youtube.com/watch?v=67PmSWXivmo&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1 ▶ BONUS: Kostenloses Hörbuch mit unserer Auswahl aus Wilhelmines "Memoiren" (inkl. des Besuchs des Zaren): https://lesedusche.de/autoren/wilhelmine-von-bayreuth.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD

  26. 193

    Thomas Manns Wurzeln: Zwischen Brasilien und Lübeck

    "Ich stehe zwischen zwei Welten, bin in keiner daheim und habe es infolge dessen ein wenig schwer." Eine interessante Aussage, die Thomas Mann (1875-1955) Tonio Kröger, dem Protagonisten seiner gleichnamigen Novelle, in den Mund legte. Galt das auch für sein eigenes Leben? Und wenn ja: Könnte es mit seiner aus Brasilien stammenden Mutter, Julia da Silva-Bruhns (1851-1923), zusammenhängen? Diesen Fragen gehen wir in dieser Episode nach unter besonderer Berücksichtigung der familiären Wurzeln des Literatur-Nobelpreisträgers. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit unseren schönsten Auszügen aus "Tonio Kröger" von Thomas Mann: https://lesedusche.de/werke/thomas-mann/tonio-kroeger.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=zfDqi0etc9M&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  27. 192

    George Sand und Frédéric Chopin entdecken Mallorca

    "Dem Schweine habe ich es also zu verdanken, daß ich diese Insel besuchen konnte" - eine ungewöhnliche Erklärung für die erste touristische Reise nach Mallorca, die die Schriftstellerin George Sand (1804-1876) im Spätherbst 1838 gemeinsam mit ihren beiden Kindern und dem Komponisten Frédéric Chopin (1810-1849) unternahm. Nach der Lektüre ihres umfangreichen Reiseberichts sprechen wir über die Licht- und Schattenseiten des zukünftigen Urlaubsparadieses und das nicht ganz einfache Miteinander der Reisenden. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit von uns ausgewählten Passagen aus "Der Geschichte meines Lebens" von George Sand: https://lesedusche.de/werke/george-sand/geschichte-meines-lebens.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=NAHvf9RrXTY&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  28. 191

    Mode für Marie-Antoinette: Rose Bertin & Léonard Autie erobern Paris

    "Ja, weiße Federn, alles andere überlasse ich Euch... Erstaunen soll sie wecken, diese Coiffure, vor allem aber mir zu Gesichte stehen ...«. So lautete die Aufgabe, die Marie-Antoinette ihrem neuen "Starcoiffeur", Monsieur Léonard, stellte. Für die dazu passenden Kleiderentwürfe würde schon ihre persönliche Modeberaterin, Mademoiselle Rose Bertin, Sorge tragen. Wer waren diese beide Modegenies, die freien Zugang zur Königin hatten und innerhalb weniger Jahre einen atemberaubenden Wettlauf im Bereich der Pariser Mode entfachten? Welche Konsequenzen hatte das für die strenge Rangordnung am Hof? Und woher wissen wir das alles? Darüber sprechen wir in dieser Episode. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit ausgewählten Passagen aus Stefan Zweigs "Marie Antoinette": https://lesedusche.de/werke/stefan-zweig/marie-antoinette.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=zYJdsfSbYUs&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  29. 190

    Madame de Sévigné: Meisterin der Plauderei (nicht nur in Briefen)

    "Ohne es zu wollen oder zu beabsichtigen, hat sie sich so in die erste Reihe unserer Schriftsteller gestellt." Gemeint ist Madame de Sévigné (1626-1696), die sich "nur" mit ihren Briefen an ihre Tochter diese Bestnote des Literaturpapstes Saint-Beuve verdiente. Aber warum? Was war so einzigartig am Leben und Schreiben der Marquise? Begleitet uns ins Frankreich der frühen Regierungsjahre Ludwigs XIV., in eine Zeit des kulturellen Aufbruchs, bei dem die Frauen eine nicht unwesentliche Rolle spielten. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit ausgewählten Passagen aus Madame de Sévignés Plaudereien mit Madame de Grignan, ihrer Tochter: https://lesedusche.de/werke/madame-de-sevigne/briefe-sevigne.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=N-R6kfovKgI&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  30. 189

    Anna Amalia startet die Weimarer Klassik

    "Wäre ich überzeugt, daß Goethe zu diesen kriechenden Geschöpfen gehörte, [...] so würde ich die Erste sein gegen ihn aufzutreten." Mit diesem klaren Statement verteidigte Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach (1739-1807) im Mai 1776 die kürzlich erfolgte Aufnahme Johann Wolfgang Goethes in das "Geheime Consilium" - ein entscheidender Schritt hin zur "Weimarer Klassik"! Sprach aus ihr der Verstand oder oder eher das Gefühl? Wir sprechen in dieser Episode über die Gründe, die Anna Amalia zu so außerordentlichem Wohlwollen bewogen, und über die schöpferische Unruhe, die nach der Einladung des Literatur-Stars über die "philisterhafte" Stadt hereinbrach. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit Carl August Böttigers zum Teil drastischen Schilderungen des Aufbruchs in das "Weimarische Geniezeitalter": https://lesedusche.de/werke/karl-august-boettiger/literarische-zustaende-und-zeitgenossen.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=ev62vLh89ps&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  31. 188

    Kurt Tucholsky, Rheinsberg und die Frauen

    „Natürlich ist die Geschichte von »Rheinsberg« wahr. Auch die Claire existiert noch...", teilte Kurt Tucholsky im Dezember 1921 den Lesern der "Weltbühne" mit - offenbar selbst überrascht von dem großen Erfolg seines ersten, 1912 veröffentlichten Buches. Aber wie wäre es nach dem darin beschriebenen, zauberhaften Wochenendausflug weitergegangen? Hätte es das Studentenpärchen Claire und Wölfchen überhaupt längere Zeit miteinander ausgehalten? Diese Frage beantwortet uns der Autor ungewollt selbst mit seiner ganz eigenen Auffassung von Beziehungen... ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit ausgewählten Passagen aus der Erzählung "Rheinsberg": https://lesedusche.de/werke/kurt-tucholsky/rheinsberg.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=CX2EyDfCrtk&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  32. 187

    Marie-Antoinette: Verursachte sie die Revolution? (Stefan Zweig hilft uns)

    „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“ Dass Königin Marie-Antoinette (1755-1793) dieser "Ratschlag" an ihre hungernden Untertanen überhaupt zugetraut wurde, machte uns neugierig: Wer war diese Frau wirklich? Dekadentes Partygirl oder tragisches Opfer einer gezielten Hetzkampagne? Hilfestellung bei dieser kniffligen Frage leistete uns niemand Geringeres als Stefan Zweig (1881-1942), der sich in den krisengeschüttelten Jahren der Weltwirtschaftskrise intensiv ihrer Persönlichkeit widmete. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit ausgewählten Passagen aus Stefan Zweigs "Marie Antoinette": https://lesedusche.de/werke/stefan-zweig/marie-antoinette.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=To4wUdCInGk&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  33. 186

    Michelangelo & Vittoria Colonna: Eine besondere Liebe in der Renaissance

    Sie: Italiens Dichterfürstin - er: Universalgenie der Renaissance. Als Vittoria Colonna (1492-1547) und Michelangelo (1475-1564) in den 1530er Jahren in Rom aufeinandertreffen, sind beide mehr als berühmt. Und doch scheint ihnen etwas zu fehlen: die Nähe eines Menschen, dem sie sich komplett öffnen können. Beide beginnen, sich Gedichte zu schicken ... Wie es weiter geht und was das besondere an dieser Beziehung war, das erfährst du in dieser Episode. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit ausgewählten Sonetten von Michelangelo und Vittoria Colonna: https://lesedusche.de/sendungen/hoerbuch/eine-liebe-in-der-renaissance.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=4GoH0IlQx9s&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  34. 185

    Georg Büchner und seine außergewöhnliche Familie

    Ging es dir auch so? Als wir den "Woyzeck" von Georg Büchner (1813-1837) in der Schule kennenlernten, wussten wir verdammt wenig von diesem so jung verstorbenen, kompromisslosen Dichter. Und schon gar nichts von seinen Geschwistern, die im 19. Jahrhundert auf ganz unterschiedlichen Wegen versuchten, auf den Spuren ihres Bruders die Welt zu verbessern. Diese Familien-Episode ist daher nicht nur Georg gewidmet, sondern auch Wilhelm (1816-1892), dem cleveren Unternehmer, und Luise (1821-1877), der beharrlichen Frauenaktivistin. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit unserer Auswahl aus Georg Büchners Briefen aus den Jahren 1833-35: https://lesedusche.de/werke/georg-buechner/briefe-buechner.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=kz3K65EUS64&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  35. 184

    Madame de Pompadour & Rousseau: Hassliebe im Rokoko

    "Er ist gar zu düster, immer mürrisch, zänkisch und streitsüchtig, und das gefällt mir nicht." Wenn Madame de Pompadour (1721-1764), seit 1745 als Maîtresse en titre Ludwigs XV. die einflussreichste Frau Frankreichs, eine derartige Reaktion zugeschrieben wird, verheißt das nichts Gutes. Doch irgendetwas scheint ihr an dem radikalen Aufklärer Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) zu imponieren. Was die beiden verband und wie sich ihr "Verhältnis" entwickelte, darüber sprechen wir in dieser Episode. 🔔▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (zum Monatsende) exklusiven Zugang zu Rousseaus Erinnerungen an seinen (mißglückten) Besuch in Versailles und passende BUCHTIPPS 📚 zu dieser und allen zukünftigen Podcast-Episoden. ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=f8fi9iJgad8&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  36. 183

    Wie Sebastian Kneipp zum Star wurde

    Von Kneipp-Kuren haben die Meisten sicher schon mal gehört, aber nur wenige wissen, dass ihr "Erfinder" Sebastian Kneipp (1821-1897) auch auf anderen Gebieten tätig war und zahlreiche Schriften verfasste. Wir widmen uns in dieser Episode der Frage, wie der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Sohn eines Webers zum "Wellness-Star" werden konnte und berücksichtigen dabei u.a. seine 1891 veröffentlichten Erinnerungen. 🔔▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (im Januar-Newsletter) exklusiven Zugang zu unserer Auswahl aus Pfarrer Kneipps Gesundheits-Ratgeber "So sollt ihr leben!". ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=txcK1DCbtY4&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  37. 182

    Liselotte von der Pfalz, Weihnachten und das Christkind

    Wie verbrachte Liselotte von der Pfalz (1652-1722) das Weihnachtsfest, als sie noch ein Kind war? Das erfahren wir in einem ausführlichen Brief, den sie im Dezember 1708 an ihre Tochter schrieb. Manche der hier erwähnten Dinge kamen uns bekannt vor, über andere mussten wir uns erstmal intensiver informieren und fanden dabei spannende Texte aus dem 18. Jahrhundert. Lasst euch überraschen und begleitet uns auf dieser Reise in die barocke Weihnachtszeit um 1700! ▶ ACHTUNG: Besuche die Lesedusche auch, um über ausgewählte Briefe Liselottes intime Einblicke in das Leben am Hof des Sonnenkönigs zu erhaschen: https://lesedusche.de/werke/liselotte-von-der-pfalz/briefe-liselotte.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=kYJy4Fcxw5E&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  38. 181

    Aurora von Königsmarck: Galante Poetin und clevere Mätresse

    Sie hatte nicht nur einen außergewöhnlichen Vornamen, sondern war auch selbstbewusst, intelligent und künstlerisch begabt: Maria Aurora Gräfin von Königsmarck (1662-1728). Und sie scheute nicht das Publikum: schon in jungen Jahren trat sie mit eigenen Versen auf großen Hoffesten in Erscheinung. Doch plötzlich verschwindet ihr Bruder, Philipp von Königsmarck, spurlos in Hannover - und die "galante Poetin" bittet dessen Dienstherren August den Starken um Hilfe. Warum dieser Schritt ihr ganzes Leben verändern sollte, das erfahrt ihr in dieser Episode! ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit unserer Auswahl aus den Werken anderer "galanter Poetinnen": https://lesedusche.de/sendungen/hoerbuch/galante-poetinnen.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (zum Monatsende) passende Buchtipps 📚 zu dieser und allen zukünftigen Episoden. ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=G0MxrbGzVhE&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  39. 180

    Marquis de Sade: Im Duell mit seiner Schwiegermutter

    Schon bald nach seinem Tod galt er als "einer der nichtswürdigsten Menschen, die je gelebt haben", ja: als "Ungeheuer": der Marquis Donatien de Sade (1740-1814). Dank seines exzessiven Lebenswandels landete er 1777 endgültig und für lange Jahre hinter Gittern, wo so berüchtigte Werke wie "120 Tage von Sodom" oder "Justine" entstehen sollten. Ausgerechnet seine "heißgeliebte" Schwiegermutter, Madame de Montreuil, hatte ihn zur Strecke gebracht. Wir beleuchten in dieser Episode das packende Duell zwischen beiden, das sich über 30 Jahre erstreckte bis hin zu einem unvorhersehbaren Finale - also bleib dran ... ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit erstaunlichen Details aus der Zeit der Gefangenschaft des Marquis de Sade: https://lesedusche.de/sendungen/hoerbuch/marquis-de-sade-hinter-gittern.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (zum Monatsende) passende Buchtipps 📚 zu dieser und allen zukünftigen Episoden. ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=QWfXymOFh7I&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  40. 179

    Rilke in Worpswede: Stresstest für die Kommune

    "Er las uns seine Gedichte, zart und voller Ahnen. Süß und bleich." notierte Paula (Modersohn-) Becker im September 1900 in ihrem Tagebuch über den gerade eingetroffenen Gast in der Worpsweder Künstlerkolonie: Rainer Maria Rilke (1875-1926). Dieser war einer Einladung von Heinrich Vogeler auf seinen "Barkenhoff" gefolgt und erregte großes Aufsehen, nicht zuletzt dank seines exotischen Auftretens. Eine kurze, aber sehr intensive Zeit - für alle Beteiligten. Ob sich Rilke in dieser ganz besonderen Umgebung wohlfühlte und welche Konsequenzen sein Eintreffen für die Mitglieder der "Barkenhoff-Familie" hatte, darüber sprechen wir in dieser Folge. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit ausführlichen Tagebuch-Aufzeichnungen Rilkes und Vogelers über die "Worpsweder Künstlerkolonie": https://lesedusche.de/sendungen/hoerbuch/rilke-in-worpswede.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (zum Monatsende) passende Buchtipps 📚 zu dieser und allen zukünftigen Episoden. ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=lKt2LtwuDwA&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  41. 178

    Die Gräfin Cosel: Eine Mätresse wird zur Legende

    "So eine dorheit hatt man noch nicht erhört, einer metres ein hauß mitt demanten zu bawen (...)" wunderte sich Liselotte von der Pfalz im August 1707 in einem Brief an ihre Tante Sophie. Die Rede ist von Anna Constantia von Cosel (1680-1765), die gerade dem Gipfel ihres Einflusses als höchste offizielle Mätresse Augusts des Starken (1670-1733) entgegenstrebt. In dieser Episode zeichnen wir ihren eindrucksvollen Weg dorthin nach und begegnen dabei dem "Klatschreporter" Karl Ludwig von Pöllnitz (1692-1775), der mit seinem 1734 erschienenen Werk "Das galante Sachsen" maßgeblich zur Legendenbildung beitrug. ▶ NICHT VERPASSEN! Kostenloses Hörbuch mit Pöllnitz' unterhaltsamer Beschreibung des Lebens der Gräfin Cosel an der Seite Augusts des Starken: https://lesedusche.de/werke/karl-ludwig-von-poellnitz/das-galante-sachsen.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (zum Monatsende) passende Buchtipps 📚 zu dieser und allen zukünftigen Episoden. ▶ ▶ VIDEO mit Zusatzinfos und Bonus 😍 https://www.youtube.com/watch?v=nESsOoyzp4I&list=PL1_Um4fvUj6rOzHxnzXtoJU83VtPF5ZC1

  42. 177

    Edgar Allan Poe, der Rabe und die Frauen

    "Doch ich bleibe dabei, dass er unter Frauen ein ganz anderer war (...)", erinnerte sich Frances Osgood an Edgar Allan Poe (1809-1849). Sie war eine der sogenannten "literary ladies", die dem verehrten Schriftsteller eigene Gedichte zur Bewertung übersandten. Ende 1845 kam es allerdings zu einem Zwischenfall, der Poes Ruf in den literarischen Zirkeln New Yorks untergraben sollte. Was damals passierte, welche Rolle der "Rabe" spielte und wie es weiterging, das erfahrt ihr in dieser Episode. Besuche die Lesedusche, um Poes berühmtestes Gedicht "Der Rabe" anhören zu können: https://lesedusche.de/werke/edgar-allan-poe/gedichte-poe/der-rabe.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte exklusive BUCHTIPPS 📚 zu dieser und allen weiteren Podcast-Episoden.

  43. 176

    Verrückt nach Werther: Wie Goethe seinen Weltbestseller schuf

    Die (deutschsprachige) Welt steht Kopf seit dem Herbst 1774: junge Männer kleiden sich wie Werther an seinem letzten Tag, Frauen wollen nicht mehr mit Lotte angesprochen werden, Rezensenten schimpfen und Werther-Bilder überall, selbst auf Tassen. Und Goethe gesteht noch rund 50 Jahre danach seinem Vertrauten Eckermann: "Es sind lauter Brandraketen! Es wird mir unheimlich dabei ...". Die Rede ist von seinem Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers", der seinen Weltruhm begründete. Wie es dazu kam, ob "Lotte" Buff wirklich die Ursache war und welche zusätzlichen Einflüsse der junge Goethe im kreativen Schaffensprozess verarbeitete, darüber sprechen wir in dieser Episode. Besuche die Lesedusche, um die von uns ausgewählten Passagen aus "Dichtung und Wahrheit" rund um die Entstehung des "Werther" anhören zu können: https://lesedusche.de/figuren/werther.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte exklusive BUCHTIPPS 📚 zu dieser und allen weiteren Podcast-Episoden. ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=-hh3fEJM8VQ&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  44. 175

    Die Universitätsmamsellen (Teil 2): Dorothea Schlözer und Philippine Gatterer

    Sie war gerade 17 Jahre alt geworden, als sie am 17. September 1787 zur ersten Dr. phil im deutschsprachigen Raum promoviert wurde: Dorothea Schlözer (später von Rodde-Schlözer, 1770-1825). Und Philippine Gatterer schaffte es in nicht einmal drei Jahren, rund 400 Vorbesteller für ihren zweiten Gedichte-Band zu gewinnen. Das klingt nach Erfolg und neuen Wegen! Beide Frauen - die jüngste und die älteste der sogenannten Göttinger Universitäts-Mamsellen - stehen im Mittelpunkt dieser Episode, mit der wir unseren kleinen Ausflug nach Göttingen ausklingen lassen. ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte einen kostenlosen Download des von Prof. Ruth Finckh hrsg. "Universitätsmamsellen-Lesebuchs" sowie exklusive BUCHTIPPS 📚 zu dieser und allen weiteren Podcast-Episoden. Besuche die Lesedusche auch, um ausgewählten Gedichten von Philippine Gatterer lauschen zu können: https://lesedusche.de/autoren/philippine-gatterer.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=Qu_OaYh2hks&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  45. 174

    Die Universitätsmamsellen (Teil 1): Caroline Michaelis, Therese Heyne und Meta Wedekind

    "... aber für ein Frauenzimmer hat sie zu viel Muth, denkt und redt zu frey" - findet jedenfalls die 17jährige Caroline Michaelis, als sie 1780 über die poetischen Erfolge von Philippine Gatterer (1756-1831) berichtet. Beide gehörten zu einer Gruppe von Professorentöchtern, die in Göttingen in einem recht freien geistigen Klima aufwuchsen. Wie sie ihr Leben meisterten und was es mit dem Begriff "Universitätsmamsellen" auf sich hatte, darüber sprechen wie in dieser Episode mit besonderem Fokus auf der "Redakteurin" Therese Heyne (später Huber, 1764-1829), der "Gesellschafterin" Caroline Michaelis (zuletzt Schelling, 1763-1809) und der "Eigensinnigen" Margarete "Meta" Wedekind (zuletzt Liebeskind, 1765-1853). ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte im September einen kostenlosen Download des von Prof. Ruth Finckh hrsg. "Universitätsmamsellen-Lesebuchs" sowie exklusive BUCHTIPPS 📚 zu dieser und allen weiteren Podcast-Episoden. Besuche die Lesedusche auch, um dich zum Start der ersten Podcast-Episode zum Thema mit den Dichterinnen der Romantik einzustimmen: https://lesedusche.de/sendungen/beeindruckende-frauen/autorinnen-der-romantik.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=0C11rWdIYpw&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  46. 173

    Madame Roland: Erinnerungen aus dem Kerker

    "Heute auf dem Thron und morgen in Ketten. So, mein lieber Freund, wird die Ehrenhaftigkeit in der Revolution behandelt!" schreibt Madame Roland (1754-1793) am 1. Juni 1793, dem Morgen nach ihrer Verhaftung. Wenige Monate zuvor noch die Ehefrau und aktive Mitstreiterin des Innenminsters der jungen französischen Republik, wird ihr nun als angeblicher Verschwörerin der Prozess gemacht. Die folgenden fünf Monate bis zu ihrer Hinrichtung nutzt sie für umfangreiche Notizen über das Revolutionsgeschehen und ihr eigenes Leben, dank derer wir sie in dieser Episode näher kennenlernen. ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte ein 🎁 BONUSKAPITEL über die abenteuerliche Rettung der Schriften Madame Rolands sowie exklusive 📚 BUCHTIPPS zu dieser und allen weiteren Podcast-Episoden. Besuche die Lesedusche auch, um die von uns ausgewählten Passagen aus den Briefen und Memoiren Madame Rolands anzuhören: https://lesedusche.de/werke/madame-roland.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=_UByGgVo1VA&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  47. 172

    Eva König wird Frau Lessing

    "Das Mädchen, das Sie sich wünschen, sollen Sie wenigstens nie finden." Diese Zeile, die Eva König am 10. August 1771 in ihrem Brief an Lessing schrieb, musste dieser erstmal verdauen. Woher nahm Eva König dieses Selbstvertrauen? Und wie ging es mit den beiden weiter? Darüber sprechen wir in dieser Episode und gehen ganz nebenbei auf unsere Exkursion nach Wolfenbüttel und das dort verwahrte, eher unscheinbare Notizbüchlein Eva Königs ein – lass dich überraschen... ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte ein Original-KOCHREZEPT 👨‍🍳 von Eva König und exklusive BUCHTIPPS 📚 zu dieser und allen weiteren Podcast-Episoden. Besuche die Lesedusche auch, um die von uns ausgewählten Passagen aus dem Briefwechsel zwischen Eva König und Gotthold Ephraim Lessing anzuhören: https://lesedusche.de/sendungen/beeindruckende-frauen/eva-koenigs-briefwechsel-mit-lessing.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=almaPR5GR1k&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  48. 171

    Frankensteins Erwachen: Mary Shelleys Ausflug an den Genfer See

    Im Sommer 1816 treffen in einer Villa am Genfer See fünf junge Briten aufeinander: Mary Godwin (spätere Shelley), ihr späterer Ehemann Percy Shelley, ihre Stiefschwester Claire Clairmont sowie Lord George Byron und dessen Leibarzt John Polidori. Sie verleben hier nicht nur angenehme Tage mit Ausflügen und Zerstreuungen jeglicher Art, sondern betätigen sich auch literarisch. Unter dem Eindruck eines Unwetters stellen sie sich eines Abends die Aufgabe, Gruselgeschichten zu schreiben... Was daraus wird und wie es mit dieser illustren Gesellschaft weitergeht, das erfahrt ihr in dieser Episode! ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte ab sofort einmal monatlich exklusive BUCHTIPPS zu den jeweiligen Podcast-Episoden Und besuche die Lesedusche auch, um Frankenstein und seiner Schöpferin zu lauschen: https://lesedusche.de/sendungen/weltliteratur/frankensteins-erwachen.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=zOmCHFx1a_E&list=PL1_Um4fvUj6pygJLBsCKQk4WDt_cbRECD

  49. 170

    Franz Kafkas Auszeit auf dem Land

    »Zürau (nicht fremd, nicht eigentlich schön, aber mit Dir und vielleicht Milch.)« - so schätzt Franz Kafka im August 1917 den Ort mitten in Böhmen ein, in dem er für einige Monate bei seiner Schwester "Ottla" leben wird. Eigentlich als Erholungsurlaub geplant, um die kurz zuvor diagnostizierte Tuberkulose abzumildern. Hier auf dem Land lernen wir einen ganz anderen Franz Kafka kennen: auf Fotos lächelnd, mit eigenem Gärtchen und Freude an den Tieren und kurze Notizen schreibend. Wir begleiten ihn bei seiner Auszeit anhand interessanter Schilderungen aus seinen Briefen und Tagebüchern. ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte ab sofort einmal monatlich exklusive BUCHTIPPS zu den jeweiligen Podcast-Episoden Und besuche die Lesedusche auch, um in unsere Auswahl aus den in Zürau verfassten Gedanken reinzuhören: https://lesedusche.de/werke/franz-kafka/aphorismen-kafka.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Podcast-Episode als Video anschauen :-) https://www.youtube.com/watch?v=c9hssyBYHwE&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

  50. 169

    1913: Franz Kafka muss sich entscheiden

    »So ganz geschützt und in die Arbeit eingekrochen, wie ich es vor zwei Jahren war, bin ich heute nicht [...]« vertraute Franz Kafka (1883-1924) am 15. August 1914 seinem Tagebuch an. In dieser Episode begleiten wir ihn in den ebenso produktiven wie dramatischen Jahren 1912-1914, in denen er einerseits "Das Urteil", "Die Verwandlung" und "Der Process" schrieb, andererseits aber durch die intensive Bekanntschaft mit Felice Bauer (1887-1960) in ernste Versuchung geriet, sich dem "normalen" Leben hinzugeben. Er musste sich entscheiden... ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte ab sofort einmal monatlich exklusive BUCHTIPPS zu den jeweiligen Podcast-Episoden Und besuche die Lesedusche, um die von uns ausgewählten Passagen aus Franz Kafkas Werken anhören zu können: https://lesedusche.de/werke/franz-kafka.html?utm_source=FEE&utm_medium=LIN-POD&utm_campaign=IRM-POD-LD ▶ Erfahre mehr in der Podcast-Episode hierzu :-) https://www.youtube.com/watch?v=U1u3vgIHOxk&list=PL1_Um4fvUj6oyEJl3J2WfeR9oPlGW4e2B

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